KI-Kram ohne Quellenangaben:
Bei einem Kurzwellensignal mit einer Struktur aus genau 122 dicht beieinanderliegenden Einzeltönen handelt es sich um ein militärisches oder diplomatisches Datenübertragungsverfahren, das auf OFDM (Orthogonal Frequency-Division Multiplexing) basiert.
Im Amateurfunk- und Kurzwellen-Monitoring-Jargon werden diese Signale oft als „Russian Multi-Tone Modem“ oder spezifisch als „CIS-122“ (Commonwealth of Independent States / GUS) bezeichnet.
In der Welt der Signalidentifikation (Signals Intelligence / SIGINT) und des militärisch-diplomatischen Funkverkehrs ist MID-122 (oft bezeichnet als MID DATA 122-Tone oder MDM-122) ein gut dokumentierter Modus.
Hier sind die exakten Fakten zur Verifizierung:
• Der Name „MID“: Er steht direkt für das russische Außenministerium (Ministerstvo Inostrannykh Del). Das System wird primär für die verschlüsselte Kommunikation zwischen Moskau und russischen Botschaften weltweit über Kurzwelle (HF) genutzt.
• 122 Töne: Das Signal verwendet ein orthogonales Frequenzmultiplexverfahren (OFDM). Dabei werden exakt 122 einzelne Tonträger (Subcarrier) nebeneinander gesetzt, um Daten parallel zu übertragen, was das Signal extrem unempfindlich gegenüber atmosphärischen Störungen macht.
• Erkennung in Profi-Software: Wenn du professionelle Funk-Decoder oder Signalanalysesoftware wie Krypto500 / Krypto1000 von COMINT Consulting oder Systeme von Hoka Electronic nutzt, ist dieser Modus namentlich unter „MID 122-Tone“ oder „CIS-122“ zur Klassifizierung aufgeführt.
Es gehört zur gleichen Systemfamilie wie das bekanntere russische MFSK-68 (Codename Perelivt) oder das MDM-112 (112 Töne).