ESP32 mit 3,3V PWM einen 3,7V Motor betreiben

#8061251
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Hallo ich habe einen ESP 32 S3N16R8 diesen betreibe ich an einem LiIon Akku mit maximal 4,1 V. Der ESP32 ist über eine DC/DC Wandler mit 5V versorgt. Ich habe nun eine kleinen DC MotorPumpe 3,7V und diese soll nun per PWM gesteuert werden diese hat einen anlauf strom von ca. 1,7A und einen Nennstrom von 400mA.

Ich wollte nun einen GPIO Ausgang nutzen mit diesem Modul

https://www.amazon.de/GERUI-D4184-Steuermodul-Feldeffektr%C3%B6hrenmodul-Ersatzrelais/dp/B0DG8KH7HQ

leider funktioniert das wohl nicht da ich die Pumpe direkt am AKku betreiben möchte und das Board als minimale Spannung 5V angibt. selbst wenn ich die 5v von meinem DC/DC Wandler nehmen würde liegt diese im Betrieb leicht drunter. welche⁶s Modul könnt ihr mir dafür empfehlen?

[Mod: Lebenslauf aus Link entfernt]

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#8061281
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DAVID B. schrieb:

Soll sich der Motor in beide Richtungen drehen ? Wenn nicht würde wohl ein einfacher NPN Transistor mit Vorwiderstand schon reichen.

Die Sache mit Freilauf Diode und ORDENTLICHE Filterung für den ESP stelle ich einfach nur mal so im raum.

DAVID B. schrieb:

Soll sich der Motor in beide Richtungen drehen ? Wenn nicht würde wohl ein einfacher NPN Transistor mit Vorwiderstand schon reichen. Die Sache mit Freilauf Diode und ORDENTLICHE Filterung für den ESP stelle ich einfach nur mal so im raum.

Soll nur in eine Richtung laufen ich wollte halt was kleines fertiges haben falls es was für kleines Geld gibt ansonsten wäre ich für eine Mosfet Empfehlung dankbar soll halt sparsam sein und nicht den Akku übermäßig belasten durch z.B Verluste in Form von Wärme und tips für eine gescheite Schaltung dazu

#8061283
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Anfängerfreundlich und geeignet wäre ein DRV8837C. (C am Ende ist wichtig, ohne C schafft der nur 1,8A, mit C in der Bezeichnung 2,5A, Reserve haben ist besser als brauchen!)

Du scheinst gerade erst anzufangen mit dem Hobby?

Tipp: Wenn du hier fragen stellst, frag nicht nach der für dich geeignet erscheinenden Schaltung sondern sage uns was dein Gerät können soll. So kommst du hier schneller an hilfreiche und lehrreiche informationen.

Wozu die kleine Pumpe mit Akkubetrieb, was genau willst du bauen? Akku Outdoor Tisch Springbrunnen? Bewässerungshilfe für Omas Gemüsebeet? Düngerdosierung? Elektrische Wasserpistole?

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#8061285
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Paul -. schrieb:

Ich wollte nun einen GPIO Ausgang nutzen mit diesem Modul https://www.amazon.de/GERUI-D4184-Steuermodul-Feldeffektr%C3%B6hrenmodul-Ersatzrelais/dp/B0DG8KH7HQ/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=5ICI1XHHPPZ5&dib=eyJ2IjoiMSJ9.SV7dyeE-...

Es würde reichen, wenn du den Link zum Produkt angibst und nicht deine ganze Lebensgeschichte hier hochlädst.

https://www.amazon.de/GERUI-D4184-Steuermodul-Feldeffektr%C3%B6hrenmodul-Ersatzrelais/dp/B0DG8KH7HQ/

oder kurz

https://www.amazon.de/dp/B0DG8KH7HQ/

Den IRLR7843PbF kannst du in der Tat mit den 3,3V vom ESP32 nicht vernünftig ansteuern. Dafür brauchst du einen MOSFET, der mit niedrigerer U_GS gesteuert werden kann oder du brauchst eine Treiberstufe davor, gerade wenn es um PWM geht.

Um welche PWM-Frequenz geht es denn?

Wozu brauchst du den Optokoppler, wenn der Motor doch am selben Akku hängt?

#8061314
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Ein IRLML2502 als Beispiel würde dicke bei den von dir angegebenen Anlaufstrom reichen und lässt sich direkt vom ESP ansteuern. Das ist nur ein Beispiel. Wenn du das auf Lochraster machen willst, kann man die auch so drauf bekommen oder eben eine Adapterplatine (SOT23) nehmen. Ich persönlich nehme Lochstreifenraster und da kannst du den ESP gleich mit drauf dengeln.

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#8061389
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Rainer W. schrieb:

Bei 0,4A Nennstrom erscheinen 1,7A Anlaufstrom eher gering. Wie wurde der bestimmt?

Würde ich auch eher bei um die 3A sehen. Dennoch kein Problem für den Fet. Ich habe die im Anfang mal eine ganze Weile sogar über 4,2A belastet. Die sind ziemlich robust und ich benutze die für alles was etwas mehr Strom braucht und direkt vom uC angesteuert werden soll. Für so einen winzigen Motor reicht das auf jeden Fall. Und wenn er Angst hat, nimmt er halt 80% PWM zum anlaufen. Aber war eh nur ein Beispiel. Da muss man halt nicht mit Fets kommen, die 160A schalten können und hat definitiv ein sicheres Schalten am ESP.

#8061395
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Mi N. schrieb:

Der AO3400 wurde ja auch schon genannt.

Kein Problem. Ich meinte auch eher den 160A Fet. Du weißt doch wie hier in beide Richtungen übertrieben wird. Mal ist ein halber Cent zu teuer und man versucht mit zu wenig Leistung diesen halben Cent einzusparen (bei einmaligen, privaten Projekten) und ein anderes Mal wird gleich mit einer Cruise Missile auf einen Spatz geschossen. Den Anlaufstrom kann er gut messen, wenn er ein paar Prozent PWM (vielleicht 10%) auf den Motor geht und dann den Strom misst.

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#8061431
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Frank O. schrieb:

Du weißt doch wie hier in beide Richtungen übertrieben wird.

Ja, leider und immer wieder.

Den Anlaufstrom kann er gut messen, wenn er ein paar Prozent PWM (vielleicht 10%) auf den Motor geht und dann den Strom misst.

Als Standardwert hatte ich bei Getriebemotoren immer mit 30 % begonnen, damit sich der Motor überhaupt schon dreht. Bei empfindlichem ADC kann man zur Strommessung die Sättigungsspannung des Treibers verwenden. Unter Umständen könnte auch ein bipolarer Transistor passen, der den Akku vor Überstrom begrenzen würde. Aber dazu müßte der TO genauere Daten angeben.

#8061460
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Einen Logic-Level-MOSFET mit Vorwiderstand 330R und Pull-down 10k an den GPIO. Die Pumpe mit Freilaufdiode kurzschließen und direkt an den Akku. Den DC/DC Wandler braucht es nicht.

https://www.aliexpress.com/item/33025354653.html

Als Spannungsversorgung für den 3v3 Pin so einen LDO direkt an den Akku.

https://www.aliexpress.com/item/1005001608339185.html

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#8061462
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Alexander schrieb:

https://www.aliexpress.com/item/33025354653.html

Darf ich daran erinnern, dass der IRF3708 schon lange nicht mehr hergestellt wird? Bei solchen Angeboten kann man von einer Fälschung ausgehen, und die sind oft insofern schlecht, dass sie nicht für 3,3V taugen.

Als Spannungsversorgung für den 3v3 Pin so einen LDO direkt an den Akku.

In dem Fall ist sogar mit weniger als 3,3V zu rechnen.

#8061465
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Alexander schrieb:

Einen Logic-Level-MOSFET mit Vorwiderstand 330R und Pull-down 10k an den GPIO. Die Pumpe mit Freilaufdiode kurzschließen und direkt an den Akku. Den DC/DC Wandler braucht es nicht.

https://www.aliexpress.com/item/33025354653.html

Überdimensioniert! Original wird nicht mehr produziert, und man weiß nicht welche Daten der bei Ali verkaufte Transistor hat.

Als Spannungsversorgung für den 3v3 Pin so einen LDO direkt an den Akku.

https://www.aliexpress.com/item/1005001608339185.html

Unterdimensioniert! Nicht ohne Grund hat das ESP32S3 Board einen 1A LDO bestückt.

#8061467
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Frank O. schrieb:

Ein IRLML2502 als Beispiel würde dicke bei den von dir angegebenen Anlaufstrom reichen und lässt sich direkt vom ESP ansteuern. Das ist nur ein Beispiel. Wenn du das auf Lochraster machen willst, kann man die auch so drauf bekommen oder eben eine Adapterplatine (SOT23) nehmen. Ich persönlich nehme Lochstreifenraster und da kannst du den ESP gleich mit drauf dengeln.

Vor einiger Zeit hat ein User diese Methode gepostet, meiner Ansicht nach auch eine gute Möglichkeit IRLML2502 usw. zu montieren:

Beitrag "Re: Alternative zum IRF3708"

https://www.mikrocontroller.net/attachment/627810/SOT23_Stiftleiste.jpg

#8061473
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H. H. schrieb:

Sie geben ja nicht vor von Infineon/IRF zu sein...

Wer ein Bauteil mit der Bezeichnung "IRF..." als "new original" anbietet, der gibt das meine Meinung nach sehr wohl vor. Von einem anderen Hersteller hat es den IRF3708 nie gegeben.

Im übrigen werden auch sämtliche Alternativen (für 3,3V) im TO220 Gehäuse nicht mehr hergestellt. Auch nicht in China. Das sind alles umgelabelte Fälschungen.

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#8061479
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Otto K. schrieb:

Dann nimmt man eben einen Logik-Level-N-Chanel-MOSFET IRLZ44N.

Der ist erst ab 4 Volt spezifiziert. Mit 3,3 Volt braucht man Glück, damit er funktioniert. Wie gesagt: Es gibt keine Alternativen mehr im TO220 Format.

Otto K. schrieb:

Um den Pumpenmotor kurzzuschließen eignet sich eine 1N4007 als Freilaufdiode D1.

Aber nicht, wenn er den Anlauf wie empfohlen mit PWM macht.

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Beitrag #8061481 wurde vom Autor gelöscht.
#8061490
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Nemopuk schrieb:

Aber nicht, wenn er den Anlauf wie empfohlen mit PWM macht.

Kommt auf die Frequenz der PWM an. ESP8266 liegt standardmäßig bei 1Khz. Da reicht die 1N4007 noch aus. Ich habe zwar den IRLML2502 nur als Beispiel genannt, aber der fängt bei 0,4V schon an zu leiten. Angegeben ist er min. mit 0,6V und 0,8V passt immer und somit für alle uC. Der hat übrigens (gerade gelesen) 33A pulsed drain. THT gibt es halt nicht mehr so viel, da muss man halt irgendwann (mussten wir wohl alle) auf SMD umsteigen. Und wenn man sich dran gewöhnt hat, ist es auch angenehmer als die bedrahteten Bauteile, wie ich persönlich finde.

#8061502
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H. H. schrieb:

Rechne mit dem schlimmsten...

Danke! Ich habe schon lange nichts mehr gekauft und meine Arbeiten beschränken sich eher auf Reparaturen. Gestern Nacht noch die Salzmühle, die ich beim Kochen leider runter geworfen habe. Ansonsten habe ich aber auch noch viele Teile aus der Zeit, wo diese Fälscherei noch nicht so gang und gäbe war.

#8061506
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H. H. schrieb:

Jeder Sperrverzug bringt Verlustleistung, und wenn die Diode zu heiß wird, weil zu häufig,...

Danke! Im Anfang hatte ich am Arduino (gut, der schaltet noch langsamer) auch Gleichrichterdioden genommen, weil ich es nicht besser wusste. Ich würde sowieso grundsätzlich zu Schottky greifen. Aber das bisschen Strom und die große Diode wird das bei dem Motörchen wohl wegstecken. Für mich ist alles unter 30Kw grundsätzlich kein Motor.😄

#8061507
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Frank O. schrieb:

1500ns recover time ~ 666Khz. Oder sehe ich da etwas falsch?

Ich habe die Antwort mal mit der KI recherchieren lassen:

Die Reverse Recovery Time (Sperrverzögerungszeit) von der 1N4007 Diode liegt typischerweise im Bereich von 2,0 Mikrosekunden (μs). Aufgrund dieser relativ langen Zeit wird sie als Standard-Gleichrichterdiode klassifiziert und ist nicht für schnelle Schaltanwendungen geeignet!

Bei einer Rechteckspannung von 500 kHz hätte ich also auf jeden Fall Bauchschmerzen, dass die Induktionsspannung von der steilen Flanke trotzdem nicht ordnungsgemäß von der 1N4007 abgebaut wird. Wenn man bei 1kHz schon Angst hat, dann sollte man vielleicht doch besser eine schnelle Schottkydiode nehmen.

#8061512
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H. H. schrieb:

Ja, das waren eben Fälschungen.

Das hört sich alles schlimm an. Als ich diesen Bremsentester bauen wollte, hatte ich auch noch ein paar Sachen bei Reichelt bestellt. Ein paar Fets hatten auch eine andere Beschriftung. Kann man sich denn bei den namenhaften Anbietern sicher sein, dass man wenigstens von denen originale Ware bekommt?

#8061518
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Frank O. schrieb:

(..) Als ich diesen Bremsentester bauen wollte, hatte ich auch noch ein paar Sachen bei Reichelt bestellt. Ein paar Fets hatten auch eine andere Beschriftung. Kann man sich denn bei den namenhaften Anbietern sicher sein, dass man wenigstens von denen originale Ware bekommt?

Ich bestelle fast nur noch bei Mouser & Co, nutze hier hin und wieder auch gerne die Mitbestellmöglichkeit hier im Forum. Bei Reichelt habe ich früher viel bestellt, jetzt nur noch wenn es keine Alternative gibt. Ali & Co war für mich nie ein Thema.

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#8061527
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H. H. schrieb:

Frank O. schrieb:

H. H. schrieb:

Ja, aber Reichelt gehört da nicht dazu.

Das habe ich auch gemerkt. Vor allem wenn du von 10 Teilen 4 mit anderer Beschriftung bekommst. Von Mouser habe ich bisher immer positiv gelesen. Muss man dann wohl so machen.

TME in Betracht ziehen.

Ja, habe dort auch schon öfter bestellt, war auch sehr zufrieden. Mittlerweile ist es bei einigen Artikeln aber so dass es sie nur in großen Stückzahlen gibt. Das ist mir bei LED 7-Segment Displays aufgefallen.

#8061543
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Da wir schon etwas vom Thema weg sind, was ist jetzt mit Paul? @TO: Was willst du jetzt tun?

Das mit den Modulen verstehe ich, aber du wirst sowieso über kurz oder lang immer etwas dazu löten müssen. Manchmal sind Module sicher sogar günstiger und einfacher und ich glaube kaum einer wird seine Schaltregler noch selbst bauen, wenn sie das auch mit fertigen Teilen lösen können. Deshalb kann ich dir nur raten das selbst aufzubauen. Qualm und Rauch können zudem auch lehrreich sein. Also, baue es selbst und dann zeige es hier stolz!

Gast #8061599
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Otto K. schrieb:

Ich lass mir von Herrn Hinz schon lange nicht mehr den Mund verbieten. Frei nach dem Motto von Udo Lindenberg: "Ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen."

Ja, dein Ruf ist längst ruiniert.

Und außerdem war ich in dem gesamten Thread sowieso der Einzige, der hier einen vernünftigen Schaltplan abgeliefert hat.

Mit einem völlig ungeeigneten MOSFET.

Beitrag #8061614 wurde vom Autor gelöscht.
#8061624
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Frank O. schrieb:

Für mich ist alles unter 30Kw grundsätzlich kein Motor.😄

Was soll das "30Kw" besagen? Oder ist mit deiner Shift-Taste irgend etwas nicht in Ordnung?

Alexander schrieb:

Aber 1A klingt übertrieben, ich messe so 200mA.

Wie hast du das gemessen? Ich behaupte mal, dass du die kurzen Lastspitzen von einigen Millisekunden Dauer gar nicht gesehen hast.

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Beitrag #8061656 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8061671
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Alexander schrieb:

Ich verstehe die Frage nicht. Du weißt doch wie ein Kondensator funktioniert.

Du verstehst so vieles nicht, u.a. wie man zitiert.

Bist du zu faul oder woran liegt das🤔 Ich empfinde es ein wenig als asozial.

..na ja, dafür klappt das mit dem beleidigen ganz gut😩

Alexander schrieb:

Ach der Voll-Honk will auch mitreden.

Zum Glück weiß man nicht wen du meinst, weil du eben nicht zitierst.

#8061694
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Alexander schrieb:

Aber für Lastspitzen sollte ein Pufferkondensator genügen.

Interessante Rechnung. Wenn da ein Kondensator mit 100µF drin sitzt und der über 5ms einen Strom von 200mA liefern soll, würde die Spannung um 10V einbrechen.

Wie groß ist doch gleich der Pufferkondensator und wieviel Strom soll der über welche Zeit liefern?

Da hat sich schon manch einer über instabiles Verhalten eines ESP gewundert.

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#8061707
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Rainer W. schrieb:

Wenn da ein Kondensator mit 100µF drin sitzt und der über 5ms einen Strom von 200mA liefern soll

Mehr, nur für die RF.

5ms bei teilweise mehr als 400mA, nur WLAN. CPU Verbrauch kommt oben darauf, nur CPU bei voller Geschwindigkeit sollen lastabhängig 160-260mA verbrauchen.

Und nein, ich habe es nicht gemessen sondern nachgelesen.

Ich mag ja das geballte wissen, alleine die Liste an Mosfet die man hier nebenher "aufschnappen" kann, von denen ich sogar einige da habe, LL-Fet hab ich ja auch zu genüge aus den Vapes zb.

Aber so lange wir keine Rückmeldung haben, bringt die Diskussion ja nichts.

Wir wissen weder ob er schon eine gut gefüllte Schublade voller Bauteile hat oder ob er eher die Fraktion "Module" ist.

Oder er hat sich das gleiche gedacht wie ich, pfeif auf den Mosfet und hat den vorgeschlagenen Motortreiber genommen.

Persönlich hab ich selbst für simples On/Off eine Grundschaltung mit NPN als Gate treiber und P-MOS gebaut, ebenfalls auch für meinen Eigenbau Lötkolben der per PWM geregelt wird.

Funktioniert gefühlt irgendwie einfach "besser".

https://de.wikipedia.org/wiki/Gate-Treiber

Kein Geheimnis wie die Schaltungen dazu aussehen.

#8061709
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Rainer W. schrieb:

Wie groß ist doch gleich der Pufferkondensator und wieviel Strom soll der über welche Zeit liefern?

Kilo S. schrieb:

5ms bei teilweise mehr als 400mA

Gerechnet hatte ich es noch gar nicht. Der ESP32 braucht 3V der Akku hat 4V. Der von mir ursprünglich genannte MCP1700 bringt tatsächlich nur 250mA.

U = 4V - 3V = 1V

I = 400mA - 250mA = 150mA

C = I x t / U

C = 0,15A x 0,005s / 1V = 0,00075 F

Nach meiner Milchmädchenrechnung sollten demnach 750 µF reichen. Bedenke auch dass ein ESP32 über USB-Kabel halbwegs stabil läuft (WLAN ist halt schwach). Ein USB 2.0 Port ist mit 100mA spezifiziert. Mehr wird ein CP2102 oder CH341 auch nicht aushandeln.

Allerdings war mein Zitat mal wieder verkürzt, es ging noch weiter.

Alexander schrieb:

Dann eben noch einen Elko dazu. Oder

LF33CV

#8061770
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Kilo S. schrieb:

Rainer W. schrieb:

Wenn da ein Kondensator mit 100µF drin sitzt und der über 5ms einen Strom von 200mA liefern soll

Mehr, nur für die RF.

Richtig, der Wert sollte eine Größenordnung darstellen, was beim Senden über WLAN noch dazu kommt.

Das waren also nur Beispielzahlen für Alexander, um ihm vor Augen zu führen, wie unsinnig eine pauschale Aussage nach der Art "der Pufferkondensator wird's schon richten" ist.

Alexander schrieb:

Aber für Lastspitzen sollte ein Pufferkondensator genügen.

#8061778
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Alexander schrieb:

Ja ja der ESP32 ist ja soo stromhungrig, für Batteriebetrieb völlig ungeeignet.

Das WLAN ist da unbarmherzig. Eine Strommessung, die nicht die nötige Zeitauflösung besitzt, um dadurch verursachte Lastspitzen zu erfassen, reicht da nicht. Für den Batteriebetrieb kommt es auf die MITTLERE Stromaufnahme an, für die Auslegung eines Spannungsreglers mit Ladeelkos auf den SPITZENstrom. Die Dinge muss man auseinander halten. Ob Paul mit dem ESP das doch etwas stromhungrige WLAN nutzt, verrät er leider nicht.

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#8061843
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H. H. schrieb:

Du hast einfach keine Ahnung davon.

Anstatt dass Herr Hinz an dieser Stelle für eine Richtigstellung sorgt, zum Beispiel dass die Tabelle keine GS-Spannungen sondern DS-Spannungen angeben, pöbelt er lieber rum. Auch wenn Herr Hinz voll Ahnung von Bauteilen hat, das finde ich ja auch gut und schön, aber an den Beleidigungen muss er noch an sich arbeiten.

#8061900
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Könnten auch 4A bei 2.5V sein, bei der logarithmischen Skala bin ich mir nicht sicher ob die bei 0 oder bei 1 anfängt - liegen die 9 und 10 Linie übereinander? (mal abgesehen davon dass die 3.0V Kurve wohl die interessantere gewesen wäre)

: Bearbeitet durch User
#8061908
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Rainer W. schrieb:

Das waren also nur Beispielzahlen für Alexander, um ihm vor Augen zu führen, wie unsinnig eine pauschale Aussage nach der Art "der Pufferkondensator wird's schon richten" ist.

Ich weiß, ich wollte nur untermauern das die Stromaufnahme sogar noch höher sein kann und das er quasi noch weiter abseits mit der Vermutung liegt als er denkt.

#8061909
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Otto K. schrieb:

Ich bin nämlich auch der Meinung, dass der IRLZ44N zumindest für diesen Anwendungsfall völlig ausreichend ist.

Selbst wenn das klappt, du nimmst doch auch kein zweihunderter Rohr, wenn du nur 5cm³/h Wasser durch eine Leitung pumpen willst. Schau dir doch auch die anderen Werte an. Total Gate Charge ist dreimal so hoch wie beim IRLML2502. Man kann natürlich auch einen doppel T-Träger 100x100 als Regalstütze nehmen, auch wenn man nur ein Blümchen auf das Regal stellen will. Da ist der Fet am Ende doppelt so groß wie der Motor.

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#8061915
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Frank O. schrieb:

Da ist der Fet am Ende doppelt so groß wie der Motor.

Aber dafür ist dieser Standard-Mosfet von überall her lieferbar und er ist handlich, weil er ein THT-Bauteil ist.

Frank O. schrieb:

Total Gate Charge ist dreimal so hoch wie beim IRLML2502.

Aber wenn man die standardmässigen 1kHz vom ESP32 auf 200Hz runterprogrammiert, dann klappt das auch mit dem Umladen vom Gate.

#8061923
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Alexander schrieb:

Es ging ja aber um große bedrahtete Gehäuse fürs Steckbrett. Der TE hat nach Modulen gefragt. Den IRLML2502 gibts nur als SMD.

Wenn es aber völlig falsch ist, dann sollte man das trotzdem sagen, ansonsten bin ich schon dafür, dass man den Wünschen entspricht. Insofern hast du recht. Aber der IRLZ44 würde gerade 2A bei 2,25V schaffen und damit an der untersten Kante bei der angegebenen Spannung. Dass das geht schließe ich gar nicht aus, aber mit Krampf.

#8061930
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H. H. schrieb:

Vor allem euer Zehntelwissen

Ich glaube auch, dass viele sich mit der Gate Threshold Voltage vertun. Das ist eben nicht wo der Fet leitend ist. Da fängt er gerade eben so an zu leiten. Bei dem 2502 habe ich das alles ausprobiert und der fängt tatsächlich (also meine hier) schon bei 0,4V an zu leiten. Bei anderen Fets war es dann aber genau das was die Gate Threshold Voltage aussagt. Ich habe das alles damals für mich selbst ausprobiert.

#8061934
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Alexander schrieb:

Ist es nicht eher dein Wissen was dich begrenzt? Arduinonutzer wissen das alles nicht, bei denen funktioniert das einfach.

Ist tatsächlich so (gewesen). Aber irgendwann funktioniert es nicht mehr und dann musst du anfangen dich damit zu beschäftigen. Das fängt schon an bei den Datenblättern. Ich habe hier sehr viel gefragt und dabei kamen dann Sachen raus, dass so mancher gemerkt hatte, dass er das selbst nicht richtig lesen konnte. Leider bin ich in vielen Sachen wieder lange raus und durch meinen Gedächtnisverlust ist das alles nicht gerade besser geworden.

Ich bin sehr dankbar über Hinz. Und seine Anmerkungen sind doch in der Regel richtig. Wenn man das etwas als "foppen" ansieht, wie er das schreibt, denn es wird erst bissig, wenn man ihn daraufhin angreift, dann kann man doch dankbar sein. Ich bin das auf jeden Fall. RAWI schrieb was zu "Kw". Das war im Grunde ein lächerlicher Schreibfehler, aber er hatte recht und ich habe mich einfach höflich für den Hinweis bedankt. Und dass es immer Menschen gibt die etwas besser können, macht uns nicht unbedingt schlecht.

#8061938
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H. H. schrieb:

Einfach mal Vgs über Qg verstehend lesen.

Der T&S schielt mich schon lange wieder aus dem Regal an. Aber jetzt habe ich die Küche fertig und da wird das sicher mal wieder meine Lektüre werden. Als ich damals allein das Kapitel über Kondensatoren gelesen hatte, wusste ich, dass ich gar keine Ahnung hatte. Ob man immer sagen muss, dass ich ein Depp bin, ist was anderes, aber ich bin froh vom Holzweg gezogen zu werden. Und zu alt ist man nie noch richtig zu lernen. Übrigens! Du kannst das auch. Erst letztens habe ich noch gesehen, dass du dich selbst korrigiert hast und auch auf berechtigte Kritik angemessen reagiert hast. Das sollten die Unkenrufer dann auch mal wahr nehmen.

#8061946
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Otto K. schrieb:

Er hat ja unterm Strich meistens sowieso Recht.

Eben! Guck mal allein bei den Bauteilen, wenn er nicht wäre würden so manche Leute immer noch nach ihren Teilen suchen. Und seine Hilfsbereitschaft ist herausragend.

Ich persönlich muss meistens über seine Sprüche lachen.

Was ich besonders an ihm schätze, dass er einfache Fragen klar beantwortet.

Ein einfaches Beispiel: Da immer bipolare Transitoren als Treiber für große Fets beschrieben werden, fragte ich einmal, ob ich nicht auch einen kleinen LL Fet nehmen könnte. Antwort von Hinz: Ja! Mehr wollte ich nicht wissen und das war sowieso mein Gedanke, aber die Antwort hatte mir halt kurz die Sicherheit gegeben das zu tun.

#8061948
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H. H. schrieb:

Alexander schrieb:

Arduinonutzer wissen das alles nicht, bei denen funktioniert das einfach.

Genie durch Dummheit...

Ein klassisches Beispiel. Wenn sich jetzt jemand den Schuh anziehen will, dann passt der wohl. Aber die Antwort ist für mich kein Angriff, sondern eine schlagfertige Antwort zum Thema.

Denn genau das ist es. Habt ihr euch im Nachhinein nicht auch gewundert, nachdem ihr es besser wusstet, dass das doch geklappt hat? Da waren vielleicht nur die Bauteiltoleranzen gerade so eben passend, dass das geklappt hat. Aber auch alle Cracks hier haben mit "Rauch" angefangen und die Aussagen kommen doch daher, dass sie das alles schon auch selbst erlebt haben.

#8061977
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Alexander schrieb:

Aber für Lastspitzen sollte ein Pufferkondensator genügen.

Nemopuk schrieb:

Wie kann ein Kondensator den Transistor entlasten?

Alexander schrieb:

Ich verstehe die Frage nicht. Du weißt doch wie ein Kondensator funktioniert.

Ich nehme an, das du entweder C1 oder C2 meinst.

C1 würde den Transistor nicht entlasten und hätte im Vergleich zum Akku nur geringe Auswirkungen. Ich gehe davon aus, dass der LiIo Akku den Anlaufstrom locker liefern kann, sonst ist das ganze Vorhaben eh für die Tonne.

C2 würde den Transistor stark belasten, wenn nicht gar zerstören, weil dessen Ladestrom nur parasitäre Widerstände begrenzt wird. Ich gehe von über 10A Ladestrom aus.

Angehängte Dateien:
#8061982
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Alexander schrieb:

Der ESP32 braucht 3V der Akku hat 4V.

Wenn er fast voll ist.

Der von mir ursprünglich genannte MCP1700 bringt tatsächlich nur 250mA. Nach meiner Milchmädchenrechnung sollten demnach 750 µF reichen.

Ich sehe, dass du einen anderen Anwendungsfall für den Kondensator im Sinn hattest. LDO Regler muss man häufig (nicht immer) durch einen "dicken" Elko unterstützen, weil sie die extremen Lastsprünge vom ESP Modul nicht schnell genug ausregeln.

Ein Kondensator am Ausgang des Spannungsreglers ist jedoch nicht sinnvoll geeignet, einen zu schwachen Spannungsregler zu unterstützen. Du siehst schon anhand deiner Überschlagsrechnung, dass der Kondensator extrem groß sein muss. So große Kondensatoren taugen selten für HF, was du hier aber brauchst. Außerdem riskierst du mit so extremen Werten, den LDO zu stören. In vielen Datenblättern gibt es ein Angabe, wie viel kapazitive Last maximal zulässig ist.

Und schließlich bewirkt so ein dicker Elko, dass die Versorgungsspannung des ESP nur gaaanz laaaangsaaam ansteigt. Du riskiert damit, dass dessen Power-On Reset nicht richtig funktioniert.

Bedenke auch dass ein ESP32 über USB-Kabel halbwegs stabil läuft. Ein USB 2.0 Port ist mit 100mA spezifiziert. Mehr wird ein CP2102 oder CH341 auch nicht aushandeln.

Das klappt nur deswegen an den meisten Computern, weil sie die Überschreitung der 100 mA bestenfalls irgendwo anzeigen, den USB Port aber trotzdem nicht abschalten. Ich hatte mal ein Laptop, der hatte sie knallhart abgeschaltet - so wie das ursprünglich auch mal für alle USB Ports vorgesehen war. Heute sind die meisten Rechner aber nur noch mit einer einfachen Polyfuse ausgestattet. Ist billiger, hat aber den Nachteil, dass einmal kurzgeschlossener Port von da an keine externe HDD mehr versorgen kann (und andere Geräte, die viel Strom brauchen).

Espressif empfiehlt

the recommended power supply voltage is 3.3 V and the output current is no less than 500 mA.

https://docs.espressif.com/projects/esp-hardware-design-guidelines/en/latest/esp32/index.html

: Bearbeitet durch User
#8062005
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Alexander schrieb:

Der ESP32 braucht 2,8V + MCP1826 250mV Dropout = sind 3,05V tiefer sollte man den Li-Ion wohl auch nicht entladen.

Du bist jetzt zum MCP1826 gewechselt, der für bis zu 1A ausgelegt ist. Gut so.

Es reicht ein beliebiger Kondensator z.B. 470 uF oder was gerade da ist.

Vielleicht besser mal lesen, bevor man wiederholt schlechte Empfehlungen schreibt. Vor allem direkt nachdem ich auf diesen Punkt hingewiesen hatte:

A maximum of 22 μF is recommended. Aluminum-electrolytic capacitors are not recommended for low-temperature applications of <= -25°C

https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/22057B.pdf

Der relativ hohe Ruhestrom des MCP1826 passt allerdings nicht gut zum Deep-Sleep Modus, falls dieser verwendet werden soll (weiß ich nicht). Du hattest vorher den LF33CV genannt, der ist dazu ebenso unvorteilhaft.

Alternativen mit weniger Ruhestrom:

: Bearbeitet durch User
#8062014
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Alexander schrieb:

Bitte nur THT Empfehlungen, oder willst Du dem Paul gleich ein fertiges Modul löten? ;)

Kannst du immer noch nicht lesen? Ich schrieb:

Nemopuk schrieb:

Im übrigen werden auch sämtliche Alternativen (für 3,3V) im TO220 Gehäuse nicht mehr hergestellt.

Alexander schrieb:

Um was wollen wir wetten dass der ESP32 mit dem verlinkten MCP1700 im TO92 Gehäuse läuft? ;)

Da brauchen wir keine Wetten abschließen. Ich weiß, dass das kurzzeitig mit einem dicken Stützelko Elko geht. Aber langfristig nicht, damit meine ich mehr als 1 Jahr ohne Reset durch zu laufen.

Mit einem Oszilloskop sieht man auch deutlich, dass die MCP170x zu schwach sind. Von Murks kann ich nur abraten.

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#8062022
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Alexander schrieb:

Um was wollen wir wetten dass der ESP32 mit dem verlinkten MCP1700 im TO92 Gehäuse läuft? ;)

Tut das nicht langsam weh?

Ich hab hier aus unterschiedlichen Quellen sowohl ESP8266 als auch ESP32.

Alle haben sie einen (800mA) 1117 mit 3,3V drauf.

Ich sag jetzt nicht das es ausgeschlossen ist, je nach Quelle.

Aber wetten solltest du da besser nicht drauf. Sonst bist du bald Arm!

#8062027
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Kilo S. schrieb:

Ich hab hier aus unterschiedlichen Quellen sowohl ESP8266 als auch ESP32. Alle haben sie einen (800mA) 1117 mit 3,3V drauf.

Es gab zeitweise (vielleicht immer noch) Wemos D1 Mini Fälschungen mit zu schwachen Spannungsreglern. Die liefen nicht stabil. Wurde hier und in anderen Foren mehrfach diskutiert.

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#8062035
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Alexander schrieb:

Und, schon mal benutzt?

Ja, wenn man sie an VIN mit ordentlichen 5V die wenigstens bis 2A belastbar sind versorgt dann hab ich bisher keine Probleme feststellen können.

Aktuell hab ich einen Ideaspark ESP-32D mit OLED auf dem Tisch.

Sowohl mit als auch ohne WLAN Funktionalität hatte ich bisher keine Probleme.

Nemopuk schrieb:

mit zu schwachen Spannungsreglern.

Bisher Glück gehabt, alle laufen stabil.

#8062047
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Kilo S. schrieb:

Ja, wenn man sie an VIN mit ordentlichen 5V die wenigstens bis 2A belastbar sind versorgt dann hab ich bisher keine Probleme feststellen können.

So habe ich das auch. Allerdings nutze ich das USB-Kabel zum flashen und testen, und da läuft er eben auch. Das WLAN ist zwar schlechter vom Empfang her, aber kein Brownout Reset.

Nemopuk schrieb:

Das klappt nur deswegen an den meisten Computern, weil sie die Überschreitung der 100 mA bestenfalls irgendwo anzeigen, den USB Port aber trotzdem nicht abschalten.

Irgendwie hatte ich dein edit nicht gelesen..

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#8062065
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H. H. schrieb:

Und dann noch die erhebliche Toleranz!

Gate Thresold Voltage min 1V max 2V

H. H. schrieb:

Einfach mal Vgs über Qg verstehend lesen.

chinesisch. mit dem Diagramm kann ich nix anfangen

Nemopuk schrieb:

Lies dazu https://stefanfrings.de/transistoren/index.html#mosfet

Ich habe versucht die Kennlinie gedanklich zu verschieben, aber es gibt nur ein Diagramm für 25V Last. Dort wären es im ungünstigsten Fall < 1A bei Ugs < 4.2V weiter runter gehen die Kennlinien nicht.

Was heißt das jetzt? Datenblätter lügen? Es dämmert noch nicht so richtig..

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#8062142
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Alexander schrieb:

Was heißt das jetzt?

Kurzform: Um das Gate aufzuladen und Vgs schnell zu stabilisieren braucht dein Treiber kurzzeitig ausreichen Power in Form von I.

Ein IRLZ44N braucht einen Treiber der zb. Für 0,5ms 70mA liefert damit er schnell und sicher durch das Miller Plateau kommt und nicht zu heiß wird. So bald das Gate geladen ist fließt kein erwähnenswerter Strom mehr (100nA typisch), reicht also ein simpler bipolar als Treiber.

#8062147
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Kilo S. schrieb:

Ein IRLZ44N braucht einen Treiber der zb. Für 0,5ms 70mA liefert damit er schnell und sicher durch das Miller Plateau kommt

Oh man, hier diskutieren die absoluten Koniferen* der Ahnungslosen.

Du kannst auch 27A binnen 5µs liefern und Dich wundern, dass der FET trotzdem abfackelt - die 3V des ESP sind einfach zu wenig, einen IRLZ44 zuverlässig zu öffnen.

*) (https://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/konifere_koryphaee.shtml)

#8062152
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Manfred P. schrieb:

Oh man, hier diskutieren die absoluten Koniferen* der Ahnungslosen.

Was ein Beispiel ist muss man aber auch verstehen können, kann ich doch nix dafür das du nicht peilst das das nur eine Beschreibung der Grundlage war, so ganz unabhängig davon ob der hier für diesen Zweck geeignet ist oder nicht.

Und wenn du ne bessere Möglichkeit kennst ihm in wenigen Worten zu erzählen wie Vgs und Qgs voneinander abhängig sind, dann mach mal.

#8062209
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Alexander schrieb:

H. H. schrieb:

Und dann noch die erhebliche Toleranz!

Gate Thresold Voltage min 1V max 2V

H. H. schrieb:

Einfach mal Vgs über Qg verstehend lesen.

chinesisch. mit dem Diagramm kann ich nix anfangen

Dafür lehnst du dich gewaltig aus dem Fenster. Das letzte von Hinz (Vgs über Qg) wird dir aber auch ohne zu lesen irgendwann begegnen. Wenn du einen eigentlich passenden Fet benutzt und der trotzdem zu heiß wird und evtl. stirbt, weil er nicht schnell genug umgeladen wird. Danach verstehst du dann auch plötzlich wieso ein Gate-Treiber wichtig sein kann.

#8062211
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Manfred P. schrieb:

die 3V des ESP sind einfach zu wenig, einen IRLZ44 zuverlässig zu öffnen.

Das lernen viele erst durch Schmerzen. Ich muss aber eingestehen, dass ich auch erst einige Sachen danach gelesen und gelernt hatte. Wenn man dann wenigstens bereit ist es zu lernen, dann ist man immer noch auf dem richtigen Weg. Für mich war der wichtigste Lerneffekt, dass ich mich irgendwann mit dem richtigen Lesen der Datenblättern auseinander gesetzt hatte. Ohne diese zu verstehen kommst du einfach nicht weiter.

#8062216
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Alexander ich habe mit großen Strömen in meinem Job zu tun gehabt und bei großen Bauteilen geht ein kleiner Strom immer, außerdem dachte ich, dass ich mich mit Strom auskenne. Das war meine Anfangshaltung. Sehr schnell musste ich lernen, dass ich gar keine Ahnung von Elektronik hatte und das durch ähnliches Verhalten wie du es hier zeigst. Leider habe ich schon wieder mehr vergessen als ich gelernt habe und bin sowieso der Meinung, dass ich nie an so Leute wie Hinz und andere von diesen Kapazitäten ran reichen kann. Aber zumindest habe ich ziemlich schnell gelernt nicht die Fresse so weit aufzureißen, bei Sachsen von denen ich keine Ahnung habe. Ich glaube wenn du dir mal die Bilder von Richi zu seinen Bauteilen anschaust, dann wird dir klar, dass auch ein Fet der 400A liefern kann, schon bei deutlich weniger Strom kaputt geht.

#8062263
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H. H. schrieb:

Nur mit Glück.

Ich habe das gerade mal bei 3,3V durch den Rechner laufen lassen. Wahrscheinlich nicht mal mit Glück. Der braucht schon alleine mehr als 3 mal so lange umzuschalten, als bei 5V.

Das was du aus dem Kopf weißt, ich rein aus Schätzungen, damit hat sich Alexander sicher noch gar nicht beschäftigt. Und genau da kommt er an dem Punkt wo etwas nicht geht und er sich dann doch einmal mit der ganzen Thematik auseinandersetzen muss. Gut, ich rechne auch nicht von Hand und lasse solche Sachen von entsprechenden Rechnern berechnen, aber man muss zumindest sich darüber Gedanken machen. Denn sonst nimmt man am Ende einen noch größern MOSFET und wundert sich immer noch, dass das nicht funktioniert.

#8062268
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Alexander schrieb:

Frank O. schrieb:

Dafür lehnst du dich gewaltig aus dem Fenster.

Ja Du hast vollkommen Recht.

Ich finde das in soweit nicht schlimm, wenn es zum Lernprozess dazu gehört. Bei dir sehe ich vieles, dass ich im Anfang sicher ähnlich gemacht habe.

Wenn dann plötzlich der Moment kommt und du siehst genau das Gegenteil deiner Annahme und dass die User dir im Grunde nur helfen wollten und das nicht als Angriff gemeint war, dann wirst du auch deren Aussagen anders verstehen. Gut, sicher kann man vieles auch freundlicher ausdrücken, aber immerhin bekommst du ihr Wissen geschenkt.

#8062269
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Der IRLZ44N hat bei 4V GS-Spannung einen RDSon von 35mR und bei nur 3V GS-Spannung ist er zwar nicht mehr spezifiziert, aber selbst wenn er dann im ungünstigsten Fall 200mR hätte, würde bei 1,7A eine Spannung von 0,34V an ihm abfallen. Das TO220 Gehäuse bräuchte bei dieser Verlustleistung von 0,6 Watt noch nicht einmal einen Kühlkörper.

Das würde also in diesem Anwendungsfall mit dem Spielzeugmotörchen wahrscheinlich noch gehen, zumal die 1,7A nur der Anlaufstrom ist. Der Dauerstrom beträgt sowieso angeblich nur 200mA.

#8062270
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Es handelt sich um einen kleinen DC-Motor aus dem Modellbau, da tun es auch 100 Hz. Ein ESP32 kann notfalls auch 40mA. Der MOSFET muss nicht voll durchschalten, der Motor hat 400 mA Nennleistung. Ich glaube auch nicht dass die lügen im Datenblatt, die Diagramme werden wohl auf 90% der Produktion so passen.

#8062276
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Otto K. schrieb:

Das würde also in diesem Anwendungsfall mit dem Spielzeugmotörchen wahrscheinlich noch gehen, zumal die 1,7A nur der Anlaufstrom ist. Der Dauerstrom beträgt sowieso angeblich nur 200mA.

Der Strom wurde mit 400mA angegeben und die 1,7A sind sicher nicht spezifiziert gewesen. Wenn man den üblichen Anlaufstrom auf das zehnfache schätzt, in diesem Fall würde ich von weniger ausgehen, aber 3A werden es sein, dann reicht der in keinem Fall. Dass der womöglich nicht zu warm wird, das kann sein. Aber er bleibt bei meiner Rechnung 4µs im linearen Betrieb und auf Dauer kann das auch warm werden. Viel wichtiger ist, wie Hinz schon schreibt, nur mit Glück wird er den Strom liefern.

#8062279
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Alexander schrieb:

Ich glaube

Der Unterschied zwischen dir und Hinz, wenn du glaubst, stützt sich das nicht auf ein entsprechendes Fachwissen, sondern eher auf leichtfertige Vermutungen und bei Hinz nicht nur auf Fachwissen, sondern sicher auch auf jahrelanger Erfahrung. Nimm doch mal den IRLZ44N und fange an das zu berechnen. Vielleicht brauchst du ein paar Stunden oder, jenachdem wie weit dein Vorwissen ist, eine Woche, bis du das soweit verstehst, dass du das verstehen und berechnen kannst. Wenn du fertig bist, kannst du hier dann sagen, dass alles richtig war, was Hinz dazu schrieb. Hier noch die Rechnung:

$$𝐼𝐺 = 𝑉𝐷𝑟𝑖𝑣𝑒𝑟−𝑉𝑃𝑙𝑎𝑡 𝑅𝑇𝑜𝑡𝑎𝑙 = 3,3V−2,5V 130Ω = 0,8V 130Ω≈0,00615A=6,15mA$$

Verdreifachung der Schaltzeit: Bei 3,3 V benötigt der MOSFET mit rund 4,06 μs mehr als dreimal so lange zum Umschalten wie bei 5 V (1,25 μs). Hohe Verlustleistung: Während dieser 4 μs befindet sich der MOSFET im linearen Betrieb. Er wirkt wie ein variabler Widerstand, fängt an zu glühen und erzeugt extreme thermische Schaltverluste. Erhöhter Einschaltwiderstand (RDSon): Bei 3,3 V wird der IRLZ44N nicht mehr vollständig leitend. Der Widerstand ist spürbar höher als die im Datenblatt optimal angegebenen 0,025 Ω bei 10 V oder 0,035 Ω bei 5 V.

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#8062283
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H. H. schrieb:

Nicht lernfähig.

Pass mal auf Sportsfreund, ich werde mich heute Nachmittag auf den Hosenboden setzen und einen Superschaltplan malen und ihn hier präsentieren. Einfach nur aus 2 bipolaren Transistoren hergestellt, dann gibts nämlich auch keine Probleme mehr mit zu wenig Steuerspannung, oder mit lästigen Umladeprozessen. Einfach nur einen NPN Transistor mit einem nachgeschalteten PNP Leistungstransistor und mit einer gehörigen Portion Basisstrom. Fertig.

Von euch kommen ja keine weiteren Vorschläge mehr, außer Mosfets im SOT23 Gehäuse. Der TE möchte aber THT Gehäuse für sein Steckbrett haben. Da bietet sich ein handliches TO220 Gehäuse doch geradezu an.

#8062286
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Otto K. schrieb:

Der TE möchte aber THT Gehäuse für sein Steckbrett haben.

Ne, der TO wollte ein Modul und er scheint schon über alle Berge zu sein. Die Vorschläge mit dem SOT23 waren auch nur Beispiele, um dem TO einen anderen Weg für eine solche einfache Schaltung vorzuschlagen.

Schön wenn du das machst! Sicher lässt sich das auch anders lösen.

#8062294
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@Frank, durch deine lange Formel ist mein Bildschirm jetzt plötzlich nur noch halb so groß. Ich kann die Schrift kaum noch lesen. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit in Zukunft mathematische Formeln nur halb so groß darstellen zu lassen!?

Ich sehe gerade, die Dateibezeichnung meines eigenen hochgeladenen Bildes ragt auch schon mit dem Hintern hinten raus. Da muss ich selber in Zukunft auch beim Hochladen aufpassen, dass der Name nicht zu lang wird.

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#8062303
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Frank O. schrieb:

Alexander schrieb:

Ich glaube

Alexander schrieb:

Ich glaube auch nicht dass die lügen im Datenblatt,

wäre das vollständige Zitat.

Frank O. schrieb:

Verdreifachung der Schaltzeit

Und? Der wird nicht mal warm bei 200 Hz

Frank O. schrieb:

Wenn man den üblichen Anlaufstrom auf das zehnfache schätzt, [...] nur mit Glück wird er den Strom liefern.

Wozu braucht es den Anlaufstrom? Läuft der Motor mit Strombegrenzung sonst nicht an?

Frank O. schrieb:

Die Vorschläge mit dem SOT23 waren auch nur Beispiele

Löte doch ein paar IRLML2502 auf Stiftleisten und verkaufe sie den tausenden unwissenden Arduinojüngern. Das Internet ist voll von schlechten Anleitungen.

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#8062309
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Alexander schrieb:

wäre das vollständige Zitat.

Klar, aber genau das "Glauben" wollte ich heraus stellen.

Alexander schrieb:

Frank O. schrieb:

Verdreifachung der Schaltzeit

Und? Der wird nicht mal warm bei 200 Hz

Üblicherweise fängt der mit 1kHz an. Jemand der für solch eine Aufgabe ein Modul sucht, stellt auch bestimmt nicht die Frequenz um.

Aber anders gefragt: Wieso willst du unbedingt etwas passend machen, was nicht passt, zumal es andere Möglichkeiten gibt? Es ist ja noch gar nichts gekauft und muss eingesetzt werden. Dann doch lieber etwas kaufen, das zu der Anwendung passt.

Alexander schrieb:

Wozu braucht es den Anlaufstrom?

Der Motor läuft sonst nicht an. Er braucht diesen Strom, der genügend Drehmoment erzeugt, um den Motor in Drehung zu bringen. Dazu kann man bei PWM ganz kurz auf 100% einstellen, um dann von mir aus auf 30% runter zu gehen.

Anmerkung: Die Formel für die Zeit habe ich bewusst nicht auch noch eingefügt.

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#8062323
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Otto K. schrieb:

Der TE möchte aber THT Gehäuse für sein Steckbrett haben. Da bietet sich ein handliches TO220 Gehäuse doch geradezu an.

Eigentlich wollte er das nicht, aber es gibt bequem nutzbare Adapterplatinen. Die lassen sich dann auch wie THT-Teile fest verbauen, wenn man das mag, und aus irgendeinem Grund nicht gleich SMD verbauen kann/möchte. Damit kann man dann auch moderne MOSFETs mit ihren Vorteilen nutzen.

#8062332
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H. H. schrieb:

Die lügen nicht, aber du verstehst sie nicht.

Und warum sollte man das "glauben" nun aus dem Satz herausstellen? Weil ich nicht glaube dass das Datenblatt ein beschönigendes Werbeprospekt ist?

Alexander schrieb:

Ich glaube auch nicht dass die lügen im Datenblatt, die Diagramme werden wohl auf 90% der Produktion so passen.

Ich hab auch schon mal einen Ionenstrahlimplanter von innen gesehen. Wenn da was nicht passt landet das außen oder innen in der Kurve in den Graphit-Platten. Das sind völlig standardisierte Prozesse, so große Schwankungen gibt es in der Dotierung nicht als das jeder MOSFET ein Unikat wäre.

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#8062346
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Alexander schrieb:

Und warum sollte man das "glauben" nun aus dem Satz herausstellen?

Weil bei dir die meisten Annahmen aus glauben aus unzureichendem Fachwissen bestehen. Ich bin weiß Gott nicht jemand der sich hier weit heraus lehnen kann, dazu weiß ich einfach zu wenig. Bei dir scheint es so zu sein, dass du nicht weißt wo dein Wissensstand überhaupt liegt. Ich habe den Eindruck, ohne dass ich dir persönlich zu nahe treten möchte, dass du dich zumindest für einen mittelmäßigen Elektroniker hältst. Nach meiner Einschätzung bist du davon so weit weg, wie der Mond von der Erde. Und nur weil man lange genug auf etwas rum pocht, wird es dadurch nicht richtiger.

#8062366
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Udo S. schrieb:

Manchen Menschen fehlen einfach die Eier um einen Fehler einzugestehen. Einigen sogar, um ihn sich selbst einzugestehen. Da nützt keine weitere Diskussion.

Ja Udo! Sehr klar und deutlich das geschrieben, wie es wohl ist.

Ich war gerade wieder so weit mit 160 Kilo Klimmzüge zu machen, schon haut es mir die Schulter kaputt. Ich bin in zumindest zwei Disziplinen der stärkste in dem Studio. Jetzt bin ich wieder ziemlich hinten. So ist es halt im Leben. Wenn dich kein anderer aus dem Ring haut, tut es das Alter. Ich bin froh immer noch von anderen zu lernen. Auch von jüngeren. Und wenn man falsch gelegen hat, ist es viel persönlicher diese falsch Position zu verteidigen, als den Fehler einzugestehen.

#8062387
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H. H. schrieb:

Joachim B. schrieb:

swing-by bzw. Slingshot-Manöver -> Apollo13

vorher wurde auch gesagt der Treibstoff reiche nicht für den Heimflug!

Was für ein gequirlter Unsinn.

ach klär mich auf, hat Apollo13 nicht stattgefunden? hat das Slingshot-Manöver nicht stattgefunden? gibt es keinen Mond?

Ich bitte um deine Erleuchtung! Egal welchen Blödsinn du verzapft, Absolution wirst du nicht immer von mir erhalten.

Beitrag #8062388 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8062391
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Alexander schrieb:

Meine Frage bezog sich auf die Streuung und die idealen Kennlinien im Datenblatt.

Was sollen "ideale Kennlinien" sein. Es geht hier um reale Bauteile. Im Datenblatt sind typische Kennlinien dargestellt, von denen die eines bestimmten Exemplars wegen Fertigungsstreuungen mehr oder weniger stark abweichen.

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#8062409
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Alexander schrieb:

Wieviele IRLZ44N muss man kaufen damit die Schaltung mal nicht funktioniert, 10, 100, 1000?

Mit 1000 wirst du nicht längs kommen. Wenn ein typischer IRLZ44N bei U_GS=3.0V und I_DS=4A eine U_DS von 0.12V besitzt, wirst du eine ganze Weile suchen müssen, um ein Exemplar zu finden, das die 400mA bei PWM nicht schafft. Die erforderliche U_GS sinkt sogar noch etwas, wenn sich der FET erwärmt ;-)

#8062434
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Hier wie versprochen der Ersatzschaltplan ohne Mosfet. Selbst wenn die Pumpe eine Woche lang nicht läuft und bereits Kalk angesetzt hat, wird Q2 genügend Anlaufstrom liefern. Und auch wenn die Pumpe ein Jahr lang nicht läuft und komplett festgerostet ist wird Q2 immer noch den nötigen Anlaufstrom liefern, auch wenn der Motor blockiert und ein Blockierstrom von 3A fließen sollte.

Bei niedrigen Versorgungsspannungen sollte man ohnehin komplett auf Mosfets verzichten. Eben wegen der zu wenig bereitgestellten, aber dennoch zwingend erforderlichen Thresholdspannung.

Angehängte Dateien:
#8062447
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Otto K. schrieb:

Eben wegen der zu wenig bereitgestellten, aber dennoch zwingend erforderlichen Thresholdspannung.

Die Thresholdspannung interessiert in diesem Zusammenhang ÜBERHAUPT nicht. Der angegebene Bereich für die Gate-Source Schwellspannung (deutsch für "threshold voltage") gibt an, welche Spannung man anlegen muss, damit ein Drain-Strom von 250µA fließt. Bei so einem kleinen Strom denkt der Motor noch nicht einmal daran, zu zucken.

#8062462
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Frank O. schrieb:

H. H. schrieb:

Kann man abschalten.

Ja ich weiß, aber wenn sie richtig funktioniert, dann ist sie hilfreich. Manchmal ist man schon eine Reihe weiter und sie ändert das davor. Dadurch bekomme ich es dann leider nicht immer mit.

Rechtschreib(korrektur)programme kennen idR mindestens drei Einstellungen: Aus, (scheinbare) Fehler anzeigen und (scheinbare) Fehler automatisch berichtigen. Spätestens wenn man die dritte Stufe benutzt und schon mehrmals damit Schiffbruch erlitten hat, sollte man da einen Gang zurückschalten. Oder seinen fertigen Text noch einmal durchlesen, bevor man auf Senden klickt.

#8062515
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Jetzt wollte ich es wissen, ob die P-Fet der Vapes so eine Pumpe in einer ähnlichen Leistungskategorie schaffen.

https://www.skoocomtech.net/water-pump/smallest-customized-pump-sc3101pw.html

https://datasheet.lcsc.com/datasheet/pdf/72a44517f8553e94010d000f911ed371.pdf?productCode=C2828580

Nur ganz schnell und dreckig ohne Filter usw. (und mir sind die R in THT <10k ausgegangen!) am ESP getestet.

Sonst Leerer Sketch, nur pinMode und analogWrite.

Ist halt nicht zufriedenstellend so, von "Regeln" kann da keine Rede sein. Aber der fet wird dabei nicht mal warm.

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#8062533
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Kilo S. schrieb:

https://datasheet.lcsc.com/datasheet/pdf/72a44517f8553e94010d000f911ed371.pdf?productCode=C2828580

Wir reden hier von Äpfeln und du nicht mal von Birnen, sondern von Kartoffeln. Das Thema war ein großer Fet, wie der IRLZ44N. Selbstverständlich lässt sich die Pumpe regeln, mit solch einem kleinen Fet und völlig ausreichend.

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#8062552
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Kilo S. schrieb:

Ist halt nicht zufriedenstellend so, von "Regeln" kann da keine Rede sein.

Vermutlich hast du die Versorgungsspannung von deinem P-Mosfet-Motortreiber deutlich größer eingestellt, als die Versorgungsspannung von deinem ESP32. Ohne einen vorgeschalteten NPN-Transistor bekommt das Gate immer negatives Potenzial, sogar auch bei einem Highsignal vom ESP32. Außerdem muss bei der Verwendung von nur einem P-MOS das PWM-Signal invertiert werden.

Es ist aber schon verlockend, einen AP2317 einzusetzen, weil der eine Gate-Source-Spannung von nur −2,5 V benötigt, um seinen RDSon auf nur 28mR zu senken.

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#8062555
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Otto K. schrieb:

Mit welcher Frequenz arbeitest du?

Da ich nur den Pin im Setup als Output definiere und ansonsten in der Loop nur analogWrite aufgerufen wird, dürfte der als Standard 5kHz verwenden.

Bei 50% Duty Cycle fiept die pumpe nur noch, so bei einem schnellen Test auf dem Bradboard regelt das nicht zufriedenstellend. Da ist etwas mehr Aufwand nötig.

Manfred P. schrieb:

Oder auch nicht, Du hast den FET weiterhin nicht verstanden.

Diese Fets sind die STANDARD Fet die Exakt SO auch in den Vapes die ich recycle eingesetzt werden.

Ich hab sogar das PCB von dem ich ihn herunter gelötet habe extra für dich fotografiert!

1.) Das marking "2317" kann alles sein, ich kann nicht garantieren das ich exakt diesen Fet vor mir habe. Aber er erschien mir relativ wahrscheinlich zu passen.

2.) die Pumpe lief ca. Drei Minuten lang, erst am Ende dieser drei Minuten habe ich das Wärmebild gemacht. Würde dem Fet irgendwas nicht ausreichen, wäre eine Erwärmung sichtbar gewesen.

Manfred P. schrieb:

der bei 2,5Volt definiert schaltet?

Das ist ein P-CHANNEL! Vgs Min. -0,4V, Max. -1V. Laut Datenblatt das ich für passend hielt!

Wie kommst du auf Vgs 2,5V POSITIV?!

Der schaltet wenn das Gate auf GND liegt!

Siehe Originalschaltung im Bild: Source direkt an B+, Drain geht an die Heizung. Gate über Pullup an B+ und einem Vorwiderstand am GPIO, den ich hier einfach aus Faulheit weg gelassen habe. Das ganze Dingen läuft von 4,2-3V, dann sagt der MCU er hat keinen Bock mehr die Heizung zu aktivieren.

Wenn du mich schon anmeckern willst, dann solltest du vorher mal nachgesehen haben ob du auch richtig liegst!

Frank O. schrieb:

Das Thema war

Ein Modul mit dem der TO die Pumpe regeln kann.

Auf diese Diskussion über den IRLZ44N habt ihr euch fixiert weil er hier genannt wurde.

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