Was ist passiert. Wir haben uns, da ich passionierter Brotbäcker bin, gestern einen neuwertigen Miele H6560 BP gegönnt. Er war auf Kleinanzeigen inseriert, wurde gekauft, nie genutzt und nun verkauft. Ich wollte speziell dieses Modell, da es noch dicke Wände und generell eine massive Bauweise hat. Vor Ort haben wir den Ofen angeschlossen, aufgeheizt, den Wassereinzug und die Dampffunktion probiert und ihn schließlich eingepackt und 300 Km nach Hause gefahren. Danach haben wir noch Stundenlang die Küchenzeile angepasst um ihn in die Wunschnische einzubauen und sind nach einem 16h Tag erschöpft ins Bett. Heute kam dann die böse Überraschung. Wir haben Kuchen und Brot vorbereitet und waren dabei es dem Ofen zuzuführen, dieser lief auf Ober-Unterhitze auch an und nach ein paar Minuten flog der FI. FI wieder rein, kann ja Zufall sein, und weiter gehts. Nun war komisch, dass der Ofen nicht mehr wirklich Temperatur zugelegt hat. Soll 165 und er quält sich minutenlang bei ca 100 Grad und es wird nicht mehr. Daraufhin hab ich, nachdem ich in der Haussteuerung gesehen habe, dass nur zwischen 200 und 400 Watt gezogen werden verscheidenen andere Betriebsarten durchgeschaltet. Bei der Heisluft Plus angelangt flog der FI erneut. Mittlerweile fliegt er bei ALLEN Betriebsarten. Das heißt, ich kann den Ofen ganz normal bedienen, Einstellungen ändern, etc, aber sobald ich eine Betriebsart auswähle, höre ich ein Geräusch und der FI fliegt. Scheinbar immer dann wenn er Leistung abrufen möchte, oder etwas einschaltet. Erwähnen möchte ich der Vollständigkeit, dass wir nach dem Befüllen des Ofens über das Ansaugröhrchen un den anschließenden Dampfstoß blöderweise den Ofen nicht "entdampft" haben da zu diesem Zeitpunkt die Tür schon seperat verpackt im Auto lag. Ich glaube es hat nichts damit zutun da er ja heute erstmal lief und erst nach und nach die Probleme kamen, ebenso schmeißt er den FI auch nicht sobald der Ofen an ist, sondern erst bei Auswahl der Betriebsart, aber ich wollte es erwähnen. Wahrscheinlich wäre ja Heizstab, oder? Wie kann ich das zweifelsfrei identifizieren, bzw was kann es sonst noch sein?
Schonmal vielen Dank für's bis hierhin lesen, ich freue mich auf Input
Er stand lt Vorbesitzer jahrelang trocken bei Zimmertemperatur. Es war wohl so, dass der sehr betagten Schwiegeroma unter anderem dieses Gerät zu einer neuen Küche abgedreht würde, sie es aber auf Grund der Knopflosen Touch-Bedienung nie bedienen wollte.
Heizelemente einzeln anklemmen hört sich an wie:
Blenden runter
Heizelemente identifizieren
eins nach dem anderen ausbauen/anzeigen/Anschlusskabel entfernen und in Wago's sichern
nach jedem Heizelement Testlauf machen
Macht es u.U. Sinn gleich alle abzuklemmen um zu sehen ob es die Heizelemente sind und sich dann auf die Suche nach dem Übeltäter zu machen?
Du hast bestimmt kein Isolationsmessgerät.
Die Anschlüsse der Heizelemente sind hinter der Rückwand.
Es gibt vier Heizelemente, zwei oben, eines mitte, eines unten.
richtig, das hab ich nicht.
Bevor ich morgen an die Heizelemente gehe..... Ich wollte gerade nochmal explizit die Unterhitze testen und da zeigt sich auf einmal folgendes. Nicht nur die Unterhitze geht aktuell, sondern auch andere auf die Schnelle getestete Betriebsarten (Ober-Unter/Heissluft plus). Was passiert im Detail. Zu Beginn zieht der Ofen ungefähr 2KW, kurz darauf, er hat brachiale 38 Grad im Innenraum, nur wieder ca 300 Watt. Ich rechne damit, dass der FI gleich wieder fliegt. So lange lasse ich ihn jetzt laufen. Sagt uns das irgendwas?
Hast Du einen (Stell-)Trenntrafo und ein Multimeter? Beide Anschlüsse des Heizelementes verbinden und zwischen diesen und dem Gehäuse Strom messen. Zum Schutz des Multimeters noch einen Widerstand um 1 kOhm dazwischen.
Vielleicht beim Aus/Einbau oder dem Transport ein Kabelbündel durchgescheuert? So dass es jetzt zum einen Wackelkontakt hat, zum anderen aber hin und wieder auch mal das Gehäuse berührt und dann den FI raushaut.
Ist dein FI ein reiner FI oder kombiniert mit einem Leistungsschutzschalter? Ich befürchte das Teil zieht mehr Leistung als deine Leitung (+"Sicherung") zulässt.
Hast Du einen (Stell-)Trenntrafo und ein Multimeter? Beide Anschlüsse
des Heizelementes verbinden und zwischen diesen und dem Gehäuse Strom
messen. Zum Schutz des Multimeters noch einen Widerstand um 1 kOhm
dazwischen.
Ne, und das übersteigt meine Skills schon vom reinen lesen. Sorry, aber da ist zuviel Fehlerpotential für mich
Vielleicht beim Aus/Einbau oder dem Transport ein Kabelbündel
durchgescheuert? So dass es jetzt zum einen Wackelkontakt hat, zum
anderen aber hin und wieder auch mal das Gehäuse berührt und dann den FI
raushaut.
Schliesse ich aus. Wie rohe Eier behandelt, da hat nix gescheuert. Fehlerbild ist aktuell folgendes.
Der Ofen lief die ersten 2-3 Minuten mit 2KW. Dann zieht er nur noch 200-300 Watt und heizt nichtmehr. Er funktioniert also insofern, alsdass er alle getesteten Betriebsarten annimmt und "versucht"zu heizen. Nur bleiben alle Stäbe (oben, unten, hinten) kalt. Ich würde vermuten, dass er die Heizstäbe zwar noch ansteuert, aber diese aus irgendwelchen Gründen (Bruc/Riss,etc) keine Leistung mehr konsumieren und als Wärme abgeben. Klingt ja nach thermischer Ausdehnung. Zwei Fragen bleiben.
warum heizt er am Anfang?
warum flog vorher sofort der FI und jetzt nicht?
Ich denke ich werde mich morgen mal den Heizstäben widmen und schauen was ich erwatet wenn ich das Gehäuse öffne.
Eine Frage....gibt's da fiese Kondenmsatoren, oder andere finstere Gesellen die mit Strom schießen obwohl der Ofen von Strom genommen wurde?
Äh, ich merke gerade ich habe scheinbar einen Denkfehler. Da alle heizstäber kalt bleiben, sprich keiner funktioniert, macht es dann Sinn sich auf die Heizstäbe zu fokussieren? Das würde ja heissen, dass alle gleichzeitig kapputt wären da keiner mehr heizt, oder?
Äh, ich merke gerade ich habe scheinbar einen Denkfehler. Da alle
heizstäber kalt bleiben, sprich keiner funktioniert, macht es dann Sinn
sich auf die Heizstäbe zu fokussieren? Das würde ja heissen, dass alle
gleichzeitig kapputt wären da keiner mehr heizt, oder?
Wie alt ist der Herd? Nach 12 Jahren hätte die Elektronik 100000h
Betriebsstunden, denn die läuft bestimmt immer. Elkos leben nicht ewig.
Nix 100000 Betriebsstunden, er wurde nie genutzt. Natürlich können Elkos auch schlecht werden, wenn sie lange gelagert wurden - wäre hier einfach Spekulation.
Klingt für mich nach defektem Heizelement. Nicht unüblich das ein defektes Heizelement bei Temperaturerhöhung einen Kurzschluss/Erdschluss ( eventuell auch nur in Verbindung mit erhöhter Feuchtigkeit). In dem speziellen Fall würde ich zusätzlich auf eine Temperaturabhängige Unterbrechung tippen. Rückwand abnehmen und die Spannungen am Heizelement Messen und mit ner Strommesszange schauen welche Ströme fließen...
Nix 100000 Betriebsstunden, er wurde nie genutzt.
Es war wohl so, dass der sehr betagten Schwiegeroma unter anderem dieses
Gerät zu einer neuen Küche abgedreht würde, sie es aber auf Grund der
Knopflosen Touch-Bedienung nie bedienen wollte.
Das klingt für mich nach vom Montageservice betriebsbereit eingebaut.
Hat der Backofen eine Schuko Stecker? Wenn ja, steck den mal kopfüber in die Steckdose. Dadurch könnte evtl. der Iso-Fehler Richtung Neutralleiter wandern und weniger Fehlerstrom verursachen.
Heizelemente habe ich auch eher empfindlich erlebt, nach 3-4 Jahren auf dem Dachboden war ein günstiger Herd vom Vermieter auch quasi schrottreif...
Hat der Backofen eine Schuko Stecker? Wenn ja, steck den mal
kopfüber in die Steckdose. Dadurch könnte evtl. der Iso-Fehler Richtung
Neutralleiter wandern und weniger Fehlerstrom verursachen.
Heizelemente habe ich auch eher empfindlich erlebt, nach 3-4 Jahren auf
dem Dachboden war ein günstiger Herd vom Vermieter auch quasi
schrottreif...
Quatsch! Hatten wir schon oft im RC. Ein paar Stunden ohne PE heizen und der ist wie neu.
Oder es hat sich was beim Transport irgendwo hingerüttelt was so nicht darf.
Falls ein Heizelement doch Wasser gezogen hat,
könnte man die mit "FI-freiem Strom" kurzzeitig bestromen,
Um da die Feuchtigkeit raus zu bekommen.
War hier mal mit einem Wäschetrockner nötig und lief danach lange fehlerfrei.
Oder in die Ofenröhre einen Heizlüfter rein stellen,
damit das da drin mal etwas auf Temp. kommt.
Oder, um ein krasses Video auf amerikanischem Niveau drehen zu können,
einen grossen Gasbrenner rein halten o_°
schliess es doch einfach mal ohne FI an, zieh die Gummihandschuhe an und
lass es freibrennen
Ich habe schon viele E-Herde mit genau dem Problem gesehen
Bevor ich jetzt versuche herauszufinden wie ich etwas ohne FI anschließe die ernst gemeinte Frage "ECHT JETZT?" Ich als Laie habe ja schon die Vorstellung, dass der FI einen Grund hat und keine Lust mein, eigentlich sehr gutes, Gerät zu ruinieren.
Die war nicht an, hab sie testweise aktiviert und wieder deaktiviert. Der Unterschied ist, dass die Messschaltung in kürzester Zeit hochheitzt (ohne zu heizen) und bei mir die Temp nicht steigt da die Heizstäbe nicht arbeiten.
Hat der Backofen eine Schuko Stecker? Wenn ja, steck den mal
kopfüber in die Steckdose. Dadurch könnte evtl. der Iso-Fehler Richtung
Neutralleiter wandern und weniger Fehlerstrom verursachen.
Heizelemente habe ich auch eher empfindlich erlebt, nach 3-4 Jahren auf
dem Dachboden war ein günstiger Herd vom Vermieter auch quasi
schrottreif...
Das war jetzt interessant und erklärt ein bisschen was, aber nicht alles. Nach unten eingesteckt passiert nichts (FI bleibt drin, Ofen wird icht warm, die getesteten Betriebsarten laufen los). Stecker nach oben FI fliegt sobald eine eine Betriebsart ausgewählt wird (getestet mit Ober-Unter und reiner Unterhitze)
Was zum Teufel heißt denn das?
Quatsch! Hatten wir schon oft im RC. Ein paar Stunden ohne PE heizen und
der ist wie neu.
Ich widerhole die Frage von oben. Im Ernst? Wie umgehe ich den FI und kann das gefährlich für den Ofen sein?
Ergänzend sei noch erwähnt, dass der Fehler sich scheinbar "verändert" hat. Sprich zu Beginn, erst Strom ziehen, dann nicht mehr und dann FI schmeißen hin zu entweder Stecker nach unten, oder Stecker nach oben mit den Auswirkungen wie beschrieben.
Dass der Fehler in einer Heizung dicht an einem Ende sitzt.
Rückwand weg, alle Heizungen ALLPOLIG abklemmen, einschalten.
Wenn FI Auslösung weg Heizungen nacheinander wieder anklemmen.
Dass der Fehler in einer Heizung dicht an einem Ende sitzt.
Rückwand weg, alle Heizungen ALLPOLIG abklemmen, einschalten.
Wenn FI Auslösung weg Heizungen nacheinander wieder anklemmen.
Dass der Fehler in einer Heizung dicht an einem Ende sitzt.
Rückwand weg, alle Heizungen ALLPOLIG abklemmen, einschalten.
Wenn FI Auslösung weg Heizungen nacheinander wieder anklemmen.
ok, das steht für heute an, aber es erklärt doch nicht warum es je nach Steckerposition unterschiedlich NICHT funktioniert, oder?
Dass der Fehler in einer Heizung dicht an einem Ende sitzt.
Rückwand weg, alle Heizungen ALLPOLIG abklemmen, einschalten.
Wenn FI Auslösung weg Heizungen nacheinander wieder anklemmen.
ok, das steht für heute an, aber es erklärt doch nicht warum es je nach
Steckerposition unterschiedlich NICHT funktioniert, oder?
Du wirst schon etwas ausprobieren müssen (Stecker/Heizung) und die Fehlerbilder beobachten, sonst geht es nicht weiter. Wir sind gespannt auf Deine Rückmeldung.
Dass der Fehler in einer Heizung dicht an einem Ende sitzt.
Rückwand weg, alle Heizungen ALLPOLIG abklemmen, einschalten.
Wenn FI Auslösung weg Heizungen nacheinander wieder anklemmen.
ok, das steht für heute an, aber es erklärt doch nicht warum es je nach
Steckerposition unterschiedlich NICHT funktioniert, oder?
Du wirst schon etwas ausprobieren müssen (Stecker/Heizung) und die
Fehlerbilder beobachten, sonst geht es nicht weiter. Wir sind gespannt
auf Deine Rückmeldung.
Das mache ich, keine Angst und ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Da meine letzten Wochen aber extrem energieintensiv waren kann ich aktuell nicht auf die gewohnte Arbeitsleistung meinerseits zurückgreifen und versuche an einigen Stellen etwas "Gas raus zu nehmen", andernfalls erlebe ich die Vertigstellung meiner Küchen nicht mehr :-)
Ich habe noch einen Gedanken der vielleicht hilfreich sein könnte. Der vorherige Ofen war ohne Stecker an einer Phase der Herdanschlussdose angeschlossen, der Dampfgarer der nicht mehr installiert wird an einer anderen. Diese beiden konnte ich im Verteiler an jeweils einer 16A Sicherung aus und einschalten, sprich da sehe ich direkt auch die Sicherungen und die Ampere an denen sie aufliegen. Diese Herdanschlussdose habe ich unter anderem auch deshalb nicht mehr genutzt weil ich sie für meine bald eintreffende Getreidemühle welche auf 400V läuft nutzen möchte. Daher ist der Ofen an die Steckdose gewandert an der bisher der Geschirrspühler hing. Mein Gedanke...ist das evtl. nur eine 10A Absicherung. Ich weiß nämlich nicht wo die Steckdose in meinem Schaltschrank aufliegt, nur, dass wenn der FI1 fliegt (UG) diese steckdose der Auslöser war. Was dagegen spricht ist, dass die zweite Art des Anschlusses folgende war. Über ein Verlänerungskabel (15m) an die Aussenküche. Diese ist versorgt über einen Hager ADM466QC C16. In der Aussenküche nutze ich zwei Steckdosen als max 3,5KW (an einer hing der Ofen) und eine an der Kühlschrank und kleinverbraucher hängen. Da der Hager ja seinerseits 16A pro Phase hat sollte ja dann keine Sicherung/FI fliegen, oder? Was sie aber trotzdem tut. Ich habe auch erst jetzt ergoogelt, dass der Hager eine gelbe und eine schwarze "Anzeige" für den Grund des Auslösens anzeigt, das sollte ja auf jeden Fall auch noch eine interessante Info bringen, ich reproduziere das nachher nochmal wenn ich wieder zu Hause bin.
Soll ich für alle Fälle trotzdem mal einen Schukostecker an die bisherige Anschlussleitung der Herdanschlussdose klemmen und schauen ob sich was ändert?
Update: Habe mittlerweile die Sicherung für diese Steckdose gefunden, ist auch eine 16A.
Hat das Teil einen Wassertank?
Kann es sein, dass der Undicht ist und austropfendes Wasser zuerst dafür gesorgt hat dass der FI fliegt und des weiteren dass die Steuerung (Elektronik) jetzt beschädigt ist?
Einspruch euer Ehren. Im RC hatten wir in den letzten 12 Monaten zwei hochwertige Bosch Backöfen bei denen es auf der Steuerungsplatine in einem defekten Relais (war beides Mal das gleiche) einen Überschlag von der 230V Seite auf die Kleinspannung gab... Da ist auch der FI gekommen, bei einem aber nur einmal ;-)
Ein FI kann nur die Differenz zwischen Phase und Nulleiter messen. Wenn >30mA (meistens), dann löst der aus. Ein LSS (Leitungsschutzschalter) löst bei Überlast aus, also z.B. wenn ein Gerät 16A zieht, das Kabel aber nur mit 10A abgesichert ist.
Wenn nur der FI fliegt, hat das nichts mit Überlast zu tun.
Wenn Du nicht weist, welcher LSS für den Geschirrspüler zuständig ist, dann teste das doch einfach aus. Normalerweise beschriftet ein Elektriker den Zählerkasten bzw. die Unterverteilung.
Einspruch euer Ehren. Im RC hatten wir in den letzten 12 Monaten zwei
hochwertige Bosch Backöfen bei denen es auf der Steuerungsplatine in
einem defekten Relais (war beides Mal das gleiche) einen Überschlag von
der 230V Seite auf die Kleinspannung gab... Da ist auch der FI gekommen,
bei einem aber nur einmal ;-)
Wenn Du nicht weist, welcher LSS für den Geschirrspüler zuständig ist,
dann teste das doch einfach aus. Normalerweise beschriftet ein
Elektriker den Zählerkasten bzw. die Unterverteilung.
Wie oben schon geschrieben, mittlerweile gefunden. Der hat 16A.
Ein FI kann nur die Differenz zwischen Phase und Nulleiter messen. Wenn
30mA (meistens), dann löst der aus. Ein LSS (Leitungsschutzschalter)
löst bei Überlast aus, also z.B. wenn ein Gerät 16A zieht, das Kabel
aber nur mit 10A abgesichert ist.
Das wäre ja die Sache mit gelb/schwarz am Hager wie oben geschrieben, oder?
Und weil ich gerade im Wartezimmer Zeit habe und Google bemühe um mich aufklären zu lassen was der Unterschied zwischen einer Auslösung Kurzschluss und Überlastung ist, würde ich feststellen, dass es sich um einen Kurzschluss handelt wenn das stimmt was der Kamerad mir hier erzählt.
Womit wir wieder beim von euch erwarteten Schritt mit der Überprüfung der Heizspiralen wären.
Das könnte ja bei einem Kurzschluss an der Heizspirale auch die Erklärung für "läuft ohne Leistung aber mit Sicherung drin" und "läuft an mit Leistung und Sicherung fliegt", also Stecker hoch, oder runter, sein, oder? Ja, ich weiß, erstmal aufmachen und Stäbe trennen 👍
Wofür die (grün)gelbe und blaue als Nr.5 bezeichneten Leitungen gut sind, ist mir unklar.
Der PT1000 Fühler (4) in Bild heiz.png ist es nicht, der ist im Rückseitenbild oben links zu erkennen.
Ein Bild der gesamten Oberseite bis hinten wäre hilfreich. Bitte auch ein Bild vom Typenschild, damit man nicht nach der falschen Geräteversion schaut.
Es gibt noch eine Heizung: die vom Katalysator (13) auf der Oberseite.
Wie gewünscht Bild vom Typenschild, Oberseite bis hinten und ungefragt den aktuellen Abklemmstatus. Bitte sagt mir jetzt nicht, dass Paketklebeband aus Plastik ungeeignet ist. Sollte auch wie Isolierband funktionieren für diesen vorübergehenden Test, oder?
Dieser Thread ist exakt der Grund dafür, warum ich niemals Leuten die offenbar keinerlei einschlägiges Wissen oder Erfahrung haben, Tips gebe wie an direkt Netzspannungsbetrieben Dingen am besten gefummelt werden sollte...
Gerade durchgetestet, egal wie rum der Stecker steckt (aktuell per 15m Verlängerungskabel an der Aussenküche denn der FI-1 schmeißt mir immer die ganze Haussteuerung durcheinander wenn er fliegt) es passiert nichts, heißt kein FI fliegt und alle getestet Betriebsarten (Ober-Unter, Unter, Heißluft plus) laufen los und die Hauptplatine klickt schön vor such hin.
Ich werde jetzt alle Heizungen seperat anstecken und wieder testen und halte euch auf dem laufenden
Meine Vermutung war, dass es kein reiner FI sondern ein FI/LS ist und eine Überlast den LS (z.B. nur 13A) auslöst. Aber die Vermutung war falsch, das Foto zeigt einen reinen FI.
So, ich kann glaub ich vorsichtig Entwarnung geben. Als drittes war die Oberhitze/Grill-Heizspirale dran. Ich habe trotzdem mit Unterhitze gewählt gestartet und nach ca 20 Sek. flog der FI obwohl ich noch gar nicht Oberhitze gewählt habe. Scheinbar eine Funktion die den FI schmeißt wenn erkannt wird dass ein defektes Teil im Gerät sein Unwesen treibt. Gibt das Sinn?
Anschließend hab ich noch den Verdampfer angeschlossen und verdampft. Alles hat geklappt, außer der Oberhitze natürlich. D. h. Ich bestelle mir jetzt das Kombi Oberhitze/Grillelement und wechsle es, damit sollte ja zu 99 Prozent der Spuk ein Ende haben.
Hierzu eine Frage. Habt ihr Erfahrungen bzgl Originalteilen bei den Heizelementen, sprich soll ich das originale nehmen, oder ist ein anderer Hersteller genau so gut und sogar günstiger?
Damit kann der Faden (hoffentlich) als beendet betrachtet werden 😊.
Vielen, vielen lieben Dank an alle die hier mitgewirkt haben, ihr seid wirklich spitze 👍
P.S. die Bilder vom Verdampfer will ich euch nicht vorenthalten, was meint ihr? Ist da was am durchkokeln, bzw war da mal Wasser dran und hat was angerichtet?
Habt ihr Erfahrungen bzgl Originalteilen bei den Heizelementen, sprich
soll ich das originale nehmen, oder ist ein anderer Hersteller genau so
gut und sogar günstiger?
Hersteller des Heizelements ist EGO, mit hübschem Karton von Miele kostets ein vielfaches.
D. h. Ich bestelle mir jetzt das Kombi Oberhitze/Grillelement und
wechsle es, damit sollte ja zu 99 Prozent der Spuk ein Ende haben
lass es doch einfach mal laufen - wenn Du Dich nicht traust es ohne FI laufen zu lassen lass mal die anderen Heizspiralen 2-3 Stunden an, so das der Ofen richtig auf Temperatur kommmt
Habt ihr Erfahrungen bzgl Originalteilen bei den Heizelementen, sprich
soll ich das originale nehmen, oder ist ein anderer Hersteller genau so
gut und sogar günstiger?
Hersteller des Heizelements ist EGO, mit hübschem Karton von Miele
kostets ein vielfaches.
Mit Porto darf das nicht mehr als 40€ kosten.
D. h. Ich bestelle mir jetzt das Kombi Oberhitze/Grillelement und
wechsle es, damit sollte ja zu 99 Prozent der Spuk ein Ende haben
lass es doch einfach mal laufen - wenn Du Dich nicht traust es ohne FI
laufen zu lassen lass mal die anderen Heizspiralen 2-3 Stunden an, so
das der Ofen richtig auf Temperatur kommmt
st dein FI ein reiner FI oder kombiniert mit einem
Leistungsschutzschalter? Ich befürchte das Teil zieht mehr Leistung als
deine Leitung (+"Sicherung") zulässt.
Meine Vermutung war, dass es kein reiner FI sondern ein FI/LS ist und
eine Überlast den LS (z.B. nur 13A) auslöst. Aber die Vermutung war
falsch, das Foto zeigt einen reinen FI.
Bild vom FI wäre wirklich nicht schlecht.
Wenn ich das richtig gegooglt habe, wird dieser Herd mit mindestens 3x21A angeschlossen.
Die Kiste soll 3700 KW haben, zuviel für einen normalen Anschluß mit 3x16 A
Miele hat viele Geräte im Programm, die im normalen Hausnetz nicht funktionieren
HolgerR
lass mal die anderen Heizspiralen 2-3 Stunden an, so
das der Ofen richtig auf Temperatur kommmt
Und dann? Heilt das Heizelement dann wieder?
Vielleicht: Heizelemente können in ihrer keramischen Ummantelung Feuchtigkeit ansammeln und deshalb nicht mehr korrekt isolieren. Das Ziel ist also, die aufzuheizen, damit die ungewünschte Feuchtigkeit ausdampft.
lass mal die anderen Heizspiralen 2-3 Stunden an, so
das der Ofen richtig auf Temperatur kommmt
Und dann? Heilt das Heizelement dann wieder?
Vielleicht: Heizelemente können in ihrer keramischen Ummantelung
Feuchtigkeit ansammeln und deshalb nicht mehr korrekt isolieren. Das
Ziel ist also, die aufzuheizen, damit die ungewünschte Feuchtigkeit
ausdampft.
Also bei 33,- inkl Versand hab ich jetzt einen neuen Heizstab bestellt. Ich denke das ist zielführender und vom Aufwand, finanziell und zeitlich, absolut vertretbar. Somit hab ich unterm Strich sicher deutlich länger Ruhe.
Wenn ich das richtig gegooglt habe, wird dieser Herd mit mindestens
3x21A angeschlossen.
Die Kiste soll 3700 KW haben, zuviel für einen normalen Anschluß mit
3x16 A
Ich glaube du sprichst von dem Hochofen den Hinz gepostet hat
Hab ich jetzt gesehen bzw. gefunden. Danke für den Hinweis.
Damit scheint es wohl doch am Herd zu liegen.
Also die Heizstäbe messen bzw. zu tauschen.
HolgerR
Es gibt kaputte Heizstäbe und es gibt nur feuchte Heizstäbe. Die feuchten kann man durch Wärme heilen oder sogar messen.
Was mich allerdings wundert, war oben der Satz des TO dass EIN 16A-Schukokabel reichen soll. Jetzt würde ich vorsorglich nochmals die Leistungen der Heizstäbe addieren und nachdenken.
Es gibt kaputte Heizstäbe und es gibt nur feuchte Heizstäbe. Die
feuchten kann man durch Wärme heilen oder sogar messen.
Was mich allerdings wundert, war oben der Satz des TO dass EIN
16A-Schukokabel reichen soll. Jetzt würde ich vorsorglich nochmals die
Leistungen der Heizstäbe addieren und nachdenken.
Sollte kein Problem darstellen, Ofen hat max 3700W. Die ruft er aber ja niemals auf Dauer ab. Und selbst wenn sollte das lt. dieser Zusammenfassung auch kein Thema sein.
Update: Jetzt sehe ich was du meinst. Du hast du einen Punkt. Auf meine Frage warum Miele den Ofen denn dann mit Schukostecker ausliefert, bekomme ich von Google die (beruhigende) Antwort auf den Bildern. Aber vielleicht kann ja einer der Experten dazu noch was sagen.
Wenn ich das richtig gegooglt habe, wird dieser Herd mit mindestens
3x21A angeschlossen.
Die Kiste soll 3700 KW haben, zuviel für einen normalen Anschluß mit
3x16 A
Was mich allerdings wundert, war oben der Satz des TO dass EIN
16A-Schukokabel reichen soll.
Ich bin von einem Herd ausgegangen.
Aber das ist nur ein Backofen.
Insoweit muß ich mich korregieren:
Standart Back Öfen werden per Schuko mit 16 A angeschlossen oder einpolig.
Übliche Kochfelder ( auch die mit 6 Feldern )werden 2 polig angeschlossen.
Der Dritte Anschluß ist NC.
Ich war in Gedanken. Miele hat Backöfen mit mehr als 3 x 16A im Programm.
Noch mals sorry. HolgerR
Es gibt kaputte Heizstäbe und es gibt nur feuchte Heizstäbe. Die
feuchten kann man durch Wärme heilen oder sogar messen.
Richtig. Bruno hat im ersten Beitrag angegeben, dass er den Backofen gebraucht gekauft hat. Wohl schon etwas älter aber nie oder praktisch nie genutzt. Der Ofen wurde vor Ort getestet und funktionierte. Wichtig: Es ist ein spezieller Backofen mit Dampffunktion.
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten:
Vor Ort funktionierte der Backofen, weil dort kein FI verbaut war.
Der Ofen hat durch den kurzen Test funktioniert, aber es ist dann Feuchtigkeit in den Heizstab eingedrungen. Dann müsste aber irgendwo ein Fehler in der Dampferzeugung oder in dem Heizstab sein.
Bei Variante 1 ist nichts weiter zu tun. Trockenheizen oder neuer Heizstab. Den hat er ja eh schon bestellt.
Bei Variante 2 könnte der "feuchte" Heizstab ein Folgefehler sein. Deshalb schrieb ich oben schon mal zu prüfen ob irgendwo Wasser austritt.
Vor Ort funktionierte der Backofen, weil dort kein FI verbaut war.
Wenn er zusammen mit einem Kochfeld am Herdanschluss hing wäre das ja nicht verwunderlich. Herdanschlüsse müssen ja nicht über einen FI laufen, und sind es auch meistens nicht.
Eben, oder die Installation war schon alt genug. Meine war auch "erst" 30 Jahre alt, hatte aber nur einen Fi fürs Bad.
Und es gibt wahrlich noch genügend Wohnungen und Häuser wo die Verteilung mindestens zum Teil älter als 50 Jahre ist.
LEIDER ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Hier mal zur Übersicht was seit heut Vormittag passiert ist
neuen Heizstab (Kombi für Oberhitze und Grill) eingebaut.
wollte dann den Heizstab einbrennen und ihn 1h bei 220 Grad heizen lassen.
Er hat per Ober-Unterhitze geheitzt dabei lief der Modus Schnellheizen (alle Heizstäbe)
Er hat sich bin zum erreichen der 220 Grad ca 3,5KW gegönnt, das hat 5 Minuten gedauert
Nach ca 40 Minuten flog der Hager mit Anzeige gelb
Sicherung rein und wieder versucht zu strten, Sicherung fliegt
neuen Heizstab abgeklemmt und mit Unterhitze nochmal 20 Minuten weitergeheizt, keine Probleme
Was irgendwie aussieht, als wäre ein Problem vorhanden welches erst durch Erhitzung/Zeit zum tragen kommt. Beim alten Heizstab nach kurzer Zeit/Temp, beim neuen erst später, dadurch Ofen schon heißer.
Konkret hätte ich jetzt folgende Fragen.
War der Tausch unnötig?
Wie suche ich weiter? Ich würde nun nochmal alle Kabel die von der Platine zu den Anschlüssen des neuen Heizstabs gehen unter die Lupe nehmen.
-Grenzt es den Fehler ein wenn ich nochmal teste und zwar einmal mit braucn und ein weiteres mal mit schwarz? Dadurch ließe sich ja eingrenzen ob es die Grill, oder die Oberhitzezuleitung betrifft.
Kann ich zu Recht die 15m Verlänger als Problem ausschließen? Es ist ein 16A 250V Kabel und der Hager war ja gelb (Kurzschluss) und nicht schwarz (Überlastung)
Kann ich die Zuleitungskabel auch durchmessen und würde das was bringen?
Was ich überhaupt nicht verstehe ist folgendes. Wenn es ein Problem in den Zuleitungen (Quetschung, Hitzeausdehnung, Kabelbruch, etc.) gäbe, dann würde die Sicherung doch fliegen auch wenn der neue Heizstab nicht angeschlossen ist, oder? Der Fehler entsteht erst durch den Anschluss an den neuen Heizstab und auch dann wenn dieser per Betriebsmodus gar nicht angesteuert wird. Kann mir das jemand erklären?
Ihr seht, Fragen über Fragen, ich hoffe ihr habt noch Input für mich, schonmal vielen Dank fürs lesen
Richtig. Bruno hat im ersten Beitrag angegeben, dass er den Backofen
gebraucht gekauft hat. Wohl schon etwas älter aber nie oder praktisch
nie genutzt. Der Ofen wurde vor Ort getestet und funktionierte. Wichtig:
Es ist ein spezieller Backofen mit Dampffunktion.
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten:
Vor Ort funktionierte der Backofen, weil dort kein FI verbaut war.
Der Ofen hat durch den kurzen Test funktioniert, aber es ist dann
Feuchtigkeit in den Heizstab eingedrungen. Dann müsste aber irgendwo ein
Fehler in der Dampferzeugung oder in dem Heizstab sein.
Bei Variante 1 ist nichts weiter zu tun. Trockenheizen oder neuer
Heizstab. Den hat er ja eh schon bestellt.
Bei Variante 2 könnte der "feuchte" Heizstab ein Folgefehler sein.
Deshalb schrieb ich oben schon mal zu prüfen ob irgendwo Wasser
austritt.
Richtig, hat sich auch absolut bestätigt als ich den Heizstab gewechselt habe, Hintergitter, abgenommen, dahinter ist alles jungfreulich!
Der Ofen lief dort beim testen im Hobbyraum/beheizter Keller an einer Verlängerung, wo die herkam weiß ich nicht.
Bzgl. Wasser sieht zumindest alles was ich von hinten sehe trocken aus, aber im letzten Beitrag 31.08.2026 21:26 #8091331 hab ich noch Bilder gepostet bei denen ich nicht weiß ob das so aussehen soll.
Aha, und bei dem kann man die Auslöseursache unterscheiden, aber nicht
so wie der TE denkt. Das gelbe Signal bedeutet, dass der FI ausgelöst
hat.
Das hatte mich verwirrt. Ich bin solchen RCBOs noch nicht begegnet und habe jetzt gesucht wie der Überlast von Fehlerstrom und Kurzschluss unterscheiden soll.
Wenn das Teil wieder mit Fehlerstrom auslöst, dann sollte man sich doch mal genauer den Dampferzeuger und die Wasserführung anschauen.
Die Bilder die Bruno oben gepostet hat sehen für mich aus, als wäre da Wasser verdunstet, bzw langsam rausgekommen und hätte mineralische Ablagerungen hinterlassen.
Du könntest die Heizelemente ausbauen und damit zu einem Elektriker gehen. Einzeln auf der Werkbank ist eine Isolationsmessung schnell erledigt, vielleicht macht das dann jemand für einen 10er in die Kaffeekasse.
Außerdem schau mal genau nach, ob wirklich keine Leitung irgendwo an einer Blechkante scheuert. Hat die Elektronik nur die Relais, oder auch Triacs o.ä. um die Heizelement zu takten? Dann könntest du in Richtung Isolation zwischen Halbleiter und Kühlkörper suchen.
Du könntest die Heizelemente ausbauen und damit zu einem Elektriker
gehen. Einzeln auf der Werkbank ist eine Isolationsmessung schnell
erledigt, vielleicht macht das dann jemand für einen 10er in die
Kaffeekasse.
Müsste man schon heiß machen.
Außerdem schau mal genau nach, ob wirklich keine Leitung irgendwo an
einer Blechkante scheuert. Hat die Elektronik nur die Relais, oder auch
Triacs o.ä. um die Heizelement zu takten? Dann könntest du in Richtung
Isolation zwischen Halbleiter und Kühlkörper suchen.
Die Heizelemente werden nur über die Relais geschaltet. Mir geht da das Posting von Andreas nicht aus dem Sinn...
Wenn das Teil wieder mit Fehlerstrom auslöst, dann sollte man sich doch
mal genauer den Dampferzeuger und die Wasserführung anschauen.
Die Bilder die Bruno oben gepostet hat sehen für mich aus, als wäre da
Wasser verdunstet, bzw langsam rausgekommen und hätte mineralische
Ablagerungen hinterlassen.
Das war auch mein Gedanke, evtl ist im Verdampfer irgendwie der Wurm drin... ABER...gibt das Sinn, dass sich das nur dann auswirkt wenn der obere Heizstab angeschlossen ist und sonst nicht?
Nochmal die Frage in die Runde. Soll ich braun und schwarz der oberen Heizspirale mal einzeln testen?
Hab mir die Kabelführung auf der Oberseite nochmal genauer angesehen. Ich hab übrigens den Eindruck, dass sie an manchen Punkten ziemlich auf Spannung ist. Die Kabel die in die Platine führen im Anhang sehen etwas gebogen/gequetscht aus, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, hab auch keinen Vergleich.
Was sagt ihr zu den Bildern.... und wer ist Andreas? 🤔
Er hat per Ober-Unterhitze geheitzt dabei lief der Modus Schnellheizen
(alle Heizstäbe)
Bei meinem Ofen heißt Schnellheizen, dass mit maximal erlaubter Leistung geheizt wird, nicht dass alles eingeschaltet ist. Das wäre Überstrom.
Damit ist keine Diagnose möglich, weil unklar ist, was jetzt genau wann eingeschaltet war! Also immer nur eine Heizung aktivieren: Oberhitze/Grill/Umluft/Unterhitze. Im Zweifelsfall messen/abklemmen.
Nach ca 40 Minuten flog der Hager mit Anzeige gelb
Hager ist ein Hersteller, kein Bauteil. Bitte genau sagen, was gemeint ist: FI? Sicherung?
Er hat per Ober-Unterhitze geheitzt dabei lief der Modus Schnellheizen
(alle Heizstäbe)
Bei meinem Ofen heißt Schnellheizen, dass mit maximal erlaubter Leistung
geheizt wird, nicht dass alles eingeschaltet ist. Das wäre Überstrom.
Bei seinem Ofen müsste das das 1,3kW Heizelement oben und der 2,2kW Ringheizkörper sein, AFAIR.
Damit ist keine Diagnose möglich, weil unklar ist, was jetzt genau wann
eingeschaltet war! Also immer nur eine Heizung aktivieren:
Oberhitze/Grill/Umluft/Unterhitze. Im Zweifelsfall messen/abklemmen.
ACK, aber da tut sich der TE schwer, mangels Verständnis.
Nach ca 40 Minuten flog der Hager mit Anzeige gelb
Hager ist ein Hersteller, kein Bauteil. Bitte genau sagen, was gemeint
ist: FI? Sicherung?
Ein vierpoliger FI/LS, platzsparend aber sehr teuer.
Was passiert denn, wenn NUR das neue (bestellte) Heizelement angeschlossen ist und dieses unter voller Leistung betrieben wird? Fliegt dann auch der FI/LS oder nur im Falle, wenn auch alle oder mehrere Heizelemente aktiv sind?
Oberhitze, Grill klein und Grill groß ausgetestet. schwarz versorgt den inneren Kreis und ist somit bei beiden Grillvarianten aktiv (glüht auch).
60 Minuten geheitzt ohne Probleme 180 Grad wurden nach ca 20 Minuten erreicht. 215 Grad nach ca 30 Minuten normales, kein schnellaufheizen
braun angeschlossen, schwarz abgeklemmt:
Oberhitze, Grill klein und Grill groß ausgetestet. braun versorgt den äußeren Kreis und ist somit bei Oberhitze und Grill groß aktiv (glüht auch).
ebenfalls 60 Minuten ohne Probleme gelaufen, allerdings braucht er bis auf 190 Grad 45 Minuten. 160 Grad hatte er nach 25 Minuten. Ich denke, dass, wenn beide Phasen angeschlossen sind der Ofen die Leistung moduliert. Es gibt ja einen Leistungsbereich von 1300 bis 1600 Watt bei 230V und 1415 bis 1742 Watt bei 240V (Aufdruck auf dem Heizelement).
In beiden Testläufen konnte ich beobachten, dass, auch wenn die nicht belegte Variante gewählt wurde, trotzdem eine minimale Tempsteigerung erfolgte. Ob das durch das nachheizen des angesteuerten Elements, bzw. des vorherigen Testlaufs war kann ich nicht sagen. Der Ofen ist ja monstermäßig gedämmt, kann also schon sein.
Eine Beobachtung noch. Auf dem angehängten Bild sind fünf "weiße Kästchen", die klicken vor sich hin wenn der Ofen tacktet (zumindest ist das meine Schlussfolgerung). Hin und wieder sieht man, dass sie blitzen innerhalb ihres Gehäuses. Ist das normal? Hatte zumindest in diesen Testläufen keine negative Auswirkung.
Jetzt bleibt die Frage wie weiter? Ich würde nun nochmal im normalen Setting (beide angeschlossen) testen.
Was passiert denn, wenn NUR das neue (bestellte) Heizelement
angeschlossen ist und dieses unter voller Leistung betrieben wird?
Fliegt dann auch der FI/LS oder nur im Falle, wenn auch alle oder
mehrere Heizelemente aktiv sind?
Was passiert denn, wenn NUR das neue (bestellte) Heizelement
angeschlossen ist und dieses unter voller Leistung betrieben wird?
Fliegt dann auch der FI/LS oder nur im Falle, wenn auch alle oder
mehrere Heizelemente aktiv sind?
Das kann ich auch gerne noch nachreichen.
Jetzt wird's schräg. Bei Anschluss von schwarz und braun an der neuen Heizspirale und allen anderen (außer Dampferzeuger) abgeklemmt, läuft der Ofen 60 Minuten durch. Nach 8 Minuten 100 Grad, navch 15 Minuten 220 Grad.
Jetzt werd ich wieder alles anklemmen und wenn dann wieder Ende Gelände ist, dann Unterhitze und Ringheizkörper seperat.
Was passiert denn, wenn NUR das neue (bestellte) Heizelement
angeschlossen ist und dieses unter voller Leistung betrieben wird?
Fliegt dann auch der FI/LS oder nur im Falle, wenn auch alle oder
mehrere Heizelemente aktiv sind?
Das kann ich auch gerne noch nachreichen.
Ich spekuliere einmal,dass der FI in dem Falle nicht auslöst. Dann liegt und lag es wahrscheinlich nicht an DEM Heizelement und den Neukauf hättest dir ersparen können. Dann ist es wohl eher die Summe aller Komponenten in dem Gerät, und wahrscheinlich nicht nur die Heizelemente. 30mA Fehlerstrom sind durch kleine Ableitströme in Summe schnell erreicht. Wenn ein echter Fehler(strom) vorliegen würde, würde der FI schlagartig und immer auslösen. Aber der Herd(3,7KW) wird in deinem Umfeld hart an der zulässigen Absicherung(16A) betrieben; wundert mich, dass da der LS nicht auch auslöst. Zumindest sind durch die Vielzahl der Komponenten die "Leckströme" additiv zu hoch und das wirst du wohl nur dadurch lösen können, indem du einen anderen FI Typ einbauen lässt. Aber das ist Spekulation...
So, erneutes Update. Gerade mit allem angeschlossen 60 Minuten durchgeheizt und dabei alle Betriebsarten außer Dampf laufen lassen. Jetzt bin ich ratlos.
Entweder hat sich da wirklich was trocken geheizt, nicht der obere Heizstab natürlich weil neu. Eine weitere Möglichkeit ist folgende. Ich habe den Ofen bei den heutigen, insgesamt vier Testläufen am Nachmittag nach dem Ausfall am Vormittag immer mit abgenommenen Metalldeckel laufen lassen. Am Vormittag war der immer drauf.
Morgen folgt dann nochmal ein Test mit Wasserdampf um zu sehen ob es dann im Nachgang wieder passiert. Und noch was,ich hatte ja die "gebogenen" Kabel erwähnt. Heute Abend ist mir beim durchfluchten von links nach rechts an der Oberkante des offenen Ofens aufgefallen, dass der Metalldeckel die Anschlusskabel der Platine sehr wahrscheinlich gegen diese drückt, bzw komprimiert. Ich werde mir das morgen mal mit einer Holz-Messlatte ansehen 🤔
Eine Beobachtung noch. Auf dem angehängten Bild sind fünf "weiße
Kästchen", die klicken vor sich hin wenn der Ofen tacktet (zumindest ist
das meine Schlussfolgerung). Hin und wieder sieht man, dass sie blitzen
innerhalb ihres Gehäuses. Ist das normal?
Ja das ist normal. Das sind die Relais, die die Heizungen schalten.
Erneuter test mit allem angeschlossen läuft gerade. Davor hab ich noch das Bild bzgl der Enge im Oberteil gemacht. Das weiße Brett soll den Metalldeckel simulieren. Man sieht deutlich, dass da verdammt wenig Platz bleibt. Außerdem sind einige Kabel ziemlich auf Zug verlegt gewesen. Test läuft wieder ohne Deckel.
Das kann schon gut sein, dass Du den schuldigen Heizstab trockengeheizt hast.
Hatte das mal bei einem Einbau-Backofen, dass die Grill-Heizschlange den RCD getriggert hat. -> Ausgebaut und auf zwei Steine gelegt eine Stunde lang ausgeglüht. Danach ist das Problem nie wieder aufgetreten.
Am Deckel wird es wohl eher nicht liegen. Der berührt doch nichts, oder?
Das kann schon gut sein, dass Du den schuldigen Heizstab trockengeheizt
hast.
Es kommt auch vor, dass neue Heizstäbe "feucht" sind. War bei unserer Pelletheizung so. Der Monteur hat den Heizstab getauscht, Probelauf: FI raus. Monteur: Das ist normal. Den muss man erst freibrennen. Nach vier, fünf Versuchen war's dann geschafft. Der Heizstab war trocken und der FI blieb drin.
So ähnlich wird es jetzt beim TO gelaufen sein. Hauptsache, der Backofen tut wieder. Die vielen Helfer können ja vom TO mal auf ein Stück Kuchen eingeladen werden. 😏
P.S. die Bilder vom Verdampfer will ich euch nicht vorenthalten, was
meint ihr? Ist da was am durchkokeln, bzw war da mal Wasser dran und hat
was angerichtet?
Eigentlich ist Trockenheizen in vielen Fällen schon die Lösung. Als wir Lötkolben mit dem Isolationsmessgerät geprüft haben, gab es auch zahlreiche Fälle, die durch lange Lagerung etwas feuchter waren und nach dem 2. Anheizen wieder ganz im grünen Bereich waren. So ähnlich werden sich seine Heizstäbe verhalten haben? Warten wir es ab.
Das kann schon gut sein, dass Du den schuldigen Heizstab trockengeheizt
hast.
Der Schuldige wurde ja ausgetauscht, aber vielleicht haben ja mehrere einen weg. Hätte ja gute Lust den alten nochmal testweise einzubauen, aber erst steht ja noch der Test vom Verdampfer an.