Ich habe einen Stromwandler SCT010T-D zum Aufklappen der macht 5V bei 50A. Mein Endziel ist die Leistung an 230V zu messen die auch der Zähler zählen würde.
Verbraucher wäre Auto Wallbox 32A eine Phase, und (später) alle möglichen Haushaltsverbraucher.
Im Moment habe ich: Stromwandler, ADS1115 16bit ADC, ESP32 cam. Sobald ich ca 0.5A Verbrauch habe, kann ich mit dem Wandler was messen, weil der einen Brückengleichrichter hat.
Frage 1: Was läßt sich mit diesem Wandler messen?
Er hat Gleichrichtung, Kondensator und Widerstand.
Kann ich hier den Wert mit 230V multiplizieren und habe dann die Leistung - auch wenn ein Motor oder Leuchtstoffröhre dranhängt?
Frage 2 : Wie würded Ihr das machen, ich habe noch ein paar SCT013 Wandler die machen 1V AC und haben nur einen Widerstand.
Im Moment habe ich: Stromwandler, ADS1115 16bit ADC, ESP32 cam. Sobald
ich ca 0.5A Verbrauch habe, kann ich mit dem Wandler was messen, weil
der einen Brückengleichrichter hat.
Häh ?
Eigentlich kannst du ab 0 messen, denn der Trafo liefert einen STROM und der Spannungsabfall an den Dioden ist egal, du misst den Spannungsabfall am Sekundärshunt.
Spannung mal Strom ergibt Leistung, aber nur bei Gleichstrom. Du hast Wechselstrom. Lerne etwas über: Scheinleistung, Wirkleistung, Phasenverschiebung, Effektivwert.
Der Kondensator in deinem Sensor wird zu einrn höheren Messwert führen, als tatsächlich stattfindet. Lerne etwas über: Gleichrichter, Glättung, Effektivwert, Spitzenwert.
Michaels Einwand stimme ich zu. Irgendwas stimmt da nicht.
Im Moment habe ich: Stromwandler, ADS1115 16bit ADC, ESP32 cam. Sobald
ich ca 0.5A Verbrauch habe, kann ich mit dem Wandler was messen, weil
der einen Brückengleichrichter hat.
Zeigt uns bitte mal einen Schaltplan Deiner Schaltung.
Michael hat Dir ja schon gesagt das hier nur der Strom aus dem Wandler interessiert. Im Datenblatt ist der Ausgangswiderstand des Wandlers mit 7 kOhm angegeben. Deshalb sollte man auch 7 kOhm für den Sekundärshunt nehmen um eine optimale Leistung (Anpassung) zu erzielen.
Im Datenblatt ist der Ausgangswiderstand des Wandlers mit 7 kOhm
angegeben. Deshalb sollte man auch 7 kOhm für den Sekundärshunt nehmen
um eine optimale Leistung (Anpassung) zu erzielen.
Der Shunt steckt doch hier schon im Wandler!
Diesen Wandler einigermaßen hochohmig messen.
Aber Phasenverschiebung lässt sich mit dem nicht messen, da muss er eben seine SCT013 nehmen.
Das ist ein spezieller current transformer der 5V bei 50A ausgibt, und das noch Gleichspannung.
Nur HH hat es begriffen, aber man kann es im Datenblatt lesen und im ausgeschnittenen Schaltbild sehen.
Innen drin hat der eine kleine Platine und ein paar SMD (Schottky?dioden).
Was ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich genau die Stromstärke bestimmen kann. Vielleicht muß ich da die 0.3V die am Gleichrichter abfallen jedesmal zur ausgegebenen Spannung dazurechnen, denn die fehlen ja irgendwie.
Eigentlich kannst du ab 0 messen, denn der Trafo liefert einen STROM und
der Spannungsabfall an den Dioden ist egal,
Nöö, dieser Stromwandler (Trafo)(SCT010T-D) liefert eine Spannung und da ist der Spannungsabfall über den Dioden eben nicht egal. Lies einfach mal das Datenblatt https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/1160216/YHDC/SCT010T-D.html. Der kann erst ab einem bestimmten Stromfluß eine Ausgangsspannung generieren.
Es gibt allerdings auch eine Variante ohne das D, wo das ganze Gleichrichtergeraffel fehlt und bei diesem geht es dann wirklich bei 0 los, vorausgesetzt die Auswerteelektronik kann das auflösen.
Genau das Verhalten, das erst ab einem bestimmten Stromfluß ein Ausgangssignal meßbar ist, hat ja der TO:
Thomas G. schrieb im Beitrag #8113860:
Sobald ich ca 0.5A Verbrauch habe, kann ich mit dem Wandler was messen,
weil der einen Brückengleichrichter hat.
Wenn er wirklich ab 0A messen will bleibt nix anderes übrig, als einen Stromwandler ohne Gleichrichter zu verwenden. Das Ausgangssignal kann er dann bei Bedarf mit einem Verstärker anheben und anschließend mit einem aktiven Präzisionsgleichrichter in eine Spannung umwandeln.
Was ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich genau die Stromstärke
bestimmen kann.
Wenn da 1 Volt raus kommt hast du 1 Ampere - sagt die Doku.
Unklar ist mir, welche Rolle der Kondensator spielt. Er könnte so klein sein, dass er nur HF Störungen blockt und auf die Netzfrequenz und Ausgangsspannung keinen relevanten Einfluss hat. Er könnte aber auch so groß sein, dass die Ausgangsspannung keine pulsierende Sinus Form mehr, sondern die sich auf die Spitzenwerte auflädt. Die sind um Faktor 1,4 höher. Was die Folgefrage aufwirft, ob dieser Unterschied in der "5 Volt" Angabe berücksichtigt ist.
Wie so oft bei billigem Chinakram: Man muss es wohl selbst heraus finden.
Der kann erst ab einem bestimmten Stromfluß eine Ausgangsspannung
generieren.
Ja so verstehe ich das auch, und wenn ich einen kleinen Ventilator als Last nehme, zeigt der ADC 0 an bis ich mehr dranhänge.
Daß der Gleichrichter egal ist, steht auch so im Stromwandler Artikel. Aber wenn da jetzt nur 0.3V AC kommen, dann kommt doch hinter dem Gleichrichter 0V und dann fließt auch nichts im Shuntwiderstand. So scheint es zumindest in der Realität zu sein.
Aber wenn da jetzt nur 0.3V AC kommen, dann kommt doch hinter dem
Gleichrichter 0V und dann fließt auch nichts im Shuntwiderstand. So
scheint es zumindest in der Realität zu sein.
Der Wandler ist eine Stromquelle. Die Spannung wäre im theoretischen Leerlauf unendlich hoch. Subtrahiere 0,3 von Unendlich, dann hast du den Einfluss der Dioden.
By the way: Ich schätze es sind eher 0,6 bis 0,7 Volt pro aktiver Diode, also zusammen 1,2 bis 1,4 Volt "Verlust". Wobei das nichts daran daran ändert, dass das im Vergleich zu Unendlich vernachlässigbar ist.
Daß der Gleichrichter egal ist, steht auch so im Stromwandler Artikel.
Aber wenn da jetzt nur 0.3V AC kommen, dann kommt doch hinter dem
Gleichrichter 0V und dann fließt auch nichts im Shuntwiderstand. So
scheint es zumindest in der Realität zu sein.
Genau so ist es und Du lieferst ja auch den praktischen Beweis, aber die Schlauberger hier wissen es halt besser.
Wenn Du Ströme ab 0 messen willst, nimm einen Wandler ohne die Dioden.
Deine SCT013 machen halt nur 1V/50A, was dann eben nur 20mV/1A bzw. 10mV/0,5A wären. Bei so kleinen Spannungen bekommst Du ganz andere Probleme. Du mußt halt testen ob es für Dich funktioniert. Am Ende wirst Du wohl nicht umhin kommen, eine Kennlinie für den Gesamtaufbau zu erstellen, wenn Du genaue Ergebnisse haben willst. Schau Dir einfach auch noch mal das Datenblatt (https://www.poweruc.pl/products/split-core-current-transformer-sct013-rated-input-5a-100a?_pos=1&_sid=1dee472db&_ss=r) für den SCT013 an. Da gibt es immerhin Kennlinien zu den Wandlern. Allerdings beginnen diese auch erst bei ca. 1/5 des Maximalstromes. Wie sich der Wandler darunter verhält wird man wohl selbst ermitteln müssen.
Auch beim SCT013 gibt es Typen mit Gleichrichter, wo das Datenblatt (https://cdn.shopify.com/s/files/1/2723/6858/files/SCT013G-D_4b91fee2-08cb-4991-ba41-f283bb7ee6b4.pdf?v=1723539195) ebenfalls Kennlinien zeigt.
Am Ende wirst Du wohl nicht umhin kommen, eine Kennlinie für den
Gesamtaufbau zu erstellen, wenn Du genaue Ergebnisse haben willst.
Ich werde morgen mal mit dem Zangenamperemeter nachmessen, was bei unter 100W so fließt und was der Wandler ausgibt.
Ich denke, sobald der mehr als 2mV ausgibt, muß man dann die Diodenflussspannung noch mit dazuzählen.
Werde wohl nicht umhinkommen die SCT013 zu nehmen, da die schon hier rumliegen und die SCT010T-D zu teuer sind.
10-20mV sind für den ADS1115 kein Problem und meine 30cm Drähte machen da auch kein Problem.
Wenn der Lastwiderstand vor dem Gleichrichter, direkt am Transformator ist ist, dann wird's Probleme durch den Spannungsabfall der Dioden geben. wenn nicht, dann treten die 0.3V direkt hinter dem Gleichrichter auf(und der Transformator liefert eine hoehere Spannung). ob das dem gut tut musst du wissen (wg Saettigung). Was evtl ein Problem ist bei ganz geringen Stroemen ist, ist der Leckstrom der Dioden. Silikon hat da geringeren als ein Schottky. Der Kondensator darf dir die 50Hz nicht Wegglaetten. Du musst punktweise messen, dir daraus den Ieff (sqrt(1/n*summe(I[i]^2))ausrechnen. Den kannst du dann mit 230V multiplizieren.