Thermo Sicherung in Dörr Gerät Dörrex Stöckli (540W) auswechseln

OP #8097061
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Magnus M. schrieb:

Solange der alte, defekte Bimetallschalter noch drin ist, würde ich über einen Austausch der Thermosicherung nicht nachdenken.

Danke für das beobachten! Meinst du, der Schalter zeigt im Bild dass er defekt ist? Mit Messgerät zeigt er Durchgang. Jemand in einem anderen Forum hat empfohlen, ihn mit einem Heissluft Gerät zu "provozieren", um zu sehen, ob er aufgeht...

Persönliche Seite #8097089
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Albert schrieb:

Danke für das beobachten! Meinst du, der Schalter zeigt im Bild dass er defekt ist?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit funktioniert er nicht mehr zuverlässig.

Mit Messgerät zeigt er Durchgang. Jemand in einem anderen Forum hat empfohlen, ihn mit einem Heissluft Gerät zu "provozieren", um zu sehen, ob er aufgeht...

Der Fehler besteht darin, dass der Bimetallschalter erst bei einer zu hohen Temperatur, oder gar nicht mehr öffnet (Kontakte verschweisst).

OP #8097098
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Das macht Sinn, allerdings sie hat beim Messgerät keinen Durchgang, kaputt ist sie ohnehin... Der Ventilator funktioniert nach wie vor, das sagt allerdings noch nicht, dass der Schalter im Notfall aufgehen würde, daher der Test mit dem Fön als mögliche Prüfung. Die Kontakte am Schalter lassen sich heben und sinken wieder zur normal Position, der Durchgang ist gegeben.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8097100
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Lu schrieb:

Magnus M. schrieb:

Solange der alte, defekte Bimetallschalter noch drin ist, würde ich über einen Austausch der Thermosicherung nicht nachdenken.

Die Thermosicherung würde ich erst tauschen, WENN die Ursache bekannt ist.

Quatsch mit Soße.

Ist die Thermosicherung noch in Ordnung? Ja oder nein?

Diese Thermosicherung übernimmt den Brandschutz ist nur durch ein Originalteil zu ersetzen, was ja nicht nötig ist in diesem Fall.

Wenn sie ausgelöst hat, dann ist es zu heiß geworden. Luftstrom in Ordnung? Thermostat in Ordnung? Bedienung nach Anleitung befolgt?

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8097127
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Lu schrieb:

Falls der Thermoschalter später als die Thermosicherung reagiert, wirst Du mehrere Sicherungen brauchen? Mal Auslösetemperatur messen wäre eine Idee.

Ein Dörrautomat ist KEIN Grill und auch KEIN Backofen. Die Temperaturen sind sehr viel geringer.

Und wie man sehen kann gibt es einen Propeller.

Angehängte Dateien:
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#8097143
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Wenn man den Niet ausbohrt, kann man da auch eine Nietmutter einnieten. Diese hat den Vorteil, das die Verbindung künftig per Schraube lösbar ist. Dann ist das künfrige Wechseln der Thermosicherung, sollte es erforderlich sein, stressloser möglich. Man kann über die Termo/schalter/sicherung auch kleine Kontrollämpchen provisorisch dranklöppeln, damit man sieht, was von beiden schneller reagiert u. ggf. getauscht werden muß. Auch ein Digitalthermometer, dessen Messfühler man im Innenraum positioniert, ist dabei hilfreich.

OP #8097157
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Für alle profimässige und raffinierten, sowie kreative Vorschläge ziehe ich den Hut aus Respekt und Bewunderung! Leider stehen mir als Laie zZ. weder geeignete Materialien noch Werkzeuge. Wäre es sehr abwägig, wenn ich versuche: a) die bestehende Ringkabelschue aufzubiegen und dort die neue Sicherung wieder mit einer Flachzange reinzupressen.

oder

b) die alte Sicherung bündig am Körper abzuschneiden und an den Beinchen-Reste (mittels Metallröhrchen einer Lüsterklemme) die neue Beinchen zusammen fest schrauben? Hab schon Videos gesehen, wo den vorderen Teil einer Flachsteckhülse dafür verwendet wird...

Verzeihung, falls ich jemanden in seinem Berufsethos damit beleidige...

#8097159
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Albert schrieb:

Wäre es sehr abwägig, wenn ich versuche: a) die bestehende Ringkabelschue aufzubiegen und dort die neue Sicherung wieder mit einer Flachzange reinzupressen.

Blöde Idee.

Aber du könntest die Anschlussdrähte der Sicherung zu Ösen biegen. Das geht am besten mit einer Ösenbiegezange, aber auch mit so mancher Sprengringzange.

#8097160
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Albert schrieb:

Wäre es sehr abwägig, wenn ich versuche: a) die bestehende Ringkabelschue aufzubiegen und dort die neue Sicherung wieder mit einer Flachzange reinzupressen. oder b) die alte Sicherung bündig am Körper abzuschneiden und an den Beinchen-Reste (mittels Metallröhrchen einer Lüsterklemme) die neue Beinchen zusammen fest schrauben?

Auch das geht :-) Da ich mir letztens bei Lidl von Parksinde eine Nietmutternzange gekauft habe, fällt mir dazu spontan der Spruch ein: "Wenn man nur einen Hammer hat, sieht alles aus, wie ein Nagel" :)

#8097206
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Ggf. passen durch die Hohlnieten auch einfache 2mm Schrauben? Oder halt etwas aufbohren. Die vorhandenen Ringkabelschuhe abknipsen und (wie schon von Hinz empfohlen) an die neue Sicherung Ringösen biegen und die Anschlußleitungen mit 2mm Schrauben durch die Nietlöcher verschrauben. Kein Spezialwerkzeug nötig.

#8097387
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Hallo allerseits, für die Montage der Thermosicherung wurden ja schon zwei praktikable Vorschläge gemacht.

  1. Nieten möglichst durch Aufbohren entfernen. An Sicherung Ösen biegen und je mit Schraube (M3?) + Mutter anschrauben. Wenn aufbohren nicht geht (man kommt nicht dran oder kein Bohrer vorhanden) Behelfslösung mit dünner Schraube (M2?) durch Loch im Niet ... Wenn der Schraubenkopf zu klein für die Öse ist, Beilagscheibe unterlegen (oder - falls vorhanden - wie heissen die "eckigen Beilagscheiben", die an zwei Seiten abgewinkelt sind und die man an manchen Schraubanschlüssen findet?).

  2. Mittels Metallröhrchen einer Lüsterklemme verbliebene Drähte der alten Sicherung mit denen der neuen verbinden. Da könnte dem Bild nach zu urteilen der Platz etwas knapp sein und der rechte Draht etwas kurz (vielleicht geht er im Bauteil noch ein Stück weiter und man kann das freilegen).

Hier noch mein Senf dazu:

Mir ist es auch schon gelungen, so eine Thermosicherung anzulöten, ohne dass sie über den heissen Draht ausgelöst hätte. Ich habe den Draht zwischen Sicherung und Lötstelle mit einer Flachzange FEST gehalten. Das leitet ganz gut die Hitze ab - so gut, dass sogar das Löten schwieriger wird. Eine gewisse Drahtlänge ist aber nötig (für die Zange und etwas Abstand zur Lötstelle).

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, sich beim Ausfall eines Bauteils nach der Ursache zu fragen - damit der Fehler nicht gleich wieder auftritt (hier z.B. Läuft der Lüfter nicht oder schlecht? War der Luftstrom behindert? Arbeitet der Hauptthermostat nicht richtig. Macht der Bimetallschalter nicht auf?)

Im Fall der Thermosicherungen habe ich allerdings den Eindruck, dass diese leider in einem Teil der Fälle von allein kaputt gehen, ohne dass etwas zu heiss war. (Darauf weise ich z.B. auf meiner Netztrafo-Seite hin.) Da könnte man an geplante Obsoleszenz denken. Es kann aber sein, dass diese Temperatursicherungen schwer hin zu bekommen sind - also dass die beiden Fälle nah beieinander liegen: Das sichere Auslösen ab einer Temperatur und der unbegründete Ausfall unterhalb davon. (Zum Vergleich: Kerzenwachs schmilzt bei einer bestimmten Temperatur, aber schon unterhalb davon werden die Kerzen mit der Zeit krumm.) "Sicherheit geht vor" wird die Devise sein, aber das Sicherheitsdenken geht oft nach hinten los. Wenn viele Geräte nur wegen ausgefallener Thermosicherungen vorzeitig entsorgt werden, dürfte der Schaden durch vergeudete Ressourcen und Energie größer sein als der, den zu heiss gewordene Geräte verursachen würden. Das gilt für viele Lebensbereiche...

Ich habe mal unser Stöckli-Unterteil aufgeschraubt. Darin ist zwar ein Bimetallschalter, aber keine Thermosicherung, siehe angehängtes Bild. Es ist wohl ein älteres Modell aus einer weniger "sicheren" Zeit ;-)

Ich verwende das Unterteil aber schon lang nicht mehr. Gemessene 660 Watt und das viele Stunden lang - das war mir zu viel Stromfresserei. Wie wir ohne Stromverbrauch dörren hab ich auf der Seite beschrieben: https://www.wolfram-zucker.de/garten/konservierung.htm (Vielleicht kommt unser Stöckli Unterteil mal wieder zur Geltung, aber nur mit überschüssigem Solarstrom beheizt.)

Gutes Gelingen bei Reparatur und Dörren, Wolfram

Angehängte Dateien:
#8097388
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Albert schrieb:

Wäre es sehr abwägig, wenn ich versuche: a) die bestehende Ringkabelschue aufzubiegen und dort die neue Sicherung wieder mit einer Flachzange reinzupressen.

Eher abwägig. Nicht nur sehr.

b) die alte Sicherung bündig am Körper abzuschneiden und an den Beinchen-Reste (mittels Metallröhrchen einer Lüsterklemme) die neue Beinchen zusammen fest schrauben?

Egal welche Leute da aufschreien, ist das ein seit zig Jahrzehnten millionenfach genutztes einfaches Mittel, um adhoc aufgrund fehlender anderweitigen Mittel, eine Verbindung wieder oder neu herzustellen.
Da es keine anerkannte und geprüfte Restaurierung eines antiken Gerätes sein muss, einfach machen. 😊

edit: Natürlich sollte das Abschaltverhalten des einstellbaren Thermostaten danach erst einmal beobachtet werden.
Das Ansprechen einer Thermosicherung spricht an sich immer für einen nicht ganz ungefährlichen Fehler in der Umgebung.

: Bearbeitet durch User

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