ich habe ein Problem mit einem ESP8266 D1 Mini und einem 5V-Relaismodul.
Ich möchte später über den ESP8266 einen WLAN-Access-Point mit dem Namen lamp erstellen. Wenn sich ein Gerät mit diesem WLAN verbindet, soll das Relais jeweils seinen Zustand wechseln (EIN/AUS).
Das eigentliche Problem ist aber, dass ich das Relais momentan überhaupt nicht zuverlässig über den D1 Mini schalten kann.
Meine Verkabelung:
Relais VCC → D1 Mini 5V
Relais GND → D1 Mini GND
Relais IN → D1 Mini D1
Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C.
Was ich bisher festgestellt habe:
Wenn ich IN direkt mit GND verbinde, schaltet das Relais EIN.
Wenn ich IN direkt mit 5V verbinde, passiert scheinbar nichts bzw. das Relais bleibt in seinem bisherigen Zustand.
Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft AUS.
Auch damit bleibt das Relais eingeschaltet, obwohl ich davon ausgegangen bin, dass HIGH das Relais ausschalten müsste.
Zum Vergleich: Wenn ich im Code D2 verwende, während das Relais physisch an D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais ausgeschaltet.
Ich bin daher etwas ratlos, ob das Problem
am D1 Mini bzw. der Pinbelegung,
am Relaismodul bzw. dessen Eingangsschaltung,
an der LOW-/HIGH-Aktivierung,
an einer speziellen Beschaltung des Relaismoduls
oder eventuell an einem defekten Bauteil
liegt.
Hat jemand eine Idee, warum sich das Relais an D1 nicht mit HIGH und LOW schalten lässt, während es bei Verwendung von D2 im Code ausgeschaltet bleibt?
3,3V IO und 5V Ansteuerung des Relais passt nicht.
Da dürfte ein Optokoppler drin sein, ist ja Makerschrott und ungenannt/hochgeheim, aber "lowaktiv" deutet drauf hin, sonst wäre der GPIO schon verdampft.
Das führt dann dazu das die LED im Opto immer ein wenig oder ein wenig mehr an ist -> Relais immer aktiv.
Bau eine vernünftige Schaltung, mit einem vernünftigen Relais (eins, das Netzspannung auch wirklich verträgt) und verzichte auf die dämliche idiotische Potentialtrennung zwischen Prozessor und Spule, und siehe da es wird gehen.
Wenn ich IN direkt mit GND verbinde, schaltet das Relais EIN.
Wenn ich IN direkt mit 5V verbinde, passiert scheinbar nichts bzw. das
Relais bleibt in seinem bisherigen Zustand.
Du gehst also nur nach Gehör und hast kein Messgerät?
Dann ist meine Vermutung, dass das Relais AN (Pin := LOW) ist während du das programm über überträgst.
Dann schaltest du das Relais wieder AN (für die nächsten 83 Minuten).
Du hörst also keinen Unterschied. Toggle doch einfach mal alle 2 Sekunden oder so hin und her. Oder löte das Relais an einen anderen Pin, oder zeige einen Schaltplan oder Link vom Relais Modul.
Selbst wenn ich im Programm nur "pin, HIGH" oder nur "pin, LOW" mache ist das Relais an.
Außer wenn ich Code hochlade, während schaltet es in der Zeit aus.
entschuldigt überigens bitte meine Wortwal im Beitrag über dem hier.. Ich bin sehr dankbar für jede Hilfe glaubt mir aber mit sowas halt nich.
Jedenfalls bin ich relativ neu hier und habe keine Ahnung welchen Schaltplan du von dem Relais haben möchtest. So genau kenne ich mich dann leider doch nicht aus..
Jedenfalls bin ich relativ neu hier und habe keine Ahnung welchen
Schaltplan du von dem Relais haben möchtest.
So wie es den Anschein hat, verwendest du ein Relais-MODUL, auf dem außer dem Relais (SRD-05VDC-SL-C von Songle) noch andere Bauteile vorhanden sind. Ein ESP8266 könnte das Relais jedenfalls nicht ohne eine Treiberschaltung ansteuern.
Und genau um den Schaltplan dieses Relais-Moduls geht es. So viele verschiedene Schaltpläne wird es davon nicht geben.
Dachte mit dem langen delay kann man ein Pull Up Problem ausschließen.
Willst du bei jedem Programmlauf 83 Minuten warten, um zu erkennen, ob es funktioniert? So eine lange Verzögerung ist für Tests denkbar ungeeignet. Und die 200 ms sind für eine sinnvolle Reaktion des Relais grenzwertig kurz, so dass das Relais wahrscheinlich gar nicht erkennbar darauf reagiert.
wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?
Die 50000000 ist meiner Frustration zu verschulden. Ich müsste ja nur so lange warten bis die "restspannung" weg ist, die 83 Minuten sollten nur sicherstellen das dieser Pin auch wirklich wirklich aus ist..
Meine Test-LED leuchtet am Ausgang D1 auch nicht. Probier mal den Ausgang D2, das hat bei mir auch funktioniert.
Es kann sein, dass der Ausgang D1 für die blaue LED, die auf dem Board werkseitig bereits aufgelötet ist, reserviert ist. Zumindest in der Grundeinstellung vom D1-Mini.
wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?
Der Händler sollte diese Dokumente bereit stellen. Wenn nicht, dann kauft man dort nicht ein. Denn dann bekommt man irgend etwas ohne zugesicherte Funktion.
Du kaufst dich auch nicht irgendeine Tintenpatrone für deinen Drucket, sonder die richtige oder zumindest eine kompatible. Ist dein Modul zum ESP kompatibel? Ist es zu Mikrocontrollern mit 3,3V kompatibel? Das sollte in den Unterlagen stehen. Aus einem Schaltplan könnte man diese Info nitfalls ableiten. Aber ganz ohne Doku ist es einfach nur ein Stück Sondermüll.
wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?
Der Händler sollte diese Dokumente bereit stellen.
Schaltpläne von so einem Modul, das man in der Hand hält, kann man auch selber zeichnen. Das ist bei so einem übersichtlichen Modul schneller, als darüber mit dem Lieferant zu diskutieren.
Sollen das die LEDs auf dem Relais-Modul sein?
Die eine (rote?) ist wohl die Anzeige, dass die Versorgungsspannung anliegt, und die andere (grüne?) dass das Relais geschaltet sein soll.
Vielleicht ist die Zuordnung auch andersherum.
zum einen das mit den Lampen und zum anderen hört man das ja auch deutlich.
Der link ist ziemlich interessant, dort benutzen sie das gleiche Relais.
Irgendwo über Temu aus China bestellt.
Wohl kaum. Die Platinen in dem Foto vom TO sehen beide anders aus.
Hatte den oben im ersten Post angegebenen Begriff
"Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C."
eingegeben.
Dann kommt das gepostete Suchergebnis heraus.
Zur Not eben selber etwas basteln.
Ich würde mein Digitalvoltmeter nehmen und schauen, wie sich die Spannung an dem Wunsch-Ausgangsport ändert.
Oder eine LED mit mindestens 1 kOhm Vorwiderstand nehmen und schauen, ob sichda etwas tut.(Richtig herum polen)
Ist das denn so schwer?
Wenn dabei nichts Vernünftiges herauskommt, liegt es wahrscheinlich auch an der Software.
Nimm ein anderes Programm:
Blink.ino
Ändere die Ausgabe auf den Wunsch-Pin.
Vielleicht sind auch die Libraries nicht korrekt ausgewählt.
Es kann sein, dass der Ausgang D1 für die blaue LED, die auf dem Board
werkseitig bereits aufgelötet ist, reserviert ist. Zumindest in der
Grundeinstellung vom D1-Mini.
Die blaue LED hängt an D4 = GPIO2 und über einen Widerstand an +3V3,
D1 hängt an GPIO5 und D2 an GPIO4
Bei den fertigen Relais-Shields für den D1-mini ist der Transistor als Relaistreiber meist an D1 angeschlossen.
Kannst du dir vorstellen, dass es diverse Relais Modultypen aus China
gibt, auf denen das SRD-05VDC-SL-C von Songle verwenden wird?
Klar, aber wonach sollte man dann sonst suchen. Mit wenig aussagekräftigen Angaben des TO kann man ihm auch nicht weiterhelfen.
Alles mehr oder weniger vergebliches Stochern im Nebel.
Ich bin raus.
Selbst schuld.
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser bei einem Fachhandel im Land bestellen. Da kann man auch die nötigen Informationen abfragen.
Ich hatte aber schon ganz viel rum probiert. Und das klappt mit dem anderen Relais ja auch. Es waren mal 1000ms und 2000ms und jetzt halt 200ms. Keins hat funktioniert.
Steht doch schon dabei.
Aber gerne nochmal: Indem du dir die nötigen Informatinen, z.B. Datenblätter der gewünschten Teile herunter lädst oder diese vom Händler anforderst. Darin findest du die Informationen, die dir sagen sollten, ob es damit funktioniert, oder eben nicht.
Händler, die dir keine Informationen liefern, solltest du als Anfänger strikt ignorieren.
Allerdings musst du diese "Datenblätter" auch lesen und verstehen. Ebenso wie die Beiträge hier im Forum, die dir eigentlich helfen sollten. So wie auch der Beitrag in dem dir geschrieben wurde, das die von dir verwendeten Relaismodule vermutlich nicht für eine Ansteuerung von 3,3Volt geeignet sind.
Da wird vor allem das Relaismodul behandelt, und dessen beide Ausführungsvarianten (von welchen eine aktiv low geschaltet wird, also GND statt 5V benötigt)
von welchen eine aktiv low geschaltet wird, also
GND statt 5V benötigt)
Ja und genau das ist das Problem zahlreicher Module, die eine Spannung von 3,3Volt als LOW erkennen.
Sicher, da sind nicht alle Module von betroffen, aber "sehr viele".
Und man sollte da schon sehr genau auf die Spezifikation achten.
Ich sage in meinem Programm grundlegend D1 soll LOW oder HIGH. Also irgendwas mit D1.
Wenn ich dann das Relais in D1 stecke, schaltet es sofort. Egal ob im Programm LOW oder HIGH steht.
Wenn ich das Relais anstelle von D1 in D2 stecke, am Programm aber nichts ändere, geht das Relais aus.
Wenn ich das Programm mit D2 schreibe, das Relais dort einstecke, schaltet es sofort an.
Mit dem D2 als Programm wenn ich dann das Relais in D1 stecke geht es wieder aus so wie vorhin aber getauscht.
Ja und genau das ist das Problem zahlreicher Module, die eine Spannung
von 3,3Volt als LOW erkennen.
Sicher, da sind nicht alle Module von betroffen, aber "sehr viele".
Und man sollte da schon sehr genau auf die Spezifikation achten.
Genau. Und wenn man keine Spezifikation, könnte man die wichtigsten Infos aus dem Schaltplan ablesen. Wenn man auch den nicht hat, dann kann man ihn mit Erfahrung durch Betrachten der Platine und Bauteile erstellen. Oder man zeigt anderen (die das können) sehr detaillierte gut belichtete Fotos. Oder man ermittelt die Grenzwerte durch Testen und Messen.
Aber wenn man das alles nicht kann, passt der Spruch: Ohne Arme keine Kehse.
Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an
D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das
Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das
Relais dauerhaft AUS.
Was bitte glaubst du nicht ?
Das mit den 3,3V und LOW erkennen, habe ich selbst bei 2 Relaismodulen
erlebt.
Meist sind es auch etwas weniger als 3,3V.
Dann liegt es daran, dass das Relais mit einem PNP-Transistor angesteuert wird, denn beim PNP-Transistor ist es egal ob die Basis mit 0 Volt oder 3,3 Volt angesteuert wird! In beiden Fällen ist die Ansteuerspannung immer niedriger als die Spannung am Emitter (5V). Dadurch schaltet der PNP-Transistor immer durch und das Relais bleibt immer eingeschaltet, egal ob am D1-Ausgang ein Low- oder ein High-Signal rauskommt!
Da ja für das Relaismodul Gnd, 3.3V und 5V vorhanden sein müssen, kann man doch die beiden Gnds vom Modul und dem ESP miteinander verbinden, an den ESP und das Modul 5V anschliessen und den Relaismoduleingang an Gnd, 3.3V (vom ESP) und 5V anschliessen. Dann sieht (oder hört) man doch, wann das Relais schaltet. Ist das so schwer?
Für mein beiden Relais kann ich das Bestätigen. Leider kann oder will uns Denis ja keine genaueren Infos liefern.
Zum stabilen Betrieb der vorhandenen Relais kann er ja auch einen NPN-Transistor plus Widerstände vorschlagen.
Dann liegt es daran, dass das Relais mit einem PNP-Transistor
angesteuert wird, denn beim PNP-Transistor ist es egal ob die Basis mit
0 Volt oder 3,3 Volt angesteuert wird!
Das würde das Verhalten erklären, ich fände es eine ungewöhnliche Bauart. Damit ist diese Platine für 3V3-µCs unbrauchbar. Könnte man retten, indem man einen NPN plus Basiswiderstand vor den Eingang setzt.
Das Relais ist ungepolt. Man könnte den PNP durch einen NPN ersetzen, die Freilaufdiode umdrehen und GND mit +5V vertauschen. Besser wäre, es als Lehrgeld zu verbuchen und die 4 Teile auf Lochraster selbst zu verdrahten.
Stimmt, es gibt tatsächlich verschiedene. Hier zwei Varianten.
.. und jetzt noch den Schaltplan dazu?
Ich habe bislang nur diese Schwachsinnskonstrukte mit dem sinnlos beschalteten Optokoppler gesehen. Selbst habe ich sowas nie benutzt, baue meine Relaisansteuerungen zu Fuß auf.
Das sind alles nur Vermutungen, ohne das konkrete Produkt zu kennen.
Naja...wer sich ein wenig Mühe gibt und die Bilder im Post von Denis am 23.07.2026 23:20 etwas genauer anschaut, wird erkennen, welches der Module nicht funktioniert. Und das ist ein Modul mit einem PNP-Transistor und somit eindeutig für 3,3V Ansteuerung nicht geeignet.
So wie es hier schon mehrfach zitiert wurde.
Und ja, unsere Verbesserungsvorschläge verwirren jemanden, der von dieser Technik null Ahnung hat.
Allerdings sollte ein User, der sich derartige Projekte zutraut, mit der Technik schon vertraut sein.
Was man beim TO allerdings nicht erkennen kann.
Den wesentlichen Schaltplanteil hat Marcel V. doch schon gezeigt.
Die beiden zusätzlichen Widerstände sind die Vorwiderstände der LEDs, eine zum Anzeigen der Betriebsspannung (5V wegen des Relais), die andere parallel zur Relaisspule.
Dem PNP-Transistor ist es weitgehend egal, ob er an der Basis 3.3V oder 0V bekommt. Damit schaltet er in beiden Fällen durch.
Mit 3.3V-Logik lässt sich das Ding nur ansteuern, wenn der µC-Pin 5V-tolerant ist. Zum Steuern des Relais müsste dann zwischen Low und High-Z umgeschaltet werden.
Aber nochmal für alle. Wir gehen davon aus das das Relais bei HIGH schaltet und bei LOW "aus" bleibt.
Warum, wenn ich im Programm sage D1 LOW, schaltet er dann? Und wenn ich während dem Programm den pin ändere zum Beispiel auf D2, schaltet es sich wieder zurück ("aus").
Soweit ich das verstanden habe ist dann doch ein pin welches LOW ist 3,3V.
Wenn ich dann D1 HIGH mache, sollte nichts Schalten. Es sei denn ich packe das Relais währenddessen an ein anderen beliebigen Pin weil die ja standardmäßig auf LOW sind. Dann würde das immer an geben?
Soweit ich das verstanden habe ist dann doch ein pin welches LOW ist
3,3V.
Wenn ich dann D1 HIGH mache, sollte nichts Schalten.
Nein und nein.
Bei einem ESP8266 liefert ein als Output konfigurierter Pin, der auf LOW ist, näherungsweise 0V und einer der HIGH ist, 3,3V.
Das Relaismodul benötigt aber wohl 5V am Signaleingang (oder einen offenen Eingang), damit das Relais abfällt, nicht 3,3V.
Als Test könntest du den Steuereingang des Relaismoduls einmal vom ESP trennen und direkt der Reihe nach 0V, 3,3V und 5V auf den Steuereingang geben. An der LED siehst du den Schaltzustand des Relais.
Besitzt du ein Multimeter, mit dem du Gleichspannungen messen kannst?
Verstehe verstehe verstehe. Multimeter habe ich. Jetzt frage ich mich nur warum wenn ich D1 LOW mache (näherungsweise 0V) er schaltet, aber währenddessen bei D2 "aus" geht.
Wurde doch nun schon beantwortet. Wenn D2 nicht als Ausgang konfiguriert wurde, ist er freischwebend (floating) das ist elektrisch zu betrachten wie NC (not connected)
Dann machst du jetzt den Test mit 0V, 3,3V und 5V am Steuereingang des Relais (Steuerleitung vom ESP zum Relais entfernt).
Als nächstes schließt du den Steuereingang des Relais wieder am Pin D1 des ESP an und misst die Spannung gegen Ground, während das Programm die verschiedenen Schaltzustände durchläuft.
Jetzt frage ich mich nur warum wenn ich D1 LOW mache (näherungsweise 0V)
er schaltet, aber währenddessen bei D2 "aus" geht.
Ich würde erst mal hinterfragen, was genau du wie und womit gemacht hast. Mit jedem Beitrag von dir wird es umklarer. Deswegen weicht dem fast jeder hier aus und erklärt stattdessen, wie der Mikrocontroller und gängige Relais-Module nirmalerweise funktionieren, wenn sie heile sind.
Eins ist klar: Du hast zu wenig (gar nicht) gemessen.
Wir wissen auch immer noch nicht, welches Modul du verwendest. Weder liegen die Spezifikationen vor, nich der Schaltplan. Eine theoretische Betrachtung ist damit unmöglich, bzw. nicht Zielsicher.
Meine Frage, was du damit schalten willst, ist ebenfalls unbeantwortet geblieben. Ich hatte einen guten Grund für die Frage. Aber egal, dann fummelst du halt womöglich tagelang herum, um am Ende darauf zu kommen, dass das Produkt (wenn es dann endlich richtig schaltet) trotzdem für deinen Fall ungeeeignet ist. Oder du bekommst einen tödlichen Stromschlag mangels ausreichender Isolationsabstände. Ist ja nicht mein Problem. Hauptsache, der Chinese hat 250V drauf gedruckt.
Wenn D2 nicht als Ausgang konfiguriert wurde, ist er freischwebend
(floating) das ist elektrisch zu betrachten wie NC (not connected)
Nein, ganz bestimmt nicht. Du vergisst die Schutzbeschaltung des Pins.
Bei Spannungen etwa außerhalb des Bereichs (0V ... 6V) fließt ein Strom nach Gnd.
ESP8266 Datasheet:
"All digital IO pins are protected from over-voltage with a snap-back circuit connected between the pad and ground. The snap back voltage is typically about 6V, and the holding voltage is 5.8V."
Nein, ganz bestimmt nicht. Du vergisst die Schutzbeschaltung des Pins.
Bei Spannungen etwa außerhalb des Bereichs (0V ... 6V) fließt ein Strom
nach Gnd.
Jetzt widerspreche ich dir mal. Denn innerhalb der hier relevanten Spannungen (bis 5V) spielt die Schutzbeschaltung keine Rolle. Also doch freischwebend.
Das alles hilft dem TO aber nicht. Er versteht nicht mal, worum es hier geht. Der TO braucht einen fix und fertigen Schaltungsentwurf, den er leicht nachbauen kann und ohne Messgeräte zielsicher in Betrieb nehmen kann. Den kann ich ihm leider nicht geben, ohne vorher die elektrischen Eingenschaften des Relais-Moduls zu kennen. Ich könnte ebenfalls nur raten, wie es andere hier getan haben.
Das Bild sagt nichts über elektrischen Daten der Schnittstelle zum
Mikrocontroller aus.
Dann musst du wohl selber denken. Guck dir den Schaltplan an. Marcel V. hat den sogar schon weiter oben hier im Thread gepostet. Allenfalls über die Größe des Basisvorwiderstandes lässt sich noch diskutieren. Oft wird der als 1kΩ bestückt.
Sobald Denis über das Verhalten bei 0, 3.3 und 5V Ansteuerung berichtet hat, wird das auch dir möglicherweise klar werden.
Sobald Denis über das Verhalten bei 0, 3.3 und 5V Ansteuerung berichtet
hat, wird das auch dir möglicherweise klar werden.
Weißt du, ich kenne diese Relais Module und habe genau so ein in der Bastelkiste. Aber es sieht anders aus, als das vom TO. Und ich weiß, dass es mindestens 5 Varianten davon gibt. Vielleicht auch mehr. Ob der Schaltplan zu seinem Modul passt, weiß niemand. Kann gut sein, muss aber nicht.
Deswegen warte ich auf konkrete Daten, anstatt wilde Vermutungen anzustellen.
Habe mir das Pinout heruntergeladen.
Finde die Formulierung irgendwie missverständlich: "Der 5V-Pin kann für eine direkte 5V-Einspeisung verwendet werden."
Das heißt im Klartext: kein 7805 dazwischen. Oder ein LM317 auf 3,3V.
Wenn ich aber am 5V-Pin beim Nano 5V anschließe, messe ich am 3,3V Pin 3,3V.
Also sitzt da ein Stabi-IC dazwischen.
Und wieso geht das beim ESP nicht in vergleichbarer Weise? Oder doch.
Habe mir das Pinout heruntergeladen.
Finde die Formulierung irgendwie missverständlich: "Der 5V-Pin kann für
eine direkte 5V-Einspeisung verwendet werden."
So ist es aber. Ein Blick in den Schaltplan des ESP Moduls verschafft Klarheit. Allerdings verwendet der TO kein originales Board, man müsste schon den richtigen Schaltplan von DIESEM Modul verwenden. Abweichungen zum Original (Wemos D1 Mini) sind denkbar.
Das heißt im Klartext: kein 7805 dazwischen. Oder ein LM317 auf 3,3V.
Beide Spannungsregler wären ungeeignet, aus den 4,5 - 5,5V vom USB Anschluss stabile 3,3V zu machen.
Also sitzt da ein Stabi-IC dazwischen.
Natürlich, und zwar ein 3,3V LDO. Beim Original ist es ein ME6211C33.
Deinen Vergleich mit dem "Nano" (du meinst wohl ein Arduino Nano Board) habe ich bewusst übergangen, weil er hier völlig fehl am Platze ist.
Was hat das jetzt alles mit dem Relais zu tun? Nichts!
Was hat das jetzt alles mit dem Relais zu tun? Nichts!
An welchen Pin schließt TO die Versorgungsspannung an.
Das war die Frage.
Und an welche Pins die Versorgungsspannung der Relaisplatine
An welchen Pin den Relaisplatinensteuereingang.
Klarer würde das ganz bestimmt, wenn TO den Gesamtaufbau einmal fotografisch zeigen würde. Mit den Strippen.
Ist ja nicht so, als wenn im Text des Bildes alles korrekt und ausreichend erklärt wäre, Karl/Gustav müsste nur mal lesen:
Am 3,3V-Anschluss kann man 3,3V einspeisen, wenn man die hat.
Am 5V-Anschluss kann man 5V einspeisen, wenn man die hat aber keine 3,3V.
Da ist nix missverständlich.
Am 5V-Anschluss kann man 5V einspeisen, wenn man die hat.
Ich würde das anders und ganz unmissverständlich formulieren:
"Wenn am 5V-Pin eine stabilisierte 5V-Spannung angeschlossen wird, dann erfolgt die Herabsetzung für die Vcc auf 3,3V automatisch durch eingebautes Spannungsstabilisierungs-IC."
Gerade an so Trivialitäten scheitern viele Sachen.
Oder Plus wird mit Minus vertauscht. Aber dafür ist ja eine Schottky-Diode in Reihe bereits vorgesehen.
Ich würde das anders und ganz unmissverständlich formulieren:
"Wenn am 5V-Pin eine stabilisierte 5V-Spannung angeschlossen wird, dann
erfolgt die Herabsetzung für die Vcc auf 3,3V automatisch durch
eingebautes Spannungsstabilisierungs-IC."
Daraus könnte man falsch heraus lesen, dass die 5V stabil sein müssen (was nicht stimmt) und dass der Spannungsregler bei Versorgung über USB keine Rolle spielt.
Besser weniger schreiben und den Schaltplan bereit stellen. Und die elektrischen Daten tabellarisch darstellen - wie eigentlich üblich.
Die niedrigen Verkaufspreise haben schon ihren Grund. Man verspricht möglichst wenig, damit Präzision irrelevant ist und sowohl Bauteile als auch Schaltung jedereit geändert werden können. Oft ist nicht mal das Relais das erwartete, und es werden Flash Speicher verbaut, die im Deep Sleep Modus ausfallen.
Leute Leute Leute. Ich weiß nicht aber irgendwie kommt es mir so vor alsob wir abschweifen. Egal was mit dem Relais ist oder wie es geschaltet wird mit HIGH oder LOW und auch egal was ich damit machen möchte.
Es ist alles garnicht so tiefgründig.
Wenn D1 LOW, Relais schaltet "an".
Wenn währenddessen Relais in D2 steckt schaltet es "aus".
Die beiden sollten doch den gleichen Status haben. Low und garnichts.
Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte. Ist mir übrigens auch egal was ich schalten möchte, mich regt nur der Fakt auf das es nicht funktioniert.
Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er durch HIGH. Und je nach dem ob der dann schaltet oder aus bleibt ist egal.
Achso und natürlich hab ich ein PC. Ich hatte dort nur bisschen rumgebastelt und konnte den kurz nicht verwenden.
Leute Leute Leute. Ich weiß nicht aber irgendwie kommt es mir so vor
alsob wir abschweifen.
Genau - fokussiere dich doch einmal auf dein Problem.
Lass den ESP erstmal außen vor, damit klar wird, wie dein Relaismodul elektrisch angesteuert werden muss - ganz ohne irgendwelche Software und völlig unpraktikable Verzögerungszeiten im Programm. Divide et impera.
WAS ergibt die Ansteuerung des Relaismoduls mit 0V, 3,3V und 5V für ein Verhalten des Relais?
Wenn währenddessen Relais in D2 steckt schaltet es "aus".
Wie hattest du dabei D2 konfiguriert (pinMode [input, input_pullup, output], [high, Low]) und welche Spannung misst du dabei von D2 gegen Ground?
Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte. Ist mir
übrigens auch egal was ich schalten möchte, mich regt nur der Fakt auf
das es nicht funktioniert.
Das kommt mir so vor, dass du hier nur trollen willst.
Du eierst hier mit Argumenten rum, die du offensichtlich selbst nicht verstehst.
Lerne einfach erstmal nur die Grundlagen und melde dich danach wieder.
Evtl. klappt es dann mit dir.
Ein I/O-Pin besitzt IMMER eine bestimmte Konfiguration.
Also für dich die Frage noch einmal etwas genauer formuliert:
"Wie war D2 dabei konfiguriert?"
Oder wenn das zu schwierig zu beantworten ist: Der Reihe nach als Ausgang low, Ausgang high, Eingang mit Pullup und als Eingang konfigurieren. Mit ein paar Copy&Paste ergibt das einen Programmdurchlauf von ein paar Sekunden Dauer. Dann hilft es, den gesetzten Zustand auch als Text über die Schnittstelle mitzuteilen, damit man den Überblick behält, welcher Zustand gerade aktiv ist.
Die beiden sollten doch den gleichen Status haben. Low und garnichts.
Ich (und ich glaube auch andere in diesem Thread) glaube(n) schon länger, das du ein Troll bist, der dümmer tut (tun muss) als er ist, sonst funktioniert das Trollen nicht.
Es wurde dir schon mehrfach erklärt, das Low und Input was anderes ist, ebenso wie das ein Lowaktives Gerät wie dein Relaismodul durchaus Low und 3V3 für Low halten kann.
Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte.
So lange es nur darum geht den Kontakt zu bewegen: ja.
Du kannst oder willst nicht messen oder bis unwillig/unfähig das korrekt zu kommunizieren, daher weiß niemand was du da hast, was es macht, was es machen soll, warum es das nicht macht.
Du hilfst nicht, du spielst nur rum und wenn man dir helfen will und es erklärt, ignorierst du die Erklärungen und kommst mit "das ist doch alles gar nicht so wild".
Diese Relais sind nicht für Lasten egal welchen Formats geeignet die an 230V laufen, und selbst mit 24VDC können sie eigentlich nix. Und das liegt bei 24V an der Belastbarkeit, bei 230V jedoch an der Isolation.
Da du also unfähig bist, den Fehler deiner Schaltung zu dokumentieren, zu finden, zu diagnostizieren, zu beschreiben, zu verstehen und erst Recht zu beheben, wäre es für alle einfacher du würdest sagen "ich will damit eine dicke fette Lampe anmachen", dann könnte man dir Empfehlungen für ein Relaismodul geben das a) funktionert und b) dich und andere nicht umbringt sofern du einigermaßen mit der Verkabelung aufpasst.
Zack, beide Probleme auf einmal gelöst.
Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er
durch HIGH.
Was du denkst interssiert die Physik nicht. Und wenn du denkst GND und HIGH hätten irgendwas miteinander zu tun außer gegenseitig als Bezugspunkt für die Messung zu dienen denkst du so falsch wie es nur ein Troll kann.
Wer ist eigentlich auf den Trichter gekommen, Relais für Maker mit Low-aktivem Eingang zu bauen? Die verstehen doch eh schon nicht was sie da zusammenstecken, und dann noch invertierte Logik?
Da fehlt noch ein Optokoppler, eine zweite GND, ein Enable-Eingang sowie ein paar Jumper und das Teil verkauft sich wie blöde, aber niemand kann es benutzen.
Ein I/O-Pin besitzt IMMER eine bestimmte Konfiguration.
Das gilt aber trotzdem. Entweder gibt es eine Default-Konfiguration durch das verwendete Software-Framework oder, falls nicht, dann immer noch durch die Defaults der verwendete Hardware.
Es ist halt Aufgabe des Benutzers, entweder selbst eine definierte Konfiguration explizit herzustellen oder alternativ herauszubekommen, was nun die wirksame Default-Konfig ist, wenn er das nicht tut.
In beiden Fällen muss er aber letztlich die Frage beantworten können. Wenn nicht, sollte er lieber Briefmarken oder Bierdeckel sammeln.
ich habe ein Problem mit einem ESP8266 D1 Mini und einem 5V-Relaismodul.
Normal.
Der ESP läuft mit 3.3V und kann nur 0V oder 3.3V ausgeben.
Dein Relaismodul ist mit PNP Transistor so aufgebaut
1
+5V +5V
2
| |
3
R |
4
| | E
5
+---|< PNP
6
| |
7
in--R--+ Relais mit Freilaufdiode
8
|
9
GND
oder gar mit Optokoppler
Das schaltet erst bei 4.3V aus.
Der ESP hat aber 5V tolerante Ausgänge, an denen schaltet das Relais ab wenn der Ausgang nicht auf high sondern auf Input geschaltet wird, weil die Widerstände R es dann auf 5V ziehen.
Der ESP hat aber 5V tolerante Ausgänge, an denen schaltet das Relais ab
wenn der Ausgang nicht auf high sondern auf Input geschaltet wird, weil
die Widerstände R es dann auf 5V ziehen.
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Und auch schon mehrfach erklärt. Nur noch nicht von dir. Danke für die wertvolle Wiederholung.
Möchte sonst noch jemand den Thread zusamenfassen? Aller guten Dinge sind drei. Einer geht noch.
Ich dachte, das Relais-Modul sei der Knackpunkt, und du meintest dessen Datenblatt. Der ESP8266EX ist mir klar und wurde hier nun schon oft genug richtig erklärt.
Ist das sicher die richtige Doku? Leider ist dort nur der LOW Pegel Spezifiziert (0-1,2V) aber nicht der HIGH Pegel. Daher fehlt auch die Info, welcher Spannungsbereich in der Grauzone dazwischen Liegt -> wieder Katze im Sack.
Ich rate mal, nach der Beschreibung des TE - High-Z
Dann verrate ihm auch gleich, wie er im Arduino Framework seinen GPIO auf High-Z konfiguriert. Das gibt es dort in der Form nämlich gar nicht als Pinmode.
Erstmal soll der TO sein Relaismodul ganz ohne ESP ansteuern und die Spannung messen, so wie oben beschrieben. Sonst wundert es sich wieder, warum es auf high und low nicht wie gedacht reagiert.
Keine 3,3V also nicht geeignet. Der Strom ist für ESP Chips auch zu hoch
Bei dem Modul fließen nie und nimmer 15-20mA über den Steuereingang.
Und warum soll das Modul nicht mit 3.3V arbeiten?
Die 5V sind die Betriebsspannung für das Relais.
GUCK DIR DEN SCHALTPLAN AN und verstehe ihn, anstatt den TO in die Irre zu leiten.
Du hast doch selbst gehört, dass das Relais bei Steuerung von D1 schaltet und mit D2 abfällt. Es geht also.
Das muss der TO jetzt nur noch unter einen Hut bringen, indem er das Relais nicht über digitalWrite(), sondern über pinmode() steuert.
Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an
D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das
Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das
Relais dauerhaft AUS.
Bei dem Modul fließen nie und nimmer 15-20mA über den Steuereingang.
Diese Angabe bezweifle ich auch. Aber ich kenne das konkrete Modul nicht. Wer weiß schon, welche Widerstände sie verbaut haben? Der Schaltplan fehlt ja.
Und warum soll das Modul nicht mit 3.3V arbeiten.
Weil der PNP Transistor ab 0,6V (unter 5V) zu leiten beginnt.
GUCK DIR DEN SCHALTPLAN AN
Welchen? Um welches Modul geht dir, und um welches geht es dem TO?
und verstehe ihn, anstatt den TO in die Irre
zu leiten.
Genau das versuche ich die ganze Zeit, zu stoppen. Hier wurden zahlreiche unterschiedliche Dokumente mit teils fragwürdiger Qualität gezeigt, obwohl niemand weiß, welches Produkt genau beim TO vorliegt.
Wenn ich wüsste was er hat, hätte ich schon bei meiner ersten Antwort den dazu passenden Umbauvorschlag gebracht.
Bei meinem Modul hilft z.B. eine rote LED zwischen ESP und dem Eingang des Moduls. Ob das den TO weiter bringen würde: keine Ahnung!
Wer weiß schon, welche Widerstände sie verbaut haben? Der
Schaltplan fehlt ja.
Schaltpläne sind geduldig.
Meist sieht man auf diesen Modulen Widerstände, die mit "102" beschriftet sind, aka. 1kΩ. Dann würden also bei LOW ein Strom von etwa 4,3mA fließen, bei HIGH einer von 1mA.
Schon wieder eine Möglichkeit für den TO, bei der Lösung seines Problems mitzuhelfen, d.h. auf seinem Modul nachzugucken und die Ströme auf der Steuerleitung zu messen.
Der Code könnte IMHO wie folgt funktionieren (ungetestet):
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constintpin=5;
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voidsetup(){
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digitalWrite(pin,HIGH);
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}
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voidloop(){
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pinMode(pin,OUTPUT);
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delay(1000);
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pinMode(pin,INPUT);
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delay(2000);
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}
130 Postings, um ein Relais anzusteuern ... ヘ( ̄ー ̄ヘ)
Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass der Hersteller nur maximal 3,6V an den Inputs zusichert. Und in irgendeinem offiziellen Statement zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann auf eine viel geringere Spannung herunter zieht. Was in der Praxis bedeutet: Es könnte jetzt klappen, aber es ist keine zuverlässige Lösung. Eine andere Temperatur kann da schon wieder Fehlfunktionen auslösen.
Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass der Hersteller nur maximal
3,6V an den Inputs zusichert. Und in irgendeinem offiziellen Statement
zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung
typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann
auf eine viel geringere Spannung herunter zieht.
Verstehst du jetzt, warum ich seit gefühlt zwei Tagen versuche, den TO dazu zu animieren, die Spannung am Pin zu messen?
Der GPIO bekommt etwa 4,3V zu sehen, wenn die Steuerleitung des Relaismoduls dran hängt und gegen unzulässig hohe Ströme bietet der Basisvorwiderstand ausreichend Schutz.
Aber Denis hat ja eigentlich mit seinem D2-Test schon bewiesen, das es funktioniert. Er muss nur noch 1 und 1 zusammenzählen.
Und in irgendeinem offiziellen Statement
zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung
typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann
auf eine viel geringere Spannung herunter zieht.
Das hatte angeblich ein ESP Mitarbeiter in einem Diskussionsforum geschrieben. Ich würde mich allerdings nicht danach richten, sondern nach den Electrical Characteristics. Dort sibd maximal 3,6V als zulässige Eingangsspannung genannt. Alles andere mag mal jemand gesagt oder gemessen haben, aber es trifft auf aktuell Produzierte Chips vielleicht nicht mehr zu, oder nicht auf den ganzen thermischen Arbeitsbereich.
Hättest Du das nicht einfach schon eher vorschlagen können?
Nein, weil ich nicht sicher bin ob das auch beim TO klappt. Ich wollte ihn nicht noch mehr verwirren. Du siehst doch, dass er mit den zahlreichen Beiträgen nichts anfangen kann, obwohl sie fast alle richtig sind.
"Isolierung: Optokoppler für sichere Trennung von Steuerschaltung und
Last
SIcherheits"
Die Optokopplerlösung ist die beste Lösung, die bisher hier in diesem ganzen Thread genannt wurde, denn dadurch gibt es keine Potenzialprobleme mehr.
Außerdem schlägt ein Optokoppler gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens funktioniert die Optokoppler-LED definitiv sicher mit 3,3 Volt und zweitens ist es egal wie gut oder wie schlecht das Relais galvanisch isoliert.
Bei einem 230V Spannungsüberschlag schützt immer noch in zweiter Instanz der Optokoppler!
Soll ich mal eine funktionierende Optokopplerschaltung, die von einem GPIO-PIN des D1-Mini angesteuert wird und ein Relais antreibt, aufmalen?
Das schon, aber oft ist die grüne LED dazu in Reihe geschaltet, weswegen
auch diese Module nicht zuverlässig mit 3,3V Steuerspannung
funktionieren.
Wieso nicht?
Bei Output HIGH stehen für die beiden LEDs und R1 1,7V zur Verfügung -> leuchtet nichts. Bei Output LOW sind es 5V, davon 2,1V für die grüne LED, 1,2V für die IR-LED, bleiben 1,7V für R1.
Die loop() selbst ist beim ESP8266 blockierend.
...
Richtig, aber sobald delay() darin aufgerufen wird, bekommt doch indirekt alles was über yield() eingeklinkt ist, Rechenzeit. Oder man ruft in loop() bei längeren Operationen yield() explizit auf, wenn man die nicht anders aufbrechen kann/möchte. Aber in dem Thread hier führt das zu weit und ist nicht das Problem.
Bei einem 230V Spannungsüberschlag schützt immer noch in zweiter Instanz
der Optokoppler!
Der OK ist sicherlich vom Designer so designt worden dass die Leiterbahnen den erforderlichen Abstand haben, so dass die Sicherheit gewährleistet ist.
Deshalb hat er den ja auch benutzt, weil er genau weiß dass das Relais scheisse ist.
Sischerdatt...
Soll ich mal eine funktionierende Optokopplerschaltung, die von einem
GPIO-PIN des D1-Mini angesteuert wird und ein Relais antreibt, aufmalen?
Ich bitte darum. Ich bin mir reichlich sicher, das deine OK-Schaltung entweder totaler Krempel ist oder nicht den üblichen Modulen entspricht, so dass sie nicht oder nicht zuverlässig innerhalb der Dablagrenzen bleibt.
Wieso nicht?
Bei Output HIGH stehen für die beiden LEDs und R1 1,7V zur Verfügung ->
leuchtet nichts. Bei Output LOW sind es 5V, davon 2,1V für die grüne
LED, 1,2V für die IR-LED, bleiben 1,7V für R1.
Ja, du hast Recht. Ich hatte die High-aktive Variante im Sinn, war dann aber so dumm, denn Schaltplan der Low-aktiven zu zeigen.
Es gibt Boards, wo man das per Steckbrücke trennen kann, die haben dann
aber verpennt, Optokoppler-Plus auch auf die Anschlußleiste zu legen.
Und die Steckbrücke hat noch weniger Isolationsabstand, als das für Netzspannung unzureichende Relais.
Wieso haben die einfachen Relais-Module fast nie einen Optokoppler, während die Module mit mehreren Relais fast immer welche haben? Ich begreife die chinesische Logik dahinter nicht.
Ich bitte darum. Ich bin mir reichlich sicher, das deine OK-Schaltung
entweder totaler Krempel ist oder nicht den üblichen Modulen entspricht
Hier wie von dir gewünscht mein Optokopplerschaltungsvorschlag. Er entspricht natürlich nicht den üblichen Modulen, weil man die Schaltung aus einzelnen Bauteilen selbst aufbauen muss. Die LED sollte nicht in Reihe zur Eingangs-LED geschaltet werden, sondern in den Basispfad vom Ausgangstransistor, weil dort die Spannung von 5 Volt, für eine sichere Funktion, hoch genug ist.
Das wäre einen neuen Thread wert. Mit dem Thema hier hat das nichts zu tun.
Der TO besitzt fünf von seinen Modulen - offensichtlich ohne Optokoppler - und möchte genau diese Module mit seinem ESP8266 ansteuern. Er hat sogar schon gezeigt, dass es funktioniert, nur in seiner blinden Verzweifelung und unsystematischen Vorgehensweise wohl noch nicht verstanden, warum und wie.
Nur passen das dort unter "Aufbau des Relais-Moduls" abgebildete Modul und der gezeigte Schaltplan wohl nicht zusammen. Die Leiterbahn vom Emitter des Transistors scheint deutlich zum VCC-Pin und nicht zum Gnd-Pin zu führen. Auch so etwas könnte der TO bei seiner Platine einmal nachmessen.
Das solche Relaismodule einfach prüddeliger Scheiß sind.
Wenn du eine vernünftige Schaltung hast (dein Plan scheint eine zu sein) dann kannst du solche Module nicht kaufen.
Die Module die man kaufen kann taugen nix.
Es gibt keine Doku, sie funktionieren oft nicht wie erwartet, die wenigen Angaben die man findet sind unzureichend, falsch, irreführend oder gar lebensgefährlich.
Im Grunde sind diese ganzen Teile (nicht nur die Relaismodule) nur für Leute nutzbar, die sich selber sowas machen können aber zu faul sind.
Man muss aber jedesmal, bei jeder Lieferung (!), kontrollieren ob es das ist was man bestellt hat, ob es genau so ist wie der vorhandene Altbestand, und ob es das macht was es soll. Was oft nicht der Fall ist.
Und dann kommt noch dazu das der Großteil der Teile gefälscht ist, mit unbekannten Folgen für Funktion und Sicherheit.
OMG! Was für eine end- wie sinnlose Diskussion, um ein Relais zu schalten. Und weil es anscheinend verdammt viele, vermurkste Relaismodule für "Maker" gibt. Und das im 21. Jahrhundert, wo alle Welt von KI faselt.
OMG! Was für eine end- wie sinnlose Diskussion, um ein Relais zu
schalten.
Wenn ich selber bestimmen dürfte, wie ein Relais angesteuert werden soll, dann würde ich das sogar komplett angstfrei ohne Optokoppler machen. Einfach nur mit einem NPN-Transistor, aber an der Basis sollte noch ein 47k Pulldown-Widerstand vorgesehen werden, damit der Transistor während der Hochlaufphase vom ESP8266, an der Basis nicht floatet und somit über den 47k Widerstand ein vernünftiges Potenzial erhält. Außerdem ist eine Status-LED bei Selbstbauprojekten unerlässlich.
Reichelt hat da ein kräftiges 5 Volt Relais mit einem Spulenwiderstand von nur 63 Ohm, das für eine 230 Volt Schaltspannung geeignet ist. Es kann sogar einen Strom von 10 Ampere schalten.
Einfach nur mit einem NPN-Transistor, aber an der Basis sollte
noch ein 47k Pulldown-Widerstand vorgesehen werden, damit der Transistor
während der Hochlaufphase vom ESP8266, an der Basis nicht floatet und
somit über den 47k Widerstand ein vernünftiges Potenzial erhält.
In deinem Schaltplan zeigst du einen NPN-BJT. Die Dinger sind bekanntlich STROMGESTEUERT. Eine offene Basis führt weder zu undefiniertem Verhalten noch interessiert sie sich für irgendein Potential. Den 47kΩ Widerstand kannst du besser einer sinnvolleren Anwendung zuführen ;-)
Um dem durch die Freilaufdiode hervorgerufenen verzögerten Abfallen des "Ankers" und dem damit vermehrtem Kontaktabbrand entgegenzuwirken, kann man - nach Belieben - noch eine Z-Diode in Reihe schalten.
Ob nun die 100 Volt Induktionsspannung von der Spule auf 3,9 Volt oder auf fast 0 Volt herabgesetzt werden, dürfte in der Abfallgeschwindigkeit rein rechnerisch eine Verbesserung von nur 3,9% ausmachen. Das lohnt kaum.
Um dem durch die Freilaufdiode hervorgerufenen verzögerten Abfallen des
"Ankers" und dem damit vermehrtem Kontaktabbrand entgegenzuwirken, kann
man - nach Belieben - noch eine Z-Diode in Reihe schalten.
Jaja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!
Dann berühre mal mit dem nackten Finger eine offene Basis, dann hörst du
aber wie die Spule brummt.
Ja und?
Wenn ich an einen Detektorempfänger eine vernünftige Antenne anschließe, höre ich auch etwas im Kopfhörer (jedenfalls früher, als es noch LW- und MW-Sender gab).
Bei einem BC337-16 mit I_C=100mA und U_CE=1V wird eine Stromverstärkung von max. 250 angegeben, d.h. du benötigst etwa einen Strom von 100µA, damit ein I_C von 25mA fließt. Da macht ein 5V-Relais mit 63Ω noch keine ernstzunehmenden Anstalten, anzuziehen. Also lass die Antenne weg oder, wenn du die Finger nicht von der Basis lassen kannst, lass es brummen. Aus dem als Eingang konfigurierten DIO eines ESP8266 kommen jedenfalls keine 100µA raus.
Jaja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!
Bei "meiner" Schaltung hört man das schon daran, dass nach Reihenschaltung einer passenden Z-Diode zur Freilaufdiode das Relais hörbar lauer klackert beim Abfallen.
Und beweisen kann man das durchaus. Oder bist Du etwa der Meinung, die Schaltungsentwicker von K-M alias Eaton hätten diese Schaltungsvariante nur zum Spaß in ihre Dokus mit aufgenommen, wo doch der Tenor dahin geht, möglichst nicht unbedingt notwendige Bauteile einzusparen?
Bei "meiner" Schaltung hört man das schon daran, dass nach
Reihenschaltung einer passenden Z-Diode zur Freilaufdiode das Relais
hörbar lauer klackert beim Abfallen.
Ein Blinker mit "Klack Klack" statt "Klick Klack"? ;D
Das kann man einfach messen.
Ein Ossikanal Spulensteuersignal, der andere Kontakt.
Du siehst eine deutliche Zeitverzögerung beim Abfall, die wesentlich verkürzt wird wenn eine Zener dabei ist.
Deutlich hörbar bei einem Selbstunterbrecher, aus einem bssssss wird ein rrrrrrr wenn da eine Freilaufdiode ohne Z drin ist.
Auch wenn ich die Werte etwas klein finde, ich kenne das so das man durchaus bis locker an 80-90% der maximalen Transistorsperrspannung rangeht, um die Schaltzeiten zu minimieren.
Die andere Hälfte der Entwickler macht da eine 4148 oder 4001 dran und gut.
Bei den meisten Lasten dürfte das egal sein, aber gerade im Kfz-Bereich sehe ich "Hochvoltfreiläufe" öfter. Bin zuwenig Inschenör um das nachzuvollziehen, finde es aber interessant.
Das kann man einfach messen.
Ein Ossikanal Spulensteuersignal, der andere Kontakt.
Du siehst eine deutliche Zeitverzögerung beim Abfall, die wesentlich
verkürzt wird wenn eine Zener dabei ist.
Zeig mir die Ergebnisse! Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, sondern um einen angeblich verminderten Kontaktabbrand!
Deutlich hörbar bei einem Selbstunterbrecher, aus einem bssssss wird ein
rrrrrrr wenn da eine Freilaufdiode ohne Z drin ist.
Die Schaltfrequenz des Selbstunterbrechers ist nicht das Zielkriterium.
Wie viele Relais müssten denn vorzeitig ausfallen, damit du die Statistik als Beweis akzeptierst? Mit ein wenig Fantasie geht's auch: bau eine Ansteuerung, die den Spulenstrom noch langsamer abfallen lässt als die 1N4007 und schau dem Lichtbogen zu, wie der die Kontakte abbrennt. Papier ist ja geduldig und Internet sowieso, aber wenn sogar Relais-Verkäufer Artikel zum Thema veröffentlichen...
Edit: noch ein Bild mit wenig Text und großer Schrift ;)
Wie viele Relais müssten denn vorzeitig ausfallen, damit du die
Statistik als Beweis akzeptierst?
Weiß ich nicht. Muss man drüber nachdenken.
Mit ein wenig Fantasie geht's auch:
bau eine Ansteuerung, die den Spulenstrom noch langsamer abfallen lässt
als die 1N4007 und schau dem Lichtbogen zu, wie der die Kontakte
abbrennt.
Papier ist ja geduldig und Internet sowieso, aber wenn sogar
Relais-Verkäufer Artikel zum Thema veröffentlichen...
Eben. Im ersten Dokument wird exakt NULL Kontaktverschleiß gemessen, nur die Spannung über der Spule beim Abschalten. Wenn, dann müßte man eine repräsentative Last schalten und den Stromverlauf des LASTstroms messen!
Das 2. Dokument hatten wir hier auch schon mal vor Jahren und es sind auch mehrere Fehler drin.
Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, sondern um einen angeblich
verminderten Kontaktabbrand!
Ein beschleunigtes Abfallen der Relaiskontakte führt sicherlich nicht zu einem höheren Kontaktabbrand, sondern mit etwas Glück eher zu weniger Kontaktabbrannt, sonst macht das schnellere Abfallen doch gar keinen Sinn.
Wenn man einen Frequenzzähler mit einer Impulszählfunktion hätte, dann könnte man eine Testschaltung aufbauen, die beim Ausschalten der Spulenspannung eine Frequenz von z.B 10 Kilohertz startet und diese über die Relaiskontakte laufen lässt. Sobald die beiden Kontakte sich trennen, wird die Zählung gestoppt. Das Ergebnis auf dem Frequenzzähler wird dann sofort in Zehntel Millisekunden angezeigt. Die Testschaltung könnte man dann bequem mit verschiedenen Z-Dioden testen.
Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, sondern um einen angeblich
verminderten Kontaktabbrand!
Ein beschleunigtes Abfallen der Relaiskontakte führt sicherlich nicht zu
einem höheren Kontaktabbrand, sondern mit etwas Glück eher zu weniger
Kontaktabbrannt, sonst macht das schnellere Abfallen doch gar keinen
Sinn.
Weise es nach, dann reden wir weiter.
Wenn man einen Frequenzzähler mit einer Impulszählfunktion hätte, dann
Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG,
sondern um einen angeblich verminderten Kontaktabbrand!
Bei größeren Leitungstrennern steht auch dran, das man zügig ziehen soll.
Warum nur?
Bei den Relaiskontakten hängt es sicherlich von der Last ab, aber auch du kannst nicht behaupten das die schnellere Abfallgeschwindigkeit den Abbrand nicht erhöht, sondern zumindest potentiell verringert.
Meint: die Zener macht's auf keinen Fall schlimmer, und vielleicht sogar besser.
Wenn ein Entwickler dann also meint eine einbauen zu müssen soll er es tun, auch wenn du es für Voodoo hältst.
Um den Bogen wieder zurück zum Threadproblem zu schlagen: an dem Relaismodul machste nix, das Ding wird nicht besser wenn man da am Freilauf rumbaut, denn das Relais selber taugt schon nix.
Bei größeren Leitungstrennern steht auch dran, das man zügig ziehen
soll.
Warum nur?
Weil es prinzipiell richtig ist. ABER! Das heißt nicht, daß der Effekt bei (kleinen) Relais relevant ist.
Bei den Relaiskontakten hängt es sicherlich von der Last ab, aber auch
du kannst nicht behaupten das die schnellere Abfallgeschwindigkeit den
Abbrand nicht erhöht, sondern zumindest potentiell verringert.
Damit bleibt es eine Vermutung.
Wenn ein Entwickler dann also meint eine einbauen zu müssen soll er es
tun, auch wenn du es für Voodoo hältst.
Es bleibt solange Voodoo, bis es solide bewiesen ist.
aja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!
Was konkret nachzuweisen wäre, wird in dieser durchaus forentypisch formulierten Antwort zunächst nicht konkret ausgeführt.
Aber den Folgepostings entnehme ich, dass der Begriff "Kontaktabbrand" heiß umstritten ist.
Mir ging es bei "meinem" Relais darum, das Kontaktprellen beim Abfallen (Öffnen des Kontaktes) zu reduzieren, der Begriff "Kontaktabbrand" ist mehr zufällig mit erwähnt worden.
In einem Versuch konnte ich zeigen, dass die Rundfunkstörungen tatsächlich nach Reihenschaltung einer Z-Diode zur Freilaufdiode deutlich geringer ausfielen.
Und das auch nicht nur zufällig, sondern mit einer Stress-Schaltung mit zu schaltender nicht "snubbered" Induktivität durchgeführt.
Schaltfrequenz 1 Sekunde und das über eine halbe Stunde lang. Der gewünschte Effekt ließ sich nicht von der Hand weisen.
Und damit wir die Seite 2 auch noch voll kriegen, kann Hans W. (hanswieland) oder jemand anderes noch erklären, wo genau bei dem verwendeten Relais die Isolationsabstände für Netzspannung unterschritten sind. Ich wäre davon ausgegangen wenn auf dem Relais 10A 250VAC drauf steht dass dieses auch dafür geeignet sei. Desweiteren befindet sich ein Cut auf der Platine.
erklären, wo genau bei dem verwendeten Relais die Isolationsabstände
für Netzspannung unterschritten sind.
Auf jeden Fall innen im Relais, 1500 Volt zwischen Spule und Kontakt reicht ganz gut, um Brummschleifen zu vermeiden. Die meisten Teile im Relais müssen aus Metall sein, zwecks Isolation es gibt nur den Spulenkörper und ein kleines Stück Plastik zwischen Anker und Kontakt. An der Stelle kostet eine vernünftige Kriechstrecke Platz und Geld.
Dass es möglich ist, sieht man beim Vergleich z.B. mit dem Panasonic DE: 8 mm Kriechstrecke, 5000 Volt zwischen Spule und Kontakt -- obwohl es kleiner ist (6% mehr Fläche, aber 3.5 mm niedriger). Nebenbei braucht es nur halb soviel Strom bei 5 Volt und schaltet die 3-fache Leistung bei 230 Volt (beim SRD steht 800 VA im Datenblatt). OK, das war jetzt gemein, das SRD hat mit dem idiotischen Footprint einen Geburtsfehler ;)
Dass ein Relais 230 Volt abschalten kann, hat doch nichts mit der Isolation zu tun. Der Cut ist allerdings vorbildlich. Aber wenn das Relais intern nur 1500 V verträgt...
Und wo kommen die 1500V her bei denen das relevant werden könnte? Also 6000V ist glaub ich die Norm, aber Hintergrund verstehe ich nicht. Zumindest nicht bei einer Glühbirne, bei einer Leuchtröhre mag das anders gewesen sein.
Gerade Du kommst sonst immer mit German Angst, Angstwiderständen, was auch immer - aber dieses Relais soll keine 230V Lampe schalten weil Isolation nicht gut genug. Ich lach mich schlapp.
Wie wäre es (hab hier mal kurz reingelesen), wenn man auf dem Weg zwischen "Relais_IN" und "D1" oder eben "D2" noch eine Weisse LED einfügt? Die Flussspannung erzeugt die benötigte Spannungsdiferenz.
LOW am ESP:
sind ca 0V, die weisse LED liegt über die Basis-Emitter-Strecke und dem Basisvorwiderstand an 5V. Die LED leuchtet, der Transistor schaltet durch, Relais ist AN.
HIGH am ESP:
sind ca.3V3, die weisse LED lecuhtet nicht, weil die Flussspannung nicht erreicht wird. Darum fliesst keine Strom, damit auch kein Basisstrom für den Steuertransistor, Relais ist AUS.
LED so rum reinbauen, dass sie leuchtet, klar. Ein Bein beim Relais-Eingang, das andere Bein an den Ausgang vom ESP. Nicht irgendwie nach GND oder VCC oderso. Eine "True-Green" LED wird auch gehen, oder eine blaue, vielleicht auch noch eine gelbe..
Früher hies sowas "Pegelverschiebediode". Zwei normale Dioden in Reihe könnten auch schon reichen. Eine LED haben die Maker aber eher zur Hand, als eine 'normale' Diode
Ein entsprechend modifizierter Basisspannungsteiler würde auch gehen. So dass er eben gerade so, bei 1-2V (-4V -3V) einschaltet. Dann wäre bei 3V3 auch sicher AUS.