Du solltest die Schaltung3.png so lassen wie sie ist.
Die Erweiterung mit dem BS170 wird nur zusätzlich dazugefügt.
Das Relais hat somit nichts mit der anfänglichen Funktionsweise zu tun. Es verändert so nichts und ist völlig getrennt.
mfg Klaus
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon Deine Schaltung so.PNG im Auge gehabt.
Schaltung5.PNG hatte ich gar nicht gesehen. Beim Betrachen Deiner Schaltung war der Text "Schaltung5.PNG" unterhalb des Bildes zu sehen. Blöd gelaufen.
mfg KLaus
Es wäre dennoch interessant zu wissen wie es gehen würde. Klar man könnte dem BS250 noch einen Pullup nach 24V verpassen und Schaltung 1 mit Diode abkoppeln - ist dann aber immer noch eine "Grurkenschaltung", oder...
Ja, das sind Komponenten die man so kaufen kann...zwecks Ersatzteilkompatibilität nicht veränderbar...
Die Lösung von Hinz ist sehr gut.
Interessieren würde es mich nur aus Neugier ob es mit einem der beiden Transistoren auch eine nicht "gurkige" Lösung gäbe...aber vermutlich nur indem man zwei N-Channel Transistoren hintereinander schaltet...
ich würde an den Signalen zwei Inverter zwischen klemmen.
Begründung:
Wenn es reine Signal-Leitungen sind, kann man diese auch digital verarbeiten.
Ein Inverter macht aus einer 0 eine 1 und umgekehrt.
Wenn zwei Inverter In Reihe geschaltet werden, kommt das gleiche Signal wieder raus, wie s rein gekommen ist. Zwischen den Signalen kann jedoch ein Dritter Inverter geschaltet werden, der für die Ansteuerung von KI zuständig ist.
Da KI mit 24 Volt angesteuert werden muss, sollte da noch ein Transistor zwischen geschaltet werden.
Wie weit sind denn die Schaltungen 1 und 2 voneinander entfernt, d.h. bezüglich der Leitungslänge? Wenn das mehr als nur wenige Zentimeter sind, ist es nicht sinnvoll, einen ungeschützten Microcontroller-Pin so zu exponieren. Die Strippe fungiert dann nämlich als schöne Antenne, und zwar in beiden Richtung. Taktsignale des Microcontrollers werden damit munter abgestrahlt, aber vor allem werden auch Rundfunk, Mobilfunk, Bürstenfeuer, Schaltregler, Frequenzumrichter, ESD, usw. eingefangen.
Die 1N4148 in so.PNG ist schneller als die Diode im FET in soso.png.
-> "so" ist kürzer und schneller als "soso".
Da erkennt der Controller in Schaltung 1 aber den LOW-Pegel nicht mehr sicher, weil im LOW-Zustand die Summe von Flußspannung der Diode und die Sättigungsspannung des Transistors anliegen. Beide Spannungen zusammen kommen definitiv über die 0,8V die die Grenze für einen sicheren LOW-Pegel darstellen.
Die 1N4148 in so.PNG ist schneller als die Diode im FET in soso.png.
In dem Bild ist keine 1N4148 explizit benannt. Zudem:
Dennis S. schrieb:
es sind Signale unter 1Hz... also nichts "schnelles" - nur
Schaltsignal...
Bernhard schrieb:
ist kürzer und schneller
Worum ging es dir denn genau dabei?
Stimmt, das mit der 1N4148 hatte ich falsch in Erinnerung.
Wenn der BC846B ausschaltet, zieht das Relais K1 die Spannung schnell auf ca. 24 V.
Über die Kapazität der Diode und die Sperrverzugszeit fließt dabei kurzzeitig Strom in den Eingang des µC1.
Deshalb muss die Diode schnell sein.
-> 1N4148 oder ähnlich oder eine kleine Schottkydiode.
Die gleiche Diode kann auch parallel zu K1 verwendet werden.
Wenn der BC846B ausschaltet, zieht das Relais K1 die Spannung schnell
auf ca. 24 V.
Über die Kapazität der Diode und die Sperrverzugszeit fließt dabei
kurzzeitig Strom in den Eingang des µC1.
Der µC hat sicherlich die üblichen Schutzdioden. Und so würde sogar eine lahme 1N400x gar kein Problem sein.
Wir kennen den µC der beim TO werkelt alle nicht.
Es hängt schlichtweg vom µC und der Dioden-/Transistorkombination ab. Die vom TO ins Spiel gebrachte 1N4148 hat eine Flußspannung von max. 0,72V, der BC846 eine Sättigungsspannung von max. 0,7V, macht zusammen 1,4V. Der Atmega328 hat lt. Dabla ein ViL von 0,3*VCC macht bei 5V 1,5V und würde damit das gerade noch als LOW-Pegel erkennen. Bei 4,5VCC (für den genannten µC zulässig) wären die 1,4V allerdings zu hoch um sicher als LOW erkannt zu werden.
So genial und einfach diese Schaltung auch ist, es hängt von den verwendeten Bauelementen ab. Am Ende ist es auf Kante genäht, es kann funktionieren muß aber nicht. Das ist allenfalls eine Bastellösung und man muß die Bauelemente aussuchen, damit es zusammen passt. An sicherheitsrelevanter Stelle würde ich so etwas nicht einsetzen wollen.
Viele aber nur bis 15V. Dann muss der TO eben noch klarstellen, zu welcher Gruppe seine BS170/250 gehören. Ansonsten ist wieder ein Spannungsteiler die Lösung, der dann je FET in die Schaltung eingebaut werden muss.
Dann muss der TO eben noch klarstellen, zu
welcher Gruppe seine BS170/250 gehören. Ansonsten ist wieder ein
Spannungsteiler die Lösung, der dann je FET in die Schaltung eingebaut
werden muss.