Udo S. schrieb:
Laut Nazi
Wenn man als Schweizer in Deutschland über die Fußball-National-Mannschaft spricht, tönt es immer mit Unverständnis zurück, weil wir gewohnheitsmäßig von der "Nati" sprechen und es genau so ausgesprochen wird. In der Schweiz ist das kein Problem, weil es in der Schweiz (offiziell) keine solchen hat.
Wenn ich in DE bin, spreche ich daher immer von der "Mannschaft", wie sie sich ja neuerdings zu nennen scheinen, obwohl es angesichts der Verweichlichung derselben zunehmend schwierig ist, diese als "männlich" anzusehen.
Und wenn wir gerade beim Sprachlichen sind:
Zunehmend schwierig finde ich es auch, die deutsche Sprachlogik zu verstehen, daß immer mehr gegendert wird, um Frauen als Frauen zu bezeichnen, aber nach wie vor immer noch von der Frauen-Fußball-National-Mannschaft gesprochen wird.
Der Widerspruch bei Frauen-Mann-Schaften scheinen aber niemandem aufzufallen und das obwohl die "Frauen" zuletzt mehr "schafften" als die deutschen Männer, weswegen man logisch denkend bei erfolgreichen Zusammenstellungen von Menschen eher von einer Frauenschaft sprechen sollte.
Wäre das ein Vorschlag?