Hallo zusammen,
habe mich gerade neu angemeldet. Ich bin Garten- und Landschaftsbauer und versuche gerade eine Maschine umzubauen. Mit Mikrocontrollern habe ich bisher wenig Erfahrung benötige daher Hilfe. Da ich mich noch kaum auskenne, bitte ich um eine einfache Erklärung. Ich komme sonst echt nicht weiter :(
Bei meinem Projekt soll eine Linearantrieb mittels Fernbedienung angetrieben werden. Das Ganze ohne Arduino, da ich mich damit überhaupt nicht auskenne.
Fernbedienung: Microzone C7 Mini ;
Empfänger: Microzone MC8RE ;
Die Maschine läuft auf 12V (LIMA wird vom Motor angetrieben), für den Empfänger stehen 5V bereit.
Nun habe ich mir überlegt den Linearantrieb mittels eines Fahrtregelers anzusteuern. Dazu nehme ich CH5 der Fernbedienung. (Kippschalter, Vor, Zurück, Stopp). Das würde mir reichen. Geschwindigkeit ist egal. Dann fährt er bis zum Ende und der interne Endschalter stoppt den Motor. Der Fahrtregler für 4S Akku wegen den 12V. Muss der dann ohne Bremse sein oder ist das egal? Viele der Fahrtregler haben BEC. Wie "schalte" ich das aus. Beim Bildervergleich fehlte dann teilweise einfach der rote Draht des PWM Signals. Einfach wegschneiden?
Würde dieser Ansatz generell funktionieren?
ich möchte nicht einfach drauf los basteln und nachher unschuldige Mikroelektronik vernichten.
Bei dem zweiten Fall wird es kniffliger. Dort soll der Linearantrieb bis auf eine bestimmte Länge raus und reinfahren. Dazu möchte ich CH7 nutzen (Poti auf der Fernbedienung). Kann mir hierfür jemand eine Lösung nennen?
Nur, damit wir uns grob vorstellen können, worüber wir diskutieren:
Was denn für einer?
Welche Schnittstelle/Ansteuerung hat der?
Die Maschine läuft auf 12V (LIMA wird vom Motor angetrieben)
Lima? Dann hast du also keine "12V" wie man es aus einem Netzeil erwartet, sondern es geht um ein ein KFZ-Bordnetz?
Ein Vorschlag: statt tausend Worte zu schreiben zeichnest du eine Skizze, wie du da was verschalten willst und schreibst die Typbezeichnungen dazu. Denn Elektr(on)iker "denken" in Schaltplänen, und beim mentalen Übersetzen von Prosa in einen Schaltplan entstehen bei hundert Leuten hundert unterschiedliche Bilder...
Dort soll der Linearantrieb bis auf eine bestimmte Länge raus und
reinfahren. Dazu möchte ich CH7 nutzen (Poti auf der Fernbedienung).
Kann mir hierfür jemand eine Lösung nennen?
Jeder Modellbauservo tut genau dies: Er fährt auf eine Position, die durch die Stellung des Potis auf der Fernbedienung bestimmt ist. Um dies zu erreichen, benötigt man einen Sensor für die Ist-Position des Antriebs und einen Vergleicher, der über die Abweichung zur Soll-Position, vorgegeben durch die Breite des Pulses von der Fernsteuerung, den Antriebsmotor im Servo steuert.
Du brauchst also an deinem Linearantrieb einen Sensor für die Ist-Postion, damit die Steuerung weiß, wo der Aktuator steht und entsprechend agieren kann.
Das Ganze ohne Arduino, da ich mich damit überhaupt nicht auskenne.
Das ist kein Problem. Es gibt genug andere Mikrocontroller, die dafür genauso gut geeignet sind.
Früher waren Modellbauservos ganz in Analogtechnik (Poti für Ist-Wert und Komparator mit Treiberstufe zur Motorsteuerung) aufgebaut und nichts anderes benötigst du für deinen Aktuator.
Die üblichen Verdächtigen haben nur einfache Ladespulen mit einer Gleichrichterdiode so wie kleine Mopeds. Ob ein Elektromotor damit läuft ist fraglich. Oder gibt es einen Bleiakku? Dann sieht das Vorhaben schon besser aus.
Danke schonmal für die Rückmeldung. Es handelt sich um eine ferngesteuerte mähraupe (das Model gibt es nicht mehr zu kaufen). Dort treibt ein Benziner eine Lima an. Dann folgt ein Akku (6-DMF-45) 45AH AGM. Damit wird der Fahrantrieb betrieben. Also somit keine echten 12V.
Zumindest für den Teil, bei dem er nur so lange fahren soll, wie die Taste gedrückt wird, würde der schonmal reichen. Für den Antrieb mittels poti muss ich wohl noch einen anderen raussuchen.
Zumindest für den Teil, bei dem er nur so lange fahren soll, wie die
Taste gedrückt wird, würde der schonmal reichen.
Zusätzlich zu dem Empfänger brauchst du noch einen Motortreiber, der in der Lage ist, den Motorstrom von bis zu 5A zu steuern, d.h. Polarität und Ein/Aus.
Zusätzlich zu dem Empfänger brauchst du noch einen Motortreiber, der in
der Lage ist, den Motorstrom von bis zu 5A zu steuern, d.h. Polarität
und Ein/Aus.
Viele der Fahrtregler haben BEC. Wie "schalte" ich
das aus. Beim Bildervergleich fehlte dann teilweise einfach der rote
Draht des PWM Signals. Einfach wegschneiden?
Wozu dann PWM? Dieser Linearantrieb ist nicht positionierbar, ist ein normaler DC Motor drin. Endlagenschalter sollten vorhanden sein - könntest Du einen davon nutzen zur Initialisierung?
Achso, der Linearantrieb benötigt zwingend das PWM. verstanden. Ich würde mir auch eine Rampe mit einprogeammieren zum Anfahren. Bremsen dann lieber abrupt, idealerweise mit externen Hallsensoren an den Endlagen. Arduino programmiert sich ja schon von allein.
Na auf den TO hatte ich mich bezogen (siehe Zitat)
Dann solltest du dich mal mit den (Servo-)Steuersignale im Modellbaubereich beschäftigen.
Bei dem, was der TO als "PWM-Signal" bezeichnet, handelt es sich nämlich genau um solche. Wobei der dreipolige Steckverbinder gemeint ist:
Der hat eine Plus-, Minus- und die Steuersignalleitung.
WIe ich schon schrieb: Eine PWM hat normalerweise eine feste Periodendauer, deren Pulweite variiert wird. Beim Modellservo-Signal ist aber nur die Pulsdauer (~1-2ms) relevant.
Das "PWM" steht für das pulsdauermodulierte Ausgangssignal des Fernsteuerempfängers. Mit Pulsweitenmodulation hat das wenig zu tun. Die Information ist in der Dauer des H-Pulses kodiert, nicht im Tastverhältnis.
Vielen Dank für die Antworten.
@rawi und rahul
Dann werde ich mal einen entsprechenden Motortreiber bestellen.
Zum Thema PWM. Am Empfänger habe ich drei PIN. Weiß rot und schwarz. Diese habe ich als PWM bezeichnet. Zumindest stand diese Bezeichnung bei weiteren Bauteilen mit gleichem Anschluss dran. Sofern ich für Verwirrung gesorgt habe, tut mir dies leid. Dieses „Signal“ muss dann verarbeitet werden für:
Fall 1: der Linearantrieb fährt mit voller Geschwindigkeit vor und zurück, an der Fernbedienung mittels Vor, Stopp, zurück Schalter
->geklärt: Motortreiber mit PWM Eingang, gibt 12v auf den Linearantrieb und dreht entsprechend die Polung um
Fall 2: der Linearantrieb fährt an eine bestimmte Stelle (auch mit voller Geschwindigkeit), gesteuert über den Poti an der Fernbedienung und dann über den Empfänger mittels PWM durch ein „elektronisches Bauteil“ an den Linearantrieb. Ich habe bisher allerdings ausschließlich solche gefunden, die nur zwei Kabel als Anschluss hatten. Hätte jemand einen Link für einen mit mehr Anschlüssen? (mit Positionssensoren)
Achso, der Linearantrieb benötigt zwingend das PWM. verstanden.
Nein, nicht verstanden.
Über das PWM-Signal aus dem Empfängerbaustein soll die Position des Linearantriebs gesteuert werden, deshalb auch das "proportional" im Titel des Threads.
Ein PWM-Signal im Modellbau ist etwas anderes als man zu Geschwindigkeitssteuerung mittels Pulsweitenmodulation benutzen würde.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Modellbauservo_Ansteuerung#Signalaufbau
Das führt bei manchen Leuten, für die Steuersignal von Modellbauempfängern Neuland sind, zu Verständnisschwierigkeiten, entspricht aber dem, was Microzone im Product Manual zum MC8RE-V2 als Bezeichnung verwendet (S.4 "PWM signal").
Was bei einer festen PWM-Frequenz aber exakt null Unterschied macht.
Die Frequenz eines Fernsteuersignals ist NICHT auf einen bestimmten Wert festgelegt. Dem Servo ist es egal, ob die Pulse mit einer Wiederholrate von 10Hz oder von 40Hz kommen, solange die Dauer des H-Pulses den passenden Wert besitzt (1ms für 0%, 2ms für 100%).
Was willst Du denn immer mit Modellbau, hast Du Dir den Linearantrieb
denn überhaupt mal angesehen?
Ich habe mir den Empfänger angesehen und der ist Modellbau. Der Linearantrieb besitzt nur einen DC-Getriebemotor ohne irgendetwas.
So wie sich die Anforderungen darstellen gehört da auf jeden Fall ein
Mikrocontroller dazwischen.
Wer nur einen Hammer kennt ...
Früher (tm) ging so etwas wunderbar auch in Analogtechnik, aber eine Positionsregelung ohne Positionssensor wird in jedem Fall schwierig, falls man nicht regelmäßig eine Referenzfahrt in eine Endlage und die Positionierung über Laufzeit machen will. Dabei kann man dann schnell in ein Problem laufen, weil die Fahrgeschwindigkeit der Antriebe lastabhängig ist. Da kommt es dann auf die Auslegung an.
Wer nur einen Hammer kennt ...
Früher (tm) ging so etwas wunderbar auch in Analogtechnik
Für nen Neuling wäre Arduino aber vmtl. einfacher ...
Aber fertig wird das schwierig. Faktor 10-20 kleiner gibt's z.B. von HiTec.
In der Größe gibt's Poti / Hall-Sensor eher getrennt rausgeführt.
Mit Poti-Ausgang könnte die Steuerung vom ASME-05B funktionieren. Da muss aber das verbaute Poti weg und das vom Linearantrieb ran. Und dann hoffen und Beten.
Evtl. reicht dafür schon ein einziger Hallsensor. Kommt auf die Hublänge an. Alternativ Linearantrieb mit Schrittmotor kaufen, dann reicht eine Steuerung.
Aber nichts, was auf halber Strecke beim positioniren hilft.
Solange die Last auf den Antrieb so klein bleibt, dass die Fahrgeschwindigkeit nicht wesentlich absackt, kann das durchaus helfen - auch für das Positionieren auf halber Strecke. Es kommt auf die Last und die Genauigkeitsansprüche an.
Allerdings wird man es damit nicht hinbekommen, dass der Antrieb dem Poti vernünftig folgt, d.h. die Fahrstrategie wäre, nach Erkennung eines stabilen Soll-Wertes eine Referenzfahrt durchzuführen und dann zeitgesteuert die Ziel-Position anzufahren. Ob so etwas sinnvoll ist, hängt vom Einsatzzweck ab.
Viele Rolläden arbeiten so, um ohne zusätzlichen Sensor Zwischenpositionen anzufahren.
Du brauchst also an deinem Linearantrieb einen Sensor für die
Ist-Postion, damit die Steuerung weiß, wo der Aktuator steht und
entsprechend agieren kann.
Der Linearantrieb besitzt nur einen DC-Getriebemotor ohne irgendetwas.
p.s.
Genau genommen besitzt das Ding zwei Sensoren, nämlich die beiden Endschalter, d.h. man könnte auch die Fahrgeschwindigkeit automatisch kalibrieren und muss sich nicht auf das Datenblatt oder einzelne Messungen verlassen.
Lichtmaschine und Batterie hört sich jetzt nicht nach
genauen/reproduzierbaren Bedingungen an.
Dann noch die Schmiermittel und ihre Themperaturen.
Was meinst du, wozu eine automatische Kalibrierung gut ist?
Die könnte man im Prinzip jedes Mal ausführen, bevor eine neue Position eingestellt werden soll. Das setzt ausreichend stabile Betriebsbedingungen über einige Sekunden bis Minuten voraus. In der Zeit wird das Schmiermittel wohl nicht so sehr altern und Spannungsregler wurden schon erfunden.
Ob so eine Kalibrierung praktikabel ist, hängt - vom Einsatzzweck ab.
Den kennen wir nicht. Fotos wären gut, damit man einschätzen kann was für ein Linearantrieb das überhaupt sein muss. Vielleicht wird hier auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ein ordentlicher Linearantrieb kostet schon mal 500 €
Was bei einer festen PWM-Frequenz aber exakt null Unterschied macht.
Die Frequenz eines Fernsteuersignals ist NICHT auf einen bestimmten
Wert festgelegt
Das ändert aber erstens nichs an meiner Aussage und zweitens ist die Frequenz auch bei einer (bestimmten) Fernsteuerung festgelegt. Natürlich nicht so festgelegt wie "1ms Pulslänge steht für 0% und 2ms für 100%. Aber so festgelegt, dass wenn ich Fernsteuerung a anschalte und die Pulslängen da mit 100 Hz rauspurzeln, sie auch beim nächsten anschalten mit 100 Hz kommen.
Das ändert aber erstens nichs an meiner Aussage und zweitens ist die
Frequenz auch bei einer (bestimmten) Fernsteuerung festgelegt.
Und nun? Relevant ist sie nicht (mehr).
Natürlich
nicht so festgelegt wie "1ms Pulslänge steht für 0% und 2ms für 100%.
Und nur die Information interessiert.
Aber so festgelegt, dass wenn ich Fernsteuerung a anschalte und die
Pulslängen da mit 100 Hz rauspurzeln, sie auch beim nächsten anschalten
mit 100 Hz kommen.
Das liegt einzig an einem Frequenz bestimmenden Glied.
Früher (zu analogen Zeiten) war die Standardwiederholfrequenz 50Hz (20ms Periodendauer).
Das ist wohl vorteilhaft, wenn die beiden zusammen passen sollen. Was
willst du damit jetzt sagen?
ich habe deine Aussage nur ergänzt. Es gibt hier ja Leute, die irgendwas wirres vorschlagen, obwohl ein Teil der Gerätschaften schon ausgewählt wurden.
Ein (unnötiger) Kalibrierfaktor mehr im System. Spätestens, wenn man den
Motor mit einem anderen Fernsteuerempfänger steuert, kommt man dahinter.
Das ist nur das Problem des "Fahrtreglers": Der muss halt auch mit der anderen Wiederholfrequenz zurecht kommen.
Schneller ist meistens kein Problem; eine niedrigerere Frequenz, kann u.U. als Signalausfall gewertet werden.
Das ist nur das Problem des "Fahrtreglers": Der muss halt auch mit der
anderen Wiederholfrequenz zurecht kommen.
Nein, das ist das Problem vom chaoskind, dass das Tastverhältnis und nicht die Pulsdauer zur Steuerung des Motors auswerten möchte.
Das Signal soll NICHT die Fahrgeschwindigkeit steuern, was normalerweise die Funktion eines Fahrtreglers ist, sondern die Zielposition. Der Antrieb soll sich wie ein Modellbauservo mit Vorgabe der Position durch die Pulsbreite verhalten.
Dazu nehme ich CH5 der Fernbedienung. (Kippschalter, Vor,
Zurück, Stopp). Das würde mir reichen. Geschwindigkeit ist egal. Dann
fährt er bis zum Ende und der interne Endschalter stoppt den Motor.
Der "Fahrtregler" würde per Kippschalter-Kanal angesteuert.
Also mit Vollgas in die eine oder in die andere Richtung drehen (je nach Fernsteuerung kann man auch andere Werte für die Schalterstellung programmieren...).
Die Position wird entweder durch den Bediener, oder die Endlagenschalter überwacht.
Nein, das ist das Problem vom chaoskind, dass das Tastverhältnis und
nicht die Pulsdauer zur Steuerung des Motors auswerten möchte.
Meine Fresse, wo hab ich das schon wieder gesagt. Meine Aussage wies lediglich auf die Irelevanz deiner Aussage hin. Es ist am Ende des Tages völlig egal, wodrin die Information liegt. Man muss halt nur das auswerten, wo sie drin liegt, die Information. Ob Pulsweite, Pulslänge oder Frequenz.
Daher war deine initiale Äusserung zur so ach so wichtigen Unterscheidung doch nicht so wichtig.
Einfach Mikrocontroller.net typisches völlig nutzloses Geschwafel, dass hauptsächlich ein "Hey schaut her, was ich für ein geiler Typ bin, und was ich nicht alles weiß und wie dumm du doch bist" enthält, aber keinerlei nützliche Information für den TO.
Richtig. Geschwindigkeit ist egal. Hauptsache er fährt an eine bestimmte Position. Für Fall 1 (Ansteuerung mittels Kippschalter) nutze ich dann den Fahrtregler und einen 50€ Linearmotor von Amazon.
Fall 2 (Ansteuerung mittels poti) wäre jetzt noch zu klären. Bzw. wäre eine Idee gut, wo ich einen linearmotor bekomme, der eine Positionsangabe rückmelden kann. Der Motor braucht 10-15cm Hub und muss 3000N Kraft haben
Es ist am Ende des Tages
völlig egal, wodrin die Information liegt. Man muss halt nur das
auswerten, wo sie drin liegt, die Information. Ob Pulsweite, Pulslänge
oder Frequenz.
genau das gilt für deine Aussage: Die Frequenz ist irrelevant.
Erklärst du uns bitte den Unterschied zwischen "Pulsweite" und "Pulslänge"?!
Fall 2 (Ansteuerung mittels poti) wäre jetzt noch zu klären. Bzw. wäre
eine Idee gut, wo ich einen linearmotor bekomme, der eine
Positionsangabe rückmelden kann. Der Motor braucht 10-15cm Hub und muss
3000N Kraft haben
Wie hoch muss die Positioniergenauigkeit sein (10 mm, 1 mm, 0,5 mm, 0,1 mm) und darf der vor jedem Start gefahrlos beide Endlagen anfahren, oder nur eine, oder gar nicht?
genau das gilt für deine Aussage: Die Frequenz ist irrelevant.
Erklärst du uns bitte den Unterschied zwischen "Pulsweite" und
"Pulslänge"?!
Du bist irgendwie auch nicht die hellste Kerze auf der Torte. Genau das ist doch meine Aussage, es ist irrelevant, aber Rawi meint halt irgendwie, das wäre supidupi wichtig das zu unterscheiden.
Ist der Weg nach Amerika länger oder weiter als der Weg wo anders hin?
Also habe ich das richtig verstanden, Du willst unbedingt diese Fernbedienung verwenden? Es sollen zwei Linerartraktoren angesteuert werden, einer mit Kipphebel (Vor, Zurück, Stopp) und weil die Hebel ausgehen, soll das Poti für den zweiten Linerartraktor zweckentfremdet werden (Vor, Zurück, Stopp)?
Hat das Poti eine Raststellung als Mittelstellung? Soll diese das Stopp sein?
Diese Fernbedienung soll weiterverwendet, richtig.
Die erste Funktion ist eine Klappe, die manuell auf oder zu gefahren werden soll. Dafür reicht der Kippschalter.
Die zweite Funktion (mittels Poti) verstellt die Höhe des Mähwerks. Mittels des Poti kann ich somit immer an eine wiederholbare Position fahren. Ich mache an der Fernbedienung Markierungen, dann kann ich von der Fernbedienung aus die Höhe des Geräts einstellen. Ich hatte auch überlegt, dafür einen Servo zu nutzen, nur müsste der dann richtig groß sein und ein Linearantrieb dürfte die betriebsbedingten Schläge besser aushalten
Poti hat keine Raststellung.
Ich hatte auch überlegt, dafür einen Servo zu nutzen
Und das alles ohne Microcompuer? Dann bliebe eine mechanische Lösung:
z.B. Der Servo bewegt einen Stab als Sollwerthöhe und am Mähwerk zwei Schalter die den Linearantrieb schalten wenn sie Kontakt bekommen.
Vielleicht besser: Das Getriebe und den Motor des Servos entfernen und ihn mit dem Mähwerk verbinden. So kann das Signal zu seinem Motor den Linearantrieb steuern.
Gibt es wirklich keine Servosignal gesteuerten Linearantriebe oder haben wir nur nicht gut genug gesucht?
Der Motor braucht 10-15cm Hub und muss 3000N Kraft haben
Das ist schon eine Nummer, die man nicht mal eben schnell fertig aus dem Katalog bestellt. Bei 12V reden wir da mit etwas Reserve über einen 30A Wuppi, die Anlaufströme werden auch zur Herausforderung für das Versorgungssystem (Entkopplung Empfängersystem wg. Einbrüchen etc.).
Und bei geforderten 3000N kann man das ruhig mal deutlich größer auslegen, vor allem wenn da noch etwas während des Betriebes gegenarbeitet (Schwingungen, Schlaglöcher etc.)
Dann bliebe eine mechanische Lösung:
z.B. Der Servo bewegt einen Stab als Sollwerthöhe und ...
Bei mechanischer Übersetzung der Bewegung des Steuerhornes eines lin. Modellbauservos (typ. +/-7mm) auf 10-15cm (ca. 1:10) ist Wackelei garantiert.
Für solch eine Lösung käme es also sehr auf die Anforderungen und die mechanisch Präzision, sowohl von Servo, als auch von Übersetzungsgetriebe/-gestänge an.
Ein linearer Wegsensor direkt in oder am Linearaktuator liefert sicher einen besseren Ist-Wert der Position.
Und das alles ohne Microcompuer?
Stell dir vor, so war das in den 1970er Jahren und das hat funktioniert:
Poti, Tiefpass bzw. Sägezahngenerator und (Fenster-)Komparator mit anschließender H-Brücke.
Einfaches Beispiel mit Auswertung des Mittelwertes, wie vom chaoskind favorisiert, aber eben nicht dem Standard für die Signalspezifikation entsprechend, z.B. Abb. 11 in
@Markus:
Suche mal einen Aktuator heraus, der deinem Wunsch entspricht. Voraussetzung ist, dass er eine Positionsrückmeldung per Poti hat. Oder ein externes Gestänge mit Poti, Z.B. Elobau (nicht günstig aber gut). Ein paar passende MOSFET-Module kann man raussuchen, ein Arduino-Programm, dass aus Servosignal eine Ansteuerung macht, ist kein großes Problem. Wie gesagt, aus dem Katalog wird es das nicht geben.
Voraussetzung ist, dass er eine Positionsrückmeldung per Poti hat.
Warum muss es unbedingt ein Poti sein? Es gibt genug andere Wegmessverfahren. Lineare Wegaufnehmer arbeiten bspw. oft auch mit Spulen (LVDT - Linear Variable Differential Transformer).
https://www.lvdt.de/
Voraussetzung ist, dass er eine Positionsrückmeldung per Poti hat.
Warum muss es unbedingt ein Poti sein?
Das ist stellvertretend genannt. Das Messverfahren spielt keine Rolle. Nur absolut messend sollte es sein, ein Verfahren mittels Pulse zählen und Nulllage empfinde ich für ein „Fremdprojekt“ als zu anspruchsvoll.
Bei höheren Strömen macht es Sinn den Kühlkörper zu entfernen, die Fläche zu glätten und mit irgendeinem Wärmeleit-Zeugs wieder zu befestigen.
Ohne die Operation gehen die/meine Treiber bei ca. 15A Dauerstrom irgendwann in den "Overtemperature shut down"
Ohne die Operation gehen die/meine Treiber bei ca. 15A Dauerstrom
irgendwann in den "Overtemperature shut down"
Dann braucht man mit den Dingern bei dieser Anwendung garnicht erst anfangen. Ich würde auch von der 60A Version des anderen Moduls absehen, nimm die 100A Variante:
https://de.aliexpress.com/item/1005009455104151.html
Die Angaben sind immer „Absolute Maximum Ratings“.
Als linearantrieb verwende ich sowas:
https://amzn.eu/d/0eVZcBqt
Zumindest für den Teil, bei dem er nur so lange fahren soll, wie die
Taste gedrückt wird, würde der schonmal reichen.
!!!!
Für den Antrieb mittels
poti muss ich wohl noch einen anderen raussuchen.
Die allermeisten Linearantriebe mit einem nennenswerten Hub UND wenn man die Position genau kennen muss, haben Schrittmotor-Antrieb. Natürlich sind auch andere Motore in Verbindung mit einem inkrementalen oder Absolutwert-Sensor denkbar, aber relativ selten.
Ergo: Kommt man um das Zählen und Programmieren der Schritte nicht herum ...
Der Motor braucht 10-15cm Hub und muss
3000N Kraft haben
Wenn ich mir das ansehe und die Bewertungen lese dürften die 300kg die Last sein, bei der sich der Motor im Neuzustand grade noch bewegt und der Antrieb eingezogen grade noch nicht abbricht. Permanentes Rütteln mag das Kunststoffgetriebe sicher auch nicht.
Für die Anwendung sollte das ganze denke ich um nen Faktor 5-10 kräftiger/solider sein.
Nen Grasfangkorb mit 30kg kann man damit vielleicht noch ausleeren wenn der Hebel passt. Da rüttelt ja nichts wenn mans passend baut. Fürs Mähwerk als Direktantrieb aber meines Erachtens deutlich zu mager.
Die 2. Anforderung wird sportlich. Auf die Schnelle habe ich keinen Linearantrieb mit integriertem Mess-System gefunden. Also muss ein externes Mess-System dran.
Für ca. 150mm habe ich das hier gefunden - Linear-Poti 5k in "schwerer Ausführung"
https://de.aliexpress.com/item/1005005249069215.html
Alternativ gibt es Wegsensoren auch mit Inkrementalgebern, aber da bleibt zur Auswertung nur ein Mikrocontroller.