Einspeisemöglichkeit; Ideen/Lösungen gesucht

(Firma: 10.08.1985) #8064842
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Hallo zusammen,

ich suche nach Ideen und Lösungsvorschlägen für folgendes Vorhaben.

Ich habe eine 230 V / 50 Hz AC-Spannungsquelle, die dauerhaft etwa 1000 W (24 Stunden am Tag) liefern kann. Diese Quelle möchte ich möglichst sinnvoll in mein Hausnetz einbinden, sodass die erzeugte Leistung von den Verbrauchern im Haus genutzt werden kann.

Mir geht es zunächst nicht um eine konkrete Fertiglösung, sondern um verschiedene technische Ansätze und deren Vor- und Nachteile.

Ein paar Fragen, die mich interessieren:

Welche Möglichkeiten gibt es grundsätzlich, eine solche AC-Quelle in ein Hausnetz einzuspeisen? Ist dafür ein netzgekoppelter Wechselrichter erforderlich oder gibt es andere geeignete Konzepte? Wie löst man die Synchronisation mit dem Stromnetz? Welche Schutzmaßnahmen (Netz- und Anlagenschutz, Inselnetzerkennung, Umschaltung usw.) sind erforderlich? Gibt es fertige Geräte oder Systeme, die für einen solchen Anwendungsfall geeignet sind?

Es handelt sich nicht um eine Photovoltaikanlage. Die Quelle liefert bereits 230 V AC bei 50 Hz.

Ich freue mich über technische Ideen, Erfahrungen aus der Praxis und Hinweise auf geeignete Geräte oder Schaltungskonzepte.

Vielen Dank!

(Firma: 10.08.1985) #8064853
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Die AC-Spannung wird von einem kleinen Generator eines BHKW-/Brennstoffzellensystems erzeugt. Die Quelle liefert eine stabile 230 V / 50 Hz. Auch bei einer Dauerbelastung von bis zu 1 kW ändern sich weder die Frequenz noch die Ausgangsspannung nennenswert. Außerdem besitzt die Spannungsquelle einen festen Erdbezug (kein IT-Netz bzw. keine galvanisch freischwebende Ausgangsspannung).

(Firma: 10.08.1985) #8064868
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Die einzige praktikable Idee, die ich aktuell sehe, wäre, die AC-Quelle nicht direkt ins Hausnetz einzuspeisen.

Stattdessen könnte man an die 230-V-Quelle ein geeignetes Akku-Ladegerät anschließen, das einen kleinen Pufferspeicher (z. B. LiFePO₄) lädt. An diesem Akku betreibt man anschließend einen Batterie-Wechselrichter mit Netzparallelbetrieb.

Vorteile dieses Ansatzes:

  • Keine Synchronisation der AC-Quelle mit dem öffentlichen Netz erforderlich.
  • Der Batterie-Wechselrichter übernimmt die komplette Netzkopplung inklusive Synchronisation, Leistungsregelung und Schutzfunktionen (ENS/NA-Schutz).
  • Der Akku dient als Energiespeicher und entkoppelt Erzeuger und Hausnetz, sodass Lastsprünge abgefangen werden können.

Der zusätzliche Wandlungsschritt kostet zwar etwas Wirkungsgrad, dafür verwendet man ausschließlich Geräte für ihren vorgesehenen Einsatzzweck und spart sich die komplexe Problematik einer direkten AC-zu-AC-Netzeinspeisung.

Hat jemand noch eine einfachere oder elegantere Lösung für diesen Anwendungsfall? Mich würde interessieren, ob es dafür fertige Geräte oder andere Konzepte gibt, an die ich bisher noch nicht gedacht habe.

#8064870
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  1. ein kleines Programm am Beginn
1
Leistung = 1000
2
if Leistung > 800
3
   unbedingt VDE-AR-N 4105:2026-03 beachten
4
else
5
   ev. Problem mit Netzbetreiber
6
ende

die genannte "Quelle" = Leistungselektronik?

Da Brennstoffzellen DC liefern, sollte es möglich sein ein fertiges Gerät zu verwenden, welches die Anforderungen erfüllt.

Welcher DC Spannungs-/Strombereich??

(Firma: 10.08.1985) #8064875
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Die Quelle liefert keine DC-Spannung, sondern bereits 230 V AC bei 50 Hz. Es handelt sich also nicht um eine Brennstoffzelle mit DC-Ausgang, sondern um eine bereits vorhandene AC-Spannungsquelle (Generator/Leistungselektronik) mit festem Erdbezug.

Genau deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, eine vorhandene AC-Quelle sinnvoll an das Hausnetz anzubinden. Falls das nicht direkt möglich ist, wäre mein bisheriger Ansatz der Umweg über ein Akku-Ladegerät, einen kleinen Pufferspeicher und einen Batterie-Wechselrichter.

Falls es dafür eine einfachere oder elegantere Lösung gibt, würde mich diese natürlich interessieren.

(Firma: egal) #8064886
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David G. schrieb:

sondern bereits 230 V AC bei 50 Hz

Die Frage ist, ob diese bereits Netzsynchron sind, oder nicht? Die Phasenlage muss da schon recht genau übereinstimmen damit es keinen allzu großen Knall gibt.

Dein nächstes Problem dürfte sein, das du nur einphasig arbeitest. Sind denn deine Verbraucher so angeordnet das die über diese an der einen Phase auch genug verbrauchen und nicht über die anderen beiden?

Wie stellst du sicher das du bei zu geringem Eigenverbrauch nicht "aus Versehen" zu viel ins öffentliche Netz einspeist?

#8064889
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Du hast Energie in der (heute) bestmöglichen speicherbaren Form.

Diese billig speicherbare Energie wandelst Du in DC und dann in AC um, um sie dann wieder in DC zu wandeln und sehr teuer zu speichern?

Der "richtige" Weg wäre doch, die DC-Produktion an den Bedarf anzupassen und mit einem handelsüblichen Solar-Wechselrichter einzuspeisen.

#8064892
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David G. schrieb:

Die Quelle liefert keine DC-Spannung, sondern bereits 230 V AC bei 50 Hz. Es handelt sich also nicht um eine Brennstoffzelle mit DC-Ausgang, sondern um eine bereits vorhandene AC-Spannungsquelle (Generator/Leistungselektronik) mit festem Erdbezug.

vielleicht ist es nur mir nicht klar:

  • Generator = rotierend 1AC 230 /50Hz mit einer Spannungs- und Drehzahl(Frequenz)regelung
  • Leistungselektronik = irgendwas mit DC-Zwischenkreis, IGBT und einer passenden Regelung.
  • was verstehst Du unter Erdbezug? D.h. ein Punkt des Systems ist mit Erde verbunden? Welcher?

Vielleicht wäre ein einfaches Schaltbild hilfreich, das viele der Fragen beantwortet.

(Firma: Q3) #8064894
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Ich würde einen Hybrid-Wechselrichter verwenden, der schaltet normalerweise zwischen Netz, Solar direkt und Akku um, je nachdem, wer gerade liefern kann. Der muss allerdings direkt vor dem Hausverteiler positioniert werden

An Stelle der Solarmodule speist man den gleichgerichteten (!) Strom aus der BHKW-Quelle ein. Wechslrichter springen so ab 150..200V an. Schwierig wird es eventuell wegen der Erdung der Quelle, das mögen viele WR garnicht ...

(Firma: 10.08.1985) #8064904
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Das kann ich eben nicht sicherstellen. Deshalb suche ich nach einer Lösung, die das technisch sauber löst.

Der Einfachheit halber müsste das System aus meiner Sicht ähnlich wie ein Balkonkraftwerk arbeiten und die maximale Einspeiseleistung auf 800 W begrenzen. Da die Erzeugeranlage bis zu 1000 W dauerhaft bereitstellen kann, wären dabei noch rund 200 W Leistungsreserve vorhanden. Falls dann doch einmal ein Überschuss entsteht, würde dieser eben unvergütet ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Mir geht es aber vor allem darum, ob es eine Möglichkeit gibt, die vorhandene AC-Quelle ohne den Umweg über Akku und Batterie-Wechselrichter sinnvoll zu nutzen.

(Firma: 10.08.1985) #8064906
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Die Idee hatte ich auch schon. Ein Brückengleichrichter mit einem ausreichend dimensionierten Pufferelko und damit direkt auf den PV-Eingang eines Hybrid-Wechselrichters.

Was mir dabei allerdings Kopfzerbrechen bereitet, ist der feste Erdbezug der AC-Quelle. Soweit ich das bisher verstanden habe, dürfte das bei den meisten Hybrid-Wechselrichtern zu 100 % Probleme machen, da die PV-Eingänge in der Regel eine galvanisch getrennte bzw. gegenüber Erde freischwebende Quelle erwarten.

(Firma: 10.08.1985) #8064910
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Die Wandlung nach AC findet bereits in der Anlage statt. Eigentlich ist der 230-V-Ausgang dafür gedacht, direkt Verbraucher zu versorgen.

Das Problem ist nur, dass diese Leistung praktisch permanent zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob gerade ein passender Verbraucher angeschlossen ist oder nicht. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, diese vorhandene AC-Leistung möglichst sinnvoll ins Hausnetz einzubinden, ohne die komplette Anlage umbauen zu müssen.

#8064932
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David G. schrieb:

Ist dafür ein netzgekoppelter Wechselrichter erforderlich oder gibt es andere geeignete Konzepte?

Ein Wechselrichter wandelt DC in AC um, der kann das also prinzipiell nicht. Für die Wandlung von AC nach AC braucht man einen Umrichter. Beides sind Untermengen der Klasse Stromrichter. https://de.wikipedia.org/wiki/Stromrichter

Wie löst man die Synchronisation mit dem Stromnetz? (...) Gibt es fertige Geräte oder Systeme, die für einen solchen Anwendungsfall geeignet sind?

49 Hz rein und 50 Hz raus, das geht so ohne Weiteres gar nicht. Aber genau das müsste der Umrichter ja können, um sich ans Netz anzupassen. Ich kenne keine käuflichen All-in-one-Umrichter, die das können. Du wirst immer irgendwo DC als Zwischenstufe nutzen müssen.

#8064936
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David G. schrieb:

Das Problem ist nur, dass diese Leistung praktisch permanent zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob gerade ein passender Verbraucher angeschlossen ist oder nicht

Zu Zeiten, in denen nicht die volle Leistung abgenommen wird, verbraucht die Anlage natürlich auch entsprechend weniger Brennstoff. Die Energie kann sich ja ohne Speicher nirgendwo anhäufen. Man müsste also eine Wirkungsgradbetrachtung machen, um zu sehen, ob das Ganze sinnvoll ist.

(Firma: 10.08.1985) #8064939
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Die Anlage war zuerst da.

Man kann es sich eher wie eine dauerhaft verfügbare „Steckdose“ vorstellen, aus der man bis zu 1000 W kontinuierlich entnehmen kann. Das entspricht rund 24 kWh pro Tag bzw. etwa 8760 kWh pro Jahr.

Ich gehe gerade selbst ein paar mögliche Ansätze durch. Unter anderem Brückengleichrichter mit Glättung und Siebung und dann Einspeisung in einen älteren SMA Sunny Boy 3000HF. Diese Geräteklasse ist zumindest dafür bekannt, dass die Generatorseite einen Erdbezug toleriert.

In der Praxis könnte so etwas eventuell auch interessant für Szenarien sein, in denen man lokal Energie „teilt“, z. B. im Sinne von Energiesharing im Haus oder sogar zwischen benachbarten Verbrauchern.

Bis der Gesetzgeber dafür passende Rahmenbedingungen schafft, wird es vermutlich noch einige Jahre dauern. Genau an der Stelle braucht es aktuell etwas klassischen deutschen Erfindergeist, um praktikable technische Lösungen zu finden.

#8064960
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David G. schrieb:

Die AC-Spannung wird von einem kleinen Generator eines BHKW-/Brennstoffzellensystems erzeugt. Die Quelle liefert eine stabile

Dieses Brennstoffzellensystem muss doch mit einem Energieträger gefüttert werden. Lässt sich dieser nicht zwischenspeichern oder selektiv, in Abhängigkeit des elektrischen Verbrauchs steuern?

Wenn nicht musst Du die elektrische Energie in einem Akkusystem puffern und eben selektiv mittels ausreichen großen Hybridwechselrichter im Netz bereitstellen. Den WR steuerst Du mittels Shelly o.ä.

: Bearbeitet durch User
(Firma: 10.08.1985) #8064965
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So wie man liest gibt es kein besseres Konzept als: AC->Lader->Pufferakku->Wechselrichter->AC Ich habe Home Assistant im Einsatz und auch einen Modul um die Leistungen am Hausanschlusspunkt zu messen. Damit kann ich dann den Wechselrichter steuern. Einfach kann man den auch auf 800W stellen. Dann geht der Überschuss halt kostenlos ins Netz.

#8064980
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Dieter D. schrieb:

David G. schrieb:

Einfach kann man den auch auf 800W stellen.

Es kann möglich sein, dass dieses Urteil bei Deinem Projekt eine Rolle spielen könnte: https://www.homeandsmart.de/balkonkraftwerk-speicher-gericht-verkaufsverbot-853201

genau das hatte ich mit dem Hinweis auf VDE-AR-N 4105:2026-03 gemeint. siehe:

Beitrag "Re: Einspeisemöglichkeit; Ideen/Lösungen gesucht"

David G. schrieb:

Damit kann ich dann den Wechselrichter steuern. Einfach kann man den auch auf 800W stellen.

Genau das geht nicht.

(Firma: Q3) #8065031
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David G. schrieb:

Mir geht es aber vor allem darum, ob es eine Möglichkeit gibt, die vorhandene AC-Quelle ohne den Umweg über Akku und Batterie-Wechselrichter sinnvoll zu nutzen.

Da gibt es m.E. theoretisch nur zwei Möglichkeiten:

a) Eine Überspannung und die Synchronisation gewähren - wie ein Wechslrichter halt. Im Prinzip technisch möglich, aber mit welchem (absurden) Aufwand?

b) Nutze die zur Verfügung stehende Energie doch mit einem eigenen Stromkreis, der möglichst kontinuierlich belastet wird, wie Kühlgeräte, Lüftung, Computer/Server, Sat-Anlage, Internet-Gedöns ... usw.

: Bearbeitet durch User
(Firma: 10.08.1985) #8065069
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Hallo Heinz, Danke das ist eine sehr guter Vorschlag simpel einfach und kostengünstig. Ich wusste garnicht, oder habe garnicht bedacht dc Netzteile direkt an einen hoymiles anzuschliessen. Muss man für 800W beide Anschlüsse des hoymiles parallel schalten ? Ging es irgendwo ein Beispiel wo das schon mal jemand gemacht hat ?

#8065077
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David G. schrieb:

Muss man für 800W beide Anschlüsse des hoymiles parallel schalten ? Ging es irgendwo ein Beispiel wo das schon mal jemand gemacht hat ?

Ich habe zugegeben keine Erfahrung mit "Netzteile direkt anschließen" - aber ich hatte hier lange einen HM-300 als Unterstützung des Victron MP2 an einem Akku Beim Akku soll man wohl die internen Elkos des HM-Wechselrichters über einen Widerstand vorladen, beim Netzteil sehe ich das Problem eher nicht

Für 800W musst beide Eingänge parallel schalten Evtl. kannst auch 2 HM-600 nehmen - die gibt es oft billig gebraucht weil viele auf 800W aufrüsten

Es sollte so möglich sein für unter 150€ Deine max 1000W ins Hausnetz zu bekommen

: Bearbeitet durch User
#8065101
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Wie oben bereits beschrieben wurde, spielt auch der Wirkungsgrad eine Rolle. Bei Speicherung und Umwandlungen könnte die Hälfte verloren gehen. Weiterhin sollte man bedenken, dass E-Auto bei 11kW-Ladung 3 Phasen möchte. Die einfachste Möglichkeit wäre nach meiner Theorie mit geeigneten Netzteilen in eine Solaranlage einzuspeisen. Allerdings wäre die Rechtmäßigkeit und der nötige Aufwand zu prüfen. Aufwand>Nutzen.

#8065128
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David G. schrieb:

Die einzige praktikable Idee, die ich aktuell sehe, wäre, die AC-Quelle nicht direkt ins Hausnetz einzuspeisen.

David G. schrieb:

Falls es dafür eine einfachere oder elegantere Lösung gibt, würde mich diese natürlich interessieren.

Wie immer kommt als Vorschlag der Leonard-Umformersatz aus Opas Fundus, der rein elektro-machanisch eine solche Koppung vornehmen kann. Leider ist die Anlage im Betrieb relativ laut. Wenn man in der Mitte die Kupplung noch mit einem Schleifstein ausstattet, kann man noch zusätzlich seine stumpfen Bohrer nachschleifen und hat dadurch zusätzliche Kostenvorteile.

mfg

#8065173
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David G. schrieb:

Man kann es sich eher wie eine dauerhaft verfügbare „Steckdose“ vorstellen, aus der man bis zu 1000 W kontinuierlich entnehmen kann. Das entspricht rund 24 kWh pro Tag bzw. etwa 8760 kWh pro Jahr.

So etwas gibt es nicht. Zumindest nicht technisch.

Entweder begrenzt da z.B. ein Wechselrichter oder eine Sicherung die Entnahme aus einer größeren Versorgung (dann geht es eher um Abzweigen ;-) ), oder der Erzeuger passt sich der Entnahme an.

Wenn es um Abzweigen geht, gehört es nicht hierher. Ansonsten umgehe den unnötigen Zwischenschritt mit einem geeigneten Schritt. Wenn Du beispielsweise eine mechanische Leistung per Rotation hast, geht z.B. ein Drehstrommotor ohne jede Elektronik.

#8065176
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Heinz R. schrieb:

1-2 fette 48V Netzteile - die gibt es teilweise günstig gebraucht, Meanwell usw Als WR z.B. Hoymiles HM-800, der sollte direkt an den Netzteilen betreibbar sein

Sollte die unbekannte AC Quelle mit einem schlechten Powerfaktor zurechtkommen, genügen statt DC-Netzteilen mit PFC auch billige Trafos plus Gleichrichtung und Siebung um den Erdbezug aufzuheben und an die verarbeitbare MPP Spannung anzupassen.

Mehr wie ein auf 800W begrenzter Wechselrichter gehen nur, wenn die unbekannte Quelle bei höherer Leistungsanforderung nicht mit Abschaltung oder Schwingung auf das MPP reagiert.

: Bearbeitet durch User
#8065395
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Mal unabhängig von den hier bereits andiskutierten Möglichkeiten, gibt es halt ein rechtliches Problem, wenn man etwas ohne Anmeldung usw. an's Netz koppelt.

Giovanni hat darauf ja auch schon hingewiesen.

Sowas kommt letztendlich immer irgendwie raus und dann ist es auch unerheblich, ob man die eingespeiste Energie verschenkt oder nicht.

Je nach verwendetem Primärenergieträger gelten dann auch noch unterschiedliche Regelungen. Hat man bereits eine EZA vor Ort, muss man die unterschiedlichen Primärenergieträger auch noch getrennt erfassen, sonst würde man ja bspw. unberechtigter Weise Vergütung für bspw. PV bekommen, obwohl die Energie aus anderer Quelle stammt.

Wenn dann müsste man sich eine Insel bauen, die einmal aus dem Netz und einmal aus dem BHKW versorgt wird und das rückwirkungsfrei zum Stromnetz.

Da sind wir dann wieder bei Um- bzw. Gleichrichtern, die konstruktiv nur in eine Richtung wirken können.

(Firma: 10.08.1985) #8065415
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Hallo Sven,

danke für deine Klarstellung.

Hier soll ausschließlich die technische Fragestellung betrachtet werden. Unabhängig davon gilt selbstverständlich, dass Arbeiten an elektrischen Netzen nur von entsprechend qualifizierten und unterwiesenen Fachkräften durchgeführt werden dürfen. Ebenso sind die rechtlichen und normativen Anforderungen einer solchen Anlage vor der Umsetzung zu prüfen und einzuhalten.

Ich kenne beispielsweise jemanden, der ein kleines privates Gaskraftwerk im Keller betreibt. Dabei handelt es sich um eine Art Pilotprojekt, das in Aachen entwickelt wurde. Die Anlage erzeugt bedarfsgerecht Wärme; als Nebenprodukt fällt dabei elektrische Energie an. Unter welche gesetzlichen Regelungen oder Genehmigungspflichten eine solche Anlage konkret fällt, kann ich allerdings nicht beurteilen. Das wäre im Einzelfall gesondert zu prüfen.

Falls du die rechtlichen oder regulatorischen Aspekte weiter diskutieren möchtest, kannst du dazu gerne gemeinsam mit Giovanni einen separaten Thread eröffnen. Dann bleibt dieser Thread auf die technische Fragestellung fokussiert und wird nicht mit zusätzlichen, für das eigentliche Thema irrelevanten Informationen überladen.

#8065634
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David G. schrieb:

Falls du die rechtlichen oder regulatorischen Aspekte weiter diskutieren möchtest, kannst du dazu gerne gemeinsam mit Giovanni einen separaten Thread eröffnen. Dann bleibt dieser Thread auf die technische Fragestellung fokussiert und wird nicht mit zusätzlichen, für das eigentliche Thema irrelevanten Informationen überladen.

Ich glaube Giovanni und ich müssen über entsprechende Themen nicht diskutieren, da wir beide wissen, wie der Hase läuft.

Auch habe ich Dir einen technischen Lösungsansatz genannt, nur mal so nebenbei bemerkt.

So technisch hochkomplex, wie Du hier gerade tust, ist die Diskussion in diesem Thread dann aber auch nicht.

Egal... viel Spass, wobei auch immer.

(Firma: 10.08.1985) #8065662
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Hallo Sven,

zunächst möchte ich mich entschuldigen, falls mein vorheriger Beitrag bei dir den Eindruck erweckt hat, ich würde die technische Fragestellung künstlich komplizierter darstellen, als sie tatsächlich ist. Das war nicht meine Absicht.

Mir ging es lediglich darum, diesen Thread auf die technische Diskussion zu konzentrieren. Die rechtlichen und regulatorischen Aspekte sind durchaus relevant, können aber erfahrungsgemäß schnell einen eigenen umfangreichen Diskussionsstrang entwickeln.

Falls du oder Giovanni dazu noch etwas ergänzen oder diskutieren möchtet, würde ich mich freuen, wenn ihr unter Verweis auf diesen Thread einen separaten Beitrag eröffnet. Dann bleiben die technischen Lösungsansätze hier übersichtlich und die rechtlichen Fragen können dort ausführlich behandelt werden, ohne dass dieser Thread weiter vom eigentlichen Thema abweicht.

Deinen Hinweis, dass du bereits einen technischen Lösungsansatz genannt hattest, habe ich selbstverständlich zur Kenntnis genommen. Mein Kommentar war nicht als Kritik daran gemeint.

Tatsächlich finde ich die rechtliche Seite sogar durchaus interessant. Gerade bei größeren privaten Anlagen könnte das künftig relevant werden. In meinem Fall beispielsweise mit rund 30 kWp PV-Leistung und 60 kWh Batteriespeicher wäre es durchaus spannend, überschüssige Energie im Rahmen eines Energy-Sharing-Modells über eine direkte Stichleitung mit Nachbarn zu teilen und damit zumindest deren Grundbedarf zu decken. Der Gesetzgeber hat hier zum 1. Juni bereits erste Schritte in die richtige Richtung unternommen.

Deshalb würde mich ein separater Thread zu diesem Thema sogar sehr interessieren. Mich würde insbesondere beschäftigen, welche rechtlichen, regulatorischen Hürden für eine solche Lösung tatsächlich zu überwinden wären.

Die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erscheinen mir dabei durchaus interessant. Die Hardwarekosten sind inzwischen sehr überschaubar. Einen 600-W-Wechselrichter bekommt man teilweise bereits für rund 30 €, ein 48-V-Netzteil mit 10 A für etwa 29 €. Wenn man beispielsweise den Grundbedarf eines Nachbarn dauerhaft mit 300 W decken würde, entspräche das rund 2.628 kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 20 Cent pro kWh wären das bereits etwa 526 € pro Jahr an bereitgestellter Energie. Umso spannender finde ich die Frage, welche rechtlichen Voraussetzungen für ein solches Modell tatsächlich erfüllt werden müssten.

#8065739
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Unser 12kW Deye Hybrid WR kann an seinen beiden MPPT Eingängen auf die Einspeisung durch Windkraftgeneratoren gestellt werden, mit frei einstellbaren Arbeitspunkten. Wenn länger kein Solarertrag kommt, kann ich damit von meinem 2kW NEA die ebenfalls dort angeschlossenen 24kWh Akkus laden (und der Deye setzt das in 3~ für das Haus um). Bisher habe ich aber noch keine geerdete Quelle angeschlossen, das NEA lief immer als IT.

Allerdings spielen diese Hybrid WR in einer anderen Preisliga.

: Bearbeitet durch User
#8072784
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Überlege Dir doch mal, welche Verbraucher Du direkt an der Stromquelle getrennt vom Netz betreiben kannst, ohne ins Netz einzuspeisen. Einige Hinweise gab es ja schon. Folgendes fällt mir noch ein:

  • Beleuchtung
  • elektrische Heizung/Wassererwärmung
  • Kühlung/Klima/Wärmepumpe/Lüftung
  • ein elektrisches Fahrzeug laden

Ich habe vor kurzem eine Menge über den SMA Sunny Island gelernt. Er kann rin Inselnetz bezreiben, hat einen Generatoreingang und kann einen 48V Akku laden und entladen. Aber das ist wieder mit etwas mehr Aufwand und Kosten verbunden.

#8072883
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David G. schrieb:

Ich habe jetzt mal einen der HM-600 gekauft.

Krank.

Warum enden Photovoltaik-threads immer bei den grösstmöglichst Blöden.

David G. schrieb:

Es handelt sich nicht um eine Photovoltaikanlage. Die Quelle liefert bereits 230 V AC bei 50 Hz.

  1. wenn dein ominöser 1kW Generator nicht das blöd falsch gelsupte Modell ware, sondern einer der netzgekoppelt einspeisen kann, dann müsstest du ihn einfach nur ans Hausnetz anschliessen Er speist dann 1kW ein und wenn du nicht 1kW verbrauchst geht der Rest ins Netz. Da 1kW mehr als die Balkonkraftwerk 800W sind, müsstet du das dem Energieversorger melden, aber verboten ist es nicht.

  2. da du blöderweise den falschen Generator schon hast der nicht direkt ins Netz speisen kann, ist es unbedingt nötig den billigsten Photovoltaik-Schrott zu kaufen den du kriegen kannst, um schlechtem Geld noch mehr gutes Geld hinterherzuwerfen, 600W reichen weder um deine 1000W ins Netz zu kriegen noch taugt der Wechselrichter an einer Spannungsquelle, Wechselspannung hinzu.

Gibt es eigentlich eine Gesetzmässigkeit nach dem die blödesten Leute immer den billigsten Schrott kaufen um ihn in ungeeigneter Weise mit irgendwas wie Photovoltaik oder Einspeisung oder sonst einem Krampf zu verwursten, möglichst noch gezielt unter Missachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen die ja für sie alle nicht gelten weil sie die gar nicht verstanden haben.

Kauf einfach DAS RICHTIGE und melde die 1000W an und gut is, ganz ohne Pfusch und Ausreden. Hier speist auch jemand kontinuierliche 4500W aus deinem Muhlrad ein, ganz ohne Probleme aber mit frohlich den Profit zählendem Einspeisezähler. Der hat aber gleich das richtige gekauft.

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