unerwartet hohe Spannung bei Ringkerntrafo

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Karl K. schrieb:

Ringkerntrafo 53VAC => Brückengleichrichter 49VDC => Eingang Joy-it RD6006 Labornetzgerät 76VDC wie kann das sein?

53V~ sind 75V Spitze, nach einem Gleichrichter zunächst pulsierend und daher effektiv 49V aber so bald ein Siebelko kommt bleibt es bei der Spitzenspannung, 75V. Dazu noch Leerlaufuberhöhung macht 76V trotz Verlust von 2 Dioden.

Das ist völlig normal, dafür sinkt der ohne Überhotzung entnehmbare Strom auf ca. 0.6 x Nennstrom fes Trafos

Mehr als 45V~ darf der Trafo nicht haben, wegen +/-10% Netzspannungstoleranz besser nur 42V~

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

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Karl K. schrieb:

Ringkerntrafo 53VAC => Brückengleichrichter 49VDC => Eingang Joy-it RD6006 Labornetzgerät 76VDC

Du hast vergessen bzw nicht bedacht, dass mindestens in deinem "Labornetzgerät" Elkos verbaut sind.
Deine gemessenen 53VDC sind ohne diese Siebkondensatoren gemessen und haben den im Abschnitt Brückengleichrichter gezeigten Verlauf. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichrichter

Nach dem Hinzufügdeines Labornetzteiles kommen besagte, und auch notwendige, Kondensatoren mit ins Spiel. Damit ergibt sich plötzlich ein anderer, geglättet genannter, Spannungsverlauf welcher auch eine um ca 1,41fach erhöhte Spannung zur Folge hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichrichter#Gl%C3%A4ttung

OK, wenn man es genau beschreiben möchte muss man noch zwei mal die Diodenstrecke des Gleichrichters abziehen.

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Johannes F. schrieb:

Warum kauft man sowas?

Karls Beschreibung zufolge hat er nicht die Erfahrung bzw Grundkenntnisse um die bei bei der notwendigen Siebung sich einstellende Spannungserhöhung im Vorfeld zu berechnen.

Johannes F. schrieb:

Weil es auf seinem Farb-Graphik-LCD

Das sieht halt für einen interessierten Laien zunächst einmal toll aus und die zugehörige Beschreibung des Verkäufers hört sich auch erst mal toll an.
Mit etwas mehr Wissen im Vorfeld hätte er ich sicherlich nach einem 2x18V oder 2x 20V Trafo umgeschaut.

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Armin X. schrieb:

Mit etwas mehr Wissen im Vorfeld hätte er ich sicherlich nach einem 2x18V oder 2x 20V Trafo umgeschaut.

Man hätte sich ja auch gleich das passende Netzteil (JT-RD6006-NT) mitkaufen können. Dann brauchte man nicht frickeln. Und das für knapp 10€ Ersparnis. Ach nee, die Ersparnis ist ja gar nicht mal vorhanden. Er braucht zum Trafo ja auch noch Gleichrichter usw.

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Im ursprünglichen Thread hattest Du noch einen "Eisentrafo 42V". Damit wäre es gegangen.

Jetzt kannst Du nur noch überlegen, welche der beiden unabhängigen sekundären Wicklungen Du verwendest um diese gleichphasig in Reihe mit der 230V-Wicklung zu schalten, um die Spannungsübersetzung zu vermindern oder zu vergrößern.

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Armin X. schrieb:

Johannes F. schrieb:

Warum kauft man sowas?

Karls Beschreibung zufolge hat er nicht die Erfahrung bzw Grundkenntnisse um die bei bei der notwendigen Siebung sich einstellende Spannungserhöhung im Vorfeld zu berechnen.

Das ist richtig, hat allerdings mit meiner (eher rhetorischen) Frage wenig zu tun.

Michael L. schrieb:

Man hätte sich ja auch gleich das passende Netzteil (JT-RD6006-NT) mitkaufen können.

Oder, noch besser: ein vertrauenswürdiges LNG eines renommierten Herstellers auf dem Gebrauchtmarkt, wenn auch Modelle mit 60 V Ausgangsspannung seltener erhältlich sind. Falls 40 V und 5 A reichen sollten, gibt es manchmal Gossen Konstanter in ähnlicher Preislage oder noch günstiger (ich hatte mal das Glück, einen solchen für ca. 70 EUR zu erstehen, bei dem nur der Netzschalter defekt war).

"Joy-It" ist halt ein Importeur, der chinesische Erzeugnisse unterschiedlicher Qualität vertreibt. Bei einem LNG wäre mir das zu heikel.

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Dieter D. schrieb:

Im ursprünglichen Thread hattest Du noch einen "Eisentrafo 42V". Damit wäre es gegangen. Jetzt kannst Du nur noch überlegen, welche der beiden unabhängigen sekundären Wicklungen Du verwendest um diese gleichphasig in Reihe mit der 230V-Wicklung zu schalten, um die Spannungsübersetzung zu vermindern oder zu vergrößern.

Ein Vorschlag, prädestiniert für den DARWIN-Award.

electro cution for beginners

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H. H. schrieb:

GEFÄHRLICHER MURKS!

Er ist aufgewacht. Kann aber wieder mal nicht gleich erklären, warum das so ist.

Karl, der Grund ist, dass die sekundären Wicklungen schlechter gegenüber 230V isoliert sind. Daher darf das nicht vermischt werden. D.h. Du brauchst dafür einen zweiten Trafo.

Welcher der beiden Wicklungen bezog sich auf den 48V und 42V Trafo.

Jetzt kannst Du nur noch überlegen, welche der beiden unabhängigen sekundären Wicklungen der beiden Trafos Du verwendest ...

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Michael L. schrieb:

Armin X. schrieb:

Mit etwas mehr Wissen im Vorfeld hätte er ich sicherlich nach einem 2x18V oder 2x 20V Trafo umgeschaut.

Man hätte sich ja auch gleich das passende Netzteil (JT-RD6006-NT) mitkaufen können. Dann brauchte man nicht frickeln. Und das für knapp 10€ Ersparnis. Ach nee, die Ersparnis ist ja gar nicht mal vorhanden. Er braucht zum Trafo ja auch noch Gleichrichter usw.

Insb. hätte man dann auch gute 6 A zur Verfügung, statt nur 1 A.

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Dieter D. schrieb:

Karl, der Grund ist, dass die sekundären Wicklungen schlechter gegenüber 230V isoliert sind. Daher darf das nicht vermischt werden. D.h. Du brauchst dafür einen zweiten Trafo. Welcher der beiden Wicklungen bezog sich auf den 48V und 42V Trafo. Jetzt kannst Du nur noch überlegen, welche der beiden unabhängigen sekundären Wicklungen der beiden Trafos Du verwendest ...

Nur Scheiße, das muss einem mal einfallen!

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Zurückgerechnet ergibt sich folgendes für den Trafo:

Leerlaufüberhöhung rund 10%.
Bei Trafos höherer Leistung fällt diese etwas kleiner aus.
Netzspannung 230V+10% (253V)
U_max 70V Scheitelwert 1,4142
Spannungsabfall an Gleichrichterdioden 2 x 0,7V

D.h. für den Trafo:
(70V : 1,10 : 1,10 : 1,4142) + 2 x 0,7V = 42,3V
Also maximal 42V Nennausgangsspannung

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Wickle einige Windungen zusätzlich auf den Kern und messe die AC Spannung.
Damit kann man abschätzen wie viele Windungen man braucht, um richtig rum (=gegenphasig) in Reihe zu den 53VAC die Spannung ausreichend zu verringern.

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Johannes F. schrieb:

noch besser: ein vertrauenswürdiges LNG eines renommierten Herstellers auf dem Gebrauchtmarkt, wenn auch Modelle mit 60 V Ausgangsspannung seltener erhältlich sind. Falls 40 V und 5 A reichen sollten, gibt es manchmal Gossen Konstanter in ähnlicher Preislage oder noch günstiger (ich hatte mal das Glück, einen solchen für ca. 70 EUR zu erstehen, bei dem nur der Netzschalter defekt war).

Aus Karls anderem Thread braucht er aber mindestens 42 V für seinen s10 Akkupack.
Ich selber habe auch immer wieder mit s13 Packs zu tun und lande damit bei 54,6.
Ok, da reichlich 30 V LNG und Akkuladeteile unterschiedlicher Leistung vorhanden sind, habe ich also jede Menge Spielraum nach oben.
Sollte man natürlich ausschliesslich machen, wenn man über die Gesamtmaterie umfangreiche Kenntnisse und Erfahrung hat.
Insb. sind die LNG seltest gegen Rückstrom gesichert, was ggf. bis zum Totalschaden reichen kann.
Eine passende (Schottky) Diode zwischen LNG und Akku kann retten.

"Joy-It" ist halt ein Importeur, der chinesische Erzeugnisse unterschiedlicher Qualität vertreibt. Bei einem LNG wäre mir das zu heikel.

Alles eine Frage des jeweiligen Einsatzes und eigenen Sicherheitsvorkehrungen.
Mit einer "Joy-It" Labelung kann ich allerdings auch nichts anfangen und kaufe dann doch bedeutend lieber direkt in China, privat natürlich meist über Ali, auch wenn dort die Preise kräftig angezogen haben zzgl. jetzt 5,-€ + MwSt "Kleinmengenzoll und EU-Bearbeitungsbebühr".
Bei konstanden Lasten und diverse anderen Energiemessgeräten bevorzugt von Atorch, bei diesem hier behandelten JT-Import bei RD Riden, jeweils bei den authorisierten Händlern.

Falls sich jemand für so ein Teil interessiert, ab Sonntag im Angebot für 55,39€ incl. der Einfuhrabgaben und VSK im Angebot:
https://de.aliexpress.com/item/1005013454476915.html Und das für die Version mit USB und Wifi und statt 2,4" mit 3,2" Display bestückt.

Es lohnt sich, mal die Beschreibung durchzulesen, über welche Funktionen alleine dort schon beschrieben sind.
Und z.B. was die Uhr darin so alles vermag. :-)

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Peter M. schrieb:

Irgendwer im Forum hatte mal diese Mini-Schaltreglernetzteile mit Tasten und Bildschirmen mit den Worten kommentiert, dass bei den Dingern alles fehle, was teuer sei: Das Netzteil und das Gehäuse.

Natürlich.
Aber wenn ich solche Module kaufe, interessiert mich an sich nur, was mir die Teile für ihren Preis bieten.

Übrigens kam das Problem dadurch auf, dass Karl in seinem vorherigen Thread leider falsch beraten wurde, überwiegend von "Dieter D.".
Dort stellte er die Frage, ob seine Idee oder die der KI mit seinem 240 VA 48 V Ringkern funktionen würde.

OP
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Danke für die vielen hilfreichen Beiträge.

Dieter D. schrieb:

zteil und dem Labornetztgerät begrenzt Du die Spannung auf 70V. https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm

Für mich zu viel Aufwand - da würde ich eher noch das Netzteil + Gehäuse bei Ali für 72€ erwerben.

Ich habe jetzt ein DC-DC-SSR bestellt. Vielleicht bekomme ich die Spannung damit per pwm auf 70V herunter.

Das JT-RD6006 ist gut. Ich habe es jetzt mit einem 12v Netzteil in Betrieb. Man kann damit sehr gut akkus laden und sieht viele Kenndaten um den Zustand des Akkus einzuschätzen.

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Karl K. schrieb:

Das JT-RD6006 ist gut. Ich habe es jetzt mit einem 12v Netzteil in Betrieb.

Das ist wirklich gut. Aber ich hatte übersehen (stumpf zitiert). dass dort nun von 48V und nicht mehr 42V Trafo geschrieben wurde und nicht näher geprüft.

Das SSD wird das Problem voraussichtlich nicht lösen, beziehungsweise wird dafür auch wieder eine Ansteuerschaltung benötigt, die auf Schwellspannungen reagiert.

Schau mal, was für Trafos bei Dir noch liegen. Vielleicht geht damit die Spannung herabzusetzen. So wie in der angehängten Skizze mit falstad.com erzeugt. Im Prinzip reicht dafür irgendein Trafo mit rund 1/5 der Leistung. Auf der sekundären Seite geht dieses Prinzip auch mit einem Trafo, der zwischen 6-12V Ausgangsspannung hätte und im Primärkreis müsste dieser im Bereich von 24-48V liegen.

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Rahul D. schrieb:

Lass bloß die Finger von Spannungen, die höher als 50VAC oder 120VDC sind.

Ich hab mal zwei Wochen Praktikum in einer Elektrowerkstatt gemacht. Da hat man mir gezeigt, wie man mit zwei Fingern der rechten Hand prüfen kann, ob 230V anliegen. Ich habe inzwischen diverse Elektroinstallationen durchgeführt, 600V-PV-Anlage selbst installiert. Ich habe sicher nicht die Qualifikation eines Elektro-Meisters - aber ein bisschen Ahnung von dieser Materie habe ich schon.

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Karl K. schrieb:

Ich hab mal zwei Wochen Praktikum in einer Elektrowerkstatt gemacht. Da hat man mir gezeigt, wie man mit zwei Fingern der rechten Hand prüfen kann, ob 230V anliegen. Ich habe inzwischen diverse Elektroinstallationen durchgeführt, 600V-PV-Anlage selbst installiert. Ich habe sicher nicht die Qualifikation eines Elektro-Meisters - aber ein bisschen Ahnung von dieser Materie habe ich schon.

War nur ne Warnung.

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Dieter D. schrieb:

einfach 6V wegnehmen über zwei Power-LED in Reihe:

Es wird auch noch eine Mindestlast benötigt, hier mal 56k gewählt.

Falls es noch nicht reicht, würde ich mir aber sicherheitshalber drei solche LED besorgen.

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Michael B. schrieb:

Karl K. schrieb:

Ich habe jetzt ein DC-DC-SSR bestellt. Vielleicht bekomme ich die Spannung damit per pwm auf 70V herunter.

Nein, naturlich nicht.

Wie Laberkopf schrieb, löst es das Problem nicht. Du müsstest dafür eine Schaltung bauen, die ab erreichen von 65V am Elko das SSD auf der Sekundärseite, zwischen Trafo und Gleichrichter gehängt, abschaltet. Damit das SSD nicht durch den Inrush-Current beim Einschalten zerstört wird, muss noch ein Widerstand vorgeschaltet werden.

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Dieter D. schrieb:

Dieter D. schrieb:

einfach 6V wegnehmen über zwei Power-LED in Reihe:

Es wird auch noch eine Mindestlast benötigt, hier mal 56k gewählt. Falls es noch nicht reicht, würde ich mir aber sicherheitshalber drei solche LED besorgen.

Was für ein Stuss³!
Und erst recht noch deine https://www.mikrocontroller.net/attachment/708173/circuitjs-20261031-092319.txt.
Karl hatte hatte an seinem Moduleingang mit unbekannter (kleinen) Kapazität 76 VDC gemessen.
Spitzenspannung des Trafos also ~77,5 V.
Warum trägst Du bei falstad dann 70 V ein??
Oder glaubst Du, dass Deine Minilast mit <0,09 W über den 56 k den Trafo soweit runterzieht?
Warum schreibst Du LED in den Plan, meinst aber COB-LED, haust aber Standard-Dioden in das Schaltbild?

Bisher ist unbekannt, ob Karl den hier abgebildeten 50 VATravo benutzt oder den vorher genannten 240 VA.
Schon bei der 50 VA Version würden bei maximaler Leistungsentnahme am Modul 10% an COB hängen bleiben, bei der 240 Version also ~24 W, die natürlich eine nette Beleuchtung ergeben...

Die kleine Kapazität in dem Buckmodul ist geeignet, letzte kleine Ripple, etc. eines Schaltnetzteiles weiter auszubügeln.
Bei 100 Hz einer Gleichrichterschaltung sieht das völlig anders aus.
Sehr fraglich, ob, wie und wie lange das Modul damit bei hoher Belastung klar kommt, wenn da keine vernünftige Glättung/Stabilisierung vorgeschaltet wird.

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Andreas M. schrieb:

Andrew T. schrieb:

Die 102 uF sind ja sowas von ....genial theoretisch

Ach was, wenn ich die Kapazität von 100µF-Kondensatoren messe, zeigt das Messgerät so gut wie nie genau 100,0µF an.

Jup, moderne Elkos liegen meist am unteren Ende der prozentual angegebenen Abweichung. Rechne also mit eher 95 µF.
Interesasant wäre fernerhin, wie die 102µ zustande gekommen sind. Ist das die untere Kotzgrenze? Dann gehören da 150 oder 220µ rein, die ein Drittel bzw. die Hälfte ihrer Kapazität duch Alterung verlieren dürfen, ehe deine Schaltung aussteigt.

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Mani W. schrieb:

Was soll denn eine "Mindestlast mit 56K" bewirken, Spinner?

Jou, aber mal weiterdenken.

Karl K. schrieb:

76VDC Problem Eingangsspannung darf 70VDC nicht überschreiten.

Russisch Roulette, ob das Gerät diese 10% Überspannung überlebt und die dank dessen Grundlast nicht schon ein paar Volt geringer ausfällt.

Wenn es auf den Wirkungsgrad nicht ankommt, wäre zu schauen, ob sich die Spannung per Parallelregler klemmen lässt. Bei Eurokarten mit relativ hochohmigen Kartentrafos habe ich sowas per Z-Diode plus Transistor gemacht, die notwendige Leistung war gering.

Wie das bei seinem 50VA Ringkern aussieht, müsste man messen. Aus seinem 48V-Trafo würde ich bei Vollast etwa 56V am Ladeelko erwarten und ein Parallelstabi schon vorher leistungsfrei werden.

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Ralf X. schrieb:

haust aber Standard-Dioden in das Schaltbild?

So wie die anderen Werte geht es dabei um das Schaltbild und nicht so sehr um die genauen Werte. Es sind auch nur runde geschätzte Werte für den Trafo drin.

Ralf X. schrieb:

Oder glaubst Du, dass Deine Minilast mit <0,09 W über den 56 k den Trafo soweit runterzieht?

Da solltest Du Dir die Schaltung erst noch mal richtig anschauen und verstehen versuchen. Der Widerstand ist, weil die LED alles andere als ideal sind und Leckströme haben. Ohne Mindestlast hast Du sonst die gleiche Spannung von über 70 nach den zwei LED und keine 2x 3V Spannungsabfall, wenn Du das Modul einschaltest. Wenn für die Last 1A gezogen wird, dann fallen dort an jeder LED 3...3,5W ab.

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Carypt C. schrieb:

Rein aus Wissbegier, wie man es nicht macht, würde mich die Zwei-Finger-Methode ...

Diese schickt Dir Karl besser direkt als PM. Die Beschreibung der Methode als Post wird vermutlich nicht lange stehen bleiben. Da wird H H sicherlich ganz munter werden und mindestens "GEFÄHRLICHER MURKS!" schreien und macht das sofort weg.

OP
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Carypt C. schrieb:

Rein aus Wissbegier, wie man es nicht macht,

Strom ist gefährlich wenn er durchs Herz fließt. Niemals die linke Hand nehmen. Wenn der Strom nur durch die Hand fließt fühlt man nur ein leichtes Kribbeln. Nie mit der offenen Hand sondern nur mit dem Handrücken probieren. Linken Fuß anheben. Wenn man gut isolierende Turnschuhe trägt, nicht gerade auf feuchtem Boden steht, nur mit rechts arbeitet, kann bei 230V nicht viel passieren. Das gefährlichste ist, wenn man sich erschreckt und dann etwa von der Leiter fällt.

Thomas R. schrieb:

Ist es denn so schwer ein paar Windungen abzuwickeln?

schließe mich der Frage an.

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Thomas R. schrieb:

Ist es denn so schwer ein paar Windungen abzuwickeln?

Im Netz bei ähnlichen Trafos steht, dass ungefähr 4 Windungen pro Volt anfallen würden. D.h. für diese paar Volt sollte das kein Problem darstellen ein paar zusätzliche Wicklungen um den Kern zu machen.

Das würde auf so eine Lösung hinauslaufen, wie angehängt.

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Also nach meiner Ansicht stellen zusätzliche Windungen die einfachste zu realisierende Maßnahme dar. Isolierten Schaltdraht hat der Bastler eigentlich immer. Zur Not tut es auch Litze oder wird eine Leitung geplündert.

Zu berücksichtigen ist aber, dass die zusätzlichen Windungen die Wärmeabgabe des Trafos an die Umgebung verschlechtern. D.h. der Trafo darf nicht mehr bis an die ursprüngliche Grenze belastet werden.

D.h. es kann Dir keiner die Entscheidung abnehmen, welche Kompromisslösung Du letztendlich als Sofortmaßnahme umsetzt.

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Karl K. schrieb:

Strom ist gefährlich wenn er durchs Herz fließt. Niemals die linke Hand nehmen. Wenn der Strom nur durch die Hand fließt fühlt man nur ein leichtes Kribbeln. Nie mit der offenen Hand sondern nur mit dem Handrücken probieren. Linken Fuß anheben. Wenn man gut isolierende Turnschuhe trägt, nicht gerade auf feuchtem Boden steht, nur mit rechts arbeitet, kann bei 230V nicht viel passieren. Das gefährlichste ist, wenn man sich erschreckt und dann etwa von der Leiter fällt.

Behalte solche Scheiße für dich!

Selbst wenn man es schon 100mal probiert hat, es gibt eine große Varianz im Zeitpunkt der Berührung und des Loslassens. Kennst du die Auswirkungen der transienten Spannungsänderungen auf ein menschliches Herz?

Weiters sind wir nicht alle gleich und was der eine locker wegsteckt, haut den anderen vielleicht um.

230V sind potentiell lebensgefährlich!

Du kannst das gerne weiterhin machen.

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Hallo Dieter,

Dieter D. schrieb:

Diese schickt Dir Karl besser direkt als PM. Die Beschreibung der Methode als Post wird vermutlich nicht lange stehen bleiben. Da wird H H sicherlich ganz munter werden und mindestens "GEFÄHRLICHER MURKS!" schreien und macht das sofort weg.

welche Notsituation rechtfertig es denn, eine 230V führende Phase mit nackten Händen anzufassen? Da wäre mir doch selbst ein DT830B lieber als meine nackten Finger, oder?

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kupferlitze_isoliert_10_m_1_x_0_14_mm_blau-10292

Dieter D. schrieb:

Also nach meiner Ansicht stellen zusätzliche Windungen die einfachste zu realisierende Maßnahme dar. Isolierten Schaltdraht hat der Bastler eigentlich immer. Zur Not tut es auch Litze oder wird eine Leitung geplündert.

Ich wollt' Dein Rezept mal grundsätzlich testen. Ich hab' hier noch einen kleinen Ringkerntrafo herumliegen, sekundärseitig 2x15V mit jeweils 1A.

Die Litze hier habe ich auch: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kupferlitze_isoliert_10_m_1_x_0_14_mm_blau-10292

Geht das so in Ordnung? Primärseitig fließt ja kaum Strom, passt dann das so? Ich hätte auch noch Fahrzeugleitung FLRY in 1,5mm2. Das ist doch bestimmt besser? Oder doch besser Schaltdraht nehmen, siehe Link? https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kupferdraht_0_5mm_10m_blau-404593

Hallo Karl K.,

Karl K. schrieb:

Strom ist gefährlich wenn er durchs Herz fließt. Niemals die linke Hand nehmen. Wenn der Strom nur durch die Hand fließt fühlt man nur ein leichtes Kribbeln. Nie mit der offenen Hand sondern nur mit dem Handrücken probieren. Linken Fuß anheben. Wenn man gut isolierende Turnschuhe trägt, nicht gerade auf feuchtem Boden steht, nur mit rechts arbeitet, kann bei 230V nicht viel passieren. Das gefährlichste ist, wenn man sich erschreckt und dann etwa von der Leiter fällt.

wenn man mit der Zwei-Finger-Methode (natürlich mit der rechten Hand!) sich vergreift und dann mittags bei strahlenden Sonnenschein den 600V-Ausgang einer PV-Anlage antippt, kann man das gut von den 230V AC unterscheiden? Was meinst Du, Du hast ja schon einige Erfahrung gesammelt?

OP
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Problem gelöst. um die 50 Wicklungen runter - irgendwann hab ich aufgehört zu zählen. War dann auch ein bisschen zu viel => 66,98V Eingang - aber o.k., wegen der 3V fang ich nicht noch mal an.

Das war der entscheidende Hinweis:

Thomas R. schrieb:

Ist es denn so schwer ein paar Windun

Aber interessant, welche Probleme unerwartet auftauchen können. Danke für alle hilfreichen Beiträge.

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Peter M. schrieb:

wenn man mit der Zwei-Finger-Methode (natürlich mit der rechten Hand!) sich vergreift und dann mittags bei strahlenden Sonnenschein den 600V-Ausgang einer PV-Anlage antippt, kann man das gut von den 230V AC unterscheiden? Was meinst Du, Du hast ja schon einige Erfahrung gesammelt?

An Gleichstrom über 100V gehe ich nicht ran. Also keine Arbeiten an den PV-Modulen und vor allem nicht bei Sonnenlicht.

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Karl K. schrieb:

Strom ist gefährlich wenn er durchs Herz fließt. Niemals die linke Hand nehmen. Wenn der Strom nur durch die Hand fließt fühlt man nur ein leichtes Kribbeln. Nie mit der offenen Hand sondern nur mit dem Handrücken probieren. Linken Fuß anheben. Wenn man gut isolierende Turnschuhe trägt, nicht gerade auf feuchtem Boden steht, nur mit rechts arbeitet, kann bei 230V nicht viel passieren. Das gefährlichste ist, wenn man sich erschreckt und dann etwa von der Leiter fällt.

Zieh dir aber vorher das abgebildete T-Shirt an, damit die anderen Bescheid wissen ;-)

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Andrew T. schrieb:

Machbar ist das Abwickeln.

Wobei ich bei Löungen bevorzugt versuche das Bauteil unversehrt zu lassen. Für das Abwickeln muss nach dem Bild mindestens die Folie abgewickelt werden. Bei einigen Ringtrafos soll diese den Verbund mechanisch stabil und fest halten. Daher liegt diese eng und gespannt an. In der Regel bekommt man das nicht mehr wieder so hin und der Trafo brummt bald lauter. Allerdings für ein Labornetzteil verwendet, spielt das keine Rolle.

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Karl K. schrieb:

Carypt C. schrieb:

Rein aus Wissbegier, wie man es nicht macht,

Strom ist gefährlich wenn er durchs Herz fließt. Niemals die linke Hand nehmen. Wenn der Strom nur durch die Hand fließt fühlt man nur ein leichtes Kribbeln. Nie mit der offenen Hand sondern nur mit dem Handrücken probieren. Linken Fuß anheben. Wenn man gut isolierende Turnschuhe trägt, nicht gerade auf feuchtem Boden steht, nur mit rechts arbeitet, kann bei 230V nicht viel passieren. Das gefährlichste ist, wenn man sich erschreckt und dann etwa von der Leiter fällt. Thomas R. schrieb:

Ist es denn so schwer ein paar Windungen abzuwickeln?

schließe mich der Frage an.

also dich hat der liebe Gott auch kurz vor Wochenende gemacht.

Ein elektrischer Stromschlag, sei er noch so kurz weil z.B. der Fi ausgelöst hat und auch wenn man sich danach gut fühlt kann noch später trotzdem zu Herzflimmern führen und dann tödlich enden. Ja das ist eher selten der Fall, ist aber ein Risiko weswegen man nach jedem Stromschlag den Arzt aufsuchen sollte.

Will aber nicht Wissen wieviel Deppen mittels der Methode regelmäßig getestet haben und dann am nächsten Morgen nicht mehr augewacht sind.

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