Hi,
baud wird als Anzahl der Impulse pro Sekunde definiert. Frage: entsprechen Impulse doch Symbole in Übertragungstechnik?
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Impulse = Symbole?Hi, baud wird als Anzahl der Impulse pro Sekunde definiert. Frage: entsprechen Impulse doch Symbole in Übertragungstechnik? Hat mich erst irritiert, aber Wikipedia sagt ja: https://de.wikipedia.org/wiki/Symbol_(Nachrichtentechnik) Man dar das "Symbol" aus der Übertragungstechnik nicht mit einem Symbol aus einem Zeichensatz verwechseln. Wiki: Zu den einfachsten und wichtigen Symbolalphabeten zählen unipolare Symbole mit der Menge d i ∈ { 0 , 1 } Im Fall der Computerkommunikation (z.B. serielle Schnittstelle) ist ein Symbol damit ein Bit. Mit Impulsen hat das aber nur bedingt was zu tun. Wenn ich 8 High-Bits übertrage, dann habe ich für das Byte quasi nur einen langen Impuls. :
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Bei binärer Datenübertragung (z.B. V24/RS232, nur 0 oder 1) ist ein Bit ein Symbol. Es gibt aber andere Übertragungsverfahren, bei dem mehrere Bits pro Symbol übertragen werden, z.B. QAM16. Da können durchaus mehrere Bits in einem Symbol übertragen werden, da ein Symbol hier 16 Zustände hat. Baudrate bleibt gleich, aber Bitrate erhöht sich. :
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Siehe Seite 27 von https://videoonline.edu.lmu.de/en/pdl/files/videoonline/data/396/files/ohlbach-090429.pdf
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Baud wurde 1926 vom CCITT definiert und ist irgendwann SI Einheit geworden. Neben den genannten binär und Hexedecimal hat ternäre noch eine gewisse Bedeutung bspw. Automotive Ethernet. Auch ja und für die Billigheimer unter den Konsumenten werden in eine Flash-Zelle auch mehrere Zustände in ein Symbol gequetscht. :
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Unsinn, das war noch niemals SI-Einheit.
Wenn du es doch endlich einmal schaffen würdest, vernünftige Quellenangaben zu machen. Wo hast du diesen Unsinn her?
"...Liebe Nutzerinnen und Nutzer, bitte beachten Sie, dass VideoOnline im Herbst 2026 endgültig abgeschaltet wird. Ab diesem Zeitpunkt besteht keine Möglichkeit mehr, auf die Plattform und ihre Inhalte zuzugreifen. Aktuelle Vorlesungsaufzeichnungen finden Sie bereits jetzt auf LMU-OpenCast. Einen Teil der bisherigen Vorlesungsaufzeichnungen aus VideoOnline können Sie zukünftig auf unserem Videoportal UnterrichtOnline.org nutzen..." ciao Ach herrje, auf dem Pausenhof werden wieder die Geschiss-Schleudern für einen Shitstorm ausgerichtet ... Fakt ist, das Baud eine international vereinbarte amtliche Einheit für die Symbolrate ist. Mag sein das das Attribut "Amtlich" in der Privatisierungswelle des Fernmeldewesens verloren gegangen ist - ändert aber nix, das das Baud als Einheit einer technischen Größe allenthalben in Lektionen zu Grundlagen des Nachrichtentechnik/Informationstechnik vermittelt wird, wenn ich mich recht erinnere auch in den Texten zu Amateurfunklizenz (E. Moltrecht).
Was denn jetzt, du Schwätzer? Baud ist nicht mal in den abgeleiteten SI-Einheiten gelistet. Kannst du nicht einmal die Tastatur stillhalten, wenn du keine Ahnung hast? Wie bereitsgeschrieben, die technische Einheit "Baud" ist Lehr-Inhalt der Aussbildung. Wer da unbedingt von "Dummschwätz" krakeelen will, zeigt m.E. eigentlich nur bestehende Bildungslücken und die Unwilligkeit, in der Fachliteratur zur Behebung derselben nachzuschlagen. (Auszug aus "Friedrich, Tabellenbuch Elektrotechnik"). :
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Beitrag #8083180 wurde von einem Moderator gelöscht.
Wow... zurück zum Fernschreiber. Mir persönlich gefällt das sehr, aber mit aktueller Technologie hat das absolut nichts zu tun. Wenn du geschwiegen hättest... :
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Wobei wir beim nächsten Stolperstein "Symbolrate" angelangt wären. Die Satellitenfernsehjünger kennen die ja sicherlich. Und wer erklärt jetzt allgemeinverständlich, was 27500 bedeutet? Oder was bedeutet bei DRM QAM 16 bei SDC und QAM 64 bei MSC? Für mich bedeutet diese Einführung von "Symbol" als Begriff, eine Überordnung zu tatsächlichen kleinsten Informationseinheit, dem Bit. Damit es nicht zu unhandlich wird. In einem Symbol können bei QAM 4 eben 4 Zustände unterschieden werden, denen dann vier Informationseinheiten, sprich Bits zugeordnet werden. Aber es ist ein Symbol, nicht deren vier. Rein modulationstechnisch könnte man sich das so vorstellen. zwei Amplitudenzustände. +1 und -1 und zwei "Phasen"-Zustände +90° und -90°. Und dann das Ganze so aufmodulieren, dass die Maxima immer auf den Minima des Nachbarträgers liegen. Sowas nennt man dann OFDM Othogonal Frequency Division Multiplexing. Übrigens auch Bei DAB+. Damit bekommt die Frge des TO nicht nur eine theoretische Antwort, sondern ein bisschen Praxisbzug. Ich weiß, die Sache ist nicht so ganz einfach. ciao
Vier verschiedene Zustände ergeben keine 4 Bit Information. ... Für mich bedeutet diese Einführung von "Symbol" als Begriff, eine Überordnung zu tatsächlichen kleinsten Informationseinheit, dem Bit. Damit es nicht zu unhandlich wird. ... Vorsicht, 'bit' stammt aus "einer anderen Baustelle". Historisch, also aus der Zeit der Informationsübertragung per Elektromechanik, spricht man von Symbolen und führte dann "byte" für die (elektrische) Repräsentation eines Symbols ein. Jahre später wurde dann der Begriff "bit" eingeführt, das dann zu der heute kurios anmutenden Situation führte, das ein Byte (Symbol) schon mal aus fünf 'bit' besteht. Und da wäre auch noch der Unterschied zwischen Leitungscode und Datenwort, wie bspw. beim 8b10b-Code. Da wird ein 8bit breites Datenwort in 10 bit Leitungswort umcodiert und diese übertragen. In den breiteren 10b Code stehen dann auch noch u.a. Steuerworte für die Übertragung, von denen der Enduser oben an der Datenglotze nichts weiss. :
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Phantasiert.
Anscheinend hast du den Unterschied zwischen Symbol, Byte und Bit nicht begriffen. Was du oben schreibst, ist jedenfalls Humbug.
Gerade bei der Fernschreiberübertragung mit zwei Zuständen ist die Zuordnung von Bits zu Symbolen 1:1, d.h. die Bitrate ist gleich der Baudrate. Im "Lexikon der Eletrotechniker" des VDE-Verlags 1996 steht, dass die Einheit Baud 25 Jahre nach Baudots Tod (1903, also 1928) auf deutschen Vorschlag hin angenommen wurde. Die Kürzel "an" der Literaturangebe steht für "Dr.-Ing Helmut Anschütz" :
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Der Internationale Telegrafenkongress (CCITT) tagte 1926 und 1929 in Berlin. https://www.itu.int/en/history/Pages/CompleteListOf-CCIF-CCIT-CCITT-WTSA-Assemblies.aspx 1926 soll das baud als Einheit von diesem Kongress festgelegt wurden sein, siehe vorletzten Abschnitt im Anhang.
Aber nicht als SI-Einheit!
Ganz sicher nicht.
Und auch nicht amtlich. Bitte auch die Tippfehler entsprechend der damals gültigen Duden-Fassung herauspicken ... SCNR
Zu dumm zum brummen.
Das CCITT formierte sich Ende 1956, erste Vollversammlung im Dez. 1956 in Genf - finde den Fehler. :
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Das CCITT ist die Vereinigung von CCIT und CCIF, deren Vorgängerorganisation auf eine Gründung im Jahre 1856 (Internationaler Telegraphenverein ) zurück gehen. Für die Beantwortung der TO-Frage ist die Relevanz dieserJahreszahleneierei genau: ∅ .
So wie dein ganzes Geseiere. Na klar, recherchierte Auszüge aus der Fachliteratur sind "Geseiere". Und "Schwarz" ist gleich "Weiss" und morgen wird wieder ein Möchtegern-Philosoph auf dem Zebrastreifen überfahren ... :
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Bei dir schon.
Und welche Farbe haben deine Pillen?
"nennt sich heute ITU-T" https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#SI-Einheiten Da wird nirgends das Baud genannt. Aber unter "Häufigkeiten" sind ähnliche Massangaben für eine „Anzahl an Ereignissen pro Zeitspanne“ genannt. Wie wär’s mit einem QAM16 Beispiel? In QAM16 werden vier Bit in ein Symbol zugeordnet. Das Symbol wird über ein Pulse Shape Filter (z.B. raised cosine Filter) in einen Impuls (oder zwei für I und Q) umgewandelt. Ist diese Beschreibung korrekt? Also mit "Impulse" ist hier ein (zweiwertiges) Pulse-Code-Moduliertes (PCM) Signal gemeint ? Und die Frage ist, ob man ein Quadratur-Amplituden-Moduliertes (QAM) Signal ohne Datenverluste in ein solches umwandeln kann ? Und als weitere Bedingung kommt noch hinzu dass das Medium ('Kabel') nicht gewechselt wird ? Klassischerweise ist da immer eine Demodulation dazwischen und wenn man zwischen Analog- und Digital-Modulation wechselt noch eine Abtastung. Und neben dem Übergang von einer betrachtung als Wert-kontinuirlich oder wertdiskret, kommt da noch der Übergang zwischen Zeitkontinuirlich und Zeitdiskret (getaktet). Aber das ist hier ohnehin vorausgesetzt. Mit "Symbol" ist man hier m.E. auch zu unspezifisch, die Menge aller Symbole (Alphabet') muss betrachtet werden. Bei zweiwertiger Modulation (serielle Bit-Übertragung) besteht diese Menge nur aus den beiden Elementen '1' und '0', während es bei einer QAM16 aus 16 Elementen besteht. Man kann natürlich auch mehrere Medien parallen Benutzen und dadurch die Anzahl der Elemente in der Symbolmenge erhöhen. Also beispielsweise bei 4 (unabhängigen) Leitern wächst die Symbolmenge auf eine mit den 16 Elementen "0000", "0001", ..., "1111" an. PS: QAM wird auch als gleichzeitige Amplituden- und Phasen-modulation beschrieben, beim Transformation in Pulse dürfte die Information in der Phasenmodulation "verloren gehen" . :
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Da geht gar nichts verloren, wenn man es richtig macht. Die Information in einem QAM16 Symbol beträgt 4 Bit. Entsprechend bräuchtest du vier binäre Pulse, um dieselbe Information zu präsentieren. "Richtig machen" ist leicht gesagt, ... Da könnte man also 4 (unabhängige) Leitungen/Kanäle mit der gleichen Abtastrate wie beim QAM-16 verwenden oder eine Leitung mit der vierfachen Abtastrate (und eigentlich noch einen Wordtakt dazu übertragen um das erste bit des Quadrupels zu kennzeichnen plus die Festlegung ob msb oder lsb zuerst kommt). Aber was schreibt man hier einem, bei dem dann doch wieder "Unsinn" ankommt ... :
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Moin,
Ja. Da koennte also z.b. so ein Signal S(t) dabei rauskommen:
und I und Q koennten z.b. jeweils einen dieser Werte haben: [-3 -1 1 3]. Macht dann also 16 Kombinationen fuer jedes Symbol, was uebertragen wird.
Das Filter brauchst du nur, wenn dich die grosse Bandbreite stoert, die ein Rechtecksignal (d.h. hartes Umschalten zwischen den verschiedenen Symbolen) nunmal hat. Gruss WK ... Das Filter brauchst du nur, wenn dich die grosse Bandbreite stoert, die ein Rechtecksignal (d.h. hartes Umschalten zwischen den verschiedenen Symbolen) nunmal hat. ... Halt ein bandbegrenztes Signal wie man es bspw. für WiFi braucht, bei dem die verfügbaren Kanäle u.a. wegen der Frequenzzuteilung nicht beliebig breit sind. :
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Was hat die Bandbreite mit der Frage nach der Zahl der Impulse pro Sekunde zu tun? Die Bandbreite hängt von der PulsFORM ab. Was hat die Bandbreite mit der Frage nach der Zahl der Impulse pro Sekunde zu tun?
Zitiere mich gefälligst ordentlich! Nach der Bandbreite fragt der TO überhaupt nicht und schon gar nicht geht es um theoretische Aspekte, wie z.B. die Kanalkapazität. Beim TO sollte angekommen sein, das man Symbole nicht pauschal mit Impulsen gleichsetzt. Die Begrifflichkeiten der Nachrichtenübermittlung schliessen auch heute archaisch anmutende Techniken ein, wie bspw. Signalmasten und den Zeigertelegraphen. <offtopic>Ich wüsst nicht, das wir hier auf eine Gerichtsverhandlung sind, bei der jede Äußerung der Beteiligten und Zeugen vom Stenographen festzuhalten ist - Zweck des Forums ist Informationsaustausch, Nicht Befehlskette. Und was ist mit "nicht zitierfähigen Äußerungen" wie so in manchen Polizeiberichten zu lesen ist ?! </offtopic>:
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Beitrag #8084275 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8084277 wurde vom Autor gelöscht.
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