Split Klimaanlage vormontieren.

OP #8080946
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Laut EU Verordnung Klimaanlage mit dem Kältemittel r32 darf nur eine geschulte Person mit Zertifizierung in Betrieb nehmen. Die eigentliche Montage ist eigentlich sehr einfach. Zwei Einheiten , eine innere Einheit ( im Zimmer) und eine äußere Einheit (draußen) werden mit zwei Kupfer Leitung verbunden. Wenn eine nicht Zertifizierte das machen wird, droht eine Strafe bis 50 Tausend Euro. Bei aktuellen Wetter besteht große Nachfrage nach Klimaanlagen. Entsprechend der Situation sind die Montagepreise in Absurdum geführt. Bohrloch für 200 Euro. Absurde Preise für Materialien… Ich möchte nicht gegen EU Verordnung verstießen und diese einfache Montage selber machen und eine zertifizierte Person (eine Firma…) beantragen mit Evakuieren meiner Klimaanlage und der Öffnung der Ventilen von Kältemitteln.

#8080978
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So ähnlich habe ich das vor ein paar Jahren gemacht für Split Klima und WP. Geräte und Material gekauft. Alles vorinstalliert, evakuiert und Drucktest mit Stickstoff. Alles mit Kältetechniker abgesprochen. Der hat dann den Stickstoff abgelassen, endgültig evakuiert, aufgedreht, Dichtigkeit mit Lecksuchgerät geprüft und Inbetriebnahmemessungen gemacht. Hat gut und günstig funktioniert. War aber nicht einfach jemand zu finden. Die meisten Betriebe wollen alles selbst mit Gewinn verkaufen.

Zu den Preisen: die meisten Betriebe sind sehr teuer. Auf Kleinanzeigen und handwerkeportalen findet man aber auch welche die es günstig und fair machen.

Je nach Gegend ist evtl encliso hilfreich. Die verkaufen und vermitteln in manchen Gegenden handwerker als Partner die die Inbetriebnahme machen. Hatten nur leider niemand in meiner Region.

Heute dürfen Händler nicht mal mehr Geräte mit flourierten Kältemitteln verkaufen ohne das man einen Fachbetrieb angibt der die Inbetriebnahme macht.

R290 ist überwiegend noch keine Option. Die Geräteauswahl bei Split geräten ist aufgrund der Explosionsgefahr gering. Bei Wärmepumpen ist das etwas besser geworden.

#8080988
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Timo W. schrieb:

Heute dürfen Händler nicht mal mehr Geräte mit flourierten Kältemitteln verkaufen ohne das man einen Fachbetrieb angibt der die Inbetriebnahme macht.

Da sag ich jetzt mal nix dazu. Wenn man nicht die 100% Sichere Garantie braucht bestellt man so ein Klimagerät eben in Italien. Da brauchts den ganzen Schwachsinn mit den schon fast ideologisch von den Innungen betriebenen Hemmnissen nicht.

#8080990
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H. H. schrieb:

R32 ist ja auch brennbar, lediglich die Deflagration ist langsamer als bei R290.

Ja, brennbar schon. Die Grenzwerte sind aber sehr unterschiedlich. Meine Multisplit mit gut 1kg r32 bräuchte irgendwas um 20m³ rauminhalt als Minimum. IIRC wären bei gleichem Raum irgendwas <200g R290 erlaubt. Das reicht für Kleingeräte wie Kühlschränke aber die Split Klimageräte Hersteller tun sich mit den geringen Mengen noch schwer. Zumindest als Direktverdampfer-/kondensierer.

: Bearbeitet durch User
#8080996
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H. H. schrieb:

Ich hab 13kg auf knapp 10m²...

Schön. Hört sich zwar eher an wie gasbuddel in Schuppen o.ä. als Split Klima in Wohnraum ändert aber überhaupt nichts daran das Split geräte aus denen mehr als ein paar hundert Gramm am Innengerät austreten kann in DE/EU nicht wirklich marktfähig sind. Ich hätte auch lieber R290 Geräte an denen ich alles selber machen darf.

(Firma: Spezialeinheit) #8080997
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Bei R290 Anlagen gibt es auch Auflagen, die darf auch nicht jeder montieren. Ansonsten gilt sowohl für R32 wie auch R290 wo kein Kläger, da kein Richter.

Vermutlich werden auch die Bedenkenträger des öfteren gegen EU Recht verstoßen, einfach aus Unwissenheit darüber, was heutzutage alles verboten ist.

#8081008
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Armin X. schrieb:

Da brauchts den ganzen Schwachsinn mit den schon fast ideologisch von den Innungen betriebenen Hemmnissen nicht.

Da haben die Innungen keine Schuld. Das ist alles in der ChemKlimVO geregelt. Die F-Gase-Verordnung (eigentlich Verordnung (EU) Nr. 517/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) ist dazu in jedem Land einzeln umgesetzt worden. Bei uns eben etwas strenger als in anderen Ländern.

#8081009
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Arno R. schrieb:

Wem es zu warm ist, dem kann geholfen werden, ohne den riesen Aufwand mit einer Klimaanlage, dabei kann man auch Pollin noch etwas unterstützen:

https://www.pollin.de/p/teslanol-26034-kaeltespray-t71-400-ml-6-stueck-512493

;-)

Aber besser keine Zündquellen in der Nähe verwenden:

"Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff: Bildung explosionsgefährlicher/leichtentzündlicher Dampf/Luftgemische möglich"

Sonst ist das Hitzeproblem noch ganz anders "gelöst".

#8081035
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H. H. schrieb:

Thomas R. schrieb:

ChemKlimVO

Du meinst wohl die hier: https://www.gesetze-im-internet.de/chemklimaschutzv_2026/

Da steht nichts von R290.

War ja auch nicht darauf bezogen ;-) Die ChemKlimVO gilt wie schon gezeigt nur für die F-Gase und Propan enthält kein Fluor.

Und für mich tickt jetzt auch die Uhr: als Inhaber eines "großen Kältescheins Klasse 1" darf ich zwar bisher alles daran machen, müßte aber jetzt einen Auffrischungskurs belegen. Als Rentner weder sinnvoll noch günstig :o

: Bearbeitet durch User
#8081057
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Du darfst bei so einer vor gefüllten Klimaanlage alles selber installieren - außer letztendlich die Inbusschraube öffnen die das Kältemittel in den Komplett Reislauf entlässt

Such Dir dafür jemand über MyHammer usw

Es soll auch schon Fälle gegeben haben wo nachts dubiose Gestalten diese Schraube geöffnet haben Erstattest halt Anzeige, heute Nacht hat wer die Schraube geöffnet :-)

#8081093
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Martin S. schrieb:

Rüdiger B. schrieb:

R290

Schonmal in die F-Gase-Verordnung gesehen? Tipp: Seit Ende 2025 geändert.

Der Hinweis ist richtig und wie ich denke auch wichtig. Die Frage ist immer wie es vor Gericht gesehen wird wenn es denn wirklich mal auffallen sollte dass man eine R290 Anlage selbst in Betrieb genommen hat. Es gibt dann eigentlich nur 2 Varianten:

  1. Das Gericht sieht es praxisorientiert (mit der 11kG Pulle R290 kann und darf man soviel in die Luft blasen wie das Konto erlaubt), ergibt dann eine kleine Geldstrafe.
  2. Das Gericht wendet das Recht so an wie es im Gesetz steht. Ich meine dort stehen 50k€, dann würde bei der ersten Anlage im privaten Fall wahrscheinlich 10k€ Strafe rauskommen, bei gewerblicher Tätigkeit dann 50k€.

Ich persönlich bin der Meinung: Wo kein Kläger, da kein Richter. Einfach vernünftig und sorgfältig machen und Fresse halten. Ich habe vor Urzeiten, da kamen gerade R410a Klimaanlagen auf den Markt mehrere selbst in Betrieb genommen, und auch später wieder ohne KM-Verlust zurückgebaut. Leider sind Laien da wesentlich schlimmer, ich habe mehrfach davon gehört wie in meinem Bekanntenkreis fest installierte wie auch KFZ-Klimas einfach mit entlassen des Kältemittels auseinander genommen wurden.

: Bearbeitet durch User
#8081105
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Timo W. schrieb:

Heute dürfen Händler nicht mal mehr Geräte mit flourierten Kältemitteln verkaufen ohne das man einen Fachbetrieb angibt der die Inbetriebnahme macht.

Der allseits bekannte (üblicherweise fragende) Freund hat kürzlich im Bücherhaus eine Hantech Klimaanlage bestellt. Zwei Tage später standen die beiden Kartons vor der Tür, Niemand hatte irgendeine Frage.

Die notwendige Qualifikation zu Montage und Inbetriebnahme kann sich der geschickte Heimwerker problemlos im Internetkino aneignen. Ist kein Hexenwerk, vorausgesetzt er hat das notwendige Werkzeug. (Vakuumpumpe, Drehmomentschlüssel, Großlochbohrer)

Die angedrohten 50k€ Strafe (die ja beispielsweise auch aufgerufen wird wenn ich mein Auto auf dem eigenen Hof wasche), hat die schon mal jemand berappen dürfen? Irgendeine Strafe nach Selbstmontage und Selbstinbetriebnahme überhaupt?

Nicht falsch verstehen, die Verordnung hat natürlich Sinn. Der Hobbyklimatechniker sollte schon wissen was er tut. Die Frage ist nur ob er er weiß was er weiß. (bzw. wissen sollte) Das ist imho das eigentliche Problem.

Besagter Freund tauscht auch selber die Bremsklötze an seinem Auto und wechselt den Schlauch am Gasherd... (Soweit das ohne Spezialwerkzeug und Diagnosegerät überhaupt noch geht)

Uwe

(Firma: Hobbytheoretiker) #8081118
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H. H. schrieb:

Ist Propan danach neuerdings fluoriert?

Nach den neuen Gefährdungsbestimmungen wird auch bald das nicht mehr gekauft werden können: https://www.dm.de/p/d/1498314/denkmit-brennspiritus

Es gibt bereits Behörden, die dürfen keinen Brennspiritus mehr beschaffen um die nicht mehr weggehenden Striche von schlechten Whiteboard-Stiften vom Whiteboard zu entfernen.

In der Not wird dann halt sowas aus der Toilette für ein paar Minuten entführt oder e3twas in einen Minibehälter abgefüllt:

https://www.rossmann.de/de/gesundheit-isana-med-haendedesinfektionsmittel/p/4068134070463

Wer das weiß, ist vorbereitet und nimmt halt ein Minfläschchen mit Handdesinfektionsmittel mit und füllt zu Hause immer wieder mit Spiritus nach.

#8081242
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Hinweis: R290 ist kein "normales" Propan sondern zusätzlich gereinigt für die Verwendung in einem Kältekreislauf.

"Campinggas" darf auch einen gewissen Prozentsatz Wasser enthalten was bei einer Klimaanlage im wahrsten Sinne "tödlich" für den Kompressor ist. Und auch geringe Mengen Dreck im Gas sind bei einem Campingkocher ziemlich egal, bei einer Klimaanlage sicher nicht (TXV, Orifice etc.)

(Firma: Funkenflug Industries) #8081436
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R290 kann man sich mit ein paar Filterungen und durch einen Trockner schon passend machen, damit man das Zeug aus der roten Flasche in einem Kältemittelkreislauf verwenden kann. War viele Jahre der Rückhalt für Kältebastler, weil es eine ähnliche Drucklage hat wie R22 und mit Mineralöl funktioniert (nur etwa 10% weniger Kälteleistung). Hat sich nun erledigt.

Vielleicht demnächst mal nach CO2-Anlagen schauen, bis das auch noch verboten wird.

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#8081450
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KFZ-Klimas einfach mit entlassen des Kältemittels auseinander genommen wurden.

Und? Wo ist das Problem? Ueberleg mal wieviele Autos JEDE einzelne Werkstatt in diesem Land pro Jahr repariert wo jemand hinkommt "Klima geht nicht" und wo es dann eine Undichtigkeit irgendwo im System gab.

Vanye

#8081457
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Vanye R. schrieb:

KFZ-Klimas einfach mit entlassen des Kältemittels auseinander genommen wurden.

Und? Wo ist das Problem? Ueberleg mal wieviele Autos JEDE einzelne Werkstatt in diesem Land pro Jahr repariert wo jemand hinkommt "Klima geht nicht" und wo es dann eine Undichtigkeit irgendwo im System gab.

Vanye

Das ist ja im Grunde genau das was die EU versucht zu verhindern oder abzumildern durch: a) Zwingende Schulungen (Kälteschein) b) Umweltfreundlichere KM c) künstlich hoch getriebene Preise für KM / kommendes Verbot der Befüllung

Und wo das Problem ist solltest du erkennen. Das Problem liegt z.B. im KFZ-Bereich in der "Scheissegal-Einstellung" vieler KFZ-Profis sowie Hersteller und natürlich auch der KFZ-Bastler. Das Problem für die Umwelt liegt übrigens bestimmt nicht im Bereich Heimklimatisierung.

Aber egal, meine Einstellung dazu bleibt. Wenn man sich bewusst ist was man macht, einfach machen und nicht erwischen lassen.

#8081467
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Vanye R. schrieb:

Und? Wo ist das Problem? Ueberleg mal wieviele Autos JEDE einzelne Werkstatt in diesem Land pro Jahr repariert wo jemand hinkommt "Klima geht nicht" und wo es dann eine Undichtigkeit irgendwo im System gab.

Das betrifft jedes Auto mit Klimaanlage. Da, im Gegensatz zu Kühlschränken und Klimaanlagen, Schläuche im Spiel sind welche nie hundertprozentig dicht sind.

Taugt als Argument gegen die Zertifizierungsverordnung aber nicht. Eher sollten Schläuche in Klimaanlagen verboten werden. Wobei die heilige Automobilindustrie da sicherlich Einwände hätte...

Uwe

#8081481
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Keine Klimaanlage ist immer, fuer immer und an allen Stellen auf ewig dicht. Es gibt ja auch noch den Wellendichtring am Kompressor. Daher ist es natuerlich generell sinnvoll langfristig auf "klimafreundliche" Gase umzustellen. Was ja auch geschehen ist. Die Zeiten von R11 sind vorbei. Nur muessen sich die deutschen Gutmenschen da nicht immer extra laut drueber aufregen und extra boese Vorschriften machen wenn man bedenkt wie es bei den anderen 7.9Milliarden Menschen auf der Erde so abgeht. Am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen. .-)

Man koennte vermutlich auch LPG reinfuellen. Und dann kriegen die auch wieder einen Herzinfarkt obwohl da jedes mal beim tanken auch drei Feuerzeuge voll abgezischt werden.

Ich lach mich da auch immer bei den Autodoktoren schlapp die da auch gerne den Oberlehrer spielen und dann immer Literweise R134 auf irgendein Steuergeraet spruehen um es abzukuehlen.

Vanye

#8081513
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Man KANN die Bewegungsteile zwischen Verbrennungsmotor/Kompressor und Karosse auch in Wellrohr ausführen, das ist dauerhaft dicht. Liefert mein ehemaliger AG für alle CO2 Kfz. Anlagen weil das da von der Drucklage auch eher Sinn macht (>100bar)

Bei E-Fahrzeugen geht der Trend zu "Blockanlagen", alles in einem Block ohne KM Leitungen nach außen (nur Wasser/Glykolanschlüsse)

Mich würde mal interessieren wieviel KM auf den Schrottplätzen so "verloren" geht? Ob die dort überall Recyclinganlagen haben? Bei den "guten" sicherlich....

Bei uns im Ort werden oft Kühlschränke an die Straße gestellt, zu Abholung durch den Schrotti oder auf den Termin der Sperrmüllabfuhr wartend. Da ist spätestens nach zwei Tagen der Kompressor weg, einfach abgekniffen...

Bei R600 nicht schlimm aber bei R12?? Aua.

: Bearbeitet durch User
#8081523
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Martin S. schrieb:

H. H. schrieb:

Ist Propan danach neuerdings fluoriert?

Darf man R600 selbst nachfüllen?

(EU) 2024/573

" Artikel 2

Anwendungsbereich

Diese Verordnung gilt für: a) die in den Anhängen I, II und III aufgeführten fluorierten Treibhausgase, unabhängig davon, ob sie allein oder als Gemische vorliegen, und b) Erzeugnisse und Einrichtungen, einschließlich ihrer Teile, die fluorierte Treibhausgase enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen. "

Also weder R290 noch R600.

#8081527
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Vanye R. schrieb:

Nur muessen sich die deutschen Gutmenschen da nicht immer extra laut drueber aufregen und extra boese Vorschriften machen wenn man bedenkt wie es bei den anderen 7.9Milliarden Menschen auf der Erde so abgeht.

Deutsche Autohersteller setzen beispielsweise eine nicht unbedeutende Menge von Kraftfahrzeugen mit Klimaanlagen in die Welt. (Gut, das ändert sich grade...) Damit sollte eine gewisse Verantwortung verbunden sein.

Am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen. .-)

Der dumme Spruch nun wieder. Unser kleines, bescheidenes, Deutschland hat viele Standards, Normen, Entwicklungen etc. gesetzt welche weltweit Anerkennung und Nutzen finden. Wir haben durchaus (noch....) Potential einige Dinge auf dem Globus zu verbessern. Leider hat man den Eindruck daß die Uhren aktuell rückwärts laufen.

Uwe

#8081542
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Vanye R. schrieb:

Es gibt ja auch noch den Wellendichtring am Kompressor.

Und es gibt die Hausfrau, die das Eis im Eisfach mit dem Tapetenspachtel vom Ehemann abkratzt.

H. H. schrieb:

Martin S. schrieb:

H. H. schrieb:

Ist Propan danach neuerdings fluoriert?

Darf man R600 selbst nachfüllen?

(EU) 2024/573

" Artikel 2

Anwendungsbereich

Diese Verordnung gilt für: a) die in den Anhängen I, II und III aufgeführten fluorierten Treibhausgase, unabhängig davon, ob sie allein oder als Gemische vorliegen, und b) Erzeugnisse und Einrichtungen, einschließlich ihrer Teile, die fluorierte Treibhausgase enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen. "

Also weder R290 noch R600.

Hinz, von Dir hätte ich etwas mehr erwartet...

Artikel 10 Zertifizierung und Ausbildung (1) Natürliche Personen werden für die Durchführung der folgenden Tätigkeiten im Zusammenhang mit fluorierten Treibhausgasen im Sinne des Artikels 4 Absatz 7, des Artikels 5 Absatz 1 und des Artikels 8 Absatz 2 unter Einschluss der dort bestimmten fluorierten Treibhausgase oder im Zusammenhang mit relevanten Alternativen zu fluorierten Treibhausgasen einschließlich gegebenenfalls natürlicher Kältemittel zertifiziert:

a) Installation, Instandhaltung oder Wartung, Reparatur oder Außerbetriebnahme der in Artikel 5 Absatz 2 Buchstaben a bis f und in Artikel 5 Absatz 3 Buchstaben a und b aufgeführten Einrichtungen; (...)

Unter "natürliche" Kältemittel fallen alle Gase, die auch in der Natur vorkommen: Propan, Butan, Wasser, CO2, Stickstoff...

Ja, da hat die Lobby der Kältetechniker ganze Arbeit geleistet. So ein kleines, unscheinbares Wort...

#8081548
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Schwarzfahren ist ja auch eine Straftat. Also ist eh praktisch jeder ein Verbrecher der schon mal ein Ticket vergessen hat. Da kommts auf die Klimaanlage mit natürlichen Kältemitteln auch nicht mehr an. Mache ich mich eigentlich auch strafbar, wenn ich die CO2 Flasche an die Zapfanlage anschließe, oder einen neuen Gasgrill in Betrieb nehme?

#8081554
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Mich würde mal interessieren wieviel KM auf den Schrottplätzen so "verloren" geht? Ob die dort überall Recyclinganlagen haben?

Da wuerde ich schon erwarten das es da Vorschriften zum ordnungsgemaessen absaugen gibt. Die kippen ihr Altoel ja auch nicht ins Gebuesch. Vielleicht bekommen sie fuer abgesaugtes R134 sogar extra Kohle weil das Zeug ja auch teuer geworden ist.

Ich bin durchaus der Meinung das eine gewisse Menge an Vorschriften sinnvoll ist, aber wir neigen da immer gerne zum uebertreiben.

Hab gerade mal Google-KI befragt:

1
    In vielen Regionen Afrikas befüllen Schrauber 
2
    und Besitzer die Klimaanlagen alter Autos oft 
3
    mit Propan-Butan-Gemischen (Flüssiggas/LPG)

Hab ich es mir doch gedacht. :-D

Vanye

#8081597
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H. H. schrieb:

Martin S. schrieb:

Hinz, von Dir hätte ich etwas mehr erwartet...

Ich sehe immer noch keine Zertifizierungspflicht für diese "natürlichen" Kältemittel.

Die gibt es nicht. Aber du brauchst einen Sachkundenachweis (vulgo "Kälteschein") - siehe Abschnitt 2, §5 Abs. 1 Satz 1 ChemKlimaschutzV.

Wo wurde das denn in deutsches Recht umgesetzt?

Uff...

EU-Verordnungen müssen nicht in Nationalgesetzgebung umgesetzt werden; sie gelten ab Stichtag europaweit.

#8081614
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R290 ist ein hervorragendes KM das wir in den USA "schon immer" bei RVs anstelle von R12 verwendet haben (da die Dinger immer draußen stehen ist das Risiko gering)

Als Ersatz für neuere KM wäre ich da vorsichtiger weil man mindestens noch das Öl austauschen muß. R12 und R290 lösen mineralisches Öl gut, damit ist der Schmierungskreislauf für den Kompressor sichergestellt. Schon für R134a mußte man aber auf PAG Öle gehen um die Mischung noch hin zu bekommen. Auch R1234yf läuft üblicherweise mit PAG, manchmal auch mit POE. Da wäre ein einfacher Ersatz durch R290 möglicherweise tödlich für den Kompressor (diese Verwendung wurde logischerweise nie erprobt)

#8081705
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Martin S. schrieb:

H. H. schrieb:

Also künftig keine Wärmflasche mehr selbst befüllen, weil ja R718...

Eine Wärmflasche ist keine Maschine, sonst würde sie auch unter die Regelung fallen.

Noch ist sie keine Maschine.

Bei Fußbodenheizungen hätte ich allerdings schon Bedenken.

Wird dann eben mit Galinstan befüllt.

Frag mich nicht, welcher hirnverbrannte Vollidiot das verbrochen hat.

Wahrlich.

#8081755
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R718 hat aber einen recht eingeschränkten nutzbaren Arbeitstemperaturbereich. Nicht unter ca. 16°C und nicht über ca. 26°C

Außerhalb geht zwar auch wird aber uneffektiv. Derzeit sind nur wenige (große) Turboverdichter dafür im Angebot, eher etwas für die Prozeßkälte, nicht Haus und Hof.

Zu den Ölen siehe Schaubild [Bitzer]

Angehängte Dateien:
(Firma: Hobbytheoretiker) #8081833
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Udo S. schrieb:

Schwarzfahren ist ja auch eine Straftat.

Schwarzsehen neuerdings auch.

Was sagt die KI dazu: Der Begriff „Schwarzfahren“ ist aus sprachlicher Sicht umstritten, da die Vorsilbe „schwarz“ in diesem Kontext umgangssprachlich mit Illegalität verknüpft wird, auch wenn der Begriff historisch von der Gaunersprache (vom Verb „schwärzen“ für heimlich tun) und nicht rassistisch hergeleitet ist.

#8081889
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Dieter D. schrieb:

ist aus sprachlicher Sicht umstritten

Nö ist er nicht. Es gibt ein paar Rassisten, die meinen, man müsse jedem Begriff mit dem Wort "schwarz" tilgen, weil damit dunkelhäutige Menschen gemeint sein könnten.

Mir persönlich ist vollkommen scheiß egal, ob sich da jemand angesprochen fühlt. Denn ich vergleich zu N.... hat das Wort keinerlei historischen Kontext.

(Firma: Funkenflug Industries) #8081917
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Also was geht, wenn man z.B. R134a durch einen R22-Verdichter jagen möchte, daß man ca. 3% R290 beimischt. Egal ob das energetisch sinnvoll ist oder nicht (der Motor eines R22-Verdichters wäre für R134a deutlich überdimensioniert bzw. die Fördermenge zu gering), das funktioniert weil das R290 dann den Transport des Mineralöls übernimmt, welches sich nicht mit dem R134a verträgt.

Diesen "Trick" benutzen ältere Drop-In-Ersatzkältemittel (R413a für R12, R417a für R22), die enthalten 3% R600a für den Öltransport, werden inzwischen aber selbst obsolet bzw. landen auf der EU-Abschussliste.

Und ja, diese tollen Richtlinien mit ihren schlauen Formulierungen wurden von der Kältelobby halt gezielt für Politiker vorgekaut, die davon keine Ahnung haben und sich der Tragweite ihrer Entscheidung überhaupt nicht bewusst sind - oder es ist ihnen schlicht egal was der Heimwerker noch selbst können darf oder nicht. Sowas wie "künstliche oder natürliche Kältemittel" ist einfach nur die Langform für "alle".

Das Problem, was man bei solchen Dingen hat ist, daß interessierte und versierte(!) Heimwerker bei solchen Dingen oft viel sauberer arbeiten als die unmotivierten Fachkräfte aus der Praxis, die sich jeden Tag mit solchem Kram beschäftigen "dürfen". Vor allem wenn er nicht funktioniert. Will nicht wissen, wie oft denen bei ihrer Arbeit das eine oder andere Kilo Kältemittel "abhaut". Auf dem Zettel heißts dann oops, da war ja gar kein Kältemittel mehr in der Anlage drin...

In Deutschland ist das halt so, daß man sich bei Unfällen nicht damit beschäftigt, die Folgen zu beseitigen bzw. die Anlage verbessert damit das nicht nochmal passiert - sondern zuallererst wird ein Verantwortlicher gesucht, dem man dafür den Sack abreißen kann. Irgendwelche Hilfe braucht der nicht erwarten, sondern nur Repression. Anschließend wird einfach alles für alle verboten, macht den geringsten Aufwand und schafft Klarheit, egal welche negativen Folgen das hat.

Das hat in letzter Zeit ja viele Dinge getroffen, nicht nur die Kältetechnik-Heimbastler. Schwefelsäure darf man nur noch bis 15% oder so besitzen (das Kuriose da dran, googelt doch mal welche Konzentration in jeder Autobatterie drin ist oder wie einfach sich Schwefelsäure aufkonzentrieren lässt wenn man damit wirklich Mist bauen will), Wasserstoffperoxid meines Wissens nach bis 12%, Salpetersäure bis 3%, praktisch alle reinen Chlorate und Nitrate überhaupt nicht mehr. Metallpulver (Aluminium und Magnesium) in kleinen Korngrößen darf man auch nicht mehr besitzen. Also wer Chemie als Hobby hat(te), der kann da praktisch einen Haken dran machen und es vergessen. Entweder sind sehr viele Dinge (und damit meine ich legale Dinge wie z.B. Goldabscheidung, nicht die Herstellung von Explosivstoffen) überhaupt nicht mehr machbar oder er macht sich strafbar wenn er sich die benötigten Stoffe selbst herstellt oder auch nur passend aufkonzentriert. In der EU gibts dafür immerhin noch ein Genehmigungsverfahren, mit dem man sich für manche Stoffe höhere Konzentrationen genehmigen lassen könnte - dieses wurde aber in Deutschland nicht umgesetzt, ganz tolles Land. Also das Hobby Chemie hat man damit praktisch ausgelöscht und mit der Kältetechnik kommt nur das nächste Hobby-Verbot. Ich weiß nicht wie sich demnächst noch Kinder oder Jugendliche für solche Themen interessieren sollen wenn alles verboten ist. Da wird viel Wissen verloren gehen. Es bleiben jetzt nur noch Youtube-Videos aus Ländern, wo es noch erlaubt ist oder sich keine Behördensau dafür interessiert.

Ach genau, Youtube-Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=ugRLkIMq_ic

Sowas kriegt man auch nicht zustande wenn man nicht ziemlich genau weiß, wie der praxisnahe Umgang mit Kältemittel in dieser Branche tatsächlich abläuft.

#8081935
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Udo S. schrieb:

Thomas R. schrieb:

R718 hat aber einen recht eingeschränkten nutzbaren Arbeitstemperaturbereich. Nicht unter ca. 16°C und nicht über ca. 26°C

Im Sekundärkreislauf meiner Wärmepumpe wird es zwischen 20°C und 65°C verwendet.

Witzbold? Im Sekundärkreislauf ginge auch 1 bis 98°C :-)

Bring die Mitleser doch nicht durcheinander....Ist ja wie Hinz' Wärmeflasche :-)

#8081945
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Thomas R. schrieb:

Witzbold? Im Sekundärkreislauf ginge auch 1 bis 98°C :-)

Bei mir wird der Bereich nicht ganz genutzt :-) Aber in Kraftwerken ja durchaus bis weit über 200°C bei entsprechenden Drücken.

Die Frage ist wie witzig ist das jetzt. Laut der Verordnung darf ich ja nicht mal mehr Wasser in meinem "Wärmepumpensekundärkreislauf" (aka Heizung) nachfüllen. Beitrag "Re: Split Klimaanlage vormontieren."

#8081955
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Udo S. schrieb:

Thomas R. schrieb:

Witzbold? Im Sekundärkreislauf ginge auch 1 bis 98°C :-)

Bei mir wird der Bereich nicht ganz genutzt :-) Aber in Kraftwerken ja durchaus bis weit über 200°C bei entsprechenden Drücken.

Die Frage ist wie witzig ist das jetzt. Laut der Verordnung darf ich ja nicht mal mehr Wasser in meinem "Wärmepumpensekundärkreislauf" (aka Heizung) nachfüllen. Beitrag "Re: Split Klimaanlage vormontieren."

Ja, ne.

Die Verordnung bezieht sich ja auf fluorierte Kohlenwasserstoffe und deren Ersatzprodukte.

Ersatzprodukt kann in diesem Sinne nur sein, was als direkter Ersatz für ein fluorierte Substanz genutzt wird. Und da F-Gase eigentlich nur in Kältemaschinen verwendet werden, gilt das natürlich auch für Ersatzstoffe.

Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist keine Kältemaschine, daher ist das Wasser auch kein Ersatzprodukt, und man darf das natürlich auch weiterhin.

Wäre aber ein F-Gas im Primärkreis, der Kreis wäre leck und entleert und könnte man stattdessen auch Wasser einfüllen, dann darfst Du das nicht.

Gute nacht, Deutschland.

#8081957
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Also je länger ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich auf den Trichter, dass man das einfach ignorieren sollte (wo kein Kläger, da kein Richter).

Ich meine das Installieren ist kein Hexenwerk bei vorgefüllten Anlagen. Ansonsten bräuchte man noch einen Filtertrockner und eine genaue Waage. Abseits davon braucht man ohnehin immer ein Dreiwegeventil und eine gute Vakuumpumpe. Man muss also schon etwas Geld in die Hand nehmen.

Zumindest bei Propan oder CO2 würde ich nichts drauf geben. Oder bei Ebay Kleinanzeigen nach einem Kältetechniker fragen, der Lust hat, sich für 10 Minuten Arbeit 100 Euro zu verdienen, der dann nichts anderes macht, als in dem Moment daneben zu stehen, wenn man das Kältemittel einlässt oder die Leitungen mit der Schnellverbinderkupplung zusammensteckt. Dann wäre der Richtlinie genüge getan.

Propan, Isobutan oder CO2 taucht nur im Anhang mit dem GWP auf, den kleinsten Teilsatz mit "oder natürlicher Alternativen" kann man schon mal überlesen. Das Internet ist voll mit "ja, das darf man selber". Es ist also höchstens eine fahrlässige Missachtung der Vorschrift. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dafür tatsächlich 50.000 Euro fällig werden. Wenn die Geldbuße um die 1000 Euro läge, wäre das immernoch billiger, als es machen zu lassen.

#8081961
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Ich weiß nicht wie sich demnächst noch Kinder oder Jugendliche für solche Themen interessieren sollen wenn alles verboten ist.

Ich sehen an dieser Stelle vor allem das Problem das dir spaeter der Nachwuchs in den Berufen oder Studienrichtungen fehlt. Noch schlimmer, du hast dann nur noch die Typen die sowas studieren weil sie glauben es gibt am meisten Kohle oder so. Die muss man dann im Beruf immer schnell in Richtung Projektleitung, Verkauf oder sowas abschieben weil die fuer richtige Entwicklung ungeeignet sind.

Vanye

(Firma: Funkenflug Industries) #8081997
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Naja das Problem ist halt, daß kein Kältemittel frei von Problemen ist.

R718 (Wasser) verträgt sich nur mit wenigen Ölen und greift Metallteile im Verdichter an, kein Einsatz unter 0°C möglich.

R744 (CO2) ist umweltfreundlich und unbrennbar, allerdings sind Betriebsdrücke bis über 130 bar mit Vorsicht zu genießen. Es ist schwerer als Luft, hohe Konzentrationen in der Luft führen zu Benommenheit und Schwindel, in sehr hohen Konzentrationen verdrängt es den Luftsauerstoff (dieses Problem haben aber alle Kältemittel wenn sie in großen Mengen austreten).

R717 (Ammoniak) wird sehr gerne in Großkälteanlagen eingesetzt und ist sehr umweltfreundlich, aber gerade als Dampf stark giftig und bildet explosionsfähige Luftgemische.

R290/R600a ist umweltfreundlich, dafür hochentzündlich, die Dämpfe sind schwerer als Luft und bilden ziemlich schnell explosionsfähige Luftgemische. Folglich muss man einen Sicherheitsabstand z.B. zu Kellerfenstern einhalten und Innenräume müssen groß genug sein, damit sich kein explosionsfähiges Luftgemisch bilden kann.

R12 (FCKW-Gruppe) und R22 (HFCKW-Gruppe) haben Ozon-Abbaupotential, zudem entsteht bei der Verbrennung Phosgen. Eine Friedenspfeife mit R12-Einspritzung würde ihrem Namen alle Ehre machen.

R1234yf hat das gleiche Problem, bei der Verbrennung entsteht Fluorwasserstoff und Flusssäure, beim Abbau in der Atmosphäre entstehen Produkte, die anschließend dauerhaft in der Umwelt verbleiben (Trifluoressigsäure).

Bleibt das gute R134a und R32, sowie die ganzen Stoffgemische wie R404a, R407c, R410a, R413a, R417a... Alles eigentlich sehr gute und sichere Kältemittel, meistens nicht brennbar, gut handhabbare Drucklagen, leider teils sehr hohes GWP und daher bald verboten.

Lustigerweise wäre es nach der Verordnung, daß auch natürliche Kältemittel nicht mehr von Laien gehandhabt werden dürfen, auch verboten, stinknormale Luft als Kältemittel einzusetzen. Hat zwar keinen hohen Wirkungsgrad, aber würde funktionieren, da sich Luft bei der Entspannung ebenfalls abkühlt. Also wer sich an einem heißen Sommertag mit der kalten Luft aus der Luftdüse seines Werkstattkompressors abkühlt, macht sich strafbar und zahlt dafür bis zu 50.000 Euro ...

#8083293
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Matthias H. schrieb:

Und wo das Problem ist solltest du erkennen. Das Problem liegt z.B. im KFZ-Bereich in der "Scheissegal-Einstellung" vieler KFZ-Profis sowie Hersteller und natürlich auch der KFZ-Bastler. Das Problem für die Umwelt liegt übrigens bestimmt nicht im Bereich Heimklimatisierung.

Das Problem liegt eher bei der Regierung, die das selber anschließen auch bei Klimaanlagen mit Propan als Kältemittel verbietet, und damit Klimaanlagen in Deutschland um Faktoren teurer macht als im benachbarten EU-Ausland. Während jeder eine 1kg Propanflasche kaufen und das Gas einfach ablassen darf. Die "Scheissegal-Einstellung" kenne ich eher von den Profis in den Werkstätten...

#8083297
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Georg, ich stimme dir zu, mit Scheissegal-Einstellung der Hersteller meinte ich die Tatsache dass immernoch meterlange Gummileitungen für Kältemittel im Auto verbaut werden sowie die Tatsache dass wir kein R290 in der KFZ-Klima haben und immernoch offene Verdichter in den Verbrennern benutzt werden, eine vollhermetische Anlage wäre heutzutage kein Problem.

Im Heim-AC Bereich kann ich die Zurückhaltung bezüglich R290 nachvollziehen aber mir persönlich wäre es egal wegen Explosionsgefahr und so... Und akzeptieren dass man privat nicht an einer R290 Anlage arbeiten darf, kann ich absolut nicht.

#8083314
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Ben B. schrieb:

R744 (CO2) ist umweltfreundlich und unbrennbar, allerdings sind Betriebsdrücke bis über 130 bar mit Vorsicht zu genießen. Es ist schwerer als Luft, hohe Konzentrationen in der Luft führen zu Benommenheit und Schwindel, in sehr hohen Konzentrationen verdrängt es den Luftsauerstoff (dieses Problem haben aber alle Kältemittel wenn sie in großen Mengen austreten).

Ach das ist doch gar nicht das reale Problem von CO2. Richtig blöd sind zwei Sachen: 1) eine kritische Temperatur von nur 31°C und 2) unter 5,18bar gibt es kein flüssiges CO2, sondern festes. Und das will man ganz sicher nicht in einer Kälteanlage, weil Feststoffe den Kompressor hochjagen.

Man versucht schon länger mit größeren Klimmzügen CO2 als Kältemittel nutzbar zu machen, aber der Aufwand ist weit höher, als bei allen anderen Kältemitteln.

#8083406
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Matthias H. schrieb:

immernoch meterlange Gummileitungen für Kältemittel im Auto verbaut werden

so lang sind die nicht, da ist nur ein kurzes Stück schlauch zwischen schwingendem Motorblock und der Karosserie, dort sind dann Aluleitungen

Matthias H. schrieb:

und immernoch offene Verdichter in den Verbrennern benutzt werden, eine vollhermetische Anlage wäre heutzutage kein Problem.

wie soll das gehen? eine 7kW-Lichtmaschine verbauen, dann Klimaanlage elektrisch?

Ja das gibt es, habe ich so im Hybrid, aber halt wenn rein für die Klimaanlage ein sehr teurer AUfwand

#8083441
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Martin S. schrieb:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dafür tatsächlich 50.000 Euro fällig werden.

Das ist die Standardstrafe, die für geringfügige Straftaten in unserem Land droht. Die niedrigere Stufe sind 25.000 €. Wird aber praktisch nie angewendet. Wurde glaube ich auch angedroht, wenn man die Unfähigkeit der Bürokratie verweigert hat, indem man damals nicht den Grundbucheintrag an den geldfressenden Drachen zwecks Neuberechnung der Grundsteuer geliefert hat.

(Firma: Funkenflug Industries) #8083580
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Ach das ist doch gar nicht das reale Problem von CO2. Richtig blöd sind zwei Sachen: 1) eine kritische Temperatur von nur 31°C und

Dieses Problem ist eigentlich gelöst, CO2-Anlagen, die nicht im transkritischen Bereich arbeiten können, würde ich als überholt bezeichen.

  1. unter 5,18bar gibt es kein flüssiges CO2, sondern festes. Und das will man ganz sicher nicht in einer Kälteanlage, weil Feststoffe den Kompressor hochjagen.

Stimmt, aber trifft auf alle Kältemittel zu. Man muss die Drucklage schon so wählen, daß vor allem ausschließlich gasförmiges Kältemittel in den Verdichter gelangt und die Drucklage halbwegs zu den gewünschten Arbeitstemperaturen passt. Bei R600a mit seiner sehr niedrigen Drucklage z.B. entsteht unter -12°C Verdampfungstemperatur das Problem, daß die Drücke auf unter 1 bar absolut absinken. Der Verdichter muss dann "im Vakuum" arbeiten und wenn Leckagen auftreten dann tritt (feuchte) Luft in den Kältemittelkreislauf ein. Das ist schwieriger zu korrigieren als wenn Kältemittel austritt, weil man die ganze Füllmenge entnehmen muss, um die Luft wieder aus der Anlage zu bekommen und diese Füllmenge anschließend noch mit Luft und Feuchtigkeit kontaminiert ist (müsste man also vor dem Weiterverwenden flüssig umfüllen und trocknen).

Man versucht schon länger mit größeren Klimmzügen CO2 als Kältemittel nutzbar zu machen, aber der Aufwand ist weit höher, als bei allen anderen Kältemitteln.

Stimmt absolut, aber dafür bekommt man halt ein sehr umweltfreundliches Kältemittel. Man muss wissen was man mehr möchte.

Was KFZ-Klima angeht hat sich das Thema mit Elektroantrieben sowieso erledigt, da wäre man dumm wenn man keine vollhermetischen Verdichter einsetzt - aber der hohe Stromverbrauch wird dann definitiv wieder auffallen wenn da ein 1..2kW Verdichter zusätzlich am Akku nuckelt. Das Problem, daß bei Unfällen in nahezu allen Fällen das Kältemittel mindestens eines Autos entweicht, lässt sich auch nicht vermeiden.

#8083976
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Meine Erfahrungen diesbezüglich: ich habe alle Mechanischen und elektrischen Vorarbeiten selbst erledigt und einen zertifizierten Kältetechniker beauftragt die Endmontage und Inbetriebnahme zu übernehmen.

Für die Kernbohrungen habe ich mir eine 80er? Bohrkrone mit SDSplus-Anschluss und 500mm Verlängerung angeschafft. Es muss keine teure Markenware sein. Ein großer Joghurtbecher mit seitlichem Absaugloch für den Bausauger drüber gestülpt diente zum Minimierung des Staubanfalls. Klappte zu zweit prima, sogar alleine war es möglich Bohrungen anzubringen. Die Bohrung sollte leicht schräg ausfallen, damit ggef eindringendes Wasser nach außen abfließen kann. Nach der Montage habe ich alles mit Brunnenschaum verschlossen.

Kabelkanäle: Ich habe 60er Kabelkanal verwendet der war deutlich billiger als 110er Kabelkanal. Eine Schwierigkeit waren die Bögen. Die musste ich einzeln anfertigen denn die Biegeradien der Kältemittelleitungen sind ziemlich eingeschränkt. Insgesamt muss neben den Kältmittelleitungen auch ein Kabel mit 5x1,5² rein. Benötigt wurden nur 4 Adern - aber ich hatte genügend NYM zuhause. NYY ist deutlich dicker aber ich wägte ab: das Haus steht noch geschätzte 25 Jahre. So lange dürfte das Kabel im Kanal auch halten. Es gibt für Klimaleitungen spezielle Kanäle - aber die waren mir zu teuer. Ich musste insgesamt 36m Kanal verlegen. 7 handgefertigte Bögen von denen der Prototyp fertig gestellt ist. Kappsäge, Heißluftfön, Cutter und Aceton waren neben der Montagevorrichtung nötig. Ich habe die Bögen aus verschiedenen Segmenten aufgebaut, nachdem ich eine Pappe als Schablone zugeschnitten hatte. Der el. Anschluss war etwas widersprüchlich. Der Hersteller gab min 1,5mm² an. Der Klimatiker wollte mir 2,5mm² einreden. Das sei sicherer. Dabei braucht das Innengerät lediglich 2-3A. Fürs Außengerät habe ich 3x 6mm² verwendet. Die Asiaten kennen offenbar keine Drehstromgeräte bei kleineren Leistungen. Ok, wir haben 2 Multisplitgeräte. Da sind halt B 20A Automaten mit vorgeschaltetem RCD erforderlich gewesen. Bei Einzelgeräten wäre das eher kein Ding. Aber die sind deutlich teurer.

Praktisch waren die selbst erstellten Bohrschablonen aus Hartfaserplatten. Die Endmontage, Inbetriebnahme verliefen problemlos.

#8083994
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Ben B. schrieb:

Was KFZ-Klima angeht hat sich das Thema mit Elektroantrieben sowieso erledigt, da wäre man dumm wenn man keine vollhermetischen Verdichter einsetzt - aber der hohe Stromverbrauch wird dann definitiv wieder auffallen wenn da ein 1..2kW Verdichter zusätzlich am Akku nuckelt. Das Problem, daß bei Unfällen in nahezu allen Fällen das Kältemittel mindestens eines Autos entweicht, lässt sich auch nicht vermeiden.

Lustig wie wenig Aufnahmeleistung man den Verdichtern im Kfz zutraut. Unsere Verdichter/Wärmepumpen nehmen gern mal 8kW elektrisch auf wenn der großen Fahrzeugbatterie zu warm wird. Die wird nämlich aktiv gekühlt, besonders während des "Schnellladens".

Bei einem Fahrzeug aus dem Stuttgarter Raum werden beim Ultraschnellladen sogar bis zu 15kW elektrisch fällig......

OP #8084019
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Die beiden Klimaanlagen sind schon da. Die größere von Gree mit12000 BTU wirdals erste im Wohnzimmer installiert. Das zweite Klimaanlage mit 9000 BTU(Bestseller auf Amazon…) kommt ins Schlafzimmer. Das beste Wandplatz für die Gree Anlage war schon vorbesetzt mit zwei Heizungsrohren mit knappen 7 cm nach vorne. Als Lösung habe ich die Holzkonstruktion vom Bild B2 angefertigt. Das Tragblech ist direkt zum Holz (Erzatzwand…) eingeschraubt.Das Loch fürLeitungen habe ich mit der Bohrkrone 65 mm mit der Neigung7 Grad (Empfehlung von Gree 5 bis 10 Grad...)Zuerst habe ich mit dem Bohrer 10 mm (nicht 8 mm...und das scheint besser zu sein...) die Wand vorgebohrt.Morgen werde ich eine Konsole für Außeneinheit montieren. Die Höhe für Außeneinheit wird fast gleich mit der Inneren Einheit (Meinungen…).Ich habe auch POE 32 Kälteöl – Polyester-Kältemittelöl bestellt. Wozu...?Jede Bördelverbindung wird mit dem Öl eingeschmiert. Um das zu vermeiden,das ich als Reibungsbiss bezeichne (gibt es dazu einen anderen Begriff…?).Mit dem Öl habe ich noch andere Pläne. Ich will das Problem mit dem Einknicken beim Biegen von Kupferrohren zu vermeiden. Ich werde dazu PE-Streifen benutzen. Auf das zusammen gewickelten mit dem gelieferten Band werde ich von Anfang bis Ende alle 25 cm Entfernung von 0 (Anfang…) bis Rohrende markiert.Danach wird mit dem Öl PE-Streifen in das ganze Rohr eingeschoben.Bleibende Ende von Streifen muss gemessen sein.Nach jeder Biegung wird der Streifen so weither ausgezogen, bis wir auf eine neue Biegestelle kommen. Das ist nur eine Idee.PE-Streifen sind noch unterwegs aus China...

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#8084034
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Heinz R. schrieb:

Ralf S. schrieb:

denn die Biegeradien der Kältemittelleitungen sind ziemlich eingeschränkt.

Dafür gibt es so was - man muss aber die Isolierung entfernen, nachher wieder verkleben https://www.lueftungsland.de/de_DE/p/maxicool-zange-1-4-3-8-5-16/29181

ja, dieses kenne ich auch, liegt aber noch nicht in meinem Werkzeugfundus. Der Klimatechniker hat mich leider auch nicht auf diese Möglichkeit hingewiesen. War ein Junghandwerker der sowas wahrscheinlich noch nicht im Fokus hatte. Da ich sowieso einiges an Rohren verlegen muss, werde ich mir dieses Biegegerät anschaffen.

Gruß Ralf

OP #8084054
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Kupferrohren in Klimaanlagen müssen zwei widersprüchliche Bedingungen erfüllen. Die Müssen gut biegsam sein und nicht so plastisch also mehr härte besitzen für Bördelverbindungen haben. Könnte man zu gebördelte Ende vom Rohr kurz erhitzen und Dann langsam abkühlen? Kupfer verhält sich umgekehrt als Stahl

#8084145
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B. P. schrieb:

Kupferrohren in Klimaanlagen müssen zwei widersprüchliche Bedingungen erfüllen. Die Müssen gut biegsam sein und nicht so plastisch also mehr härte besitzen für Bördelverbindungen haben. Könnte man zu gebördelte Ende vom Rohr kurz erhitzen und Dann langsam abkühlen? Kupfer verhält sich umgekehrt als Stahl

Kupfer lässt sich "Ausglühen" und wird dann weich. Prinzipiell ist es egal, ob es an der Luft auskühlt, oder im Wasser.

Aber: Es bildet sich an der Oberfläche (auch Innen), eine nur noch locker anhaftende Oxydschicht. Beim Abschrecken in Wasser wird sie gelöst und weggespült. Deswegen das Wasser.

Grüße Bernd

(Firma: Spezialeinheit) #8084246
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Ich bin gerade dabei ein paar Bördelungen zu probieren. Also an einem kleinem Übungsstück, inzwischen bin ich mit dem Ergebnis auch zufrieden. (Chinabördelgerät für 30€) Die Sache mit dem Öl scheint mir umstritten zu sein, an der Stelle wo die Überwurfmutter auf dem Bördel reibt kann ich mir das erklären. Das Rohr soll halt beim verschrauben nicht mittgedreht werden. Aber warum soll da Öl auf die Dichtfläche? Manche sagen trocken, manche wollen Öl und es gibt auch noch dieses Nylog blue. Da wir hier ja in einem Elektroforum sind bringe ich mal ein Vergleich.

Flexible Kabel anklemmen:

  • abisolieren und verdrillen
  • verlöten
  • Aderendhülsen anbringen

Zum Vergleich die Kältetechnik:

  • trocken festziehen
  • Öl auf Dichtfläche
  • Nylog blue oder anderes Zaubermittel

Wenn es da für eine Option gute Argumente gibt, her damit!

(Firma: Funkenflug Industries) #8084399
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Bei normalen Kälteanlagen ist der Verdichter auch schwingend gelagert, damit sein Brummen nicht im ganzen Haus zu hören ist. Dabei kriegen die Kupferleitungen beim Anlaufen oder Abstellen manchmal einen ganz schönen Schlag, scheint sie nicht zu stören wenn sie mit einem ordentlichen Bogen verlegt sind. Ohne Bogen würden sie reißen.

Mit 2kW elektrisch sind mindestens 6..8kW Kälteleistung drin. Das sollte für eine KFZ-Klima eigentlich ausreichend sein.

Die Verlustleistung eines Fahrakkus beim Schnellladen ist ein anderes Thema, da stellt sich mir die Frage, welche Temperatur das Kühlwasser haben darf. Vielleicht bekommt man das mit einer einfachen Pumpe und Radiator mit Lüfter hin. Extra eine Wärmepumpe zu betreiben, die weiß nicht 15..20kW Wärme aus dem Akku-Pack herausholt wäre energetisch schon ziemlich bedenklich.

OP #8084410
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Warum dieses Öl?.POE 32 Kälteöl –Polyester-Kältemittelöl arbeitet als Schmiermittel in r32 Kältemittel.Kein mineralisches Öl kann mit dem Kältemittel in Verbindung kommen!Um bekannten durch mich genannten Reibungsbiss zu vermeiden schmiere ich immer alle Dichtungen(Gummi, Silikon oder auch aus harten Materialien) im Bereich Wasser mit dem Stoff von der Verpackung auf dem Bild B3.Auch bei Bördelverbindungen wird das Rohr verschoben. Reibung Metall auf Metall...Um Wahrscheinlichkeit vom Reibungsbis zu senken werde ich auch diese Fläche mit etwas Öl beschmieren.

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#8084415
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Mit 2kW elektrisch sind mindestens 6..8kW Kälteleistung drin. Das sollte für eine KFZ-Klima eigentlich ausreichend sein.

Das reicht auch fuer zuhause. Ich habe bei meiner extra so einen Strommesser zwischen gesteckt. Die zieht maximal 1300W wenn man bei 40Grad nach hause kommt und sie 10min im "Powerfull" Modus laufen laesst. Danach geht sie auf 600-700Watt runter. Sonst auch gerne nur so 300W. Wuerde sie dauerhaft 2000W ziehen haette ich in der Wohnung vermutlich nach 1h meine Wintersachen mit Pudelmuetze auf und wuerde heissen Tee trinken. :-D

Vanye

#8084424
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Vanye R. schrieb:

Das reicht auch fuer zuhause. Ich habe bei meiner extra so einen Strommesser zwischen gesteckt. Die zieht maximal 1300W wenn man bei 40Grad nach hause kommt und sie 10min im "Powerfull" Modus laufen laesst. Danach geht sie auf 600-700Watt runter. Sonst auch gerne nur so 300W.

Das kann ich bestätigen. Meine Daikin Dual Split mit max. 8kW Kälteleistung kühlt im Dachspitz 3 Zimmer plus Flur, und noch einen Teil des Geschosses darunter (offene Treppe).

Bei um die 35°C wie wir es öfter diesen Sommer hatte, hat der vorgeschaltete Stromzähler von Eltako nachmittags zwischen 450 und 700W Momentanleistung angezeigt. Also das, was mein Balkonkraftwerk mit 4 x 440W Modulen prima liefern kann. Im Juli hatte ich 140kWh Verbrauch des Klimageräts gemäß dieses Zählers. Der Gesamtverbrauch am Wohnungszähler war geringer, wegen des Balkonkraftwerks.

: Bearbeitet durch User
#8084444
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Vanye R. schrieb:

Das reicht auch fuer zuhause. Ich habe bei meiner extra so einen Strommesser zwischen gesteckt. Die zieht maximal 1300W wenn man bei 40Grad nach hause kommt und sie 10min im "Powerfull" Modus laufen laesst

im Auto braucht es wesentlich mehr Kühlleistung als im Haus

Wesentlich schlechter isoliert, steht in der Sonne, man will es nach kurzer Zeit kühl haben

(Firma: Funkenflug Industries) #8084569
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Für zuhause reicht weniger, da kann man mit 3..4kW Kälteleistung schon ordentlich was erreichen. Ich würde aber vermuten, daß die Klimaanlagen von Autos etwas mehr Leistung haben, zumindest bei meinem Benz kommen trotz 40..45°C Ansaugluft Eiswürfel raus wenn man das möchte.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8084609
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Ben B. schrieb:

zumindest bei meinem Benz kommen trotz 40..45°C Ansaugluft Eiswürfel raus wenn man das möchte.

Ganz früher kamen beim Auto Eisbrocken hinein für die Kühlung.

https://www.autoguru.at/2020/10/von-eiswuerfeln-bis-zur-climatronic/ Vielmehr handelte es sich um eine sehr simple Methode, den Motor vor Überhitzung zu schützen – nämlich mithilfe eines mit Eisblöcken gefüllten Behälters.

Mit etwas Glück gibt es dennoch Autos mit Kühlung durch Eisbrocken im Museum zu sehen. Den Nachschub gab es zum Beispiel an den Petrolstations. Deren Kühlwirkung war jedoch begrenzt. D.h. spürbar, aber kein Vergleich mit den ersten Kompressorklimatisierungen.

#8084710
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POE Öle dürfen niemals "offen herumstehen" oder überhaupt in angebrochenen Gebinden aufbewahrt werden. POE Öle sind extrem hygroskopisch (siehe auch die oben verlinkte Schmierstofftabelle). Nach relativ kurzer Zeit (Stunden) ist ein POE Öl mit Feuchtigleit gesättigt. Verwendet man das im Kältekreislauf wird die Feuchtigkeit dort abgegeben und schädigt den Kompressor und andere Bauteile (die Anlage "verrostet von innen").

Natürlich kann man Anbrüche immer noch zum externen Schmieren verwenden, sonst entsorgen.

#8084711
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Eine "Klimaanlage" in einem Elektrofahrzeug hat auch die Aufgabe der Batteriekühlung. Anders wären Ladeleistungen von 150kW und mehr nicht zu beherrschen. Selbst der ADAC hat mit eigenen Tests bestätigt daß die Verluste beim Laden zwischen 5 und 15% liegen können. Bei 150kW Ladeleistung müssen die 8-25kW Wärme ja irgendwo hin, bei 350kW entsprechend mehr. Bei einem fahrenden Auto im Fahrbetrieb leicht beherrschbar, aber im Stand an einer Ladesäule? Hört euch den Radau der Kühlung bei voller Ladeleistung mal an....

#8084745
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B. P. schrieb:

Das ist eine Bombe! Habt Ihr immer gehört das minimale Länge für Verbindung zwischen die innere und äußere Einheit von Klimaanlage 3 Meter beträgt? Das sollte eine Lüge sein! Das ist leider nur auf Englisch:

Statt irgendwelche youtube Videos würde ich einfach die Installationsanleitung des gewünschten Klimageräts downloaden und dort nachschauen. Falls es für das Gerät keine Online Anleitungen gibt, sollte man sich überlegen ob so ein Kauf sinnvoll ist, denn Ersatzteile sind dann ggf. genauso schlecht verfügbar.

: Bearbeitet durch User
#8084760
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Logischerweise ist die Füllmenge des vorgefüllten Kältemittels auf das Volumen der angeschlossenen Leitungen /Geräte abgestimmt. Also kann man nicht einfach die Länge der Leitungen kürzen, dann wäre die Anlage überfüllt. Sie funktioniert dann zwar aber nicht im optimalen Betriebspunkt. Also sollte man bei vorgefüllten Anlagen die Überlänge nicht abschneiden sondern einfach aufrollen....

#8084783
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Ben B. schrieb:

Extra eine Wärmepumpe zu betreiben, die weiß nicht 15..20kW Wärme aus dem Akku-Pack herausholt wäre energetisch schon ziemlich bedenklich.

Noch krasser dabei finde ich: der Akku wird oft bei Anfahrt zum Schnelllader erst mal warm gemacht, dass er auch richtig schnell laden kann. Das heißt Energie aus dem Akku wird aufgewendet, um ihn zu erwärmen. Und sobald man dann mit bis zu über 600 A reinballert, wird sofort wieder Energie raus genommen. Was für eine Verschwendung... Da lade ich lieber nur halb so schnell und habe nur ein Viertel der Verluste.

OP #8084807
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Eine kleine Übersetzung (google)vom Film (Youtube):

Als noch Ein/Aus-Kompressoren, also Kompressoren mit konstanter Drehzahl, weit verbreitet waren, beruhte die benötigte Rohrlänge von 3 Metern auf einem anderen Faktor. Das Expansionselement, das Kapillarrohr, wurde für ein bestimmtes Kältemittel und einen bestimmten Verdampfungsdruck berechnet. Das Kapillarrohr hat einen relativ konstanten Kältemittelstrom, und die dem Verdampfer kontinuierlich zugeführte Kältemittelmenge ist konstant. Ein Ein/Aus-Kompressor hat keine Druckrampe und erreicht den erwarteten (berechneten) Druck innerhalb weniger Sekunden. Die Raumluft, die gekühlt werden soll, hat jedoch eine Temperatur von über 25 Grad Celsius. Das Kältemittel verdampft innerhalb dieser wenigen Sekunden. Wenn der Gerätehersteller die Füllstrecke unter Berücksichtigung dieser 3 Meter und einer erwarteten Überhitzung von 2 Kelvin berechnet hat und der Installateur die Rohre auf 1 Meter verkürzt hat, besteht die Gefahr einer Überflutung des Kompressors. Theoretisch möglich, aber praktisch unwahrscheinlich. Warum? Weil Kompressoren in Klimaanlagen einen Nassdampfbehälter besitzen. Dieser Behälter befindet sich in der Nähe des Kompressors und ist wärmeisoliert. Sein Fassungsvermögen ist um ein Vielfaches größer als das der Leitungen, die die Innen- und Außeneinheit der Klimaanlage verbinden. Die Einhaltung dieser 3 Meter bei Ein-/Ausschaltkompressoren ist gerechtfertigt, da die Gefahr einer Überflutung mit Feuchtdampf besteht. Nur wenige dieser Geräte verfügen über einen Feuchtdampfbehälter. Mir scheint, dass einige Kältetechniker hier unberechtigterweise ihr umfangreiches Fachwissen auf Klimaanlagen übertragen haben.

#8084825
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M. E. schrieb:

Noch krasser dabei finde ich: der Akku wird oft bei Anfahrt zum Schnelllader erst mal warm gemacht, dass er auch richtig schnell laden kann. Das heißt Energie aus dem Akku wird aufgewendet, um ihn zu erwärmen. Und sobald man dann mit bis zu über 600 A reinballert, wird sofort wieder Energie raus genommen. Was für eine Verschwendung... Da

Das passiert aber nur im Winter, wenn es deutlich unter 10°C AT sind. So ehrlich sollte man sein, bei 30°C heizt kein Auto der Welt den Akku vor um schnellladen zu können. Das geht ab 20°C so oder so super. Am Ende ist es halt die Frage: Erwärmt man den Akku durch den Ladevorgang und braucht dann halt deutlich länger dafür oder will man schneller weiter und nimmt dafür 2kWh Verlust in kauf. Das sind dann, je nachdem, so 10-15Kilometer. Viele Autos überlassen diese Wahl auch dem Fahrer.

#8084829
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Und wo fängt jetzt die reine Übersetzung an und wo deine eigene Meinung? Und Youtube ist das Maß aller Dinge...

Tatsächlich soll es noch Billigstanlagen mit Orifice (statt TXV) geben (normal bei einfachen Kühlschränken). Aber allein die wechselnden Umgebungsbedingungen (Temperatur außen/innen) lassen mal mehr mal weniger KM flüssig werden. Wir machen doch nicht zum Spaß umfangreiche Tests in sauteuren Klimawindkanälen (€10.000/Stunde) um die optimale Füllmenge beim Auto Grammgenau zu bestimmen?

Die Bedingungen im Haus sind sehr viel moderater aber ich würde die KM Menge einer vorgefüllten Anlage trotzdem nicht verändern (was auch passiert wenn man die Leitungen kürzt, es ist dann weniger Raum für die flüssige Menge bzw. der Druck der Gasphase steigt)

(Firma: Funkenflug Industries) #8084861
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Die minimale Rohrlänge bei fest installierten Klimageräten ist eher ein Komfort-Problem. Wenn die Leitung zwischen Außen- und Innengerät sehr kurz ist, übertragen sich die Vibrationen des Verdichters ziemlich stark auf das Innengerät - das verursacht Lärm. Mit dem Kapillarrohr hat das nichts zu tun, das sitzt bei fest installierten Anlagen praktisch immer im Außengerät und die Leitungen sind beide normale Kupferleitungen.

Daß man angebrochene POE-Öl-Gebinde nicht mehr gebraucht kann, halte ich für Quark wenn man sie ordentlich verschließt, so daß keine Luftfeuchtigkeit drankommt.

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#8084866
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Thomas R. schrieb:

es ist dann weniger Raum für die flüssige Menge bzw. der Druck der Gasphase steigt

Wie soll das gehen? Im Gerät bildet sich ein Gleichgewicht zwischen Gasphase und Flüssigphase. Der Druck hängt von der Temperatur ab. Ändert sich die Temperatur verdampft oder kondensiert wieder so viel, bis das Gleichgewicht wieder erreicht ist. Aus dem Grund kann man ja auch nicht über den Druck die vorhandene Menge an Kältemittel bestimmen. Denn so lange wie noch mindestens etwas flüssige Phase da ist, ändert sich der Druck nicht.

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OP #8084870
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Von K.I.: Die werkseitige Vorfüllung und oft auch als Standard mitgelieferte Länge des Kältemittel-Verbindungsrohres (Kupferleitung) für eine 12.000 BTU (3,5 kW) Gree-Klimaanlage beträgt 5 Meter. Bis zu dieser Länge ist in der Regel keine zusätzliche Kältemittel-Nachbefüllung erforderlich.

OP #8084881
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Die Standardlänge des Verbindungsrohres von 7,5 Metern gilt bei Gree-Klimaanlagen typischerweise ab einer Leistung von 18.000 BTU/h (ca. 5,3 kW) bis 24.000 BTU/h (ca. 7,0 kW).

Alle Gree Klimaanlagen mit der Leistung kleiner als 18.000 BTU/h brauchen keine mindest Länge für Verbindung zwischen beiden Einheiten. Je kürzere die Verbindung desto relativ mehr Kühlflüssigkeit. Bis Standardverbindung 5 Meter spielt das keine Rolle. Die Verbindung kann 0 Meter betragen.

#8084887
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Udo S. schrieb:

Thomas R. schrieb:

es ist dann weniger Raum für die flüssige Menge bzw. der Druck der Gasphase steigt

Wie soll das gehen? Im Gerät bildet sich ein Gleichgewicht zwischen Gasphase und Flüssigphase. Der Druck hängt von der Temperatur ab. Ändert sich die Temperatur verdampft oder kondensiert wieder so viel, bis das Gleichgewicht wieder erreicht ist. Aus dem Grund kann man ja auch nicht über den Druck die vorhandene Menge an Kältemittel bestimmen. Denn so lange wie noch mindestens etwas flüssige Phase da ist, ändert sich der Druck nicht.

DAS willst du allen Ernstes mit mir diskutieren?

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OP #8084894
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Udo S. schrieb:

Dein Klimatechniker, der die Anlage in Betrieb nimmt kann dir das erklären und ggf. noch R32 nachfüllen. Schließlich willst du die Anlage gemäß deinem Threadtitel ja nur vormontieren.

Wenn ich beobachte wie viele Aussenanlagen werden direkt auf dem Boden montieren und diese 3 Meter zu erreichen...? Das, was man im Youtube Film erklärt hat, stimmt! Es gibt keine Gefahr einer Überflutung des Kompressors. Die Verkürzung von Verbindungsleitungen führt nur zu mehr Kühlflüssigkeit in der Anlage. Und diese Verkürzung ist in bestimmten Größen durch Hersteller zugelassen.

OP #8084899
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Ben B. schrieb:

Prima, weiß ich endlich wie sowas aussehen muss, um den Rest kümmert sich die KI.

KI wird weiter stur sein. KI lebt von allgemeinen Meinungen. Und auch Gemeinschaft lebt von KI. Der Autor von Youtube Film macht sich auch daraus lustig.Die Möglichkeit Verkürzung auf 0 kommt direkt vom GREE GWH09AAB-K6DNA1A/I INSTALLATIONSHANDBUCH.

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#8084921
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B. P. schrieb:

Screenshot von GREE GWH09AAB-K6DNA1A/I INSTALLATIONSHANDBUCH auf B4

da geht es halt um die vorgefüllte Menge

Aber so kritisch ist das nicht

Auch eine leicht undichte Anlage funktioniert mit 80% noch fast genau so gut

Dent ihr bei einem AUto das in die Werkstatt kommt - Klimaanlage funktioniert nicht - da sind dann nur noch statt 800g 790g drin?

Bekannter fuhr ein Auto 25 Jahre lang, ohne jemals nachzufüllen, hat bis zum Ende problemlos funktioniert

Vorgabe der meisten Autohersteller ist: Klimaanlage auf ganz kalt stellen, volle Stufe, Mitteldüsen auf Hat dort die Luft nach 5min 7-8°C ist alles ok

OP #8084922
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Ben B. schrieb:

Die minimale Rohrlänge bei fest installierten Klimageräten ist eher ein Komfort-Problem. Wenn die Leitung zwischen Außen- und Innengerät sehr kurz ist, übertragen sich die Vibrationen des Verdichters ziemlich stark auf das Innengerät - das verursacht Lärm.

Bei ON/OFF Anlagen könnte das ein Problem sein. Aber das sind Inverteranlagen.

OP #8084988
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Heinz R. schrieb:

Die Übertragung hat mit on/off oder Inverter wenig zu tun, der Kompressor schwingt, das Gehäuse schwingt, die Kupferrohre sind fest am Gehäuse montiert Aber ob es jetzt 2 oder5m Rohr sind ändert wenig

Wichtig ist für mich, dass ich nicht von dieser mystischen 3 Meter Zahl abhängig bin. Eine Verbindung mit einer Länge von nur 0 Meter ist nicht möglich. Ich mache eine Schleife für akustischen Komfort, um im Bereich etwa 2 Meter zu sein. Auch thermische Isolierung dämpft Geräusche.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085047
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Viel Spaß. Meinst du wirklich ich habe das komplette Teil abgebildet?

Zumindest die Vorderseite scheint vollständig zu sein, mit Ausnahme der herausgelöschten Daten, sich aber sicherlich improvisieren lassen würden.

Da fehlt so einiges, besonders die Rückseite mit den wichtigen Daten zu den einzelnen erlaubten Tätigkeiten

Hmm... Sounds like a challenge. [eine Minute später] Kein großes Problem wenn man so schön genau weiß wonach man googeln muss.

By the way, ist es eigentlich ein Zufall, daß man Deine Grafik auch im Akkudoktor Forum findet? Und der Name Thomas kommt mir vom Treffpunkt Kälte bekannt vor, aber das war glaube ich ein Thomas W., nicht Thomas R.

;-)))

Angehängte Dateien:
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#8085111
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@Thomas R. Noch mal ein Versuch der sachlichen Diskussion: Wenn du einen Dampfkochtopf / Schnellkochtopf auf dem Herd hast. Kannst du anhand des Druckanzeigers sehen ob der Topf zu 2 oder zu 10cm mit Flüssigkeit gefüllt ist wenn du die Temperatur im Innenren misst und gleich hältst?

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