Typenbezeichnung Röhren

OP #8051515
Lesenswert?

Hallo In meinem Fundus habe ich viele Röhren gefunden. ES handelt sich im wesentlichen um Röhren mit Noval-Sockel, also 9 Stiften. Das Problem besteht darin, dass auf den Röhren keine Typen-Bezeichnung mehr zu lesen ist. Ich gehe davon aus, dass es sich um durchaus funktionierende RÖhren handelt. Von den Abmessungen könnten es EL84 oder ECL86 sein. Gibt es eine Methode die Typen-Bezeichnung irgendie festzustellen? Wenn ich die alle wegwerfen würde, dann würde ich ein kleines Vermögen wegwerfen. Gruß Herbert DJ5ZU

#8051543
Lesenswert?

Man braucht zum Einordnen noch die Sockelbeschaltung, z.B. die "Röhren-Taschentabelle" oder Internetsuche. Die Verbindung der Pins zu den Elektroden ist oft gut zu sehen, auch ob es Trioden oder Pentoden oder Mehrgitter sind. Die meisten Röhren sind EF80, weil die mit >3 Stück in Fernsehern waren.

Ist eine mühsame Arbeit, geht aber.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Privat) #8051548
Lesenswert?

von Thomas schrieb:

Aber eine ECL müßte doch am zusätzlichen/separaten Triodenteil zu erkennen sein?

So ist es, man kann ja hineinschauen und mit einer eindeutigen Röhre wo die Schrift noch zu lesen ist vergleichen. Die Heizung kann man ja mit einen Labornetzteil testen, in dem man die Spannung ganz langsam hochfährt bis sie normal glüht. E-Röhren 6,3V und die Ströme sind unterschiedlich. P-Röhren immer 300mA aber die Spannungen sind unterschiedlich. U-Röhren immer 100mA und die Spannungen sind unterschiedlich. Je nach dem was das Labornetzteil dann anzeigt, erkennt man was die Röhre für eine Heizung hat.

#8051585
Lesenswert?

Jeder Sortierdurchgang erfordert mehr Schachteln:

  1. nach Glasform
  2. nach Lage der Heizanschlüsse
  3. nach Heizungstyp (Verhalten der Heizung am Labornetzteil)
  4. nach nicht belegten Pins
  5. nach optischer Gleichheit, vielleicht kann man jetzt schon viele anhand von Beschriftungsresten zuordnen
  6. meistens kann man sehen, welcher Pin wohin geht, also Anode, Gitter, Kathode identifizieren.

Wenn man kein Röhrenprüfgerät hat, muss man zumindest für die wertvollsten Typen (E80LL?) eine Prüfschaltung aufbauen und mit Neuwerten vergleichen. Verbrauchte Röhren will sicher keiner kaufen.

: Bearbeitet durch User
#8051588
Lesenswert?

Habe jetzt keine Röhren für Fotos hier, optisch kann man eine ECC83 schon sehr gut von einer EL84 unterscheiden. Der Heizstrom sollte auch zu messen sein. Anbei eine Seite aus dem Röhrentaschenbuch als Beispiel. Frage ist allerdings wer die namenlosen Röhren kaufen soll. Die kannst Du höchstens an Interessenten verschenken.

Angehängte Dateien:
Moderator Persönliche Seite #8051615
Lesenswert?

Günter L. schrieb:

E-Röhren 6,3V und die Ströme sind unterschiedlich. P-Röhren immer 300mA aber die Spannungen sind unterschiedlich. U-Röhren immer 100mA und die Spannungen sind unterschiedlich.

Das ist natürlich bissel lustig: wenn du nicht weißt, ob es eine E- oder eine P-Röhre ist, woher willst du dann wissen, ob du nun mit 6,3 V oder mit 300 mA heizen sollst. ;-)

Ich habe mal das Röhrentaschenbuch durchgeblättert: P-Röhren haben eigentlich durchweg mehr als 6,3 V Heizspannung. Mit 6,3 V ist man daher erstmal auf der sicheren Seite. Dann müsste man schauen, wie die Heizung aussieht und welcher Strom so fließt. Macht man am besten, nachdem man zuvor schon grob den Typ zugeordnet hat, dann kann man nach der Röhrentabelle und dem dort genannten Heizstrom gehen.

Lu schrieb:

Frage ist allerdings wer die namenlosen Röhren kaufen soll. Die kannst Du höchstens an Interessenten verschenken.

Selbst dafür wäre es aber sinnvoll, sie zu beschriften, selbst wenn es nur eine Vermutung ist.

#8051627
Lesenswert?

Lu schrieb:

Kannst Du z.B. an Hand er Steilheit unterscheiden in der Messschaltung.

Ja, muss man messen und würde man auf einem Photo eben nicht erkennen.

Jörg W. schrieb:

Das ist natürlich bissel lustig: wenn du nicht weißt, ob es eine E- oder eine P-Röhre ist, woher willst du dann wissen, ob du nun mit 6,3 V oder mit 300 mA heizen sollst. ;-)

Klugerweise fängst du mit kleiner Spannung an und guckst, was der Strom so macht (oder umgekehrt).

: Bearbeitet durch User
#8051634
Lesenswert?

Es gab noch einen Trick, die weggewischte Bezeichnung sichtbar zu machen: Man streicht die Röhre einmal mit geringem Andruck über die kurzen Nackenhaare. Damit gelangt ein sehr dünner gleichmäßiger Fettfilm auf den Glaskolben. Mit schräger Beleuchtung und hin und her Schwenken der Röhre kann man oft erkennen bzw. lesen, welcher Typ da mal aufgedruckt war. Das funktioniert in >80 % aller Fälle, außer jemand hat die Röhre intensiv abgewischt, dann ist da nichts mehr. Bei ganz alten Röhren, A oder REN oder Stahlröhren-Serie ist der Text immer oben am Kolben.

Ich beschrifte unsaubere Röhren immer mit Edding, Typ und % Kathodenausbeute, wenn gemessen. Ist einigermaßen wischfest, besser als der alte Aufdruck.

Moderator Persönliche Seite #8051648
Lesenswert?

Rainer W. schrieb:

Klugerweise fängst du mit kleiner Spannung an und guckst, was der Strom so macht (oder umgekehrt).

Selbst dann kannst du dir, ohne dass du schon eine Idee hast, was für eine Röhre es wirklich ist, nicht sicher sein: E-Röhren gibt es durchaus auch mit weniger als 300 mA Heizstrom. Wenn du jetzt 6,3 V anlegst und hast 200 mA, dann kannst du entweder anhand des vermuteten Röhrentyps in der Tabelle gucken, oder aber du musst schon ein gutes Händchen haben zu erkennen, ob die Heizung Betriebstemperatur erreicht hat (und eine E-Röhre ist) oder nicht (unterheizte P-Röhre).

(Firma: Privat) #8051722
Lesenswert?

von Jörg W. schrieb:

oder aber du musst schon ein gutes Händchen haben zu erkennen, ob die Heizung Betriebstemperatur erreicht hat

Kann man schon erkennen, daß Kathodenröhrchen ist dann dunkelrotglühend. Wer noch nicht die Erfahrung hat, heizt mal eine bekannte Röhre und schaut sich das an.

#8051750
Lesenswert?

Kindische Hoffnung, Beitrag "Preisfindung für Röhrensortiment"

Yo, das kommt noch dazu. Ich hab auch von Opa eine Aldituete mit Roehren geerbt und die einfach weggeworfen. Weiss doch auch heute keiner mehr wo die her kommen und was die schon an Stunden auf den Buckel haben. Den Aufwand die zu testen lohnt auch nicht. Eine Ausnahme gilt vielleicht fuer die ganzen magischen Augen, aber auch das sind dann ja ueblicherweise olle Dinger die man damals ausgebaut hat weil sie schon funzelig wurden.

Vanye

#8051752
Lesenswert?

Lu schrieb:

optisch kann man eine ECC83 schon sehr gut von einer EL84 unterscheiden

zumal die EL84 fast doppelt so gross ist wie die ECC83

P-Röhren will heutzutage kaum noch jemand, auch nicht geschenkt. E-Röhren , bei denen die Type nicht erkennbar ist sind ein Fall für die Tonne. Die meisten Typen bekommt man immer noch neu für relativ wenig Geld, ausgenommen Z.B. EL34 oder EM34. Der Aufwand, die Type herauszufinden steht in keinem Verhältnis zum Wert der Röhren. Und dann ist die Funktionalität der Röhre immer noch ungewiss. Die dann auch noch stundenlang mit dem Neuberger zu prüfen - nein danke. Wenn der Aufdruck nicht mehr lesbar ist, sind die mit Sicherheit nicht in neuwertigem Zustand, zigmal aus- und eingesteckt, bzw. durch funktionsfähige ersetzt worden. Da ist nix mit "kleinem Vermögen".

Bei Aufgabe meines Röhrenradio-Hobbys habe ich ca. 100 E-Typen (alle mit lesbarem Aufdruck), teils noch in ungeöffneter Telefunkenverpackung an einen befreundeten Radiobastler verschenkt, weil mir der Aufwand sie über Kleinanzeigen zu vertickern viel zu gross gewesen wäre.

mein persönliches Fazit: ich würde "ungestempelte" Röhren nicht mal geschenkt wollen.

#8051770
Lesenswert?

Herbert S. schrieb:

Gibt es eine Methode die Typen-Bezeichnung irgendie festzustellen?

Klar geht das. Im Gegensatz zu diesen neumodischen Halbleitern kann man in Röhren hineinschauen und die Funktion direkt erkennen.

  1. nach Ätzcodes suchen. Bei Valvo/Philips steht drauf was drin ist. Wenn die Röhre im unteren Bereich 2-3 Buchstaben oder Zahlen eingeätzt hat, in einer Tabelle nachsehen und fertig. https://www.tubecollection.de/ura/codes.htm

  2. nach Systemaufbau vorsortieren. Doppeltrioden (xCC), Triode-Pentoden (xCF, xCL), Gleichrichter. Die dicken Endröhren PL504, PL509, EL34 und die magischen Augen erkennt man auch so. Ebenso die HV-Gleichrichter DY8xx.

  3. Pinbelegung feststellen und per Datenbuch die in Frage kommenden Typen heraussuchen. Klingt schlimmer als es ist, oft passen nur zwei oder drei Typen zum Sockel.

  4. Heizspannung bestimmen. 6,3 V dran, Strom auf 400 mA begrenzen. Wenn es normal glüht, ist es eine Exx. Wenn es eher dunkel bleibt, eine Pxx. In diesem Fall die Spannung hochdrehen bis 300 mA fließen und diese notieren. Achtung: die zuvor identifizierten Gleichrichter brauchen oft deutlich weniger Heizspannung! Da fängt man mit 1,4 V an.

  5. Kennlinie messen. Wenn gemäß Datenblatt zwei Typen in Frage kommen, mit dem uTracer das Kennlinienfeld aufnehmen. ECC81, 82, 83, 88 unterscheiden sich durch die Transkonduktanz ("Steilheit" hiess das damals), HF-Pentoden wie EF183, 184 oder EF80, 84, 85 unterscheiden sich durch ihre Linearität, also den Abstand der Kennlinien zueinander: https://www.radiomuseum.org/forum/steuerkennlinen_frueher_regelroehren_1.html

"Kleines Vermögen" kannst Du vergessen. Es macht Spaß, die Typen auszuknobeln, aber nur die wenigsten Röhren sind heutzutage gebraucht noch was wert. Fernsehröhren mit P am Anfang kannst Du wegwerfen. Davon gibt es genügend neu und originalverpackt. ECC und EL kannst Du einem befreundeten Gitarristen schenken und dem was von "vintage" erzählen. Da Instrumentenverstärker meist ohne Gegenkopplung arbeiten, klingt jede Röhre etwas anders und vielleicht ist ja was dabei, das gefällt. Der restliche E-Kram ist für Radio-Restauratoren interessant, aber die haben ohnehin schon einen Schrank voll mit dem Zeug.

Also sieh es als Puzzlespiel, bei dem es nur um die Ehre geht und nicht um Gewinn.

#8051771
Lesenswert?

Herbert S. schrieb:

dann würde ich ein kleines Vermögen wegwerfen.

LOL! Würdest du etwa ein kleines Vermögen für die sprichwörtliche Katze im Sack bezahlen wollen?

Wenn du Glück hast, findest du noch einen Steampunk-Basler, der die mit ein bisschen Holz und Messing in ein kleines Kunstwerk verbaut. Wenn nicht, tue deinen Hinterbliebenen einen Gefallen und schmeiß die Dinger noch rechtzeitig weg!

Wir misten grad bei Schwiegereltern aus: DIN-Normen für Aufzüge von 1993 - "Die kann man doch noch mal gebrauchen..." - "NEIN!"

OP #8051810
Lesenswert?

Hallo Ich hatte nicht mit so viel Resonanz auf meine Fragen gerechnet. Ich habe auch nicht vor, die Röhren zu verkaufen und damit einen fragwürdigen "Gewinn" zu generieren. Für mich haben die Röhren ideellen Wert, da ich sehr gerne mit Röhren baue. Ich habe das irgendwann mal gelernt und es wäre schade, wenn das alles in Vergessenheit gerät. Röhren sind in heutiger Zeit sicher nicht mehr aktuell für die elektronik allgemein. Zur Zeit baue ich an einem Kurzwellen-Telegrafie-Sender komplett mit Röhren bestückt. Als Endröhre verarbeite ich eine alte Wehrmachts-Röhre RL12P35. Gruß Herbert DJ5ZU

#8051828
Lesenswert?

Herbert S. schrieb:

Zur Zeit baue ich an einem Kurzwellen-Telegrafie-Sender komplett mit Röhren bestückt. Als Endröhre verarbeite ich eine alte Wehrmachts-Röhre RL12P35.

Für KW-Endstufen kannst Du PL504 und PL509 nutzen. Die erkennst Du auch ohne Brille. Ebenso die EL34 mit ihrem schwarzen Plastiksockel, für die Gitarrenverstärker.

Für Empfänger-Experimente nimmt man gerne die EF95. Die ist dünner und hat nur sieben Pins, erkennt man auch.

Dann noch die Doppel-Trioden rausfischen, und der Rest ist eher egal.

#8051845
Lesenswert?

Ein paar Projektideen:

  • Suche dir von jeder Röhrengröße von der EAA91 bis zur PL519 eine schöne aus baue eine Collage/Passepartout in einen IKEA-Bilderrahmen ein: https://www.ikea.com/de/de/p/sannahed-rahmen-weiss-00459116/
  • Zerlege eine Mehrgitter / Mehrsystemröhre in ihre Einzelteile und stelle sie in so einem Rahmen aus
  • Adventskranz / Geburtstags"torte" für andere Mitboomer mit den Röhren statt Kerzen
  • Ein Schachspiel. Als Bauern würden sich die zahlreichen ECC8x eignen, König/Königin PY500/PL519, Bischoff PY88 (wegen der Mütze), Turm EL/PL84, Springer EF89(?). Müsste man mal gucken, ob das von den Größenverhältnissen her so passt.
#8051870
Lesenswert?

Herbert S. schrieb:

Ich habe auch nicht vor, die Röhren zu verkaufen und damit einen fragwürdigen "Gewinn" zu generieren

Genauso habe ich das auch von Dir interpretiert.

Herbert S. schrieb:

Ich habe das irgendwann mal gelernt und es wäre schade, wenn das alles in Vergessenheit gerät.

Ich habe das leider nicht gelernt, fing 1974 mit dem BC238C an. Aber wenn ich von Soul_eye lese:

Soul E. schrieb:

Da Instrumentenverstärker meist ohne Gegenkopplung arbeiten, klingt jede Röhre etwas anders und vielleicht ist ja was dabei, das gefällt.

Dann kriege ich sofort Lust, das mal zu probieren. Und zwar nur einen schwach gegengekoppelten Vorverstärker vor meinen Transistor-AB-Verstärker zu schalten und davon den Klang zu hören. Aber es brummte zu stark, mir war nicht klar, wie ich den Einfluss der verbrummten Anodenspannung richtig ausblende.

Moderator Persönliche Seite #8051872
Lesenswert?

Gunnar F. schrieb:

Aber es brummte zu stark, mir war nicht klar, wie ich den Einfluss der verbrummten Anodenspannung richtig ausblende.

Anodenspannung sollte man doch heutzutage gut genug sieben können.

Klassiker für Brummen war eher die Heizung, weshalb man die Heizspannung oft über ein niederohmiges Poti („Entbrummregler“) symmetrisch zur Masse gezogen hat. Aber auch heizen könnte man mittlerweile wohl problemlos mit gefilterter und stabilisierter Gleichspannung. Auf paar Watt im Längsregler kommt es bei der Energiebilanz eines Röhrenverstärkers eh nicht an. ;-)

#8051941
Lesenswert?

Dann kriege ich sofort Lust, das mal zu probieren.

Hier fertig zu kaufen:

https://doukaudio.com/products/douk-audio-x1-bluetooth-vacuum-tube-amplifier-desktop-amp-for-turntables-160wx2

Wer sich jetzt wundert. Die Roehre arbeitet als Kathodenfolger, kann also bei Bedarf durch eine Drahtbruecke ersetzt werden, Endstufe ist Class D. Da degeneriert die Menschheit....

Vanye

#8062066
Lesenswert?

Zufällig habe ich ebenfalls eine unbekannte Röhre in meinem Fundus, deren Beschriftung abhanden gekommen ist. Nur noch der Hersteller WF und "GK 22" (wohl eine Güteklasse?) sind erkennbar. Unten im 9-poligen Sockel ist "C12" spiegelverkehrt eingeprägt.

Hat jemand zumindest 'ne Vermutung, um welche Art von Röhre es sich handelt? Auf Nachfrage mache ich natürlich auch noch Detailphotos.

Angehängte Dateien:
#8062096
Lesenswert?

Soul E. schrieb:

Bei 2,5 cm Durchmesser eher PL81.

Durchmesser ist 2,2 cm, Länge des Glaskörpers ca. 6,4 cm.

PL81 scheint soweit zu passen, Heizung 4-5 und Pins 6-9 intern verbunden wie im Telefunken-Datenblatt. Danke für den Tipp! Bei Gelegenheit werde ich mal eine Prüfschaltung aufbauen.

Wäre schön, wenn es zumindest irgendeine Pentode ist -- dann wäre sie ja sicher als Audio-Endröhre zu gebrauchen.

: Bearbeitet durch User
#8062220
Lesenswert?

Rainer W. schrieb:

Klugerweise fängst du mit kleiner Spannung an und guckst, was der Strom so macht (oder umgekehrt).

wollte ich auch gerade schreiben, also war:

Jörg W. schrieb:

dann weiß du immer noch nicht, ob sie E oder P sind.

kein guter Einwand!

Das mit dem Messen der Steilheit wurde auch schon genannt. Labornetzteil mit mehr Ausgänge oder 2 Stück reichen + Wissen + einige Widerstände und Kroko-Leitungen schon mal aus.

Man muß es wollen.

Gast #8063281
Lesenswert?

Jörg W. schrieb:

Vanye R. schrieb:

Warum nicht einfach das Labornetzteil auf 6.3V und 300mA einstellen, Roehre anschliessen und nach 1min fachkundig raten?

Hilft kaum. Viele Röhren werden damit unterheizt bleiben; dann weiß du immer noch nicht, ob sie E oder P sind.

Oder U-Röhren überheizen? Hätte hier auch noch einige japanische H-Röhren, auch mit Novalsockeln, aus Fernsehgeräten der 70-er Jahre. Unterheizung ist weniger schlimm, erhöht die Lebensdauer. Bei 0 Volt halten die ewig.

#8063334
Lesenswert?

Jörg W. schrieb:

Hilft kaum. Viele Röhren werden damit unterheizt bleiben; dann weiß du immer noch nicht, ob sie E oder P sind.

Strom 0,3A oder 6,3V müssen erreicht werden, ausser bei dem Doppelheizfaden der in Serie liegt und wo sich 2x 6,3V an 0,3A einstellen soll.

Sieht man aber oft durchs Glas.

Die 1,4V der DY86 sind die Ausnahme aber die Anodenkappe verrät auch diese Sonderlocke.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren