Seit einigen Wochen quäle ich mich mit WhatsApp auf dem PC (WIN11). Nach jedem Neustart des PCs funktioniert das einwandfrei aber nach einiger Zeit der Nichtbenutzung dann keine Reaktion mehr (so lautet auch die Meldung "WhatsApp reagiert nicht"). Da nützt auch kein Beenden des Tasks und Neustart, nur der komplette Neustart des Rechners.
Im Netz finde ich zwar einige Hinweise aber nichts hat bisher wirklich geholfen. Echt lästig weil ich das Getippe auf dem Handy HASSE.
Sebastian, DANKE. Bisher funktioniert das einwandfrei, wußte gar nicht daß es das gibt. Allerdings will die Webversion ständig die Microsoft App installieren....
Sebastian, DANKE. Bisher funktioniert das einwandfrei, wußte gar
nicht daß es das gibt. Allerdings will die Webversion ständig die
Microsoft App installieren....
Am 16. Mai ist #ReinstallWhatsAppDay. Bei aller Kritik an WA ist es halt doch ein gemeinsamer Standard der Menschen geworden und bei mir im Bekanntenkreis ist bisher jeder mindestens für bestimmte Anwendungszwecke eingeknickt.
Oder eine "gewöhnliche" per USB-C-USB-A-Adapterkabelchen anschließen, das finde ich einfacher, als jedesmal das Gehangel durch verschiedene Menüs zum Aktivieren und Koppeln der Bluetooth-Verbindung.
und bei mir im Bekanntenkreis ist bisher jeder mindestens für bestimmte
Anwendungszwecke eingeknickt.
Einige wenige weigern sich konsequent, vorallem wohl wegen Datenschutzbedenken; die müssen dann aber damit leben, teilweise aus Kommunikationsgruppen "ausgegrenzt" zu bleiben, weil ein Großteil der Übrigen nicht gewillt ist, extra deshalb sich eine alternative App wie Signal zu installieren.
Bei aller Kritik an WA ist es halt doch ein gemeinsamer Standard der
Menschen geworden
Das ist genau das Problem. Ich habe auch WA installiert und nutze es, obwohl ich es nicht mag. Signal nutzen die wenigsten und mit mir alleine zu chatten ist nicht so prickelnd.
Ein Schelm (oder auch nicht), wer da jetzt Parallelen bei MS Windows und
Office sieht.^^
Das wollte ich auch noch erwähnen aber ich wollte nicht noch ein anderes Thema hochkochen lassen. ;-)
(nutze Linux Mint und WA ist noch nie abgestürzt)
Oder eine "gewöhnliche" per USB-C-USB-A-Adapterkabelchen anschließen,
das finde ich einfacher, als jedesmal das Gehangel durch verschiedene
Menüs zum Aktivieren und Koppeln der Bluetooth-Verbindung.
Wenn man Bluetooth eh aktiv hat sollte sich das Prozedere auf Anschalten der Tastatur beschränken. Hab das aber so auch noch nicht praktiziert.
Hab aber mal mein Android-Handy an die USB-C-Dockingstation vom Laptop angeschlossen. Der große Desktop-Bildschirm blieb zwar dunkel, aber Maus und Tastatur funktionierten auf dem Handy :)
Einige wenige weigern sich konsequent, vorallem wohl wegen
Datenschutzbedenken;
Absolut nachvollziehbar.
weil ein Großteil der
Übrigen nicht gewillt ist, extra deshalb sich eine alternative App wie
Signal zu installieren.
Vor einiger Zeit gabs ja mal nen kurzen Boom bei den Signal-Installationen, aber selbst Leute, die sowohl WA als auch Signal haben kommunizieren halt lieber per WA.
Auch wenn es dem einen oder anderen vielleicht nicht gefällt: Sprache und damit auch Kommunikation ändert sich.
Mit dem Festnetztelefon war man erreichbar, wenn man zuhause ist, ansonsten halt nicht.
Mit dem Mobiltelefon wurde man ständig erreichbar, was zu einem gewissen "Erreichbarkeitsstress" geführt hat.
Durch Messenger-Dienste wie unter anderem WhatsApp wurde die Kommunikation nicht nur schriftlicher, sondern führt auch wieder zu mehr Selbstbestimmung beim Emfpänger. Ich muss nicht auf den Rückruf warten, ich muss kein Zeitfenster haben, in dem mich jemand anruft, sondern ich kann die Nachricht lesen und kann antworten, wann ich Zeit und Motivation habe.
"WhatsApp" hat der Menschheit Textnachrichten beschert. Und die Nutzer
soweit verblödet, daß sie nicht mehr wissen, wie man ein Telephon hält.
"Telefon" hat der Menschheit Telefonate beschert. Und die Nutzer soweit verblötet, dass sie nicht mehr wissen, wie man ein Telegramm versendet.
"Telegramm" hat der Menschheit Textnachrichten beschert. Und die Nutzer soweit verblödet, dass sie nicht mehr wissen, wie man einen Brief schreibt.
"Brief" hat der Menschheit Briefe beschert. Und die Nutzer so weit veblödet, dass sie nicht mehr wissen, wie man einen Boten entsendet.
Ein Wandel der Kommunikationswege ist keine Verblödung, es ist ein normaler evolutionärer Prozess. Der Frust und das Unverständnis für jüngere Generationen sind ja aber nun ein bekanntes Problem.
Zur Zeit existieren nun einmal zwei Generationen, die mit vollkommen unterschiedlichen Technologien aufgewachsen sind. Telefon vs. Whatsapp, Streaming/Web-Videos vs. lineares Fernsehen/Radio, Internet vs. Zeitung und Zeitschriften.
Die junge/jüngere Generation ist nicht dümmer, weil sie mit anderen Dingen aufwächst. Die jüngere Generation ist faul, weil sie auf ihre Freizeit achtet und nicht 12 Stunden, 6 Tage im Bergwerk arbeiten möchte. Die jüngere Generation ist nicht verblödet, weil sie nicht mit einem Telefon aufgewachsen ist.
Dinge ändern sich und der älteren Generation fällt es schwer, Schritt zu halten und die aktuelle recht schnelle Entwicklung der Kommunikationswege mitzuverfolgen. Der daraus resultierende Frust wird leider immer auf "die Jugend von heute" geschoben.
Kein Wunder, dass die Reaktion der "Jungend von heute" nur noch ein gelangweiltes "Okay, Boomer" ist.
Nur, weil die jüngere Generation mehr auf ihre mentale Gesundheit achtet, mehr auf persönlichen Raum und keine 45 Jahre für 40 Stunden die Woche in einem Stahlwerk arbeiten möchte, ist sie nicht faul und nicht verblödet. Die aktuelle Generation erlebt gerade kein Wirtschaftswunder, kein Aufatmen nach dem Krieg und keine "neue Freizügigkeit". Die Corona-Jahre haben die Generation geprägt, der Kauf einer Immobilie ist nahezu unmöglich, mehere Wirtschaftskrisen, ein toxischer Arbeitsmarkt, die Politik wird von Nazis und "alten reichen Säcken" dominiert,...
Wenn früher wirklich alles besser war, wieso ist es dann so schwer, der aktuellen Generation zuzugestehen, dass sie es nicht gut hat?
Und wo ist dann das Problem dabei, dass es sich die Generation einfach machen will, wo es möglich ist?
Die Möglichkeit, Textnachrichten zu lesen, wann es passt und zu antworten, wann es passt, ist keine Faulheit und keine Verblöding, es ist eine der wenigen Entlastungen, die sich die Generation leisten kann.
So viel Blabla, und kein einziges "Emoji"? Um als richtiger Apologet der
Verblödung aufzutreten, musst Du da noch an Dir arbeiten.
Daß "social media" verblödet, bestreiten nur noch ganz "spezielle"
Leute.
Okay Boomer.
Wie du von Kommunikationsmedien auf Social Media kommst, müsstest du mir allerdings noch einmal erklären, ich bin anscheinend viel zu verblödet dafür.
Ansonsten vielen Dank dafür, dass du meinen Punkt bestätigst und dich als lebendes Beispiel zur Verfügung stellst. Und nur für dich: 💖
Ich habe auch WA installiert und nutze es,
obwohl ich es nicht mag. Signal nutzen die wenigsten und mit mir alleine
zu chatten ist nicht so prickelnd.
Selbstgespräche haben enorme Vorteile: endlich kann man mal mit einem wirklich klugen Menschen sprechen, der zudem besonders nett ist und einem nicht ständig widerspricht. :-)
"WhatsApp" hat der Menschheit Textnachrichten beschert.
Die gab es allerdings schon früher. Die Älteren von uns werden sich an so genannte "Briefe" erinnern, die jedoch mit dem Tod von Bäumen und unschönen Latenzen behaftet waren. Dann gab es das Fax und nur unwesentlich später die E-Mail und die SMS, was zumindest die Latenzen stark verringert hat.
Und die Nutzer
soweit verblödet, daß sie nicht mehr wissen, wie man ein Telephon hält.
Du sollst doch nicht immer von Dir auf andere schließen. Zudem ist es bei jüngeren Nutzern dieses SchwatzApp ja so, daß Textnachrichten kaum noch genutzt werden, anstelle dessen werden zunehmend oft nurmehr Sprachnachrichten geschickt, auch dann, wenn man sie mit Textnachrichten beantwortet und dadurch also signalisiert, daß man lieber schreibt als spricht (oder zuhört -- zumal manche Leute spürbar erst während des Sprechens nachdenken, was sie sagen wollen). Insofern sehe ich SchwatzApp eher als eine netzwerkfähige Version des guten alten Diktiergeräts.
Durch Messenger-Dienste wie unter anderem WhatsApp wurde die
Kommunikation nicht nur schriftlicher, sondern führt auch wieder zu mehr
Selbstbestimmung beim Emfpänger.
Es geht hier bei WA auch nicht um die Messenger Dienste an sich, sondern um eine der unsichersten Methoden zur Kommunikation.
Und weil speziell WhatsApp unsicher ist, verblöden die "jungen Leute"
und wissen nicht, wie rum man einen Telefonhörer hält?
Das musst du mir bitte einmal erklären.
Vielleicht hältst Du mal unterschiedliche Behauptungen und Beiträge auseinander.
Das Verblöden war auf die sozielen Medien bezogen und auch nicht von mir. Aber daß manche soziale Medien verblöden, da kann ich schon zustimmen. Das hat aber speziell mit WA relativ wenig zu tun und ist eher auf Facebook, Tiktok, YT ect. gemünzt.
Minimimi..
…
die Politik wird von Nazis und "alten reichen Säcken" dominiert,...
Mit etwas Nachdenken könntest du dahinter kommen, dass die Boomer das gleiche Problem hatten. Nur waren das da noch die Original-Nazis, die vom vom Krieg übriggeblieben waren.
Und zum Thema: die Boomer-Generation hat den gesamten oben aufgeführten Kommunikationswechsel vom Brief bis heute nicht nur vollständig erlebt, sondern zum allergrößten Teil selbst erfunden und durchgeführt. Gen Z hat bisher - gar nix.
Wohnen und Eigentum war damals deutlich erschwinglicher
Stimmt nicht. Schau Dir mal die damaligen Gehälter an. Heute ist auch der m^2 Bedarf erheblich angestiegen.
Vereinfachter Vermögensaufbau durch u.a. Immobilien und später steigende
Immobilienpreise
Die werden auch in Zukunft steigen. Das läuft also auf das Gleiche hinaus.
Keine Zukunftsangst durch wirtschaftlichen Aufschwung
Diesen Aufschwung gab es nur in den 70ern. Nach meinem Studium (2.Bildungsweg) habe ich z.B. im studiertem Beruf (Chemie) keinen Job mehr bekommen und habe dann fachfremd gearbeitet.
Weniger jammern und machen war angesagt.
Gute Chancen durch hohen Bildungsabschluss und Aufstieg durch Erfahrung
Es steht in D jedermann jeder Bildungsweg frei (Motivation vorausgesetzt).
Gute Rentenversorgung durch arbeitsstarke vorhergehende Generationen
Die ist auch nur gut wenn man vorher kräftig eingezahlt hat.
Klimawandel war kein Problem und wurde einfach in die Zukunft verschoben
Wird heute ja auch noch gemacht. Oder meinst Du, die jüngere Generation verzichtet auf irgend etwas?
Von 2x pro Jahr iun Urlaub fahren konnte der Ducvhschnitt auch damals nur träumen. Heute ist eher 4x pro Jahr angesagt (natürlich Fernziele mit dem Flieger. D ist ja uncool).
Gute Infrastruktur durch ordentlich Neu- und Ausbau
OK, speziell in D durch jahrzehntelange "schwarze Zahlen" verursacht.
Bessere demografische Verteilung ohne Überalterung, dadurch besser
finanzierbarer Sozialstaat
Soviel Bürgergeldempfänger wie jetzt gab es noch nie. Ist also z.T. der Politik gechuldet.
Politisch größere Stabilität, weniger parteiliche Zersplitterung
Auch die junge Generation darf wählen. Wie kommt das also zustande?
Es steht in D jedermann jeder Bildungsweg frei (Motivation
vorausgesetzt).
Und die nötige Finanzkraft nicht zu vergessen.
Auf BAFöG "dürfen" die Berechtigten nach Antragstellung teils sechs Monate warten. Und diese wollen überbrückt werden. Nicht bei jedem Studium ist Erwerbstätigkeit im notwendigen Umfang möglich.
Und die nötige Finanzkraft nicht zu vergessen.
Auf BAFöG "dürfen" die Berechtigten nach Antragstellung teils sechs
Monate warten. Und diese wollen überbrückt werden. Nicht bei jedem
Studium ist Erwerbstätigkeit im notwendigen Umfang möglich.
Ok, aber auch das läßt sich stemmen und das mit dem Bafög ist auch nicht die Regel. Man kann dort auch Vorschuß beantragen wenn es länger dauert. Das war früher auch nicht anders.
Daß es Kinder wohlhabender Elter immer leichter haben, ist kein neuzeitlicher Effekt.
In anderen Ländern muß man für das Studium zahlen. Das bringt teilweise auch gutsituierte Eltern an de Grenzen. Bezüglich Bildung ist D im Vergleich immer noch Schlaraffenland (jedenfalls wenn man es auf die Möglichkeiten bezieht).
Mit etwas Nachdenken könntest du dahinter kommen, dass die Boomer das
gleiche Problem hatten.
Achso, ja, ne dann ist die Jugend heute tatsächlich einfach verblödet.
Meine Schuld.
Was ist denn mit:
Wohnen und Eigentum war damals deutlich erschwinglicher
Nö. Bauen war zwar günstiger, die Löhne aber auch niedriger und man hat gefühlt sehr viel mehr Eigenleistung erbracht. Außerdem hat man meist draußen weit vor der nächsten Stadt gebaut oder gekauft. Und wenn ich heute über die Dörfer fahre, sehe ich, dass das heute genauso zu sein scheint.
Keine Zukunftsangst durch wirtschaftlichen Aufschwung
Witzbold. Von wem schreibst Du? Mitte der 70er bis Mitte der 80er gab's einen heftigen Strukturwandel mit Massenentlassungen. Anfang der 80er waren Lehrstellen Mangelware und viel Studiumabsolventen mußten sich fachfremde Jobs suchen.
Gute Chancen durch hohen Bildungsabschluss und Aufstieg durch Erfahrung
Das ist heute nicht anders als damals.
Gute Rentenversorgung durch arbeitsstarke vorhergehende Generationen
Hä, Rente ist ein Umlagesystem.
Klimawandel war kein Problem und wurde einfach in die Zukunft verschoben
Dafür gab's "kalter Krieg", Bundeswehr, Zivildienst und damit mehr als ein Jahr fremdbestimmtes Leben.
Gute Infrastruktur durch ordentlich Neu- und Ausbau
Busverbindungen gab's deutlich weniger und auf dem Land am Wochenende oft gar nicht, die Züge waren zwar pünklicher, dafür gab's weniger Verbindenungen. Es gab auch weniger Autobahnen und 4-spurige Bundesstraßen. Dafür war's leerer, weil nicht jeder meinte, mit dem Auto auf's Klo zu fahren und es fuhren weniger LKWs. Dafür gab's im Winter auch keine Erdbeeren vom anderen Ende der Welt, achja, und auch keine Platinen innerhalb einer Woche aus China.
Schreibt jemand in einem Forum, mithin: in genau so einem sozialen
Medium, das er gerade verteufelt.
Foren wie dieses hier haben mit "sozialen Medien" nicht viel gemeinsam.
Aber natürlich haben sie das, Foren sind ein Ursprung sozialer Medien. Benutzergenerierte Inhalte, eine Gemeinschaft, Interaktion und Austausch, alles da. Der Unterschied ist, daß sich Foren gemeinhin mit einem definierten Thema befassen, während die moderneren sozialen Medien grundsätzlich eine größere thematische Breite behandeln, und diese dann wieder auf jene Benutzerinteressen verengen, die die Algorithmen vermuten.
Aber natürlich haben sie das, Foren sind ein Ursprung sozialer Medien.
Für einige Hauptakteure in diesem und auch anderen Threads ist das Forum hier anscheinend DER soziale Dreh- und Angelpunkt des Lebens. Die ham doch sonst nix.
Aber natürlich haben sie das, Foren sind ein Ursprung sozialer Medien.
Benutzergenerierte Inhalte, eine Gemeinschaft, Interaktion und
Austausch, alles da.
Gemeinschaft? LOL. Darunter verstehe ich was anderes. :-D
Der Unterschied ist, daß sich Foren gemeinhin mit einem definierten
Thema befassen, während die moderneren sozialen Medien grundsätzlich
eine größere thematische Breite behandeln,
Und daß man in sog. "sozialen Medien" mit seiner realen Identität auftritt, ein "Profil" mit persönlichen Texten und Fotos von sich gestaltet und allerlei politische, religiöse und sonstige Ansichten mit einem gemischten und schwer definierbaren Kreis aus befreundeten, bekannten und unbekannten Menschen "teilt".
Ein Forum wie dieses hier ähnelt eher dem Usenet oder Mail-Verteilern bzw. -Reflektoren.
Dafür stand ständig der Russe vor der Tür, die RAF zog eine Blutspur durch das Land, Karl der Käfer wurde nicht gefragt, unsere Schwestern und Brüder im Osten saßen noch hinter der Mauer, in der Ukraine explodierte ein Atomkraftwerk, der französische Geheimdienst hat die Rainbow Warrior versenkt und von all den anderen schrecklichen Dingen, die sich seinerzeit zugetragen haben, wollen wir hier erst gar nicht reden. Insofern sei mir bitte nicht böse, aber ein reines Zuckerschlecken war das damals auch nicht.
In Anlehnung an den den Kindersong "What's This? What's That?" gab es den Komedy-Sketch, wo eine sprechende Person immer wieder eine Satz versucht lozzuwerden, aber nur bis zum Whats (What's) kommt. In Analogie zu der Klassik, wäre es sehr ungewöhnliich, wenn sich zugehörige App nicht dem gleichtun würde.
"Soziale Medien" (meinetwegen "im engeren Sinne") meint primär Facebook, "X", Instagram und ähnliches. Der Begriff wurde AFAIR auch erst durch Facebook populär.
RCS muss man auch nicht kennen. RCS benötigt eine App, die der Empfänger erstmal besitzen muss. Das ist kein würdiger Nachfolger. Es gab und gibt kein RCS fähiges vintage Tastenhandy. SMS läuft nach wie vor auf jedem Gerät, sogar über GSM.
Nein, im Gegenteil sogar in einer eng gefaßten Definition. Um ganz genau zu sein in der Definition, auf die sich die Fachleute geeinigt haben.
"Soziale Medien" (meinetwegen "im engeren Sinne") meint primär Facebook,
"X", Instagram und ähnliches. Der Begriff wurde AFAIR auch erst durch
Facebook populär.
Es ist durchaus üblich, daß etwas bereits existiert und erst später einen Namen erhält. Daß ein Fachbegriff erst viel später außerhalb der Fachwelt bekannt wird und breitere Verwendung findet, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich. Ich ganz persönlich würde sogar annehmen, daß so etwas eher Regel denn Ausnahme ist.
Der Begriff "soziale Medien" oder "social media" wurde allerdings bereits 1994 auf einer Konferenz in Tokyo verwendet, siehe dazu auch den Wikipedia-Artikel dazu [1] (mit Quelle ebendort). Das war etwa zehn Jahre bevor Facebook überhaupt gegründet wurde.
Der besagte Wikipedia-Artikel beginnt übrigens so:
1
Soziale Medien oder englisch Social Media sind digitale Medien bzw. Plattformen (Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich im Internet zu vernetzen, sich also untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln, in einer definierten Gemeinschaft oder offen in der Gesellschaft zu erstellen, zu diskutieren und weiterzugeben.
Der englischsprachige Wikipedia-Artikel [2] startet mit der Aussage:
1
Social media are new media technologies that facilitate the creation, sharing and aggregation of content (such as ideas, interests, and other forms of expression) amongst virtual communities and networks.
Beide Artikel erwähnen Foren (bzw. "forums") jeweils sechs Mal, jeweils ausdrücklich als Soziale Medien oder "social media". Foren zählen also offensichtlich nicht zu einer "weit gefaßten", sondern zur allgemein gültigen Definition von Sozialen Medien.
Nun kannst Du Dir natürlich jederzeit gerne Deine eigenen Definitionen für etablierte Fachbegriffe ausdenken, wir leben ja zum Glück in einem freien Land. Ich befürchte nur, daß das der Kommunikation mit Menschen abträglich ist, die sich auskennen. :-)
Soziale Medien oder englisch Social Media sind digitale Medien bzw.
Plattformen (Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich im
Internet zu vernetzen, sich also untereinander auszutauschen
Dann zählen TikTok, Instagram & Co eindeutig nicht dazu, denn diese Plattformen dienen ausschließlich der Selbstdarstellung und stellen keine Gemeinschaft dar.
Daß ein Fachbegriff erst viel später außerhalb der Fachwelt bekannt wird
und breitere Verwendung findet, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich.
Nicht selten wird der Begriff dann außerhalb der "Fachwelt" abweichend bzw. in diesem Falle hier weitaus enger gefaßt verwendet. Wie Soziologen und Medienwissenschaftler den Begriff definieren, ist mir übrigens weniger wichtig; mir ging es darum, was Daniel Durchschnittsmensch heutzutage darunter versteht.
Nun kannst Du Dir natürlich jederzeit gerne Deine eigenen Definitionen
für etablierte Fachbegriffe ausdenken, wir leben ja zum Glück in einem
freien Land. Ich befürchte nur, daß das der Kommunikation mit Menschen
abträglich ist, die sich auskennen.
Das wäre nicht weiter schlimm, da ich derzeit keinen Umgang mit Soziologen und Medienforschern pflege. Andererseits tritt bei diesbezüglich Fachfremden kein Kommunikatioinsproblem auf, weil diese bei Social Media an genau das denken, was ich damit meine.
Die aber zumindest bei Android standardmäßig installiert ist.
Nein, keineswegs. Du kannst vielleicht für Dein Android Gerät sprechen, aber nicht für jeden Kontakt in Deinem Telefonbuch.
Ich kann mich daran erinnern dass RCS bei mir erst nach einem Update von (com.google.android.apps.messaging) unterstützt wurde. Das kam allerdings mit einem Zwang zur Verknüpfung der Telefonnummer zum Google-Account einher (die App benötigt einen Account), weswegen ich das Update wieder deinstalliert habe.
Überhaupt waren die meisten Android SMS Apps schon immer eine Krankheit, u.a. haben die nicht mal anzeigen können wann eine SMS gesendet wurde, sondern nur wann man sein Gerät eingeschaltet bzw. die SIM Karte wieder in Betrieb genommen hat. Weswegen ich mir irgendwann mal Textra installiert hatte, was wohl auch viele machen: Die Standard App durch 3rd Party App ersetzen.
Der Punkt ist, man muss sein Gegenüber erst abchecken. Möglicherweise empfängt es Dich nicht, da die technischen Voraussetzungen dafür fehlen.
Auf Telefonate und SMS trifft das nicht zu, die funktionieren in jedem Hinterwaldsland, auch ohne Internetzugang. Was anderes will ich gar nicht nutzen.
WhatsApp auf dem PC ist allerhöchstens geil um die Ex-Freundin zu überwachen.
Es gibt leider Gründe, warum man sich an dem Gaappe beteiligen muss und dann ist ein Browser auf einem anonymen PC immer noch besser, als das Telefon finde ich.