Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche Experimentierkästen gibt.
Auch an den legendären KOSMOS E2000 musste ich dabei zurückdenken.
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen, oder ist deren Zeit vorbei?
Und hat evtl. Noch jemand einen Telefon und Co zuhause und würde diesen Verkaufen?
Früher (TM) gab es noch Bastlerläden, daher habe ich noch irgendwo einzelne Hör- und Sprechkapseln.
Soll die Styroporverpackung den Handapparat bilden?
Die Experimentierkästen der alten Schule sind out, weil man da viel zu viel verstehen müsste. Heute muss das alles schon kurz nach dem Auspacken funktionieren, sonst ist die Aufmerksamkeitsspanne schon erloschen.
Wen interessiert wie "wir" das sehen? Interessant ist nur wie der Markt das sieht. Wer bei der Abwärtsspirale nicht schon ganz unten aufgeschlagen ist (d.h. ehemaliger Hersteller ist) der straucheln als Hersteller und sieht schon den Boden auf sich zukommen.
Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Kaum noch. Ja.
Es gibt nun mal andere "Vergnügungen".
Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Und was machst du mit denen? Ausdrucken, an die Wand heften?
Ich frage mich bei solchen Fragen nach Meinungen immer was das soll wenn die Fakten eine klare Sprache sprechen. Was brauch man da Meinungen? It is dead Jim!
Wen interessiert wie "wir" das sehen? Interessant ist nur wie der Markt
das sieht. Wer bei der Abwärtsspirale nicht schon ganz unten
aufgeschlagen ist (d.h. ehemaliger Hersteller ist) der straucheln als
Hersteller und sieht schon den Boden auf sich zukommen.
Der Frankh-Kosmos Verlag hat zahlreiche Experimentierkästen, auch einige bzgl Elektrotechnik/Elektronik.
Hallo zusammen
Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten
KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich
mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche
Experimentierkästen gibt.
Doch den Markt gibt es noch, aber gewisse Keise haben kein Interesse daran und boykottieren ihn.
Auch an den legendären KOSMOS E2000 musste ich dabei zurückdenken.
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Nein.
Und hat evtl. Noch jemand einen Telefon und Co zuhause und würde diesen
Verkaufen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Danke schonmal
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Zumindest wären solche Kästen für mich nicht mehr altersgerecht. :-))
Aber damals hab ich mich natürlich über solche Kästen gefreut.
Ich such auch gelegentlich nach Bausätzen so wie aus der "guten alten Zeit" von Elektor, Elrad, ... die mich irgendwie reizen könnten. Ich find aber nichts. Einfach mal ein Wochenende hinsetzen, etwas zusammenlöten und zusammenschrauben das man danach auch verwenden kann (und will). Selbst ELV bietet da nichts mehr an das über das Niveau "zusammenstecken und einschalten" hinaus geht.
Wenige Bauteile und das System ist meines Wissens gar nicht von Kosmos sondern Elencos Snap Circuit. Ich habe nicht das Gefühl das Kosmos eine Entwicklungsabteilung unterhält die mehr macht als Verpackungen und Anleitungen einzudeutschen.
Die sehen halt anders aus als vor Jahrhunderten.
Die sehen nicht nur anders aus, sondern sind von einer anderen Qualität. Der Markt gibt nicht mehr her, also optimiert man die Kosten zu Lasten der Qualität. Bis das irgendwann nicht mehr geht.
Lego Duplo reicht. Sonst wird das Kind verdorben und kommt später auf die verrückte Idee einen MINT-Beruf zu erlernen, das muss man frühzeitig unterbinden.
Hallo zusammen
Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten
KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich
mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche
Experimentierkästen gibt.
Du könntest (wohl besser) mal hier den "Meinungsaustausch" anfangen:
Hier das Manual der Foto-Quelle, ein Datum ist nicht zu finden.
Scheint ein recht seltener Vogel zu sein, die Suchmaschinen bringen nur allgemeines KI-Geschwätz:
Was ist Revue Optik?
Revue war eine Eigenmarke der deutschen Versandhandelsfirma Quelle. Da Quelle selbst keine Optiken herstellte, ließ sie Geräte unter diesem Namen produzieren. Die meisten dieser Produkte stammten aus der ehemaligen DDR, speziell vom VEB Pentacon in Dresden.
Was bedeutet „Variant“?
„Variant“ war eine spezifische Modellreihe von Kameras und Zubehör. Besonders bekannt sind die Variant-Kameras, die oft auf bewährten Konstruktionen basierten (ähnlich wie viele andere Revue-Produkte, die oft „Rebrands“ von Praktica- oder Zeiss-Produkten waren).
Also vermutlich ein DDR-Produkt.
Ich musste erst im Keller den Kompressor mit Ausblaspistole finden, der Kasten war ziemlich verstaubt. Hier also ein Foto des Inhalts.
Meinen habe ich leider nicht mehr. Das war der »Radio + Elektronik 1"«. Den bekam ich, als ich zum ersten Mal über die Tischkante schauen konnte. Und nicht lange danach musste ich zum ersten Mal beim örtlichen Elektronikgeschäft vorbei schauen und einen neuen BC237 vom spärlichen Taschengeld kaufen. Ab da war ich dann vorsichtiger. ;-)
Wie heißt es noch? Seinen ersten Transistor vergisst man nie. Oder so ähnlich…
Experimentierkästen sind nur bei Sammlern noch gefragt, habe ich den Eindruck. Sind schon lange aus den Spielzeugabteilungen der Kaufhallen verschwunden. Auch online scheint wenig zu laufen. Ich hatte da Allesmögliche.
Von Kosmos hatte ich dieses kleine rote quadratische Steckfeld mit den Federklemmen. Da konnte man so ziemlich alles mit machen. Die Papieraufleger zeigten, was gesteckt werden musste.
Später kam das hier: Damit konnte man sogar schon Funkübertragung ins Radio machen. Sozusagen das erste Mobilfunktelefon für daheim.
Denkt doch mal an die Zielgruppe. Der wird von den Eltern noch vor dem Aufrecht-sitzen-können ein Smartphone oder wenigstens Tablet vorgesetzt, da ist das Interesse an anderen Dingen schlagartig erloschen.
Selig sind die, die noch Eltern haben, die nicht diesem Schema folgen, aber die sind vor allem wenig.
Solche Kästen sind auch Kinder iher Zeit oder auch Zeitzeugen der Kindheit ihres Erfinders ;-)
Mit heutigen Mitteln und Anforderungen würde man solches Edutainment Spielzeug sicher anders aufbauen, bspw. mit optionaler Versorgung per USB statt Batterie, RGB-LED statt roten Einheitsblinker, etc. pp. .
Für einen kompletten Kasten reichte das Taschengeld nie. Mein Zugang zum Hobby war "Die Elektronensparbüchse". Meine ersten Transistoren waren SF126 (Bastlertypen), für eine elektronische Sicherung musste ich auf GD241 zurückgreifen. Siliziumleistungstransistoren waren nicht zu bekommen, ich musste mir 2N3055 aus einem damals anderen Land erbetteln.
Mein Sohn, jetzt gut 30, hatte als Kind einen Elektronikbaukasten mit 130 Experimenten. Das 1., 2., 3. 5. und 130. Experiment und das Interesse war vorbei. Verstanden wurde eh nichts.
Ich teile die Einschätzung mit der Aufmerksamkeitsspanne. Nur ist das Problem schon vor den Smartphones entstanden. Die bespaßen eher optimal mit minimalem eigenen Einsatz und das prägt inzwischen eine ganze Generation.
Wer es nicht kennt, könnte sich ja mit der "Gnade der späten Geburt" herausreden, weil TUP/TUN etc. ein Begriff, der in einigen Hobby-zeitschriften des vergangenen Jahrhunderts geläufig (bspw. Elektor).
Oha, da werden aber Erinnerungen wach. Ich meine ich hatte den Kosmos X4000 mal zu Weihnachten bekommen von meinem Onkel, das hat bei mir den Funken entzündet. Muss so Anfang der '90er oder Ende der '80er gewesen sein.
Wer es nicht kennt, könnte sich ja mit der "Gnade der späten Geburt"
herausreden, weil TUP/TUN etc. ein Begriff, der in einigen
Hobby-zeitschriften des vergangenen Jahrhunderts geläufig (bspw.
Elektor).
Jepp, TUN und TUP, hab immer noch ein Schubfach mit diesen Universaltypen. Teilweise nichtmal gestempelt. Gabs mal bei Bühler Elektronik. Der Laden existier schon ewig nicht mehr.
Und ja, in meinem ersten Elektronik Baukasten waren noch AC... und OC.. Transistoren. Die OCs im schwarz lackierten Glasgehäuse.
Denkt doch mal an die Zielgruppe. Der wird von den Eltern noch vor dem
Aufrecht-sitzen-können ein Smartphone oder wenigstens Tablet vorgesetzt,
da ist das Interesse an anderen Dingen schlagartig erloschen.
Naja, Elektronik, das ist ja auch .... mit Strom!! Und dann später noch ein Lötkolben!! Wir werden alle verbrennen!
Gut, dass bei Bäumen die unteren Äste abgesägt werden, so können die Kids dort nicht raufklettern.
Was war das nur für eine schöne Zeit, in der die Kinder nur Allergien durch die übertriebene Reinheit hatten.
Heute haben sie dazu noch ADHS, Laktoseintoleranz und fehlende Feinmotorik.
Mein Neffe setzt Lego-Bausteine 1x zu dem Ding zusammen, was auf der Verpackung abgebildet ist und das bleibt dann so. Damit wird auch nicht gespielt. Abgesehen davon, dass die Baukästen von heute da auch kaum alternative Kombinationen der Bausteine zulassen.
Mein Neffe setzt Lego-Bausteine 1x zu dem Ding zusammen, was auf der
Verpackung abgebildet ist und das bleibt dann so. Damit wird auch nicht
gespielt. Abgesehen davon, dass die Baukästen von heute da auch kaum
alternative Kombinationen der Bausteine zulassen.
Lego heutzutage ist nur noch für die Alten - Sauteuer und derart speziell, dass man kaum kreativ werden kann.
Es muss von den Alten auch gefördert, zumindest unterstützt, aber auf keinen Fall abgewürgt werden. Wenn ein Kind in der Küche mit dem Holzlöffel auf die Böden verschiedener Töpfe haut, dann ist es für die einen einfach nur Lärm, für die anderen das Spielen mit Klängen.
Insofern dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir Märklin Metallbaukästen, einfaches Kindergerechtes Lego und vieles andere hatten. Und die Eltern uns experimentieren ließen. Und uns, als wir noch zu klein waren, regelmäßig vorlasen und dann später Bücher geschenkt haben. Und wir einen Ausweis für die Leihbibliothek besaßen.
Aber das Beste: Es gab keine Smartphones und die elektrische Oma hatte nur drei wenig Kindertaugliche Programme und blieb deshalb ausgeschaltet.
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Grundlagen lernen ist heutzutage nicht mehr gefragt. Demzufolge ist auch das Interesse an solchen Experimenterkästen sehr gering , um nicht zu sagen null.
Vielen Dank für all die tollen Beiträge! Es freut mich sehr, dass ich mit diesem Beitrag einige Erinnerungen wecken konnte. Auch freue ich mich über das Teilen eurer Meinung zum Thema.
Ich bin gespannt, was für Beiträge noch folgen werden.
Auf dem 30. einer Freundin stand (eigentlich für die Kids) ein Sandkasten gefüllt mit Legos in der Küche. Ich konnte mich nicht zurückhalten ... Dazu wurde dann auch noch die Energieversorgung der Taschenlampen geplündert.
Yep, so etwas kenn ich auch. Das sind oftmals gut gepflegte Generationen-Kisten. Und die kleinen 1×1 Steine haben sich im Laufe ihres Lebens schon viele Male des frühen Morgens in unzählige Fußsohlen gebohrt. ;-)
ich habe die XG-Kästen und den Radiomann. Man braucht das heute nicht, aber es ist dennoch interessant zu sehen wie die alte Technik funktioniert. Man lernt recht viel dabei, wenn man die praktischen Versuche auch praktisch durchführt. Und ja, alles ist veraltet.
Ich habe für den XG eigene Module mit #D Drucker und modernen Komponenten hergestellt.
Wenn ich Sterne beobachte, oder sie fotografiere - so verwende ich ja auch sehr, sehr altes Licht, aber in Verbindung mit aktueller Technik, nicht wahr?
Ja, mit KOSMOS hab ich auch angefangen: Elektromann, Radiomann, X-Serie, da werden Erinnerungen wach und das hat mich sicher auch beruflich gelenkt. Danke, KOSMOS! Und ich hatte Freunde, die auch Elektronik toll fanden! Wir waren 5 Jungs, einer hatte Philipps, ich KOSMOS, einer machte Computer-Sachen (sein Papa war Servicetechniker für die richtig grossen Dinger, die ganze Räume füllten). Vier wurden später Funkamateuere. Alle arbeiten wir in technischen Berufen (ich bin Physiker geworden). Das ist heute schon eine Seltenheit, wenn man in der Schule andere Schüler mit ähnlichen Interessen findet (aus dem Elektronikbereich).
Meinen drei Kindern (und zwei Enkeln) habe ich auch versucht, die Elektronik nahezubringen, was mir eigentlich bei allen geglückt ist. Ich hab mir dazu auch die neueren Experimentierkästen angeschaut, war aber zutiefst enttäuscht: dort wird kaum mehr erklärt, es gibt vorgefertigte Baugruppen mit ICs, aber die einfachen, grundlegenden Dinge werden garnicht erwähnt. Da hat KOSMOS damals wirklich einen guten Job gemacht! Daher habe ich für meine Kinder auf eBay ALTE Kästen besorgt und diese wieder vervollständigt. Da wurde dann auch der Anker vom Elektromotor gewickelt.
Ich kann nur bestätigen, was andere hier schon geschrieben haben: die Aufmerksamkeitsspanne ist bei vielen Kindern heute winzig geworden. Nicht bei allen. Aber es ist erschreckend.
Wir "Alten" organisieren jetzt schon mehrere Jahre in den Sommerferien einen Lötkurs für Kinder (Ferienprogramm), und der kommt wirklich super an! Ist jedes Jahr ausgebucht. Löten macht den Kleinen wirklich Spaß. Warum nur haben die Bastel-Kasten-Macher sich so viele Löt-lose Verbindungssysteme ausgedacht? Dabei scheint Löten der Hit zu sein!
Ich hab jetzt zwei Jahre einen Elektronikkurs angeboten und auch da war Interesse da. Gut, einige Kinder wurden sicher in den Kurs geschickt, damit sich wer um sie kümmert, während Mama und Papa in die Arbeit gehen, das hat man am fehlenden Interesse gemerkt, aber einige hatten auch echt Spaß und waren mit Eifer dabei! "Höhepunkt" und Abschluss des zweiten Kurses war, dass wir den Strom für die Basis eines Transistors über 13 Kinder geleitet haben und der BC-irgendwas hat dann eine LED eingeschaltet, wenn sich alle Kinder die Hand gegeben haben. Sehr gut kam auch der Regensensor (aus KOSMOS abgekupfert) an: Küchenpapier an der Basis, wenn ein Tropfen Wasser (Regen) drauffällt, geht die LED an. Das hat sichtlich Spaß gemacht! Ist die Welt vielleicht doch noch in Ordnung?
Ich denke die Zeit dieser Kästen ist schon lange vorbei, Mitte der 1970er hatte ich einen Philips EE1003 und einen Kosmos Optikus, die waren dann mit der Zeit fertig (Fernrohr aus dem Optikus und Anleitungsbuch vom EE1003 sind noch da). Davor hatten wir auch schon in der Grundschule in "Sachkunde", Stromkreise frei verdrahtet, etwas Chemie und Wärmelehre und Mechanik/Statik mit Klassensätzen von Fischertechnik UT etc. Später wurde dann auch so viel gebastelt, da kam das Material von Bühler aus dem Elektronikladen und vom Laborfachhandel.
Ab dem Studium 1984 gab es die ganzen schönen Experimentierkästen für schmales Geld auf dem Flohmarkt, ich habe mir dann für vielleicht 150DM bis 1995 eine kleine Sammlung zugelegt und auch konserviert was man so als Kind gern* alles gehabt hätte.
(so knapp 20 Kästen von Kosmos und Philips (Schuco) und noch einige von Fischertechnik).
Ich hatte damals so das Gefühl mit Kohls geistich-moralicher Wende wollten alle nur noch BWLer werden und keiner hat sich mehr für Naturwissenschaft interessiert.
Das mit der Aufmerksamkeitsspanne der Jugend heute ist halt so eine Sache, da kann man schwer was erzwingen, allerdings sind mittlerweile heute so viele der alte Sachen so unbekannt und exotisch, dass sie wieder interessant werden.
Mfg
*) Highlight war damals Philips EE2007/2008 mit der Bildröhre, der ältere Bruder vom Freund hatte den, da durften wir aber nur gucken, nichts anfassen.
Als Bastelprojekt hätte ich noch eine (simulierte) verkleinerte Version der Bildröhreneinheit im Auge, damit man das ganze dekorativ auf dem Schreibtisch laufen lassen kann. Eine schöne Bildröhre aus einem Kamerasucher von SONY hab ich schon.
Ich hatte damals den Philips EE2003 Experimentierkasten. Die blaue Kunststofflochplatte mit den Haarnadelfedern und den aufsteckbaren Klemmfedern habe ich dazu zweckentfremdet, um einen 50 Watt Röhrenverstärker mit 2x EL34 zu testen.
Zu der Zeit betrug die Netzspannung noch 220 Volt!
Lego heutzutage ist nur noch für die Alten - Sauteuer und derart
speziell, dass man kaum kreativ werden kann.
Doch! Und ob man kreativ werden kann! Momentan gibt es von LEGO Creator Nr. 31135 DAS Motorrad! Jetzt versuche ich gerade in den Frontscheinwerfer eine weiße 3 mm LED zu integrieren. Die LED passt exakt in den Scheinwerfer rein! Sie soll mit einer 1,5 Volt Knopfzelle betrieben werden, weil nicht viel Platz in dem Motorrad vorhanden ist!
Eventuell muss ich die Legosteine hinter dem grünen Tankdeckel ausfräsen, um noch einen Joule Thief Spannungswandler darin unterzubringen, damit aus den 1,5 Volt eine Spannung von etwa 4 Volt gemacht wird.
Aber das ist eine schöne Aufgabe für die Weihnachtsfeiertage.
Wenn ich Sterne beobachte, oder sie fotografiere - so verwende ich ja
auch sehr, sehr altes Licht, aber in Verbindung mit aktueller Technik,
nicht wahr?
In Anbetracht der Tatsache, dass das Licht mit Lichtgeschwindigkeit gereist ist, ist es nur Bruchteile von Sekunden alt geworden.
Du hast natürlich völlig recht: Man könnte auch die ganzen Steine einschmelzen und ein Filament davon machen, um dann aus der selben Masse etwas vollig anderes zu drucken.
Das neue Lego ist einfach super.
In den gebrauchten Bundesländern gab es mal nen Elektronikkasten, wo die einzelnen Bauelemente mit Magneten "zusammengeklebt" wurden. Noch in der Germanium-Zeit.
ich hab da einzelne Bauteile davon. Weiss einer von Euch wie der Kasten hiess?
Hat keiner von Euch mit Fischertechnik experimentiert? Da gab es nicht nur die grauen Bausteine, die hatten in ihrer Blütezeit auch Elektronikmodule (sauteuer) und auch einen Baukasten mit einzelnen elektronischen Bauteilen und einen super Anleitungsheft. Keine AHnung wie der geheißen hat.
In den gebrauchten Bundesländern gab es mal nen Elektronikkasten,
wo die einzelnen Bauelemente mit Magneten "zusammengeklebt" wurden. Noch
in der Germanium-Zeit.
ich hab da einzelne Bauteile davon. Weiss einer von Euch wie der Kasten
hiess?
mfg
In den gebrauchten Bundesländern gab es mal nen Elektronikkasten,
wo die einzelnen Bauelemente mit Magneten "zusammengeklebt" wurden. Noch
in der Germanium-Zeit.
ich hab da einzelne Bauteile davon. Weiss einer von Euch wie der Kasten
hiess?
mfg
Hat keiner von Euch mit Fischertechnik experimentiert? Da gab es
nicht nur die grauen Bausteine, die hatten in ihrer Blütezeit auch
Elektronikmodule (sauteuer) und auch einen Baukasten mit einzelnen
elektronischen Bauteilen und einen super Anleitungsheft. Keine AHnung
wie der geheißen hat.
Die ersten hießen Fischertechnik EM (für Elektromechanik) ET (für Elektrotechnik) und die weiteren dann EC (für Elektronik) und dann gab es auch noch Computing Interfaces in den 1980ern für PC, C64, CPC und Atari ST.
ie "grauen Bausteine" werden wegen der silbernen Alu-Frontplatte auch Silberlinge genannt. Teuer sind die gebraucht immer noch.
In den einschlägigen Foren ist aber der Übergang von den Teilen aus den 1970/80ern bis heute fliessend, da werden alte Teile verbessert oder nachgebaut und neue entwickelt und gebaut (3D-Druck) und mit aktueller Computertechnik ausgestattet.
Die Anleitungen sind didaktisch, sehr gut aufgebaut, die kenn ich seit der Grundschule.
Bezüglich neue und gebrauchte Bundesländer, hat jemand zufällig noch Pikotron Baukästen?
Die waren den Braun Lectron im Design etwas ähnlich, die hatte ein Schulkamerad mit Onkel in der DDR, der ihn immer gut mit Spielwaren versorgt hat. Damit konnte man sogar Sender bauen, wofür man in der BRD ja mit Peilwagen verfolgt wurde und mindestens Knast bekam (sagten die großen Jungs damals :-) )
Bezüglich neue und gebrauchte Bundesländer, hat jemand zufällig
noch Pikotron Baukästen?
Die waren den Braun Lectron im Design etwas ähnlich, die hatte ein
Schulkamerad mit Onkel in der DDR, der ihn immer gut mit Spielwaren
versorgt hat. Damit konnte man sogar Sender bauen, wofür man in der BRD
ja mit Peilwagen verfolgt wurde und mindestens Knast bekam (sagten die
großen Jungs damals :-) )
Von Piko gab es auch einen eigenen Lerncomputer
https://de.wikipedia.org/wiki/Piko_dat da würde mich ein gut erhaltenes
Exemplar dann doch reizen.
Mfg
Ts... ;-P
Die DDR hatte ne Frequenz auf Langwelle für ihre Radiobaukästen freigegeben.
Ich hab den "Transistor 01". da kann man den Sender auch bauen, da war dann vorgeschrieben, die Langwellenspule zu benutzen und den Drehko ganz aufzudrehen, also im oberen Bereich der Langwelle.
Hat keiner von Euch mit Fischertechnik experimentiert? Da gab es
nicht nur die grauen Bausteine, die hatten in ihrer Blütezeit auch
Elektronikmodule (sauteuer) und auch einen Baukasten mit einzelnen
elektronischen Bauteilen und einen super Anleitungsheft. Keine AHnung
wie der geheißen hat.
Das waren die Elektronik-Baukästen. Vorstufe waren die Elektromechanik-Baukästen (EMx mit Elektromagnet etc.). EC1 hatte Gleichrichter und Relais mit Verstärker, EC2 dann den Operationsverstärker, EC3 "nur" Mikrofon/Lautsprecher.
Zusammen mit Jean Pütz Sendereihe "Einführung in die Elektronik" war das damals mein Einstieg in die Elektronik-Bastelei.
Hat keiner von Euch mit Fischertechnik experimentiert?
Die waren für meine Familie zu teuer. Aber ich hatte einen reichen Klassenkameraden, bei ihm durfte ich damit spielen.
Er hat mich auch an seinen Atari Mega ST heran gelassen. Was das ein geiles Teil! Den hätte ich sooo gerne gehabt. Aber in einer Familie, wo Computer je nach Alter entweder als Teufelszeug oder verblödete Spielmaschine gesehen wurden, konnte man die Sippschaft nicht dazu bringen, ihr Geld für so ein Geschenk zusammen zu legen. Ich hatte erst mit 18 (wo die Eltern sowas nicht mehr zu entscheiden hatten) Zugang zu einem eigenen Computer. Da war die Ära der "Heimcomputer" gerade zuende. Dafür musste ich mich bald dem Ältestenrat der Gemeinde stellen, weil ich ein Modem fürs Fido Netz benutzte. Die haben nicht begriffen, was das ist. Sie kannten das nur vom Fernsehen, wo schmierige Hacker in Hoodies vom Keller aus Banken ausrauben und Militärisches Equipment mamipulieren.