kann mir jemand sagen, ob die Schaltung die ich mir mit Hilfe der KI ausgedacht habe auch funktioniert?
Die Schaltung soll zwei parallel geschaltete Finder 40.51.9.012.0000 Relais vie Fernspeisung (Bias-T) mit Spannung versorgen, solange die PTT-Taste (Senden) nicht gedrückt ist. Ein Relais hat bei 13,8V ca. 0,86W Leistungsaufnahme. Da das Abfallen, wenn gesendet wird, möglichst schnell gehen soll, werden keine Freilaufdioden zum Einsatz kommen.
und weil es
" zwei parallel geschaltete Finder 40.51.9.012.0000 Relais"
sind, sogar nur 7,22V und somit laut Datenblatt zu wenig (>=8,8)
Vielleicht wird es trotzdem anziehen, ist aber unsicher.
ausgedacht
das hatte früher mal eine an "denken" angelehnte Bedeutung. Ach, früher....
Z1 ist überflüssig.
Oliver S. schrieb im Beitrag #8060588:
Da das Abfallen, wenn gesendet wird, möglichst schnell gehen soll
Der IRF4905 hält am Drain -41V aus (14-55= -41V)
Dann R4 weglassen und eine Zenerdiode ~27V in Reihe zu D1 schalten, um den Spulenstrom schnell abzubauen. Damit geht es schneller als mit den 100R.
Gefällt mir.
Ganz im Stil von "Wir treffen uns um ca. 14:33:21 Uhr bei der Dönerbude"... ;-)
solange die PTT-Taste (Senden) nicht gedrückt ist.
Ist der Schaltkontakt dieser PTT-Taste so wie du ihn gezeichet hast:
mit 1 Pin an GND und 1 Pin frei beschaltbar, ohne dass sonstwas an diesem Schalter der PPT-Taste hängt? Oder kannst du beide Pins beliebig beschalten?`Falls ja: welche Kontaktbelastbarkeit hat der Schalter?
möglichst schnell
Kannst du das quantifizieren? Wieviel Millisekunden dürfen das maximal sein?
Aber mach doch einfach die Z1 antiseriell zur D1, dann schaltet das Relais recht schnell ab.
Wären TVS Dioden ne Alternative? Und ein anderer MOSFET (IRF9540)?
TVS sind hier nicht besser wie preiswerte 1,3W Zenerdioden.
Mit dem IRF9540 darf das Drain beim Abschalten bis 14-100= -86V haben.
Damit darf die Zenerdiode in Reihe zu D1 z.B. 1x 68V haben, was das Abschalten (das 40.51.9 kann 3ms) noch schneller macht wie bei kleineren Löschspannungen. R4 weglassen.
Also das mit der KI war eine sehr lange Konversation nicht nur eine Frage.
Die Problemstellung ist folgende: Ich habe oben unter dem Dach einen Empfangsverstärker. Dieser soll im Sendebetrieb mittels der beiden Relais gebrückt werden, damit er nicht gegrillt wird. Da der Verstärker über das Koaxkabel Ferngespeist wird, will ich dass beim Abschalten der Versorgungsspannung des Verstärkers, auch die beiden Relais abfallen und den Bypass herstellen.
sogar nur 7,22V und somit laut Datenblatt zu wenig (>=8,8)
Aber man kann das auch nutzen: ein Relais, das nur "grade so" anzieht, speichert nicht sooo arg viel Energie in der Spule und fällt damit auch leichter ab. Dann würde ich die "überflüssige Spannung" aber definiert mit einer 4V7-Z-Diode hinreichender Leistung vernichten.
Nochmal zu den TVS-Dioden. Ich hab mir gedacht wenn ich z.B. jeweils P6K47CA direkt an den Spulen parallel schalte, die würden dann bis 47 Volt sperren und dem Öffnen nicht verlangsamen und erst wenn die Spannung richtig Hoch wird, dann machen sie auf und schließen kurz.
Wenn der (kW?) Sender das PTT Signal nicht verzögert, kann der
Empfangsverstärker bereits beschädigt sein, bevor die 3ms vorbei sind.
Das PTT-Signal von der Mikrofontaste ist das °schnellste" Signal welches das Senden auslöst und da müssen auch erst Relais anziehen in der Sendedendstufe. Also ich denke, das sollte gehen wenn die Brückrelais schnell genug abfallen.
Genau das: zu hoch für deinen 55V-Mosfet. Wenn du wenigstens einen mit
100V nehmen würdest...
Bin ja jetzt zum IRF9540 geschwenkt. Wenn Du einen noch besseren weisst,
dann sag's mir halt einfach, oder muss man irgendwo Geld einwerfen...?
Dein Tonfall ist verbesserungswürdig.
Anstatt P-FET würde ich einen PNP-Darlington suchen, dessen Spannungsabfall ist bei 13,8V gegen 12V-Relais passend und der Widerstand vor den Relais fällt dann weg.
Eine andere Variante könnten 6V-Relais mit Vorwiderstand sein, die mit einem NPN-Transistor kurzgeschlossen werden. Müsste schnell gehen, wird aber von der Leistung her etwas unbequem, ich überschlage ca. 5 Watt.
BTW: wie wäre es, wenn du auch mal die im Verlauf deines Threads an dich gerichteten Fragen beantworten würdest? Für mich waren noch mindestens 2 ungeklärt.
ich denke, das sollte gehen
Aus Erfahrung: Annahmen und Vermutungen sind ein Problemgenerator in jeder Entwicklung. Viel Glück!
Eine andere Variante könnten 6V-Relais mit Vorwiderstand sein, die mit
einem NPN-Transistor kurzgeschlossen werden. Müsste schnell gehen, wird
aber von der Leistung her etwas unbequem, ich überschlage ca. 5 Watt.
Dann wird aber der parallel zur Spule liegende und eingeschaltete Transistor zur Freilaufdiode.
Wenn Nepomuks Frage klarer beantwortet ist, könnte man sich Wolfgangs Idee mit der PTT-Verzögerung nochmal genauer ansehen.
Mit einem ATtiny und 20-30 Zeilen Code ließen sich die Leitungen trennen und unabhängig voneinander verzögert oder unverzögert schalten. Falls das in Frage kommt.
Wenn Nepomuks Frage klarer beantwortet ist, könnte man sich Wolfgangs
Idee mit der PTT-Verzögerung nochmal genauer ansehen.
Also ich möchte ehrlich gesagt nicht zusätzlich verzögern. Wie ich schon schrieb, sollte die normale Verzögerung der Sendeendstufen ausreichen, wenn die Relais den Bypass einigermaßen schnell herstellen.
Wie meinst Du das mit dem Begrenzen? Das verstehe ich nicht.
Die Spannung an der Basis-Emitter Strecke kann nicht höher als 0,7V sein. Wenn du meine vorherige Frage (was sonst noch an der Taste hängt) beantworten würdest, könnte man dir helfen, die Schaltung passend zu machen. Da das aber offenbar unbekannt ist, würde ich die Taste durch ein weiteres Relais ersetzen und dann beide Relais zeitlich passend ansteuern. Damit wäre der Eingriff ins Gerät auf ein Minimum reduziert und man muss nicht wissen, wie es funktioniert.
Was intern im Funkgerät an der Taste alles hängt, kann ich dir nicht sagen. Es ist für das Gerät, das Signal, dass gesendet werden soll. Ich habe den Pin des Mikrofons über eine Klinkenbuchse nach aussen gelegt, um dass auf Masse ziehen ebenfalls zu nutzen. Die Standardempfangsverstärker nutzen eine VOX Schaltung, also schalten die Relais, wenn sie Sendeleistung erkennen. Die VOX Schaltungen sind aber bzgl. Rauschen nicht optimal, und darum möchte ich diesen Weg gehen.
Was intern im Funkgerät an der Taste alles hängt, kann ich dir nicht
sagen.
Das ist halt schlecht, weil sich die interne Schaltung des Funkgeräts möglicherweise nicht mit deiner zusätzlichen Schaltung, die die Spannung über dem Kontakt auf die ca. 0,6 bis 0,7 V der B-E-Diode begrenzt, vertragen könnte.
Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich: Hat das Funkgerät intern einen Pull-up-Widerstand plus CMOS- oder TTL-Logik, würde es die Taste als dauerhaft gedrückt auswerten.
Nachtrag: Entschärfen könnte man dieses Problem, indem man sowohl vor der Basis des T1 als auch in die Leitung zum Kontakt eine Diode (1N4148 o.ä.) in Flußrichtung einfügt (à la Diode-Transistor-Logik).
Entschärfen könnte man dieses Problem, indem man sowohl vor
der Basis des T1 als auch in die Leitung zum Kontakt eine Diode (1N4148
o.ä.) in Flußrichtung einfügt
Oder eine 4,7V Zenerdiode.
Besser vorher die Spannung am PTT Kontakt messen. Es kann ja sein, dass intern schon eine BE Strecke benutzt wird und nie über 0,7V anliegen...
Das ist halt schlecht, weil sich die interne Schaltung des Funkgeräts
möglicherweise nicht mit deiner zusätzlichen Schaltung, die die Spannung
über dem Kontakt auf die ca. 0,6 bis 0,7 V der B-E-Diode begrenzt,
vertragen könnte.
Also ich kann Dir leider nur das im Anhang bieten:
Jack3-3 liegt in Ruhe eine (0mA) Diodenstrecke (D14) unter 4,3V. Wird Pin3 auf Masse gezogen, wird Q19 über R96 angesteuert und Q20 deaktiviert.
Vergleichbares tritt ein, wenn Pin3 über die B_E Strecke des externen Transistors dauerhaft auf 0,7V gezogen wird.
Vermeiden kann man das mit einer 4,3V Zenerdioden vor der Basis des externen T1. Dann liegt der Pin3 Ruhepegel bei 5V. Aktiviert bleibt es bei 0V.
O.K., Danke erstmal allen für die Tipps und Verbesserungsvorschläge. Also dann würde ich mal so wie im angehängen Plan den Versuchsaufbau starten. Habe gesehen, es gibt auch 14V Varianten des Relais, da nehme ich dann diese. Ich werde auch den vorgeschlagenen IRF9610 nehmen. Weniger wegen der höheren Spannungsfestigkeit, sondern weil die Gate-Ladung nur etwa 1/5 der des IRF9540 beträgt, wodurch er noch schneller schaltet und die knapp 100mA sollte er trotz des relativ hohen Einschaltwiderstands handeln können. Die einzige Frage, die ich noch habe, benötige ich jetzt noch R3, oder nicht? Die Idee mit der Polyfuse vom Lothar ist auch nicht schlecht.
Vermeiden kann man das mit einer 4,3V Zenerdioden vor der Basis des
externen T1. Dann liegt der Pin3 Ruhepegel bei 5V. Aktiviert bleibt es
bei 0V.
Das wird nicht reichen, denn an Q17 kommen, Dank der 9V1 Z-Diode D13, aus dem Emitter 8,5 V raus! Und welches Potenzial an Q20 am Emitter anliegt, dass weiß man nicht, vermutlich weniger als 8,5V, denn sonst könnte man Q20 nicht schalten.
D14 verhindert schon einmal, dass die 13,8V über den 4k7 in die Schaltung reinfliessen können. Eine 9V1 Z-Diode direkt vor der Basis von T1 sorgen dafür, dass die 8,5V erhalten bleiben, wenn die Taste nicht gedrückt wird.
Mal eine andere Frage, gäbe es eine Möglichkeit auf analogem Wege die Schaltung im Funkgerät auf das Schließen der PTT-Taste um ca. 50ms zu verzögern, ohne dass aber das PTT-Signal an sich, das aus dem Funkgerät rausgeführt wird zu verzögern? Eine Diode, die den Rückfluss verhindert und ein Elko vielleicht? Oder ist dies zu einfach gedacht? Danke.
Warum Hysterese? Eigentlich gibt es doch nur zwei Zustände und die PTT-Taste drückt man ja nicht die ganze Zeit schnell hintereinander und prellen dürfte die ja auch nicht.
O.K., da kann man schlecht etwas dagegen sagen. Was wäre denn eine einfache Schaltung, z.B. mit einem Transistor, oder geht das nur mit dem angesprochenen winzig kleinen Signalrelais?