Liebe Röhrenfreunde, bitte gebt mir einen Tipp, was man für obiges Röhrensortiment nehmen könnte. Ich frage für einen Bekannten, der alles samt Koffer verkaufen möchte (weitere Details kann ich leider nicht liefern). Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > bitte gebt mir einen Tipp, was man für obiges Röhrensortiment nehmen > könnte. Ohne zu wissen, ob und was in welchem Zustand in den Pappschachteln steckt?
Andreas S. schrieb: > einen Bekannten Andreas S. schrieb: > weitere Details kann ich leider nicht liefern Hallo, es ist wieder so eine Typische Anzeige, wie man sie so oft in "Kleinanzeigen" beispielsweise findet, die durch Angaben wie "Dachbodenfund", "Kellerfund", "Garagenfund", "aus Nachlass", "Scheunenfund", "Gartenlaubenfund" vor Informationsgehalt glänzen. Auf dem Foto sieht die Sammlung erst mal sehr ordentlich aus. Es handelt sich um die gängigen Fernsehröhren der 60er Jahre für die Vorstufen. Wer wollte sich damit keine Mühe machen? Der Bekannte, der dann das Geld bekommt? Weiß er nicht, was er da hat? Niemand weiß, ob die Röhren originalverpackt undgeöffnet, also neuwertig sind. Schlecht werden sie über die Jahrzehnte erwartungsgemäß nicht. Scheinbar war auch keine Feuchtigkeit am Werk sonst würden die Kartons anders aussehen. Mal so als Idee: Für ahnungslos beim Kauf, Katze im Sack also dürfte 30€ für alles im Kistel schon hoch gegriffen sein. Für echt ungeöffnet original pro Stück --- ähm, wenn ich auf den Kalender schaue, ist die Röhrenzeit seit 45 Jahren vorbei--- so vielleicht 4..6 € pro Stück, Ausnahmen höher. Tja, die Preise sind gestiegen, wenn man mal die Händlerseiten anschaut. Wenn da bereits gebrauchte einsortiert sind, naja, irgendwo > 10€ Freundschaftspreis. Im Facebook bei der Gruppe den "Freunden echter Röhrenfernseher" anbieten. mfg
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Moin, die P-Röhren sind unverkäuflich. Bestenfalls verschenken. Von den E-Röhren bringt eine als GUT geprüfte ECC83 vielleicht 10...15,- €, die EL 95 vielleicht ebenfalls. Mal im Radio-Bastler-Forum annoncieren. Der Holzkasten ist wahrscheinlich mehr wert......
Wolfgang D. schrieb: > die P-Röhren sind unverkäuflich Ich opfere mich gerne, um beschenkt zu werden... mfg
> Ich opfere mich gerne, um beschenkt zu werden...
Kannst du den nachweisen bei guter Gesundheit zu sein? Ich meine nicht
das sonst deine Witwe hier in fuenf Jahren mit derselben Frage
auflaeuft. :-D
Vanye
Die P-Röhren braucht höchstens ein Museum für Fernseher. Der Holzkoffer mit vielen P-Röhren und wenigen E-Röhren sollte für 50€ schon einen Interessenten finden?
Motor ist nicht gleich Motor, bspw. für einen Rasenmähermotor angeboten auf einem Treffen von Fliegern und Drohnenbauer wird man bestenfalls eine bissige Bemerkung wie "Der Wertstoffhof ist auf Mühlenstrasse" ernten. Viele Funker interessieren sich ausschliessliche für Leistungs-(Sende)-röhren. Das da im Angebot scheint eher der Reparaturkoffer eines Fernseh-/Radio-Mechaniker aus den Achtzigern zu sein. Also könnte man das Einem mit genutzen TV/Radio-Geräten aus dieser Ära anbieten. Also erst mal herausfinden, wo dieser Röhrentyp eingesetzt wurde. PS: nichts für ungut, persönlich würde ich den Inhalt entsorgen und den Holzkoffer als Aufbewahrungskiste weiterverwenden. Holz finde ich schick.
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> Die P-Röhren braucht höchstens ein Museum für Fernseher.
Ich hab zwei PCL86 in meinem Kopfhoererverstaerker, aber viel mehr
Anwendungen fallen mir da auch nicht zu ein. Selbst das war ist ja schon
ein Verzweiflungsakt damit ich meine Finger im Winter am warmen Gluehen
erwaermen kann. Sonst haette es wohl auch ein OPV besser gemacht. .-)
Vanye
Roehren- und analoge Transistorverstaerker koennten bald teuer werden. Haengt aber davon ab, ob der Vorschlag einer Wirkungsgradabgabe aufgegriffen wird. (Petitionsevent im Olympiastadion)
Danke an Euch alle für Eure Einschätzungen! Weil mein Bekannter ein ganzes Haus ausräumen muss, wird er sich vmtl. nicht um solche "Kleinbeträge" kümmern wollen. Ich fürchte daher, Eure Einschätzungen sind das Todesurteil für die Röhren. Es sei denn, hier bietet jemand 50€ oder mehr. Mir persönlich ist völlig klar, dass die gesamte Sache eine gewisse "Wundertüte" ist, aber mein Bekannter ist sehr fair. Sicherlich würde er dem Käufer einen Teil zurückerstatten, wenn dieser ihm versichert, dass Teile der Röhren defekt waren/sind - das reduziert das Risiko für einen potenziellen Käufer ggf. etwas. Mehr kann ich leider auch nicht dazu sagen, außer Euch nochmals für Eure Mühen zu danken! Viele Grüße Igel1
Das Interessanteste ist die Holzkiste und die ECC83 und die EL95. Evtl. Radiomuseum? https://www.radiomuseum.org/?language_id=1
Als Radiosammler, gelegentlicher Restaurator und regelmäßiger Besucher von Sammlerflohmärkten solcher Geräte würde ich das ganze auch eher bei 25 Euro als bei 50 Euro ansetzen. Wenn der Koffer ein ehemaliger original Servicekoffer mit Röhrenherstellerlogo und dem großen Fernsehreparaturspiegel* im Deckel wäre, wäre das was besseres, das als Gesamtheit sammelwürdig wäre. Zu schade für den Müll sind Röhren oft. Andererseits horten fast alle Sammler hunderte bis tausende Ersatzröhren. Insbesonders gebrauchte Fernsehröhren (P) gab es bis vor 25Jahren teils waschkorbweise auf den Flohmärkten im 50DM oder Euro Bereich. Aber versuch doch hier oder bei Kleinanzeigen irgendjemandem für 25Euro als ungeprüfte Überraschungskiste eine Freude damit zu machen, wenn es die Zeit zulässt. * Die richtigen Servicekoffer waren ähnlich, hatten aber einen aufgestellt arretierbaren Deckel, der einen großen Spiegel beinhaltete. Damit konnte der Servicetechniker vor Ort hinterm Fernsehgerät am Chassis justieren und messen, und mit einem Blick sehen - was sich vorn auf der Bildröhre veränderte.
Bradward B. schrieb: > Das da im Angebot scheint eher der > Reparaturkoffer eines Fernseh-/Radio-Mechaniker aus den Achtzigern zu > sein. Also könnte man das Einem mit genutzen TV/Radio-Geräten aus dieser > Ära anbieten. eher 70er schließlich war ich da im Aussendienst, in den 80er wären da mehr Module drin gewesen und Platz dafür und weniger Platz für Röhren. Röhrenpreis geschätzt eher <20,-€ Koffer vielleicht 20,-€
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Joachim B. schrieb: > Röhrenpreis geschätzt eher <20,-€ Die EL wird häufig zwischen 12-19 Euronen zum Kauf angeboten.
Andreas S. schrieb: > Weil mein Bekannter ein ganzes Haus ausräumen muss, wird er sich vmtl. > nicht um solche "Kleinbeträge" kümmern wollen. Ja, ist leider immer das Problem wenn man sowas machen muss. > > Ich fürchte daher, Eure Einschätzungen sind das Todesurteil für die > Röhren. > Es sei denn, hier bietet jemand 50€ oder mehr. ROTFL. Hier im uC.net? Du bist doc hlange genug dabei, das hier schon eher 5€das Gebot der Stunde sind :-) > > Mir persönlich ist völlig klar, dass die gesamte Sache eine gewisse > "Wundertüte" ist, aber mein Bekannter ist sehr fair. Sag Deinem Bekannten, er soll sich 4..6 Folgen "Trödeltrupp - der Schatz liegt (nicht) im Keller" auf RTL und Co bingen. Dann findet er die nötige Bodenhaftung. Sükrü und seine Trupp-Hauptdarsteller haben sowas 5x die Woche.
Andreas S. schrieb: > Ich fürchte daher, Eure Einschätzungen sind das Todesurteil für die > Röhren. > Es sei denn, hier bietet jemand 50€ oder mehr. Das ist also die denkbar ungünstigste Konstellation: Es soll mit fast gar keinem Aufwand teuerstmöglich verkauft werden, sonst bei Gefahr des Aufwandes wird Entsorgung angedroht, für wenig Geld, also 20€ will man es aber auch nicht her geben, da es dann nicht vergoldet worden ist. Ab nach Ebay, da werden verückte Preise bezahlt. Am besten kommt jemand aus der näheren Gegend vorbei und holt die Kiste vor Ort ab, dann wird man sich vielleicht einig. Immer das hin und her Gezerre, wenn die Anbieter nicht wissen, was sie da haben. Den interessiert doch die Sache sowieso nicht, wenn das Haus und alle seine Umstände Vorrang haben! Vielleicht hat er noch Leuchtstofföhren in Originalkartons anzubieten? mfg
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Dieter D. schrieb: > Die EL wird häufig zwischen 12-19 Euronen zum Kauf angeboten. ja wenn die durchgemessen wurde und keine Luft gezogen hat, hier ist es ein Blindverkauf und ich bleibe bei meiner Einschätzung. Joachim B. schrieb: > Röhrenpreis geschätzt eher <20,-€ für alle Röhren.
Christian S. schrieb: > Mal so als Idee: Für ahnungslos beim Kauf, Katze im Sack also dürfte 30€ > für alles im Kistel schon hoch gegriffen sein. Für echt ungeöffnet > original pro Stück --- ähm, wenn ich auf den Kalender schaue, ist die > Röhrenzeit seit 45 Jahren vorbei--- so vielleicht 4..6 € pro Stück, > Ausnahmen höher. Tja so kann man sich halt täuschen. Totgesagte leben ebeb doch länger. Allein die E-Röhren unten links kosten neu schon deutlich mehr als 30€. Alleine die EL95 kostet neu zwischen 15€ und 20€. Der Rest liegt zwischen 5€ und 10€. Die Kiste selbst (ohne die nicht orginalen Fächer) ist eigentlich recht wertig (kommt wohl ursprünglich aus der Feingerätetechnik), aber mehr wie 5€ wird wohl nicht drin sein. Einfach mal nachschauen was die Röhren so neu kosten - das ist kein Hexenwerk - und da im Preis 50-75% ansetzen + Kasten 5€ und dann bei eBay oder Dampfradioforum rein stellen. Hier ist das sinnlos.
Hans schrieb: > Einfach mal nachschauen was die Röhren so neu kosten - das ist kein > Hexenwerk - > und da im Preis 50-75% ansetzen Ohne zu wissen, ob neu, gebraucht oder sogar defekt? Und natürlich ohne Gewährleistung?
Hans schrieb: > Allein die E-Röhren unten links kosten neu schon deutlich mehr als 30€. > Alleine die EL95 kostet neu zwischen 15€ und 20€. hier geht es nicht um neue Röhren und Wunschpreise zählen nicht.
70 € für leere Kartons in einer Sperrholzkiste fände ich in Ordnung. Das ist alleine schon der zerbröselte Schaumstoff wert.
Da würde ich auch weniger für veranschlagen. Das Prüfen ist dann das entscheidende - mit einer vernünftigen Prozentangaben eines anerkannten Röhrenprüfgerätes. Aber für so Schüttgutröhren ist das dann doch ziemliche Zeitverdödelung. Wenn jetzt in allen Kartons neue zugehörige Originalröhren drin sind. Aber oft findet man dann darin alte ausgetauschte oder zumindest Hersteller und ggfs. Vom Datumscode andere Röhren. Prüfen ohne direkten Reparaturbedarf vorab lohnt sich eigentlich nur bei teueren Röhren, oder wenn das Prüfgerät grade mit der entsprechenden Prüflochkarte bestückt ist und man schnell ein ganzes Ersatzkästli durchprüfenn will. Wobei jeder wie er es mag.
Andreas S. schrieb: > bitte gebt mir einen Tipp,... Es gibt ein paar Dinge, die geprüft werden können ohne weitere Kenntnisse. Die Pins für die Heizung können mit einem Meßgerät durchgepiepst werden. Die Röhren haben um den Restsauerstoff zu binden sogenannte Getterpillen dessen Zustand bei den Röhren, sofern nicht noch originalverpackt, jeden Interessenten interessieren würde. Getterspiegel: Dieses verdampfte Material schlägt sich als silbriger Belag (der "Getterspiegel") an der Innenwand des Glaskolbens nieder. Gasbindung: Der Getter bindet verbliebene Restgase und während des Betriebs entstehende Gase, wodurch das Vakuum erhalten bleibt. Zustandserkennung: Silberner Spiegel: Normaler, funktionsfähiger Zustand. Weißlicher/Milchiger Spiegel: Ein weißer oder transparenter Belag ist ein klares Anzeichen dafür, dass die Röhre "Luft gezogen" hat (Undichtigkeit), der Getter erschöpft ist und die Röhre unbrauchbar is
> Tja so kann man sich halt täuschen. Totgesagte leben ebeb doch länger. > Allein die E-Röhren unten links kosten neu schon deutlich mehr als 30€. > Alleine die EL95 kostet neu zwischen 15€ und 20€. Das im Angebot ist "NOS" also "New Old Stock". Also aus irgendeinem Lager, in dem diese Verdachts-Ersatzteile vor Jahrzehnten geworfen wurden, Alter ist bei Röhren aber wegen schleichenden "Vakuumverlust" eher nicht Wert steigernd wie bei einem Monet oder einem Merlot. Aber manche verkaufen auch Elchen Gasmasken. PS: Vielleicht braucht's ein Prepper der den nächsten Weltktrieg überleben will, Röhren gelten ja als EMP sicher.
Dieter D. schrieb: > Die Pins für die Heizung können mit einem Meßgerät > durchgepiepst werden. > Zustandserkennung: > Silberner Spiegel: Normaler, funktionsfähiger Zustand. Quatsch mit typischer Dietersosse. Selbstverständlich können Röhren mit intakter Heizung und Vakuum noch ganz andere Fehler aufweisen und tun es mit der (Betriebs-) Zeit auch.
Also NOS kann bei Leistungs Senderöhren wirklich problematisch sein, wenn die Getterpille darin noch nicht richtig diechnWärme aktiviert wurde und über die Jahre dann zuviel Verunreinigungen das Vakuum verschlechtern. Da gab's letztens mal einen Fachartikel zu. Aber bei normalen Kleinsignalröhren ist das wohl eher selten.
Hans schrieb: > Allein die E-Röhren unten links kosten neu schon deutlich mehr als 30€. > Alleine die EL95 kostet neu zwischen 15€ und 20€. Der Rest liegt > zwischen 5€ und 10€. Richtig, da wir in 2026 schon angekommen sind und die Stücke Seltenheitwert haben. Das gilt aber nur für Neuware vom Händler mit Garantie und MwSt. Einfach mal bei TAD schauen, was man für Preise aufrufen kann. mfg
> Einfach mal bei TAD schauen, was man für Preise aufrufen kann. In einer Marktwirtschaft wie in Deutschland herrscht Preisfreiheit, da kannste aufrufen, was dir grad nach Bewertung von Kosten, Wettbewerb und Nachfrage in den Sinn kommt. Das die freie Preisfindung behindernde "Rabattgesetz" der Nazis wurde 2001 gekippt. Ja, auch Preise sind politisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Rabattgesetz
Ralf X. schrieb: > Quatsch mit... Klar, dass Dich das bereits überfordert. Fuer Andreas und den Bekannten ist das eine Moeglichkeit, was noch einfach geprueft werden kann. Wenn diese dabei schon defekte Roehren finden sollten, dann hilft ihnen das durchaus weiter im Hinblick ob es sinnvoll ist da noch Muehe darauf zu verwenden.
H. H. schrieb: > Auch hier gibts Träumer. Mag sein, aber die hätten es gern das man da noch was dazu legt.
Ralf X. schrieb: > Ohne zu wissen, ob neu, gebraucht oder sogar defekt? > Und natürlich ohne Gewährleistung? Er sollte sich schon mal die Mühe machen und in die Kartons hinein schauen. Auf einigen Kartons steht das Herstellungsdatum. Manchmal findet sich auf der Verpackung auch eine Seriennummer. Wenn solche Angaben vorhanden sind und auf der Röhre selbst das Gleiche steht, kann man davon ausgehen, das die Röhere neu ist. Auch der optische Gesamtzustand der Röhre sagt etwas über die Röhre aus. Wenn eine Röhre lange Zeit in einem Gerät gesteckt hat, dann sieht man ihr das schon an. Einige Hersteller haben die Röhren vor dem Verpacken in den Karton noch in Seidenpapier eingewickelt. Wenn diese zusätzliche Verpackung noch ordentlich aussieht ist auch dies ein Indiz dafür das die Röhre vermutlich noch neu ist. Natürlich ist dies alles kein Garant dafür das die Röhren noch in Ordnung sind, sowas läßt sich halt nur mit einem passenden Prüfgerät feststellen. Ein bischen mehr Mühe muß sich der Verkäufer schon machen, wenn er die Röhren an den Mann bringen will. Dennoch bleibt es dabei, hier ist das falsche Forum für so etwas - sieht selbst ein Blinder wenn er die Posts liest. @TO Biete es für'nen Fuffi bei eBay an und wenn sich niemand findet kann man ja noch mal mit dem Preis nach unten gehen oder man schreibt gleich VB dazu.
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Dieter D. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Quatsch mit... > > Klar, dass Dich das bereits überfordert. > > Fuer Andreas und den Bekannten ist das eine Moeglichkeit, was noch > einfach geprueft werden kann. Wenn diese dabei schon defekte Roehren > finden sollten, dann hilft ihnen das durchaus weiter im Hinblick ob es > sinnvoll ist da noch Muehe darauf zu verwenden. Einfach wäre es, einmal zu schauen, ob und was überhaupt in den Schachteln drin ist. Aber da alleine das scheinbar zuviel verlangt ist, scheint mir jeder weitere Vorschlag übertrieben, insb. wenn der auch nicht zielführend ist, wenn er sich auf Deinen Unsinn beschränkt. Schon im einstelligen Kindesalter Mitte der 60er lernte ich von "Fachleuten" und eigener Erfahrung, dass man keine Röhre verschmeisst, bevor es nicht bewiesen ist, dass sie einen gravierenden Defekt aufweist. Funktionierte sie in einem Radio/Verstärker oder TV nicht mehr, hiess das noch lange nicht, dass sie auch in einem anderen Gerät ihren Dienst versagt. Genügend gewerbliche Röhrentauscher scheuten auch damals die Anschaffung des passenden Geräteparks und/oder die passende Nutzung. Oder nutzten es, um auszumessen, ob man die gebrauchten Röhren noch anderen Kunden wieder andrehen konnte. Astreines Recycling und der Kunde sah vor Ort, wie der "Techniker" wertvolle Teile tauschte, man musste nur die Pappschachteln pflegen.
Ralf X. schrieb: > Schon im einstelligen Kindesalter Mitte der 60er lernte ich von > "Fachleuten" und eigener Erfahrung , dass man keine Röhre verschmeisst, Wow, das Wunderkind, was schon mit 8 Jahren die Röhre verstanden hatte. Ralf X. schrieb: > Genügend gewerbliche Röhrentauscher scheuten auch damals die Anschaffung > des passenden Geräteparks und/oder die passende Nutzung. Da sich Röhren einfach umstecken ließen und bei Anwesenheit weiterer Fehler nicht sofort verstarben, war ein teures Prüfgerät nicht wirtschaftlich. > Oder nutzten es, um auszumessen, ob man die gebrauchten Röhren noch > anderen Kunden wieder andrehen konnte. Betrug am Kunden war in der Branche üblich.
Manfred P. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Schon im einstelligen Kindesalter Mitte der 60er lernte ich von >> "Fachleuten" und eigener Erfahrung , dass man keine Röhre verschmeisst, > > Wow, das Wunderkind, was schon mit 8 Jahren die Röhre verstanden hatte. Grundwissen ja. Bei Glühbirnen, Batterien, Geld uvm begann das noch früher. :-)
Ralf X. schrieb: > Dieter D. schrieb: > >> Die Pins für die Heizung können mit einem Meßgerät >> durchgepiepst werden. >> Zustandserkennung: >> Silberner Spiegel: Normaler, funktionsfähiger Zustand. > > Quatsch mit typischer Dietersosse. > Selbstverständlich können Röhren mit intakter Heizung und Vakuum noch > ganz andere Fehler aufweisen und tun es mit der (Betriebs-) Zeit auch. Auch wenn das hier einige anders sehen und den Dieter in gewohnter Weise abwerten, muß man hier mal fairerweise sagen das dies eben kein Quatsch mit typischer Dietersosse war. Was er hier gesagt hat ist völlig korrekt. Zusätzlich zum "Durchpiepsen" der Heizung, kann man auch noch prüfen ob es bei den anderen Anschlüssen unerwünschte Verbindungen (Elektrodenschluß) gibt. Das ist eine eifache Prüfung, die jedes ordentliche Röhrenprüfgerät anbietet und die man bei den paar Röhren auch mit einem Multimeter schnell erledigt hat. Ralf X. schrieb: > Funktionierte sie in einem Radio/Verstärker oder TV nicht mehr, hiess > das noch lange nicht, dass sie auch in einem anderen Gerät ihren Dienst > versagt. Ach dann nenn doch mal ein paar Bespiele. Jetzt komm aber nicht mit Bastler XY hat eine Ausbauröhre in seinem Brüllwürfel verwendet - ja das ging durchaus unter bestimmen Bedingungen. Eine richtig defekte Röhre läuft in keinem Gerät mehr. Durchgebrannter Heizfaden, Luft gezogen, Elektrodenschluß oder auch Taubheit ist schlichtweg ein KO-Kriterium. Ralf X. schrieb: > Genügend gewerbliche Röhrentauscher scheuten auch damals die Anschaffung > des passenden Geräteparks und/oder die passende Nutzung. > Oder nutzten es, um auszumessen, ob man die gebrauchten Röhren noch > anderen Kunden wieder andrehen konnte. > Astreines Recycling und der Kunde sah vor Ort, wie der "Techniker" > wertvolle Teile tauschte, man musste nur die Pappschachteln pflegen. Zu diesem Gesülze kann man nur sagen: "Was ich selber denk und tu, trau ich auch dem andern zu".
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Hans schrieb: > Zusätzlich zum "Durchpiepsen" der Heizung, kann man auch noch > prüfen ob es bei den anderen Anschlüssen unerwünschte Verbindungen > (Elektrodenschluß) gibt. Das ist eine eifache Prüfung, die jedes > ordentliche Röhrenprüfgerät anbietet und die man bei den paar Röhren > auch mit einem Multimeter schnell erledigt hat. bei unbeheizten Röhren ist das sehr unzuverlässig, also praktisch ohne Aussagekräftigkeit. Du kannst einen alten Trapper nicht in die Flinte pieseln.
Hans schrieb: > Auch wenn das hier einige anders sehen und den Dieter in gewohnter Weise > abwerten, muß man hier mal fairerweise sagen das dies eben kein Quatsch > mit typischer Dietersosse war. Was er hier gesagt hat ist völlig > korrekt. Korrekt ist lediglich, dass man an einer weissen ex-Verspiegelung und/oder durchgebrannten Heizung erkennen kann, dass damit ein Laie wirklich kaum noch etwas anfangen kann. Ebenso bei einem fehlenden oder zersplitterten Glaskörper. Auch wenn es Firmen gab oder ggf. irgendwo noch gibt, die das ggf. noch reparieren können. Aber was bitte soll das hier ? > Zusätzlich zum "Durchpiepsen" der Heizung, kann man auch noch > prüfen ob es bei den anderen Anschlüssen unerwünschte Verbindungen > (Elektrodenschluß) gibt. Das ist eine eifache Prüfung, die jedes > ordentliche Röhrenprüfgerät anbietet und die man bei den paar Röhren > auch mit einem Multimeter schnell erledigt hat. Hast Du das Gefühl, dass der TE oder sein Kumpel ein "ordentliche Röhrenprüfgerät" zur Hand hat und damit umgehen kann? Und die Tabellen-(Bücher) für die Röhren zur Hand hat? Kennst Du es noch, dass man Schlüsse wieder freischiessen konnte oder durch Bewegung/Stösse + Strom/Spannung Verbindungen wieder "schweissen" konnte? > Ralf X. schrieb: >> Funktionierte sie in einem Radio/Verstärker oder TV nicht mehr, hiess >> das noch lange nicht, dass sie auch in einem anderen Gerät ihren Dienst >> versagt. > Ach dann nenn doch mal ein paar Bespiele. Jetzt komm aber nicht mit > Bastler XY hat eine Ausbauröhre in seinem Brüllwürfel verwendet - ja das > ging durchaus unter bestimmen Bedingungen. Eine richtig defekte Röhre > läuft in keinem Gerät mehr. Durchgebrannter Heizfaden, Luft gezogen, > Elektrodenschluß oder auch Taubheit ist schlichtweg ein KO-Kriterium. Einzig das defekte Vakuum und bei defektem Heizfaden-/Wendel lohnte es nicht, da man in den 60ern/70ern genug Nachschub aus Schlachgeräten hatte, als Kind/Jugendlicher einfach vom Sperrmüll. Als Kind reichte es, mal bei typischen Fehlern an der/den Endstufenröhren wie EL84 zu wackeln, brachte das nicht, kam eine andere aus der Sammlung rein. Und die gezogene lief verwunderlicher Weise wieder in einem anderen Radio. Genauso lief es immer wieder bei den TV-Röhren ab, egal uralte sw oder erste Farbkisten. > Ralf X. schrieb: >> Genügend gewerbliche Röhrentauscher scheuten auch damals die Anschaffung >> des passenden Geräteparks und/oder die passende Nutzung. >> Oder nutzten es, um auszumessen, ob man die gebrauchten Röhren noch >> anderen Kunden wieder andrehen konnte. >> Astreines Recycling und der Kunde sah vor Ort, wie der "Techniker" >> wertvolle Teile tauschte, man musste nur die Pappschachteln pflegen. > Zu diesem Gesülze kann man nur sagen: "Was ich selber denk und tu, trau > ich auch dem andern zu". Blödsinn! Oder hälst Du jeden TÜV-Prüfer, etc. für kriminell, weil der die eingefahrene Normalität mancher Berufszweige mitbekommt?
Will das Zeug eigentlich irgendjemand kaufen, oder geht es hier nur ums keifen?
Heinrich K. schrieb: > Will das Zeug eigentlich irgendjemand kaufen, oder geht es hier nur ums > keifen? Diejenigen, die den Wert der Röhren alleine weit über 300,-€ schätzen, verhandeln ggf. über PN mit dem TE oder Anbieter und hoffen, endlich reich zu werden.
Joachim B. schrieb: > bei unbeheizten Röhren ist das sehr unzuverlässig, also praktisch ohne > Aussagekräftigkeit. Du kannst einen alten Trapper nicht in die Flinte > pieseln. Hier spricht der Röhrenspezialist. Erstens, bei dem Angebot geht es nicht um unbeheizte Röhren. Die angebotenen Röhren sind allesamt beheizt. Zweitens, die von Dir angesprochenen Kaltkathodenröhren funktionieren komplett anders als die (beheizte) Standardvakuumröhre. Der Stromfluß in diesen Röhren kommt nach völlig anderen Wirkmechanismen zu Stande. Aber auch bei diesen Röhren ist ein Elektrodenschluß das Todesurteil. Und ja auch hier kann man so etwas mit einfacher Messung des Widerstandes zwischen den Elektroden feststellen. Mit diesenm Post hast Du nur klar gestellt, daß Du, mal vorsichtig ausgedrückt, was das Thema Elektronenröhre - egal ob Standardvakuumröhre oder Kaltkathodenröhre - betrifft, ganz offensichtlich nicht die hellste Kerze auf der Torte bist. Ralf X. schrieb: > Ebenso bei einem fehlenden oder zersplitterten Glaskörper. Mit einem fehlenden oder zersplitterten Glaskörper ist es keine Röhre mehr. Niemand hat von so etwas gesprochen, noch nicht einmal der Dieter. Könnte es sein das Du gelegentlich an Halluzinationen leidest. Ralf X. schrieb: >> Zusätzlich zum "Durchpiepsen" der Heizung, kann man auch noch >> prüfen ob es bei den anderen Anschlüssen unerwünschte Verbindungen >> (Elektrodenschluß) gibt. Das ist eine eifache Prüfung, die jedes >> ordentliche Röhrenprüfgerät anbietet und die man bei den paar Röhren >> auch mit einem Multimeter schnell erledigt hat. > > Hast Du das Gefühl, dass der TE oder sein Kumpel ein "ordentliche > Röhrenprüfgerät" zur Hand hat und damit umgehen kann? Zu dem Durchpiepsen braucht man kein Röhrenprüfgerät! Was verstehst Du an Multimeter nicht. Selbst ein Multimeter braucht man dafür nicht, ein einfacher Durchgangsprüfer mit Glühlampe, LED oder Buzzer ist für eine Prüfung auf Elektrodenschluß völlig ausreichend. Ralf X. schrieb: > Kennst Du es noch, dass man Schlüsse wieder freischiessen konnte oder > durch Bewegung/Stösse + Strom/Spannung Verbindungen wieder "schweissen" > konnte? Ja es gibt viele Tricks um halbtoten Röhren wieder Leben einzuhauchen. Ist aber alles nichts für die Dauer. Solche "Reparaturen" halten meist nicht für die Ewigkeit. Gerade Stöße enden oftmals mit einer defekten Heizung der Röhre. Ralf X. schrieb: > Als Kind reichte es, mal bei typischen Fehlern an der/den > Endstufenröhren wie EL84 zu wackeln, Wenn "Wackeln" zur Reparatur reicht, dann ist i.d.R. nicht die Röhre die Ursache des Fehlers. Ralf X. schrieb: > Und die gezogene lief verwunderlicher Weise wieder in einem anderen > Radio. dto.
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Hans schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Ebenso bei einem fehlenden oder zersplitterten Glaskörper. > Mit einem fehlenden oder zersplitterten Glaskörper ist es keine Röhre > mehr. Niemand hat von so etwas gesprochen, noch nicht einmal der Dieter. > Könnte es sein das Du gelegentlich an Halluzinationen leidest. Eine Elektronenröhre bleibt auch eine, wenn der Glaskörper einen Sprung hat oder zerstört ist. Aber Du versuchst eh nur, mich mit Spitzfindigkeiten aus der Reserve zu locken. Früher war es durchaus üblich, im Bedarfsfall Röhren einen neuen Glaskörper zu verpassen, bzw. auch Reparaturen im Inneren durchzuführen. > Ralf X. schrieb: >> Hast Du das Gefühl, dass der TE oder sein Kumpel ein "ordentliche >> Röhrenprüfgerät" zur Hand hat und damit umgehen kann? > Zu dem Durchpiepsen braucht man kein Röhrenprüfgerät! Was verstehst Du > an Multimeter nicht. Selbst ein Multimeter braucht man dafür nicht, ein > einfacher Durchgangsprüfer mit Glühlampe, LED oder Buzzer ist für eine > Prüfung auf Elektrodenschluß völlig ausreichend. Sind wir uns wenigstens einig, dass man dazu zumindest wissen sollte, welche Stiftbelegung die jeweiligen Röhren für ihre Heizung(en) haben? Und wo zu anderen Kontakten ggf. auf keinen Fall Durchgang bestehen sollte? Und das alles bei einem VK, der nicht einmal in die Schachteln schauen möchte? Kann es sein, dass Du pöbeln möchtest? > Ralf X. schrieb: >> Kennst Du es noch, dass man Schlüsse wieder freischiessen konnte oder >> durch Bewegung/Stösse + Strom/Spannung Verbindungen wieder "schweissen" >> konnte? > Ja es gibt viele Tricks um halbtoten Röhren wieder Leben einzuhauchen. > Ist aber alles nichts für die Dauer. Solche "Reparaturen" halten meist > nicht für die Ewigkeit. Gerade Stöße enden oftmals mit einer defekten > Heizung der Röhre. Auch scheinbar ganz toten. Dass das keine Massnahmen sind, die aus nahezu Schrott wieder ein nahezu neuwertige Teile generieren, sollte selbstverständlich sein. Und man sollte ein gewissen Gefühl haben.. > Ralf X. schrieb: >> Als Kind reichte es, mal bei typischen Fehlern an der/den >> Endstufenröhren wie EL84 zu wackeln, > Wenn "Wackeln" zur Reparatur reicht, dann ist i.d.R. nicht die Röhre die > Ursache des Fehlers. Richtig. Deswegen wies ich auf Fälle hin, wo das Wackeln ausdrücklich nicht funktionierte. Hätte ich aber diese Unterscheidung unterlassen, wäre mir doch Dein nächste Anwurf sicher gewesen. Hast Du nichts anderes, wo Du Dich auskotzen kannst?
> Wow, das Wunderkind, was schon mit 8 Jahren die Röhre verstanden hatte. Quatsch Wunderkind, das ist lediglich die Nachkriegs-/Mangelwirtschaftsmentalität: "Bloß nichts wegschmeissen, man könnte es ja noch irgendwann gebrauchen". Und zwei Generationen später steht einem der Schrott immer noch unentsorgt im Wege rum. >> Oder nutzten es, um auszumessen, ob man die gebrauchten Röhren noch >> anderen Kunden wieder andrehen konnte. Nur gibt es keine/kaum Kunden mit Röhrengeräten mehr. Jedenfalls dürfte das Verhältnis von Damals zu Heute so 1:100 000 betragen, Tendenz weiter aussterbend.
Ralf X. schrieb: > Einfach wäre es, einmal zu schauen, ob und was überhaupt in den > Schachteln drin ist. Aber da alleine das scheinbar zuviel verlangt ist, ... Erkläre bitte dem Forum, wie Du die optische Begutachtung des Gettebpillenzustandes machst ohne zu schauen, ob in der Schachtel was drin ist. Hans schrieb: > Zusätzlich zum "Durchpiepsen" der Heizung, kann man auch noch > prüfen ob es bei den anderen Anschlüssen unerwünschte Verbindungen > (Elektrodenschluß) gibt. Danke für die Ergänzungen. Denke der TO hat jetzt genug Anregungen, was er machen kann um mit den Augen und einfachen Digitlmultimeter die rund 30 Röhren einer kurzen Vorprüfung zu unterziehen.
Ralf X. schrieb: > Hast Du nichts anderes, wo Du Dich auskotzen kannst? Bitte schließe nicht immer von Dir auf andere. Das würde viele unnötige Diskussionen hier im Forum vermeiden.
Hans schrieb: > Einfach mal nachschauen was die Röhren so neu kosten Dann musst du aber auch jemanden finden, der diese Röhren in dieser Kombination zusammen gebrauchen kann. Und sie müssen geprüft in Ordnung sein, mit Garantie. So wie oben angeboten ist es nur ein Kiste alter Schrott. Da kann Andreas sein, jemanden zu finden, der die Kiste und vielleicht eine oder zwei der Röhren gebrauchen kann, um die Versandkosten zu rechtfertigen.
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Hans schrieb: > > Er sollte sich schon mal die Mühe machen und in die Kartons hinein > schauen. Auf einigen Kartons steht das Herstellungsdatum. Manchmal > findet sich auf der Verpackung auch eine Seriennummer. Wenn solche > Angaben vorhanden sind und auf der Röhre selbst das Gleiche steht, kann > man davon ausgehen, das die Röhere neu ist. > ... Die Mühe kann man sich sparen, weil es früher gängige Praxis war, nicht mehr für gut befundene Röhren wieder in ihren ursprünglichen Verkaufskarton zu stecken. Die Röhren einzeln oder gleiche Typen auch zusammen bei Ebay für Startpreis von 1€ einstellen. Was dann potentielle Käufer dafür zahlen würden, zeigt sich von alleine. Auktionslaufzeit ca. eine Woche und nicht während Feiertagen/Ferienzeiten und Endzeit für Sonntagabend wählen. Viel Wert sind die Röhren jedenfalls nicht mehr, die P-Röhren schon gar nicht, außer man braucht sowas dringend (wofür auch immer).
Hans schrieb: > Hier spricht der Röhrenspezialist. > Erstens, bei dem Angebot geht es nicht um unbeheizte Röhren. Die > angebotenen Röhren sind allesamt beheizt. Und nicht das VOR-H;eizen vergessen! Sandra schrieb: > Viel Wert sind die Röhren jedenfalls nicht mehr, die P-Röhren schon gar > nicht, außer man braucht sowas dringend (wofür auch immer). Die P-Röhren sind doch in den Fernsehern verbaut. Und genau dort werden sie gebraucht. Wenn ich mich hier mal so umschaue... mfg
Ralf X. schrieb: > Schon im einstelligen Kindesalter Mitte der 60er lernte ich von > "Fachleuten" und eigener Erfahrung, dass man keine Röhre verschmeisst, > bevor es nicht bewiesen ist, dass sie einen gravierenden Defekt > aufweist. Daran sieht man, daß „Wissen“ auch eine Halbwertszeit hat. Heute lernen Kinder im einstelligen Alter, daß man Altglas und Altmetall getrennt entsorgt. Wie man das bei Röhren hinbekommt, muß man ausprobieren. Oliver
Oliver S. schrieb: > Heute lernen Kinder im einstelligen Alter, daß man Altglas und Altmetall > getrennt entsorgt. Wie man das bei Röhren hinbekommt, muß man > ausprobieren. Darum soll man Leuchtstoff-Röhren ja auch beim Schadstoffmobil oder Wertstoffhof in die Hände von Fachleuten übergeben.
Ralf X. schrieb: > Eine Elektronenröhre bleibt auch eine, wenn der Glaskörper einen Sprung > hat oder zerstört ist. Ok dann präzisiere ich mal meinen diesbezüglichen Post. Eine Röhre mit einem defekten Glaskörper ist am Ende eine funktionslose Röhre undf damit völlig nutzlos. Ralf X. schrieb: > Früher war es durchaus üblich, im Bedarfsfall Röhren einen neuen > Glaskörper zu verpassen, bzw. auch Reparaturen im Inneren durchzuführen. Achja - hast Du so etwas gemacht. So etwas wird/wurde bei ganz speziellen Röhren gemacht oder bei historischen Röhren die es galt zu erhalten. Bei den ganz normalen Standardradioröhren hat das keiner gemacht, weil das viel zu teuer gewesen wäre. Ralf X. schrieb: > Sind wir uns wenigstens einig, dass man dazu zumindest wissen sollte, > welche Stiftbelegung die jeweiligen Röhren für ihre Heizung(en) haben? Ja natürlich sind wir uns in diesem Punkt einig. Aber wo siehst Du da das Problem? Die Belegung bekommt man doch in unter einer Minute/Röhre heraus - Google wurde schon erfunden. Zudem gibt es z.B. solche Seiten wie diese https://patric-sokoll.de/Roehrenmuseum/Liste%20Typen.html. Ralf X. schrieb: >> Ralf X. schrieb: >>> Als Kind reichte es, mal bei typischen Fehlern an der/den >>> Endstufenröhren wie EL84 zu wackeln, >> Wenn "Wackeln" zur Reparatur reicht, dann ist i.d.R. nicht die Röhre die >> Ursache des Fehlers. > > Richtig. > Deswegen wies ich auf Fälle hin, wo das Wackeln ausdrücklich nicht > funktionierte. > Hätte ich aber diese Unterscheidung unterlassen, wäre mir doch Dein > nächste Anwurf sicher gewesen. Der ist Dir auch so sicher. Denn Du hast hier mal wieder nur die halbe Wahrheit geschrieben. Im Orginalpost heißt es: Ralf X. schrieb: > Als Kind reichte es, mal bei typischen Fehlern an der/den > Endstufenröhren wie EL84 zu wackeln, brachte das nicht, kam eine andere > aus der Sammlung rein. > Und die gezogene lief verwunderlicher Weise wieder in einem anderen > Radio. Die Röhre würde in einem anderen Radio, wo sie vermutlich die gleiche Funktion erfüllt ebensowenig funtionieren. Wenn Wackeln hilft dann sind das meist Kontaktprobleme Röhre/Fassung. Mit dem Herausziehen der Röhre und erneuten Stecken werden Oxidschichten am Röhrensockel und/oder Fassung zumindest teilweise zerstört. Beim Wiedereinstecken der Röhre gibt es dann halt auch wieder Kontakt. Eine richtig defekte Röhre (z.B. taub) wird auch durch Umstecken in ein anderes Gerät nicht wieder zu Leben erweckt. Ralf X. schrieb: > Hast Du nichts anderes, wo Du Dich auskotzen kannst? Das hat nichts mit Auskotzen zu tun. Das was Du so von Dir gibst, kann man nicht einfach so stehen lassen. Sandra schrieb: > Die Mühe kann man sich sparen, weil es früher gängige Praxis war, nicht > mehr für gut befundene Röhren wieder in ihren ursprünglichen > Verkaufskarton zu stecken. Ah das sieht Hellsehersandra durch den geschlossenen Karton. Ja bei Reparaturen wurden früher (von Werkstätten die was auf sich hielten) die alten defekten Röhren in der Verpackung der neuen Röhren dem Kunden übergeben. Das gehörte quasi zum guten Ton. Ob es sich bei den Röhren des TO um solche Exemplare handelt kann man so nicht sagen, da muß man sich schon mal die Mühe machen und in den Karton hineinschauen - es sei denn man ist Sandra und kann durch die Pappe schauen. Ralf X. schrieb: > Darum soll man Leuchtstoff-Röhren ja auch beim Schadstoffmobil oder > Wertstoffhof in die Hände von Fachleuten übergeben. Es geht hier halt nicht um Leuchtstoffröhren. Hat die der TO auch angeboten und ich habe da was übersehen?
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> Die P-Röhren sind doch in den Fernsehern verbaut. Und genau dort werden > sie gebraucht. Wenn ich mich hier mal so umschaue... Wenn man zur A-generation (Arduino) gehoert die immer nur aus dem Internet nachbauen koennen dann ist das so. Im anderen Falle kann man natuerlich das Datenblatt lesen und sich eigene Schaltungen die zum Zeitgeist passen ausdenken. Bloed ist nur das auch mir bei Roehren jenseits eines Kopfhoererverstaerkers nix mehr einfaellt. Aber ich nehme gerne Ideen entgegen. .-) Vanye
Vanye R. schrieb: > Aber ich nehme > gerne Ideen entgegen. .-) die P-Typen kannst aufploppen und studieren, ist interessant.
Vanye R. schrieb: > Aber ich nehme gerne Ideen entgegen. Zum Beispiel: EMP-fester Empfaenger und auch Sender fuer die Notfallkommunikation nach einem EMP-Schlag mit UWB-Pulsen. Fuer alles andere ist der Wirkungsgrad auf Grund der Heizung des Gluefadens einfach ein zu grosser Nachteil.
> die P-Typen kannst aufploppen und studieren, ist interessant. Das trifft IMHO auf alle "kleinen" Röhren zu. Vielleicht kann man ja "Seltene Erden" extrahieren, die sind ja grad gefragt. * https://www.deutschlandfunk.de/seltene-erden-begehrte-metalle-aus-alten-lampen-100.html
> die P-Typen kannst aufploppen und studieren, ist interessant.
Warum sollte das in irgendeiner Weise interessant sein wenn man nicht
hinterher neue Roehren herstellen will?
Vanye
Bevor es keine P-Röhren auf der Welt mehr gibt, haben alle Teilnehmer dieses Forums sich schon längst wieder zu Kompost zersetzt. Dieter D. schrieb: > EMP-fester Empfaenger und auch Sender fuer die Notfallkommunikation nach > einem EMP-Schlag mit UWB-Pulsen. Die möchtegern-Prepper wieder... Es ist noch nicht so lange her, da durfte man nach Anbruch der Dunkelheit das Haus nicht verlassen und in den Läden gab es kein Mehl, Nudeln und Toilettenpapier. Wenn die Bombe fällt: Einfach in Richtung des Lichts weiterlaufen. Alles andere ist für Masochisten.
Marek N. schrieb: > Es ist noch nicht so lange her, da durfte man nach Anbruch der > Dunkelheit das Haus nicht verlassen und Es kommt auch die Zeit wieder, da darf auch niemand mehr alleine in den Alpen herumlaufen. Im Radio war zu hören, dass wieder einmal eine Person vermisst wird. Bisher waren immer die Wölfe so klug die Menschen vor Schluchten anzugreifen in die diese dann gestürzt sind, damit sie nicht verdächtigt werden können. Aber das könnte zu weit vom Thema weg führen.
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>> die P-Typen kannst aufploppen und studieren, ist interessant. > > Warum sollte das in irgendeiner Weise interessant sein wenn man nicht > hinterher neue Roehren herstellen will? Auf etliche Weisen, weil man einiges über Elektronikfertigung lernt. Als Erstes, das mit solchen komplizierten und teuer zu fertigenden Bauteilen "kein Staat zu machen ist" und man diese schnellstens durch billige und verläßliche Transistoren/IC ersetzen sollte. Dann kann man einiges über den grundsätzlichen Mechanikaufbau lernen, bspw. wie man ein (versteiftes) Grundgerüst benutzt um die für die Funktion notwendigen Teile daran zu positionieren und das der Mikrophonie-Effekt die Grenzen dafür aufzeigt. Schon die Erkenntnis, das eine Röhre im Inneren anders aussieht als die Prinzip-Bilder aus dem Physikunterricht ist äußerst wertvoll, weil es die hohe "Bandbreite" an zu lösenden Problemfeldern (Herstellkosten/-zeit, Wartungsaufwand, Anzahl Ausfallmöglichkeiten, Aufwand für Kundenanpassung, Reproduzierbare Eigenschaften/Fertigungstoleranz) aufzeigt. Lehrreich ist beispielsweise auch, wie bei diesem konvektionsarmen (Vakuum) Bauelemente die Wärme aus dem Inneren abgeführt wird: * Optimierung der Abstrahlung (dunkel, grossflächige Kühlfahnen im Inneren) * gut Wärme leitende Verbindungsstellen (punktgeschweisst) etc. pp. * https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofonie#Elektronenr%C3%B6hren
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Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen - Für eine solche Wundertüte von Röhren unbekanter Qualität wäre ein mittelkleiner Beutel bis etwa zur Hälfte gefüllt mit europäischen Münzen ein angemessener Preis.
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Mark S. schrieb: > Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen - Für eine solche > Wundertüte von Röhren unbekanter Qualität wäre ein mittelkleiner Beutel > bis etwa zur Hälfte gefüllt mit europäischen Münzen ein angemessener > Preis. Mark der DDR...
>> mittelkleiner Beutel >> bis etwa zur Hälfte gefüllt mit europäischen Münzen ein angemessener >> Preis. > > Mark der DDR... Für Tungsram-Röhren wären auch Ungarische Forinten passend .
Bradward B. schrieb: >>> mittelkleiner Beutel >>> bis etwa zur Hälfte gefüllt mit europäischen Münzen ein angemessener >>> Preis. >> >> Mark der DDR... > > Für Tungsram-Röhren wären auch Ungarische Forinten passend . Zu hoher Wert.
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