Ich habe Probleme mit meinem Drucker Brother HL 3152 CDW. Extrem lange Zeiten bis der Drucker anfängt zu drucken. Auch im Duplex Modus die zweite Seite wurde Kopfüber gedruckt.Versuche, das zu beheben, blieben ohne Erfolg. Der Computer war neu (Umstieg auf Win11).Windows hat den Drucker bei der Installation erkannt und den Standard Druckertreiber von Microsoft installiert. Und das war die Ursache für meine Probleme.Ich habe den Treiber vom Hersteller (ziemlich alt…) installiert und alle Probleme waren weg.
Die Treiber die Windows selbst automatisch installiert stammen nahezu alle ebenfalls von den Geräteherstellern und wurden nicht von Microsoft entwickelt. (Sofern es sich nicht gerade um z.B. sowas wie 0815 Maustreiber handelt) D.h. das Problem das ein für den Drucker scheinbar ungeeigneter Treiber durch Windows standardmäßig installiert wurde hat sehr wahrscheinlich Brother selbst verursacht.
Läuft mal so oder mal so ab, hängt von der Situation ab, und auch von Windows-Installationshintergründen. Hast du auch mal eine Linux-Live-CD mit Debian-Hintergrund ausprobiert?
Hast du auch mal eine Linux-Live-CD mit Debian-Hintergrund ausprobiert?
Welches Problem soll das lösen, außer, daß es Dir dabei geholfen hat, das Thema "Linux" in einem Thread unterzubringen?
Ist das so ein religionsbedingter Zwang?
Ist das so ein religionsbedingter Zwang?
Das ist eher die Fixierung auf Windows.
Welches Problem soll das lösen,
Etwas mehr Übersicht zu gewinnen.
Faszinierend; eigentlich war das Problem längst gelöst. Seit 1985 konnte man Laserdrucker kaufen, die keinen Treiber brauchten und trotzdem (eher: deshalb) an jedem Rechner von 6800 bis VAX einfach so funktionierten.
Edit: ja, auch mit Windows.
Seit 1985 konnte man Laserdrucker kaufen, die keinen Treiber brauchten
Natürlich braucht auch ein Postcript-Drucker einen Treiber, sofern das Betriebssystem nicht nativ mit Postscript ("DisplayPostscript") arbeitet, und welches tut das schon?
Nur gibt es einen generischen Postscript-Treiber, der über simple Beschreibungsdateien (ppd) gesteuert wird, der reicht i.d.R. aus, und das ist dann wohl das, was gemeint wird, wenn angeblich "kein Treiber" benötigt würde.
Den alternativen Ansatz, daß jedes Programm selbst wissen muss, wie man einen Drucker ansteuert, den hat man auf PCs glücklicherweise mit DOS hinter sich gelassen.
Ok, vielleicht meint "Bauform B" auch den ganz primitiven ASCII-Druck, so wie ihn auch jede Nadelratze beherrschte ...
der Drucker anfängt zu drucken. Auch im Duplex Modus die zweite Seite wurde Kopfüber gedruckt.Versuche, das zu beheben, blieben ohne Erfolg.
Welche Versuche hast Du denn unternommen, um dem Drucker bzw. dess Treiber beidseitigen kopfoben-Druck beizubringen? Es gibt nämlich üblicherweise eine Einstellung für beidseitigen Druck, bei dem man sagen kann, ob über den langen oder kurzen Rand geblättert werden soll. Dementsprechend dann auch kopfüber oder Kopf oben. Dürfte also nichts mit alt oder neu zu tun haben, auch nicht mit MS- oder Brother-Treiber ...
Brother HL 3152 CDW.
Natürlich braucht auch ein Postcript-Drucker einen Treiber, sofern das Betriebssystem nicht nativ mit Postscript ("DisplayPostscript") arbeitet, und welches tut das schon? Nur gibt es einen generischen Postscript-Treiber, der über simple Beschreibungsdateien (ppd) gesteuert wird, der reicht i.d.R. aus, und das ist dann wohl das, was gemeint wird, wenn angeblich "kein Treiber" benötigt würde.
Mit driverless printing ist IPP Everywhere gemeint. Da brauch es auch keine PPD Datei mehr. CUPS bringt die Fähigkeit seit Jahren mit und die Printing Working Group listet derweil fast 2000 dafür verwendbare Modelle: https://www.pwg.org/printers/ bzw. https://openprinting.github.io/printers
Unter Windows 11 wird's sicher ähnlich aussehen.
Probleme gibt's auch mit PPD-Datei immer mal wieder unter Linux. Je nach Drucker sind unterschiedliche PPD Dateien für den gleichen Drucker unterwegs. Mitunter gibt es für einen Drucker eine spezifische PPD Datei ohne Abfragen an den Drucker, die dann noch konfiguriert werden muß und (bei Kyocera hatte ich das) PPD Datei, die alle Optionen vom Drucker abfragt und konfiguriert. Letzteres ist zwar bequem, hat aber mitunter zu Timeouts beim Drucken geführt.
Mit driverless printing ist IPP Everywhere gemeint.
"Bauform B" bezieht sich ganz sicher auf etwas komplett anderes, da er die Jahreszahl 1985 ins Spiel brachte.
Michael L. schrieb:
Mit driverless printing ist IPP Everywhere gemeint.
"Bauform B" bezieht sich ganz sicher auf etwas komplett anderes, da er die Jahreszahl 1985 ins Spiel brachte.
Ja, ich meinte Postscript, und nein, das ist nicht komplett anders. IPP soll ja für den Benutzer genauso komfortable sein, nur mit mehr Aufwand ;)
Den alternativen Ansatz, daß jedes Programm selbst wissen muss, wie man einen Drucker ansteuert, den hat man auf PCs glücklicherweise mit DOS hinter sich gelassen.
Das hätte man viel einfacher haben können. Es ist doch für ein Programm praktisch kein Unterschied, ob es Postscript spricht oder die spezielle Sprache der Druckertreiber. In beiden Fällen funktioniert es für jeden Drucker, aber Postscript funktioniert zusätzlich auf jedem Betriebssystem gleich. Und eben ohne Treiber. Dieser generische Postscript-Treiber ist ja nur ein Folgefehler. Eigentlich müsste der leer sein bzw. jedes Byte 1:1 vom Programm zum Drucker schicken.
Ja, natürlich braucht das Betriebssystem Treiber für USB oder Parallelport, aber die sind nun wirklich für jeden Drucker gleich. OK, die DLL mit der Drucker-Dialogbox könnte man notfalls "Treiber" nennen, für mich ist das eine ganz normale library. Jedenfalls funktioniert Postscript ohne Drucker-spezifischen Code. Selbst ohne PPD kann man immer noch drucken. Wenn das Programm meint, es muss doppelseitig und in Farbe sein, aber dem Drucker fehlt die ganze Mechanik, dann kommt es eben einseitig mit Graustufen raus.
Postscript ohne Drucker-spezifischen Code. Selbst ohne PPD kann man immer noch drucken. Wenn das Programm meint, es muss doppelseitig und in Farbe sein, aber dem Drucker fehlt die ganze Mechanik, dann kommt es eben einseitig mit Graustufen raus.
Das Problem ist liegt ja auch hauptsächlich in der umgekehrten Situation: Wenn der Drucker über Features verfügt, die der Primitivst-"Treiber" eben nicht unterstützt.
Von der gezielten Wahl verschiedener Papiereinzüge über die vielen möglichen Varianten beim Duplex-Druck bis hin zu einer gezielten Wahl von Auflösungen und Deckungsgraden.
Das alles will man in vernünftigen Druckdialogen einstellen und als wählbare Presets speichern können, idealerweise noch mit Abstufungen bezüglich der Berechtigungen. Alles andere ist purer Masochismus.
Mein HP Drucker läuft mit Treiber erheblich schneller als "driverless". Das ist unabhängig vom Betriebssystem. Außerdem steigt er im "driverless" Modus aus, wenn Grafiken (auch Tabellen) eine gewisse Größe (meist ca. 1/2 Seite) überschreiten.
Es ist doch für ein Programm praktisch kein Unterschied, ob es Postscript spricht oder die spezielle Sprache der Druckertreiber
Ein unter Windows laufendes Programm steuert im wesentlichen einen Drucker so an, wie es auch Bildschirmausgaben macht. Das ist eine von Postscript massiv abweichende Vorgehensweise. Für den Entwickler ist es weitestgehend egal, wohin sein Programm seine Daten rendert, ob nun in einen Devicecontext, der zur Bildschirmausgabe dient, oder in einen Devicecontext, der zur Druckausgabe dient. Hier eine komplett andere Ebene zur Druckeransteuerung einzuziehen würde wenig vereinfachen.
Das sieht nur dann anders aus, wenn das Betriebssystem DisplayPostscript verwendet.
NeXT war so ziemlich das einzige Betriebssystem, das das machte; ein paar Reste existieren in abgewandelter Form noch unter macOS.
Das Problem ist liegt ja auch hauptsächlich in der umgekehrten Situation: Wenn der Drucker über Features verfügt, die der Primitivst-"Treiber" eben nicht unterstützt.
Oder die er noch nicht kennt.
Einer meiner Drucker gibt mit optional 3 Papierschubladen. Wieviele davon installiert sind, fragt der eine Treiber beim Drucker ab. Dem anderen Treiber mußte man das manuell bei der Installation beibringen.
Und dann kann es auch noch vorkommen, dass sich die Konfiguration eines Druckers ändert. Z.B. wird eine Schublade am einem Drucker abgebaut und an einen anderen angebaut. Auch da ist es günstig, wenn der Treiber den Drucker abfragt. Dann erscheint die Änderung sofort im Druckmenü und man muß dem Gerätezoo nicht hinterheradministrieren.