G.Born hat dazu einen Beitrag veröffentlicht mit mMn gewagten Behauptungen: https://borncity.com/blog/2026/07/28/fritz-powerline-adapter-mit-kondensator-problem
hab das dort kommentiert und an G.Born geschrieben:
hab deinen Beitrag zu Fritz-Powerline gelesen und dort auch kommentiert; Ich finde es eine gewagte These, hier ein generelles "Kondensator-Problem" zu erkennen - siehe mein Kommentar dort;
- das ist eher ein typisches Problem mit minderwertigen chinesischen Elkos und betrifft sehr viele Elektronik-Geräte bis heute;
- "für 0,11€" bekommt man auch nur mieseste Qualität - qualitativ hochwertige kosten schon eher ca. 0,7€
zu den genannten Beispielen:
1.Beispiel Powerline-Adapter 500E: https://www.computerbase.de/forum/threads/sicherung-rausgeflogen-fritz-powerline-defekt.1565018/
"Vertrocknete oder geplatzte Elektrolytkondensatoren (Elkos) sind eine häufige Ursache für Totalausfälle bei Fritz!Powerline-Adaptern. Wenn das Gerät plötzlich knallt, verschmort riecht oder komplett stromlos bleibt, ist oft der primäre Lade-Elko auf der Netzteilplatine defekt."
- sehr altes Teil (Robby75 schreibt in 2016: "bereits 4mal defekt", also sind die Geräte noch viel älter) ; man könnte hier vermuten, dass Robby75 genauso miese Elkos eingebaut hat wie original, deshalb bald wieder tot;
- im Gegensatz zu neueren Adaptern made in EU ist das ein Zukaufteil aus CN mit minderwertigen noname Elkos von ACON und Aishi
2.Beispiel Beitrag "Powerline Reparieren"
Bericht aus 2017 - auch hier ein 500E mit den gleichen "berüchtigten" ACON-Elkos
3.Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=pFO_7cmK8xQ
auch hier gehts um den 500E (dem Datecode auf dem LAN-Trafo nach aus 2011) - gleiches Bild, Elkos ACON? defekt, Schaltregler TNY defekt
zu Bsp 1 bis 3 Anmerkung: bei: "ist oft der primäre Lade-Elko auf der Netzteilplatine defekt" fehlt: "mit Folgeschaden: Schaltregler-IC TNY175 stirbt dann (platzt/knallt)"
4.Beispiel Powerline-Adapter 510E https://www.klangfuzzis.de/threads/fritz-powerline-adapter-durchgebrannt.88841/: "Der klappert jetzt drinnen und stinkt verbrannt (Kondensator geplatzt?)"
die Type hab ich häufig repariert - meist war da ein Keramik-Kondensator schuld, Folgeschäden: 2 Spulen geplatzt (Teile davon klappern drin rum), Gleichrichter defekt; geplatzer Elko gabs da nie
5.Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=fga88Jh65p4&t=131s
ist ein 540E V2, hab ich auch häufig repariert, hier gibts tatsächlich öfter den Fall, das ein Pin des Jackcon 4,7uF/400V-Elkos abfault ohne Folgeschaden; ich vermute hier ein Chargenproblem des Herstellers (undicht, Elektrolyt tritt aus), aber kein generelles Elko-Problem
6.Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=LHcLpiWlv2E
auch ein 540E V2 - hier der gleiche Jackcon 4,7uF/400V-Elko, diesmal nicht abgefault, aber ausgetrocknet
- Frage ist: wielange lebte der Adapter? dem Datecode auf dem Trafo nach ist der aus 2015
zu Beispiel 5 und 6: da wäre Fritz besser beraten, wenn sie Markenware einbauen würden z.B. von Nichicon
- "Betroffene Modelle wie die 500er- oder 1200er-Serie weisen hier häufig Verschleißerscheinungen auf" für die 1200er-Serie ist das nicht belegt oder wo hast du das gelesen? kann ich aus meiner Praxis nicht bestätigen, ein Teil der Reparaturen war das gleiche wie beim 510E - wie oben beschrieben: die Type hab ich häufig repariert - meist war da ein Keramik-Kondensator schuld, Folgeschäden: 2 Spulen geplatzt (Teile davon klappern drin rum), Gleichrichter defekt; geplatzer Elko gabs da nie (Bem: wobei dieser Defekt auch überspannungsbedingt passieren kann)