Hallo, Ich habe schon im Forum gesucht, aber leider keine richtige Antwort gefunden. Zur Ausgangslage: Ich habe ein altes Mag Schweißgerät, dessen Drahtvorschubgeschwindigkeit über ein Stelltrafo geregelt wird. Es ist so, dass von einem Hilfstrafo 50v ac an den Stelltrafo gehen und von dort aus die geregelte Spannung über einen Gleichrichter an den 42 V 80W Vorschubmotor fließen. Nun ist leider aufgrund einer mechanischen Blockade der Stelltrafo durchgebrannt. Der alte Stelltrafo war für eine Eingangsspannung von 50V ausgelegt und war bis 3A belastbar. Ich finde aber nun kein Stelltrafo für 50v bzw. nur zu Preisen, die für ein so altes Gerät keinen Sinn machen. Stelltrafos für 220 Volt gibt es jedoch häufiger und daher ist meine Frage, ob ich das alte einfach gegen ein Stelltrafo für 220 V austauschen kann. Entschuldigung für den langen Text, aber ich wollte den Hintergrund kurz erläutern. Über Antworten würde ich mich sehr freuen Viele Grüße Martin.
Kannst du machen, wird halt deutlich größer.
Ein anderer Gedanke:
Wird der Motor mit bis zu 42V Gleichspannung betrieben?
Wenn ja konnte man mit einem ausreichend spannungsfesten PWM-Regler den Motor versorgen. Auf Null herunterregeln muss man ja eh nicht können.
Einen Trafo (nicht bloß Stelltrafo) kannst du immer mit niedrigerer Spannung betreiben als die für die er ausgelegt ist. Mehr Strom kannst du dann aber nicht entnehmen. Die übertragbare Leistung ist dann entsprechend geringer.
Wenn ja konnte man mit einem ausreichend spannungsfesten PWM-Regler den Motor versorgen.
Noch gut Entstören. Ich empfehle zu den üblichen Kondensatoren, noch zwei 47µH in die Zuleitungen zu legen.
Der alte Stelltrafo war für eine Eingangsspannung von 50V ausgelegt und war bis 3A belastbar. Ich finde aber nun kein Stelltrafo für 50v bzw. nur zu Preisen, die für ein so altes Gerät keinen Sinn machen. Über Antworten würde ich mich sehr freuen Viele Grüße Martin.
Deratige Stelltrafos (1...42V out, 42...50V in) gibt es regelmässig für ca. 20€ im Auktionshaus....Wenn das jedoch bereits Dein Budget killt, dann wisse: ist jedoch auch ein 230V Stelltrafo nicht wirklich billiger zu kriegen.
Daher die Frage: Was magst investieren?
Elektronischer Umbau: Hier mal ein PWM Teil für zwar mehr Power, aber sowas in der Art kannste überlegen zu nehmen
Hallo, Das mit dem PWM habe ich schon hinter mir. Halte mir so ein China Ding besorgt, angeblich bis 90v und 15 A belastbar. Ging für ein paar Sekunden, danach Ließ es sich nicht mehr regeln, nur noch Vollgas.
Ich dachte mir auch, dass das mir der Eingangsspannung egal sein sollte, solange ich den Strom nicht überschreite . Aber warum gibt es dann extra welche für 50 Volt. Oder allgemeiner gefragt, worin unterscheiden sich Stelltrafos für sagen wir mal 50v von solchen für 220v? Danke und Gruß Martin
ich das alte einfach gegen ein Stelltrafo für 220 V austauschen kann.
Ja, wenn der auch für 3A ausgelegt ist,mithin also die 4.5-fache Leidtung, und daher baulich zu gross.
Deratige Stelltrafos (1...42V out, 42...50V in) gibt es regelmässig für ca. 20€ im Auktionshaus....Wenn das jedoch bereits Dein Budget killt, dann wisse: ist jedoch auch ein 230V Stelltrafo nicht wirklich billiger zu kriegen. Daher die Frage: Was magst investieren?
Hab ab und zu mal welche für 42 Volt gefunden aber das war mir zu knapp. Für 50v bisher nur einmal aber das lag irgendwo bei 300 Euro. Für 20 Euro aber noch nie. Hab da keine konkrete Obergrenze aber es muss halt verhältnismäßig sein. Das Schweißgerät ist ein wassergekühltes 450 Ampere Gerät mit ca 40 Jahren auf dem Buckel, welches ist nicht sooo häufig brauche. Hab noch ein kleineres. Aber wenn es schon meine Werkstatt blockiert, sollte es auch funktionieren 😅
Hab ab und zu mal welche für 42 Volt gefunden aber das war mir zu knapp.
Spartrafo vorschalten.
Hier mal ein Foto im eingebauten Zustand.
Hast du die anliegende Spannung mal gemessen?
Die momentane Netzspannung dabei auch messen!
Sowas halt, aktuell zu ersteigern:
Martin schrieb:
Hab ab und zu mal welche für 42 Volt gefunden aber das war mir zu knapp.
Spartrafo vorschalten.
0....230V Stelltrafo 180VA UND Trafo 230/42V nachschalten
Martin schrieb:
worin unterscheiden sich Stelltrafos für sagen wir mal 50v von solchen für 220v?
Wenn du an einen 50V-Trafo 220V anschließt, kommt er in die magnetische Sättigung, weil zu wenig Windungen drauf sind und dann steigt eine Rauchwolke auf. Ist bei jeden anderen Trafo auch so.
Hallo, Das mit dem PWM habe ich schon hinter mir. Halte mir so ein China Ding besorgt, angeblich bis 90v und 15 A belastbar. Ging für ein paar Sekunden, danach Ließ es sich nicht mehr regeln, nur noch Vollgas.
Ich wollte marsufant eben noch fürs Raussuchen danken.
Womöglich braucht es für das Modul noch eine Freilaufdiode. Wenn die nicht drin ist ist der Regler beim Ersten EInsatz schrott...
Wenn du an einen 50V-Trafo 220V anschließt, kommt er in die magnetische Sättigung, weil zu wenig Windungen drauf sind und dann steigt eine Rauchwolke auf. Ist bei jeden anderen Trafo auch so.
Aber andersrum funktioniert es?
Ich wollte marsufant eben noch fürs Raussuchen danken. Womöglich braucht es für das Modul noch eine Freilaufdiode. Wenn die nicht drin ist ist der Regler beim Ersten EInsatz schrott
Ich hatte eine Schottky Diode parallelgeschaltet
Allen schonmal vielen Dank für die Geduld und die Anregungen. Die genauen Spannungen kann ich Morgen messen
Andrew T. schrieb:
Deratige Stelltrafos (1...42V out, 42...50V in) gibt es regelmässig für ca. 20€ im Auktionshaus....Wenn das jedoch bereits Dein Budget killt, dann wisse: ist jedoch auch ein 230V Stelltrafo nicht wirklich billiger zu kriegen. Daher die Frage: Was magst investieren?
Hab ab und zu mal welche für 42 Volt gefunden aber das war mir zu knapp. Für 50v bisher nur einmal aber das lag irgendwo bei 300 Euro. Für 20 Euro aber noch nie. Hab da keine konkrete Obergrenze aber es muss halt verhältnismäßig sein. Das Schweißgerät ist ein wassergekühltes 450 Ampere Gerät mit ca 40 Jahren auf dem Buckel, welches ist nicht sooo häufig brauche. Hab noch ein kleineres. Aber wenn es schon meine Werkstatt blockiert, sollte es auch funktionieren 😅
Ich würde den Trafo für 42 Volt für unbedenklich halten - entsprechende Strombelastbarkeit vorausgesetzt. Bei einem Industriegerät in der Leistungsklasse darf man trotz des Alters auch gerne einen Fuffi investieren - als Liebhaber oder wenn es unbedingt gebraucht wird auch mehr.
Nur aus Interesse: Ist das zufällig ein CGW 402?
H. H. schrieb:
Martin schrieb:
Hab ab und zu mal welche für 42 Volt gefunden aber das war mir zu knapp.
Spartrafo vorschalten.
0....230V Stelltrafo 180VA UND Trafo 230/42V nachschalten
Sorry, aber das ist Blödsinn. Er müsste dann die Netzleitung erneuern, um im Gerät 230 Volt zu Verfügung zu haben. Außerdem kann es sein, dass die Primärspannung am Stelltrafo ihrerseits über den Stufenschalter mit verändert wird, um automatisch den Vorschub an den Schweißstrom anzupassen.
Das mit dem PWM habe ich schon hinter mir. Halte mir so ein China Ding besorgt, angeblich bis 90v und 15 A belastbar. Ging für ein paar Sekunden, danach Ließ es sich nicht mehr regeln, nur noch Vollgas.
Vergiss es. Aus Sicht der Elektronik ist der Schweißtrafo eine extrem unfreundliche Umgebung, für die man speziell robust entwickeln muß.
Wenn du an einen 50V-Trafo 220V anschließt, kommt er in die magnetische Sättigung, weil zu wenig Windungen drauf sind und dann steigt eine Rauchwolke auf.
Ein blödsinniger Beitrag, übe verstehendes Lesen:
"Stelltrafo mit geringerer Eingangspannung betreiben"
Aber andersrum funktioniert es?
Aber ja doch, jeder beliebige Trafo kann mit veringerter Spannung betrieben werden.
Vorsichtshalber wiederhole ich: Die Leistung verringert sich, es ist der maximal zulässige Strom zu beachten.
Gute Argumente von Manfred.
Der alte Stelltrafo war für eine Eingangsspannung von 50V ausgelegt und war bis 3A belastbar.
Man könnte überlegen, ob ein 230V Stelltrafo VOR einem Trafo der dann 50/42V liefert, eine Lösung wäre (wenn der Platz reicht)? Jedenfalls sollte man eine Sicherung nicht vergessen, wenn der Motorstrom bei Blockierung den Trafo killt.
Sorry, aber das ist Blödsinn. Er müsste dann die Netzleitung erneuern, um im Gerät 230 Volt zu Verfügung zu haben. Außerdem kann es sein, dass die Primärspannung am Stelltrafo ihrerseits über den Stufenschalter mit verändert wird, um automatisch den Vorschub an den Schweißstrom anzupassen.
Blödsinn ist lediglich das was Du ohne Kenntnis mutmasst.
Denn bisher weiss nur der TE, ob er schon 230V im Gerät abgreifen kann. Und ob das, von dem Du meinst was sein kann, auch das ist.
Gute Argumente von Manfred. Martin schrieb:
Der alte Stelltrafo war für eine Eingangsspannung von 50V ausgelegt und war bis 3A belastbar.
Man könnte überlegen, ob ein 230V Stelltrafo VOR einem Trafo der dann 50/42V liefert, eine Lösung wäre (wenn der Platz reicht)? Jedenfalls sollte man eine Sicherung nicht vergessen, wenn der Motorstrom bei Blockierung den Trafo killt.
Der 230V 180VA Stell-Trafo (s.o.) ist vom Platzbedarf ziemlich exakt das was der alte 50V-StellTrafo hat. Somit: Mechanisch sehr wahrscheinlich problemlos einbaubar.
Der 230/50(42) Trafo ist als Ringkerntrafo ca. 11 cm Durchmesser -- so ein "Donut" Modell ist nun wirklich leicht unterzubringen.
Hallo, nochmal vielen Dank für den ganzen Input. Es handelt sich um ein Rehm 400 KS welches von Metallit umgelabelt wurde. Ich könnte auch 230volt abgreifen, die Wasserpumpe läuft zum Beispiel mit 230v. Aber dann müsste ich auch die Schütze etc. umbauen, da der Impuls zum schalten der Soannung ja über den Taster am Schlauch kommt. Und eigentlich will ich nicht in die interne Regelung eingreifen, da ja grundsätzlich alles funktioniert. Also wäre es doch am einfachsten einen 230v Stelltrafo mit mindestens 3A zu besorgen und einzubauen wenn der Platz reicht? War mir halt nicht sicher ob die intern anders aufgebaut sind als welche für 50v. Vielen Dank nochmal und beste Grüße Martin
Also wäre es doch am einfachsten einen 230v Stelltrafo mit mindestens 3A zu besorgen und einzubauen wenn der Platz reicht?
Sowas hat Ca. 14cm Durhcmesser und 10cm Einbautiefe.
Kannst ja mal vorab messen .-)



