Hallo Forum, zunächst vielen Dank an das tolle Forum und die wirklich guten Beiträge. Ich habe nochmals eine Frage zum Verständnis eines Step Down Wandlers. Ich verwende das Bauteil LTC1776 zur Erzeugung von 7,5V aus 24V. Dieser läuft nun stabil (siehe auch mein anderer Beitrag Beitrag "step down überschwingen beim einschalten").
Ich habe eine elektrische Last an den Schaltregler angehängt und messe die Spannung am Switching Node (VF_SW), siehe Schema im Anhang. Die nominelle Schaltfrequenz von 200 kHz ist gut sichtbar. Ohne Last (mA) wird vom LTC1776 nur ganz kurz VIN aufgeschalten, d.h. die Drossel L3 wird kurz geladen, und nach dem Abschaltzeitpunkt übernimmt die Diode D3 den Stromfluss da die Spannung am SW Node negativ wird (U=L*di/dt). Nachdem die Drossel entladen ist schwingt der SW Node aufgrund der parasitären L/C nach bis zum nächsten einschalten. (Dies ist der Lückbetrieb) Ab ca. 162mA (1200mW) bis zum Erreichen des nom. Stromes von 500mA lückt der Strom nicht mehr, es gibt kein schwingen mehr, d.h. es findet immer ein Stromfluss durch die Drossel statt. (kein Lückbetrieb), siehe rechte Bilder.
F: Warum nimmt die Einschaltdauer des Reglers von 162mA bis 412mA nicht mehr zu? Bei gleichbleibender Einschaltdauer von VIN auf die Drossel D3 wird doch immer die gleiche Energiemenge in die Drossel geladen? (E=LI^2), wobei ja L konstant bleibt. Der Stromanstiegt beim Laden ist doch immer gleich (U=Ldi/dt), deltaU ist konstant 16,5V (VF_SW-VFSWL), L ist auch konstant). Woher kommt die zus. Energie wenn der Laststrom von 162mA bis 500mA steigt? Im Moment stehe ich am Schlauch, kann mir da jemand weiterhelfen? LG Lorenz
