Hybrid-JFET-Verstärker/BV-Source

OP #8098672
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Hey Leute,

möchte einen Hybrid-JFET-Verstärker simulieren. Leider kann ich noch nicht die im Buch angegebene Verstärkung für den geschlossenen und offenen Regelkreis nachweisen. Dazu habe ich eine BV-Source mit ansteigender Frequenz und der Amplitude von 1mV als Eingangssignal gewählt. Leider erhalte ich am Gate des LSK170B noch nicht das zu erwartende Signal. Was muss ich verändern? Ich habe die BV-Source mit Rin und C1 auch schon in einer seperaten LTSpcice-Datei simuliert, Rin und C1 variiert und verschiedene Formeln für die BV-Quelle ausprobiert. Leider erhalte ich immer nur ein Signal, was mehr einem Rauschen ähnelt. Vielen Dank euch!!

Angehängte Dateien:
#8098924
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  1. Welches Buch?
  2. Es wäre hilfreich das Modell (.lib LM6171A.MOD) mit zu posten.
  3. Warum nimmst du keine AC-Simulation? (Vielleicht erübrigt sich diese Frage auch mit mehr Infos ... ?)

Anmerkung: Mit R1=100.000 (=100 Ohm) ist die Kreisverstärkung kaum mehr als zwei. Soll das so sein? Das Verhältnis Rf/Rg lässt vermuten, dass eine Verstärkung von ca. 50 geplant ist. Dazu müsste die Kreisverstärkung aber >> 50 sein.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Hobbytheoretiker) #8099057
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Der Teil um das Verstärker-IC:

Die untere Grenzfrequenz der Schaltung wird bestimmt durch C1 mit 10µF und Rd von 1k.

Die Verstärkung liegt auch bei ungefähr hundert aus den Werten von Rd und R1, wenn Rf & C3 weggelassen werden.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Hobbytheoretiker) #8099062
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Fortgesetzt, kann daraus abgeleitet werden, eine Stromschwankung von 50µA am Punkt Dj1, also durch J1 ergäbe am OP Ausgang eine Amplitude von 5V.

Aus der Kennline von J1 bestimmst Du, das delta U am Gate, das benötigt würde ein delta I Drain von 50µA zu erzeugen. Dabei vernachlässigst Du den Gegenkopplung an Rg.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8099064
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Wenn es ein JFET BF256 wäre, dann würde dieser bei einem positiven Impuls am Eingang mehr leitend werden. Das würde die Spannung am Drain an R1 herunterziehen und am Source leicht erhöhen über Rg.

Da der OP in der Schaltung invertiert, würde das Ausgangssignal sich erhöhen.

Dieses Signal wird über Rf auf Rg rückgeführt. Da ein positives Signal am Source, die Spannungsdifferenz zwischen Gate Source mindert, also zu einer Schwächung der Auswirkungen der Eingangsspannung bewirkt, handelt es sich um eine Gegenkoopplung. Diese koppelt mit rund 1/50 zurück. D.h. diese Rückkoplung dominiert bei der Verstärkung und liegt daher bei rund 50 für den IC-Teil.

Diese Rückkopplung reduziert auch den Einfluss der Gate-Source-Kapazität. Hier wird das an einem BJT erklärt:
https://www.elektroniktutor.de/analogverstaerker/bootstrp.html

(Firma: HZB) #8099298
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Peter schrieb:

Mit der AC-Simulation und den Wert R1=100k und nicht R1=100.000 komme ich auf die zu erwartende Kreisverstärkung.

LTSpice liest 100.000 als 100 Ohm! Bzw. als 100,000 Ohm.

Der Punkt ist in einer englischen Zahl gleich einen Komma in deutscher Schreibweise. Ansonsten muss der Punkt im englischen oben sein, wenn er zur optisch besseren Abgrenzung von Dreierzahlengruppen benutzt werden soll.

Besser 100k oder 100e3 eingeben, wie Du es dann ja richtig gemacht hast.

Das war wohl der Fehler, ein simpler Syntaxfahler.

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