für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und einmal +/-18V als Spannung erzeugen. Die +/-18V Versorgung klappt ohne Probleme. Die +15V auch, aber die negative -15V Spannung will mal wieder nicht. Es kommen -18V da raus.
Die Schaltung hat Ein und Ausgangskondensatoren drin, der 7915 schwingt nicht, auf dem Oszi ist es eine gerade -18V Linie. Der 7915 selbst ist in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe, kommen -18V raus und keine -15V.
Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?
Alles was an der vorherigen Schaltung damals nicht richtig war, meine ich bei der beachtet zu haben, soweit nötig.
Der 7915 selbst ist
in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett
getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe,
kommen -18V raus und keine -15V.
Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?
Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist?
Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter
parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?
Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2 verbaut sondern nur einer. ;-)
Das Pinout sollte passen, zumindest laut Datenblatt von ISC.
Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist?
Hier warten wir noch auf eine Antwort.
Von wo hast Du die Schaltung her?
Die Schaltung der Werte sind nicht bedacht vergeben!
Es fehlt jeweils ein Stütz C am Adjust Pin vom LM317/337.
Clamp Dioden fehlen, das Konzept nicht Konsequenz durchgezogen.
Das Ausgangs C für die Regelschleife kann gerne zwischen 1µF bis 10µF betragen.
für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und
einmal +/-18V als Spannung erzeugen.
Der LM1875 verträgt doch +-30V und hat 94dB Ripple Rejection. Wozu die
+-18V Vorstabilisierung?
Die +-18V sind für den LM1875, die +-15V für ein Mikrofonvorverstärker. Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem Gleichrichter und ersten Elkos.
Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem
Gleichrichter und ersten Elkos.
Nach dem Schaltplan wird da nichts abgezweigt. Die Gleichrichter liegen parallel, die jeweils vier Ladeelkos (2x 1000µF, 2x470µF) liegen ebenfalls parallel und dann verzweigt sich das jeweils auf die beiden Regler, d.h. die Spannungsregler bekommen jeweils die selbe Eingangsspannung.
Ich hänge oft eine LED zur Betriebsanzeige und Diagnose dahinter. Damit
löst sich das Problem mit der Mindestlast automatisch.
Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit dem Strom fast zur Raumbeleuchtung.
Was viele Leute nicht sehen: Der Trafo hat zwei Wicklungen, damit kann man zwei Zweige mit 78xx aufbauen und erst am Ausgang zusammenlegen, um den zickigen 79xx zu vermeiden.
In dem hiesigen und höchst zweifelhaften Konzept mit 15 und 18 Volt geht das leider nicht.
Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden
Gleichrichter zu erfassen ...
Dann lerne du vielleicht, Text zu zitieren, auf die du dich beziehst. Die Information hätte zusammen mit Schaltplan in den Anfangspost gehört und nicht mitten rein gestreut.
Es bleibt allerdings bei den Ladeelkos:
C23||C24||C44||C45
C32||C33||C47||C48
Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter
habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen
dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2
verbaut sondern nur einer. ;-)
Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter
parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?
Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter
habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen
dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2
verbaut sondern nur einer. ;-)
Ich habe hier den Screenshot von einer kleinen Demo angehängt, wo es durch die Elkos der ungleichen Lasten den unteren Kreis mit Überspannung überlastet.
Es gibt auch noch einen Fall, bei der die Verpolungsdiode gebraucht wird.
Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem
einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren
und prüfen.
Er sollte sie installieren um eine Verpolung gerade im Einschaltmoment zu verhindern, aber mit dem Problem hat es nichts zu tun, 79xx brauchen halt eine Mindestlast.
Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
der LED machen.
und wer mehr lernen mag sollte die Grundlast mit einem R machen, da eine LED in der Helligkeit nachläßt, also entweder ist sie irgendwann nicht mehr sichtbar oder am Anfang zu hell, beides wirkt auf die Grundlast den Strom, ein R ist wesentlich im Strom stabiler und der LED Strom kann nach belieben eingestellt werden und ändert die Grundlast nicht.
Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
der LED machen.
Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen
mit einplanen.
immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht) -- der 79xx reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird.
"Adding diodes to the output of a 7915 (-15V) regulator is a recommended practice to protect the IC from reverse voltage conditions, particularly when large output capacitors are used or in dual-supply circuits where rails may turn on at different times." ti.com
Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
der LED machen.
Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen
mit einplanen.
immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht
ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus
Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht) -- der 79xx
reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird.
Ok, dann wäre es 3 Dinge die ich dann zukünftig mit einplane. :-)
Ist es eigentlich relavant oder macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?
macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang
packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in
Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?
Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme.
Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll.
In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.
macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang
packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in
Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?
Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme.
Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer
Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll.
In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere
Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.
In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere
Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.
Das kann ganz von alleine passieren, wenn beim Ausschalten der Ausgangselko die Spannung länger hält, als die Elkos am Eingang. Das kann bei der Schaltung sogar davon abhängen, wieviel Strom auf welcher Spannung gezogen wird. Ob die Diode nötig ist, hängt von der Energie ab, die zurück fließen will. Bei 1.3µF am Ausgang ist das eher unkritisch.
Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
des TO automatisch nicht...
Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
des TO automatisch nicht...
Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten hat.
Eigentlich gibt es das Problem doch eh nur theoretisch, weil die versorgte Schaltung für die Last sorgt.
Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED.
LEDs wurden (werden?) im Hifi-Bereich gerne in Schaltungen eingesetzt, z.T. zur Erzeugung einer Referenz. Die sieht man dann auch nicht.
Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen.
Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen
Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon
dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen.
Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
des TO automatisch nicht...