Gast
#4747254
Hallo, ich habe hier einen funktionierenden Code mit einer for-Schleife:
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was bedeuten die zwei Semikolon in der Klammer: for(;;) ?? mfg
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for(;;) bedeutung?
Gast
#4747254
Hallo, ich habe hier einen funktionierenden Code mit einer for-Schleife:
was bedeuten die zwei Semikolon in der Klammer: for(;;) ?? mfg
Gast
#4747258
Das man die Laufzeitvaribel und Abbruchbedingung undefiniert lässt. Ist eine (IMHO etwas konfuse) Art eine Endlosschleife zu definieren.
Gast
#4747259
ist eine Zählschleife ohne Bedingungen. Ist das gleiche wie while(1). Kann mir jemand erklären wie das aus dem Standard gelesen werden kann? Ein leeres Statement evaluiert doch nicht immer zu wahr, oder?
Gast
#4747295
Dumdi D. schrieb: > Kann mir jemand erklären wie das aus dem Standard gelesen werden > kann? > Ein leeres Statement evaluiert doch nicht immer zu wahr, oder? Die Abbruchbedingung fehlt -> Endlosschleife C99: 6.8.5.3 The for statement [...] for ( clause-1 ; expression-2 ; expression-3 ) statement [...] Both clause-1 and expression-3 can be omitted. An omitted expression-2 is replaced by a nonzero constant. physiker schrieb: > Das man die Laufzeitvaribel und Abbruchbedingung undefiniert lässt. Ist > eine (IMHO etwas konfuse) Art eine Endlosschleife zu definieren. Gibt's denn eine weniger konfuse? Bei while muss man immer eine Pseudo-Bedingung hinschreiben, während man bei for die Bedingung einfach weglassen kann, wenn man keine hat. Rolf M. schrieb: > physiker schrieb: >> Das man die Laufzeitvaribel und Abbruchbedingung undefiniert lässt. Ist >> eine (IMHO etwas konfuse) Art eine Endlosschleife zu definieren. > > Gibt's denn eine weniger konfuse? Bei while muss man immer eine > Pseudo-Bedingung hinschreiben, während man bei for die Bedingung einfach > weglassen kann, wenn man keine hat. Vor allem weiß man bei for(;;), dass der Schreiberling auch wirklich eine Endlosschleife haben will. Bei while kann es auch ein Versehen sein, wegen der Pseudobedingung. Ist alles schon mal vorgekommen... Deshalb nehme ich lieber for(;;).
Gast
#4747416
while(FOREVER) {
...
Christopher C. schrieb: > Vor allem weiß man bei for(;;), dass der Schreiberling auch wirklich > eine Endlosschleife haben will. Bei while kann es auch ein Versehen > sein, wegen der Pseudobedingung. Ist alles schon mal vorgekommen... > > Deshalb nehme ich lieber for(;;). Echt? mit while(true) bist du überfordert?
Gast
#4747487
Hannes J. schrieb: > Christopher C. schrieb: >> Vor allem weiß man bei for(;;), dass der Schreiberling auch wirklich >> eine Endlosschleife haben will. Bei while kann es auch ein Versehen >> sein, wegen der Pseudobedingung. Ist alles schon mal vorgekommen... >> >> Deshalb nehme ich lieber for(;;). > > Echt? mit while(true) bist du überfordert? Ist das jetzt wirklich ein Grund für einen persönlichen Angriff? Wegen zwei Wörtchen? Wirklich? Hannes J. schrieb: > Echt? mit while(true) bist du überfordert? Naja, am Ende steht oben irgendwo: #define true 0
Gast
#4747490
> Ein leeres Statement evaluiert doch nicht immer zu wahr, oder?
Ja eben! For Schleifen laufen ja so lange, wie der dritte Ausdruck in
den Klammern true ist. Und nichts ist immer true, also Endlosschleife.
Stefan U. schrieb: > For Schleifen laufen ja so lange, wie der dritte Ausdruck in > den Klammern true ist. Ich würde es vorziehen, wenn es der zweite wäre. > Und nichts ist immer true, also Endlosschleife. Weil per Standard so festgelegt. Stefan U. schrieb: > For Schleifen laufen ja so lange, wie der dritte Ausdruck in > den Klammern true ist. Das ist wie bei Milli Vanilli: Girl, you know it's true. MfG Paul Hannes J. schrieb: > Christopher C. schrieb: >> Vor allem weiß man bei for(;;), dass der Schreiberling auch wirklich >> eine Endlosschleife haben will. Bei while kann es auch ein Versehen >> sein, wegen der Pseudobedingung. Ist alles schon mal vorgekommen... >> >> Deshalb nehme ich lieber for(;;). > > Echt? mit while(true) bist du überfordert? Du willst mich falsch verstehen, oder?
Gast
#4747515
Bei C macht es doch keinen Sinn, die Syntax der Sprache zu hinterfragen.
Die ganze Sprache ist unübersichtlich, unlogisch, unsicher und veraltet
- aber dagegen sehr effizient.
Bei Rust oder Go gibts hier z.B. Konstrukte wie loop { } oder for { }
für Endlosschleifen.
Gast
#4747522
Mathias schrieb: > was bedeuten die zwei Semikolon in der Klammer: for(;;) ?? Vermutlich weisst du auch, dass das C-Code ist. Du darfst eine for-Schleife in C nicht mit for-Schleifen in anderen Programmiersprachen verwechseln. In anderen Sprachen wird die Anzahl der Durchläufe zusammen mit dem Schlüsselwort FOR festgelegt, d.h. die Schleife wird unabhängig von dem, was in der Schleife passiert, eine vordefinierte Anzahl von Durchläufen abgearbeitet. In C wird eine for-Schleife bedingte durch das Abbruchkriterium am Anfang der Schleife verlassen. Mit einer definieren Anzahl von Durchläufen, wie in anderen Sprachen hat das nichts zu tun. Und wenn dort kein Abbruchkriterium angegeben ist, läuft sie (per default) immer weiter. Wolfgang schrieb: > Mathias schrieb: >> was bedeuten die zwei Semikolon in der Klammer: for(;;) ?? > > Vermutlich weisst du auch, dass das C-Code ist. > > Du darfst eine for-Schleife in C nicht mit for-Schleifen in anderen > Programmiersprachen verwechseln. In anderen Sprachen wird die Anzahl der > Durchläufe zusammen mit dem Schlüsselwort FOR festgelegt, d.h. die > Schleife wird unabhängig von dem, was in der Schleife passiert, eine > vordefinierte Anzahl von Durchläufen abgearbeitet. Ich würde hier nicht so pauschal von "anderen Programmiersprachen" sprechen. In mehreren Sprachen ist es so wie in C. In manchen ist es nochmal ganz anders. In Python z.B. iteriert man mit einer for-Schleife durch eine Sequenz. Eine Zählschleife, wie du sie beschreibst, gibt es da gar nicht.
Gast
#4747538
while (1) finde ich zwar klarer als for(;;) - aber erstens ist die for-Variante die von KR empfohlene, und zweitens ist sie der einzige Weg, eine Endlosschleife ohne Gemecker durch Lint zu kriegen.
Gast
#4747571
Ich bin ja auch für while ( true ). Ist einfach sauberer. Das (;;) sieht für mich immer wie ein weinender (japanischer) Smiley aus, damit finde ich auch gleich zum Ausdruck gebracht, was ich davon halte :) bastel_ schrieb: > Ich bin ja auch für while ( true ). Ist einfach sauberer. Was soll denn daran sauberer sein, bei einer Schleife, für die man keine Bedingung hat, trotzdem eine hinschreiben zu müssen? Die Frage ist ernst gemeint. Ich möchte es wirklich gerne verstehen, denn für mich ist eben aus dem genannten Grund das for sauberer, da es direkter ausdrückt, was ich will - nämlich eine Schleife ohne Bedingung. Über Geschmack lässt sich [nicht] streiten.
Gast
#4747596
Regt euch bitte nicht auf und vergesst meine Bemerkung einfach (IMHO und so, hätte ich mal nichts gesagt).
Gast
#4747598
A. K. schrieb: > Hannes J. schrieb: >> Echt? mit while(true) bist du überfordert? > > Naja, am Ende steht oben irgendwo: > #define true 0 Und im for(;;) Fall steht am Ende irgendwo: #define for(x) while(1){x} Ist das sinnvoll? Nein! Genausowenig wie #define true 0. Rolf M. schrieb: > astel_ schrieb: >> Ich bin ja auch für while ( true ). Ist einfach sauberer. > > Was soll denn daran sauberer sein, bei einer Schleife, für die man keine > Bedingung hat, trotzdem eine hinschreiben zu müssen? Die Frage ist ernst > gemeint. Ich möchte es wirklich gerne verstehen, denn für mich ist eben > aus dem genannten Grund das for sauberer, da es direkter ausdrückt, > was ich will - nämlich eine Schleife ohne Bedingung. Das ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Für den Einen ist eine Endlosschleife eine Schleife ohne Bedingung und für den anderen ist es eine Schleife die deren Bedinung immer erfüllt ist. Und die saubere Schreibweise für eine Schleife deren Bedingung immer erfüllt ist, ist while(true). In Assembler gibt's bedingte Sprünge und unbedingte. Wenn man damit eine Endlosschleife machen will, käme aber keiner auf die Idee erst manuell ein Flag zu setzen, dann direkt danach mit einem bedingten Sprung zu prüfen, ob es gesetzt ist und dann springen. Man würde einfach einen unbedingten Sprung hinschreiben. while(true) ist für mich das C-Pendant zu ersterem, for(;;) das zu zweiterem. mh schrieb: > Und die saubere Schreibweise für eine Schleife deren Bedingung immer > erfüllt ist, ist while(true). true ist für mich keine richtige Bedingung, da es von nichts abhängt. Dehsalb hatte ich es oben als Pseudobedingung bezeichnet. Umgangssprachlich würde ich ja auch eher sagen "tue xyz, ohne je abzubreuchen" und nicht "tue xyz, solange wahr wahr ist".
Gast
#4747621
Optimierende Compiler gab es früher nicht. Deshalb erzeugte while(1) immer einen Test mit Verzweigung. for(;;) tat das nicht. Deshalb ist for(;;) die sprachlich optimale Ausdrucksweise. Rolf M. schrieb: > käme aber keiner auf die Idee erst manuell > ein Flag zu setzen, dann direkt danach mit einem bedingten Sprung zu > prüfen, ob es gesetzt ist und dann springen. Sowas ergab bei Transputern mitunter einen Sinn. Deren unbedingter Sprung konnte den 3-Register-Stack wegfegen, was der bedingte Sprung nicht tat. Folglich gab es Fälle, in denen man damit besser dran war als mit dem unbedingten Sprung: ldc 0 // push 0 cj L // jump if TOS=0 ... L: add // remove the 0
Gast
#4747643
Rolf M. schrieb: > mh schrieb: >> Und die saubere Schreibweise für eine Schleife deren Bedingung immer >> erfüllt ist, ist while(true). > > true ist für mich keine richtige Bedingung, da es von nichts abhängt. > Dehsalb hatte ich es oben als Pseudobedingung bezeichnet. > Umgangssprachlich würde ich ja auch eher sagen "tue xyz, ohne je > abzubreuchen" und nicht "tue xyz, solange wahr wahr ist". Dann würdest du auch eher bool flag; ... irgendwas passiert mit flag ... if(flag == true){...} statt if(flag){...} schreiben? mh schrieb: > Dann würdest du auch eher > bool flag; > ... > irgendwas passiert mit flag > ... > if(flag == true){...} > statt > if(flag){...} > schreiben? Nein, wie kommst du darauf?
Gast
#4747689
Wenn man ein wenig trollen wollte, könnte man natürlich auch in C ein Label am Schleifenanfang setzen, zu dem man am Schleifenende dann mit GOTO springt.
Gast
#4747691
Rolf M. schrieb: > In Assembler gibt's bedingte Sprünge und unbedingte. Wenn man damit eine > Endlosschleife machen will, käme aber keiner auf die Idee erst manuell > ein Flag zu setzen, dann direkt danach mit einem bedingten Sprung zu > prüfen, ob es gesetzt ist und dann springen. Man würde einfach einen > unbedingten Sprung hinschreiben. while(true) ist für mich das C-Pendant > zu ersterem, for(;;) das zu zweiterem. Da ist durchaus was dran. Der eigentliche Punkt ist aber, dass das Sprachmittel für eine offensichtlich bedingungslose Schleife schlicht fehlt und for(;;) nur ein sehr nicht-intuitiver Ersatz dafür ist. Eben die typische C-Lösung, ursprünglich erzwungen dadurch, daß der Scheiß halt nix anderes als ein Makroassembler war. Und diesem Ursprung haben wir auch solche Stilblüten, wie das von mir besonders beliebte Pattern "void function x(void)" zu verdanken. Nur C-lover glauben ernsthaft, dass sowas eine Sprache ist... Die Hälfte der Tastenanschläge geht dafür drauf, irgendwas hinzuschreiben, was semantisch absolut keine Funktion hat, nur um die Syntax zu befriedigen... Wenn das nicht vollkommen krank ist, was denn sonst? In sinnvollen Sprachen wird das erste void überflüssig durch Einführung eines besonderen Schlüsselworts für eine Funktion ohne Result (ich könnte noch verstehen, wenn man darauf verzichtet) aber für das zweite void als völlig sinnentleerten Parameter gibt es schlicht keine Entschuldigung und keine Ausrede. Insbesondere nicht unter dem Aspekt, das ein "void *" schon wieder was völlig anderes bedeutet, nämlich gerade nicht, dass es keinen Parameter gibt, sondern nur, dass der Typ des übergebenen Zeigers nicht bekannt/spezifiziert ist. Krank, pervers, vollkommen lächerlich. Aber immer noch in Benutzung, Jahrzehnte nachdem die Zwänge weggefallen sind, die mal solche Lösungen erfordert haben... c-hater schrieb: > aber für das zweite void als > völlig sinnentleerten Parameter gibt es schlicht keine Entschuldigung > und keine Ausrede. Eine historische gibt es. Vor C89 gab es in C bei Funktionsdeklarationen keine Parameterdeklarationen. f() war also ein Funktion mit unbekannter Anzahl von Parametern unbekannten Typs. Um die Kompatibilität mit altem Code nicht zu verlieren musste f(void) her. Das muss man natürlich nicht schön finden. C++ hat damit aufgeräumt, weil die Kompatibilitätsforderung darin nicht mehr gegeben war. > Insbesondere nicht unter dem Aspekt, das ein "void *" > schon wieder was völlig anderes bedeutet, Vor C89 gab es keinerlei "void" und die Anzahl Schlüsselwörter wollte man nicht beliebig aufblähen - wieder um alte Programme nicht unnötig zu behindern. c-hater schrieb: > Wenn das nicht vollkommen krank ist, was denn sonst? In sinnvollen > Sprachen wird das erste void überflüssig durch Einführung eines > besonderen Schlüsselworts für eine Funktion ohne Result Du willst also das Schlüsselwort, mit dem man in C angibt, dass eine Funktion nichts zurückgibt, durch ein Schlüsselwort ersetzen, mit dem man angibt, dass die Funktion nichts zurückgibt? Mir erschließt sich der Unterschied nicht. > (ich könnte noch verstehen, wenn man darauf verzichtet) aber für das > zweite void als völlig sinnentleerten Parameter gibt es schlicht keine > Entschuldigung und keine Ausrede. Das ist tatsächlich der Historie und der Kompatibilität zu "früher(tm)" geschuldet. In C++ braucht man es dann auch nicht, wobei es optional immer noch erlaubt ist - ebenfalls aus Kompatibilitätsgründen. > Krank, pervers, vollkommen lächerlich. Aber immer noch in Benutzung, > Jahrzehnte nachdem die Zwänge weggefallen sind, die mal solche Lösungen > erfordert haben... Nebenan im Python-Thread beschweren sich manche, dass man die Frechheit besessen hat, von Python 2 zu Python 3 die Kompatibilität zu brechen, du beschwerst dich, dass C so viele Altlasten mit sich rumschleppt. Man kann's halt nicht jedem recht machen.
Gast
#4747748
unter C++ gibt es bei while(true) einer Warnung, bei for (;;) nicht. Das allein wird der Grund sein es zu verwenden. Nop schrieb: > Wenn man ein wenig trollen wollte, könnte man natürlich auch in C ein > Label am Schleifenanfang setzen, zu dem man am Schleifenende dann mit > GOTO springt. YMMD :-D sowaresmal schrieb: > Optimierende Compiler gab es früher nicht. Deshalb erzeugte while(1) > immer einen Test mit Verzweigung. Solche Optimierungen sind kinderleicht, viel einfacher als Optimierung von Registernutzung. Weshalb das schon um 1980 herum in C kein Problem war. Rene K. schrieb: > YMMD :-D Wobei eine Umstellung der bedingten Schleife auf den Test am Ende damals ebenso wenig ein Problem war. while(cond) ... lässt sich trivial als jump L M: ... L: cond jump M erzeugen. Und da Konstanten und konstante Ausdrücke in einem C Compiler ohnehin schon immer eine Sonderstellung hatten, war die Ersetzung eines bedingten durch einen unbedingten Sprung am Ende trivial.
Gast
#4747843
Rolf M. schrieb: > Du willst also das Schlüsselwort, mit dem man in C angibt, dass eine > Funktion nichts zurückgibt, durch ein Schlüsselwort ersetzen, mit dem > man angibt, dass die Funktion nichts zurückgibt? Mir erschließt sich der > Unterschied nicht. Ganz einfach: Eine Funktion, die nichts zurückgibt, ist keine Funktion, zumindest nicht im mathematischen Sinn. Entprechende Sprachkonstrukte sollten also auch nicht so heißen. Aber wie schon erwähnt, bin ich hier tatsächlich nicht so streng, weil es schließlich nicht wirklich einen Unterschied macht, ob man sich als Schlüsselwort einprägt "void function" oder "procedure" oder "sub" oder was sonst auch immer noch den Sprachdesignern einfällt. Bedenklich bei C (und seinen syntaktischen Erben) ist halt die völlig willkürliche Bedeutung des "void"-Schlüsselworts in Abhängigkeit vom Kontext, die die einfache Lösung (nämlich "void function" einfach als ein Schlüsselwort zu betrachten) leider unmöglich macht. Das ist übrigens nicht nur für Menschen ein Problem, sondern auch für den Compiler. Es hält ihn u.U. zumindest davon ab, für ein konkret erkanntes syntaktisches Problem eine sinnvolle und zielführende Fehlermeldung für den Programmierer liefern zu können... Solche Probleme liefern auch andere sinnlosen Mehrfachnutzungen von Schlüsselwörtern. Sehr deutlich zu bemerken z.B. bei "static" in C++... Dieselbe Wurzel, dieselbe Seuche. Gespart an Sachen, bei denen überhaupt kein Sparzwang besteht... c-hater schrieb: > Rolf M. schrieb: > >> Du willst also das Schlüsselwort, mit dem man in C angibt, dass eine >> Funktion nichts zurückgibt, durch ein Schlüsselwort ersetzen, mit dem >> man angibt, dass die Funktion nichts zurückgibt? Mir erschließt sich der >> Unterschied nicht. > > Ganz einfach: Eine Funktion, die nichts zurückgibt, ist keine Funktion, > zumindest nicht im mathematischen Sinn. Entprechende Sprachkonstrukte > sollten also auch nicht so heißen. In imperativen Sprachen sind die wenigsten Funktionen wirklich Funktionen im mathematischen Sinne, denn ein ganz wesentliches Element sind die "side effects", die den Zustand des Programms ändern. Sowas gibt es in mathematischen Funktionen nicht. Und streng genommen geben C-Funktionen nicht nichts zurück. void ist ein Datentyp, allerdings sein so genannter unvollständiger (ähnlich wie z.B. ein nur deklarierter, aber nicht definierter Strukturtyp), d.h. sein Aufbau und Inhalt gelten als unbekannt. Und im Prinzip gibt die Funktion dann eben ein Objekt vom Typ void zurück. Da er unvollständig ist, kann ich aber nicht selbst ein Objekt dieses Typs anlegen und den Rückgabewert diesem zuweisen. > Bedenklich bei C (und seinen syntaktischen Erben) ist halt die völlig > willkürliche Bedeutung des "void"-Schlüsselworts in Abhängigkeit vom > Kontext, die die einfache Lösung (nämlich "void function" einfach als > ein Schlüsselwort zu betrachten) leider unmöglich macht. Bis auf Funktionsparameter, wo das void tatsächlich anders verwendet wird, ist die Bedeutung eigentlich immer gleich. Auch ein void* ist einfach nur ein Zeiger auf den unvollständigen Typ void. > Das ist übrigens nicht nur für Menschen ein Problem, sondern auch für > den Compiler. Es hält ihn u.U. zumindest davon ab, für ein konkret > erkanntes syntaktisches Problem eine sinnvolle und zielführende > Fehlermeldung für den Programmierer liefern zu können... Generell macht es die Erstellung eines Compilers aufwändiger. Deshalb versucht man heutzutage, in Sprachen Kontextabhängigkeiten möglichst gering zu halten. > Solche Probleme liefern auch andere sinnlosen Mehrfachnutzungen von > Schlüsselwörtern. Sehr deutlich zu bemerken z.B. bei "static" in C++... Das ist auch in C schon so. > Dieselbe Wurzel, dieselbe Seuche. Gespart an Sachen, bei denen überhaupt > kein Sparzwang besteht... Man versucht bei so langlebigen Sprachen, die Zahl der Schlüsselwörter gering zu halten, da jedes neue Schlüsselwort mehr alte Programme inkompatibel macht. Deshalb wird mit diesen in C (und auch in C++) besonders sparsam umgegangen - manchmal vielleicht etwas übertrieben, aber allgemein trotzdem sinnvoll. c-hater schrieb: > Ganz einfach: Eine Funktion, die nichts zurückgibt, ist keine Funktion, > zumindest nicht im mathematischen Sinn. Entprechende Sprachkonstrukte > sollten also auch nicht so heißen. Da C keine Schlüsselworte für Funktion vs. Prozedur hat, aber auch Rechenausdruck und Zuweisung nicht unterschiedlich klassifiziert sind, fehlt dieser formellen Unterscheidung schlicht die Grundlage. Das ist in Sprachen der Algol/Pascal-Tradition anders - und lesbarer. Es ist aber müssig, sich heute um solche semantische Feinheiten zu streiten. Diese Entscheidung fiel in den 60ern. Es gibt in C so einige Dinge, die man im Nachhinein betrachtet besser machen könnte. Aber gerade diese fehlende formelle Unterscheidung zwischen Funktion und Prozedur bietet für mich wenig Anlass für ernste Kritik. Ich kann ganz gut damit leben. Ob man schreibt: p: procedure(integer); f: function(integer) returning integer; oder (wie es in C besser gewesen wäre): p: (int); f: (int) int; ist nur eine Frage von ausführlicher schlüsselwortbetonter Formulierung gegenüber knapper Kurzform, aber kein grundsätzlicher Unterschied. Das Problem in C ist, dass es leider auch nicht wie diese Kurzform aussieht. > Bedenklich bei C (und seinen syntaktischen Erben) ist halt die völlig > willkürliche Bedeutung des "void"-Schlüsselworts in Abhängigkeit vom > Kontext, die die einfache Lösung (nämlich "void function" einfach als > ein Schlüsselwort zu betrachten) leider unmöglich macht. So arg unterschiedlich ist die Bedeutung nicht. "void" steht sinngemäss für "nichts", und das passt für alle Formen, wie void f(int); // 1 gibt nichts zurück int h(void); // 2 hat keine Parameter void *p; // 3 zeigt auf keinen Typ (void) f(1); // 4 wirft Ergebnis ins Nichts Weshalb 2 so aussieht hatte ich schon erwähnt. h() wäre besser gewesen, ging aber nicht mehr. > Das ist übrigens nicht nur für Menschen ein Problem, sondern auch für > den Compiler. Es hält ihn u.U. zumindest davon ab, für ein konkret > erkanntes syntaktisches Problem eine sinnvolle und zielführende > Fehlermeldung für den Programmierer liefern zu können... Yep. Der Parser einer schüsselwortbetonten Sprache merkt schneller, dass er auf dem Holzweg ist, als der Parser einer Sprache, in der fast alles irgendwie Sinn ergeben könnte und es erst eine halbe Zeile später offenkundig wird. Ein Problem auch von Sprachen ohne reservierte Schlüsselworte, wie Fortran oder PL/I.
Gast
#4747887
Mit for() assoziiere ich eine Wiederholschleife, bei der eine Zählvariable hoch oder runter gezählt wird. Das ist in C zwar nicht die einzige vorgesehene Anwendung, aber zweifellos die häufigste. Wenn eine Schleife ohne Zählvariable benötigt wird, bevorzuge ich daher do/while. Stefan U. schrieb: > Mit for() assoziiere ich eine Wiederholschleife, bei der eine > Zählvariable hoch oder runter gezählt wird. Das ist in C zwar nicht die > einzige vorgesehene Anwendung, aber zweifellos die häufigste. Das ist nun allerdings dein eigenes spezifisches Problem. Vielleicht geprägt durch BASIC? (siehe Nachbarthread über die Erstsprache) Wenn man es etwas abstrakter als Statement für Iteration sieht, dann hat man auch kein Problem mit for (p = root; p; p = p->next) und allerlei höheren Varianten in C++. Dazu kommt dann noch, dass man (heute) mit for (T *p = root; p; p = p->next) eine übersichtliche Klammer für den Scope von p gleich mit dabei hat. Mal ketzerisch in die andere Richtung: Warum soll es einen speziellen, mit eigenem Schlüsselwort versehenen Funktionstyp geben, der sich von anderen nur dadurch unterscheidet, daß er einen ganz bestimmten Typ, ein "nichts", als Rückgabewert hat? Braucht man dann nicht auch [Unsigned][Long]IntFunction(), [Long]DoubleFunction() oder CharPointerArrayOfNineReferenceFunction()? Es gäbe viel zu hassen, wenn sich jemand so blöd gestellt hätte, es zu erfinden. A. K. schrieb: > c-hater schrieb: >> Ganz einfach: Eine Funktion, die nichts zurückgibt, ist keine Funktion, >> zumindest nicht im mathematischen Sinn. Entprechende Sprachkonstrukte >> sollten also auch nicht so heißen. > > Da C keine Schlüsselworte für Funktion vs. Prozedur hat, aber auch > keinen syntaktischen Unterschied zwischen Rechenausdruck und Zuweisung, > fehlt dieser formellen Unterscheidung schlicht die Grundlage. Das ist in > Sprachen der Algol/Pascal-Tradition anders - und lesbarer. Ich habe Pascal vor C gelernt und mich damals gefragt, warum man zwei Dinge, die - abgesehen davon, dass eins einen Wert zurückgibt und das andere nicht - genau das selbe sind, komplett unterschiedlich benennt. > Yep. Der Parser einer schüsselwortbetonten Sprache merkt schneller, dass > er auf dem Holzweg ist, als der Parser eine Sprache, in der fast alles > irgendwie Sinn ergeben könnte und es erst eine halbe Zeile später > offenkundig wird. Ein Problem auch von Sprachen ohne reservierte > Schlüsselworte, wie Fortran oder PL/I. Lustig ist das bei Sprachen, in denen z.B. Leerzeichen Teil von Identifiern sein dürfen. Oder welche, in denen Identifier auch gleich heißen dürfen wie Schlüsselwörter. Das gab es alles mal. Carl D. schrieb: > Mal ketzerisch in die andere Richtung: > > Warum soll es einen speziellen, mit eigenem Schlüsselwort versehenen > Funktionstyp geben, der sich von anderen nur dadurch unterscheidet, daß > er einen ganz bestimmten Typ, ein "nichts", als Rückgabewert hat? Und braucht man dann für eine "Funktion", die keine Parameter hat, noch einen weiteren Namen? Und nochmal einen für etwas, das weder Parameter noch einen Rückgabewert hat? Heiner schrieb im Beitrag #4747898: > hier wird nur noch rumgetrollt. Eigentlich nur von dir. Wo kommst du denn plötzlich her? Carl D. schrieb: > Warum soll es einen speziellen, mit eigenem Schlüsselwort versehenen > Funktionstyp geben, der sich von anderen nur dadurch unterscheidet, daß > er einen ganz bestimmten Typ, ein "nichts", als Rückgabewert hat? > > Braucht man dann nicht auch > [Unsigned][Long]IntFunction(), > [Long]DoubleFunction() oder > CharPointerArrayOfNineReferenceFunction()? Nein. Es ist der Unterschied zwischen einer Funktion f: function (...) returning unsigned long int; // oder double oder ... und einer Prozedur p: procedure (...); Wirklich Sinn ergibt das aber nur, wenn eine Zuweisung eine syntaktische eigene Konstruktion ist, und nicht einfach nur ein Rechenausdruck. In C ist da kein Unterschied. Eine Zuweisung a = f(1); ist einfach nur ein Rechenausdruck, weshalb eben auch a = b = f(1); // entspricht a = (b = f(1)); a = f(b = 1); möglich ist. In Sprachen mit getrennten Funktionen und Prozeduren gibt es einerseits Zuweisungen: <Linkeseite> := <Rechenausdruck>; und andererseits eben Rechenausdrücke, die nun aber keine Zuweisungen enthalten dürfen. In solchen Sprachen sind Prozeduraufrufe eine wiederum eigene syntaktische Klasse wie p(1); oder call p(1); und Prozeduraufrufe können in Rechenausdrücken nicht vorkommen. Ebensowenig ist in solchen Sprachen a + 1; zulässig, weil ein isolierter Rechenausdruck kein Statement ist. NB: Da solche Sprachen auch keine impliziten Zuweisungen wie ++/-- kennen, tritt in diesen Sprachen das Problem mehrdeutiger Interpretationen von i = i++ + i++; überhaupt nicht auf. Dafür fehlt ihnen die für C typische Kurzschrift. PS: Was ich hier als Syntax anderer Sprachen formuliere, ist grob orientiert an Pascal, erhebt aber nicht den Anspruch, wirklich Pascal zu sein. Es geht da nur ums Prinzip, nicht um die Details. c-hater schrieb: > Der eigentliche Punkt ist aber, dass das Sprachmittel für eine > offensichtlich bedingungslose Schleife schlicht fehlt und for(;;) nur > ein sehr nicht-intuitiver Ersatz dafür ist. Ich hingegen finde es schön, wenn eine Sprache nicht für jeden Sonderfall eine eigene Syntax verlangt. Ich finde den C-Weg auch nicht unlogisch, wobei mir persönlich "while(true)" besser gefällt. Die C-Syntax ist eh schon zu komplex, wenn da noch für jeden Spezialfall Befehle hinzukommen würden wäre das ja noch schlimmer. @A.K.: Ich hoffe du wolltest nicht meine retorischen Fragen beantworten. Falls ja können wir gerne die Diskusion in Richtung C++ Features der letzten 5 Jahre (11/14) vertiefen. ;-) Carl D. schrieb: > Ich hoffe du wolltest nicht meine retorischen Fragen beantworten. Und ich hoffe, ich habe dich mit Antworten auf nicht gestellte Fragen nicht überfordert. ;-)
Gast
#4755074
Mathias schrieb: > was bedeuten die zwei Semikolon in der Klammer: for(;;) ?? Sehr einfach: Sie bedeuten, daß der Schreiber solchen Zeuges einer ist, der zu sinnloser Quellcode-Akrobatik neigt. Formulierungen wie obige oder auch while(1) sind entartete Konstrukte, weil sie nichts mehr von ihrem eigentlichen Sinn enthalten. Kein solider Programmierer schreibt sowas - nur solche, die sich oberschlau dünken. In C gibt es massenweise Möglichkeiten, seine innere Sau rauszulassen und ne Menge von krudem Zeugs zu schreiben, was durchaus syntaktisch völlig in Ordnung ist, aber vom gesunden Menschenverstand, von der Wartbarkeit und Lesbarkeit her Bockmist ist. Rolf M. schrieb: > Ich habe Pascal vor C gelernt und mich damals gefragt, warum man zwei > Dinge, die - abgesehen davon, dass eins einen Wert zurückgibt und das > andere nicht - genau das selbe sind, komplett unterschiedlich benennt. Weil sie einen völlig unterschiedlichen Sinn haben. Prozeduren sind zum Zusammenfassen von Anweisungen zu einem Ganzen gedacht und Funktionen zum Liefern eines Ergebnisses. Sieh es mal ökonomisch: ob man nun function und procedure im Sprachschatz hat oder void und ein allgegenwärtiges (), nimmt sich nichts. Es macht lediglich letzteres mehr Probleme beim Definieren von Funktionstypen. W.S. @W.S. Nachdem du nun eine Woche zu spät sagst wie man es nicht macht, möchtest du dann nicht etwas für die Menschheit tun und schreiben wie deiner Meinung nach eine Endlosschleife in C auszusehen hat? Falls nein, warum deine Antwort? Hochachtungsvoll,
Gast
#4755103
W.S. schrieb: > Formulierungen wie obige oder auch while(1) sind entartete Konstrukte, > weil sie nichts mehr von ihrem eigentlichen Sinn enthalten. Kein solider > Programmierer schreibt sowas - nur solche, die sich oberschlau dünken. Alle dünken sich also "oberschlau". Jetzt bin ich mal gespannt, was du für einen Vorschlag stattdessen hast. Wie sieht deiner Meinung nach eine Endlosschleife aus? W.S. schrieb: > Formulierungen wie obige oder auch while(1) sind entartete Konstrukte, > weil sie nichts mehr von ihrem eigentlichen Sinn enthalten. Auch in deinem geliebten Pascal gibt es für Endlosschleifen nur die "entarteten" Konstrukte
und
Eine nicht entartete Endlosschleife gibt es nur in den wenigsten Programmiersprachen, bspw. in Scratch:
Dem kommt C mit dem for(;;) noch am nächsten, da die Sprachdesigner hier zwar kein spezielles Schlüsselwort, aber immerhin eine spezielle Syntax vorgesehen haben. Yalu X. schrieb: > Auch in deinem geliebten Pascal gibt es für Endlosschleifen nur die > "entarteten" Konstrukte > while true do > begin > end; > > und > repeat > until false; Da ist doch nichts entartet. Das sind Kopf- bzw. fußgesteuerte Schleifen, bei denen man EXAKT sieht, wo sie beginnen und enden. MfG Paul
Gast
#4755232
Paul B. schrieb: > Da ist doch nichts entartet. Yalu hat das "entartet" in Gänsefüßchen geschrieben, weil er damit auf den Post von W.S. geantwortet hat, der das ohne Gänsefüßchen geschrieben hat. :-) Leute, die keine "entartete Software" mögen, können sich ja ins stramme "Überallnetz" zurückziehen. Oder mit ihren "Zerknalltreibling" in's Wirthaus fahren. Man darf seine Worte auch mit etwas mehr Bedacht wählen, denn manche sind einfach verbrannt. Oder eben Grundhaltung. Carl D. schrieb: > Man darf seine Worte auch mit etwas mehr Bedacht wählen, denn manche > sind einfach verbrannt. Oder eben Grundhaltung. Man kann sich einfach nicht von Irgendjemandem vorschreiben lassen, welche Worte man vor lauter Korrektheit nicht mehr verwenden darf. So lange der Zusammenhang dadurch klarer und deutlicher wird, sehe ich keinen Grund, auf altbekannte Worte zu verzichten, oder gar in das allseits beliebte DENGLISCH zu verfallen. MfG Paul Paul B. schrieb: > Man kann sich einfach nicht von Irgendjemandem vorschreiben lassen, > welche Worte man vor lauter Korrektheit nicht mehr verwenden darf. Doch. Vom eigenen Gewissen. Hat man keins, ist man natürlich leicht raus. Rufus Τ. F. schrieb: > Doch. Vom eigenen Gewissen. Teufel, Mariette! Gewissen?! -Du lieber Himmel! Geht's nicht ein wenig undramatischer? Kopf schüttel -Paul-
Gast
#4756459
Operator S. schrieb: > wie deiner > Meinung nach eine Endlosschleife in C auszusehen hat? sehr einfach: immerzu: goto immerzu; Also, ein entartetes Konstrukt ist eines, dessen ursprünglicher Sinngehalt nicht vorhanden ist. Bei einem
ist das eben die Bedingung, die die Definition einer bedingten Schleife in der Sprachdefinition notwendig gemacht hat. Wäre da nicht die Notwendigkeit, einer Bedingung im Programmlauf zu entsprechen, dann wäre das Wort "while" völlig überflüssig - und zwar in jeder Programmiersprache. Das Gleiche gilt für die "for" Schleife. Der gedachte Zweck ist es, eine gleiche Operation auf verschiedene abzählbare Elemente ausüben zu können. Nimmt man dem while seine Bedingung oder dem for seine Abzählung, dann entartet man damit dieses Sprachelement. Es ist für solchen Zweck nicht vorgesehen - obwohl man es syntaktisch so benutzen kann (aber beileibe nicht muss). Das Konstrukt aus marke und goto ist hingegen exakt für unbedingte Sprünge und somit für derartige unbedingte Schleifen vorgesehen. Kapito? So, nochwas zu den dümmlichen Bemerkungen zum Begriff "Entartet": Hier gibt es ganz offensichtlich naturwissenschaftlich ungebildete Dummköpfe. Ja, Dummköpfe! Ich spreche nicht von Unwissenden, sondern von Leuten, die zwar etwas nicht wissen, aber dennoch übelgemeinte Bemerkungen ablassen welche an Unterstellungen grenzen. Den Begriff der Entartung kennt man in den Naturwissenschaften seit Fermi. Schaut mal per Google nach "Entartete Materie". Auch die Riemannsche Fläche ist im Ursprung entartet. Ich sag's mal so: Wer da bildungsmäßig außen vor ist, soll sich gefälligst böswillige Äußerungen verkneifen. W.S.
Gast
#4756467
W.S. schrieb: > immerzu: > > goto immerzu; Hab ich weiter oben auch schon vorgeschlagen - zum Trollen. Praktisch gesehen kann man damit aber prüfen, ob das Codereview gründlich durchgeführt wird.
ist für mich nur die Abkürzung für:
Das ist eine reguläre EndlosSCHLEIFE.
Gast
#4756507
P. M. schrieb: > for(i = 0; i < ∞; i++) wie wärs mit:
;)
Gast
#4756511
Auf BeOS würde man das einfach so lösen:
http://www.tycomsystems.com/beos/bebook/the%20kernel%20kit/system.html W.S. schrieb: > Also, ein entartetes Konstrukt ist eines, dessen ursprünglicher > Sinngehalt nicht vorhanden ist. > Bei einem > while (bedingung) tu_dies; > > ist das eben die Bedingung, Der ursprüngliche Sinngehalt von while und for ist erstmal die wiederholte Ausführung eines Stück Code. Da man diese Wiederholung meist an eine Bedingung knüpfen möchte, hat man das gleich mit eigebaut. Die unbedingte Ausführung der Schleife kann man nun einfach als Spezialfall der bedingten Schleife sehen. > Wäre da nicht die Notwendigkeit, einer Bedingung im Programmlauf zu > entsprechen, dann wäre das Wort "while" völlig überflüssig - und zwar in > jeder Programmiersprache. > > Das Gleiche gilt für die "for" Schleife. Der gedachte Zweck ist es, eine > gleiche Operation auf verschiedene abzählbare Elemente ausüben zu > können. > > Nimmt man dem while seine Bedingung oder dem for seine Abzählung, dann > entartet man damit dieses Sprachelement. Nein, man hat einfach nur einen Spezialfall bzw. Trivialfall, sonst nichts. Ein
ist für mich auch keine entartete Verwendung von printf(), nur weil im Formatstring keine Format-Anweisungen stehen und es danach keine weiteren Parameter gibt. Die braucht man eben in diesem Fall nicht. > Es ist für solchen Zweck nicht vorgesehen - obwohl man es syntaktisch so > benutzen kann (aber beileibe nicht muss). Wenn man für jeden Spezialfall immer extra noch was vorsehen würde, wären die Sprachen noch aufgeblähter, ohne dass daraus irgendein Nutzen entstehen würde. > Das Konstrukt aus marke und goto ist hingegen exakt für unbedingte > Sprünge und somit für derartige unbedingte Schleifen vorgesehen. Für mich sind for und while die Konstrukte, die in C für Schleifen vorgesehen sind. Goto dagegen eher nicht. Ist für dich sowas wie:
auch eine entartete Verwendung von goto, da es deiner Aussage nach ja nur für unbedingte Sprünge vorgesehen ist und durch das if jetzt aber ein bedingter Sprung draus gemacht wird? Bräuchte man ein goto_if (bedingung, sprungziel) um diesen Makel der Sprache zu beheben? D. I. schrieb: > wie wärs mit: Geht bei 64-Bit ints in die Hose. UINT_MAX wär besser.
Gast
#4756604
A. K. schrieb: > D. I. schrieb: >> wie wärs mit: > > Geht bei 64-Bit ints in die Hose. UINT_MAX wär besser. uint32_t sind auf 64bit 64bit breit? Das wäre mir jetzt aber neu. Stimmt, das war Unsinn. UINT_MAX ist aber trotzdem besser. Nase schrieb: > Auf BeOS würde man das einfach so lösen:while (is_computer_on()) { > > } Dazu braucht man kein BeOS das kannst du dir auch in C so definieren: #define is_computer_on true #define die_erde_sich_um_die_sonne_dreht true --> while (is_computer_on) { ... } while (die_erde_sich_um_die_sonne_dreht) { ... } PS: ... meinte natürlich UINT32_MAX.
Gast
#4756617
A. K. schrieb: > PS: ... meinte natürlich UINT32_MAX. Ja da bin ich dabei ;)
Gast
#4756634
Ihr habt aber auch spass alle zusammen mit diesen total konstruktiven Diskussionen hier was? W.S. schrieb: > Sehr einfach: Sie bedeuten, daß der Schreiber solchen Zeuges einer ist, > der zu sinnloser Quellcode-Akrobatik neigt. W.S. schrieb: > Kein solider > Programmierer schreibt sowas - nur solche, die sich oberschlau dünken. W.S. schrieb: > Kapito? c-hater schrieb: > Wenn das nicht vollkommen krank ist, was denn sonst? Carl D. schrieb: > Es gäbe viel zu hassen, wenn sich jemand so blöd gestellt hätte, es zu > erfinden. Ich bin jetzt mal ganz mutig und bringe was GANZ KONTROVERSES in die Debatte ein (ist aber ernst gemeint und wirklich so!) Also hier die von mir haeufig benutzte Codefloskel: if(0) { ... } Warum? Weil es schneller geht als auszukommentieren! (Ja, ich weiss, es gibt auch multi-line-Kommentare. Aber nicht in allen Programmiersprachen, und manchmal weiss man nicht mehr, wie man die schreibt, und und und)...
Gast
#4756653
vorticon schrieb: > Also hier die von mir haeufig benutzte Codefloskel: > > if(0) { > ... > } kicher...:-D Hast du jetzt die "if-schleife" erfunden? Oder warum bringst du jetzt die Zeilen, wenn es um Endlosschleifen geht?
Gast
#4756657
vorticon schrieb: > Warum? Weil es schneller geht als auszukommentieren! > (Ja, ich weiss, es gibt auch multi-line-Kommentare. Aber nicht in allen > Programmiersprachen, und manchmal weiss man nicht mehr, wie man die > schreibt, und und und)... Hat auch den Vorteil, dass man solche „Kommentare“ verschachteln kann. Amateursprachen wie C können das ja nicht von Haus aus. Ich nutze da aber dennoch lieber die Blockkommentarfunktion meiner IDE.
Gast
#4756669
Tasg schrieb: > Bei C macht es doch keinen Sinn, die Syntax der Sprache zu hinterfragen. > Die ganze Sprache ist unübersichtlich, unlogisch, unsicher und veraltet > - aber dagegen sehr effizient. Unübersichtlich: Wenn man die Syntax nicht versteht, ist jede Sprache unübersichtlich. Und ich empfinde C als einfach. Unlogisch: Inwiefern ist die Sprache unlogisch? Logik wird doch durch den Programmierer entwickelt. Unsicher: Eine Programmiersprache ist nicht unsicher, sondern ihre Laufzeitumgebung. Wenn du mit C einen Puffer Überlauf provozierst ist das die Schlampigkeit des Programmierer und nicht eine Unsicherheit der Sprache. Vielleicht gibt es Szenarien in denen es sogar gewollt ist, in einem Speicherbereich zu schreiben der nicht der eigene ist? (Shared Memory) Veraltet: Alt ist nicht veraltet. Ein etwas hinkendes Beispiel: Windows ist auch alt, ist Windows deshalb veraltet? Nein. C als auch Windows werden kontinuierlich weiterentwickelt bzw. standardisiert. Effizient: Ja. Gibt aber auch andere effiziente(re) Sprachen (z.B: Assembler). Und Effizienz ist auch eine Sache des Programmierer. Jeder Sprache hat Ihre Vor- und Nachteile. Durch Gebashe ohne Argumente wird eine Sprache deshalb nicht autom. schlecht.
Gast
#4756676
npn schrieb: > Hast du jetzt die "if-schleife" erfunden? > Oder warum bringst du jetzt die Zeilen, wenn es um Endlosschleifen geht? Hier geht es ja laengst nicht mehr um die while-Schleife, sondern um alles und nichts. da fand ich es passend ;) ◔͜͡◔ ~. schrieb: > Unsicher: Eine Programmiersprache ist nicht unsicher, sondern ihre > Laufzeitumgebung. Die Sprache definiert, was die Laufzeitumgebung kontrollieren kann und was nicht. So ist es in C per Sprachdefinition nicht möglich, routinemässig bei Array-Zugriffen auf gültige Index-Grenzen zu prüfen. Daher ist in diesem Sinn nicht die Laufzeitumgebung unsicher, sondern tatsächlich die Sprache. > Vielleicht gibt es Szenarien in denen es sogar gewollt ist, in > einem Speicherbereich zu schreiben der nicht der eigene ist? Eine auf Sicherheit bedachte Sprache wird das als Ausnahmefall sehen und dafür spezielle Mechanismen bereitstellen. Der Regelfall sind dann abgesicherte Zugriffe. Denn im Regelfall wird so etwas eben nicht benötigt. C ist in hohem Mass nach dem Prinzip "Schrott rein Schrott raus" konzipiert. Und es ist vom Anspruch durchdrungen, dass Programmierer perfekte Wesen sind, die keine Fehler machen. Dies darf spätestens seit dem Internet-Zeitalter als gründlich gescheitert gelten. Vielmehr müsste es darum gehen, nicht allein vom Programmierer eine sichere Programmierung zu verlangen. Sondern man sollte ihm Werkzeuge zur Verfügung stellen, die das Ausmass an Programmierfehlern so weit reduzieren, wie es jeweils sinnvoll möglich ist. C ist kein solches Werkzeug.
Gast
#4756721
A. K. schrieb: > C ist in hohem Mass nach dem Prinzip "Schrott rein Schrott raus" > konzipiert. C ist wie die Suzuki Bandit 600. Ja, sie rostet schon im Prospekt. Aber Du kriegst nirgendwo mehr Wums pro Euro. c-hater schrieb: > Der eigentliche Punkt ist aber, dass das Sprachmittel für eine > offensichtlich bedingungslose Schleife schlicht fehlt und for(;;) nur > ein sehr nicht-intuitiver Ersatz dafür ist. Eben die typische C-Lösung, > ursprünglich erzwungen dadurch, daß der Scheiß halt nix anderes als ein > Makroassembler war. Kannst Du endlich mal aufhören, jeden C-Thread mit Deinem ideologischen Scheiß voll zu müllen? Danke.
Gast
#4756740
A. K. schrieb: > So ist es in C per Sprachdefinition nicht möglich, > routinemässig bei Array-Zugriffen auf gültige Index-Grenzen zu prüfen. Und doch existieren entsprechende Funktionen zur Array Verarbeitung die auch die Länge überprüfen. https://de.wikibooks.org/wiki/C-Programmierung:_Sicherheit Ausserdem musst du in jeder Programmiersprache prüfen ob die eingegebenen Daten plausibel sind und überhaupt zur Weiterverarbeitung taugen. In diesem Schritt lässt sich auch die Länge prüfen bevor aus stdin in das Array geschrieben wird. vorticon schrieb: > Also hier die von mir haeufig benutzte Codefloskel: > > if(0) { > ... > } > > Warum? Weil es schneller geht als auszukommentieren! Ich würde da aber den Präprozessor nutzen:
Vorteil: Unterscheidet sich optisch besser vom normalen Programm, und in dem damit ausgeklammerten Teil können auch Fehler sein, die normalerweise nicht durch den Compiler gingen. Das ist vor allem praktisch, wenn man von wo anders Code einsetzt und den da drin Schritt für Schritt zum laufen bringen will. Es kommt dann nicht gleich ein Fehler, nur weil in noch nicht "scharf geschaltetem Code" z.B. eine noch fehlende Funktion aufgerufen wird. A. K. schrieb: > C ist in hohem Mass nach dem Prinzip "Schrott rein Schrott raus" > konzipiert. Schrott bleibt Schrott, auch in anderen Sprachen. Der Gewinn bei dem Prinzip "Schrott rein, Edelschrott raus" ist nicht so hoch, wie viele zu glauben scheinen. Eine Sprache, die das, was du geschrieben hast, automatisch durch das ersetzt, was du eigentlich hättest schreiben sollen, gibt es noch nicht. > Und es ist vom Anspruch durchdrungen, dass Programmierer perfekte Wesen > sind, die keine Fehler machen. Es gibt in C einige Fehler, die man in manch anderen Sprachen nicht machen kann oder nicht so leicht macht. Und es gibt Fehler, die man auch in anderen Sprachen machen kann und die dort leichter vertuscht werden können. A. K. schrieb: > ◔͜͡◔ ~. schrieb: >> Unsicher: Eine Programmiersprache ist nicht unsicher, sondern ihre >> Laufzeitumgebung. > > Die Sprache definiert, was die Laufzeitumgebung kontrollieren kann und > was nicht. So ist es in C per Sprachdefinition nicht möglich, > routinemässig bei Array-Zugriffen auf gültige Index-Grenzen zu prüfen. Wo steht denn in der Sprachdefinition, dass die Laufzeitumgebung keine Index-Grenzen prüfen darf? vmni schrieb: > Und doch existieren entsprechende Funktionen zur Array Verarbeitung die > auch die Länge überprüfen. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dieser Aussage und den Inhalten vom Link. Es geht mir um Arrays allgemein und die werden darin nicht einmal erwähnt. So gibt es in C keine Möglichkeit, einer Funktion als Parameter ein Array zu übergeben. In der Funktion ist das kein Array mehr, die Information über die Länge ist nicht mehr vorhanden. Dass der Programmierer diese Länge separat übergeben und Zugriffe zu Fuss prüfen kann ist kein gleichwertiger Ersatz dafür. > Ausserdem musst du in jeder Programmiersprache prüfen ob die > eingegebenen Daten plausibel sind und überhaupt zur Weiterverarbeitung > taugen. Selbstverständlich sollte man vom Programmierer verlangen, dass er fehlerfrei programmiert. Solange diese Strategie aber noch nicht zufriedenstellend durchsetzbar ist, sollte man immerhin etwas mithelfen, indem man ihm Werkzeuge zur Verfügung stellt, die zumindest manche Programmierfehler ausbügeln. Daher ist neben es neben der Forderung an den Programmierer, keine Fehler zu machen, trotzdem sinnvoll, zur Laufzeit zu kontrollieren, ob er wirklich keinen Fehler gemacht hat. Dort, wo das mit einfachen Mitteln möglich ist. Und das setzt eine Sprache voraus, in der das geht. Rolf M. schrieb: > Wo steht denn in der Sprachdefinition, dass die Laufzeitumgebung keine > Index-Grenzen prüfen darf? Ersetze "darf" durch "kann". C99: In 6.7.5.3.7 beispielsweise: "A declaration of a parameter as ‘‘array of type’’ shall be adjusted to ‘‘qualified pointer to type’" Es ist nur dort überhaupt möglich, wo die Längeninformation direkt als Teil des Arrays vorliegt. Mit Übergabe an eine Funktion geht diese Information verloren. Ebensowenig ist es möglich, ein Array dynamisch anzulegen und Zugriffe darauf implizit zu kontrollieren. Allgemein gesagt gibt es keinen Weg, eine Referenz auf ein Array irgendwo zu speichern, bei der die Längeninformation irgendwie als Teil der Referenz implizit erhalten bleibt. Dort, wo der ursprüngliche Name eines Arrays nicht mehr direkt verwendet wird, sind Indexgrenzen nicht mehr implizit prüfbar. Rolf M. schrieb: > Schrott bleibt Schrott, auch in anderen Sprachen. Der Gewinn bei dem > Prinzip "Schrott rein, Edelschrott raus" ist nicht so hoch, wie viele zu > glauben scheinen. Betrachte Edelschrott == kontrollierter Programmabsturz. ;-) > Eine Sprache, die das, was du geschrieben hast, > automatisch durch das ersetzt, was du eigentlich hättest schreiben > sollen, gibt es noch nicht. Es geht nicht um den do what I mean, not what I say Compiler, sondern um die Frage, was im Falle eines Falles passiert. Eine index out of bounds exception, die ein Programm abschmieren lässt, ist bei einem buffer overflow die bessere Reaktion, als seelenruhig weiter zu machen. Man kann selbstverständlich nicht jeden Programmierfehler derart ausbügeln. Aber in diesem Fall kann man es in anderen Sprachen bereits seit Äonen. In C kann man es nicht. D. I. schrieb: > wie wärs mit: > uint32_t i = 0; > for(i = 0; i <= (uint32_t) 0xFFFFFFFF; i++);
braucht auf dem µC weniger Speicher ;) A. K. schrieb: > C ist in hohem Mass nach dem Prinzip "Schrott rein Schrott raus" > konzipiert. "Wenn du eine Funktion mit Scheisse fuetterst, darfst du nicht erwarten, dass am Ende Rosen dabei rauskommen." Ganz Ehrlich: Das finde ich sogar richtig so. Der Programmierer hat sich verdammt nochmal gedanken zu machen, was er da macht. A. K. schrieb: > Sondern man > sollte ihm Werkzeuge zur Verfügung stellen, die das Ausmass an > Programmierfehlern so weit reduzieren, wie es jeweils sinnvoll möglich > ist. C ist kein solches Werkzeug. C selbst nicht, aber es gibt genug andere Werkzeuge die vor einer Menge moeglicher Fehler und Gefahren warnen. Das faengt schon bei den Warnungen des Compilers an. Gerade fuer C/C++ gibt es so viele Werkzeuge wie fuer keine andere Sprache. Man muss diese Tools aber auch nutzen wollen ! Und da scheitert es nicht an der Sprache oder den Tools, sondern faengt bei dem Programmierer selbst an, der so eingebildet ist und meint, dass er keine Fehler macht, und geht weiter ueber Fuehrungsebenen die nicht genug Zeit einraeumen um Dinge vernuenftig zu Testen. Um nur mal ein paar dieser Werkzeuge und Methoden zu nennen: - Valgrind - CppCheck - PC-Lint - Splint - Unittest - Fuzzing - Warnungen des Compilers - CLang mit seinen Sanitizer-Flags & Co. Werkzeuge sind mehr als genug vorhanden. Es fehlt aber das Bewustsein und die Bereitschaft, - sich selbst einzugestehen das man Fehler macht - diese Tools auch nutzen zu wollen ! Neben Fehlern wie einem Speicherueberlauf, sind Logikfehler (glaube ich) das viel groessere Problem (wobei man da jetzt streiten kann, ob ein Speicherueberlauf aus einem Logikfehler resultiert und damit (indirekt) auch ein Logikfehler ist). Und gerade diese beiden Fehler kann man sehr gut mit Unittests und Fuzzing finden. Ach nee, dass muesste man ja wieder wollen ! Unittests/Fuzzing und Tester/Hacker machen nichts kaputt, sie zeigen, dass es schon immer kaputt war. Solange aber Entwickler angst haben, das jemand aussenstehendes den Code besser versteht als sie selbst, und sie angst davor haben, das jemand ihr heiliges Kind anfaesst und womoeglich kaputt macht (wie man auch immer Code kaputt machen koennen sollte erschliesst sich mir nicht), und das finden und aufzeigen von Fehlern als persoenlicher Angriff gewertet wird, wird sich nie etwas andern. Der Mensch (oder besser: seine Eitelkeit und seine Einblidung, dass er das non-plus-ultra der Schoepfung ist) ist das Problem, nicht die Werkzeuge, die er geschaffen hat. Ich finde es traurig wie die Schuld immer von einem selbst auf die Sprache geschoben wird (das ist bei C so, das ist bei PHP so, und es gibt bestimmt noch einen ganzen Sack voll). Wenn ihr euch mit einem Hammer auf dem Finger haut, dann schreit ja auch keiner danach, dass man Haemmer verbieten sollte, weil soooo gefaerhlich. Entweder ihr meidet absofort den Gebrauch eines Hammers, oder ihr macht euch schlau, wie man es besser macht... oder ihr lasst alles beim alten und heult beim naechsten mal wieder. Die Schuld, dass ihr euch auf dem Finger gehauen habt, liegt aber nicht beim Werkzeug, sondern bei euch. Bei der Programmierung scheint es aber voellig normal zu sein, Fehler und Probleme, die aus der falschen Benutzung resultieren, immer auf das Tool zu schieben. Ist ja so schoen einfach und angenehm... Man selbst macht ja keine Fehler, das Tool ist einfach nur scheisse. Wenn ihr C ach so scheisse findet, dann nutzt es doch einfach nicht. Ach, ihr verdient euer Geld damit? Dann kuendigt doch einfach und sucht euch Arbeit, wo ihr C meiden koennt, Gaertner zum Beispiel. Entwickelt doch eure eigene Sprache, die ganz toll super duper fancy ist, und all die Fehler aller anderen Sprachen nicht macht... Hoert auf zu heulen und macht es besser, oder haltet doch endlich mal die Klappe. Ich bin es echt leid... Meckern und heulen ist ja so schoen einfach, aber aendern will dann doch keiner was. Muesste man ja Zeit und Arbeit investieren... Nee, da heult man lieber weiter rum und missioniert das Sprache XY ach so scheisse ist, weil man sich damit in beide Knie, den linken Fuss und den rechten Ellbogen geschossen hat... das man aber bei der Benutzung Fehler gemacht hat wird natuerlich verschwiegen, oder aber es wird schoen geredet: "Also das konnte ja keiner wissen... und deswegen ist die Sprache scheisse." Abgesehen davon, hat das alles schon lange nichts mehr mit dem Thread zu tun. So, und jetzt schmier ick mir ne Stulle, setzt mich auf den Balkon und geniesse die Sonne! A. K. schrieb: > Rolf M. schrieb: >> Wo steht denn in der Sprachdefinition, dass die Laufzeitumgebung keine >> Index-Grenzen prüfen darf? > > Ersetze "darf" durch "kann". C99: In 6.7.5.3.7 beispielsweise: "A > declaration of a parameter as ‘‘array of type’’ shall be adjusted to > ‘‘qualified pointer to type’" > > Es ist nur dort überhaupt möglich, wo die Längeninformation direkt als > Teil des Arrays vorliegt. Oder dort, wo man vom Array wieder auf die Länge kommen kann. > Mit Übergabe an eine Funktion geht diese Information verloren. > Ebensowenig ist es möglich, ein Array dynamisch anzulegen und Zugriffe > darauf implizit zu kontrollieren. Warum? Gerade bei dynamischen Arrays weiß die Laufzeitumgebung die Größe sehr wohl. Ohne das könnte man dynamischen Speicher gar nicht sinnvoll implementieren. > Allgemein gesagt gibt es keinen Weg, eine Referenz auf ein Array > irgendwo zu speichern, bei der die Längeninformation irgendwie als Teil > der Referenz implizit erhalten bleibt. Warum sollte das nicht gehen? Sowas wurde durchaus auch gemacht: https://staff.aist.go.jp/y.oiwa/FailSafeC/index-en.html > Dort, wo der ursprüngliche Name eines Arrays nicht mehr direkt verwendet > wird, sind Indexgrenzen nicht mehr implizit prüfbar. Für dich ist alles unmöglich, für das dir auf die Schnelle keine Möglichkeit einfällt, oder? Rolf M. schrieb: > Ich würde da aber den Präprozessor nutzen: > #if 0 Ich auch :) > Vorteil: Unterscheidet sich optisch besser vom normalen Programm, In einigen Editoren und IDEs wird der damit umschlossene Codeabschnitt sogar als Kommentar gehighlightet. > und in dem damit ausgeklammerten Teil können auch Fehler sein, die > normalerweise nicht durch den Compiler gingen. Man kann damit auch komplette Funktionen, globale Deklarationen, Makrodefinitionen u.v.m. auskommentieren, was mit if(0) alles nicht möglich ist. Rolf M. schrieb: > A. K. schrieb: >> C ist in hohem Mass nach dem Prinzip "Schrott rein Schrott raus" >> konzipiert. > > Schrott bleibt Schrott, auch in anderen Sprachen. Der Gewinn bei dem > Prinzip "Schrott rein, Edelschrott raus" ist nicht so hoch, wie viele zu > glauben scheinen. Das Ziel bei den "besseren" Sprachen ist es weniger, auf Schrott etwas Gutes zu machen, sondern 1. die Folgen der schrottigen Programmierung in überschaubaren Grenzen zu halten oder 2. potentiellen Schrott gar nicht erst zu ermöglichen. Punkt (1) geschieht typischerweise durch Lauffzeitprüfungen, die das Programm im Fehlerfall einfach abbrechen, bevor Schlimmeres passiert. Nur ist ein Programmabbruch nicht in allen Anwendungsfällen eine akzeptable Lösung, da "nichts tun" manchmal genauso fatal wie "das Falsche tun" ist. Punkt (2) geschieht durch restriktivere Sprachkonzepte wie bspw. - Verzicht auf Zeigerarithmetik - strengere Typprüfung - andere Programmierparadigmen wie bspw. die funktionale Programmierung, wo sich logische Programmfehler (sofern sie überhaupt syntaktisch möglich sind) oft in einer anderen, leichter zu prüfenden Fehlerart (bspw. Typfehlern) niederschlagen. Wo diese Punkte nicht anwendbar sind, weil die die einzusetzende Programmiersprache fest vorgegeben ist, kann versucht werden, mittels zusätzlicher Tools zur statischen Codeanalyse potentiellen Schrott als solchen zu erkennen und abzuweisen. Alle genannten Möglichkeiten reduzieren zwar die Wahrscheinlichkeit von Fehlern oder deren Folgen, Softwareentwicklung ganz ohne Mitdenken des Programmierers wird es aber vermutlich nie geben :) Rolf M. schrieb: > https://staff.aist.go.jp/y.oiwa/FailSafeC/index-en.html Interessantes Projekt, werde ich mir mal etwas genauer anschauen. ◔͜͡◔ ~. schrieb: > Tasg schrieb: >> Bei C macht es doch keinen Sinn, die Syntax der Sprache zu hinterfragen. >> Die ganze Sprache ist unübersichtlich, unlogisch, unsicher und veraltet >> - aber dagegen sehr effizient. > > Unübersichtlich: Wenn man die Syntax nicht versteht, ist jede Sprache > unübersichtlich. Und ich empfinde C als einfach. Funktionszeiger. A. K. schrieb: >> Vielleicht gibt es Szenarien in denen es sogar gewollt ist, in >> einem Speicherbereich zu schreiben der nicht der eigene ist? > > Eine auf Sicherheit bedachte Sprache wird das als Ausnahmefall sehen und > dafür spezielle Mechanismen bereitstellen. Der Regelfall sind dann > abgesicherte Zugriffe. Denn im Regelfall wird so etwas eben nicht > benötigt. Stichwort "unsafe block" in C# oder Rust. ◔͜͡◔ ~. schrieb: > Veraltet: Alt ist nicht veraltet. Ein etwas hinkendes Beispiel: > Windows ist auch alt, ist Windows deshalb veraltet? Nein. > C als auch Windows werden kontinuierlich weiterentwickelt bzw. > standardisiert. Inwiefern wurde C seit Ansi-C (1989) weiterentwickelt? Man hat ein paar nette und nützliche Dinge hinzugefügt, aber das wars schon. Kein Vergleich zu anderen Sprachen oder gar zu Windows. A. K. schrieb: > Dies darf spätestens seit dem Internet-Zeitalter als gründlich > gescheitert gelten. Vielmehr müsste es darum gehen, nicht allein vom > Programmierer eine sichere Programmierung zu verlangen. Sondern man > sollte ihm Werkzeuge zur Verfügung stellen, die das Ausmass an > Programmierfehlern so weit reduzieren, wie es jeweils sinnvoll möglich > ist. C ist kein solches Werkzeug. Ich verstehe bis heute nicht wie man sicherheitskritische Software wie OpenSSL heutzutage in C schreiben kann. Mit C fliegt man früher oder später gehörig auf die Schnauze, egal wie sorgfältig man versucht zu sein. Kaj G. schrieb: > Ich finde es traurig wie die Schuld immer von einem selbst auf die > Sprache geschoben wird (das ist bei C so, das ist bei PHP so, und es > gibt bestimmt noch einen ganzen Sack voll). ? So einfach ist es nicht. Programmiersprachen sind nicht für gottgleiche Wesen geschaffen worden sondern für Menschen. Eine Maschine die durch einen sehr einfachen Bedienfehler großen Schaden anrichtet, hat das Ziel verfehlt, menschgerecht bedienbar zu sein. Man kann einem Menschen schwer vorwerfen, ein Mensch zu sein. Kaj G. schrieb: > Um nur mal ein paar dieser Werkzeuge und Methoden zu nennen: > - Valgrind > - CppCheck > - PC-Lint > - Splint > - Unittest > - Fuzzing > - Warnungen des Compilers > - CLang mit seinen Sanitizer-Flags & Co. MISRA-C hast du noch vergessen. Es ist unglaublich, welch ein Aufwand betrieben wird um C sicher zu machen. Lieber kämpft man 40 Jahre weiter mit so einer Sprache, anstatt das man mal ein Werkzeug nutzt, dass die gewünschte Sicherheit von selbst garantiert und Mechanismen bietet diese explizit auszuschalten. Ist das schon Dekadenz?
Gast
#4757073
Rolf M. schrieb: > Der ursprüngliche Sinngehalt von while und for ist erstmal die > wiederholte Ausführung eines Stück Code. Da man diese Wiederholung meist > an eine Bedingung knüpfen möchte... Genau umgekehrt wird ein Schuh draus. Der ursprüngliche Sinngehalt aller derartiger Schlüsselwörter in einer Programmiersprache ist das Behandeln einer Bedingung. Das ist für do..while, while.. und if eben die logische Bedingung und für for die gleichartige Behandlung mehrere Variablen etc. Nochmal zum Mitschreiben: Es sind Schlüsselwörter, die zum bedingten Ausführen von irgendwas in der Sprache benötigt werden. So herum. Versuche doch mal, dir ein if vorzustellen ohne eine Bedingung ("Da man diese Wiederholung MEIST an eine Bedingung knüpfen möchte.."). Siehst du? Nix da von wegen "meist" - sonst kommt Mumpitz dabei heraus: 'if' ohne eine Bedingung ist so ein Mumpitz. Nochwas: Rolf M. schrieb: > Ist für dich sowas wie: > if (bedingung) > goto sprungziel; > auch eine entartete Verwendung von goto Hast du das Denken verlernt? Das was du da grad geschrieben hast, ist unlogisch. Die korrekte Generalform in C ist
und du versuchst hier grad, mit Krampf ein if (bedingung).. als eine Variante von goto umzudeuten. Was soll das? W.S.
Gast
#4757130
◔͜͡◔ ~. schrieb: > Unübersichtlich: Wenn man die Syntax nicht versteht, ist jede Sprache > unübersichtlich. Und ich empfinde C als einfach. Was du empfindest, ist deine Gewöhnungssache. Tatsächlich ist C unübersichtlich. Warum? Weil in C extrem an menschlich lesbaren Schlüsselwörtern gespart wurde und stattdessen mit sonstigen Satzzeichen in unterschiedlichster Kombination gearbeitet wird. Beispiel gefällig? * *A */ X*A X**A A* Andere Programmiersprachen sind da wesentlich übersichtlicher, da von hause aus besser lesbar. Sowas wie begin und end versteht selbst ein totaler Laie auf Anhieb. > Unlogisch: Inwiefern ist die Sprache unlogisch? Logik wird doch durch > den Programmierer entwickelt. Nö. Manche Sprachen sind tatsächlich logisch aufgebaut (wie Pascal oder Algol) und C ist eben nicht logisch aufgebaut, sondern diktatorisch. So nach dem Motto "hier wird das eben so gemacht, basta!" Beispiel: warum wurde das Gleichheitszeichen als Zuordnungsoperator mißbraucht, wo doch seit Erfindung der Mathematik selbiges als Gleichheitszeichen bereits vergeben ist und an allen Ecken bei C zusammengesetzte Zeichen üblch sind? Fehlentscheidung! Und die zieht weiteren Mumpitz nach sich, wie z.B. A==B Oder warum muß der Ausdruck nach if denn in eine Klammer? Es gibt doch gar nichts zu klammern! bei einem Term (A+B)*C ist klar, daß hier Klammern sein müssen, sonst ginge die Rechnung falsch. Aber wozu bei einem if ? Bloß, um sowas wie ein then zu vermeiden? Oder wozu bei
die leeren Klammern, wo doch von vornherein feststeht, daß die betreffenden Funktionen gar keine Argumente benötigen? Wenn man die Adresse einer Funktion benötigen würde, dann hätte man das auch per @CharAvailable oder @GetChar implementieren können. Gleiches hätte gelten können für die Adresse von Variablen, das hätte dann einige & wegrationalisiert, was der Lesbarkeit förderlich wäre, denn & ist ja bereits anderweitig belegt. Wurde aber verschlampt. Das sind nur einige Beispiele von Unlogik in C, die durch einen unlogischen Grundentwurf dieser Sprache verursacht wurden - und nie beseitigt wurden. > Unsicher: Eine Programmiersprache ist nicht unsicher, sondern ihre > Laufzeitumgebung. Wenn du mit C einen Puffer Überlauf provozierst ist > das die Schlampigkeit des Programmierer und nicht eine Unsicherheit der > Sprache. Vielleicht gibt es Szenarien in denen es sogar gewollt ist, in > einem Speicherbereich zu schreiben der nicht der eigene ist? (Shared > Memory) Ja, die ubiquitären Pufferüberläufe auf dem Stack. Seit Jahrzehnten ein beliebtes Tor für Viren. Aber das ist es nicht, was C unsicher macht. Es ist die immanente Unlogik dieser Sprache. Ganz viele Programmierer haben heftige Schwierigkeiten, das auszudrücken, was sie eigentlich bezwecken wollen. Formuliere doch mal ein const array von Zeigern, die jeweils auf verschiedene const arrays von irgendwelchen Daten oder auf Funktionen zeigen. Ist mangels dedizierter Typdeklarationen ein Stück Hochtrapez-Turnerei, fehleranfällig und unleserlich. Die Sprache macht es den Programmierern schwer, da sie keinerlei Sauberkeit kennt. Da wird lustig zwischen Typdefinitionen, Variablendeklarationen und Code gewuselt, ohne selbige sauber zu trennen, selbst Konstantendefinitionen lassen sich nur per Präprozessor - also außerhalb der eigentlichen Programmiersprache erledigen. Man vergleiche mal mit Pascal: const var type label jaja, wenn eine Sprache von vornherein ein bissel für Ordnung sorgt, dann kommt auch mehr an Sicherheit dabei heraus. > Veraltet: Alt ist nicht veraltet. Ein etwas hinkendes Beispiel: > Windows ist auch alt, ist Windows deshalb veraltet? Nein. > C als auch Windows werden kontinuierlich weiterentwickelt bzw. > standardisiert. Ja, C ist tatsächlich veraltet. Es kennt sehr vieles nicht, was mittlerweile dringend benötigt wird, weil sich die Welt inzwischen weitergedreht hat. Also z.B. Objektorientierung, echte weiterführende Datentypen, Strings, Exceptions - um nur ein paar zu erwähnen. Den Treppenwitz mit sowas wie "uint32_t" und Konsorten, die erstens unleserlich sind und zweitens überhaupt nicht im Compiler verankert sind, sondern per Headerdatei auf das alte schlichte unsigned long int zurückgeführt werden, bevor der eigentliche Compiler sie zu fressen kriegt, kenne wir ja zur Genüge. Ist eben auch Mumpitz. Aber warum? Nun, weil die eingefleischten C-Leute nicht mehr fähig sind, irgendwelche echten Neuerungen in die Sprache einzuführen. Das ist zugegebenerweise auch schwierig, da der ursprüngliche Sprachentwurf eben zu unlogisch war, deshalb an zu vielen Stellen ein "das ist hier eben so!" steht und damit jede Neuerung mit dem Aufbrechen alten Unfugs verbunden wäre. Kurzum: C is nicht mehr renovierungsfähig. Man kann damit leben, in vielen Gebieten wie µC-Programmierung muß man das auch mangels Tools für andere Sprachen und C reicht eigentlich auch für recht vieles völlig aus, aber eine wirklich gute Programmiersprache ist C wahrlich nicht. > Effizient: Ja. Gibt aber auch andere effiziente(re) Sprachen (z.B: > Assembler). Und Effizienz ist auch eine Sache des Programmierer. Ja, beipflicht. Man kann in C durchaus effizient und leserlich schreiben, aber das gilt auch für andere Programmiersprachen genauso - sofern selbige kein interpretatives Laufzeitsystem erfordern, sondern echten Maschinencode erzeugen. W.S.
Gast
#4757134
> Christopher C. schrieb: > Inwiefern wurde C seit Ansi-C (1989) weiterentwickelt? Man hat ein paar > nette und nützliche Dinge hinzugefügt, aber das wars schon. Kein > Vergleich zu anderen Sprachen oder gar zu Windows. C11 ersetzt C99. Inwiefern die Änderungen einen Fortschritt darstellen... Man mag die Frage mal rumdrehen: Braucht es einen Fortschritt? Oder gibt es derzeit keinen Verbesserungsbedarf für C? Ich glaube eher nicht. > A.K. schrieb: Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dieser Aussage und den Inhalten vom Link. Es geht mir um Arrays allgemein und die werden darin nicht einmal erwähnt Strings als Array werden behandelt. Alternativ dieser Link: http://openbook.rheinwerk-verlag.de/c_von_a_bis_z/027_c_sicheres_programmieren_001.htm Und schon heute gibt es genug Technik um Fehlern seitens des Programmierer auszumerzen. Als Beispiel sei hier mal das NX-Bit genannt. Es verhindert das ein Prozess ausführbare Daten in den hinter sich liegenden Speicherbereich schreibt der für Nutzdaten reserviert ist. Und generell, man entwickelt ja nicht eine Software und "schmeißt Sie dann mal auf den Markt", sondern testet vorher ausgiebig. Und schon da sollte auf entsprechende Sachen wie Pufferüberläufe, fehlerhafte Eingaben getestet werden. Sollte da doch ein Fehler durchrutschen, kommt ins fertige Produkt und wird von jemand drittes entdeckt und missbraucht, kann man nur sagen: Belastend für den Programmierer. So schnell wie's geht ausbessern und weiterleben. Je sicherer das Zielsystem werden muss, desto länger und intensiver die Tests. > Christopher C. schrieb: > Stichwort "unsafe block" in C# oder Rust. Wir reden hier von C und du konterst plötzlich mit C# und irgendeiner anderen Programmiersprache? Wenn du das anders meintest, wärs auch schön wenn du ein paar Worte dazu verlierst statt einfach nur 2 Namen in den Raum zu werfen. @W.S.: Ich bin verwundert, dass ausgerechnet ein Pascal-Fan wie du hier die Verwendung von Goto so vehement propagiert, dazu noch in einem Anwendungsfall, bei dem man problemlos auch mit strukturierten Sprachelementen zu Ziel kommt. Was soll denn der Herr Wirth von dir denken, wenn er deine Ausführungen hier liest? ;-) Mit der Einführung der strukturierten Programmierung wurde Goto zunächst komplett verteufelt. Irgendwann hat man eingesehen, dass bei manchen Dingen – wie bspw. bei der Fehlerbehandlung mit vielen Prüfbedingungen – der Einsatz von Goto die Verschachtelungstiefe von If-Anweisungen reduzieren und somit zur Übersichtlichkeit beitragen kann. Dazu werden aber nur Vorwärtssprünge benötigt. Rückwärtssprünge mit Goto gelten nach wie vor als böse¹. Und jetzt kommst du, und empfiehlst, Goto gerade auch (oder sogar ausschließlich?) für Rückwärtssprünge zu verwenden. Dir ist schon klar, dass du mit dieser Idee allein auf weiter Flur stehst? Nur so aus Interesse: Wie würdest du eine Schleife schreiben, die ihre Abbruchbedingung in der Mitte hat? Also bspw. so etwas:
Wann man das, was du bisher geschrieben hast, konsequent weiterführt, müsste diese Schleife bei dir so aussehen (da es in selbstgebastelten Goto-Schleifen ja kein Break gibt):
Damit haben wir zwei überkreuzende Goto-Sprünge, also genau das, was gemeinhin als Spaghetticode bezeichnet wird. Spätestens, wenn zwei Schleifen dieses Typs ineinandergeschachtelt werden, ist das Chaos perfekt :) ————————————— ¹) Übrigens hat auch MISRA genau diese Entwicklung durchgemacht: Früher waren Gotos generell verboten, heute gilt das strikte Verbot nur noch für Rückwärtssprünge. Ich habe nicht den Eindruck, daß es den Diskutanten in diesem Thread bislang sonderlich auf sachliche Argumente angekommen wäre. Das ist bei Programmiersprachenflamewars auch unnötig, denn da hat ja prinzipbedingt jeder recht. Und zwar ausschließlich. @Rufus: Da kam schon Information rüber. Dieser Ansatz war mir unbekannt: Yalu X. schrieb: > Rolf M. schrieb: >> https://staff.aist.go.jp/y.oiwa/FailSafeC/index-en.html > > Interessantes Projekt, werde ich mir mal etwas genauer anschauen. Christopher C. schrieb: > Ich verstehe bis heute nicht wie man sicherheitskritische Software wie > OpenSSL heutzutage in C schreiben kann. Na in welcher Sprache denn sonst? C-Code kann man praktisch in allem anderen relativ einfach einbinden, egal ob Java, .net, Python, u.s.w. in allen Versionen. Welche andere Sprache bietet das so? Ich glaube auch nicht, dass man eine bessere Fehlerfreiheit bekommt, wenn man für ein Dutzend Sprachen ein Dutzend separate SSL-Implementationen schreibt, die dann alle separat gepflegt werden müssen. W.S. schrieb: > Nochmal zum Mitschreiben: Es sind Schlüsselwörter, die zum bedingten > Ausführen von irgendwas in der Sprache benötigt werden. So herum. Nö. Wenn jemand mir sagt, dass er for nutzen möchte, ist das erste, was mir in den Sinn kommt nicht: "Der will etwas bedingt ausführen", sondern "der will etwas in einer Schleife ausführen". > Versuche doch mal, dir ein if vorzustellen ohne eine Bedingung ("Da > man diese Wiederholung MEIST an eine Bedingung knüpfen möchte.."). Im Gegensatz zu dir habe ich nicht von if gesprochen, sondern nur von for und while. Das sind Schleifenkonstrukte. W.S. schrieb: > ◔͜͡◔ ~. schrieb: >> Und ich empfinde C als einfach. > > Was du empfindest, ist deine Gewöhnungssache. Tatsächlich ist C > unübersichtlich. So kann man sich die Welt auch einfach machen: Die Meinung anderer als persönliches Gefühl und die eigene einfach als Tatsache hinstellen. > Warum? Weil in C extrem an menschlich lesbaren > Schlüsselwörtern gespart wurde und stattdessen mit sonstigen Satzzeichen > in unterschiedlichster Kombination gearbeitet wird. > Beispiel gefällig? * *A */ X*A X**A A* > Andere Programmiersprachen sind da wesentlich übersichtlicher, da von > hause aus besser lesbar. Und doch hat ein Großteil der modernen Sprachen viele dieser Syntaxelemente übernommen. > Sowas wie begin und end versteht selbst ein totaler Laie auf Anhieb. Programmieren besteht nicht nur aus dem Verstehen von ein paar Schlüsselwörtern. Der wesentlich schwierigere Teil ist bei allen Sprachen erforderlich. Daher sehe ich es nicht als besonderen Vorteil an, wenn ein totaler Laie ein paar mehr Syntaxelemente versteht. >> Unlogisch: Inwiefern ist die Sprache unlogisch? Logik wird doch durch >> den Programmierer entwickelt. > > Nö. Manche Sprachen sind tatsächlich logisch aufgebaut (wie Pascal oder > Algol) und C ist eben nicht logisch aufgebaut, sondern diktatorisch. > So nach dem Motto "hier wird das eben so gemacht, basta!" Was ist das denn für ein Quatsch? Das gilt doch für alle Sprachen. Sie haben Regeln, an die man sich zu halten hat. Diktatorisch ist das immer. > Beispiel: > warum wurde das Gleichheitszeichen als Zuordnungsoperator mißbraucht, wo > doch seit Erfindung der Mathematik selbiges als Gleichheitszeichen > bereits vergeben ist und an allen Ecken bei C zusammengesetzte Zeichen > üblch sind? Da hast du wohl "unlogisch" mit "unintuitiv" verwechselt. Letzteres ist C an eigigen Stellen durchaus. > Fehlentscheidung! Und die zieht weiteren Mumpitz nach sich, > wie z.B. A==B Wer hat denn festgelegt, dass man in der Programmierung Symbole ausschließlich im mathematischen Sinne nutzen darf? Hast du mal eine Sprache parat, bei der das Gleichheitszeichen nicht "mißbraucht" wird? In Pascal z.B. wird es für den Vergleich eingesetzt, was genauso wenig dem mathematischen Sinn entspricht wie eine Zuweisung. > Oder warum muß der Ausdruck nach if denn in eine Klammer? Es gibt doch > gar nichts zu klammern! > bei einem Term (A+B)*C ist klar, daß hier Klammern sein müssen, sonst > ginge die Rechnung falsch. Aber wozu bei einem if ? Bloß, um sowas wie > ein then zu vermeiden? Was ist daran unlogisch? Umgekehrt könnte man auch fragen, warum man in Pascal extra ein Schlüsselwort then braucht. Bloß, um sowas wie Klammern zu vermeiden? Wie kommst du auf die Idee, ein then in einer if-Anweisung sei der gottgegebene Weg, von dem niemals je abgewichen werden darf? > Oder wozu bei > if (CharAvailable()) c = GetChar(); > die leeren Klammern, wo doch von vornherein feststeht, daß die > betreffenden Funktionen gar keine Argumente benötigen? Die Klammern mit den Argumenten dazwischen nach dem Identifier zeigen unmissverständlich, dass die Funktion aufgerufen werden soll. Wenn man keine Argumente zu übergeben hat, steht zwischen den Klammern eben nichts. Finde ich völlig logisch und auf jeden Fall besser, als wenn da einfach nur ein Name stünde, ohne irgendetwas, das zeigt, was denn mit damit überhaupt zu tun ist. > Die Sprache macht es den Programmierern schwer, da sie keinerlei > Sauberkeit kennt. Da wird lustig zwischen Typdefinitionen, > Variablendeklarationen und Code gewuselt, ohne selbige sauber zu > trennen, selbst Konstantendefinitionen lassen sich nur per Präprozessor > - also außerhalb der eigentlichen Programmiersprache erledigen. Ja, das fehlt tatsächlich. > Den Treppenwitz mit sowas wie "uint32_t" und Konsorten, die erstens > unleserlich sind und zweitens überhaupt nicht im Compiler verankert > sind, sondern per Headerdatei auf das alte schlichte unsigned long int > zurückgeführt werden, bevor der eigentliche Compiler sie zu fressen > kriegt, kenne wir ja zur Genüge. Was ist an uint32_t unleserlich? Und warum muss das unbedingt ein eigenes Schlüsselwort bekommen? Welchen Vorteil hätte das, außer dass älterer Code, der selbst einen solchen Namen definiert, inkompatibel dazu wird? So kann man dieses zusätzliche Feature über einen Header einbinden, wenn man es braucht und weglassen, wenn nicht. Welchen Nachteil hat es denn?
Gast
#4757296
Yalu X. schrieb: > Ich bin verwundert, dass ausgerechnet ein Pascal-Fan wie du Yalu! Du solltest hier nicht so tun, als wärest du so ein grüner Hase wie du es gerade tust. Abgesehen davon bin ich überhaupt kein Fan. Weder von Pascal, noch von C noch von sonstwas. Ich habe allerdings eine Meinung zu all diesem Kruscht und benutze selbigen je nachdem, was tatsächlich Sinn macht. Allerdings habe ich den inneren Anspruch auf sauberen und sozusagen "biederen" Code (egal in welcher Programmiersprache). Dazu gehört, daß man eben keine grandiosen Husarenstücke schreibt, auf schwer nachvollziehbare Konstrukte verzichtet und auf den vigilanten Ge- oder besser Mißbrauch von Sprachelementen verzichtet. Wer if und else hinschreiben kann, braucht keinen Fragezeichenoperator. Den Kommaoperator braucht man auch bloß nicht. Entartete Konstrukte a la for(;;) braucht auch keiner. Selbst break ist in fast allen Fällen (außer switch/case) herzlich überflüssig. Dafür ist Klammerung in Ausdrücken fast immer ein Gewinn an Lesbarkeit, weil es eigentlich eine Zumutung ist, Vorrangregeln zu pauken. Eigentlich weißt du das alles selbst. Also tu nicht so! Und was dein Einwand wegen einer Abbruchbedingung inmitten einer Schleife betrifft: Jede Schleife würde sich so umstellen lassen, daß man genau dieses nicht braucht - es sei denn, man hat ein Problem, das dediziert nach einem goto verlangt. Ist aber eher selten. Nochwas: Diese hirnrissige Absolutfurcht vor dem unheiligen Goto stammt aus der Zeit, wo jeder µC-Bursche zu allerest BASIC konnte und deshalb mit goto wesentlich geübter war als mit strukturiertem Programmieren. Die Zeit ist aber vorbei und all die obsolete Polemik aus jener Zeit ebenso. Und nochwas, nicht an dich selbst: Mir ist es eigentlich auch zu doof, auf Einwürfe wie "Was ist an uint32_t unleserlich?" näher einzugehen. Sowas IST unleserlich, genauso wie for(;;) - sonst hätte der TO hier nicht nachgefragt. Abgesehen davon ist uint32_t herzlich überflüssig, ein dword oder unsigned long int hätte es auch getan. Vielleicht sollte man Leuten, die sowas fragen, mal 'cardinal' vor die Nase setzen. Also, was ist denn unleserlich an cardinal, he? W.S.
Gast
#4757303
Noch ein Nachtrag: siehe "Beitrag "Aus einer while Schleife springen"; Da kann man mal sehr schön sehen, wie sich Leute in sich selbst verstricken, wenn sie mit sowas wie while(1) herumhantieren, ohne wirklich irgend einen Durchblick zu haben. W.S. Rolf M. schrieb: > Christopher C. schrieb: >> Ich verstehe bis heute nicht wie man sicherheitskritische Software wie >> OpenSSL heutzutage in C schreiben kann. > > Na in welcher Sprache denn sonst? C-Code kann man praktisch in allem > anderen relativ einfach einbinden, egal ob Java, .net, Python, u.s.w. in > allen Versionen. Welche andere Sprache bietet das so? > Ich glaube auch nicht, dass man eine bessere Fehlerfreiheit bekommt, > wenn man für ein Dutzend Sprachen ein Dutzend separate > SSL-Implementationen schreibt, die dann alle separat gepflegt werden > müssen. C++, Go und Rust können C-ABI kompatible Funktionen erstellen, die lassen sich dann von allerhand anderen Sprachen benutzen. Das ist heutzutage kein Argument mehr. Gut damals, gabs nur C++, aber das wäre schon ein riesiger Fortschritt zu C (Typsicherheit, Arrays mit Bounding checks...). W.S. schrieb: > Wer if und else hinschreiben kann, braucht keinen Fragezeichenoperator. Der Fragezeichenoperator ist schon sinnvoll, weil er einiges an redundanter Schreiberei einsparen helfen kann. Willkürliches dahingetippseltes Beispiel:
Ohne Fragezeichenoperator sähe das so aus:
Da steht also zweimal das gleiche. Man muss sich vor Augen führen: C ist keine Programmiersprache, die dafür da ist, das Programmieren zu erlernen. C ist eine Programmiersprache, die dafür da ist, Ziele zu erreichen. Und mit ihren Freiheiten auch viel Verantwortung seitens des Nutzers mit sich bringt. W.S. schrieb: > Und nochwas, nicht an dich selbst: > Mir ist es eigentlich auch zu doof, auf Einwürfe wie "Was ist an > uint32_t unleserlich?" näher einzugehen. Hätte ich auch nicht anders erwartet. Wie oben schon geschrieben, erklärst du einfach deine Meinung zur unumstößlichen Tatsache, in dem Irrglaube, dass damit eine Begründung überflüssig wird. > Abgesehen davon ist uint32_t herzlich überflüssig, ein dword oder > unsigned long int hätte es auch getan. Du hast offenbar nicht verstanden, wozu die fixed-width-Integers überhaupt eingeführt wurden. unsigned long int ist auf manchen Plattformen 64 Bit breit, und "dword" ist eine prozessorspezifische Bezeichnung. Und wie "dword" oder "unsigned long int" leserlicher für einen 32-Bit-Typ sein soll als eine Bezeichnung in der die Zahl 32 auch tatsächlich enthalten ist, wird wohl dein Geheimnis bleiben. W.S. schrieb: > Noch ein Nachtrag: > > siehe > "Beitrag "Aus einer while Schleife springen" > > Da kann man mal sehr schön sehen, wie sich Leute in sich selbst > verstricken, wenn sie mit sowas wie while(1) herumhantieren, ohne > wirklich irgend einen Durchblick zu haben. Wie überraschend, dass jemand, der keinen Durchblick hat, sein Problem nicht versteht. Und was hat das mit while (1) zu tun? Inwiefern wäre das mit deinem goto-Konstrukt anders gewesen? ◔͜͡◔ ~. schrieb: >> Christopher C. schrieb: >> Inwiefern wurde C seit Ansi-C (1989) weiterentwickelt? Man hat ein paar >> nette und nützliche Dinge hinzugefügt, aber das wars schon. Kein >> Vergleich zu anderen Sprachen oder gar zu Windows. > C11 ersetzt C99. > Inwiefern die Änderungen einen Fortschritt darstellen... Man mag die > Frage mal rumdrehen: Braucht es einen Fortschritt? Oder gibt es derzeit > keinen Verbesserungsbedarf für C? Ich glaube eher nicht. "Braucht es Fortschritt?". Nun, du kannst gerne wieder ein Leben in einer Höhle führen, ohne fließendes Wasser und ein warmes Bett. Nein mal im Ernst, was soll so eine Frage in der Informationstechnik? C ist inzwischen 40 Jahre alt, da gibt es so einiges was man heutzutage anders macht. Mir ist keine Sprache bekannt die in den letzten 20 Jahren erfunden wurde und keine Typsicherheit bietet. Genauso sieht es aus mit Templates/Generics aus. etc. etc. Aha und was macht C11 grundsätzlich anders als C99 oder C89? Das Gremium macht bewusst keine großen Änderungen. Nun zu behaupten C11 sei eine "Weiterentwicklung" von C99 ist eher ein Witz. ◔͜͡◔ ~. schrieb: >> Christopher C. schrieb: >> Stichwort "unsafe block" in C# oder Rust. > Wir reden hier von C und du konterst plötzlich mit C# und irgendeiner > anderen Programmiersprache? > Wenn du das anders meintest, wärs auch schön wenn du ein paar Worte dazu > verlierst statt einfach nur 2 Namen in den Raum zu werfen. Also bitte, was soll eigentlich dieser Tonfall? Du musst meine Aussage schon im richtigen Kontext interpretieren und das darüber liegende Zitat miteinbeziehen. Schau mal hier: Christopher C. schrieb: > A. K. schrieb: >>> Vielleicht gibt es Szenarien in denen es sogar gewollt ist, in >>> einem Speicherbereich zu schreiben der nicht der eigene ist? >> >> Eine auf Sicherheit bedachte Sprache wird das als Ausnahmefall sehen und >> dafür spezielle Mechanismen bereitstellen. Der Regelfall sind dann >> abgesicherte Zugriffe. Denn im Regelfall wird so etwas eben nicht >> benötigt. > > Stichwort "unsafe block" in C# oder Rust. Darüberhinaus ist es so schwer "rust unsafe block" zu googeln, wenn man sowieso vorm PC sitzt? https://doc.rust-lang.org/book/unsafe.html Um es zusammenzufassen, geht es um einen Scope, in dem man all die Schweinerein, wie in einen fremden Addressraum zu schreiben etc., erlaubt sind. Ansonsten ist sowas untersagt und endet mit einer Fehlermeldung des Kompilers. W.S. schrieb: > Was du empfindest, ist deine Gewöhnungssache. Tatsächlich ist C > unübersichtlich. Warum? Weil in C extrem an menschlich lesbaren > Schlüsselwörtern gespart wurde und stattdessen mit sonstigen Satzzeichen > in unterschiedlichster Kombination gearbeitet wird. > Beispiel gefällig? * *A */ X*A X**A A* > Andere Programmiersprachen sind da wesentlich übersichtlicher, da von > hause aus besser lesbar. Sowas wie begin und end versteht selbst ein > totaler Laie auf Anhieb. Genau deshalb finde ich C gegenüber Pascal wesentlich übersichtlicher. Weil nicht soviel Buchstabenballast das Wesentliche überdeckt. Buchstaben sind in C bis auf wenige Ausnahmen (if, while, for..)für Typen und Namen vorgesehen, strukturiert wird mit anderen Zeichen. Diese deutlich sichtbare Trennung zwischen Struktur und Inhalt erleichtert mir das Lesen wesentlich. Ein Quelltext ist nicht für totale Laien gedacht, sondern für Programmierer und Compiler. Dass ein '{' für den Beginn eines Blocks steht und '}' für das Ende, ist ja nun wirklich nicht schwer zu lernen. Wenn es dir mit vielen 'begin' und 'end' lieber ist, brauchst du nur #define begin { #define end } an den Anfang setzen und der C-Compiler versteht auch deine Lieblingsschreibweise. C ist eben nicht diktatorisch, sondern erlaubt mehr Freiheiten als jede andere Sprache. > Oder warum muß der Ausdruck nach if denn in eine Klammer? Es gibt doch > gar nichts zu klammern! > bei einem Term (A+B)*C ist klar, daß hier Klammern sein müssen, sonst > ginge die Rechnung falsch. Aber wozu bei einem if ? Bloß, um sowas wie > ein then zu vermeiden? '()' sind 2 Anschläge weniger als 'then' und besser als Strukturierung erkennbar. Aber auch für dieses Problem von dir gibt es eine Lösung: #define IF if( #define THEN )
Gast
#4757377
Ich finde es gut, dass ihr Ueberzeugungen habt! Da sag noch einer, die Jugend sei unpolitisch. Aber mal was inhaltliches: Klar ist C ein Dinosaurier, wenn man es heute neu erfinden wuerde, saehe das ganz anders aus. Aber dass es nach wie vor so verbreitet ist, ist - glaube ich - nicht hauptsaechlich die Faulheit nichts neues lernen zu wollen. Es ist einfach von Vorteil, Code zu haben, der auf x dutzend verschiedenen Plattformen kompilierbar ist, und es ist von Vorteil, eine Sprache zu benutzen, deren Eigenschaften (einschliesslich deren Schwaechen) bekannt sind. Dennoch muss man festhalten: effizienter Code muss nicht in C geschrieben sein, er muss noch nicht mal kompilierbar sein. Ich programmiere mittlerweile fast nur in Matlab - und die meisten Sachen, die ich so programmiere, waeren in C nicht nennenswert schneller! (Abgesehen davon braeuchte man in C ohne Uebertreibung fuer vieles 100-1000x so viele Codezeilen). Das heisst, alles hat seinen Platz, manches aber hat seinen Platz im Kindergarten. Wenn while(1) praktisch ist, dann ist das doch prima. Wenn du das entartet nennst, dann bist du eben der Sklave von C99. Ich mach mir lieber Programmierkonstrukte zunutze, wie es mir gerade praktisch scheint.
Gast
#4757418
Rufus Τ. F. schrieb: > Der Fragezeichenoperator ist schon sinnvoll, weil er einiges an > redundanter Schreiberei einsparen helfen kann. Ist dir DAS etwa wichtiger als der Rest der Welt? Mir nicht. Viel wichtiger ist Lesbarkeit - insbesondere dann, wenn man nach jahren an seinen eigenen Code nochmal ran muß oder wenn man Zeugs von anderen übernehmen oder korrekturlesen muß. Tipparbeit einsparen zu wollen, halte ich für das Verkehrteste auf dieser Welt. Aber genau dieses blöde Argument hört man von überall, auch von Leuten, die sich in BlablaInitStructur.XYZ &= ~(EllenlangerBezeichner_mask); ergehen. Welch Irrsinn. Oh nein, es geht hier nicht um's Ergonomische, sondern um ganz andere Dinge aus der nichttechnischen Welt. Aber dieses Thema hatte wir schon x-mal. Frag dich also lieber mal, warum hier der TO seine Frage überhaupt gestellt hat. W.S. W.S. schrieb: > Viel wichtiger ist Lesbarkeit - insbesondere dann, wenn man nach jahren > an seinen eigenen Code nochmal ran muß oder wenn man Zeugs von anderen > übernehmen oder korrekturlesen muß. C-Code ist lesbar. Wenn man damit arbeitet. Ich habe keine Probleme damit, 20 Jahre alten Code von mir zu lesen oder zu überarbeiten. Damit verdiene ich mir mein Brot. Nochmal: C ist keine Sprache, die dafür gedacht ist, Programmieranfängern das Programmieren nahezubringen, oder Leuten beim Vermeiden von Fehlern zu helfen. Wer so etwas braucht, soll etwas anderes nehmen. Vielleicht ist auch nicht jeder gleichermaßen dafür geeignet, als Programmierer/Softwareentwickler o.ä. zu arbeiten? C ist ein anspruchsvolles Werkzeug, das Übung und Erfahrung erfordert, um es beherrschen zu können. W.S. schrieb: > Tipparbeit einsparen zu wollen, halte ich für das Verkehrteste auf > dieser Welt. Im von mir gebrachten Beispiel wird fehlerträchtige Redundanz eingespart. Soll nämlich der Code irgendwann überarbeitet werden, müsste dringend darauf geachtet werden, die beiden Zuweisungszeilen gleichermaßen zu bearbeiten. Geschieht das nicht, kann das ... interessante Effekte haben.
Gast
#4757493
Im Qt Framework gibt es das "forever" Makro. Wer while() und for() für Endlosschleifen doof findet, kann es ja mit so einem Makro machen. W.S. schrieb: > Rufus Τ. F. schrieb: >> Der Fragezeichenoperator ist schon sinnvoll, weil er einiges an >> redundanter Schreiberei einsparen helfen kann. > > Ist dir DAS etwa wichtiger als der Rest der Welt? > > Mir nicht. > > Viel wichtiger ist Lesbarkeit Redundanter Code ist (fast) immer schlecht, gerade auch im Hinblick auf die Lesbarkeit. Nehmen wir das obige Beispiel von Rufus:
Ich brauche mindestens 3 Sekunden, um zuverlässig zu erkennen, dass in beiden Zweigen etwas demselben Objekt (in diesem Fall einem bestimmten Array-Element innerhalb einer Struktur) zugwiesen wird. Der Ausdruck auf der linken Seite des Zuweisungsoperators könnte aber auch komplizierter sein, dann dauert es entsprechend länger. Mit dem ?:-Operator besteht dieses Problem überhaupt nicht:
Hier sehe ich auf einen Blick, dass dem Objekt auf der linken Seite auf jeden Fall etwas zugewiesen wird. Als nächstes sehe ich, dass der zugewiesene Wert davon abhängt, ob index ungerade oder gerade ist. Schließlich sehe ich die beiden zur Auswahl stehenden Ausdrücke. Genau in dieser Reihenfolge und ohne die Verdoppelung einzelner Codeabschnitte möchte ich das lesen, da mein Gehirn beim Verstehen des Codes ebenfalls in dieser Reihenfolge arbeitet. Es kann natürlich sein, dass andere Gehirne anders arbeiten. Aber ich glaube, so arg groß sind die Unterschiede nicht. W.S. schrieb: > Und was dein Einwand wegen einer Abbruchbedingung inmitten einer > Schleife betrifft: Jede Schleife würde sich so umstellen lassen, daß man > genau dieses nicht braucht - es sei denn, man hat ein Problem, das > dediziert nach einem goto verlangt. Ist aber eher selten. Genau da haben wir das Problem mit dem redundanten Code sogar noch in verschärfter Form. Natürlich kann man diese Schleife
so umstellen, dass die Abbruchbedingung am Anfang der Schleife steht:
Jetzt steht aber der Codeabschnitt A zweimal da. Jemand, der das Programm liest, wird – wenn überhaupt – erst nach längerem Hinsehen erkennen, dass da ein Stück Code vor der Schleife mit einem Teil des Codes in der Schleife übereinstimmt. Da er ja nicht einmal im Voraus weiß, ob es überhaupt gleichen Code gibt und welche Code-Zeilen er dazu vergleichen muss, bedarf es extrem guter Mustererkennungsfähigkeiten des Gehirns, die leider nicht jeder hat. Hat er schließlich nach langem Hinstarren erkannt, dass es sich dabei tatsächlich um eine umgestellte Schleife handelt, wird er jubeln, sich aber gleichzeitig fragen, warum der Idiot von Programmierer das nicht gleich so hingeschrieben hat. Aber das ist noch nicht alles: Jede Änderung, die innerhalb der Schleife in Codeabschnitt A gemacht wird, muss auch in den Zeilen vor der Schleife gemacht werden. Ich habe es schon oft erlebt, dass danach die Änderung vor der Schleife fehlerhaft ist. Denn bei der Änderung innerhalb der Schleife ist man noch gezwungen nachzudenken, beim Kopieren der entsprechenden Änderung vor die Schleife wird man leichtsinnig. Oft fehlt dann einfach eine Zeile, oder eine Zeile steht plötzlich doppelt da. So ein ähnliches Problem wurde von Dan Saks auf der CppCon 2016 behandelt: “extern c: Talking to C Programmers about C++” https://youtu.be/D7Sd8A6_fYU Geht zwar 1,5h, aber die lohnen sich. Sein Fazit (in meiner Zusammenfassung): Verbohrte kann man mit Argumenten nicht überzeugen.
Gast
#4757637
Frage: for(;;) bedeutung Antwort: Endlosschleife mc.net: 110 Antworten Also manchmal muss man sich hier wirklich an den Kopf greifen. Da ich mir nicht vorwerfen lassen will, ich würde den Thread kapern: Beitrag "Re: Gibt es eine Programmiersprache mit diesem Schleifentyp?" mc.net at its best schrieb: > Frage: for(;;) bedeutung > Antwort: Endlosschleife > mc.net: 110 Antworten Das liegt u.a. daran, dass deine Antwort "Endlosschleife", so knackig kurz und prägnant sie auch sein mag, nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Wahrheit ans Licht bringt: Eine Schleife mit for(;;) muss mitnichten endlos laufen, denn sie darf selbstverständlich mit einer Break-, Goto- oder Return-Anweisung schon deutlich vor dem Ende der Ewigkeit verlassen werden ;-)
Gast
#4757718
Rolf M. schrieb: > Und doch hat ein Großteil der modernen Sprachen viele dieser > Syntaxelemente übernommen. Da diese i.d.R alle C-lastig sind. Zeno
Gast
#4757723
Rolf M. schrieb: > Hast du mal eine Sprache parat, bei der das Gleichheitszeichen nicht > "mißbraucht" wird? In Pascal z.B. wird es für den Vergleich eingesetzt, > was genauso wenig dem mathematischen Sinn entspricht wie eine Zuweisung. Uii! Das ist jetzt aber völlig daneben. Ein Gleichheitszeichen bedeutet im mathematischen Sinn, das auf beiden Seiten von selbigen das Gleiche steht. Insofern macht Pascal es richtig, denn es prüft beim Vergleich ob auf beiden Seiten das Gleiche steht. Über den Zuweisungsoperator (:=) bei Pascal läßt sich sicherlich auch vortrefflich streiten, das ist halt ne Sache die man einfach lernen muß. In C muß ich da aber immer umdenken und mir passiert es häufig, daß ich schreibe
. Das Schlimme dabei der Compiler meckert nicht und läßt das durchgehen. Klar der Code funktioniert dann nicht wie gewünscht und man sucht sich einen Wolf. Übrigens am besten finde ich den Zuweisungsoperator von HP-Basic. Dort sieht das so aus :
. Das ist aber Ansichtskarte und das mag auch jeder anders sehen. Und bevor jetzt wieder unendliche Diskussionen beginnen, das ist halt eine Möglichkeit wie man es machen kann. Zeno
Gast
#4757726
Rufus Τ. F. schrieb: > Ohne Fragezeichenoperator sähe das so aus: > if (index % 2) > pstruct->myvaluearray[index] = function_1(index); > else > pstruct->myvaluearray[index] = function_2(index); > > Da steht also zweimal das gleiche. Nö da steht nicht 2x das Gleiche! Das was rechts vom Gleichheitszeichen steht ist schon unterschiedlich. Im übrigen empfinde ich diese Darstellungsweise übersichtlicher als den Fragezeichenkrampf, der auch wieder so eine Erfindung ist, die man pauken muß. Ok ist aber auch wieder meine persönliche Meinung. Zeno Ach ja: Diese -> Schreibweise ist auch wieder so ein C++ Krampf der sich erst mal einem erschließen muß. Bei C# nimmt man übrigens wieder einen . für so was, wie in anderen Programmiersprachen auch.
Gast
#4757729
Yalu X. schrieb: > Hier sehe ich auf einen Blick Du bist da Hellseher. Ich sehe da nichts auf einen Blick. DA muß ich schon mal das Handbuch zur Hand und nachschauen was das ? da bedeuten soll, um dann festzustellen daß es nichts anderes als if .. else ist. Sorry aber da ist mir die klassische Schreibweise schon lieber. Zeno Zeno: > . Das Schlimme dabei der Compiler meckert nicht und läßt das durchgehen. > Klar der Code funktioniert dann nicht wie gewünscht und man sucht sich > einen Wolf. Dann besorg dir einen Compiler, der was taugt. Der von mir benutzte ist kostenlos zu bekommen und hat kein Problem damit Anfängerfehler zu finden. Hallo, > Übrigens am besten finde ich den Zuweisungsoperator von HP-Basic. Dort > sieht das so aus : > > a->2 > Für mich ist das unlogisch b.z.w. unintuitiv. Ich lese da "weise den Wert der Variabel a der Konstante 2 zu", gemeint ist aber sicherlich das Gegenteil. rhf
Gast
#4757739
Carl D. schrieb: > Dann besorg dir einen Compiler, der was taugt. Der von mir benutzte ist > kostenlos zu bekommen und hat kein Problem damit Anfängerfehler zu > finden. OK! Dann schmeiß ich den GCC weg. Zeno
Gast
#4757741
Roland F. schrieb: > Für mich ist das unlogisch b.z.w. unintuitiv. Ich lese da "weise den > Wert der Variabel a der Konstante 2 zu", gemeint ist aber sicherlich das > Gegenteil. War ja von mir auch als Beispiel gedacht - also prinzipiell völlig wertfrei. Aber ich gebe Dir recht umgekehrt wäre es sicher besser. Ich müßte halt noch mal meinen alten HP anschmeißen und nach schauen ob es wirklich so rum war, aber ich bin mir ziemlich sicher. Zeno
Gast
#4757747
Zeno schrieb: > Ach ja: Diese -> Schreibweise ist auch wieder so ein C++ Krampf der sich > erst mal einem erschließen muß. Bei C# nimmt man übrigens wieder einen . > für so was, wie in anderen Programmiersprachen auch. WTF?! Das sind total unterschiedliche Dinge. Den -> brauchst Du, wenn Du von einem Pointer auf ein struct-Element referenzieren willst. Den . brauchst Du, wenn Du von einem struct auf eines seiner Elemente gehen willst. ptr->element ist eine Kurzschreibweise für (*ptr).element , und außerdem hat das mit C++ nichts zu tun, sondern das ist auch in C schon so.
Gast
#4757749
W.S. schrieb: > Selbst break ist in fast allen Fällen (außer switch/case) herzlich > überflüssig. Ich brauche das recht oft in Schleifen, genau wie continue. Zugunsten der Performance, was der Hauptgrund ist, wieso man nicht gleich in Java programmiert, sondern in C. Alternativ kann man natürlich auch stattdessen wie in Pascal mit zusätzlichen Flags rummachen, was langsamer und unübersichtlicher ist. Aber Wirth fände das sicherlich toll. Weil sich ja auch keine seiner akademischen Sprachen durchgesetzt hat. Im Gegensatz zu C, was nicht von Akademikern zu Lehrzwecken geschaffen wurde (DAFÜR ist Pascal ja in der Tat gut), sondern VON Programmierern FÜR Programmierer.
Gast
#4757751
Nop schrieb: > WTF? Du meinst WPF. Das ist aber was anderes, nämlich eine spezielle Form von GUI. Nop schrieb: > sondern das ist auch in C schon so Das mag sein. Ich hatte bisher mit diesem Konstrukt nur unter C++ zu tun. Ich versuche C/C++ zu vermeiden wo es nur geht. Aber dennoch bleibt das Konstrukt in diesem Zusammenhang Krampf und man kann es auch nicht schön reden. Zeno
Gast
#4757752
Christopher C. schrieb: > Aha und was macht C11 grundsätzlich anders als C99 oder C89? Das Gremium > macht bewusst keine großen Änderungen. Nun zu behaupten C11 sei eine > "Weiterentwicklung" von C99 ist eher ein Witz. Dinge, die gut sind, muß man auch nicht weiterentwickeln, weil sie dann nämlich nach einem Optimalstadium auch wieder schlechter werden. Fortschritt gibt es nicht unendlich. Pure Ketzerei, weiß ich, aber ich bin froh, daß man C nicht unnötig versaut. Wenigstens ETWAS, das nach wie vor gut brauchbar ist. Wofür steht die 11 bei C++11? Für die Anzahl der Füße, die man an C++ angepappt hat, in der Hoffnung, einen besseren Octopus zu bekommen.
Gast
#4757753
Zeno schrieb: > Das mag sein. Ich hatte bisher mit diesem Konstrukt nur unter C++ zu > tun. Was auch nur heißt, daß Du im Grunde den Unterschied zwischen einem Struct und einem Pointer auf ein Struct nicht verstehst. Oder hart gesagt, daß Du Pointer nicht verstehst. Daß Du DANN mit C nichts anfangen kannst, wundert mich nicht.
Gast
#4757755
(Nachtrag: Deswegen nutze ich C. Ich finde das super. Mit Pointern, Mehrfach-Dereferenzierungen und so.) Zeno schrieb: > Carl D. schrieb: >> Dann besorg dir einen Compiler, der was taugt. Der von mir benutzte ist >> kostenlos zu bekommen und hat kein Problem damit Anfängerfehler zu >> finden. > > OK! Dann schmeiß ich den GCC weg. > > Zeno Oder les einfach mal was er ausgibt. Zeno schrieb: > Rolf M. schrieb: >> Und doch hat ein Großteil der modernen Sprachen viele dieser >> Syntaxelemente übernommen. > > Da diese i.d.R alle C-lastig sind. Java ist "C-lastig"? Was hat Java denn mit C zu tun, außer eben, dass es die ganzen Sonderzeichen in ihrer Bedeutung übernommen hat? Zeno schrieb: > Ein Gleichheitszeichen bedeutet im mathematischen Sinn, das auf beiden > Seiten von selbigen das Gleiche steht. Insofern macht Pascal es richtig, > denn es prüft beim Vergleich ob auf beiden Seiten das Gleiche steht. Ebent, und das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. In der Mathematik heißt x=3, dass x hiermit den Wert 3 hat. Es wird nichts geprüft oder so, sondern einfach festgelegt. Wenn ich in Pascal x=3 schreibe, bekommt x dadurch überhaupt nicht den Wert 3, sondern kann auch einen ganz anderen Wert haben. Zeno schrieb: > Rufus Τ. F. schrieb: >> Ohne Fragezeichenoperator sähe das so aus: >> if (index % 2) >> pstruct->myvaluearray[index] = function_1(index); >> else >> pstruct->myvaluearray[index] = function_2(index); >> >> Da steht also zweimal das gleiche. > > Nö da steht nicht 2x das Gleiche! Das was rechts vom Gleichheitszeichen > steht ist schon unterschiedlich. Richtig, das bleibt bei der ?:-Variante ja auch separat. Aber links steht zweimal exakt das gleiche, und genau diese Duplizierung verschwindet durch die Verwendung von ?:. Zeno schrieb: > Yalu X. schrieb: >> Hier sehe ich auf einen Blick > > Du bist da Hellseher. Ich sehe da nichts auf einen Blick. DA muß ich > schon mal das Handbuch zur Hand und nachschauen was das ? da bedeuten > soll, um dann festzustellen daß es nichts anderes als if .. else ist. Nein, er ist nicht Hellseher, sondern hat einfach nur die Sprache gelernt, die er benutzt. Der ?:-Operator ist ja nun nicht gerade Raketenwissenschaft. Und zu den Grndlagen beim Lernen einer Sprache gehört, dass man einen Überblick darüber bekommt, welche Operatoren es gibt und was sie machen. > Sorry aber da ist mir die klassische Schreibweise schon lieber. Was nun die "klassische Schreibweise" ist, darüber kann man auch streiten. Früher war z.B. in Shellskripten auch die Schreibweise
nicht unüblich. Und die funktioniert sogar auch in C, wenn die Aktionen einen passenden Typ zurückgeben. Zeno schrieb: > Carl D. schrieb: >> Dann besorg dir einen Compiler, der was taugt. Der von mir benutzte ist >> kostenlos zu bekommen und hat kein Problem damit Anfängerfehler zu >> finden. > > OK! Dann schmeiß ich den GCC weg. Gerade der GCC warnt da schon immer. Man muss aber natürlich die Warnungen auch einschalten und lesen.
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#4757901
Zeno schrieb: > Das Schlimme dabei der Compiler meckert nicht und läßt das durchgehen. GCC meckert dann doch - allerdings nur, wenn man mit -Wall compiliert. Das sollte man aber ohnehin immer tun. Wenn Du -Wall bisher noch nicht kanntest, na dann guten Morgen.
Ausgabe von GCC-ARM-NONE-EABI mit -Wall:
Mit anderen Worten sagt GCC: Wenn Du das ernsthaft willst und nicht nur ein weiteres Gleichheitszeichen vergessen hast, dann schreib das als:
Dann warnt GCC nämlich nicht mehr. Das ist etwas umständlich, und zwar genau deswegen, weil man sich DIESE Mühe nur macht, wenn man ausnahmsweise wirklich zugleich zuweisen und zugleich auf ungleich 0 prüfen will.
Gast
#4757986
Rolf M. schrieb: > Gerade der GCC warnt da schon immer. Man muss aber natürlich die > Warnungen auch einschalten und lesen. Nop schrieb: > GCC meckert dann doch - allerdings nur, wenn man mit -Wall compiliert. > Das sollte man aber ohnehin immer tun. Wenn Du -Wall bisher noch nicht > kanntest, na dann guten Morgen. Ich kenne sehr wohl -Wall, benutze dies und arbeite die Warnings auch Schritt für Schritt ab. Am Ende sind bisher alle meine Compilate ohne Warnings compiliert worden. Soviel mal nur zu den Warnings. Das ist aber an dieser Stelle gar nicht das Thema. In meinem Post ging es darum, daß der Compiler einen klaren syntaktischen Fehler durchgehen läßt. In der if - Bedingung wird ein Vergleich und keine Zuweisung erwartet, so sieht es zumindest die Definition von if vor. Da nun mal das einfache = in C als Zuweisungsoperator missbraucht wird ist es ein klarer Fehler, wobei kein Binary erstellt werden dürfte. Fehler sollten auch klar als solche ausgewiesen werden. Es ist schon ein Unterschied zwischen nicht benutzten oder nicht initialisierten Variablen und syntaktischen Fehlern. Bei ersteren funktioniert das Compilat i.d.R. wie gewünscht bei letzterem eben nicht. Nop schrieb: > Mit anderen Worten sagt GCC: Wenn Du das ernsthaft willst und nicht nur > ein weiteres Gleichheitszeichen vergessen hast, dann schreib das als: > if ((test_result = 2)) > do_something(); Mal abgesehen davon, das dies mal wieder mal eine typische C Krücke ist, darf der Compiler das Obige nicht durch gehen lassen. Wenn Du denn Dein Konstrukt wirklich so hinschreiben willst, dann kann er Dich da auch mit einer Fehlermeldung, etwa in dieser Art "... Syntax error, blabla expected but "=" found...", darauf hinweisen und wenn Du wirklich die 2 Klammern haben willst, dann wirst Du sie hinschreiben und gut. Ich hingegen merke sofort "=" vergessen, schreibe es hin und es ist auch gut. Fazit: Eine einfache Zuweisung in der if Bedingung ist in jedem Fall eine Fehlermeldung wert. Zeno Zeno schrieb: > In meinem Post ging es darum, daß der Compiler einen klaren > syntaktischen Fehler durchgehen läßt. In der if - Bedingung wird ein > Vergleich und keine Zuweisung erwartet, so sieht es zumindest die > Definition von if vor. Nein. Da liegst Du falsch. if erwartet einen Ausdruck, der einen Wert hat. Und eine Zuweisung hat auch einen Wert. Das ist kein syntaktischer Fehler, das ist legales C. Allerdings ist das unüblich und wird deswegen vom gcc (und auch anderen Compilern) mit einer Warnung versehen. Zeno schrieb: > Soviel mal nur zu den Warnings. Das ist aber an dieser Stelle gar nicht > das Thema. Naja, du hast behauptet, Compiler (und insbesondere GCC) würden da nicht warnen, und das ist ganz einfach falsch. > In meinem Post ging es darum, daß der Compiler einen klaren syntaktischen > Fehler durchgehen läßt. Es ist kein syntaktischer Fehler. > In der if - Bedingung wird ein Vergleich und keine Zuweisung erwartet, so > sieht es zumindest die Definition von if vor. Nein. In der if-Bedinung wird etwas erwartet, das einen Wert liefert. Ob das ein Vergleich, eine Zuweisung, ein Funktionsaufruf oder sonst was ist, ist egal. > Da nun mal das einfache = in C als Zuweisungsoperator missbraucht wird > ist es ein klarer Fehler, wobei kein Binary erstellt werden dürfte. Nein, denn auch ein Zuweisungsoperator liefert einen Wert und kann damit in einer if-Abfrage verwendet werden - ganz legal. Das wird auch gerne mal verwendet, um z.B. den Rückgabewert einer Funktion in einer Variable zu speichern und gleichzeitig zu prüfen, was vor allem in Schleifen die oben schon erwähnte Codeduplizierung vermeidet. Sowas wie
ist eine mögliche Anwendung. Ohne die Zuweisung im while müßte man schreiben
und da haben wir wieder zwei identische Funktionsaufrufe, bei denen man immer aufpassen muss, dass man bei der Änderung des einen auch den anderen anpasst. > Fazit: Eine einfache Zuweisung in der if Bedingung ist in jedem Fall > eine Fehlermeldung wert. Da sie kein Fehler ist, darf ein Compiler da auch keinen Fehler melden.
Gast
#4758026
Rolf M. schrieb: > Java ist "C-lastig"? Was hat Java denn mit C zu tun, außer eben, dass es > die ganzen Sonderzeichen in ihrer Bedeutung übernommen hat? Z.B. genau deswegen. Wenn ich aus einer Programmiersprache XY einen Großteil der syntaktischen Elemente, Sonderzeichen etc. übernehme, dann ist die neue Sprache nach meinem Verständnis schon XY lastig. Das Übernehmen von syntaktischen Elementen ist ja per se auch erstmal nichts Schlimmes. Ein gewisser Wirth hat in Pascal auch Sprachelemente aus einer bereits vorhandenen Sprache übernommen. Als schlimm empfinde ich es wenn dabei grundlegende Designschwächen mit übernommen werden an statt sie auszumerzen. Man muß allerdings Java zu gute halten das es vor gut 20 Jahren nicht mit dem Anspruch angetreten ist ein besseres C zu machen, sondern der Kern war eine plattformunabhängige Programmiersprache zu entwickeln. Das man hierbei Vieles von C übernommen hat ist wohl eher dem Bestreben geschuldet den Übergang von C zu Java einfacher zu gestalten. Und bevor hier wieder irgendwelche Diskussionen auf kommen, beweisen kann ich diese, meine persönliche, Meinung natürlich nicht - wozu auch. Für mich ist und bleibt C eine Baustelle, es wurde immer wieder was dazu gefrickelt, was die Unzulänglichkeiten dieser Sprache nicht beseitigt hat. Und logisch ist die Sprache auch nicht. Solche Konstrukte wie while(1), for(;;) ... gehören mindestens genau so an den Pranger gestellt wie goto. Wenn alles so logisch wäre würden solche Fragen wie die des TO gar nicht gestellt werden. Trotz aller Unzulänglichkeiten bleibt C eine mächtige Sprache mit der man schon einiges auf die Beine stellen kann und bei µC Programmierung führt, mal abgesehen von Basecom, auch kein Weg daran vorbei - leider. Zeno Zeno schrieb: > Für mich ist und bleibt C eine Baustelle, es wurde immer wieder was dazu > gefrickelt, was die Unzulänglichkeiten dieser Sprache nicht beseitigt > hat. Bevor Du C "Unzulänglichkeiten" unterstellst, wäre es hilfreich, C zu lernen. Deine bisherigen Kommentare lassen diesbezüglich bei Dir noch viel Potential erkennen. Am Stammtisch ist jeder sich selbst der beste Bundestrainer ...
Gast
#4758047
Rufus Τ. F. schrieb: > Nein. Da liegst Du falsch. if erwartet einen Ausdruck, der einen Wert > hat. Und eine Zuweisung hat auch einen Wert. Das sehe ich schon richtig. if leitet eine Verzweigung ein und erwartet dazu als Bedingung einen boolschen Ausdruck. In der einschlägigen Literatur heiß es dazu "if(boolean_expression) { /* statement(s) will execute if the boolean expression is true */......" und blabla=5 ist nun mal kein boolscher Ausdruck (von NOP's Konstrukt mit den 2 Klammern mal abgesehen) sondern eine simple Zuweisung eines numerischen Wertes zu einer Variable. Und da es eben kein boolscher Ausdruck ist, ist es als if-Bedingung eben ein Fehler und auch als solcher zu behandeln. Alles andere ist wieder mal Gemurkse. Zeno Rufus Τ. F. schrieb: > Allerdings ist das unüblich und wird deswegen vom gcc (und auch > anderen Compilern) mit einer Warnung versehen. Andersrum. Ein Assignment in der Bedingung ist ziemlich verbreitet. Aber weil vorsichtige Compiler while (n = f(...)) nicht so doll finden, schreiben die Leute mittlerweile while ((n = f(...)) != 0)
Gast
#4758061
Rufus Τ. F. schrieb: > Bevor Du C "Unzulänglichkeiten" unterstellst ... Sorry C hat viele Unzulänglichkeiten und die verschwinden nicht durch Lernen. Im übrigen solltest gerade Du als Moderator mal diesen arroganten O Ton weglassen, dafür gibt es überhaupt keinen Grund. Im übrigen bin ich ja nicht der einzige der von Unzulänglichkeiten in C spricht. Lies einfach mal den Thread von Anfang an, da gibt es mindestens 3 Leute die die gleiche Meinung vertreten. Ebensowenig behaupte ich ja das andere Programmiersprachen frei von Fehlern sind bzw. dort alles gut ist. Zeno schrieb: > Solche Konstrukte wie while(1), for(;;) ... gehören mindestens genau so > an den Pranger gestellt wie goto. Weil die Endlosschleife ja auch der typische Anwendungsfall in einer Programmiersprache ist, dass man ihm unbedingt ein eigenes syntaktisches Element spendieren muss? Es wurde bereits festgestellt, dass es nur sehr, sehr wenige Sprachen gibt, die für diesen Sonderfall ein eigenes Element vorhalten. Aus gutem Grund: man gibt sich normalerweise Mühe, die Anzahl der reservierten Worte in einer Sprache nicht ausufern zu lassen. Wenn dich das “for (;;)” wirklich so beim Lesen stört, kannst du ja allemal ein
oder, nach Belieben
irgendwo in ein Headerfile schreiben. Zeno schrieb: > if leitet eine Verzweigung ein und erwartet dazu als Bedingung einen > boolschen Ausdruck. Nein:
Da steht nichts von “Boolean”.
Gast
#4758076
Rolf M. schrieb: > while (result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file)) > { > // arbeite mit buf > } > > // Fehlerbehandlung > > ist eine mögliche Anwendung. Ohne die Zuweisung im while müßte man > schreiben > result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); > while (result) > { > // arbeite mit buf > result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); > } Das kann man auch anders und nach meinem Verständnis auch besser machen. A.K. hat es ein paar Posts weiter unten aufgezeigt. Diese Schreibweise ist eindeutig und da wird kein Compiler meckern, weil es korrekt hingeschrieben wurde. Zeno Zeno schrieb: > Wenn ich aus einer Programmiersprache XY einen Großteil der > syntaktischen Elemente, Sonderzeichen etc. übernehme, dann ist die > neue Sprache nach meinem Verständnis schon XY lastig. Eine Sprache besteht aber aus mehr als nur aus Syntax. Für mich ist es zweitrangig, ob eine logische UND-Verknüpfung mit "and", ".AND.", "&" oder "&&" geschrieben wird, entscheidend ist vielmehr, ob es diese Operation in einer Sprache möglich ist oder nicht. > Als schlimm empfinde ich es wenn dabei grundlegende Designschwächen > mit übernommen werden an statt sie auszumerzen. Nimm als Beispiel Python: Es werden im Wesentlichen die gleichen Operatorsymbole wie in C verwendet. Der in C aus historischen Gründen bestehende, aber häufig kritisierte Vorrang der Vergleichs- vor den Bitoperatoren wurde in Python geändert. > Das man hierbei Vieles von C übernommen hat ist wohl eher dem > Bestreben geschuldet den Übergang von C zu Java einfacher zu > gestalten. Eben. Man muss ja das Rad nicht ständig neu erfinden. Die Aktzeptanz neuer Sprachen steigt gewaltig, wenn die Programmierer nicht jedesmal wieder bei Null anfangen müssen. > Für mich ist und bleibt C eine Baustelle, es wurde immer wieder was dazu > gefrickelt, was die Unzulänglichkeiten dieser Sprache nicht beseitigt > hat. Nenne mir eine Sprache, die schon eine gewisse Reife hat (also älter als ca. 10 Jahre ist), und bei der dies nicht der Fall ist. Da dieses Problem in ähnlicher Form auch bei natürlichen SPrachen besteht, nehme ich an, dass das in der Natur der Sache liegt und einfach akzeptiert werden sollte. C ist syntaktisch nun einmal streckenweise etwas eigenwillig. Das ist nicht neu. Sich aber ausgerechnet über so triviales wir die Eleganz von for(;;) oder while(1) aufzuregen, wirkt auf mich reichlich absurd.
Gast
#4758086
Zeno schrieb: > Solche Konstrukte wie > while(1), for(;;) ... gehören mindestens genau so an den Pranger > gestellt wie goto. Der eine stellt "while(1)" an den Pranger, der andere "for(;;)". Und "goto" ist sowieso für alle "bäh". Jetzt kommst du und willst alle drei Varianten nicht. Was bleibt dann noch übrig für eine Endlosschleife? Diesen Vorschlag, wie man es nun richtig macht, hast du vergessen! Denk immer daran: Meckern ohne einen besseren Vorschlag zu haben ist wenig konstruktiv! Jörg W. schrieb: > Es wurde bereits festgestellt, dass es nur sehr, sehr wenige Sprachen > gibt, die für diesen Sonderfall ein eigenes Element vorhalten. p.s.: https://en.wikipedia.org/wiki/Infinite_loop#Language_support Ob das Weglassen der Bedingungen in Go (for {}) nun wirklich übersichtlicher ist als das Weglassen des mittleren Teils in C (for (;;) {}), halte ich schon arg für Geschmackssache. Ein “for” ohne Bedingung liest sich irgendwie komisch, denn in der englischen Syntax fehlt dann was … “loop … end loop” in Ada ist eher zu verstehen, aber halt eine völlig andere Syntax als C. Nun ist Ada sicher keine schlechte Programmiersprache, aber wenn man sich ihre tatsächliche Verbreitung anschaut: irgendwas muss es sein, dass sie nicht die allgegenwärtige Sprache in der Controllerwelt ist. Manchmal ist halt etwas Pragmatismus der Sache durchaus förderlich. Dass C durchaus Unzulänglichkeiten hat, wird übrigens kaum einer bestreiten. Diese aber nun gerade an der Syntax der Endlosschleife festmachen zu wollen, ist einfach nur lächerlich.
Gast
#4758110
@Jörg Das #define macht es auch nicht besser, sondern ich schreibe es nur an eine andere Stelle. Ja die meisten Programmiersprachen halten kein Konstrukt vor um eine Endlosschleife zu programmieren und das ist auch gut so. Es geht hierbei aber wohl weniger darum ein syntaktisches Element einzusparen, sondern eher darum, daß Endlosschleifen i.d.R. eher ungewollt sind, außer eben bei µC. Gut ein Windowsprogramm ist letztendlich auch eine Endlosschleife die erst durch gezieltes Beenden des Programmes verlassen wird. Da setzt sich aber meist der Programmierer nicht hin und programmiert selbige, sondern das übernimmt in aller Regel die benutzte IDE. Jörg W. schrieb: > Zeno schrieb: >> if leitet eine Verzweigung ein und erwartet dazu als Bedingung einen >> boolschen Ausdruck. > > Nein: > 6.8.4.1 The if statement > Constraints > 1 > The controlling expression of an if statement shall have scalar type. > > Da steht nichts von “Boolean”. Ich habe mir das nicht aus den Fingern gezogen. Ich habe dies auch begründet und dazu eine Beschreibung des if Befehls aus der Literatur zitiert. Dieser Kram mit dem Zuweisungsoperator funktioniert nur, weil in C alles was verschieden von 0 ist als true interpretiert wird (s. hier https://msdn.microsoft.com/en-us/library/fh88ctk1.aspx). Zeno Zeno schrieb: > Das sehe ich schon richtig. if leitet eine Verzweigung ein und erwartet > dazu als Bedingung einen boolschen Ausdruck. In der einschlägigen > Literatur heiß es dazu Was für eine "einschlägige Literatur" mag das sein? Zeno schrieb: > Ich habe dies auch begründet und dazu eine Beschreibung des if Befehls > aus der Literatur zitiert. Nochmal (weil's so schön ist) aus welcher Literatur? Zeno schrieb: > Ich habe mir das nicht aus den Fingern gezogen. Ich habe dies auch > begründet und dazu eine Beschreibung des if Befehls aus der Literatur > zitiert. Die Unzulänglichkeit des Autors dies richtig zu Beschreiben und deine Unzulänglichkeit dies zu Verstehen, kannst du aber nicht als Unzulänglichkeit von C auslegen. Für C gibt es einen gültigen Standard. Der ist Entscheidend. 1: Zeno schrieb: > Ach ja: Diese -> Schreibweise ist auch wieder so ein C++ Krampf der sich > erst mal einem erschließen muß. Bei C# nimmt man übrigens wieder einen . > für so was, wie in anderen Programmiersprachen auch. 2: Zeno schrieb: > Fazit: Eine einfache Zuweisung in der if Bedingung ist in jedem Fall > eine Fehlermeldung wert. An Deiner Stelle würde ich einfach die Klappe halten und still mitlesen. Steht Dir besser und Du kannst vielleicht noch etwas lernen. Deine unqualifizierten Äußerungen, die lediglich pure Unkenntnis von der Materie verraten, machen diesen Thread leider nicht lesbarer. Ganz im Gegenteil.
Gast
#4758138
Yalu X. schrieb: > Nenne mir eine Sprache, die schon eine gewisse Reife hat (also älter als > ca. 10 Jahre ist), und bei der dies nicht der Fall ist. Da dieses > Problem in ähnlicher Form auch bei natürlichen SPrachen besteht, nehme > ich an, dass das in der Natur der Sache liegt und einfach akzeptiert > werden sollte. Da gebe ich Dir schon recht. Fehlerfrei gibt es ebenso wenig wie per perfekt, oder anders ausgedrückt wo Licht ist ist auch Schatten. Nur man muß den Schatten auch benennen dürfen und da wird es hier im Forum eng, sobald man was gegen das allseits beliebte C sagt. Nur weil der Anteil an Programmen die in C oder dessen Abkömmlingen geschrieben sind, bedeutet dies nicht das C der Weisheit letzter Schluß. Vieles ist halt historisch gewachsen und man muß es halt wie Jörg sagt pragmatisch sehen. Ich benutze ja C auch, aber deswegen muß ich es ja nicht gut finden. Ich frage mich da schon warum sich C Programmierer immer sofort persönlich angeriffen sehen, wenn man Kritik an C übt. Wenn man mal in anderen Programmierforen liest, dann stellt man schnell fest, das dies eigentlich nur bei C so ausgeprägt ist. In Foren für andere Programmiersprachen wird man auch nicht gleich als Depp hingestellt oder dumm angemacht, wenn man mal was nicht weis, eine Frage stellt die doch eigentlich völlig klar sein sollte, Kritik übt oder einfach nur eine andere Meinung vertritt. Zeno Zeno schrieb: > Ach ja: Diese -> Schreibweise ist auch wieder so ein C++ Krampf der sich > erst mal einem erschließen muß. Ein C Krampf. Aber Krampf ist es, das stimmt. Der Kernfehler lag freilich woanders: die Dereferenzierung als Präfix- statt Postfix-Operator zu definieren. Der -> Operator ist nur die Konsequenz.
Gast
#4758149
Rufus Τ. F. schrieb: > Nochmal (weil's so schön ist) aus welcher Literatur? Benutze doch einfach mal Google. Da werden Dir ca. 2.920.000.000 Ergebnisse zu if präsentiert u.a. auch Auszüge aus der Literatur, C-Tutoriale etc. etc. Zeno
Gast
#4758162
Frank M. schrieb: > An Deiner Stelle würde ich einfach die Klappe halten und still mitlesen. > Steht Dir besser und Du kannst vielleicht noch etwas lernen. Deine > unqualifizierten Äußerungen, die lediglich pure Unkenntnis von der > Materie verraten, machen diesen Thread leider nicht lesbarer. Ganz im > Gegenteil. Na auf Deine Meinung haben ja sicher alle gewartet. Du hast bisher nichts zur Diskussion beigetragen und erdreistest Dich andere Forenteilnehmer dumm anzumachen. Dein Beitrag trägt ja nun mal gar nichts zum Thema bei und in diesem Sinne solltest Du Dich eher zurückhalten. Zeno Huh schrieb: > Der eine stellt "while(1)" an den Pranger, der andere "for(;;)". Und > "goto" ist sowieso für alle "bäh". Jetzt kommst du und willst alle drei > Varianten nicht. Was bleibt dann noch übrig für eine Endlosschleife? > Diesen Vorschlag, wie man es nun richtig macht, hast du vergessen! Ich werde mal für ihn einspringen: Die Lösung aller Endlosschleifenprobleme und damit die Quintessenz dieses Threads heißt: Endrekursion Dazu braucht man keine spezielle Syntax, über die sich jemand aufregen könnte, keine "entarteten" Konstrukte, kein Goto, sondern lediglich Funktionsaufrufe, deren Syntax aber allgemein akzeptiert zu sein scheint. Beispiel:
So genau macht man das und nicht anders. Eigentlich könnte der Thread jetzt geschlossen werden. Ich tue es nur deswegen nicht, weil die Diskussion gerade so lustig ist ;-)
Gast
#4758169
Dirk B. schrieb: > Die Unzulänglichkeit des Autors dies richtig zu Beschreiben und deine > Unzulänglichkeit dies zu Verstehen Ach so! Alle anderen außer Dir sind blööd - so kann man es natürlich auch sehen. Zeno Zeno schrieb: > Du hast bisher nichts zur Diskussion beigetragen [...] Ich hatte zunächst unter meinen Beitrag auch noch die Begründungen geschrieben, warum Deine Äußerungen 1) und 2) absoluter Unsinn sind. Aber ich habs mir dann doch verkniffen und die Zeilen wieder gelöscht. Dann zum Inhalt: zu 1: Neben dem Operator "->" in C/C++ gibt es auch den Operator ".". Aus Deinem Beitrag wird klar, dass Du den Unterschied der Bedeutung nicht kennst, sonst würdest Du "->" in C++ nicht mit dem Operator "." in C# vergleichen. zu 2: Eine Zuweisung in einer if-Bedingung ist in C ausdrücklich erlaubt. Würde der C-Compiler hier eine Fehlermeldung ausgeben, wäre das ein Bug - und zwar im Compiler. Allerhöchstens eine Warnung wäre angebracht, mehr aber auf keinen Fall. Beide Äußerungen disqualifizieren Dich leider an der Teilnahme. Die Tatsache, dass Dir das Ganze überhaupt noch nichtmals peinlich ist, unterstützt den Eindruck, dass hier ein Blinder über Farben diskutieren will. Und nun zum Vorwurf, ich würde mich nicht an der Diskussion beteiligen: Es gibt hier keinen Beitragszwang. Den solltest Du doch öfter auch mal beherzigen.
Gast
#4758186
Yalu X. schrieb: > Beispiel: > > #include <stdio.h> > > void loop(void) { > printf("loop\n"); > loop(); > } > > int main(void) { > loop(); > return 0; > } Wieder was gelernt. Das finde ich persönlich gut, weil sehr gut lesbar und logisch. Auf die Idee die Endlosschleife über einen rekursiven Funktionsaufruf zu lösen bin ich bisher noch nicht gekommen. Das Konstrukt gefällt mir eigentlich so gut, daß ich es wahrscheinlich ab jetzt öfter nutzen werde. Es wird hier aber genug Leute geben die wieder was zu meckern haben. Hättest Du das mal eher gepostet, dann hättest Du einigen Post hier die GRundlage entzogen. Zeno Zeno schrieb: > Alle anderen außer Dir sind blööd - so kann man es natürlich auch sehen. Was ich oben zitiert habe, ist der Standard, der die Programmiersprache C beschreibt. Da steht eben nun einmal nichts von einem „Booleschen Ausdruck“ oder dergleichen. Wenn andere das in der Literatur so beschreiben, kannst du nicht nur aufgrund deren Beschreibung daherkommen und verlangen, dass ein Compiler für irgendwas einen Fehler auszuspucken hätte. Hat er nicht, darf er nicht. Wenn dir diese sprachliche Eigenheit (und andere) von C nicht gefallen, dann nimm diese Sprache doch besser nicht, aber mach dich nicht öffentlich lächerlich. Es gibt Dinge in C, die viel mehr zu kritisieren wären als das. Zeno schrieb: > Es wird hier aber genug Leute geben die wieder was zu meckern haben. Beispielsweise der übergelaufene Stack deines Prozessors. Zeno schrieb: > Benutze doch einfach mal Google. Da werden Dir ca. 2.920.000.000 > Ergebnisse zu if präsentiert u.a. auch Auszüge aus der Literatur, > C-Tutoriale etc. etc. > > Zeno warum postest du nicht einfach deine Quelle? von Jörg W. wurde hier ( Jörg W. schrieb: ) immerhin schon direkt aus dem C-Standard zitiert und deine Quelle widerlegt. Zeno schrieb: > Ich frage mich da schon warum sich C Programmierer immer sofort > persönlich angeriffen sehen, wenn man Kritik an C übt. Das tut hier keiner. Jeder hier weiß, dass C seine Schwächen hat. Ein fehlendes Syntaxelement für Endlosschleifen ist einfach mal keins. Und du stellst falsche Behauptungen auf, auf die du hier halt Widerspruch erntest. Zeno schrieb: > Auf die Idee die Endlosschleife über einen rekursiven Funktionsaufruf > zu lösen bin ich bisher noch nicht gekommen. Das Konstrukt gefällt mir > eigentlich so gut, daß ich es wahrscheinlich ab jetzt öfter nutzen > werde. Es freut mich zwar, dass dir mein Vorschlag gefällt, aber so ganz todernst war er eigentlich nicht gemeint. Jörg W. schrieb: > Zeno schrieb: > >> Es wird hier aber genug Leute geben die wieder was zu meckern haben. > > Beispielsweise der übergelaufene Stack deines Prozessors. Das ist zumindest beim GCC kein Problem. Ab -O2 oder -Os macht der Tail-Call-Elimination. Hier ist der entsprechende Ausschnitt aus dem erzeugten Code für einen AVR:
Zeno schrieb: > Wieder was gelernt. Das finde ich persönlich gut, weil sehr gut lesbar > und logisch. Auf die Idee die Endlosschleife über einen rekursiven > Funktionsaufruf zu lösen bin ich bisher noch nicht gekommen. Das Posting von Yalu war pure Ironie:
Dass Dir der offensichtliche Stackoverflow überhaupt nicht auffällt, disqualifiziert Dich nochmals. EDIT: @Yalu: mach den Thread bitte zu. Man bekommt zunehmend Kopfschmerzen beim Lesen. Yalu X. schrieb: > Die Lösung aller Endlosschleifenprobleme und damit die Quintessenz > dieses Threads heißt: > > Endrekursion ^^ Yalu X. schrieb: > sondern lediglich > Funktionsaufrufe, deren Syntax aber allgemein akzeptiert zu sein > scheint. sicher? zitat von oben: c-hater schrieb: > Und diesem Ursprung haben wir auch solche Stilblüten, wie das von mir > besonders beliebte Pattern "void function x(void)" zu verdanken. Nur > C-lover glauben ernsthaft, dass sowas eine Sprache ist... nicht, dass ich den ernst nehmen würde, da das erstens keine C-Signatur ist und zweitens er sich sowieso schon des öfteren, als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer disqualifiziert hat... - aber nur so als einwand :) Jörg W. schrieb: > Zeno schrieb: > >> Es wird hier aber genug Leute geben die wieder was zu meckern haben. > > Beispielsweise der übergelaufene Stack deines Prozessors. Theoretisch ließe sich das ja optimieren. Die Frage ist, darf man das, oder verletzt das die as-if Regel? Edit: okay, die Antwort hat Yalu mittlerweile schon geliefert Yalu X. schrieb: > Das ist zumindest beim GCC kein Problem. Ab -O2 oder -Os macht der > Tail-Call-Elimination.
Gast
#4758214
Frank M. schrieb: > Beide Äußerungen disqualifizieren Dich leider an der Teilnahme. Die > Tatsache, dass Dir das Ganze überhaupt noch nichtmals peinlich ist, > unterstützt den Eindruck, dass hier ein Blinder über Farben diskutieren > will. Hättest Du mal Deine ausführliche Begründung drin gelassen, dann hätte ich wahrscheinlich eine andere Antwort geschrieben. Aber statt dessen hast Du nur den arroganten Fatzke heraushängen lassen und Du tust es wieder wie man dem Zitat entnehmen kann. Ich lasse mir von Dir ganz gewiß nicht den Mund bzw. die Teilnahme an diesem Forum verbieten. Ich habe nie behauptet das ich mich in C / C++ von A bis Z auskenne. Ich habe meine Prioritäten anders gesetzt und benutze C nur für µC, weil es da eigentlich nichts anderes gibt. Mit C++ habe ich auch nur mal ein kleines Projekt gemacht und da hat mein Wissen über diese Sprache allemal ausgereicht. Und auch wenn ich nicht allwissend bin, muß es schon gestattet sein, zu sagen das man dies und jenes nicht so toll findet. Man muß ja nicht einer Meinung sein und genau aus diesem Grund wird ja in Foren auch über solche Sachen diskutiert. Man sollte aber hierbei nicht die gute Kinderstube vergessen und ausfallend werden. Dinge die Dir offensichtlich nicht in die Wiege gelegt worden sind. Andere Forenteilnehmer, wie z.B Yalu, Jörg oder A.K., machen es doch vor das es auch anders geht. Sie bleiben sachlich und diskutieren mit Argumenten und nicht Diffamierungen. Zeno Zeno schrieb: > Und auch wenn ich nicht allwissend bin, muß es schon gestattet sein, zu > sagen das man dies und jenes nicht so toll findet. Kann man so machen, aber es ist hilfreich, wenn man sich dabei nicht total verrennt, weil man etwas komplett falsch verstanden hat. Und das ist Dir hier gelungen. Im übrigen warte nicht nur ich darauf, daß Du belegst, wo Du Deine "Literatur" gefunden haben willst. Daß Dein "Google-es-Dir-doch-selbst"-Verweis hier nicht zielführend ist, sollte Dir klar sein.
Gast
#4758230
Zeno schrieb: > Das sehe ich schon richtig. if leitet eine Verzweigung ein und erwartet > dazu als Bedingung einen boolschen Ausdruck. Das mag in Pascal so sein, aber nicht in C. Aus dem einfachen Grund, weil C zwar seit C99 einen Datentyp Bool hat, aber im Grunde den Begriff des Boolean überhaupt nicht kennt. Für If-Ausdrücke ist der Ausdruck logisch falsch, wenn er 0 ist. Alles andere als 0 ist logisch wahr. Dir sind vielleicht Konstrukte wie
schonmal untergekommen? Geht auch mit
Also sich als jemand, der sichtlich nur ein, zwei oberflächliche Artikel über C gelesen hat, über angebliche Compilerfehler zu beschweren, ist schon humoresk. Zeno schrieb: > Ich lasse mir von Dir ganz > gewiß nicht den Mund bzw. die Teilnahme an diesem Forum verbieten. Verbieten will ich Dir gewiss nichts. Ich wollte Dir nur die Peinlichkeit ersparen, Dich weiter zum Affen zu machen. Manchmal ist stilles Mitlesen angebrachter. Wie ich bereits schrieb: Dabei kann man jede Menge lernen - auch ohne aktive Teilnahme. Eine aktive Teilnahme empfiehlt sich erst dann, wenn man sich sicher ist, dass man auch mitreden kann. Bis dahin sollte man es eher unterlassen, weil damit nichts neues in die Diskussion gelangt, sondern im Gegenteil der Thread auf Abwege geführt wird, welche eine Konzentration auf das eigentliche Thema stark behindert. Diese dann notwendigen Richtigstellungen verschmutzen einfach diesen Thread auf unerträgliche Weise. Aus diesem Grund hatte ich mich zunächst auf einen kurzen Beitrag beschränkt - was Dir dann wiederum nicht passte. Jetzt passiert genau das, was ich eigentlich nicht wollte: Man diskutiert nun nicht mehr übers Thema, sondern über diverse Beiträge. Blöd gelaufen. Zeno schrieb: > Gut ein Windowsprogramm ist letztendlich auch eine Endlosschleife die > erst durch gezieltes Beenden des Programmes verlassen wird. Da setzt > sich aber meist der Programmierer nicht hin und programmiert selbige, > sondern das übernimmt in aller Regel die benutzte IDE. Aha, und wenn dir das die IDE hinschreibt, ist das besser, als wenn es der Präprozessor tut? Zeno schrieb: > Da gebe ich Dir schon recht. Fehlerfrei gibt es ebenso wenig wie per > perfekt, oder anders ausgedrückt wo Licht ist ist auch Schatten. Nur man > muß den Schatten auch benennen dürfen und da wird es hier im Forum eng, > sobald man was gegen das allseits beliebte C sagt. Es geht eher darum, dass "man" Sachen sagt, die so einfach nicht stimmen. Vlad T. schrieb: > Jörg W. schrieb: >> Zeno schrieb: >> >>> Es wird hier aber genug Leute geben die wieder was zu meckern haben. >> >> Beispielsweise der übergelaufene Stack deines Prozessors. > > Theoretisch ließe sich das ja optimieren. Die Frage ist, darf man das, > oder verletzt das die as-if Regel? Warum sollte man das nicht dürfen? C schreibt ja nicht vor, dass bei einer zu großen Rekursionstiefe der Stack überzulaufen hat. Es schreibt nicht mal die Existenz eines Stacks vor.
Gast
#4758313
A. K. schrieb: > So gibt es in C keine Möglichkeit, einer Funktion als Parameter ein > Array zu übergeben. In der Funktion ist das kein Array mehr, die > Information über die Länge ist nicht mehr vorhanden. Dass der > Programmierer diese Länge separat übergeben und Zugriffe zu Fuss prüfen > kann ist kein gleichwertiger Ersatz dafür. Dafür gibt es doch struct ;) C ist für manches die beste Sprache und für anderes schlecht. Das selbe gilt auch für Assembler, C++, Pascal, Basic, Brainfuck, Java, C#... Ok, es gibt Ausnahmen von der Regel: VisualBasic für .Net ist nirgends die Beste sprache ;)
Gast
#4758331
W.S. schrieb: > Kurzum: C is nicht mehr renovierungsfähig. Man kann damit leben, in > vielen Gebieten wie µC-Programmierung muß man das auch mangels Tools für > andere Sprachen und C reicht eigentlich auch für recht vieles völlig > aus, aber eine wirklich gute Programmiersprache ist C wahrlich nicht. Du hast nicht verstanden, für was C Gemacht wurde. Überlage mal, warum C bei Mikrocontrollern so beliebt ist? Bei C geht es darum, die Hardware effiziient nutzen zu können, ohne das man die ganze Zeit irgendwelche Hürden aufwendig aus dem Weg räumen zu müssen. C ist die Planierraupe, welche den Weg für die Formel1 Rennstrecke freiräumt, wo dann z.B. die Teams Java, C# etc. unterwegs sind
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#4758524
Nop schrieb: > Für If-Ausdrücke ist der Ausdruck > logisch falsch, wenn er 0 ist. Alles andere als 0 ist logisch wahr. Ich meine das hatte ich schon weiter oben selbst hin geschrieben, aber sei's drum. Und selbst wenn das in C so ist und zum Sprachumfang gehört dann bedeutet dies nicht das es eine gute Lösung ist. Warum wird es wohl in anderen Sprachen anders gehandhabt - muß ja wohl einen Grund haben. Nicht jedes Feature was zum Sprachumfang gehört impliziert automatisch, das es ein gutes Features ist. Frank M. schrieb: > Verbieten will ich Dir gewiss nichts. Ich wollte Dir nur die > Peinlichkeit ersparen, Dich weiter zum Affen zu machen. Ach das lass mal meine Sorge sein. Das kann ich locker aushalten. Als viel peinlicher empfinde ich es, wenn man jemanden der bei einer Sache Defizite hat ihm diese nicht richtig erklärt sondern eher noch weiter dumm anmacht. Das zeugt von besonders hohem Niveau und genau dies kommt in diesem Forum leider viel zu oft vor. Und wenn richtig und ordentlich erklärt wird, dann gibt es auch keine Nachfragen und man lernt noch was dabei. Zeno
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#4758529
Wir warten noch auf deine Quellen, die behaupten sollen, daß if eine boolean expression nimmt. Selbstverständlich nicht irgendein Gekritzel im Internet, sondern etwas belastbar vertrauenswürdiges. Ungefähr so wie der bereits zitierte Sprachstandard.
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#4758531
Zeno schrieb: > Warum wird es wohl in > anderen Sprachen anders gehandhabt - muß ja wohl einen Grund haben. Weil es vielseitig, aber damit auch verwirrend ist. In anderen Sprachen wird mehr Wert auf Beschränktheit zugunsten von Einfachheit gelegt. C lässt sehr viele Freiheiten und jeder kann selber entscheiden, ob er sich braucht und will. Unlogisch ist dabei nur wenig.
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#4758533
Dussel schrieb: > ob er sich braucht und will Statt 'sich' sollte da natürlich 'es' stehen. Zeno schrieb: > Nop schrieb: >> Für If-Ausdrücke ist der Ausdruck >> logisch falsch, wenn er 0 ist. Alles andere als 0 ist logisch wahr. > > Ich meine das hatte ich schon weiter oben selbst hin geschrieben, aber > sei's drum. Ja hast du, aber offenbar hast du nicht verstanden, was es bedeutet. > Und selbst wenn das in C so ist und zum Sprachumfang gehört dann > bedeutet dies nicht das es eine gute Lösung ist. Warum wird es wohl in > anderen Sprachen anders gehandhabt - muß ja wohl einen Grund haben. Ja. Das ist eben Geschmackssache. In den meisten Sprache ist aber dennoch mehr als nur ein Vergleich im if erlaubt. Es muss nur etwas sein, dass einen booleschen Wert liefert. Der Unterschied in C ist nur, dass dort alle eingebauten Typen sich implizit in boolesche Werte konvertieren lassen. Das hat aber nur indirekt mit if zu tun. > Nicht jedes Feature was zum Sprachumfang gehört impliziert automatisch, > das es ein gutes Features ist. Umgekehrt ist nicht jedes Feature, das eine andere Sprache nicht kennt, automatisch ein schlechtes. > Ach das lass mal meine Sorge sein. Das kann ich locker aushalten. Als > viel peinlicher empfinde ich es, wenn man jemanden der bei einer Sache > Defizite hat ihm diese nicht richtig erklärt sondern eher noch weiter > dumm anmacht. Dass du C nicht perfekt kennst, macht dir keiner zum Vorwurf, sondern dass du dir basierend auf nicht vorhandenem Wissen und falschem Verständnis eine Meinung bildest und hier quasi lautstark kund tust. Kennst du die Aussage von Dieter Nuhr zu Leuten, die "von nix ne Ahnung, aber zu allem eine Meinung haben"? So in der Art präsentierst du dich hier. Zeno schrieb: > Warum wird es wohl in > anderen Sprachen anders gehandhabt - muß ja wohl einen Grund haben. Wenn man in den anderen Sprachen alles genauso machen würde, würde man die anderen Sprachen auch C nennen ... Zeno schrieb: > Dirk B. schrieb: >> Die Unzulänglichkeit des Autors dies richtig zu Beschreiben und deine >> Unzulänglichkeit dies zu Verstehen > > Ach so! Alle anderen außer Dir sind blööd - so kann man es natürlich > auch sehen. > > Zeno Das ist nicht meine Sichtweise, sondern deine.
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#4758583
Rufus Τ. F. schrieb: > C ist ein anspruchsvolles Werkzeug, das Übung und Erfahrung erfordert, > um es beherrschen zu können. ich werde so langsam böse. C ist ein schlechtes Werkzeug, was man nur deshalb benutzt, weil die Compilerhersteller einem kein besseres Werkzeug liefern (nicht mal für richtig GELD). Darum! Und eines solltest du dir mal ins Notizbuch schreiben: Keine Programmiersprache dieser Welt ist etwas, das irgend einen ANSPRUCH erheben darf. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ich, der Entwickler stelle Ansprüche und Maschinen und Dinge aller Art sollen meinen Ansprüchen möglichst gut genügen. So herum. Man kann es auch plakativer fassen: Die Maschine soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Merk dir das mal. Es ist wirklich wichtig - auch wenn du das im Eifer dieses albernen Disputes aus den Augen verloren haben solltest. W.S.
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#4758589
@ W.S. Für den Überblick über das Jammertal der Sprache C, gibt es zum Glück einen Profi wie dich. W.S. schrieb: > C ist ein schlechtes Werkzeug, was man nur deshalb benutzt, weil die > Compilerhersteller einem kein besseres Werkzeug liefern Es ist doch noch gar nicht Freitag, und hier ist nicht das Heise-Forum. Wenn Dich der Umgang mit C überfordert (oder meinetwegen auch unterfordert), dann lass es halt sein, statt Dich darüber aufzuregen. Tut Deiner Magensäure auch nicht gut, all' die Aufregung. > Und eines solltest du dir mal ins Notizbuch schreiben: Keine > Programmiersprache dieser Welt ist etwas, das irgend einen ANSPRUCH > erheben darf. Aha. Jedes Werkzeug erhebt irgendeinen Anspruch. Das ist so. Und manche Werkzeuge sind anspruchsvoller als andere; ein Hammer ist mit weniger feinmotorischen Fertigkeiten verwendbar als eine Nadelfeile. Und so ist das bei Programmiersprachen auch - auch die sind Werkzeuge, und natürlich haben die auch unterschiedliche Ansprüche. > Ich, der Entwickler stelle Ansprüche und Maschinen und Dinge aller Art > sollen meinen Ansprüchen möglichst gut genügen. Dann musst Du die Deinen Fähigkeiten (nicht Ansprüchen!) entsprechenden Maschinen und Dinge aller Art aussuchen, und damit arbeiten. Aber nicht darüber herziehen, wie "schlecht" doch Maschinen und Dinge sind, die nicht Deinen Fähigkeiten entsprechen. Klingt hart, aber so ist das Leben. W.S. schrieb: > weil die Compilerhersteller einem kein besseres Werkzeug liefern Dies trifft allenfalls auf Mikrocontroller zu. Und selbst da gibt es nicht selten auch andere Sprachen. Nop schrieb: > Christopher C. schrieb: >> Aha und was macht C11 grundsätzlich anders als C99 oder C89? Das Gremium >> macht bewusst keine großen Änderungen. Nun zu behaupten C11 sei eine >> "Weiterentwicklung" von C99 ist eher ein Witz. > > Dinge, die gut sind, muß man auch nicht weiterentwickeln, weil sie dann > nämlich nach einem Optimalstadium auch wieder schlechter werden. > Fortschritt gibt es nicht unendlich. Pure Ketzerei, weiß ich, aber ich > bin froh, daß man C nicht unnötig versaut. Wenigstens ETWAS, das nach > wie vor gut brauchbar ist. > > Wofür steht die 11 bei C++11? Für die Anzahl der Füße, die man an C++ > angepappt hat, in der Hoffnung, einen besseren Octopus zu bekommen. Da stimme ich dir zu. Ich habe auch gar nicht kritisiert, dass sich C nicht mehr weiterentwickelt. Die Entscheidung des Gremiums kann ich sogar nachvollziehen. Nur muss man das auch so festhalten und darf nicht behaupten, dass C11 eine Weiterentwicklung im klassischen Sinne ist. Darum gings doch. In Rust (wie auch in Go) gibt's übrigens eine extra Endlosschleife.
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#4758622
Yalu X. schrieb: > if (index % 2)... ohrenlangzieh! > Mit dem ?:-Operator besteht dieses Problem überhaupt nicht: Aber dafür kommt das Verstehenmüssen dieses Operators auf, siehe unten. Hier fragt sich jemand was es mit der unverständlichen Formulierung von for(;;) auf sich hat - hast du das ganz und gar vergessen? Yalu X. schrieb: > Jetzt steht aber der Codeabschnitt A zweimal da. Jemand, der das > Programm liest, wird – wenn überhaupt – erst nach längerem Hinsehen > erkennen, dass da ein Stück Code vor der Schleife mit einem Teil des > Codes in der Schleife übereinstimmt. Yalu, so manchmal frag ich mich, womit du dein Geld verdienst. Den Fall, den du mit "Codeabschnitt A zweimal" beschrieben hast, hat man dediziert im Zuge von digitaler Signalverarbeitung mit Systemen ohne B-Cache. Da macht man es genau so, wenn man keinen Indexgenerator wie bei echten DSP's hat. Das ist dan gewollt so, weil es - generell gesagt - auf gerade Indizes führt. Die Alternative wäre, den Kruscht hintendran zu hängen. Na eben so ähnlich, wie es mit dem String-Compare in allen bekannten Bibliotheksfunktionen gemacht wird. Aber um sowas geht es hier ja nicht. Im hier eher gewöhnlichen Umfeld wäre inmitten so einer Schleife ein simples return am ehesten angesagt - wenn so eine Schleife tatsächlich derart gestaltet wäre (was ich aber hier für an den Haaren herbeigezerrt einschätze). So, nun zu dir: Der ? Operator ist überhaupt nicht intuitiv. Sowas muß verinnerlicht werden und ist genau deshalb schlecht. Ein if /else ist hingegen intuitiv - und genau darauf kommt es an. Das Beispiel von Rufus ist gelinde gesagt miserabel. Ich würde SO nie und nimmer programmieren. Ich sag's mal so: der ? Operator ist ein typischer C-Faulheits-Operator - eben nur dazu gedacht, ein if else zusammenziehen zu können. Da spart man grandiose 5 Buchstaben. Halleluja! Nein, sowas ist definitiv NICHT lesbarer als ein sauberes if else. Auch wenn du das behauptest. So. Genug damit, ich guck mal lieber in's Weinglas, heute mit einem richtig guten Roten aus Dolgesheim. W.S. W.S. schrieb: > Ich sag's mal so: der ? Operator ist ein typischer C-Faulheits-Operator Er hat seinen Ursprung in Präprozessor-Makros. Versuch mal, getc() ohne Inline-Funktionen laufzeiteffizient zu implementieren. Zudem sind durchweg alle Programmiersprachen nur entstanden, weil die Leute zu faul waren, die Programme bitweise per Konsolschalter in den Speicher zu wuchten.
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#4758632
Carl D. schrieb: > Dann besorg dir einen Compiler, der was taugt. Der von mir benutzte ist > kostenlos zu bekommen und hat kein Problem damit Anfängerfehler zu > finden. Du bist mal wieder auf dem Holzweg. Sowas sind ausdrücklich KEINE Anfängerfehler, sondern sowas (und ähnliches) passiert jedem, der etwas anderes ist als Maschinensklave. Wer sein gesamtes Arbeitsleben nur mit C schreiben verbringt, kommt sicherlich zu deiner Meinung. Aber jeder normale Entwickler hat weitaus mehr um die Ohren als nur die C Syntax. Und da rutschen einem solche Dinge elleweil mal durch - beim Schreiben in Pascal passiert mir oft genug das Umgekehrte, daß ich gelegentlich mal eine C-Wendung hinschreibe - aber da meckert einen der Compiler an genau der richtigen Stelle an. Also laß derartige Mutmaßungen, sie sind falsch, albern und scheuklappig. W.S.
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#4758641
Rolf M. schrieb: > Dass du C nicht perfekt kennst, macht dir keiner zum Vorwurf, sondern > dass du dir basierend auf nicht vorhandenem Wissen und falschem > Verständnis eine Meinung bildest und hier quasi lautstark kund tust. > Kennst du die Aussage von Dieter Nuhr zu Leuten, die "von nix ne Ahnung, > aber zu allem eine Meinung haben"? So in der Art präsentierst du dich > hier. Das hab ich ja noch gar nicht bemerkt. Es freut mich ja für Dich das Du offensichtlich von allem eine Ahnung hast. Ich habe in meinem 2. Post lediglich kundgetan das ich ab und an über die 2 "==" gestolpert bin und mir da schon einen Wolf gesucht habe und das ich da der Meinung bin das dies ein syntaktischer Fehler ist und dieser als solcher eigentlich auch angezeigt werden sollte. Sicher man hätte schon daran denken können, das C in Ermangelung eines boolschen Datentyps alles als logisch wahr interpretiert was verschieden von 0 ist und der Compiler deshalb dies als syntaktischen Fehler nicht erkennen kann. Es ist halt ein Designfehler von C auf diesen wichtigen Datentyp zu verzichten. Andere gängige Sprachen, u.a. auch C++, kennen diesen Datentyp. Es erhebt sich jetzt natürlich die Frage, warum hat man es bei C++ eingeführt. Sicher nicht deshalb damit man ein Schlüsselwort mehr lernen muß. Und das ist nicht der einzige Designfehler in C. Das geht weiter mit den fehlenden Strings die durch das unsägliche Zeichenarray dargestellt werden müssen, welches zu allem Überfluß noch durch das Nullzeichen abgeschlossen werden muß, weil C nicht wirklich mit Arrays umgehen kann (sage nicht nur ich) und das Stringende glatt verpassen würde. Das sind Designfehler in C die einem sofort auffallen, wenn man von einer anderen Sprache kommt. Dazu muß man kein C Guru sein. Der muß man allerdings sein, wenn man die entarteten C-Konstrukte verstehen will. Es ist unstreitig, daß man bei µC Programmierung nicht um C herum kommt, aber die Schwächen in bleiben bestehen und die braucht man auch nicht schön reden. mec schrieb: > W.S. schrieb: >> Kurzum: C is nicht mehr renovierungsfähig. Man kann damit leben, in >> vielen Gebieten wie µC-Programmierung muß man das auch mangels Tools für >> andere Sprachen und C reicht eigentlich auch für recht vieles völlig >> aus, aber eine wirklich gute Programmiersprache ist C wahrlich nicht. Ich kann da eigentlich nur W.S. beipflichten. Er hat Recht auch wenn es den einen oder anderen schmerzt. Zeno
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#4758648
W.S. schrieb: > beim > Schreiben in Pascal passiert mir oft genug das Umgekehrte, daß ich > gelegentlich mal eine C-Wendung hinschreibe Weißte, ich hab mit Pascal angefangen zu programmieren, damals noch an der Schule im Informatikkurs. Also nicht nur "hello world", und nicht nur etwas if/then/else, sondern schon auch Sachen wie verkettete Listen und Sortieralgorithmen. Und die eine oder andere Anwendung in Eigeninitiative. Als Lehrsprache ist Pascal gut. Aber es hat seinen Grund, wieso die Wirth-Sprachen praktisch weitgehend geflopt sind. Im Gegensatz zu Pascal wurde C nicht im akademischen Elfenbeinturm entworfen, sondern von Programmierern für Programmierer, und im Sinne von "eat your own dogfood" hat es sich dann auch bewähren müssen. Ich hab ein paar Monate gebraucht, um mit C warmzuwerden - und danach wollte ich nie wieder zu Pascal zurück. Den Müslifaktor finde ich im Vergleich mit C einfach unerträglich.
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#4758650
Rufus Τ. F. schrieb: > Nein. Da liegst Du falsch. if erwartet einen Ausdruck, der einen Wert > hat. Und eine Zuweisung hat auch einen Wert. > > Das ist kein syntaktischer Fehler, das ist legales C. Formal hast du Recht, aber es ist einer der vielen Geburtsfehler von C und hätte schon seit langem ausgemerzt gehört. So herum. Daß moderne Compiler drüber meckern, ist eine Hilfe, die bei der miserablen Sprachdefinition auch dringend nötig ist. Kurzum, der Sinn eines if besteht darin, eine Verzweigung anhand einer Bedingung zu bewerkstelligen und das ist intuitiv eben immer ein Vergleich nach dem Motto apfel=birne oder apfel<>birne (zum Verstehen: größer oder kleiner, also NICHT gleich, das ! als "un" zu verstehen ist auch so ein Dogma, das unlogisch ist). Das Konstrukt "Wert eines Ausdruckes" und "Wert ungleich null" ist auch so ein Dogma in Ermangelung eines Boolean Typs. W.S. (wenn das hier so weitergeht, ist mein Glas leer, bevor ich allen Unsinn gelesen hab..) W.S. schrieb: >> Mit dem ?:-Operator besteht dieses Problem überhaupt nicht: > > Aber dafür kommt das Verstehenmüssen dieses Operators auf, siehe unten. Der ist aber auch so etwas von überunendlich kompliziert zu verstehen :) > Der ? Operator ist überhaupt nicht intuitiv. Genauso wenig wie Programmieren insgesamt intuitiv ist. Auch wenn das viele nicht glauben mögen: Programmieren muss man tatsächlich lernen, egal in welcher Sprache. Und dazu gehört es eben auch, die 1 bis 3 Sätze in einem C-Buch durchzulesen, die den ?:-Operator beschreiben. W.S. schrieb: > Das Beispiel von Rufus ist gelinde gesagt miserabel. Ich würde SO nie > und nimmer programmieren. Natürlich nicht, du würdest dafür ein Konstrukt mit mindestens zwei Gotos basteln, weil das ja viel logischer ist :) > Ich sag's mal so: der ? Operator ist ein typischer C-Faulheits-Operator > - eben nur dazu gedacht, ein if else zusammenziehen zu können. Da spart > man grandiose 5 Buchstaben. Du hast also den Unterschied zwischen einem Ausdruck und einer Anweisung immer noch nicht verstanden. > ich guck mal lieber in's Weinglas Aber bitte nicht wieder zu tief ;-)
Gast
#4758657
Rolf M. schrieb: > ist eine mögliche Anwendung. Ohne die Zuweisung im while müßte man > schreiben > result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); > while (result) > { > // arbeite mit buf > result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); > } > > // Fehlerbehandlung > > und da haben wir wieder zwei identische Funktionsaufrufe So langsam wirds peinlich. Kennst du eigentlich sowas wie do while? Nö? dann lies mal dort: "http://www.c-howto.de/tutorial-schleifen-do.html" W.S.
Gast
#4758660
W.S. schrieb: > wenn das hier so weitergeht, ist mein Glas leer, bevor ich allen Unsinn > gelesen hab. Nicht aufregen - genieße lieber den Traubensaft. Du wirst die Leute hier nicht bekehren, das diese nicht über den (C-) Tellerand hinweg schauen wollen oder doch besser können. Zeno
Gast
#4758665
Zeno schrieb: > Es ist halt ein Designfehler von C auf diesen wichtigen Datentyp > zu verzichten. Nein, ist es nicht. Er ist schlichtweg überflüssig. Jedenfalls ist das die Sicht, die beim Design von C vertreten wurde. Das war kein Fehler und auch kein Versehen, sondern eine Entscheidung. Das gilt übrigens auch für eine ganze Menge vom undefined behaviour, was aus gutem Grund so ist - nur daß das eben erst logisch wird, wenn man die Hintergründe versteht. Und da muß man schon sagen, daß Kerninghan und Ritchie ETWAS mehr Ahnung hatten als Programmier-Anfänger. Die haben die Sprache auch nicht für Programmier-Anfänger gemacht - für die gab es auch damals schon BASIC (das B steht für "Beginner"). > Und das ist nicht der einzige Designfehler in C. Das geht weiter mit den > fehlenden Strings die durch das unsägliche Zeichenarray dargestellt > werden müssen Müssen sie nicht. Es steht Dir durchaus frei, in C auch Pascal-Strings zu bauen. Diese haben allerdings dann den systematischen Nachteil, daß Du nicht einfach mit Pointer-Increment innerhalb des Strings springen kannst UND dabei immer noch einen gültigen Reststring hast. Insbesondere kannst Du nicht den Reststring als Pointer an andere Funktionen weiterreichen.
Gast
#4758677
Yalu X. schrieb: > W.S. schrieb: >>> Mit dem ?:-Operator besteht dieses Problem überhaupt nicht: >> >> Aber dafür kommt das Verstehenmüssen dieses Operators auf, siehe unten. > > Der ist aber auch so etwas von überunendlich kompliziert zu verstehen :) Vor Allem ist die Argumentation so geil. Variablen muss man auch erstmal verstehen, also sind Variablen schlecht. Die Abbruchbedingung muss man verstehen, Abbruchbedingungen sind also auch schlecht. Rückgabewerte von Funktionen muss man verstehen. Die sind also auch schlecht. Genauso wie Arrays. Das heißt, W.S.'s Sprache darf unter anderem schonmal keine Variablen, keine Abbruchbedingungen und keine Rückgabewerte von Funktionen und keine Arrays enthalten. W.S. schrieb: > So langsam wirds peinlich. Gut erkannt. Dann hör doch endlich mal auf. Zeno schrieb: > Du wirst die Leute hier nicht bekehren, das diese nicht über den (C-) > Tellerand hinweg schauen wollen oder doch besser können. "Einer? Hunderte!" (Für die, die den entsprechenden Witz kennen.)
Gast
#4758680
Christopher C. schrieb: > In Rust (wie auch in Go) gibt's übrigens eine extra Endlosschleife. Wer drauf steht, kann das in C auch haben. Dazu muß man das nicht als Sprachdefinition aufnehmen.
(die for-Variante, weil die auch durch Lint durchgeht.) Zeno schrieb: > Andere gängige Sprachen, u.a. auch C++, kennen diesen > Datentyp. ... ohne in dieser Frage was in der Sache zu ändern (C++). > Das sind Designfehler in C die einem sofort auffallen, wenn man von > einer anderen Sprache kommt. Ich teile die Kritik. Nur sehe ich das Problem weniger in der Sprache selbst, als in deren Anwendung in Bereichen, für die sie nicht (mehr) geeignet ist. Multics adressierte in seiner Komplexität nur damalige Grossrechner. Bei dessen Programmiersprache PL/I war es nicht anders. Sowohl Unix (sieht man schon im Namen) als auch C waren das Gegenmodell dazu. Denn an Grossrechner kam nicht jeder ran, Minicomputer waren weit leichter verfügbar. Die Folge war Unix und dessen Programmiersprache C. Diese entwickelte sich aus Sprachen wie B und BCPL, die noch simpler waren, zur Implementierung eines einfachen Betriebssystems. Beides, Betriebssystem und Compiler, sollten auf den Minicomputern implementiert werden können. Sichere Netzwerkanwendungen hatte niemand auf dem Radar. Wirth machte das auch nicht anders als Ritchie. Zu einem neuen Problem entwarf er eine neue Sprache. Pascal hatte er ausschliesslich als Lehrsprache entwickelt und für mehr war es in seiner damaligen Form auch nicht zu gebrauchen. C hatte in diesem Sinn das Pech, über den universitären Siegeszug von Unix als universelle Programmiersprache für Gott und die Welt eingesetzt zu werden. Und es lebt in Dimensionen fort, für die es weder gedacht noch gut geeignet war. Nicht weil es gut war, sondern weil es verfügbar war und in seiner begrenzten Komplexität auf jene Maschinen passte, an die jeder rankam. Der Quellcode von Betriebssystem und Compiler war verfügbar und jeder schraubte daran herum - um die rechtliche Bewertung durften sich eine Generation später die Anwälte streiten, damals interessierte das kaum jemanden.
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#4758689
Nop schrieb: > Nein, ist es nicht. Er ist schlichtweg überflüssig. Das meinst Du! Du willst Dich doch nicht etwa mit Herrn Wirth oder van Rossum vergleichen. Die beiden dürften Dir bei weitem überlegen sein und werden ihre Gründe haben warum sie unter anderem auch diesen Datentyp in ihre Sprachen implementiert haben. Im übrigen maße ich mir nicht an schlauer als K&R zu sein und stelle auch nicht Abrede, daß sie für ihre Leistung Respekt verdienen. Aber es sind keine Götter denen man huldigen muß - gilt auch für die von mir zu vor genannten 2 Herren. Nop schrieb: > Diese haben allerdings dann den systematischen Nachteil, daß > Du nicht einfach mit Pointer-Increment innerhalb des Strings springen > kannst UND dabei immer noch einen gültigen Reststring hast. Insbesondere > kannst Du nicht den Reststring als Pointer an andere Funktionen > weiterreichen. Speziell dieses Feature habe ich in meinen (Pascal-) Projekten immer vermißt. Zeno Zeno schrieb: > Im übrigen maße ich mir nicht an schlauer als K&R zu sein und stelle > auch nicht Abrede, daß sie für ihre Leistung Respekt verdienen. Kannst dich auf Ritchie beschränken. Kernighan schrieb zwar das Buch mit, war aber erklärtermassen kein Schöpfer von C.
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#4758696
A. K. schrieb: > Die Folge war Unix und dessen Programmiersprache C. .... Du hast es in Deinem Post auf den Punkt gebracht und den historischen Werdegang beschrieben - uneingeschränkte Zustimmung. Leider sehen das hier die meisten Leute anders. Zeno
Gast
#4758698
A. K. schrieb: > Kannst dich auf Ritchie beschränken. Kernighan schrieb zwar das Buch > mit, war aber erklärtermassen kein Schöpfer von C. Danke für den Hinweis. Das war mir so nicht bekannt, da beide immer in einem Atemzug genannt werden. Zeno
Gast
#4758727
Zeno schrieb: > Das meinst Du! Du willst Dich doch nicht etwa mit Herrn Wirth oder van > Rossum vergleichen. Das meine nicht ich, sondern ich schrieb, daß das die Designentscheidung bei C war. Und mal ehrlich, Wirths Schöpfungen mögen akademisch ja toll sein, sind aber praktisch weitgehend geflopt. C nicht. Allerdings bringt es schon was, wenn man Programmieren nicht mit C lernt, sondern mit Pascal. Man macht dann einfach in C weniger Fehler. Deswegen meinte ich ja schon, Pascal ist eine gute Lehrsprache. Aber C finde ich den genialsten portablen Makro-Assembler überhaupt. Ohne mich mit Wirth auf eine Stufe stellen zu wollen (der ist natürlich in einer anderen Liga), aber wie ich schon meinte, den Müslifaktor bei Pascal finde ich unerträglich. Ich habe nach dem Umstieg von Pascal auf C Pascal nie mehr vermißt. Ist wie mit ner Ex.
Gast
#4758731
A. K. schrieb: > Wirth machte das auch nicht anders als Ritchie. Zu einem neuen Problem > entwarf er eine neue Sprache. Mit Lisp hätte er sich das auch sparen können. (;
Gast
#4758732
Nop schrieb: > Als Lehrsprache ist Pascal gut. Aber es hat seinen Grund, wieso die > Wirth-Sprachen praktisch weitgehend geflopt sind. > > Im Gegensatz zu Pascal wurde C nicht im akademischen Elfenbeinturm > entworfen, sondern von Programmierern für Programmierer, und im Sinne > von "eat your own dogfood" hat es sich dann auch bewähren müssen. Ach du.. Die Gründe für C sehe ich zu 99% im außertechnischen Bereich. Die Schwierigkeit, mit C zurecht zu kommen, ist gewollt und dein "mögen" hat einen Geschmack nach "endlich bin auch ich elitär" - ich weiß, sowas steckt in jedem Manne mental drin. Aber ich guck nach vorn, und da sehe ich kein Vorwärtskommen für C - im Gegensatz zu Pascal. Guck dir doch mal beides zum Vergleich an: der erste und wohl letzte Markstein bei C war ANSI, um von dem K&R-Kruscht weg zu kommen. War auch nötig. Programmiere mal mit nem klassischen Sozobon-Compiler, da merkst du den Schmerz der Anfänge. Aber das war's dann auch schon bei C. Alles Spätere ist peanuts. Und nun guck dir Pascal in seiner heutigen Form (FPC oder Embarcadero) an. Merkst du da was? Es ist nicht mehr wie dunnemals Wirth's, es kann alles, was C kann und es kann darüber hinaus auch alles, was C nicht kann. Pascal ist zukunftsfähig, C nicht. Es ist immer eine sowohl heikle als auch dumme Sache, von dem "Gemochtwerden" auf die Qualitäten zu schließen, es ist nicht so, daß die Masse Recht hat, sie kann nämlich auch auf dem Holzweg sein. Ich sag's mal mit einem Zitat "die Quote ist der ultimative Sieg des Proletariats". Oder anders herum: Du magst C mehr als Pascal, aber kann C deshalb Objektorientiertheit? Oder Exceptions? Oder Strings? nein, natürlich nicht. Man könnte allenfalls sowas zu Fuß nachbilden (geht in Assembler auch...), aber die Sprache C selbst gibt es nicht her. Das "Mögen" ist subjektiv, genannte Kriterien sind objektiv. Natürlich haben viele kluge Köpfe schon seit langer Zeit gemerkt, daß C - so wie es ist - weder den heutigen Nöten gerecht wird noch wirklich zukunftsfähig ist. Genau deshalb wurden (und werden) alle möglichen Abwandlungen erfunden: C++, C#, Java und anderes Zeugs. Vielleicht kommt eines Tages dabei etwas wirklich Tragfähiges dabei heraus. Vielleicht. W.S. W.S. schrieb: > Sowas sind ausdrücklich KEINE Anfängerfehler, sondern sowas (und > ähnliches) passiert jedem, der etwas anderes ist als Maschinensklave. [...] > Also laß derartige Mutmaßungen, sie sind falsch, albern und > scheuklappig. Dito. Du schließt hier offenbar von dir auf andere. Zeno schrieb: > Es freut mich ja für Dich das Du offensichtlich von allem eine Ahnung > hast. Wo glaubst du denn, das gelesen zu haben? Ich wiederhole nochmal: > Rolf M. schrieb: >> Dass du C nicht perfekt kennst, macht dir keiner zum Vorwurf > Andere gängige Sprachen, u.a. auch C++, kennen diesen Datentyp. Es erhebt > sich jetzt natürlich die Frage, warum hat man es bei C++ eingeführt. > Sicher nicht deshalb damit man ein Schlüsselwort mehr lernen muß. Du weißt aber, dass sich im Bezug auf die Nutzung von if durch die Einführung von bool in C++ genau gar nichts geändert hat? Es gilt genau das selbe, wie in C. Wie oben schon geschrieben ist der Grund, dass Zuweisungen in einem if erlaubt sind nicht das Fehlen eines eigenen Datentyps für boolesche Werte, sondern die Tatsache, dass jeder Wert eines eingebauten Typs implizit als boolescher Wert verwendet werden kann sowie die Tatsache, dass eine Zuweisung in C ein Ausdruck ist und somit einen Wert liefert. Das kann man mögen oder auch nicht. In neueren Sprachen wird zumindest die implizite Konvertierung meist nicht gemacht. > Und das ist nicht der einzige Designfehler in C. Das geht weiter mit den > fehlenden Strings die durch das unsägliche Zeichenarray dargestellt > werden müssen, welches zu allem Überfluß noch durch das Nullzeichen > abgeschlossen werden muß, weil C nicht wirklich mit Arrays umgehen kann > (sage nicht nur ich) und das Stringende glatt verpassen würde. Ja, Stringhandling ist etwas, das ich in C auch nicht machen möchte. W.S. schrieb: > Kurzum, der Sinn eines if besteht darin, eine Verzweigung anhand einer > Bedingung zu bewerkstelligen und das ist intuitiv eben immer ein > Vergleich nach dem Motto apfel=birne oder apfel<>birne (zum Verstehen: > größer oder kleiner, also NICHT gleich, das ! als "un" zu verstehen ist > auch so ein Dogma, das unlogisch ist). Langsam geht's mir auf den Zeiger, wie du ständig wahlfrei irgendwelche Dinge hernimmst und einfach mal für unlogisch erklärst - natürlich wie immer ohne Begründung. != ist kein bischen logischer oder unlogischer als <>, sondern einfach nur eine andere, aus deiner Sicht ungewohnte Schreibweise. Und nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" lehnst du sie eben ab. Das ist alles. > (wenn das hier so weitergeht, ist mein Glas leer, bevor ich allen Unsinn > gelesen hab..) Ich hoffe nur, dass der Unsinn, den du dadurch schreibst nicht noch größer wird. W.S. schrieb: > Rolf M. schrieb: >> ist eine mögliche Anwendung. Ohne die Zuweisung im while müßte man >> schreiben >> result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); >> while (result) >> { >> // arbeite mit buf >> result = fread(buf, 1, BUFSIZE, file); >> } >> >> // Fehlerbehandlung >> >> und da haben wir wieder zwei identische Funktionsaufrufe > > So langsam wirds peinlich. Allerdings. Du machst dich wirklich gerade zum Affen. Vielleicht doch schon zuviel Wein intus? > Kennst du eigentlich sowas wie do while? Ja, und im Gegensatz zu dir weiß ich auch, wie es funktioniert und dass man damit das Problem auch nicht ohne weitere Klimmzüge lösen kann. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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