Hameg HM507 defekt.

OP #8100386
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Hallo, Ich habe hier einen defekten HM507 aus dem Schrott(!) gerettet, den ich gerne wieder zum Leben erwecken würde. Zuerst war das Gerät kpl. tot. Ursache war eine abgerissene Platine, an der die Netzbuchse hängt. Das ließ sich einfach beheben. Vermutlich Sturzschaden. Jetzt lässt sich das Gerät wieder einschalten und fährt auch hoch. 2x Piepton, LED‘s leuchten, alle Tasten lassen sich bedienen und geben auch Rückmeldung. An der Röhre erscheint beim Start aber nur kurz das Hameg Startbild, das dann aber „zusammenbricht“. Jetzt suche ich einen Schaltplan und hilfreiche Tipps! Die Spannungen vom Netzteil scheinen in Ordnung und auch stabil und ohne Ripple. Ich messe 175 V 127 V 12V 13,6V 5V -6V Die 2kV sind auch vorhanden. Die Spannung liegt über einer Serienschaltung von 12 x 1MOhm. An einem Widerstand messe ich stabile 140V. Hat jemand nen Tip oder einen Schaltplan?

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#8100940
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bitte mal die Hochspannung an der Kathode beim Hochfahren messen, der hat bestimmt 2, eine oben und eine unten. Die untere ist über einen Widerstand mit dem Heizfädchen verbunden weil die Isolation dort >100V ist. Das bringt leider das Problem mit sich dass die volle Kathoden HV an der Heizwicklung der Bildröhre anliegt. Gibts dort ein Isolationsproblem, die sind gern mal thermisch also leicht verzögert, bekommst du genau so einen Effekt. Wenn sich der Verdacht bestätigt Isolationsprüfung mit 1kV oder mehr an der Heizwicklung CRT, gegen Chassis.

lG Martin

#8101109
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Da die Erstmeldung über die Bildschirmbreite erscheint, muss zu diesem Zeitpunkt die Hochspannung korrekt sein.
Dass die Meldungshöhe fehlt, könnte ein Problem der Y-Endstufe sein.

Weiß jemand, ob die Bootmeldung beim HM507 nur wenige Sekunden dauert?
Wenn ja, könnte danach ohne Autotrigger einfach kein Strahl sichtbar sein.
Bitte mal eine Triggermenupfeiltaste drücken, ob am Schirm Menureste zu erkennen sind.

Dann auch Intensity- und Focuseinstellungen variieren. Auswahl siehe Anleitung.

Wenn sich keine Schaltpläne finden lassen, wann wurde dieser HM507 gebaut? Dann nach Vorgängermodellen mit digital readout suchen, bei denen es noch Schaltpläne gibt. Da ist oft viel gleich geblieben.
Für HM404 hätte ich welche 5+16MB.

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#8101111
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Martin M. schrieb:

Die untere ist über einen Widerstand mit dem Heizfädchen verbunden weil die Isolation dort >100V ist. Das bringt leider das Problem mit sich dass die volle Kathoden HV an der Heizwicklung der Bildröhre anliegt. Gibts dort ein Isolationsproblem, die sind gern mal thermisch also leicht verzögert, bekommst du genau so einen Effekt. Wenn sich der Verdacht bestätigt Isolationsprüfung mit 1kV oder mehr an der Heizwicklung CRT, gegen Chassis.

Die Heizwicklung liegt auf Kathodenpotential somit gemeinsam mit der Kathode in der Regel auf -2000V. Die Spannung zwischen Kathode und Heizung ist auf jeden Fall <100V und somit im zulässigen Bereich. Das ist eigentlich bei allen Oszillografenröhren der Fall.

Ralph Berres

OP #8102250
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Martin M. schrieb:

bitte mal die Hochspannung an der Kathode beim Hochfahren messen, der hat bestimmt 2, eine oben und eine unten. Die untere ist über einen Widerstand mit dem Heizfädchen verbunden weil die Isolation dort >100V ist. Das bringt leider das Problem mit sich dass die volle Kathoden HV an der Heizwicklung der Bildröhre anliegt. Gibts dort ein Isolationsproblem, die sind gern mal thermisch also leicht verzögert, bekommst du genau so einen Effekt. Wenn sich der Verdacht bestätigt Isolationsprüfung mit 1kV oder mehr an der Heizwicklung CRT, gegen Chassis. lG Martin

Hallo Martin, es scheint tatsächlich ein Problem mit der Röhre zu sein! Wenn ich das Gerät während des Hochfahrens seitlich "aufstumpe", kommt das Bild tatsächlich für einen Moment zurück.

#8102254
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Peter O. schrieb:

Hallo Martin, es scheint tatsächlich ein Problem mit der Röhre zu sein! Wenn ich das Gerät während des Hochfahrens seitlich "aufstumpe", kommt das Bild tatsächlich für einen Moment zurück.

das kann man aber messen. Bei ausgeschalteten Gerät ( wenn Hochspannung entladen ist ) den Sockel von der Röhre abziehen und mit einen Ohmmeter zwischen Kathode und Heizfaden den Widerstand messen. Der sollte hochohmig sein.

In der Schaltung ist der Heizfaden meist über einen Widerstand irgendwo im 10Kohm Bereich verbunden, um dafür zu sorgen, das zwischen Kathode und Heizfaden kein Potentialunterschied ist. Vielleicht ist dieser Widerstand auch hochohmig.

Ralph Berres

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