[S] Bezugsquelle für LM338

#8048685
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Hallo zusammen,

Suche eine Bezugsquelle für den LM338 benötige ich 3 Stk. werde auch gerne 5 kaufen.

Hat jemand noch welche in seiner Bastelkiste die Er entbehren könnte ?

Sonst werde ich mich freuen über eine Bezugsquelle für originale ( keine China Ware )

Gruß Waldemar

#8049279
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Waldemar P. schrieb:

Suche eine Bezugsquelle für den LM338 benötige ich 3 Stk. werde auch gerne 5 kaufen.

Für eine Reparatur?

Ansonsten ist von diesem "Uralt"-IC eher abzuraten. Bei 5 Ampere braucht das Teil ohnehin eine Vorregelung, um die Verlustwärme in vernünftigen Grenzen zu halten; selbst bei den spezifizierten 3 V Mindest-Dropout sind 15 Watt zu verheizen.

#8049397
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Christoph Z. schrieb:

Wenn schon analog und mit Spannungsreglern, was spricht gegen drei LM1084?

Daß es eben ökonomischer Unsinn ist, wie schon gesagt. Da wird einfach sehr viel Leistung bzw. Energie vollkommen unnötig verbraten.

Schaltregler sind übrigens ebenso der Analogtechnik zuzuordnen wie lineare Regler, auch wenn da ein Transistor im Schaltbetrieb arbeitet.

Und Switching-Mode-Stromquellen für Laser sind nichts exotisches, darüber dürfte es genügend fertige Lösungen bzw. Schaltungen im Web geben.

(Firma: Spezialeinheit) #8049553
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Johannes F. schrieb:

Für eine Reparatur?

Ansonsten ist von diesem "Uralt"-IC eher abzuraten. Bei 5 Ampere braucht das Teil ohnehin eine Vorregelung, um die Verlustwärme in vernünftigen Grenzen zu halten; selbst bei den spezifizierten 3 V Mindest-Dropout sind 15 Watt zu verheizen.

Mal ne Frage: Gibt es für solche Anwendungen neuere, bessere ICs? Also nicht Schaltregler sondern Linearregler. Zufälligerweise baue ich gerade ein Netzteil mit dem LM338 und µA723, das soll auch ein wenig "retro" sein. Was modernes hatte ich auf die schnelle nicht dafür entdeckt.

#8049559
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Frank D. schrieb:

Mal ne Frage: Gibt es für solche Anwendungen neuere, bessere ICs? Also nicht Schaltregler sondern Linearregler.

Die Physik hat sich nicht geändert, die Differenz muß als Abwärme weg. Es kann also nur darum gehen, einen Längsregler zu finden, der billiger ist. Mit Rücksicht auf die Energieeffizienz sind Längsregler aus der Mode.

Zufälligerweise baue ich gerade ein Netzteil mit dem LM338 und µA723, das soll auch ein wenig "retro" sein.

Das kommt mir wirr vor, einen Spannungsregler (LM338) mit einem weiteren Regler (LM723) kombinieren zu wollen. Wenn schon 723, dann richtig "zu Fuß" mit ein paar LM741 und 2N3055.

(Firma: Spezialeinheit) #8049570
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Danke für die LTs und den Micrel, kleine erklärung zu 723 und 338. Es wird ein Gehäuse mit mehreren Funktionen. 12V/24V@ca2A umschaltbar mit dem LM338, getrennt davon 0...25V@ca500mA regelbar mit dem 723, dazu Anzeige von Lufttemperatur; Feuchte und Luftdruck. Ist halt sehr speziell. und sorry fürs thread kapern...

#8049657
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Frank D. schrieb:

12V/24V@ca2A umschaltbar mit dem LM338,

Hoffentlich aber auch mit Umschaltung von Trafowicklungen, sonst bräuchte der LM338 bei an die 40 Watt schon eine ziemlich sehr aufwändige Kühlung.

Frank D. schrieb:

getrennt davon 0...25V@ca500mA regelbar mit dem 723,

Der dann aber einen externen Längstransistor braucht.

: Bearbeitet durch User
#8049678
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Frank D. schrieb:

Mal ne Frage: Gibt es für solche Anwendungen neuere, bessere ICs? Also nicht Schaltregler sondern Linearregler.

Kommt aber auch darauf an, was genau du mit "solche Anwendungen" meinst.

Um konstante Spannungen zu regeln (z.B. nach einem schaltenden Vorregler) bieten sich heute LDOs (Low-Dropout Regulators) wie die erwähnten LT108* und Derivate oder die MIC29*** an, die wesentlich weniger als die 3 Volt der "Legacy"-Festspannungsregler an Eingangs-Ausgangs-Differenz brauchen und damit bessere Wirkungsgrade ermöglichen.

Wenn man aber die Ausgangsspannung bei konstanter Eingangsspannung nennenswert variieren will, wie in einem linearen Labornetzgerät, bringen LDOs natürlich keine nennenswerten Vorteile; da sind nach wie vor "diskrete" Designs mit OPVs und Längstransistor(en) gefragt.

(Firma: Spezialeinheit) #8049780
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Ja, die Trafowicklung wird umgeschaltet, als Längstransistor kommen 2 KD502 zum Einsatz. Der LM338 war vorhanden, da sind die Anforderungen auch nicht sehr hoch. Wenn unter Last auch nur 11,xxV rauskommen ist es egal. Aber ein Ersatz für 723, also ein Chip um ein einfaches regelbares Netzteil zu bauen fand ich nicht. Hatte erst sogar mit einem L200 überlegt.

#8049789
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Waldemar P. schrieb:

Versuch eine KSQ für eine Laserpumpe aufzubauen,

Du willst also eine KonstantSTROMquelle, was willst du da mit einem einstellbaren SPANNUNGSregler ?

Bloss weil irgendwo im Datenblatt was von Vergewaltigung steht, heisst das nicht dass ihm diese Anwendung Freude macht. Je nach Last regelt er schlecht oder kommt ins schwingen.

Bau dir eine (Laser)Konstantstromquelle, bei ca. 15V und 16A und 18V rein also 48W Verlust tut es auch ein ordentlicher Transistor.

Johannes F. schrieb:

Und Switching-Mode-Stromquellen für Laser sind nichts exotisches,

Na ja, je nach Anwendung stört deren Stromripple

Unruhiger Strom erzeugt: Intensitätsrauschen Phasenrauschen Frequenzrauschen Dadurch wird der Laser: weniger stabil weniger präzise eventuell breiter im Spektrum Das ist wichtig bei: Holografie Interferometrie optischer Kommunikation

Ich glaube aber nicht, dass es bei Waldemars PowerLaser drauf ankommt.

Frank D. schrieb:

Ja, die Trafowicklung wird umgeschaltet, als Längstransistor kommen 2 KD502 zum Einsatz. Der LM338 war vorhanden

Wer bist du jetzt, vorhin suchte ein Waldemar diese Steinzeitteile.

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