Also, ich habe seit vielen Jahren ein N54L von HP mit 4 Festplatten im Einsatz. Der ist fein aber nun doch etwas in die Jahre bekommen. Damals war der unschlagbar günstig.
Im Laufe der Jahre wurden dann "sagenhafte" 1TB Platten eingebaut und fungieren als Raid.
Sowas in der Art hätte ich gerne wieder, mit moderner Rechenleistung. Also kein auf Dateien optimiertes NAS sondern eher ein Heimserver mit NAS-Funktion der auch andere Sachen kann wie Proxmox usw. Ohne mich in den Ruin zu treiben, sowohl von der Anschaffe als auch vom Powerkonsum, der wird ja denn 24/7 im Gange sein.
Muss jetzt auch nicht ein Modell von 2026 sein.
Ja, mir ist vollkommen bewusst das PC-Anschaffung in diesen AI-versauten Zeiten ein extrem teures Hobby sein kann. (Könnte kozzen!).
Was habt ihr so im Hauswirtschaftsraum rumservern?
Was habt ihr so im Hauswirtschaftsraum rumservern?
Einen 15 Jahre alten N36L. ;)
Und ich habe angesichts des Markts nicht den Eindruck, dass sich das so bald ändert. Mir fehlen auch Ehrgeiz und Bedarf für schnelleres Netzwerk als 1 Gb/s, also kann der gerne 20 Jahre alt werden.
Hallo,
bis vor 3 Jahren hat bei mir auch ein 54L 24/7 Dienst getan. Allerdings nicht mit RAID, aber mit einer 12TB HD und einer 1TB SSD. Drauf lief ein ein Webserver, Mailserver, Mediaserver, FHEM, intranet Radio mit 6 verschiedenen Kanälen usw. Den 54L hatte ich 2015 gebraucht, fast neu, ohne Medien und ohne Speicher für 30 Eur gekauft.
Der 54L wurde von einem HP G800 G1 abgelöst.
Der 54L steht hier im Stand By um bei Ausfall des G800 in Ersatzbetrieb zu gehen und dient gleichzeitig als Backup Server. die Daten werden täglich von dem G800 auf den 54L gespiegelt und einmal wöchentlich wird Über einen Raspi eine Datensicherung auf externe Festplatten durchgeführt. Der 54L sowie Raspi werden nur für den Zeitraum der Datensicherung in Betrieb gestzt.Die Geräte sind räumlich getrennt.
Bei mir werkelt noch fleißig ein Microserver Gen 8, der soll aber auch bald ersetzt werden. Ein neuer Microserver Gen 11 oder irgendwas aktuelles mit DDR5 RAM ist unvernünftig teuer, daher wird es höchstwahrscheinlich auf einen Selbstbau hinaus laufen. Favorit ist aktuell ein AMD AM4 System auf einem Desktop Mainboard, dazu ein schallgedämmtes Gehäuse und Fernwartung über JetKVM. Ist dann natürlich kein "richtiger" Server mit iLO & Co.
Mit solchen Mini PCs bauen sich viele inzwischen sogar ein kleines Proxmox Cluster auf. Habe ich auch kurz überlegt, aber da passt für mich leider nicht genug (bezahlbarer) Speicherplatz für die große NAS VM rein.
Hier ist es seit Jahren ein ITX220 Board mit Devuan 2GB RAM und Intel Atom - Linux Raid mit 2 4TB Platten reicht mir völlig. Nebenbei Druckerserver und Webserver.
Server adressieren maßgeblich Firmen, und da ist es kommerziell vorteilhaft, nicht unangenehm aufzufallen, will man auch bei der nächsten Beschaffungsrunde dabei sein. Im Unternehmen mustern wir gerade eine zweistellige Anzahl Server aus (andere), die das Jahrzehnt schon hinter sich haben. Mit sehr guter Bilanz.
Bei Bling-Bling–PCs für den knauserigen Heimanwender ist das anders.
Als Hauptserver (Proxmox) habe ich einen HP ProLiant ML350 G10 stehen. Als "Datensilos" zwei passende HP ProLiant MicroServer G10. Alle drei sind mit 2x 10G SFP (RR) am Switch, von dort aus weiter zum restlichen Netzwerk.
Die zwei MicroServer, was für dich ja in Frage kommen sollte, haben ebenfalls Proxmox drauf. Dort als HA (falls der Hauptserver tot sein sollte) stellen sie dann ausschließlich den Router und die Firewall bereit damit das Netzwerk nicht tot ist - ansonsten tatsächlich nur Datengrab.
Für mehr als bissle routen, vielleicht noch eine Webseite würden die kleinen CPUs (2-Core Opteron) in den Microservern eh nicht viel taugen. Dafür sind die zu schwachbrüstig. Diese MicroServer, wie auch dein N54L, sind halt einfach nicht wirklich dafür gedacht außer als RAID zu dienen - das können sie aber super.
Was kann das Teil nicht was modernere Hardware kann und du brauchst?
Ich zähle mal auf:
Massiv mehr Leistung pro Watt
Weniger Stromverbrauch
und bei mir würde da aber ganz oben auf der Agenda stehen:
Der Raid Controller des N54L kann HDDs bis maximal 2TB aufnehmen, bei vier Schächten bist du auf 8TB begrenzt - ohne irgendein Sicherheitsrelevantes Raid, da schrumpft dir das dann wieder auf 6TB oder gar 4TB. Vor 14 Jahren war das vollkommen okay, aber mittlerweile doch ein wenig klein. Klar, man kann Softwarerraid machen - aber das ist dann wie wenn man sich nen Porsche kauft und klemmt sich nen Stein hinters Gaspedal damit nur maximal 30km/h fährt. Da ist die Turion CPU mit ZFS oder Btrfs schon teils am Limit, was dann wiederrum bei Proxmox Probleme macht.
Dann kommt der RAM ins Spiel, 8GB maximaler Ausbau ist nun auch nicht so der Bringer wenn er Proxmox nutzen will.
Klar, man kann Softwarerraid machen - aber das ist dann wie wenn man
sich nen Porsche kauft und klemmt sich nen Stein hinters Gaspedal damit
nur maximal 30km/h fährt.
Ach wo. Auch Enterprise Storage wie NetApp verwendet Software-RAID, triple parity. Ohne allzu viel Schmackes in der CPU.
Viele Server haben weitaus mehr Power in der CPU als der drin steckende RAID Controller. Bei Filesystemen wie NTFS liegt der Performance-Vorteil mehr im durch Batterie oder Flash gepufferten Write Cache des Controllers, nicht in dessen Leistung. COW Filesysteme wie btrfs oder ZFS benötigen jedoch keinen. Und RAID 1 ist sowieso harmlos.