ich habe hier ein Vorderrad mit Nabendynamo, das sich nicht mehr drehen läßt. Ausgebaut habe ich sogar die Lagerkugeln auf beiden Seiten und den Stromanschluss. Drehen oder "frei wippen" läßt sich auch dann nichts, wenn die Achse so fest wie möglich in der Gabel mittels der Radmuttern eingespannt ist. Achsgewinde ist vollkommen unbeschädigt. Rost ist nirgends erkennbar.
Kann es wirklich sein, daß Stator und Rotor im Inneren der Nabe derartig aufgerostet sind, daß sie wie verbacken klemmen? Mich würde mal ein Erfahrungswert interessieren.
ich habe hier ein Vorderrad mit Nabendynamo, das sich nicht mehr drehen
läßt.
Wenn Du noch den Hersteller nennen könntest wäre es möglich zB. im https://www.rad-forum.de/ auf die Suche nach ähnlichem zu gehen.
Kann es wirklich sein, daß Stator und Rotor im Inneren der Nabe derartig
aufgerostet sind, daß sie wie verbacken klemmen?
Wenn`s da drinnen naß wird und dann längere (hier waren es ca. 3 Jahre) Zeit keine Bewegung stattfindet /kann/ sich das alles ordentlich verzwicken. BTDT.
Kann es wirklich sein, daß Stator und Rotor im Inneren der Nabe derartig
aufgerostet sind, daß sie wie verbacken klemmen?
Hatte ich bei einem gebraucht gekauften Shimano, der war innen abgesoffen.
Verkäufer: "Dreht einwandfrei" das galt leider nur für die Steckachse in der Hohlachse.
Ein Shimano DH3... lässt sich zerlegen. Zum Läuferausbau kann man die Kontaktseite montiert lassen.
Wenn der Läufer fest gerostet ist, kann man an dem Sechskant Kraft ausüben.
Für diesen einige cm großen Gehäusesechskant gibt es einen speziellen schmalen Ringschlüssel von Shimano. Aus einem Schraubstock rutscht der Absatz leicht raus, spannt man zu fest, reißt das dünne Gehäuse.
Wenn man an das Lager auf der Kontaktseite will, gibt es eine Problemstelle:
Den im Schlitz der Achse verlegten Kupferlackdraht muss man unbedingt ablöten, sonst reißt er innen ab!
Wenn der Läufer fest gerostet ist, kann man an dem Sechskant Kraft
ausüben.
Sehr interessant. Probiere ich mal, mit dem Gedanken, daß ich den wahrscheinlich schrotte dabei.
Irgendwo im Fundus hatte ich noch einen als Ersatz liegen....
Oder aus einem verbogenen Rad einen ausbauen?
Egal, es wird auch neue zum bezahlbaren Preis geben.
Wenn man am eingespeichten Dynamo am stehenden Rad mit dem Holzhammer auf den Schlüssel schlägt, löst sich der festsitzende Läufer vielleicht.
Dann kann man zerlegen, entrosten und fetten.
Das Luxusstück ist ein Shimano DH-3N31-NT nicht für Schnellspanner.
Irgendwo im Fundus hatte ich noch einen als Ersatz liegen....
Oder aus einem verbogenen Rad einen ausbauen?
Egal, es wird auch neue zum bezahlbaren Preis geben.
Wenn man am eingespeichten Dynamo am stehenden Rad mit dem Holzhammer
auf den Schlüssel schlägt, löst sich der festsitzende Läufer vielleicht.
Wenn der Läufer fest gerostet ist, kann man an dem Sechskant Kraft
ausüben
Ich habe das falsch ausgedrückt. Man muss mit dem Schlag zuerst die Deckelverschraubung lösen. Wenn das hintere Lager entfernt ist und man mit dem Sechskant den vorderen Deckel aus dem Gehäuse herausschraubt, wirkt Kraft auf den festgerosteten Läufer und zieht ihn heraus. Sieht man gut hier:
https://www.bike-magazin.de/rostschutz-pflege-am-nabendynamo/
Zuerst würde ich probieren: Den eingespeichten Vollachsdynamo in einer Vorderradgabel festschrauben und an der Felge rütteln, ob sich der Läufer löst.
Da würde ich keine Klimmzüge machen, um später unterwegs ein blockiertes Rad zu haben. Ab 50 € findet man neues Vorderrad mit Nabendynamo, wenn es nichts Spezielles sein soll. Spätestens wenn Du schon ein kaputtes Rad nach Hause getragen hast, wirst Du auch zu meiner Erkenntnis kommen.
Da würde ich keine Klimmzüge machen, um später unterwegs ein
blockiertes Rad zu haben.
Ein festgerosteter Läufer passiert nicht bei benutztem Rad, sondern wenn es mit eingedrungenem Wasser lange steht. Das kann auch mit Neuware passieren.
Das Blockaderisiko wegen eines abgesplitterten Teils halt ich sogar bei einem Neuteil für größer.
Viel wichtiger sind Mäntel mit Pannenschutzeinlage und bei Kettenschaltung richtig eingestellte Anschläge.
Viel wichtiger sind Mäntel mit Pannenschutzeinlage
Für mich nicht, denn die rollen deutlich schlechter als normale Reifen. Hatte ich schon probiert und wieder verworfen. Sollen andere Leute gegen den innen verbauten Kaugummi permanent antreten.
Ab 50 € findet man neues Vorderrad mit Nabendynamo,
Bei einem angestrebten Verkaufspreis von 50€ für ein 24-Zoll-Kinder-3-Gang-Fahrrad, wofür die Eltern nur billig bezahlen wollen, da schnell verwachsen, und ich noch dazu ein neues Rücklicht spedieren muß, ein indiskutabler finanzieller Aufwand. Nicht umsonst kosten ansonsten gebrauchte Fahrräder im Laden, der noch MwSt abführen muß, fast immer dreistellig, wo ich mich immer wieder wundere, ob das überhaupt jemand zu zahlen bereit ist für einen an´bgerockten Oldtimer. Und was alles wie genau und perfekt daran gemacht wurde, weiß man dort beim Kauf auch nicht.
Das geht bei den Dynamos manchmal recht schnell. Mein Fahrrad musste einen Winter unbenutzt im Freien stehen, danach sah der Dynamo so aus.
Ich konnte ihn auf der "falschen Seite" öffnen, dann bleibt der Stator eingebaut. Ein paar Tage in WD40 getränkt, danach konnte er demontiert, entrostet und wieder zusammengesetzt werden. Funktioniert wieder einwandfrei.
Daran erkennt man, wie anfällig die Nabendynamos sind.
Ich fahr seit über 10 Jahren ein Rad mit Nabendynamo. Was Anderes kommt mir nicht mehr unter den Sattel. Ein Laufrad ist kaputt gegangen, da ist ein Auto drübergefahren. Für den Winter hab ich einen zweiten Laufradsatz. Und ich fahr damit immer in die Arbeit, egal was das Wetter sagt.
Ausfälle: Keine. Noch nie zerlegt, noch nie entrostet, nix. Immer nur Shimano (Type egal, eher die billigen).
Dieses Diener für den Akku spielen geht mir auf den Zeiger. Das Licht muss gehen. Immer und jederzeit.
Ausfälle: Keine. Noch nie zerlegt, noch nie entrostet, nix. Immer nur
Shimano (Type egal, eher die billigen).
Im laufenden Betrieb (regelmässige Nutzung) dürfte da eh nicht viel passieren.
Aber ich habe auch schon Räder mit (Shimano) Nabendynamo oder Nabenschaltung jahrelang unter freiem Himmel auf "Standby" gehabt und das ohne Probleme bei Wiederbelebung.
Dieses Diener für den Akku spielen geht mir auf den Zeiger. Das Licht
muss gehen. Immer und jederzeit.
Ich radel nur noch mit E-Unterstützung, je nach Antrieb mit Naben- oder Reibraddynamo, der aber genutzt werden würde, wenn der Antriebsakku mal leer wäre.
Aber sollte ich befürchten/planen, im Dunkeln unterwegs zu sein, habe ich dennoch Akkuscheinwerfer dabei, da bedeutend heller als die Standardausrüstung.
Am Hänger brauch ich eh die Akkuleuchte.
Kurzum: Ich wollte die Akkuleuchten nicht mehr missen.