Nur aus Neugier und Bastelspaß will ich ein altes Quarzuhrwerk zum laufen bringen. Als IC ist ein SM5547A von Seiko verbaut. Viele Bauteile sind nicht rauf. Nur noch ein Quarz und ein 18pico Keramik. Den Quarz konnte ich noch nicht entschlüsseln. Die Spule hat 290 Ohm. Im eingebautem Zustand gemessen. Was kann defekt sein, Lavet-Schrittmotor? Datenblatt von dem IC finde ich auch nicht.
Sieht so aus als ob der Ringmagnet des Motors schleift.
Den Quarz konnte ich noch nicht entschlüsseln.
Warum sollte der verschlüsselt sein? Das ist Hardware.
Mach doch mal bei vernünftiger Beleuchtung ein Photo von der Beschriftung.
Uhren verwenden oft einen Quarz mit 32768 kHz.
https://www.npc.co.jp/en/products/discontinued/?page=4 da ist derSM5547 wenigstens als "discontinued product" "SM5547 Clock" gelistet, leider keine weiteren Daten. Auch Jotrin erzählt nichts weiter interessantes: https://www.jotrin.de/product/parts/SM5547A
Möglicherweise hat der Quarz auch 24,576 MHz wie SM5545TV-24.576M
Evtl. klemmt das Getriebe. Da hift zerlegen und reinigen.
Es ist fast unmöglich, das Teil danach wieder zusammenzubauen, da der Rotor mit seinem starken Magneten immer an einer Seite des Stators klebt und man die dünnen Zapfen kaum richtig einfädeln kann.
Aber da gibt es einen Trick:
Um den Rotor einen Papierstreifen wickeln, so dass er sich im Rotor fixiert. Dann alle restlichen Zahnräder rein und zusammen schrauben.
Bei einer Armbanduhr hat der Rotor nur noch 1,5 mm Durchmesser, da konnte ich das mit einen Abschnitt Schrumpfschlauch lösen.
Nach dem Zusammenbau muss diese Fixierung natürlich mit spitzer Pinzette entfernt werden.
Grüße Bernd
Evtl. klemmt das Getriebe. Da hift zerlegen und reinigen.
Ohhhh...
Das sieht nach einem Lagerschaden aus, eventuell ist ein Zapfen gebrochen...
Thomas B. schrieb:
Den Quarz konnte ich noch nicht entschlüsseln.
Warum sollte der verschlüsselt sein? Das ist Hardware. Mach doch mal bei vernünftiger Beleuchtung ein Photo von der Beschriftung. Uhren verwenden oft einen Quarz mit 32768 kHz.
Die KI ist der Auffassung das sei ein Zigarettenfilter, bzw. ein Elko. 🤣🤣🤣
Ich würde mal an der Spule messen, ob da Impulse ankommen.
Wenn ja: Die Elektronik ich wahrscheinlich OK und es klemmt wohl in der Mechanik.
Zigarettenfilter
Da steht "KDS8E" drauf, anscheinend ein japanischer Hersteller: https://www.compotek.de/page/2/?s=KDS&submit=Search
"DAISHINKU CORP." https://www.kds.info/en/ dann such mal schön.
https://datasheet.datasheetarchive.com/originals/scans/Scans-107/DSASCANS15-48626.pdf da gibt es auch runde Gehäuse 3,597 ... 26 MHz 3,1mm Durchmesser
3,597 ... 26 MHz
Da ist nur eine einzige AA-Zelle vogesehen, keine Laternenbatterie.
Hallo und erst mal vielen dank für das rege Interesse an dieser hochwertigen Platine :-) H.H. hhinz hat recht, es war Rotor und Stator, die nicht richtig zentriert sind. Warum das so ist weiß ich nicht. Heruntergefallen ist die Uhr nicht, sonst wäre die ganze Uhr Schrott. Wird wohl bei der Montage ab Werk passiert sein. Die Schrauben konnte ich nicht lösen. (siehe Bild) Habe das einfach mit etwas Fingerdruck verschoben. Qualität aus Japan vor über 35 Jahren?
Der Quarz interessiert mich noch. Bekomme leider (noch) kein vernünftiges Foto zustande. Ist unglücklich eingelötet.
Danke euch allen.
Gruß aus OWL Thomas
eine einzige AA-Zelle
Ich hatte die Datenangaben von Jotrin gesehen, aber die gelten für 3,3V. Das auch für Quarzfrequenzen von 24.576 oder 25 MHz. Zur Stromaufnahme gibt es leider keine Angaben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Laternenbatterie den Ausdruck kannte ich noch nicht, "im nordamerikanischen Raum weit verbreitet".
Dann bleibt nur ein Ausmessen des Quarzes in einem Testoszillator, wenn er noch funktioniert.
Den Impuls mal direkt an der Spule messen. Wird mit einem normalen Vielfachdingens schwierig, weil der nur sehr kurz ist.
Wir hatten so eine Uhrsteuerung mal am Oszi, das ist auch da kaum zu erkennen. Diese Uhrantriebe sind auf maximale Batterielebensdauer getrimmt.
Grüße Bernd
Thomas B. schrieb im Beitrag #8095562: ...
Wird wohl bei der Montage ab Werk passiert sein.
Nein
Die Schrauben konnte ich nicht lösen. (siehe Bild) Habe das einfach mit etwas Fingerdruck verschoben.
Wenn sich die obere Platine gelöst hat, so dass man sie mit dem Finger verschieben kann, dann war da schon jemand vor dir dran.
...
Danke euch allen. Gruß aus OWL Thomas
Das wollte ich gerade noch Fragen: Sind die schwarzen Böppel wirklich Schrauben oder sind das nur eingepresste Dübel?
Grüße Bernd
Wenn das wirklich Schrauben aus Metall sind, würde ich mal diverese Torx-Schraubendreher versuchen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Laternenbatterie den Ausdruck kannte ich noch nicht, "im nordamerikanischen Raum weit verbreitet".
In jeder Baustellenblinkelampe und auch in vielen Elektrozaungeräten auch in Europa weit verbreitet.
Wenn das wirklich Schrauben aus Metall sind, würde ich mal diverese Torx-Schraubendreher versuchen.
Das ist kein TORX!!!
Das sind diese Arschlochschrauben... Mußte ich hier im Forum lernen...
Ich tippe auf Niete. A...Schrauben gab's vor 35 Jahren schon an solchen Stellen? Uhrenquarz maSgW 32768 Hz in der Größe. In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
solche Uhrwerke werden mit Plastiknieten/Nippeln zusammengepresst.
Oft werden auch Plastikstifte,
die Bestandteile eines grösseren Plastikteils dahinter sind,
zu so'ner Art Niet-Kopf geschmolzen.
Stephan S. schrieb:
Wenn das wirklich Schrauben aus Metall sind, würde ich mal diverese Torx-Schraubendreher versuchen.
Das ist kein TORX!!!
Das habe ich ja auch nicht behauptet. Aber die haben 3 Einkerbungen, da könnte evtl ein Torx reinpassen (Torx hat 6x60° und die "Befestigungselemente" auf dem Photo haben 3x120°).
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
Aber ja doch. Der U114 lief mit einer einzelnen AA-Zelle. Den hat sogar Richi schon aufgemacht: https://www.richis-lab.de/U114.htm
H. H. schrieb:
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
Aber ja doch. Der U114 lief mit einer einzelnen AA-Zelle. Den hat sogar Richi schon aufgemacht: https://www.richis-lab.de/U114.htm
Und er hat auch festgestellt:
"Die hohe Grundfrequenz erfordert mehr Teilerstufen als ein 32,768kHz-Standard-Uhrenquarz und bringt daher eine höhere Stromaufnahme mit sich."
Die damit betriebenen Uhren hatten sicher was dickeres drin als AA.
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Und den in dem kleinen Rundgehäuse?
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Und den in dem kleinen Rundgehäuse?
Aus meiner Erinnerung nicht. Wollte ich eigentlich dazuschreiben, habe ich vergessen.
U114, richtig. Mein Wecker damit hatte keine AA, sondern eine C (Baby, R14). Leider schon entsorgt...
Axel S. schrieb:
H. H. schrieb:
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
Aber ja doch. Der U114 lief mit einer einzelnen AA-Zelle. Den hat sogar Richi schon aufgemacht: https://www.richis-lab.de/U114.htm
Und er hat auch festgestellt: "Die hohe Grundfrequenz erfordert mehr Teilerstufen als ein 32,768kHz-Standard-Uhrenquarz und bringt daher eine höhere Stromaufnahme mit sich."
Ja. das hat er geschrieben. Ich würde aber nicht die 7 extra Teilerstufen für den Mehrverbrauch verantwortlich machen. Eher schon den Oszillator. Der U114 hatte auch einen Bruder, den U116. Der war für 32.768kHz Quarze und kam auch in DIP-10. Zum U116 scheint es kein Datenblatt zu geben. Da hätte ich gern mal die Stromaufnahme verglichen. U113 und U118 waren für Armbanduhren. Die spielten in einer anderen Liga.
Die damit betriebenen Uhren hatten sicher was dickeres drin als AA.
Nein. Zumindest der Wecker den ich mal ausgeschlachtet habe, hatte AA oder Mignon wie wir die Batterie damals genannt haben. Die 50µA relativieren sich dann auch wieder, weil das Uhrwerk ja auch Strom braucht. Beim Wecker auch noch der Summer.
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Und den in dem kleinen Rundgehäuse?
Nein. Die 4.19MHz kamen in einen etwas größeren Gehäuse ohne eine Entsprechung im NSW. Siehe Bilder. Vergleich ist ein 32kHz Uhrenquarz (die etwas größere Bauform wie man sie auf PC Mainboards findet).
Ich würde aber nicht die 7 extra Teilerstufen für den Mehrverbrauch verantwortlich machen. Eher schon den Oszillator.
Beides natürlich.
Hier mal eine Quarzuhr. Glashütter Schiffschronometer. 2 Stück A-Batterien!
Der Antrieb des Zeigerwerkes ist eine große Magnetspule, die pro Sekundenimpuls einen Zahn am Sekundenrad weiterschaltet.
Grüße Bernd
Axel S. schrieb:
H. H. schrieb:
Volker A. schrieb:
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
Aber ja doch. Der U114 lief mit einer einzelnen AA-Zelle. Den hat sogar Richi schon aufgemacht: https://www.richis-lab.de/U114.htm
Und er hat auch festgestellt: "Die hohe Grundfrequenz erfordert mehr Teilerstufen als ein 32,768kHz-Standard-Uhrenquarz und bringt daher eine höhere Stromaufnahme mit sich." Die damit betriebenen Uhren hatten sicher was dickeres drin als AA.
Warum störst Du hier? Thema war hier Schraube und nicht Strom!
Nimm deine Medikamente!
Ich würde aber nicht die 7 extra Teilerstufen für den Mehrverbrauch verantwortlich machen. Eher schon den Oszillator. Der U114 hatte auch einen Bruder, den U116. Der war für 32.768kHz Quarze und kam auch in DIP-10. Zum U116 scheint es kein Datenblatt zu geben. Da hätte ich gern mal die Stromaufnahme verglichen.
So. Jetzt habe ich mal in meine IC-Sammlung geschaut und ich hatte doch tatsächlich noch einen NOS S114 (Bastlertyp des U114) und zwei ausgelötete U116 da. Ich habe die Minimalschaltung aufgebaut und gemessen:
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Da der S114 für 4.19MHz ausgelegt ist, bin davon ausgegangen daß er auch mit dem 32kHz Quarz tut. Tut er auch; interessanterweise bei etwas höherer Stromaufnahme. Die 50µA aus dem Datenblatt wurden nicht gebraucht (sind aber auch ein Maximalwert). Die beiden U116 brauchen in der Tat weniger, liegen aber Faktor 2 auseinander. Beide Meßwerte liegen aber im Rahmen der Stromaufnahme des U113/U118 (2-5µA).
Gemessen habe ich im 200mV Bereich über dem 1k Shunt. War ein billiges Multimeter, also keine Präzisionsmessung. War aber auch nicht gefragt.
Und den in dem kleinen Rundgehäuse?
Nein. Die 4.19MHz kamen in einen etwas größeren Gehäuse 4.19MHz_b.jpg
Damit wäre geklärt, dass Thomas' Uhr keine 3 MHz haben kann.
ohne eine Entsprechung im NSW
Abkürzungen sind immer gut, wenn sie nicht allgemein bekannt sind.
Warum störst Du hier?
Neidisch, das ist normalerweise Dein Job.
Thema war hier Schraube und nicht Strom!
Da bin ich mal ausnahmsweise bei Dir, die Kommentare entfernen sich wieder von der Ursprungsfrage.
NSW ... Nicht-Sozialistisches-Wirtschaftsgebiet - Ossislang für Westeuropa, USA, Japan,
In der DDR wurde übrigens auch gern 4,194304 MHz benutzt.
Auch in anderen Ländern, aber wohl kaum mit einer einzelnen AA-Zelle.
Die ersten Exemplare die es im Handel gab, benutzten eine C-Zelle (aka Baby). Die nächste Generation wurde dann tatsächlich mit einer AA-Zelle betrieben.
Das war früher(TM) einigermassen riskant, waren das doch damals Zink-Kohle-Zellen die zum Lebensende gerne zu "suppen" anfingen. Man hatte aber mitgedacht, und das Batteriefach am tiefsten Gehäusepunkt untergebracht. ☺
Sowohl das C- als auch das AA-Exemplar ticken immer noch.
Die bekommen immer die Zellen, die für eine Fernbedienung schon zu schlapp sind,
und laufen damit immer noch mindestens ein Jahr.
Der Quarz des TO sieht aber wie ein 32768 Hz Quarz aus...
Dem To ist euer Gequatsche auf den Senkel gegangen und hat sich hier verabschiedet.
Das war früher(TM) einigermassen riskant, waren das doch damals Zink-Kohle-Zellen die zum Lebensende gerne zu "suppen" anfingen. Man hatte aber mitgedacht, und das Batteriefach am tiefsten Gehäusepunkt untergebracht. ☺
Das kam auch der Standsicherheit zugute. Aber ja, das Batteriefach war vor allem weitgehend abgeschlossen. Anschlüsse gingen nach oben raus, damit die Suppe im Fall der Fälle nicht reinlief.
Sowohl das C- als auch das AA-Exemplar ticken immer noch.
Das ist ein Grund, warum ich alte Exemplare eher geschlachtet habe. Ich mag kein Ticken im Schlafzimmer. Meine Mutter hat mir diesen Tick vererbt :)
Der Quarz des TO sieht aber wie ein 32768 Hz Quarz aus...
Definitiv. 4.19 MHz Quarze wären im NSW sicher in einem Gehäuse ähnlich HC49/U verpackt.
4.19 MHz Quarze wären im NSW sicher in einem Gehäuse ähnlich HC49/U verpackt.
Meistens war das so, aber es gab sowas schon damals auch in viel kleiner.
Hallo. Der Quarz hat leider keine weitere Beschriftung. Nur KDS8E. Da bleibt wohl nur messen. Mal schauen, habe nur ein altes Hameg-203 analog.
Zu den schwarzen “Böppels“. Einen griffigen TORX hatte ich zur Hand. Einmal leicht gedreht und die 3 Nippel waren weg :( Das ist eine Butterweiche Legierung. Vielleicht auch gut so, sonst zerfällt das Getriebe. Auf den Fotos sieht das alles sehr groß aus.
Thomas B.
Hallo. Der Quarz hat leider keine weitere Beschriftung. Nur KDS8E. Da bleibt wohl nur messen. Mal schauen, habe nur ein altes Hameg-203 analog.
Ein CMOS-Inverter, z.B. ein 4069U, sollte den Quarz zum Schwingen bringen. Als Betriebsspannung kannst du 3,3 V versuchen. Evtl. auch 5 V.
Alternativ geht natürlich auch jeder Controller, der einen Oszillator für solche NF-Quarze hat.
Wenn er nicht anschwingen will, dem Quarz noch einen 10 MΩ Widerstand parallel schalten. Die beiden Kapazitäten gegen GND, wären mit 22 pF gut gewählt.
Viel Erfolg!
Ich schließe den Thread mal ab. Das Uhrwerk läuft wieder. Also alles gut gelaufen. Manchmal machen auch die einfachen Dinge im Leben Spaß. Ich brauch keine Eurokarte um das WE zu verplempern.
Ja gut die Quarz Frequenz wollte ich noch messen. Mal schauen ob mein alter Tastkopf das hergibt. Werde ich später mal nachliefern. Komme aber nur an dem Dip 8 dran. (SM5547A).
Ich danke euch! Schönes WE.
Thomas B.
Ich schließe den Thread mal ab.
Ja gut die Quarz Frequenz wollte ich noch messen. Mal schauen ob mein alter Tastkopf das hergibt. Werde ich später mal nachliefern. Komme aber nur an dem Dip 8 dran. (SM5547A).
Ein Widerstamd. ca. 10 k, noch vor dem Tastkopf, vermindert wirksam die kapazitive Last. Besonders kapazitätsarm sind passive Oszitastköpfe nämlich nicht. Zu viel Last könnte den Oszillator "ausblasen". ☺
Der Signalform tut das natürlich nicht gut.
Ja gut die Quarz Frequenz wollte ich noch messen. Mal schauen ob mein alter Tastkopf das hergibt. Werde ich später mal nachliefern. Komme aber nur an dem Dip 8 dran. (SM5547A).
Ein Widerstamd. ca. 10 k, noch vor dem Tastkopf, vermindert wirksam die kapazitive Last. Besonders kapazitätsarm sind passive Oszitastköpfe nämlich nicht. Zu viel Last könnte den Oszillator "ausblasen".
Ich hoffe, dass ein 1:10-Tastkopf lastarm genug für eine direkte Messung wäre.
Für Tests ohne Tastkopf hatten wir früher 100..200 kOhm, um den Quarz nicht abzuwürgen.
Der Signalform tut das natürlich nicht gut.
Jou, Pegel und Form kann damit nicht mehr beurteilt werden, für die Frequenz genügt das.
Ich hoffe, dass ein 1:10-Tastkopf lastarm genug für eine direkte Messung wäre.
Kapazitäten im zweistelligen pF-Bereich, schaffen manche da auch.
Bei den 32768 Hz Quarz "Sensibelchen" könnte das schon zu viel sein.
Für Tests ohne Tastkopf hatten wir früher 100..200 kOhm, um den Quarz
nicht abzuwürgen.
Ja, da hat jeder so seine Tricks. ☺
Der Signalform tut das natürlich nicht gut.
Jou, Pegel und Form kann damit nicht mehr beurteilt werden, für die
Frequenz genügt das.
Mehr als eine grobe Schätzung wird das Analogscope nicht hergeben.
Schönes WE!
Edith: Einen Frequenzzählter schliesst man am besten an den "Motorausgang" an.
Das ist dann sicherlich rückwirkungsfrei genug.
Axel S. schrieb:
Die 4.19MHz kamen in einen etwas größeren Gehäuse
Damit wäre geklärt, dass Thomas' Uhr keine 3 MHz haben kann.
Muss ja größer sein, sind ja mehr MHz drin!
Ja. das hat er geschrieben. Ich würde aber nicht die 7 extra Teilerstufen für den Mehrverbrauch verantwortlich machen. Eher schon den Oszillator.
Nö. Es sind tatsächlich hauptsächlich die Teiler schuld an dem Mehrverbrauch. Insbesondere natürlich die ersten Stufen der Kette.
Axel S. schrieb:
Die 4.19MHz kamen in einen etwas größeren Gehäuse Muss ja größer sein, sind ja mehr MHz drin!
Gefällt mir :-)
Es sind tatsächlich hauptsächlich die Teiler schuld an dem Mehrverbrauch. Insbesondere natürlich die ersten Stufen der Kette.
CMOS eben, statischer Strombedarf gegen Null und kurze Stromspitzen beim Umschalten der Ausgänge. Bei der 65SC02-CPU stand im Datenblatt etwas von Milliampere pro Megaherz, was für CMOS allgemein gelten dürfte.
Bei der 65SC02-CPU stand im Datenblatt etwas von Milliampere pro Megaherz,
CD4000 gabs lange vorher.
was für CMOS allgemein gelten dürfte.
Und von Anfang an...
Habe mal auf die Schnelle gemessen. Periodendauer ist knapp 30µs. Also um die 32,xxxx kHz. Amplitude ist ja sch..egal. Mich irritiert das einigermaßen saubere Sinus. Das Foto ist leider zum kotzen geworden. Hatte keine dritte Hand. Zwischendurch Rasen mähen, Essen kochen, duschen und kacken. Die Minuspunkte werde ich akzeptieren. Danke Euch.
Thomas B.
Mich irritiert das einigermaßen saubere Sinus.
Nur so zu erwarten. Es geht da ja nicht um 1,5V VVLSI mit hunderten von MHz.
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