vorweg: das ist keine Werbung. ABE Desktop ist kostenlos – kein Konto, kein Abo, keine Bezahlversion, nichts zu kaufen.
Warum kostenlos? Ich entwickle ABE als Ein-Mann-Projekt zuerst für meine eigenen Projekte. Seit Autodesk EAGLE einstellt, haben viele von uns jahrelange .sch/.brd-Bestände ohne Zukunft – genau dafür ist ABE gedacht. Geld verdiene ich damit nicht.
Damit die üblichen Fragen gleich beantwortet sind:
Lizenz: kostenlos nutzbar, auch für eigene Projekte; der Quellcode ist derzeit nicht offen.
Daten: Eure Projekte verlassen den Rechner nicht. Beim Update-Check wird eine zufällige Installationsnummer (keine Hardware-ID) mitgeschickt, um Installationen zu zählen – abschaltbar unter Einstellungen.
Shop-Links in der Stückliste („Kaufen bei …“) sind normale Links; falls später Partner-Links dazukommen, sind sie gekennzeichnet und abschaltbar. ABE schickt nichts darüber, was Ihr kauft.
Stand heute (Windows 10/11, 64 Bit, Version 0.3.4):
öffnet Eagle-6/7-XML-Projekte (.sch/.brd/.lbr) und speichert sie byte-identisch zurück – nichts wird stillschweigend geändert
Schaltplan- und Layout-Editor, ERC/DRC, Darstellung über Direct3D 12
integriertes Mechanik-CAD im Stil von Solid Edge: Gehäuse aus der Platine, Frontplatten mit Bohrungen als DXF/SVG, Export STEP/STL
Stückliste mit Distributor-Abfrage; „Platinen bestellen“ packt die Gerber-Dateien eines Release und öffnet die Upload-Seite des Fertigers
In Arbeit:
Zusammenarbeit an einem Projekt ohne Server: Ein Projektpaket kommt vom Kollegen zurück, und ABE vergleicht es mit der eigenen Fassung (wer hat was geändert, Konflikte), statt es zu überschreiben. Dazu „zur Korrektur senden“ mit Anmerkungen an Bauteilen/Leiterbahnen und Dokumentsperren auf einem gemeinsamen Netzlaufwerk.
Ein eigener Leser für das alte binäre Eagle-4/5-Format (Dateien vor 2011), ohne fremden GPL-Code. Bisher entschlüsselt: 24-Byte-Datensätze mit Typ-Byte, Koordinaten als int32 in 0,1 µm, Breiten und Bohrungen als halbe Werte, eine String-Tabelle hinter den Datensätzen – geprüft an 179 echten Dateien.
Für die Zusammenarbeit suche ich zwei Tester: zwei Leute, die ohnehin gemeinsam etwas entwickeln, oder einer mit zwei Rechnern im selben Netz. Am besten mit einem eigenen Projekt (Schaltplan + Platine), ein, zwei Stunden über ein paar Tage verteilt. Ihr bekommt eine Testversion; euer Projekt bleibt bei euch.
Ehrliche Kritik ist ausdrücklich willkommen – auch, was euch fehlen würde, um von KiCad oder Eagle umzusteigen.
Download (aktuelle Version 0.3.4, noch ohne die Zusammenarbeit): https://abe.kassp.pl
Warum kostenlos? Ich entwickle ABE als Ein-Mann-Projekt zuerst für meine
eigenen Projekte. Seit Autodesk EAGLE einstellt, haben viele von uns
jahrelange .sch/.brd-Bestände ohne Zukunft – genau dafür ist ABE
Unfug. Alle alten Eagle-Versionen laufen bis in alle Ewigkeit.
Alle alten Eagle-Versionen laufen bis in alle Ewigkeit
Vorausgesetzt, man findet noch einen ausreichend alten Computer mit einer ausreichend alten Betriebssystemversion darauf.
Das ist immer eines der Probleme beim Konservieren fossiler Software. Eine Möglichkeit ist es, den ganzen Krempel in eine virtuelle Maschine zu packen, die hilft einem z.B. auch dabei, ein Windows XP auf einem aktuellen Computer zu betreiben (auf dem es wegen 64-Bit-UEFI ohne CSM noch nicht mal booten könnte), aber solche Aktionen wie die von Apple durchgeführten, bei denen die CPU-Architektur ersetzt wurde, können auch so etwas einen Strich durch die Rechnung bereiten.
Noch kommt macOS auf "Apple Silicon" mit einem x86-Emulator namens "Rosetta" daher, aber der wird in der übernächsten Version von macOS nicht mehr dabei sein.
Gut, die wenigsten hier werden mit Macs arbeiten, aber das ist ja auch nur ein Beispiel. "Windows on ARM" ist zwar noch nicht sonderlich weit verbreitet, aber wird vermutlich irgendwann auch relevant werden. Und wie lange dort ein x86-Emulator mitgeliefert werden wird, und ob das irgendwie eine alte x86_32-VM ausführen können wird, wer weiß?
Ohne das Projekt schmälern zu wollen, halte ich es allerdings für sinnvoll, Eagle adieu zu sagen und stattdessen KiCad zu verwenden. Das hat alle diese "alter-pc-altes-betriebssystem"-Probleme nicht, und es läuft auch unter ganz anderen Betriebssystemen als Windows ... Und es kann Eagle-Projekte importieren.
Wenn dieses Projekt hier tieferen Einblick in Eagle-Strukturen bietet, als es der KiCad-Importeur kann, wäre es sinnvoll, diese tieferen Einblicke dem KiCad-Team zugutekommen zu lassen.
Wenn dieses Projekt hier tieferen Einblick in Eagle-Strukturen bietet,
als es der KiCad-Importeur kann, wäre es sinnvoll, diese tieferen
Einblicke dem KiCad-Team zugutekommen zu lassen.
Die Eagle-Strukturen selber sind eigentlich nicht das Problem, die sind relativ leicht verständlich. Das Problem ist, dass sie halt in vielen Punkten konzeptuell von den KiCAD-Strukturen dramatisch abweichen.
Das macht die Sache nicht nur sehr kompliziert, sondern sorgt auch dafür, dass ein vollständiger Import ohne jeden Informationsverlust praktisch unmöglich ist.
Um auf dein Programm umzusteigen, fehlt eigentlich im absoluten Minimum
genau eine Sache: die Quelltexte.
Das ist doch nicht dein Ernst, oder?
Das System ist doch kostenlos, oder?
Glaubst du wirklich, jemand investiert jahrelange Arbeit und verschenkt den Code einfach so, nur weil du es willst?
Kur… (ein bekanntes polnisches Wort), Was sind das denn für Leute?
Du verschenkst nicht nur ein komplettes System mit Gehäusen, SCSI, BRS, KI usw., sondern gibst auch noch den Code nicht preis.
Ohne das Projekt schmälern zu wollen, halte ich es allerdings für
sinnvoll, Eagle adieu zu sagen und stattdessen KiCad zu verwenden. Das
hat alle diese "alter-pc-altes-betriebssystem"-Probleme nicht, und es
läuft auch unter ganz anderen Betriebssystemen als Windows ... Und es
kann Eagle-Projekte importieren.
Das System entstand, weil ich KiCad nicht mag. Es ist nicht so, dass es schlecht wäre, ich arbeite einfach nicht gern damit.
Nuja, mein 6.6 läuft auf W11 26H2 x64 immer noch ganz hervorragend.
In der Hinsicht mach ich mir erstmal keine Gedanken und bleibe bei
Eagle.
Angesichts der unzähligen Win32-Bestandteile, die auch Win11 noch enthält, ist wohl damit zu rechnen, dass es das Win32-Subsystem noch sehr viele Jahre lang geben wird.
Man schaue sich nur an, wie lange es das Win16-Subsystem gab. Von den ersten Anfängen der Win32-Technologie (Windows NT) bis zur endgültigen Entfernung aus Windows (mit Windows11) liegen satte dreieinhalb Jahrzehnte.
Also nur für *x-fixierte FUD-Verbreiter ein Grund zur Panik. Für Normaldenkende eher nicht.
Ein Konverter wäre wesentlich attraktiver, als noch ein Programm
mit ungewisser Zukunft.
Ja. Auch wenn ein wirklich vollständiger KiCAD-Import prinzipiell leider nicht möglich ist, besteht doch bei der gegenwärtigen Lösung noch massiv Luft nach oben...
Glaubst du wirklich, jemand investiert jahrelange Arbeit und verschenkt
den Code einfach so, nur weil du es willst?
Aus Sicht der Nutzer: Warum sollte ich meine Arbeit von einem Programm abhängig machen, dessen Zukunft an einer einzigen Person hängt. Im einfachsten Fall verlierst du in 10 Jahren das Interesse an dem Projekt. Open-Source Projekte leben tendentiell länger. Zur Not kann ich Open-Source selbst am Leben erhalten, wenn es mir nötig erscheint. Oder ich bezahle jemanden dafür.
Auf der Arbeit benutzen wir Closed-Source Produkte nur dort, wo es nicht anders geht.
Du erwartest also, dass die Leute ein zusammengeslopptes Stück Software auf ihren Rechnern ausführen, ohne reinschauen zu können, welche Löcher die K„I“ oder/und ein neu angemeldeter User ohne Reputation da so ins System reißen?
Ein Konverter wäre wesentlich attraktiver, als noch ein Programm mit
ungewisser Zukunft.
Wie meinst du das?
Ich habe eine Frage an Sie.
Welche lokalen Hersteller von Gehäusen und Leiterplatten gibt es bei Ihnen?
Mein System soll Ihnen vorschlagen, Bauteile und Gehäuse bei lokalen Firmen zu bestellen. So soll beispielsweise vermieden werden, dass ein Kunde aus Portugal in Finnland bestellt.
In Polen gibt es neben den globalen Anbietern unter anderem tme.pl, satlant und KRADEX.
Du erwartest also, dass die Leute ein zusammengeslopptes Stück Software
auf ihren Rechnern ausführen, ohne reinschauen zu können, welche Löcher
die K„I“ da so ins System reißt?
Du erwartest also, dass die Leute ein zusammengeslopptes Stück Software
auf ihren Rechnern ausführen, ohne reinschauen zu können, welche Löcher
die K„I“ da so ins System reißt?
Aber wusstest du, dass Windows allerlei unnötige Software installiert, dich ausspioniert und du nichts dagegen tun kannst?
Ich erwarte nichts. Ich habe dich informiert, das musst du nicht.
Du kannst das System im Browser nutzen.
Du kannst surfen, es sind nur etwa 20.000 Zeilen JavaScript. Viel Glück! ;-D
Ein Konverter wäre wesentlich attraktiver, als noch ein Programm mit
ungewisser Zukunft.
Wie meinst du das?
Wenn ich EAGLE Dokumente hätte, würde ich sie lieber in ein aktuelles Format konvertieren, als ein weiteres Spezial-Programm zu nutzen, dass die alten Dateien weiter verwenden kann. Auch wenn das Programm kostenlos ist.
Rege dich deswegen nicht auf. Nicht jeder denkt wie ich. Es gibt sicher auch ein paar Leute, die deinen Ansatz toll finden.
Ich habe eine Frage an Sie.
Welche lokalen Hersteller von Gehäusen und Leiterplatten gibt es bei
Ihnen?
Keine Ahnung, mit Gehäusen habe ich nichts zu tun.
Alle alten Eagle-Versionen laufen bis in alle Ewigkeit
Vorausgesetzt, man findet noch einen ausreichend alten Computer mit
einer ausreichend alten Betriebssystemversion darauf.
Mein in Ehren ergrautes Eagle 6.5.0 läuft hier auf einem Win10 Rechner, der sich bisher erfolgreich weigert, Win11 zu werden. Vermutlich läuft auch Eagle 3.5 noch, und sei es in einer VM.
Zur Pflege alter Bestände reicht das auch noch in 10 Jahren und mehr. Neuen Kram kann man ja in neuen Systemen ala KiCAD anfangen.
Um auf dein Programm umzusteigen, fehlt eigentlich im absoluten Minimum
genau eine Sache: die Quelltexte.
Das ist doch nicht dein Ernst, oder?
Das System ist doch kostenlos, oder?
Glaubst du wirklich, jemand investiert jahrelange Arbeit und verschenkt
den Code einfach so, nur weil du es willst?
Kur… (ein bekanntes polnisches Wort), Was sind das denn für Leute?
Hehe ;-)
Den musst du ignorieren, der ist einfach bissel . . . anders.
Kein Mensch verlangt für sein CAD-System einen Quelltext. Man will nur funktionierende Software.
Ich verstehe.
Mir geht es darum, ein System zu entwickeln, mit dem auch Laien ein komplettes Gerät bauen können.
Vom Konzept bis zur Fertigstellung.
Das heißt:
Ein Gehäuse von einem lokalen Hersteller oder einem anderen globalen Anbieter.
Sie erhalten die Maße für die Platine.
Sie entwerfen die Leiterplatte. Sie laden eine Bauteilliste herunter, und der Assistent zeigt Ihnen, welche Bauteile in welchen Geschäften erhältlich sind. Sie bestellen auf der Website des Herstellers oder finden die Adresse des nächstgelegenen Geschäfts und kaufen die Bauteile.
Sie setzen das Gehäuse in das Gehäuse ein und gestalten die Frontplatte (Bohrungen, Beschriftungen usw.).
Wenn Sie in der Zwischenzeit ein Problem haben, fragen Sie einen erfahreneren Benutzer um Rat, teilen die Platine mit ihm (Gruppenarbeit), er behebt das Problem direkt vor Ihren Augen, und das war's.
Sie speichern die DXF-Datei und senden sie an die Schneidemaschine.
Sie senden die Leiterplatte beispielsweise an JCLPCB, wo Sie ein Angebot erhalten und die Platine bestellen.
Wenn Sie das Gehäuse testen möchten, erstellen Sie es in deren System (Slicer) und senden es an den 3D-Drucker.
Sie können den gesamten Vorgang in 3D verfolgen.
Das ist der Zweck dieses Systems, nicht Spionage.
Im polnischen Thread finden Sie Fotos, die die Funktionsweise veranschaulichen.
Ich verstehe.
Mir geht es darum, ein System zu entwickeln, mit dem auch Laien ein
komplettes Gerät bauen können.
Vom Konzept bis zur Fertigstellung.
Ein edles, hohe Ziel.
Das heißt:
Ein Gehäuse von einem lokalen Hersteller oder einem anderen globalen
Anbieter.
Sie erhalten die Maße für die Platine.
Sie entwerfen die Leiterplatte. Sie laden eine Bauteilliste herunter,
und der Assistent zeigt Ihnen, welche Bauteile in welchen Geschäften
erhältlich sind. Sie bestellen auf der Website des Herstellers oder
finden die Adresse des nächstgelegenen Geschäfts und kaufen die
Bauteile.
Sie setzen das Gehäuse in das Gehäuse ein und gestalten die Frontplatte
(Bohrungen, Beschriftungen usw.).
Wenn Sie in der Zwischenzeit ein Problem haben, fragen Sie einen
erfahreneren Benutzer um Rat, teilen die Platine mit ihm
Fragt man heute nicht eher die KI, das allwissende, immer freundliche Wesen?
Sie können den gesamten Vorgang in 3D verfolgen.
Das ist der Zweck dieses Systems, nicht Spionage.
Viel Erfolg! Mal sehen, was du wirklich erreichst.
Auch wenn ein wirklich vollständiger KiCAD-Import prinzipiell leider
nicht möglich ist,
Gibt es 'ne Beschreibung dessen, was nicht importierbar ist, so daß man selbst entscheiden kann, ob das für einen überhaupt relevant ist, oder ob das ein kompletter "show-stopper" ist?
Nicht jeder benutzt jedes mögliche Feature einer Software ...
Bis vor Kurzem konnte KiCad nur XML-Dateien von Eagle 6 und neueren Versionen laden.
Das Laden funktioniert entweder gar nicht oder mit Fehlern:
Binärformate vor Version 6.x werden nicht geladen. KiCad erfordert die vorherige Konvertierung der Datei in Eagle, wodurch Eagle nicht mehr unterstützt wird.
DRC-Regeln werden nur teilweise übertragen: Abstände, Mindestbreiten und Durchmesser. Der Rest des <designrules>-Blocks (Ringe nach Prozent, Masken, Layer-Einstellungen) wird nicht übernommen.
Autorouter, CAM-Tasks, ULP-Skripte und SCR-Dateien werden nicht übertragen. Die Rasterung überträgt zwar die Form, wandelt sie aber mithilfe eines eigenen Algorithmus um. Ranking, Thermals und „Orphans“ verhalten sich anders, daher weichen die Kupferergebnisse von denen in Eagle ab.
Layer werden nur mit 16 Kupfer-Layern übertragen. Benutzer-Layer (über 100) und einige Dokumentations-Layer werden auf eigene Layer projiziert oder gehen verloren.
Texte – Eagles Vektorschriftart und Seitenverhältnis unterscheiden sich von denen in KiCad, daher hat der Text andere Abmessungen und Positionen.
Baugruppenvarianten (<Variante>) – werden nicht übertragen (KiCad 9 ist mir nicht bekannt).
Module und Designblöcke aus Eagle 8/9 – teilweise oder gar nicht unterstützt (die neueste Version ist mir nicht bekannt).
3D-Modelle aus verwalteten Bibliotheken (Fusion) – werden nicht übertragen, da sie sich außerhalb der Datei befinden.
.lbr-Bibliotheken – Gehäuse können als Footprint-Bibliothek verknüpft werden. Symbole und Gerätesätze (Gate-Swap, Technologien) sind weniger effizient.
Der zweite Unterschied: KiCad übersetzt das Design in ein eigenes Modell und speichert es in einem eigenen Format. Eine Rückkonvertierung zur Eagle-Datei, geschweige denn eine Byte-für-Byte-Konvertierung, ist nicht möglich. ABE arbeitet direkt mit der Eagle-Datei.
Bin ich mit der Debian-basierten Distribution zufrieden? Meine Freunde nutzen sie. Wenn ich Visual Studio nicht bräuchte, hätte ich auch Arch auf meinem Laptop.
Ich bin, glaube ich, mit Red Hat 2.5 aufgewachsen.
Ich habe tatsächlich die meisten Distributionen ausprobiert: Fedora, Slockware, Madriva und einige andere. Kali habe ich noch auf einer Live-CD irgendwo herumliegen.
CAD-Dump der Platine im Gehäuse
Das ist noch nicht das, was ich erreichen möchte, aber...