Folgende Situation: Sohn zieht in die eigene Wohnung und es soll eine neue Küche rein
Problem: Die alte Küche ist lediglich mit zwei Stromkreisen abgesichert, Kraftstrom (3x16A) für den Herd und 1x 16A für die Spülmaschine. Der Rest ist ein "Kombi-LS" für Licht+Steckdosen Küche, Flur und Gäste-WC. D.h auch die Küchenzeile hängt an dieser Sicherung. Baujahr 1987.
Und: Der Herd soll natürlich genau auf die gegenüberliegende Seite, wo er bisher war. UP geht es weder links (raumhohes Türelement) noch rechtsherum (Fenster mit Heizkörper und Rollokasten).
Und: Backofen und Kochfeld werden natürlich getrennt. D.h. es fehlt für den Backofen eine separater 16A LS.
A) Mit etwas Aufwand wäre es möglich, vom Verteiler zwei neue Stromkreise zu legen, 1x für den Backofen und 1x für die E-Geräte/Steckdosen der Küchenzeile. Aber: im Verteiler sind lediglich die Bäder mit einem 30 mA RCD abgesichert, der Rest hat nur einen 0,3 A RCD (Brandschutz). Die Küchenzeile müsste m.E. mit einem Kombi RCD/LS abgesichert werden, dem Backofen würde das auch nicht Schaden. Den ganzen Verteiler auf einen 30 mA RCD umbauen will ich eigentlich nicht. Ich habe zwar jemanden an der Hand, der die neue Installation testen kann, ich fände es aber besser, nicht die ganze Wohnung testen zu müssen. Auch hat der immer sehr wenig Zeit ;-( D.h. der kommt irgendwann mal (da wird die Küche schon stehen).
B) Vom Herdkraftanschluss wird ein Außenleiter (+N+PE) für den Backofen abgezweigt. Wäre die einfachste Lösung.
Wegen dem Anschluss für das Kochfeld: Da der Boden neu gefliest wird, könnte man in den Estrich einen kleinen Kanal fräsen. Die Leitung wäre dann aber dicht unter der Oberfläche (natürlich unter der Fliese). Anders wäre das aber nicht machbar. Oder ich gehe AP in einem Kabelkanal unter der Heizung durch. Das ist der WAF aber sehr gering ;-)
Nochwas: Die alte Installation wurde mit Stegleitungen gemacht, nachdem Steckdosen versetzt werden müssen, krümeln die weg... neue Leitungen mache ich mit NYM. Was macht man mit den alten Leitung, die aus dem Putz kommt? 2x Schrumpfschlauch drüber?
Eure Meinung dazu? Ich weiß, dass dies nicht schön ist, angekündigt war, ob ich eine Steckdose versetzen könnte...
Bei einer Mietwohnung darfst du die Elektrik nicht ohne Zustimmung des Vermieters anfassen. Auch neue Steckdosen darfst du in einer Mietwohnung nicht installieren. Es ist Eigentum der Vermieters und es wäre Sachbeschädigung. Ist leider so.
Bei Eigentum würde ich die komplette Elektrik in der gesamten Wohnung direkt erneuern und an den aktuellen VDE Standard anpassen. Wenn die Stegleitungen bereits bröckeln, dann raus damit. Nach fast 40 Jahren ist es Zeit sämtliche Leitungen zu erneuern. Es ist vor dem Bezug am Einfachsten. Dabei kann man auch gleich genügend weitere Steckdosen einplanen.
Generell gilt das bei "größeren" Änderungen an der Elektrik sehr schnell eine Anpassung an den aktuellen VDE Standard notwendig wird. Deine geplanten Küchenumbauten zählen ziemlich sicher dazu.
Wenn Eigentum, dann alles neu. Vor allem neue Unterverteilung und überall FIs hin, das ist von der Sicherheit her Stand der Technik und auch gut so.
Dann kannst Du von der Unterverteilung aus neue Kabel in die Küche legen, dann gleich so wie es sein soll. Separater FI/LS für Kühlschrank/Gefrierschrank vorsehen, damit der nicht taut wenn woanders ein Fehler entsteht.
Balkon vorhanden? Dann am besten eine separate Leitung für Einspeisung Balkonkraftwerk vorsehen. Dann gibt es da keine Leistungsgrenze und Batteriespeicher auch sauber möglich.
Und gleich auch Datenkabel in alle Zimmer legen. Doppelt CAT7 + Glasfaser in jeden Raum, abgehend z.B. von einer Abstellkammer etc. wäre meine Empfehlung bei Eigentum. In ein paar Jahren wirst Du in fast jedem Zimmer einen WLAN-Accesspoint haben wollen.
In die Verteilung 3x25A einbauen, bei Platzmangel die alte 3x16 Position vom Herd nutzen. Neue 5x4qmm Leitung in die Küche, dort einen einreihigen Unterverteiler setzen mit FI und 6x16A (Herd plus drei Kreise).
Aber: im Verteiler sind lediglich
die Bäder mit einem 30 mA RCD abgesichert, der Rest hat nur einen 0,3 A
RCD (Brandschutz). Die Küchenzeile müsste m.E. mit einem Kombi RCD/LS
abgesichert werden, dem Backofen würde das auch nicht Schaden. Den
ganzen Verteiler auf einen 30 mA RCD umbauen will ich eigentlich nicht.
Es gibt auch RCD's die man in einer normalen Unterputzdose einbauen kann. Habe ich beim Umbau meiner Küche benutzt, da dort nur klassische Nullung war.
Nachteil dieser Lösung die Teile sind schweineteuer.
Es gibt auch RCD's die man in einer normalen Unterputzdose einbauen
kann.
Das ist aber ganz toll, wenn der mal auslöst.
Zumal der TO sagt, dass die Stegleitungen schon bröckeln.
Da muss netweder der Vermieter ran, oder wenn Eigentum -> Neu und ordentlich machen!
Und gleich auch Datenkabel in alle Zimmer legen. Doppelt CAT7 +
Glasfaser in jeden Raum, abgehend z.B. von einer Abstellkammer etc. wäre
meine Empfehlung bei Eigentum. In ein paar Jahren wirst Du in fast jedem
Zimmer einen WLAN-Accesspoint haben wollen.
Bei uns reicht ein Accesspoint für 140m² auf zwei Etagen.
Und kein Mensch benötigt Glasfaser in jeden Raum. Die Verteilung auf Kupfer wird auch die nächsten 30 Jahre genug sein.
Merke: Alles was man vorsorglich für teuer Geld verbaut, braucht man nie oder ist am falschen Ort oder passt nicht.
Wenn, dann Leerrohre einbauen!
In die Verteilung 3x25A einbauen, bei Platzmangel die alte 3x16 Position
vom Herd nutzen. Neue 5x4qmm Leitung in die Küche, dort einen
einreihigen Unterverteiler setzen mit FI und 6x16A (Herd plus drei
Kreise).
Erfahrung sagt, dass in der Küche meist zu wenig Steckdosen sind und die meisten noch am falschen Fleck. Überlege nochmals mit dem Küchenplaner was nötig ist und ziehe noch ein paar Kabel. Gefriergeräte einzeln absichern mag nützlich sein, sollte aber gut bedacht sein, damit man auch rechtzeitig merkt, wenn der Strom weg ist (Licht an gleiche Sicherung?).
Du denkst aber auch nach, bevor du Herd + Backofen + Trockner +
Waschmaschine + Spülmaschine und noch ein 1,6 kW Fön einschaltest. :-)
Kochfeld mit Gas, Trockner und Fön gibts nicht. Dafür einen elektrischen Warmwasserspeicher, aber der hat nur 1kW. Auto laden belastet ab und an mal mit 2kW.
Früher hatte das Haus 3x30A und elektrische Nachtspeicherheizung.
Nochwas: Die alte Installation wurde mit Stegleitungen gemacht, nachdem
Steckdosen versetzt werden müssen, krümeln die weg...
Aus eigener Erfahrung, wenn du jetzt einmal anfängst, mach es direkt richtig :)
Das kostet dich jetzt etwas mehr Material und vielleicht musst du die neuen Kreise erst einmal gemeinsam auf eine alte Sicherung klemmen. Aber dafür hast du schon alles vorbereitet wenn man irgendwann weiter renoviert.
Nach der schönen neuen Küche, möchte man nächste Jahr vielleicht ein neues Bad und dann könnte man doch...
Es gibt auch RCD's die man in einer normalen Unterputzdose einbauen
kann.
Das ist aber ganz toll, wenn der mal auslöst.
Es war nur ein Vorschlag von mir wie man so etwas lösen kann. Das so ein FI im Fehlerfall auslöst ist schon toll, das ist seine Funktion. Was befürchtet denn der Udo wenn der mal auslöst?
Er wollte so wenig wie möglich Aufwand.
Er will eigentlich auch nicht alles neu machen, sondern auf der vorhandenen Substanz aufbauen - hat er schon im ersten Post gesagt.
Zumal der TO sagt, dass die Stegleitungen schon bröckeln.
Da muss netweder der Vermieter ran, oder wenn Eigentum -> Neu und
ordentlich machen!
Das steht hier gar nicht zur Debatte. Der Vermieter muß erst mal gar nichts, die Anlage hat so funktioniert wie sie ist, als die Wohnung übergeben wurde. Es ist schon ein Entgegenkommen von ihm, wenn er dem TO derartige umfangreiche Änderungen (E-Installation Küche praktisch neu, neuer Fließenbelag) überhaupt erlaubt.
Nachtrag: Gerade gelesen es ist Eigentum, dann braucht er natürlich niemanden zu fragen. Und ja in dem Fall wäre es überlegenswert die Installation neu zu machen.
Früher hatte das Haus 3x30A und elektrische Nachtspeicherheizung.
Eben, frühüüher war alles besser...
Heute speichern die Leute ihren selbst geernteten Solarstrom am Tag, um sich aus dem Akkusspeicher in Dunkelphasen zu versorgen.
Was werde ich wohl befürchten? Jetzt sollte "der Hans" mal nachdenken. Wer weiß in ein paar Jahren denn noch dass da ein RCD in einer Dose rumhängt, die unter Umständen übertapeziert oder gar überputzt ist.
Der Vermieter muß erst mal gar
nichts, die Anlage hat so funktioniert wie sie ist, als die Wohnung
übergeben wurde. Es ist schon ein Entgegenkommen von ihm, wenn er dem TO
derartige umfangreiche Änderungen (E-Installation Küche praktisch neu,
neuer Fließenbelag) überhaupt erlaubt.
Oh, du bist so ein Vermieter wie man ihn mag. Altes Gelump das eigentlich technisch nicht mehr sicher ist für teuer Geld vermieten.
Die DIskussion ist aber obsolet, Du hättest lesen können, dass die Wohnung dem TO gehört.
@Klaus: Ich kann dir nur eins raten. Nimm dir die Zeit und machs ordentlich. Sonst machst du es zwei mal.
Warum können die Kabel nicht hinter der Einbauküche an den Wänden/Boden geführt werden. Oder ist die Küche durch Tür und Fenster/Heizungsnische komplett zweigeteilt?
Estrich schlitzen hätte ich Bedenken. Ich würde eher schauen, dass man die Leitung dann in einer etwas größeren Sockelleiste führt (So wie z.B. auch nachträgliche Heizungsrohre) oder in einer abgehängten Decke (Gipsplatten oder Holzdecke) laufen lässt.
Die alte Installation wurde mit Stegleitungen gemacht, nachdem
Steckdosen versetzt werden müssen, krümeln die weg.
Krümelt die Leitungsisolation, oder nur die als Abstandshalter gedachte beige Masse? Das würde nichts machen.
Einfach in den alten Dosen die neue Leitung anklemmen und dann den üblichen Federklemmdeckel darauf. Jede Verteilerdose ist genauso.
Ich hab 3 x 63, daran 3 x Durchlauferhitzer, 3 Drehstromsteckdosen wovon 1 in der Garage ein Auto laden könnte (fahr aber Diesel), an einer anderen hängt ein Töpferbrennofen, an die dritte kann eine Gegenstromanlage oder Shredder oder Brennholzsäge. Dazu 9 16A Stromkreise in der Küche, so geht kochen, backen, Reiskocher und Geschirr simultan, und 9 in der Werkstatt (davon 3 besagter Brennofen). Und es ist sogar klug gebaut, Küche und Werkstatt grenzen direkt an den Sicherungskastenraum.
Schwiegervater 3 x 125 weil Bauernhof, braucht aber nur 1 x 16 weil sparsam.
Ist halt anders bei Fernwärme, da ist Strom ein Abfallprodukt.
Und manches ist Scheiße, wie ein Backofen in Knöchelhöhe.
Höher ist besser, ja.
Aber wenn ich z.B. die Wahl hätte, entweder Spülmaschine oder Backofen höher zu setzen, dann ersteres. Weil jeden Tag in Benutzung, im Gegensatz zum Backofen.
Oder wenn wegen des höher eingebauten Backofens dann z.B. Schubladen für täglich gebrauchtes Geschirr ganz unten sind, dann ist das halt scheiße.
In die Verteilung 3x25A einbauen, bei Platzmangel die alte 3x16 Position
vom Herd nutzen. Neue 5x4qmm Leitung in die Küche, dort einen
einreihigen Unterverteiler setzen mit FI und 6x16A (Herd plus drei
Kreise).
Ne, keinen Unterverteiler in die Küche!
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Dann halt, wie schon gesagt wurde: alles lassen, wie es ist, und damit leben. Ging ja anscheinend bisher auch.
Was werde ich wohl befürchten? Jetzt sollte "der Hans" mal nachdenken.
Wer weiß in ein paar Jahren denn noch dass da ein RCD in einer Dose
rumhängt, die unter Umständen übertapeziert oder gar überputzt ist.
Gibt es aber auch in "sichtbar", siehe Beispiel von BJ.
Wie kritisch seht ihr das 5x2,5 NYM Kabel im Fußboden? (Anschluss
Kochfeld?)
Also meintest du mit "der Herd" oben - das Kochfeld...
Ein Kabel in den Estrich zu fräsen geht, das habe ich auch schon gemacht, das ist aber keine absolut saubere Lösung. Wenn der Estrich sich gesetzt hat, drei Jahre nach Einbau und keine Fußbodenheizung drin ist, kann man das machen - mit der Mauernutfräse gehts ganz gut und fix als Beispiel - ich würde dann heute aber NYY nehmen und am Übergang zur Wand an der Dehnungsfuge - sofern schwimmender Estrich - dann eh ein Stück parallel zur Fuge legen bevor man zur Wand geht um kleine Bewegungen auszugleichen.
im Verteiler sind lediglich
die Bäder mit einem 30 mA RCD abgesichert, der Rest hat nur einen 0,3 A
RCD (Brandschutz). Die Küchenzeile müsste m.E. mit einem Kombi RCD/LS
abgesichert werden,
Das liest sich eh schon so, als wäre daran schon sehr viel "rumgebastelt" worden, wenn da noch ein RCD mit 300mA ist, was zu 1987 und eher passen würde, ist es eigentlich wirklich zeit zumindest diese Verteilung mal neu zu machen, oft schafft man es nicht wirklich alles auf Anhieb umzukrempeln, was man ja sollte, aber wenn mit 1987 das Baujahr des Hauses gemeint war, dann stehen die Chancen ja gut, dass es schon dreiadrig in die Räume geht...
Was hängt dann überhaupt noch an dem 300mA RCD wenn viele Räume am "Kombi-LS" hängen? oder was ist für dich mit "kombi-LS" gemeint? nicht FI-LS?
1x Kombi-LS:für Licht+Steckdosen Küche, Flur und Gäste-WC
1x Spulmaschine
3x Herd
xx Bäder 30mA RCD und?
Wohnzimmer? Dachboden, Keller?
Vielleicht hilft ja auch mal ein Bild des Verteilers oder eine vollständige Beschreibung des Verteilers - ist eh schade dass man das zusammensammeln muss um hier überhaupt ein grobes Bild zu bekommen...
Stegleitungen gemacht, nachdem
Steckdosen versetzt werden müssen, krümeln die weg
In der Regel krümelt das Gussmaterial der Stegleitung weg, die Isolierung der Leiter ist meistens noch gut. Du kannst an der Stelle eine Dose setzen und dann mit NYM weiter gehen...Stegleitungen sind ein Graus... ist leider so.
Ich würde aber versuchen so viel wie möglich davon zu ersetzen, wegzunehmen, neu zu machen...
Was ist für dich da oben "der Herd"? Du hast Herd, Backofen und Kochfeld
im "Gespräch".
Als "Herd" wird üblicherweise die /Kombination/ aus Backofen und Kochfeld bezeichnet. Manche nennen das Kochfeld auch "Kochmulde", meinen damit aber das gleiche.
Früher war das ein (freistehendes) Gerät, dann, mit dem Aufkommen der Einbauküchen, kam ein "herdgesteuertes" in die Arbeitsplatte eingelassenes Kochfeld auf, dessen Bedienelemente in der Frontblende des Backofens untergebracht sind (und deswegen als "herdgesteuert" bezeichnet wird).
Da man vor gut 30 Jahren begann, sich vom Konzept des Backofens in Knöchelhöhe zu trennen, und den Backofen vom Kochfeld zu trennen (das Kochfeld nennt man daher auch "autark"), begannen die Begrifflichkeiten sich zu verändern.
Dieser Trend, die Geräte zu trennen, lag auch daran, daß viele gerne mit Gas kochten (was einfach besser ist als die vor 30 Jahren verfügbaren elektrischen Kochmethoden, ob Gußeisenkochplatte oder Infrarotstrahler ("Ceran"), aber einen Gasbackofen vermeiden wollten (was einfach nur scheiße ist, hundsmiserable Wärmeverteilung etc.).
Damit hatte man zwei separate Geräte, die man zwar immer noch übereinander anbringen konnte, aber nicht mehr zwangsweise musste.
Die Kombination aus Kochfeld und Backofen unter der Arbeitsplatte ist in einfachen Küchen aber nach wie vor zu finden. Entweder aus "haben-wir-schon-immer-so-gemacht"-Starrsinn (wie von dem einem oder anderem in diesem Thread bereits vorexerziert) oder aus Kostengründen - oder aus Gedankenlosigkeit.
1,5 reicht, wenn es Verlegeart C ist, und die Leitung kurz genug ist.
Ich würde heute nicht mehr an Kupferleitungen sparen, Kupfer wird nicht billiger und Wände aufreissen und schliessen auch nicht, den Dreck will keiner in 20-30 Jahren haben und bezahlen auch nicht. Ich ärgere mich noch das ich 1,5mm² legte wo nun für Stromer evtl. mehr gebraucht wird.
Mit Leerrohre kann auch noch mal später noch eine neue Leitung eingezogen werden.
Der Herd soll natürlich genau auf die gegenüberliegende Seite, wo
er bisher war.
Das kann man auch so verstehen dass er wieder auf die gegenüberliegende Seite soll "wo er bisher war" oder das er auf die gegenüberliegende Seite soll, wo er bisher nicht war - so ist es wohl gemeint, aber dann fehlt eigentlich das "nicht"...geschmurgel eben, wie so oft, geschmurgel...
Anders ergibt es weniger Sinn, auch wenn er eigentlich das Gegenteil geschrieben hat, von dem was er wohl eigentlich meinte...
Wenn man dann noch bedenkt dass er Herd schreibt aber eigentlich nur ein Kochfeld und einen Backofen einbaut ist langsam überhaupt nicht mehr klar, was jetzt wo war, wo ist und was wo hin soll...
B) Vom Herdkraftanschluss wird ein Außenleiter (+N+PE) für den Backofen
abgezweigt. Wäre die einfachste Lösung.
Wegen dem Anschluss für das Kochfeld: Da der Boden neu gefliest wird,
könnte man in den Estrich einen kleinen Kanal fräsen.
könnte man schlussfolgern dass der zukünftige Backofen auf die Raumseite des Herdkraftanschlusses kommt, und nur das Kochfeld (oder der "Herd") wohl auf die gegenüberliegdende Seite wandern wird/soll - aber klar ist das auch noch überhaupt nicht...
Ich hab 3 x 63,
[..]
9 16A Stromkreise in der Küche, so geht kochen, backen,
Reiskocher und Geschirr simultan,
Schön für Dich, aber wie oft laufen die wirklich gleichzeitig? Das klingt etwas nach "Mein Boot, mein Auto, mein Haus ..." anstatt echter Notwendigkeit.
Wie ich oben schon schrieb: Wenn die Küche 20 Jahre stehen soll, dann sollte man heute nicht kleinlich mit Steckdosen und Leitungen sein. Später wird verlegen mühsamer hinter der Küchenzeile. Ob Backofen und Mikrowelle modisch oben ein Vorteil sind, sollte sich der Nutzer gut überlegen. Sobald die heiße Suppe auf seinen Pelz kleckert, weiß er warum oben ungünstiger ist.
Danke für die vielen Beiträge! Nach Rücksprache und Analyse der regelmäßig eingesetzten elektrischen Geräte bekommt die Küche drei neue Stromkreise. Überlegungen, der Herd bleibt dort, wo er früher war und wird nicht in Kochfeld und Backofen getrennt, sind nicht mehrheitsfähig ;-)
Das neue Kochfeld kommt auf die gegenüberliegende Seite des vorhandenen Herdanschlusses (Kabel müsste durch den Boden gelegt werden), der Backofen bekommt einen eigenen Anschluss/Stromkreis (wäre aber vom jetzigen Endpunkt des 5x2,5 Kabels UP gut erreichbar).
Der Verteiler muss eh umgebaut werden, da das kleine Bad im OG nicht über den 30 mA RCD geführt ist ;-( Der finale Umbau des Verteilers + Abnahme erfolgt durch den Profi.
Eine Norm muß allerdings zwischen den Vertragsparteien vereinbart
werden, bei vorhandenem Eigentum ist sie nicht verbindlich.
Die Din ist bei Privatinstallationen nur dann relevant, wenn sie zwischen Bauherr und Bauunternehmen vereinbart wurde.
Genau wie die Beschränkung auf max. 6 16A Automaten hinter einem 3-phasigen RCD.
In der Wohnung völlig irrelevant, man darf die Reihe mit 8 Automaten voll machen.
"Die Wahl zwischen 10 mA und 30 mA FI-Schutzschaltern hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. 10 mA FI-Schutzschalter bieten einen höheren Personenschutz, da sie bereits bei geringeren Fehlerströmen auslösen. Sie werden oft in sensiblen Bereichen wie Badezimmern oder in der Nähe von Kindern eingesetzt."
"Die Wahl zwischen 10 mA und 30 mA FI-Schutzschaltern hängt vom
jeweiligen Einsatzbereich ab. 10 mA FI-Schutzschalter bieten einen
höheren Personenschutz, da sie bereits bei geringeren Fehlerströmen
auslösen. Sie werden oft in sensiblen Bereichen wie Badezimmern oder in
der Nähe von Kindern eingesetzt."
Bevor du das hier zitierst, hast du es auch richtig gelesen?
Da steht drüber:
"Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind."
Irgendwelchen halbseidenen Mist eines LLMs würde ich nicht einfach als Tatsache verbreiten.
Ich hab auch seit zehn Jahren einen 10 mA FI-LS fürs Bad, der ist noch nie raus geflogen, deswegen meine Empfehlung dazu. Den Rest kann man sich "erlesen" wann man das machen möchte.
Nach Rücksprache und Analyse der regelmäßig eingesetzten elektrischen
Geräte bekommt die Küche drei neue Stromkreise.
In der Küche sollten "viele" Steckdosen sein. Hier eine Möglichkeit einer Steckdosenleiste mit RCD 30 mA und USB - kann man möglicherweise auch an der Wand befestigen und den Anschluss im Unterschrank verschwinden lassen:
[https://www.amazon.de/MDee-Steckdosenleiste-Mehrfachsteckdose-Fehlerstromschutzschalter-%C3%9Cberspannungsschutz-Schwarz/dp/B0GF1MSZWY]
.. falls am Herdkraftanschluss noch eine Phase frei ist oder im Verteiler kein Platz mehr für den FI ist. Ist allerdings nur für neuere CEE 7/7 Schukostecker (also nicht CEE 7/4 ohne Bohrung für PE-Stift) geeignet.
Bei meinem letzten Küchenumbau im Nachbarort haben wir alle Leitungen wegen Platzmangel nach unten in die Kellerebene und dort über Traversen zum dortigen Verteiler geführt. War die schnellste und preiswerteste Lösung.
Was hängt dann überhaupt noch an dem 300mA RCD ...
Vielleicht hilft ja auch mal ein Bild des Verteilers oder eine
vollständige Beschreibung ...
Interessant ist auch, das es gar kein Kombi-LS ist. Eine Reihenschaltung aus 16A Sicherung und einem 30mA FI mit zu dünner Zuleitung am Hauptstrang abgenommen...
Was werde ich wohl befürchten? Jetzt sollte "der Hans" mal nachdenken.
Wer weiß in ein paar Jahren denn noch dass da ein RCD in einer Dose
rumhängt, die unter Umständen übertapeziert oder gar überputzt ist.
Übertapeziert oder überputzt der Udo auch seine Steckdosen, Schalter etc.? Also ich mache das nicht. Das Ding sieht von außen aus wie ein spezieller Schalter. Da es dem Udo ganz offensichtlich an Vorstellungskraft fehlt, habe ich mal ein Foto angehangen, wie das im eingebauten Zustand aussieht.
Oh, du bist so ein Vermieter wie man ihn mag. Altes Gelump das
eigentlich technisch nicht mehr sicher ist für teuer Geld vermieten.
Die DIskussion ist aber obsolet, Du hättest lesen können, dass die
Wohnung dem TO gehört.
Jetzt gehen mit Dir aber die Gäule durch. Woher willst Du wissen das ich Vermieter bin. Nein bin ich nicht, schon allein aus dem Grund, damit ich mich dann nicht mit solchen Kanditaten wie Du einer zu sein scheinst rum ärgern muß.
Man muss kein Leben nach der neuesten Werbebroschüre führen, im
Gegenteil, manches ist Schwachsinn, wie ein Backofen auf Augenhöhe.
Naja, schlecht ist so etwas schon nicht, gerade dann wenn das Bücken nicht mehr so leicht fällt.
Aber Du hast schon recht, man muß nicht alles gleich und sofort haben, Komfort muß man sich erst mal verdienen.
Sonst wüsste er, dass ein modischer mit Unterkante auf oder über Arbeitsplattenhöhe angebrachter Backofen maximal blöd ist. Entweder hindert einen die geöffnete Backofentür, autsch, nahe an den Kuchen zu kommen wenn man sie nicht nach dem öffnen auch noch reinschieben kann, oder die entnommene Pizza, autsch, fällt erheblich tiefer bis sie auf den Boden aufschlägt.
Die maximale Höhe des Backguts darf auf Arbeitsplattenhöhe der Küche sein, dann ist die Unterkante des Backofens aber deutlich unterhalb der Arbeitsplatte, nicht das was in Schöner Wohnen gezeigt wird.
Es geht nämlich nicht darum den braunen Braten direkt jedem Küchenbesucher "guck mal wie teuer meine Küche war" vor die Augen zu präsentieren, sondern in Dutch Ofen/Kasserole von OBEN reingucken zu können, wann die Gans gar ist. Dazu braucht es eine Leiter wenn der Backofen blöd wie Hirnbichler montiert ist.
Backöfen gibt es auch mit seitlich angeschlagener Tür oder gar "Verschwindetür" die unter den Backofen gleitet. Dann kann man auch ganz nah ans Backgut heran ohne störende Tür ;-)
Wie ich schon schrieb, Backöfen in Arbeitshöhe sind seit locker 30
Jahren etabliert.
wollte ich nicht, ich wollte ein Kochfeld mit Backofen und beim Kochen aus dem Fenster schauen und im Bedarfsfall das Fenste öffnen wäre dann auch gleich Lüftung gewesen ohne Dunstabzugshaube und Mauerkernbohrung und Kanalverlegung KISS
Backöfen gibt es auch mit seitlich angeschlagener Tür oder gar
"Verschwindetür" die unter den Backofen gleitet. Dann kann man auch ganz
nah ans Backgut heran ohne störende Tür
Ein paar spontane Fragen dazu, falls du das zufällig weißt:
Wie teuer sind diese Spezial Backöfen?
Was kostet das "Verschwinden" der Tür an Platz im Backraum bei Standardeinbaumaß?
Wie ist das gelöst, wenn die Tür innen ja >200°C heiß ist?
Ich kenne von früher noch Backwagen. War ganz blöd, weil man die Bleche seitlich einschieben musste. Vor allem bei mehreren Blechen wie z.B. Weihnachtsgebäck.
Persönliche Erfahrung:
Meine Frau hat in den letzten 30 Jahren den Backofen etwa 5-10 mal Pro Woche benutzt. Sie ist Bäckerstochter und ihr Hobby ist backen. Auf die Frage ob sie den Backofen bei der nächsten Küche weiter oben will kam ein deutliches "Nein".
Ein paar spontane Fragen dazu, falls du das zufällig weißt:
Wie teuer sind diese Spezial Backöfen?
Was kostet das "Verschwinden" der Tür an Platz im Backraum bei
Standardeinbaumaß?
Wie ist das gelöst, wenn die Tür innen ja >200°C heiß ist?
oder gar
"Verschwindetür" die unter den Backofen gleitet.
Ist nicht ideal, der Mechanismus kann fehleranfälliger sein - hatte ich schon mal bei jemandem reparieren müssen und auch beim Putzen usw... ist das alles so eine Sache - auch wenn man sie nur halb öffnet um zu gucken, kann das alles störend sein...dann tropft es auf die heiße Scheibe oder es fällt etwas drauf und gleitet direkt unter den Backofen, das ist alles nicht so dolle wie man erst denken mag.
Hauben über,auf Kopfhöhe sehen wirklich meist blöd aus, auch denn die neuen eher keilförmig von der Wand nach oben weg gehen, sodass man sie auf Kopfhöhe nicht immer an der Stirn hat, dann müssen die aber auch Dampf haben.
Persönliche Erfahrung:
...sie... Backofen... oben will kam
ein deutliches "Nein"....
...das ist nicht DEINE persönliche Erfahrung mit dem Ofen, sondern lediglich die nicht weiter begründete MEINUNG deiner Frau, also nicht mal DEINE Meinung...also wirklich absolut wertfrei für jeden Leser...
Wer hat denn heute noch eine Abzugshaube ÜBER dem Kochfeld? Nach dem anfänglichen Mißtrauen hat sich doch die Absaugung nach unten bewährt und kann sowohl mit Außenanschluß wie auch Umluft genutzt werden.
Wir haben seit 10 Jahren die Bora in Umluftbetrieb, kein Problem. Und "ein Topf Nudelwasser" ist auch kein Thema. So schlau waren die Konstrukteure auch daß sie unten ein Auffangbecken vorgesehen haben: waschbaren Metallfettfilter rausnehmen und mit einem Lappen innen aufnehmen, fertig.
Weiß nicht wie das ist, wenn einem der Topf mit Nudelwasser da rein
kippt..
ist ein Wasserabfluß nötig, hatte mich auch mal interessiert, gibt es auch von Bora, ist aber aufwändig in der Installation und auch mit Abluftkanäle zu bestücken und na ja wers bezahlen will, auch die Wartungskosten und Ersatzteile.
Das Konzept ist bereits beim BER idiotisch (Entrauchung durch den Keller), in der Küche ist so etwas nur schwer sauberzuhalten und nimmt obendrein Platz weg.
Vor allem: So etwas funktioniert meist nur als Umlufthaube, d.h. sowas bläst die gefilterte Luft wieder irgendwo in die Küche zurück.
Mit einfachen Metallfiltern richtet man da gar nichts an, da braucht man Aktivkohlefilter, die man oft wechseln muss. Und der Filter wiederum ist ein Widerstand, gegen den das Gebläse arbeiten muss, was noch mehr Lärm zur Folge hat.
Sowas ist schon bei der klassischen Dunstabzugshaube Mist - eine vernünftige Abzugshaube muss nach außen blasen.
Eine geöffnetes Fenster reicht in der Regel überhaupt nicht aus, weil je nach Wind- und sonstigen Luftverhältnissen es durchaus auch durchs Fenster reindrückt, und dann der Küchenmief im Rest der Wohnung/des Hauses verteilt wird.
Ich habe gar keine, ist aber auch nicht ideal - nur Lüften ist auch nichts. Ich denke ich persönoich würde es heute mal mit der vertikalen "Schublade" versuchen...ds es in meiner Küche dafür ausreichend Platz in der Arbeitsfläche gibt und ausreichend Platz unter den Schränken für die Rohrverlegung bis zu einer Außenwand...
Umluft oder Kernbohrung war/ist auch denen auf Kopfhöhe möglich und ein anderes Thema, diese Möglichkeiten gibt es wohl bei jeder Abzugshaubenart... und da ist es eher eine Frage der Baulichen Gegebenheiten und des Portemonnaies.
Eine geöffnetes Fenster reicht in der Regel überhaupt nicht aus
Isso, kann ich bestätigen! Esdauert wesentlich länger und im Sommer hat man schnell Brummer drin - wenn man keine Gitter hat, wenn man Gitter hat, dauert es noch länger...jup
Das Konzept ist bereits beim BER idiotisch (Entrauchung durch den
Keller), in der Küche ist so etwas nur schwer sauberzuhalten und nimmt
obendrein Platz weg.
Vor allem: So etwas funktioniert meist nur als Umlufthaube, d.h. sowas
bläst die gefilterte Luft wieder irgendwo in die Küche zurück.
Mit einfachen Metallfiltern richtet man da gar nichts an, da braucht man
Aktivkohlefilter, die man oft wechseln muss. Und der Filter wiederum ist
ein Widerstand, gegen den das Gebläse arbeiten muss, was noch mehr Lärm
zur Folge hat.
Sowas ist schon bei der klassischen Dunstabzugshaube Mist - eine
vernünftige Abzugshaube muss nach außen blasen.
Eine geöffnetes Fenster reicht in der Regel überhaupt nicht aus, weil je
nach Wind- und sonstigen Luftverhältnissen es durchaus auch durchs
Fenster reindrückt, und dann der Küchenmief im Rest der Wohnung/des
Hauses verteilt wird.
Als Planer, Eigentümer und Bewohner eines Passivhauses mit Lüftungsanlage war logischerweise kein Außenluftanschluß möglich zumal es sich um eine KOCHINSEL handelt (es gibt keinen Keller und ein "Loch" in der Dämmung kam auch nicht in Frage).
Und aus der Praxis kann ich nur berichten daß der (selbstverständlich vorhandene) Aktivkohlefilter erheblich länger hält als die empfohlenen 12 Monate. Wir haben in den 10 Jahren bisher nur drei neue Filter verwendet. Scheint eine Empfehlung der Filterhersteller zur Umsatzmaximierung zu sein ;-)
Und aus der Praxis kann ich nur berichten daß der (selbstverständlich
vorhandene) Aktivkohlefilter erheblich länger hält als die empfohlenen
12 Monate.
Wenn man einige Ferienwohnungen besucht hat, wird man erkennen, dass man viel falsch machen kann. Eine Umlufthaube erzeugt keine Wunder. Es gibt auch Ablufthauben mit Zuluft. Allerdings ist ein 10er Abluftrohr viel zu wenig, wenn es ein leiser Abzug werden soll. Bei der Gelegenheit sollte man auch an weitere Steckdosen oberhalb der Hängeschränke denken für Licht, Umluft, Kühlschränke, WLAN-Repeater usw.
Und aus der Praxis kann ich nur berichten daß der (selbstverständlich
vorhandene) Aktivkohlefilter erheblich länger hält als die empfohlenen
12 Monate. Wir haben in den 10 Jahren bisher nur drei neue Filter
verwendet. Scheint eine Empfehlung der Filterhersteller zur
Umsatzmaximierung zu sein ;-)
Dürfte sehr vom persönlichen Kochverhalten abhängig sein.
Nun ja, zwischen einer 70er-Jahre-Lärmhaube mit 5 Millimeter Filterfliess und einem aktuellen Kochfeldabzug mit mehreren kg Aktivkohle liegen nicht nur Jahrzehnte, sondern auch Welten.
da wird der tolle Bora-Abzug eingebaut, unterm Tisch irgendwas zusammen gemurkst
Aber ich kenne viele Bora-Besitzer die total zufrieden sind - niemand wird zugeben das er viel Geld für wenig Wirkung ausgegeben hat
da wird der tolle Bora-Abzug eingebaut, unterm Tisch irgendwas
zusammen
gemurkst
Aber ich kenne viele Bora-Besitzer die total zufrieden sind - niemand
wird zugeben das er viel Geld für wenig Wirkung ausgegeben hat
Und nochmal - hattest du eine Feinstaubmessung gemacht oder was steckt
dahinter?
Man kann die Wirkung riechen, vorausgesetzt, es wird z.B. was in der Pfanne gebraten.
Auch wenn hier im Thread der Labekopp auch viel Unfug von sich gegeben hat, was Umlufthaben angeht, hat er recht. Sowas ist Mist.
Wenn das Kochen nur im Aufreißen der Verpackungen und in die Mikrowelle packen des Inhalts besteht, dann macht das nichts, oder wenn wenig komplizierteres als das Erhitzen von Nudelwasser auf dem Kochfeld geschieht -- wer aber mal ein Steak oder ähnliches brät, der wird eine richtige Ablufthaube zu schätzen wissen.
Aber das sind doch Birnen und Äpfel. Ich sage auch nicht dass Umluft genausgut ist wie Abluft...
Ich glaube auch nicht, dass der Mensch mit seiner eher schlechten und schnell geruchsblinden Nase den Unterschied zwischen 100 Partikeln Bratendunst und 1000 Partikeln Bratendunst in der Luft "erriechen" kann, besonders nicht in langsam abnehmender Dunstdichte...ganz sicher nicht.
gerade Fisch gebraten, nur alter Fisch stinkt!
OK Kohl kochen kann auch stinken, aber ich mag das, Gestank ist sehr subjektiv, einigen stinkt Koblauch, andere mögen es.
Ich freue mich auf Chilli con Carne morgen und Geflügelleber mit Kartoffelpü handgestampft Montag.
Ich kann aber die Küchentür schließen, muss ja nicht alles in die anderen Zimmer ziehen und erst recht nicht bei Dampfentwicklung alle vernetzten Rauchmelder auslösen.
Aus Erzählungen soll besonders schlimm gewesen sein wenn die Großtante Bratheringe gemacht hatte für die ganze Familie. Wir haben sie ja nur gegessen.
Ah ja, Chili (ein L !) mit Fisch abends um halb-elf vorbereitet.
was ist daran unglaubwürdig?
wenn der Fisch alt ist und stinkt, dann ist es doch verständlich, dass es am nächsten Tag was aus der Dose oder vom Pizzaservice gibt.
wie wäre ein Kabelkanal an der Decke mit Einbauleuchten?
Brüstungskanäle sehen nicht so primitiv aus.
Es ist tatsächlich verwunderlich wie wenig Menschen auf die Ausführung der Decken über ihnen achten (von den Aha Effekten einer 6m hohen Stuckdecke im Schloß mal abgesehen).
Bei uns hing jahrelang ein 65kg CRT Beamer unter der Wohnzimmerdecke den irgendwie niemand gesehen hat. Und heute haben wir 8 Lautsprecher in der Decke des WZ ohne daß das irgendjemandem aufzufallen scheint.
Es ist tatsächlich verwunderlich wie wenig Menschen auf die Ausführung
der Decken über ihnen achten
Naja, wenn das ein "Neubau" nach LeCorbusier ist, in dem man zum Deckenstreichen noch nicht mal 'ne Leiter braucht, dann fällt schon auf, wenn da was an der Decke hängt.
Bei etwas mehr Höhe kann man allerdings statt eines ästhetisch nicht so besonders begeisternden Kabelkanals auch eine andere Konstruktion vorsehen (partiell abgehängte Decke), in die dann auch die Raumbeleuchtung integriert wird. Wenn mit größerer Fuge zur Wand gearbeitet wird, ist damit auch eine indirekte Beleuchtung möglich:
Bei Einbau einer ernstgemeinten Dunstabzugshaube und Vorhandensein eines Durchbruchs/Kernbohrung an anderer Stelle kann die letztgenannte Lösung bei ausreichender Raumhöhe auch dazu dienen, ein ausreichend dimensoniertes Rohr zur Verbindung von beidem verschwinden zu lassen.
Naja, wenn das ein "Neubau" nach LeCorbusier ist, in dem man zum
Deckenstreichen noch nicht mal 'ne Leiter braucht, dann fällt schon auf,
wenn da was an der Decke hängt.
Das war eine Mietwohnung aus den 60er Jahren, Deckenhöhe 2,50m ;-)
Das war eine Mietwohnung aus den 60er Jahren, Deckenhöhe 2,50m
Ich habe noch nie in einer Wohnung mit unter 3.20m Deckenhöhe gelebt - mein jetzige hat 3.60m.
LeCorbusier hat im Rahmen seines "Modulor" eine Deckenhöhe von 2.26m als ideal angesehen; zur Interbau 1957 erlaubte ihm die Stadt Berlin diese Deckenhöhe nicht, so daß er unter Protest dann doch mit 2.50m baute.
Ich kann aber die Küchentür schließen, muss ja nicht alles in die
anderen Zimmer ziehen und erst recht nicht bei Dampfentwicklung alle
vernetzten Rauchmelder auslösen.
Bei uns hat der Rauchmelder in der Küche in 25 Jahren einmal ausgelöst, und da war tatsächlich was angebrannt.
Offensichtlich funktioniert die gut 30 Jahre alte Abluft-Abzugshaube gut.
Gekocht wird praktisch jeden Tag, fast nur aus frischen Zutaten, da ist meine Frau eigen. Und eine Pfanne steht auch fast jeden Tag auf dem Herd.
Umluft funktioniert durchaus auch. Der Aktivkohlefilter nimmt das Meiste vom Geruch weg und ein (hoffentlich) vorgesetztes Edelstahlwolle Filter nimmt das meiste Fett auf.
In Küchen hängt man üblicherweise keine Rauch-, sondern Wärmemelder auf,
weil es sonst viel zu oft zu Fehlalarmen kommt.
Ein abgebranntes Haus wäre schlimmer als etwas Lärm. Ich habe absichtlich einen extra Rauchmelder in die Küche gehängt, um frühzeitig auf Rauch aufmerksam gemacht zu werden. Der hat schon einige angebrannte Töpfe von Oma erfolgreich gemeldet.
Ein abgebranntes Haus wäre schlimmer als etwas Lärm
In einer meiner Nachbarwohnungen gibt es eine "offene Küche" mit danebenliegendem Wohnzimmer. Dort wohnte eine Zeitlang ein junger sehr muskelbepackter Mensch, der fast im Wochenturnus den im Wohnzimmer hängenden Rauchmelder auslöste, weil er sich zum Frühstück irgendwas in der Pfanne anbriet, und das halt etwas qualmte. Die Luft zog bei geöffnetem Küchenfenster halt ins Wohnzimmer, aber auch bei geschlossenem Fenster half die nicht vorhandene Küchentür ...
Der junge Mensch briet sich Schinken, Würstchen und Spiegelei, und das halt etwas gut "durch". Hatte halt wirklich viele Muskeln.
Zum Glück ist der nach einiger Zeit wieder ausgezogen.
Rauchmelder reagieren übrigens auch auch Wasserdampf, was der Grund ist, warum man sowas nicht ins Bad hängen sollte.
Wenn in Deiner oder Omas Küche der Rauchmelder im Normalfall nicht anschlägt, ist entweder die Küche mit einer hervorragend arbeitenden Dunstabzugshaube ausgestattet, oder der Rauchmelder hängt an einer sehr ungünstigen Stelle (in einer Ecke, zu nah an einer Wand) oder aber in der Küche wird gar nicht wirklich gekocht.
Wenn in Deiner oder Omas Küche der Rauchmelder im Normalfall nicht
anschlägt, ...
Wenn in der Küche großartig Rauch entsteht, hat man etwas falsch gemacht. Derart überhitzte Lebensmittel sind hochgradig Krebserregend.
Und Wassersampf sollte sich auch in Grenzen halten, weil man Deckel benutzt. Energie ist zu teuer, um sie zum Fenster hinaus zu verdampfen.
Jedenfalls hat unser Rauchmelder in der Küche in 20 Jahren geschätzt 5 mal angeschlagen. Einmal gerieten die Aufbackbrötchen in der Kombi-Mikrowelle in Brand (das war sehr kurios) und die anderen Male ist etwas in der Pfanne angebrannt, weil es vergessen wurde. In allen Fällen war der Alarm hilfreich.
Bei uns hat der Rauchmelder in der Küche in 25 Jahren einmal ausgelöst,
und da war tatsächlich was angebrannt.
In Küchen hängt man üblicherweise keine Rauch-, sondern Wärmemelder auf,
weil es sonst viel zu oft zu Fehlalarmen kommt.
Wie gesagt, bisher ein Alarm in 25 Jahren, und da war tatsächlich was angebrannt, aber kein Feuer in der Pfanne.
Der Melder war entweder ein Fire Angel oder ein Ei.
Er hängt ca. 2,5m vom Herd entfernt mittig an der Decke.
Und wir essen auch gerne mal ordentlich angebratenen Speck.
Herkömmliche Dunstabzugshaube an die ich mir gerne mal den Kopf anhaue :-).
Für meine Frau hängt sie hoch genug.
Das sind meine Erfahrungen.
Nachtrag: Vielleicht erinnere ich mich nicht mehr daran und es waren 2 oder 3 Alarme. Aber definitiv nur einer in etlichen Jahren.
Ich kann meine Rauchmelder in Flur oder Wohnzimmer problemlos mit einem Steak in der Pfanne auslösen, wenn ich die Küchentür auflasse. Und das hat nichts mit verbrennen zu tun, nur mit scharfen Anbraten.