Jetzt haben wir 240V Stromkabel nachgerüstet. Kann ich die Lampen auf 240V umbauen?
Die Lampen laufen auf 3,4V mit einem 20Ah LiFePO4 Akku. Unsere Variante hat 18 Module die in drei Strings parallel auf 2,8V-3,4V laufen, ich denke mal mit bis zu 4A. Gibt's dafür ein Netzteil das entweder alle Elektronik ersetzt und die Module ansteuert, oder irgendwas um den Akku zu ersetzen?
Eine Billige halb-Lösung könnte darin bestehen, den vorhandenen Akku mit einem Ladegerät zu laden. Der Akku hält aber nicht ewig.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine einzige Solar-Lampe gesehen, die sinnvoll funktioniert.
Im TV hatten sie mal Hütten abseits der Zivilisation in Afrika gezeigt, die mit Solar-Lampen beleuchtet wurden. Deren Panele hatten allerdings die Größe von Zimmertüren.
Wichtig ist, dass nachher alles wieder wasserdicht ist. Und ob Du da dauerhaft Freude dran haben wirst, muss sich zeigen. Ich denke die LED-Seite wird auch nicht unbedingt hochwertig aufgebaut sein. Besser man kauft eine neue Lampe die gleich fuer 230V vorgesehen ist.
Kann ich probieren. Malsehen ob die Module das überleben. Nach den bisherigen Meldungen (Kauf was vernünftiges) ist es dann auch egal wenn die LEDs dabei kaputt gehen.
Wenn Du Pech hast, haben die LEDs keinerlei Strombegrenzung und haengen hart an den Akkus. Auf diese Weise dienen sie naemlich gleich als Ueberladeschutz fuer die Akkus, weil sie mit ihrer Diodenkennlinie die Spannung auf unter 4.2 V begrenzen, selbst wenn die Solarpanels volle Pulle liefern sollten (also was diese kleinen Dinger eben so liefern).
Die Lampen laufen auf 3,4V mit einem 20Ah LiFePO4 Akku
Das Bild 11/12 zeigt 4 Rundzellen von angeblich 30Ah ...
Es sind 24x8x5 LED also 960 und leuchtet angeblich 20 Stunden also mit nur 1mA statt 20mA pro LED. Wobei unklar ist wie sie 20h leuchten sollen wenn der timer nur bis 5h geht, und ob das nur bei 25% Helligkeit mit 30% davon, also 7.5% gilt.
Die Frage ist, was davon alles gelogen ist.
Jedenfalls ist geringer LED Strom gut, denn wenn die LED kaputt gehen sind sie nicht auswechselbar
Es kann durchaus sein, dass die LED direkt ohne Strombegrenzung am Akku hängen, und reduzierte Helligkeit durch PWM erreicht wird. Dann wird fix die erste LED kaputt gehen und danach der Rest.
Aber bau ruhig das 3.3V Netzteil dran an Stelle des Akkus und klemm das Solarmodul ab. Sollte halt regenwasserdicht sein, mit einer Ablaufoffnung nach unten denn Kondenswasser findet seinen Weg rein.
Evtl schaltest Du also noch einen 0,12 Ohm Hochlastwiderstand (2W) in
Reihe. Das sollte den Strom im Zweifelsfall auf 4A begrenzen: (3.3 -
2.8) V / 0.12 Ohm = 4A
Super, Danke. Das hilft wirklich. Das sollte mich dann wenigstens über ein, zwei Winter retten
Manchmal ist ein schnelles Provisorium wichtiger als eine Monate lange
Suche nach der korrekten Lösung
Tausch den Scheiß gegen ordentliche Lampen für 230V aus. Mit solchen LED-Leuchten hatte ich noch nie ein ordentliches Ergebnis erzielen können. Hatte mir vor Jahren einen Bauscheinwerfer mit LED gekauft, um einen überdachten Lagerplatz am Schuppen zu beleuchten. Um mal Holz für den Kamin zu holen reicht es, ansonsten viel zu dunkel. Vor 2 Monaten mir einen "LED-Scheinwerfer" mit Batterien geholt um bei Bedarf einen etwas dunkleren Teil des Gartenweges zu beleuchten und auch das Teil war eine absolute Fehlanzeige.
Der Kram wird immer blumig beworben und wenn man dann sich die Teile im Baumarkt anschaut, dann scheint es so als würden sie ordentlich Licht machen. Oftmals leider nur Lug und Trug und der Kram ist das Geld nicht wert.
Kauf was ordentliches mit Bewegungsmelder für 230V.
Ich würde die Solarzellen "simulieren". Also einfach mal messen, was die Zellen bei voller Beleuchtung bringen und dann ein Netzteil mit etwas niedrigerer Spannung über eine Diode parallel schalten. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Elektronik diese Zellen nicht auch zur "Nachterkennung" benutzt.
Nicht schlecht, die hat 99 Millionen Lumen und nicht lächerliche
Hunderttausend Lumen wie die vom TO.
Rofl
Das Blöde ist halt, dass 90% der Leute die so was kaufen nichts mit den Zahlen anfangen können. Egal wie groß diese sind.
Für 100000lm braucht man heutzutage bei besten verfügbaren LEDs ungefähr 500W elektrische Leistung. Hat die Lampe sicher nicht.
Die angegebenen 3000W würden dazu führen,dass die vorhandenen 30000mAh nach knapp 1,5min leer wären wenn sie denn den notwendigen Strom liefern könnten und meine überschlägige Kopfrechnung passt.
Das funktioniert
natürlich nur, wenn die Elektronik diese Zellen nicht auch zur
"Nachterkennung" benutzt.
Ja, tut sie, und dann schaltet sie das Licht nicht mehr ein, weil ja die „Sonne „ scheint :-D
Matthias schrieb:
Manchmal ist ein schnelles Provisorium wichtiger als eine Monate lange
Suche nach der korrekten Lösung
Offenbar hast du den zweiten Weg gewählt. Denn es scheint, als ob du
nach einer "korrekten" Lösung suchst...
Korrekt bezog sich hier auf die LED Module, die nicht sofort durchbrennen sollen. Aber hast schon recht, ich drücke mich noch eine wenig vor den Kosten für „echte“ Laternen.
Korrekt bezog sich hier auf die LED Module, die nicht sofort
durchbrennen sollen. Aber hast schon recht, ich drücke mich noch eine
wenig vor den Kosten für „echte“ Laternen.
Zeig halt mal das Innenleben. Evtl lässt sich so was sinnvolles vorschlagen.