Wie würdet Ihr die Leitung von HAK zum neuen Verteiler planen (TAB:EWE)
Erst mal etwas recherchieren auf fachlichen Seiten.
Die Recherche solltest Du auch machen bevor Du mit Deinem Elektriker sprechen solltest. Für ihn ist eine Erleichterung, wenn er nicht die Installationszonen im Wohnraum oder Innenräumen noch erklären müsste.
Nach DIN VDE 0100-520 dürfen Kabel und Leitungen nicht in der Nähe von technischen Anlagen verlegt werden, die Wärme abgeben.
Wichtiger VDE-Abminderungsfaktor: Da die Umgebungstemperatur im Heizungsraum höher ist als der VDE-Normbezug von 30 °C, erwärmen sich die Kabel unter Last schneller. Nach DIN VDE 0298-4 muss die Strombelastbarkeit rechnerisch reduziert werden (sog. Derating). In der Praxis bedeutet das oft: Wählen Sie im Zweifel den nächsthöheren Kabelquerschnitt (z. B. 2,5 mm² statt 1,5 mm² für eine Steckdose), damit die Leitung kühl bleibt,
In diesem Fall sollte sich der Elektriker mit dem Gasinstallateur mal kurz unterhalten. Wenn der Gasmann seitlich in die Therme muss, sind 20 cm knapp und das Abgasrohr nahe dem Kabelkanal ist bestimmt auch nicht ideal. Falls der Deckel ab muß, stört das Rohr. Den Kabelkanaldeckel würde ich auf jeden Fall nahe dem Rohr teilen, damit man ihn später leichter abnehmen kann.
Die Recherche solltest Du auch machen bevor Du mit Deinem Elektriker
sprechen solltest. Für ihn ist eine Erleichterung, wenn er nicht die
Installationszonen im Wohnraum oder Innenräumen noch erklären müsste.
Blödsinn!
Ein Elektriker muss sich das vor Ort anschauen und dann entscheiden...
Man merkt, dass Du in der Verwandschaft keinen vom Fach mit eigenem Betrieb hast. Und wenn doch, dann hatten die nur minderbemittelt durchblickende Kundschaft.
Habe ich auch schon öfters geschrieben und das macht ein ordentlicher Elektriker immer, wenn mit ihm gesprochen wird. Daher ist das kein Mehrwert, den Du hier schreibst, sondern nur ein Vorwand um Forenmitglieder anzubellen.
In diesem Fall sollte sich der Elektriker mit dem Gasinstallateur mal
kurz unterhalten.
Das ist die Ideallösung. Leider ist es schwierig, beide zusammen zu einem Termin vor Ort zu bekommen.
Aber Thorsten tut gut daran, dem Elektriker hier genau auf die Finger zu schauen, denn Handwerker tendieren dazu nur ihr eigenes Gewerk zu sehen und für sich selbst die einfachste Lösung zu wählen, auch wenn das dann für ein anderes Gewerk nachteilig ist.
Schönes Beispiel, ein Bekannter hat sein Haus verkauft und ein anderes gekauft. Der Hauptverteilerkasten wurde komplett neu gemacht. Der Keller des Hauses ist ziemlich niedrig, die Decke ist gerade mal 8cm höher als die Türen.
Was hat der Elektriker gemacht: Über der Tür einen fetten Kabelkanal gelegt, so dass man eine Tür nicht mehr aus den Scharnieren heben kann.
Die bessere Alternative wäre gewesen, dass er einmal durch eine Ziegelwand gemusst hätte.
Was hat der Elektriker gemacht: Über der Tür einen fetten Kabelkanal
gelegt, so dass man eine Tür nicht mehr aus den Scharnieren heben kann.
Die bessere Alternative wäre gewesen, dass er einmal durch eine
Ziegelwand gemusst hätte.
es gibt auch Türscharniere mit herausnehmbarem Stift.
Ein Elektriker muss sich das vor Ort anschauen und dann entscheiden...
...es war in Diskussion es oben hinter den Rohren quer auf höhe der Boileroberkante durch ein M40 Schutzrohr (~80cm lang) zu führen...
Hab auch selbst mal interessenhalber gegoogelt - kenne das Thema mit "Schutzrohr" gar nicht... geht an der Stelle ja um so viele Themenpunkte - kreuzen von Warmwasserleitungen, Abstand zur Gasleitung, Unterhalb einer Therme ... ggf. Brandschutz...
Gibt es denn für solche Fälle etwas dass man "standardmäßig" nimmt, ist ja ein wohl schon ein speziellerer Fall - aber es gibt ja die verrücktesten Konstellationen...
Gibt es denn für solche Fälle etwas dass man "standardmäßig" nimmt
Ob beispielweise so etwas "Fränkische Leerrohr FFKuS-EM-F", passen wäre - hängt sicher stark vom Netzbetreiber ab...
Ich hätte da am ehesten zum Installationsrohr M40 gegriffen, sowas:
Was wäre wohl passiert, wenn er vorher gefragt hätte und die Mehrkosten
benannt hätte?
Ob Mehrkosten entstehen, hängt von der Art des Angebots ab. Eine Leitung so zu verlegen, dass man eine Tür danach nicht mehr aushängen kann ist auf jeden Fall grober Pfusch!
Was machst du denn jetzt, falls die Tür beschädigt wird oder sich verzieht, so dass du sie auswechseln musst? Oder du sie kürzen willst, weil z.B. der Boden gefließt wird.
hast du denn den Heizungsbauer und den Elektriker mal gefragt? Denn die Installtion zwischen HAK und hauptverteilerkasten mit Zähler darfst du ja eh nicht selber machen.
Und wie baust du die ein, wenn du jetzt die vorhandene Tür mit den
vorhandenen Scharnieren nicht mehr ausgebaut bekommst?
Meist kann man eine Tür öffnen und sieht dann seitlich auf dem Türblatt die Befesigung der Scharniere an selbigem. Das kann man dann abschrauben. Macht keinen Spaß, und es sollte jemand dabei sein, der das Türblatt festhält.
Nicht jede Tür ist so aufgebaut, dann geht das nicht.
"Profis" nehmen die Stichsäge und entfernen das störende Stück an der Oberkante der Tür.
...ich denke auch, dass eine Zimmertür gemeint war - was viele vergessen, man kann die Scharnierköpfe aber auch lösen ohne die Tür vorher auszuhängen, und sie dann samt Tür herausziehen... die Schrauben sind oft hinter der Gummilippe im Türrahmen auf Höhe der Scharniere bei Holzzargen...