Warum sind denn auf der Rückseite kaum Mare ? Sind die schon verschüttet ?
Warum sind denn auf der Rückseite kaum Mare ? Sind die schon verschüttet ?
Die Rückseite ist seit vielen Jahren für Gesteinsbrocken aller Art frei zugänglich. Auf der erdzugewandten Seite ist die Erde halt im Weg. deswegen sehen die beiden Seiten unterschiedlich aus.
Das stille Post Phaenomen anhand der Sonnenfinsternis erklaert:
https://normanrentrop.de/fuer-sie-gefunden/stille-post/
Leutnant zum Feldwebel: „Seltener Schauspielbefehl – morgen um acht Uhr wird der Oberst die Sonne verfinstern, ....
Man verwendet einen geeigneten Filter oder ein Prisma vor der Optik,
Ausgerechnet so etwas, wie das von dir verlinkte Herschelprisma, sitzt ganz bestimmt HINTER dem Objektiv, sei es nun Spiegel oder Linse.
Wenn du schon ein konkretes Produkt verlinkst, könntest du dir das wenigstens vorher angucken und verstehen.
Die Rückseite ist seit vielen Jahren für Gesteinsbrocken aller Art frei zugänglich. Auf der erdzugewandten Seite ist die Erde halt im Weg. deswegen sehen die beiden Seiten unterschiedlich aus.
Nein, das ist nicht der wesentliche Grund.
Die Krustendicke ist durch die gebundene Rotation völlig unterschiedlich. Deswegen ist auf der Rückseite nach einem größeren Einschlag wohl nur an ganz wenigen Stellen Lava rausgequollen und hat die Oberfläche erneuert.
Die Krustendicke ist durch die gebundene Rotation völlig unterschiedlich.
Interessant! Danke für die Info!
Deswegen ist auf der Rückseite nach einem größeren Einschlag wohl nur an ganz wenigen Stellen Lava rausgequollen und hat die Oberfläche erneuert.
Es gibt ja auch die Theorie, daß die Vorderseite des Mondes durch die Strahlung der damals glühenden Erde geschmolzen war...
Es gibt ja auch die Theorie, daß die Vorderseite des Mondes durch die Strahlung der damals glühenden Erde geschmolzen war...
Schmelzkäse...
Es gibt ja auch die Theorie, daß die Vorderseite des Mondes durch die Strahlung der damals glühenden Erde geschmolzen war...
Hatte der Mond zu der Zeit schon eine gebundene Rotation?
Jedenfalls war der da noch erheblich dichter an der Erde und dürfte ein ziemliches "Ei" gewesen sein. Gestreckt durch die Erdgravitation.
Schmelzkäse...
Laut allgemein anerkannter Theorie besteht der Mond doch sowieso aus Käse.
Laut allgemein anerkannter Theorie besteht der Mond doch sowieso aus Käse.
In vielen Kinderbüchern wird der Mond als Käse dargestellt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass neben der gelblichen Färbung, die Fermentationsblasen an Mondkrater erinnern.
Hatte der Mond zu der Zeit schon eine gebundene Rotation?
Ja, die gebundene Rotation soll schon wenige Tage nach der Entstehung des Mondes eingetreten sein.
Erdzugewand ist der Mond wohl wärmer und dort in der Tiefe scheinen auch die Mondbeben stattzufinden, wie ich eben las. ich könnte mir vorstellen, die weichere wärmere Seite spielt besser mit den Gezeitenkräften, was dann vielleicht auch irgendwann zur gebundenen Rotation geführt hat.
ich habe keine scharfen Fotos von der Mondoberfläche mit der Sonnenfinsternis im Hintergrund gesehen, vielleicht macht man so etwas einfach nicht.
Ja, die gebundene Rotation soll schon wenige Tage nach der Entstehung des Mondes eingetreten sein.
Wenige Tage ist relativ!
ich könnte mir vorstellen, die weichere wärmere Seite spielt besser mit den Gezeitenkräften, was dann vielleicht auch irgendwann zur gebundenen Rotation geführt hat.
Das "Einrasten" des Mondes liegt am exzentrischen Schwerpunkt, der sich außerhalb des geometrischen Mittelpunkt des Mondes befindet.
ich habe keine scharfen Fotos von der Mondoberfläche mit der Sonnenfinsternis im Hintergrund gesehen, vielleicht macht man so etwas einfach nicht.
Man kann es nicht. Die Sonne ist so hell das der Sensor auch bei vollständiger Finsternis beschädigt wird ohne Filter. Erst recht wenn man kurz davon oder danach hinschaut. Und mit Filter ist der Mond zu duster, da sind keine Strukturen mehr erkennbar.
In vielen Kinderbüchern wird der Mond als Käse dargestellt.
Wallace und Gromit sagen dir was? Stichwort "Alles Käse" bzw. "A Grand day out": https://de.wikipedia.org/wiki/Wallace_&_Gromit_%E2%80%93_Alles_K%C3%A4se
die Fermentationsblasen an Mondkrater erinnern
Andersrum riecht der Käse nach Fuß.
Die Sonne ist so hell das der Sensor auch bei vollständiger Finsternis beschädigt wird ohne Filter.
Erzähl doch keinen Unfug.
Um die Korona während der Totalitätsphase einer Sonnenfinsternis zu photographieren, werden z.T. Belichtungszeiten von mehreren Sekunden verwendet, um genug Licht auf den Sensor zu bekommen.
Hier 1/8s:
https://www.astroshop.de/magazin/praxis/weigands-techniktipps/korona-in-voller-pracht/i,1527
Gut, dass die letzte SF schon hinter uns liegt...
Jens M. schrieb:
Die Sonne ist so hell das der Sensor auch bei vollständiger Finsternis beschädigt wird ohne Filter.
Erzähl doch keinen Unfug. Um die Korona während der Totalitätsphase einer Sonnenfinsternis zu photographieren, werden z.T. Belichtungszeiten von mehreren Sekunden verwendet, um genug Licht auf den Sensor zu bekommen. Hier 1/8s: https://www.astroshop.de/magazin/praxis/weigands-techniktipps/korona-in-voller-pracht/i,1527
Deine Dauersuche nach Beiträgen, wo du noch (d)einen Haufen draufsetzen kannst, nervt.
In diesem Fall zeigst Du lediglich, dass Du den von Dir verlinkten Artikel (wieder mal) nicht verstanden hast.
In diesem Fall zeigst Du lediglich, dass Du den von Dir verlinkten Artikel (wieder mal) nicht verstanden hast.
Du hast ihn nicht verstanden. Oder meinst du, dass der Sensor resistenter gegen die Strahlung wird, weil eine Belichtungsreihe für eine HDR-Bearbeitung gemacht wird.
Um es für die dich auf den Punkt zu bringen:
U.a. steht in dem Artikel, dass für die Aufnahme der Korona Belichtungszeiten bis 1/8s verwendet wurden, um auch die Außenbereiche zu erfassen. Und der Sensor stirb bei so einer HDR-Belichtungsreihe nicht wegen Überlastung.
Was mischt du dich eigentlich ein?
Von schuchkleisser kam doch die unfugige, unbegründete Behauptung, dass während der Totalitätsphase ohne Filter der Sensor geschädigt wird.
die unfugige, unbegründete Behauptung
Die aus aktuellem Anlass im Fernsehen und anderen Medien verbreitet wurde: Schauen sie nicht ohne Filter in die Sonne, erst Recht nicht mit dem Fernglas, einem Teleskop oder einem anderen optischen Instrument. Das gilt auch für Kameras: die Sensoren werden irreparabel beschädigt, auch wenn man die Blende ganz schließt und in der maximalen Abdeckung fotografiert ist das Restlicht zu gefährlich. Zudem ist die Abdeckungszeit im Maximum nur wenige Sekunden und dann kommt direkt wieder eine Sichel die gleißend hell ist. Zudem hat jemand mit "Wissenschaftsredakteur" im Untertitel auch gesagt das Handys gar keine echte Blende haben und der Sensor gegrillt wird auch wenn das im Display noch gar nicht so aussieht, und das die Schieber in der App nur virtuell an der Berechnung drehen aber den Sensor nicht schützen können.
Sorry, wie gekauft so verkauft. Sollte das falsch gewesen sein bestreite ich die alte Äußerung und behaupte ab sofort das komplette Gegenteil.
Schauen sie nicht ohne Filter in die Sonne, ...
Während der Totalität ist die helle Sonnenschwibe gar nicht zu sehen, weil der Mond davor ist. Also wird der Sensor auch nicht geschädigt. Du musst nicht alles glauben, was die Medien pauschal verbreiten.
Selber denken/verstehen/wissen.
Das ist mir schon klar. Aber die Totalität dauert eben nur ein paar Sekunden (anderthalb Minuten?) und davor und danach gibt's zumindest eine Sichel. Und die wartet man dann fein ab, dann wird's weiß auf'm Display, ohwartemalebendeckeldraufmachen, aber zu spät, ist schon kaputt. So wurd's zumindest verkauft, und es kam auch immer "ja, tut uns leid, das die Bildqualität jetzt nicht so geil ist, aber auch wir müssen unsere Kameras mit Filtern schützen und die beeinträchtigen nunmal die Qualität..."
Aber die Totalität dauert eben nur ein paar Sekunden (anderthalb Minuten?)
Ist es wirklich so schwierig, so etwas ein klein wenig genauer heraus zu bekommen?
Die Dauer hängt vom Standort, von der Bahn des Schattens, von der Mondentfernung und vom Sonnenwinkel ab.
Da ist genug Zeit. Andere Leute schaffen es doch auch, Aufnahmen sowohl vom Bedeckungsverlauf als auch von der Korona zu machen und zwischendurch ein Filter zu entfernen und wieder davor zu setzen, oder sich mit einem Teleskop auf eins zu konzentrieren und die Öffnung dich zu machen, wenn die Sonne wieder zum Vorschein kommt (Link s.o.). Das passiert doch nicht plötzlich.
Jens M. schrieb:
Aber die Totalität dauert eben nur ein paar Sekunden (anderthalb Minuten?)
Ist es wirklich so schwierig, so etwas ein klein wenig genauer heraus zu bekommen? Die Dauer hängt vom Standort, von der Bahn des Schattens, von der Mondentfernung und vom Sonnenwinkel ab. Da ist genug Zeit. Andere Leute schaffen es doch auch, Aufnahmen sowohl vom Bedeckungsverlauf als auch von der Korona zu machen und zwischendurch ein Filter zu entfernen und wieder davor zu setzen, oder sich mit einem Teleskop auf eins zu konzentrieren und die Öffnung dich zu machen, wenn die Sonne wieder zum Vorschein kommt (Link s.o.). Das passiert doch nicht plötzlich.
Also mein Kollege war in Spanien, der hat während der Totalität ca. 2000 Fotos gemacht und danach in aller Ruhe wieder den Filter aufgesetzt. :) 1,5 Minuten ist doch Luxus für Fotografen mit Systemkameras.
Also mein Kollege war in Spanien, der hat während der Totalität ca. 2000 Fotos gemacht und danach in aller Ruhe wieder den Filter aufgesetzt. :)
Und hat er damit die äußere Korona abbilden können?
Selbst mit nur 1/8s und HDR Belichtungsserien aus 4 Bildern wären das alleine 62 Sekunden für die Aufnahmen mit der längsten Belichtung. Bei 90s Totalität wird das mit "in aller Ruhe" dann schon arg knapp.
Vor allen Dingen, mit welchem Ziel? So dynamisch sind die Änderungen während der Totalitätsphase nicht, dass eine derart hohe Zeitauflösung nötig ist.
Max B. schrieb:
Also mein Kollege war in Spanien, der hat während der Totalität ca. 2000 Fotos gemacht und danach in aller Ruhe wieder den Filter aufgesetzt. :)
Und hat er damit die äußere Korona abbilden können? Selbst mit nur 1/8s und HDR Belichtungsserien aus 4 Bildern wären das alleine 62 Sekunden für die Aufnahmen mit der längsten Belichtung. Bei 90s Totalität wird das mit "in aller Ruhe" dann schon arg knapp. Vor allen Dingen, mit welchem Ziel? So dynamisch sind die Änderungen während der Totalitätsphase nicht, dass eine derart hohe Zeitauflösung nötig ist.
Er hatte insg. 4 Kameras! Alle mit verschiedenen Einstellungen. 2081 wird er nicht mehr leben. Von daher kommst du besser mit vielen Fotos nach Hause und sortierst dann aus.
Von daher kommst du besser mit vielen Fotos nach Hause und sortierst dann aus.
Ganz ehrlich? So viele Fotos, wie es von der Sonnenfinsternis gibt – da hätte man die Cams weglassen, und sich selbst auf das Schauspiel einlassen können. Die unzähligen Bilder sehen am Ende eh alle gleich aus, aber das Erlebnis hat man nicht zu häufig.
Erinnert mich an Konzertbesucher, die das gesamte Konzert damit verbringen, dasselbe aufzuzeichnen. Im Ergebnis haben sie ’n verwackeltes Video mit katastrophalem Ton, aber können nicht mal irgendwelche Emotionen damit verbinden – weil sie’s Konzert ja nicht erlebt, sondern die Aufnahme angefertigt haben …
Bei "lensrentals" gab es öfter Leihobjektive, die mit verscholzener Blende zurückkamen. ich bedanke mich für gegebene Antworten in diesem Plauderthread. ich merke, dass sich einige Wissenszuwächse bezüglich des Mondes ergeben haben, und würde aber wohl auch nicht aus Spass ein hochvergrösserndes Teleskop (Mount Palomar oä) auf den Mondrand richten, um dann kurz danach die Linsen zerspringen zuhören. ich denke die Luftunruhe am Tage wird kein gutes Bild von den Mondkratern erlauben. ist wohl wie Jack V anmerkte alles irgendwie Kiki, aber ist dokumentiert. Es war aber erstaunlich wie der helle Fleck, dem man eigentlich nichts ansah, dann durch den Filter plötzlich Sichelform zeigte.
Max B. schrieb:
Von daher kommst du besser mit vielen Fotos nach Hause und sortierst dann aus.
Ganz ehrlich? So viele Fotos, wie es von der Sonnenfinsternis gibt – da hätte man die Cams weglassen, und sich selbst auf das Schauspiel einlassen können. Die unzähligen Bilder sehen am Ende eh alle gleich aus, aber das Erlebnis hat man nicht zu häufig. Erinnert mich an Konzertbesucher, die das gesamte Konzert damit verbringen, dasselbe aufzuzeichnen. Im Ergebnis haben sie ’n verwackeltes Video mit katastrophalem Ton, aber können nicht mal irgendwelche Emotionen damit verbinden – weil sie’s Konzert ja nicht erlebt, sondern die Aufnahme angefertigt haben …
Ich weiß was du meinst aber das kann man nicht vergleichen.
Als Fotograf wartest du genau auf solche Momente. Und es kommt nicht darauf an ob es solche Bilder schon gibt sondern nur, dass du welche gemacht hast. Das ist doch wie hier... eine Schaltung kaufen kann jeder, sie selber bauen macht den Reiz aus.
weil sie’s Konzert ja nicht erlebt, sondern die Aufnahme angefertigt haben …
Genau das stelle ich auch immer wieder fest. Sobald die Leute eine Sensation wittern, zücken sie sofort ihr Smartphone raus und sind erstmal auf dem Bildschirm am rumknibbeln am fangen, um die richtige Einstellung für die Aufnahme zu finden, dabei verpassen sie die eigentliche Sensation!
Erst recht wenn der Mond auf die Erde stürzen sollte, dann hat man sowieso keine Möglichkeit und keine Lebenszeit mehr, um das Video mit der Community teilen zu können!
keine Lebenszeit mehr, um das Video mit der Community teilen zu können!
Dafuer gibt es die Live-Stream-Übertragung.
Bei "lensrentals" gab es öfter Leihobjektive, die mit verscholzener Blende zurückkamen.
Wenn das durch die Sonne verursacht wurde, kannst du davon ausgehen, dass sie nicht vom Mond verdeckt war.
Es gibt immer ein paar Idioten. Und wenn es nicht das eigene Objektiv ist, allemal.
Das "Einrasten" des Mondes liegt am exzentrischen Schwerpunkt, der sich außerhalb des geometrischen Mittelpunkt des Mondes befindet.
Zitat Wikipedia: Der Erdmond ist in gebundener Rotation zur Erde, bei ihm war Gezeitenreibung die Ursache für seine Synchronisierung.
Gezeitenreibung
Diese gibt es auch zwischen der Erde und der Sonne, sowie aller Planeten, die die Sonne umkreisen.
Gezeitenreibung
Diese gibt es auch zwischen der Erde und der Sonne, sowie aller Planeten, die die Sonne umkreisen.
Auf Grund der grösseren Masse der Planeten dauert es da aber ein bisschen (ausgedrückt in Millionen von Jahren) länger bis zum Stillstand.
Auf Grund der grösseren Masse der Planeten dauert es da aber ein bisschen (ausgedrückt in Millionen von Jahren) länger bis zum Stillstand.
Zum Stillstand wird da gar nichts kommen und an die Zeitskala kannst du getrost noch ein paar Nullen dran hängen.
Erstmal wird die Erddrehung primär durch den Mond gebremst. Während der letzten 100 Mio Jahre hat sich die Tageslänge gerade einmal um gut 1/2 Stunde verlängert, über die letzte Milliarde Jahre waren es rund 5 Stunden. Und je langsamer sich die Erde dreht, um so geringer wird die Bremswirkung. Da ist es also fraglich, ob die Erde lange genug überlebt.
Die Sonne beschleunigt die Erddrehung allerdings zusätzlich über atmosphärische Gezeiten (YORP-Effekt) und wirkt damit der Abbremsung durch die Gezeitenreibung entgegen.
Da die Gravitationswirkung quadratisch mit der Entfernung abnimmt, ist die Abbremsung durch die Sonne für die äußeren Planeten noch viel geringer. Da kannst du also ein bisschen länger warten.
(YORP-Effekt)
Wenn der Effekt durch eine Klimaerwärmung größer wird, wäre das zur Abwechslung ein positiver Effekt. 😉
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen. Bin gestern aus der Zentralline in Spanien zurück, 5500km mit unserem Campingbus. Das war nun meine dritte Sofi und man ist immer wieder aufs Neue fasziniert. Ein grandioses Naturschauspiel.
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