Habt Ihr schonmal eine Platine von KiCad routen lassen?
Ja, da gibt es doch ein Plugin für KICAD, den Autorouter. Hat alle Vor- und Nachteile eines Autorouters.
KI nicht, aber mit freeroute in der Version 1.x. Version 2.x ist disfunktional. Das KiCad Plugin zur Verbindung mit freeroute kann man vergessen. Bei kompliziertem PCB muss man das Autorouten mehrmals auslösen und beurteilen. Das geht mit dem Plugin nur mangelhaft. Ansonsten bin ich mit freeroute 1.x sehr zufrieden, sowohl bei THT als auch bei SMD.
Kurzes Update: Also Qwen hat klar gesagt, dass es nicht geht und mich an Quilter, DeepPCB und Flux.ai verwiesen. ChatGPT hat gemeint, dass er/sie/es es kann. Ich habe mal nach einer Footprint Erstellung angefragt und es ging einigermassen. Zumindest wurden die Pads von einem FFC Verbinder aus dem Datenblatt richtig platziert. Also so richtig fortschrittlich läuft das noch nicht, ich probiere mal eine einfache Platine. KiCad besteht ja aus reinen Textdateien, dass sollte doch eine KI einfach hinbekommen.
KiCad besteht ja aus reinen Textdateien, dass sollte doch eine KI einfach hinbekommen.
Nö, glaube nicht. LLMs tun sich mit allen Text-Formaten schwer, die 2D/3D-Informationen enthalten.
HTML geht noch, da macht der Browser die Layout-Feinheiten, das LLM macht nur Vorgaben.
SVG ist schon schwieriger, da klappt es oft sogar bei einfachen Symbolen nicht Formen zu schließen und Linien sauber zu verbinden.
Für Platinen-Layouts seh ich da momentan schwarz.
m.M.n bessere Wege:
Nimm eine KI, die nicht als LLM-Sprachmodell zum Chatten mit Menschen ausgelegt ist, sondern eine, die explizit zum Platinen-Layout trainiert wurde. Ja, die kann dann nur das, und nicht zwischendurch einen Flachwitz erzählen. Dafür kann sie es.
oder:
Bitte deine KI: "Programmier mir einen Autorouter für KiCad".
Danach hast du eine Autorouter-Software, ob die selber KI verwendet oder nicht weißt du nicht (ist aber auch zweitrangig) und kannst dir beliebige Platinen routen lassen.
Evtl. musst du ab und zu Nachhelfen und Screenshots von schlechten Platinen zur Verbesserung reinwerfen.
Mal was ähnliches: easyedapro hat ein terminalfenster zum austausch von schaltplan und pcb- daten per mcp. Geht aber im LLM-Chat auch ohne mcp. LLM analysiert schaltung im datenblatt. Erzeugt stückliste von smds die bei jlcpcb in der maschine (basic) drin liegen. Bietet an extendet r und c in basic durch reihen oder parallelschaltung zu tauschen. Transformiert die koordinaten im pdf schaltplan in easyedapro schaltplan und verbindet alle bauteile zu echten easyedapro schaltplan. Übergang ins Pcb: Ist demolayout im datenblatt vorhanden werden diese positionen nach easyedapro überführt. Die angepassten c und r kombinationen sind minimal versetzt übereinander. Mal schauen wie es weitergeht ;)
Irgendwie ist KI wie Schrödingers Katze. KI kann im Werbungen PCBs routen, wenn man aber danach Fragt, dann geht es doch nicht.
Da aktuell Layouter gesucht werden um kommerzielle PCB-Werkzeuge zu trainieren scheinen KIs noch ein bisschen "Motivation" zu brauchen
Der Zug ist schon längst abgefahren, wie an einen Beispiel von vielen hier zu sehen:
https://autocuro.com/case_studies
Jeder der sich Mühe gibt kann seiner Ki Fähigkeiten verpassen, die heute einiges und morgen alles übernimmt.
Der Zug ist schon längst abgefahren, wie an einen Beispiel von vielen hier zu sehen: https://autocuro.com/case_studies
Das Beispiel ist aus Indien. Die sind im Bereich KI auch sehr aktiv.
Bei Layouts wundert es mich nicht, daß man das mit KI hinbekommen kann, weil da viel try and error ist, bis es geometrisch passt. Hinzu kommen zahllose elektrische Randbedingungen, die geprüft werden müssen und als Randbedingungen fungieren. Es gibt nichts, was soviele Varianten und Optionen so schnell mit brute force ausprobieren kann, wie ein Rechner.
KI kann im Werbungen PCBs routen, wenn man aber danach Fragt, dann geht es doch nicht.
Naja, die Frage ist wohl eher: Welches Level an Komplexität kann man automatisch noch bedienen und wie schlau muss die Ki jeweils sein? Da sehe ich keinen Unterschied zum menschlichen Layouter. Der Computer kann aber wesentlich einfacher und schneller die Randbedingungen abklappern.
Die Frage ist damit einfach nur ...
Jeder der sich Mühe gibt kann seiner Ki Fähigkeiten verpassen,
... wieivel Mühe man sich macht, um das Programm intelligent zu machen.
Das kann schon sehr "Mühsam" und aufwändig sein. Je anspruchsvoller eine Schaltung ist, desto mehr muss man vorher simulieren, was EMI an Steckern, Leitungen und Kontakten angeht und da kommen inzwischen spezielle Programme zum Einsatz, die das können. Die muss die KI mit Vorschlägen füttern und die Ergebnisse anwenden.
Das kann ziemlich vielschichtig werden! Damit ergeben sich dann Kostenfragen, bis wohin sich die KI-Nutzung lohnt (oder ab wann?).
Das Beispiel ist aus Indien. Die sind im Bereich KI auch sehr aktiv.
Ja, Deutschland hat da leider wenig zu bieten.
Alle mir bekannten Programme zur 3D-Simulation von Feldern, EMI sowie Reflektionen auf Bussen und deren gegenseitigen Beeinflussungen sind aus den USA oder sonst woher.
Da werden sich einige herauskristallisieren, die den Markt bedienen und mit ihren Programmen den anderen davon laufen.
Zum Thema KI-CAD:
Mit einer geballten Ladung an Entwicklungs-Knowhow der Nutzer müsste es möglich sein, den Autorouter entsprechend zu befähigen, sich Methoden zu Erarbeiten, um erstmal brute force designs parallel zu erzeugen und dann im Laufe der Zeit, strategisch besser zu werden, wenn es gelingt, Gütekriterien zu erarbeiten, die die Platine bewertbar machen und welche dann durch eine höhere Instanz bewertet werden.
Zum Thema KI-CAD: Mit einer geballten Ladung an Entwicklungs-Knowhow der Nutzer
Naja, das KnowHow besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus negativer Erfahrung ("so geht das es nicht") - damit kann man aber kaum ein "erfolgreiches" KNN trainieren.
Dazu kommt die Mächtigkeit des Problems "x Bauelemente mit Y leitungen auf n- Ebenen optimal auf einer Fläche von a X b plazieren und verbinden" - dagegen ist der "travelling salesman" trivial (https://de.wikipedia.org/wiki/Problem_des_Handlungsreisenden).
Und die niedrige Einstiegshürde von KiCAD (Kost nix) führt m.E. zu einer Flut von "mittelprächtigen" Layouts, als Trainingsdatensatz bietet sich da eher die Ergebnisse von Berufs-designer (aka "alte Hasen") an, die mit Altium arbeiten.
Abgesehen davon, das die Ansichten über ideales Layout (ideal hinsichtlich Fertigungskosten, Robustheit, Platztbedarf, Reparaturfreundlichkeit, ...) weit auseinandergehen.
https://youtube.com/watch?v=WF07pZi8Nrc&list=LL&pp=sAgC
Obiges Video zeigt was mit Astra geht. Im Chat wird auch klar warum easyeda und nicht kicad. Bei mir wird der Schaltplan perfekt, alles ohne mcp. Für das Layout reicht die LLM- Kompetenz noch nicht auch für Kicad. DAS LLM MUSS BEIM ROUTEN DEN SCHALTPLAN UND DIE FUNKTION DER TEILE MIT DEN ELEKTISCHEN EIGENSCHAFTEN IM KOPF HABEN! Deswegen meine Herangehensweise, zuerst das Datenblatt-Demo so gut wie möglich übernehmen.
Im Chat wird auch klar warum easyeda und nicht kicad.
Mir nicht. Kannst Du mich erhellen?
Mich interessiert es nicht, also hab ich es mir nicht angesehen und kann es folglich nicht bewerten. Jedenfalls scheints was für KiCad zu geben:
https://www.youtube.com/watch?v=dMsB66FZjVk
Bin nur drübergestolpert.
https://youtube.com/watch?v=_lK9B8GMbcU
Obiges Video zeigt die Richtung wo es Ende nächsten Jahres hingeht. Firmen die AI verschlafen werden verschwinden. Die Entwicklungskosten sollten nun auch für geringe Stückzahlen sinken. Mit peiswerter SMD Bestückmaschine bestücken wir nur die fehlenden Teile, die JLCPCB nicht gesetzt hat. Ein 3D-Drucker druckt das Gehäuse, das mit dem UV-Laser beschriftet wird.
https://youtube.com/watch?v=_lK9B8GMbcU Obiges Video zeigt die Richtung wo es Ende nächsten Jahres hingeht.
Noch mehr überflüssiger Kram?
Obiges Video zeigt die Richtung wo es Ende nächsten Jahres hingeht.
Andere Variante, 11 Sekunden lang:
https://www.youtube.com/watch?v=vSLADighyUE
Ein 3D-Drucker druckt das Gehäuse
Dauert zu lange, wenn es Kleinserie sein soll. Da bestellt man das lieber als Formteil bei einem, dessen Metallbauer die Form "drucken" oder fräsen lässt und das aus stabilem Material fertigt.
Und dann gibt es ja auch Elektronik, die fleißig strahlt und nach HD-dichtem Material ruft.
Warum wird in Deutschland immer nur geheult? Ich muss in alle meine Geräte BLE- und WLAN- Strahlung reinlassen.