Welcher Terminal für Linux-Kommandoeingaben ist zu empfehlen?

OP #8106469
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Ich arbeite viel mit Linux-Befehlseingaben an mehreren Rechnern und SBCs gleichzeitig.

Derzeit nutze ich Tappy Terminal, doch die Funktion (Addon) zum Abspeichern von Befehlen ist etwas bedürftig. Zu unübersichtlich und verbuggt!

Könnt ihr mir etwas anderes empfehlen? Am besten Open-Source. Gerne auch KI-Reserve Engineering Terminals

#8106499
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Was ist „Tappy Terminal“? Meinst du Tabby? Und warum sollte diese Anwendung Befehle abspeichern? Wenn man komplexere Befehlsfolgen häufiger braucht, kann man sie in eine Datei schreiben und als Script nutzen, und für einzelne Befehle bietet die Shell eine History, die man mit fzf noch bequemer nutzbar machen kann.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8106541
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X-Y-X  . schrieb:

zum Abspeichern von Befehlen

Nutze ich (haltet mich für umständlich, egal...) nach der Eingabe des Befehls

history > history.txt

eben diese Textdatei um die bisher genutzten Befehle zu archivieren
und die auch daraus wieder ins Terminal zu kopieren.

Da braucht es keine extra-Tools. Das funktioniert dann auch mit Livesystemen.

: Bearbeitet durch User
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8108182
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Andreas B. schrieb:

●Des|ntegrator ●. schrieb:

eben diese Textdatei um die bisher genutzten Befehle zu archivieren und die auch daraus wieder ins Terminal zu kopieren.

Warum nicht >history und dann den passenden Befehl von Terminal ins gleiche Terminal kopieren?

weil am Arbeitsplatzrechner die history gerne gelöscht wird.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8108202
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Andreas B. schrieb:

Jack V. schrieb:

●Des|ntegrator ●. schrieb:

weil am Arbeitsplatzrechner die history gerne gelöscht wird.

Interessehalber: Wozu soll das gut sein?

Ich habe es so verstanden, daß es die lieben Kollegen sind. ;-)

Genau. Ein Rechner und viele Leute, die daran etwas drucken sollen.
Und für jeden jetzt ein eigenes Nutzerkonto einzurichten
ist auch nicht gerade produktiv.

#8108216
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●Des|ntegrator ●. schrieb:

Genau. Ein Rechner und viele Leute

Ist es dann so, dass die Kollegen die Datei mit der History löschen? In dem Fall würd’s helfen, die auf „append only“ (mittels chattr +a) zu setzen, oder, besser, mal ein ernsthaftes Gespräch mit den betreffenden Kollegen zu führen. Oder vielleicht einen einzigen Gast-Account für solche Situationen anzulegen.

: Bearbeitet durch User
#8108239
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Ein T. schrieb:

Die Kollegenden nutzen gerne Moba XTerm [1], das nicht nur den Shell-, sondern auch direkt einen Dateienzugriff ermöglicht.

Das nutze ich auch in der Firma. Vorteil für mich: man kann auch direkt Tunnel einrichten (in meinem Fall zur IBM Cloud) und aktivieren und man hat einen integrierten X-Server, den ich für ein paar alt Programme brauche.

#8108247
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Daniel A. schrieb:

wenn man mit curl -u 'user:password' https://something/ was ausprobiert hat, und nicht will, dass das Passwort nachher in der History drin ist.

Ja, ist nachvollziehbar. Dafür habe ich bei mir in der zsh-Config HISTCONTROL=ignorespace (Äquivalent für Bash wäre wohl HISTIGNORE=' *') – dadurch kann man Befehlen mit schützenswerten Daten einfach ein Space voranstellen, um sie vom Speichern in der History auszunehmen.

Ansonsten wäre hier dann vielleicht doch ein Gast-Account (für alle Gäste; man kann es so einrichten, dass er beim Ausloggen zurückgesetzt wird) sinnvoll.

#8108255
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Jack V. schrieb:

HISTCONTROL=ignorespace (Äquivalent für Bash wäre wohl HISTIGNORE=' *') – dadurch kann man Befehlen mit schützenswerten Daten einfach ein Space voranstellen, um sie vom Speichern in der History auszunehmen.

Bash nutzt ebenfalls HISTCONTROL=ignorespace (oder noch besser: ignoreboth:erasedups)

HISTIGNORE kann dann zB. ?:?? enthalten um 1 oder 2 Zeichen Befehle nicht aufzunehmen.

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