Hallo Ihe Spezis,
ich bin in meinem gesetzen Alter schon eine Weile raus.
Mein Bauvorhaben: Alu-Dachzeltanhäner mit Einspeisung (Landstrom)
Geplant CEE 230V Caravan-Außeneinspeisung, welcher auch mit Schukoadapter betrieben werden müsste. Kleine UV (Baustromverteiler gleich mit 4 Steckdosen), mit 2-poliger Vorsicherung, mechanischem Zähler, FI und 2-poligen 6A Automaten für die Verbraucher. Ebenso die Variante meine Powerstation ggf. über den CEE einspeiden zu können. Gedacht für Ausziehküche, das Laden diverser Gerätschaften, Beleuchtung usw.
Problem: CEE ist zwar definiert, aber bei der Einspeisung über Schuko-Adapter können Phase und N vertauscht werden. Grundsätzlich kann kaum etwas passieren - aber schön ist es mir nicht wenn L auf der N-Schine liegt!
Meine Idee:
In die kleine UV eine Phasenerkennung in den Anhänger einbauen damit ich die L/N Verpolung sofort sehen kann. Dazu vielleicht 2 Glimmlampen einbauen. Eine Grüne von L gegen PE und eine Rote von N gegen PE.
Frage:
Funktioniert das auch bei vorgeschalteten RCDs?
Wie kann ich ggf. Kriechströme blocken (RC-Löschglied)?
Könnte man mit dieser Grauzone leben?
Eine Einzel-LED eine Alternative?
Jo - sollte als Beschreibung / Frage vielleicht reichen.
Ich hätte auch kein Problem ein solches Modul zu kaufen - Hauptsache es schmeißt den RCD nicht raus.
Ich hatte 2018 schon mal ein Bauvorhaben "LEDs dimmen / Nachtlicht in der Decke" angefragt und habe von Euch eine einfache und funktionierende Lösung bekommen. Die Nachtlicher laufen seit 2018 wie Bolle und ist der absolute Burner gewesen. DANKE
Es muss für ein Caravan-230V-Netz völlig gleichgültig sein, auf welcher Leitung N und auf welcher L liegt, oder ob 110V auf einer und 110V 180 Grad phasenverschoben auf der anderen, ebenso wie beim über einen Schukostecker angeschlossenen Gerät es völlig egal ist, ob braun und blau mit L und N oder N und L belegt sind-
Man braucht aber doppelpolig abschaltende Sicherungen, wie in Österreich üblich.
Eine Glimmlampe mit 1mA wird zwar den FI nicht rauswerfen (obwohl auf Campingplätzen 10mA FI vorhanden sein könnten aka Personenschutzschalter), aber stellt natürlich eine Verbindung zum Schutzleiter her so daß alles bei Schutzleiterbruch auf 230V~ liegt.
Ich würde einfach einen Steckdosentester (der das anzeigen kann) verwenden. Vermutlich schaltet ein FI die Phase voreilend gegenüber dem Neutralleiter aus.
Ob das bei Falschpolung einen Sicherheitsnachteil darstellt ist mir nicht bekannt.
Danke Michael, die 2-poligen LS sich doch schon geordert.
Ich weiß dass meine Intention etwas von einer Klatsche haben, aber so bin ich nun mal. Es dient ja auch zu meinem Prüfzweck. Klar könnte ich meinen Dusi zum Camping mitnehmem und L auf den linken Kontakt legen. ^^
Ob nun Duspol oder Glimmlampe - geprüft wird gegen PE. Ist vielleicht nur Auslegungssache ^^
Ein Kollege hatte damals ein Modul (ca. 500 EUR) in einen Verkaufswagen (Bäckerei) eingebaut. Das war zwar nicht dafür gedacht, hatte aber funktioniert. Leider habe ich den Kontakt verloren.
Eine Glimmlampe mit 1mA wird zwar den FI nicht rauswerfen (obwohl auf
Campingplätzen 10mA FI vorhanden sein könnten aka
Personenschutzschalter), aber stellt natürlich eine Verbindung zum
Schutzleiter her so daß alles bei Schutzleiterbruch auf 230V~ liegt.
LED mit 100µA nehmen, Strombegrenzung durch Y1-Kondensator.
Na ich bin auch gerne in Polen, Tschechei und Slowakei unterwegs. Auch gerne mal am Rande eines Dorfes für die Übernachtung. Meist bei etwas Gegrilltem und nem Bierchen ^^
Gibt's Campingplätze nur mit Schuko-Steckdosen? Gerade in Deutschland
hätte ich jetzt ordnungsgemäße CEE-Versorgung erwartet 😉
Ha, ha.
Ad 1: Manche haben nur Schuko und manche haben Schuko und CEE. Trotzdem hat man nicht immer die Wahl, es hängt5 davon ab, was schon belegt ist.
Bei Campingplätzen sieht es in der Regel schlechter aus als bei Womo-Stellplätzen: Campingplätze sind im Schnitt älter, die im Womo-Boom entstandenen Stellplätze haben meist moderne CEE-only-Ausstattungen.
Ad 2:
Viele (die meisten?) Wohnmobile sind Mietfahrzeuge. Da legt dir der Vermieter oft eine Schuko-Kabelrolle rein und du musst einen Adapter verwenden, obwohl das Miet-Womo wegen seines Baujahrs immer CEE hat.
Wenn du dich dann beschwerst und darauf hinweist, dass Schuko unzulässig ist, dann behaupten sie zunächst, noch nie davon gehört zu haben. Gibst du dann nicht klein bei, dann geht es bis zu harschen Beschimpfungen, der Kunde habe keine Ahnung und wolle wohl nur Ärger machen.
Eine Glimmlampe mit 1mA wird zwar den FI nicht rauswerfen (obwohl auf
Campingplätzen 10mA FI vorhanden sein könnten aka
Personenschutzschalter), aber stellt natürlich eine Verbindung zum
Schutzleiter her so daß alles bei Schutzleiterbruch auf 230V~ liegt.
LED mit 100µA nehmen, Strombegrenzung durch Y1-Kondensator.
Ich hatte mal 2 superhelle grüne LEDs antiparallel geschaltet und mit 4 Stück 2M2 Widerständen in Reihe an die Steckdose angeschlossen, also insgesamt 8M8. Man konnte das Glimmen der beiden LEDs noch erkennen. Es genügt aber schon wenn man einfach nur 2×470k in Reihe zu einer LED und einer parallelgeschalteten Diode (1N4007) schaltet. Dann fließt auch nur noch ein Strom von 250 uA, da löst noch kein FI aus.
Da hätte ich ein wenig Schiss wegen der Spannungsfestigkeit. Gerade in so einem engen Wohnmobil. Wenn man da mal versehentlich auf engstem Raum, bei einer Drehung mit dem Ellenbogen oder mit dem Suppentopf die LED aus der Konsole rausbricht, dann ist die kleine 1N4148 auf sich ganz alleine gestellt und für die hohe Sperrspannung nicht mehr gewappnet.
Y Kondensator mit 1,5nF (1nF wird auch reichen), Brückengleichrichter (4x 1N4148 reicht), grüne Hocheffizienz LED.
Vorsichtige schalten noch 22k in Reihe zur Pulsstrombegrenzung.
Y Kondensator mit 1,5nF (1nF wird auch reichen), Brückengleichrichter
(4x 1N4148 reicht), grüne Hocheffizienz LED.
Vorsichtige schalten noch 22k in Reihe zur Pulsstrombegrenzung.
Damit kenn ich mich nicht so aus, ich reise mit Fahrrad + Zelt, da habe ich nur ein USB-Ladegerät dabei, natürlich mit Eurostecker. Habe bisher aber immer nur die CEE-Buchsen am Platz gesehen, dafür hab ich mir sogar so einen Mini-Adapter zugelegt, ist aber eher unnötig - meistens findet man irgendwo eine normale Steckdose. Probleme mit FI, Sicherungen, Phase, Stromtragfähigkeit hatte ich noch nicht.
Wobei, wo ich gerade darüber nachdenke, auf einem Platz hatte der Betreiber auf die Zeltwiese freundlicherweise eine große Mehrfachsteckdose gelegt - da wär man mit dem Wohnmobil aber eh nicht hingekommen.
wenn man die beiden Glimmlampen über einen zweipoligen Taster schaltet, und nur zur Kontrolle betätigt: hat man die gewünschte Funktion, und erspart sich die übrige Zeit der Strom über PE.
Du meinst sie verträgt die paar Volt Flussspannung der LED nicht als
Sperrspannung?
Nein, so meinte ich das nicht. Ich meinte, wenn die LED im täglichen rauhen Campingbetrieb mechanisch aus der Anzeigekonsole rausgerissen wird, dann steht die kleine 1N4148 ganz nackt da und hat keinen elektrischen Kontakt mehr zur LED, die ihr die hohe Sperrspannung wie gewohnt abnehmen kann.
Du meinst sie verträgt die paar Volt Flussspannung der LED nicht als
Sperrspannung?
Nein, so meinte ich das nicht. Ich meinte, wenn die LED im täglichen
rauhen Campingbetrieb mechanisch aus der Anzeigekonsole rausgerissen
wird, dann steht die kleine 1N4148 ganz nackt da und hat keinen
elektrischen Kontakt mehr zur LED, die ihr die hohe Sperrspannung wie
gewohnt abnehmen kann.
Von Eurem Zauber halte ich wenig, da ich schon viel Böses erlebt habe.
Einen Phasenprüfer sollte man immer dabei haben.
Dann bitte gleich zwei, sonst bleibt die Schuko zu.
Dumm nur, schlecht geerdet und beide Daumen gleichzeitig auf jeweils einem Phasenprüfer leuchten beide.. :-)
Für den ordnungsgemäßen Landstromanschluß bei Schiffen ist eine solche Erkennung vorgeschrieben und wird auch genau so mit Glimmlampen (modern auch mit Low Power LEDs) gegen PE umgesetzt.
Mein Gott, man kann auch die simpelsten Vorgänge komplett verkomplizieren.
Eine Spezialität der Deutschen.
Wer braucht denn eine permanente Anzeige der Phasenlage?
Einmal angesteckt, ändert die sich doch nichtmehr....bis zum nächstenmal.
Eine Markierung auf dem Stecker, welcher Pin die Phase ist und vor jedem Anstecken an ein neues Netz mittels Phasenprüfer checken welche Pin die Phase bringt, sollte doch genügen.
Aber nein, da muss sich ein ganzes Forum darüber hermachen was die beste Lösung ist tzzz....tzzz...
"Nicht geeignet für AC-Netze ohne Schutzleiter" - sind Schiffe (mit Stahlrumpf) nicht recht gut geerdet? Taugt vielleicht nicht als Schutzleiter, aber zur Polaritätserkennung schon?
"Nicht geeignet für AC-Netze ohne Schutzleiter" - sind Schiffe (mit
Stahlrumpf) nicht recht gut geerdet? Taugt vielleicht nicht als
Schutzleiter, aber zur Polaritätserkennung schon?
JEDES Schiff sollte gut geerdet sein denn auch bei GfK Rümpfen gibt es eine "Erdungsplatte" unten am Rumpf/Kiel. Und mindestens die Antriebswelle/Schraube ist aus leitendem Material.
Dieser Hinweis ist vor allem für Schiffe mit Trenntrafo oder "Zinc Saver" relevant.
Dieser Hinweis ist vor allem für Schiffe mit Trenntrafo oder "Zinc
Saver" relevant.
Spannend, danke... Aber würde es da nicht reichen das Kontrollpanel vor dem Trenntrafo auf "Landseite" anzuklemmen? Spielt die Polung überhaupt eine Rolle wenn ein Trenntrafo verwendet wird?
Von Eurem Zauber halte ich wenig, da ich schon viel Böses erlebt habe.
Einen Phasenprüfer sollte man immer dabei haben.
Dann bitte gleich zwei, sonst bleibt die Schuko zu.
Dumm nur, schlecht geerdet und beide Daumen gleichzeitig auf jeweils
einem Phasenprüfer leuchten beide.. :-)
Noch dümmer, im ungeerdeten Campingmobil mit Holzboden leuchtet der beim Phasensuchen gar nicht.
Y Kondensator mit 1,5nF (1nF wird auch reichen), Brückengleichrichter
(4x 1N4148 reicht), grüne Hocheffizienz LED.
Vorsichtige schalten noch 22k in Reihe zur Pulsstrombegrenzung.
1N4148 reichen nicht, ich hatte es vor Jahren probiert und direkt Bruch gefahren. Ein mit Spice sehr erfahrener Arbeitskollege sagte mir, man müsse in der Simulation die Phase berücksichtigen, um zu sehen, warum die 4148 nicht reicht. Ich nehme fertige Brückchen DS06 o.ä..
In diesem Fall mit 100µA reden wir über max. 25mW - das würde ich mit zwei antiparallelen LED und rein ohmsch per Vorwiderstand machen, um 2..2,4 MegOhm.
Dann bitte gleich zwei, sonst bleibt die Schuko zu.
Dumm nur, schlecht geerdet und beide Daumen gleichzeitig auf jeweils
einem Phasenprüfer leuchten beide.. :-)
Gerade mal in der Küche probiert: Es leuchten Beide und das ändert sich auch nicht bzw. unwesentlich, wenn ich einen Schuh ausziehe.
Mein Gott, man kann auch die simpelsten Vorgänge komplett
verkomplizieren.
[ .. ]
Aber nein, da muss sich ein ganzes Forum darüber hermachen was die beste
Lösung ist tzzz....tzzz...
Dann bitte gleich zwei, sonst bleibt die Schuko zu.
Dumm nur, schlecht geerdet und beide Daumen gleichzeitig auf jeweils
einem Phasenprüfer leuchten beide.. :-)
Gerade mal in der Küche probiert: Es leuchten Beide und das ändert sich
auch nicht bzw. unwesentlich, wenn ich einen Schuh ausziehe.
Problem: CEE ist zwar definiert, aber bei der Einspeisung über
Schuko-Adapter können Phase und N vertauscht werden. Grundsätzlich kann
kaum etwas passieren - aber schön ist es mir nicht wenn L auf der
N-Schine liegt!
Was interessiert ob die Phase auf der N-Sammelschiene liegt? Der Verteiler ist doch zu. Und wenn er offen ist, sollte er ohne Strom sein …
Ich hatte mal 2 superhelle grüne LEDs antiparallel geschaltet und mit 4
Stück 2M2 Widerständen in Reihe an die Steckdose angeschlossen, also
insgesamt 8M8. Man konnte das Glimmen der beiden LEDs noch erkennen. Es
genügt aber schon wenn man einfach nur 2×470k in Reihe zu einer LED und
einer parallelgeschalteten Diode (1N4007) schaltet. Dann fließt auch nur
noch ein Strom von 250 uA, da löst noch kein FI aus.
Damit kann man nicht nur die Phasenlage erkennen und bei falscher Lage nicht einschalten sondern eben auch das VORHANDENSEIN des PE überwachen. Mehr Sicherheit beim Landanschluiß geht nicht. Teurer Spaß, etwa €300.
Variante meine Powerstation ggf. über den CEE einspeiden zu können.
Gedacht für Ausziehküche, das Laden diverser Gerätschaften, Beleuchtung
usw.
Das Problem der ungeerdeten PowerStations ist dir bekannt? Dafür gibt es dann extra eine Vorrichtung die das erledigt; sonst funktioniert der RCD ggf nicht. Dazu gibt es jede Menge Videos im Netz.
Ganz aktuelle PowerStations haben einen CEE blau eingebaut und liefern damit auch einen PE mit.
Für den ordnungsgemäßen Landstromanschluß bei Schiffen ist eine solche
Erkennung vorgeschrieben und wird auch genau so mit Glimmlampen (modern
auch mit Low Power LEDs) gegen PE umgesetzt.
Beispiel anbei
Ja so meinte ich es. Nur kann ich auch 2 Glimmlampen in die keine UV einbauen und kostet dann nur 10%.
Ich habe da aber Sorge, dass bei einem unsauberen Netz, gerade mit billigen Handyladegeräten, die Anzeige nicht mehr eindeutig sein könnte. Daher auch mein Gedanke ein RC-Löschglied o.Ä. davor zu setzen.
Damit kann man nicht nur die Phasenlage erkennen und bei falscher Lage
nicht einschalten sondern eben auch das VORHANDENSEIN des PE überwachen.
Mehr Sicherheit beim Landanschluiß geht nicht. Teurer Spaß, etwa €300.
BINGO
Ich hatte nach meinem Eingangspost erwähnt, dass ein Kollege ein Teil genau zu diesem Zweck in einen Verkaufswagen eingebaut hatte.
Es war ein PECON+. Jetzt fällt es mir wieder ein ...
Danke - aber 400 EUR ist mir der Spaß nicht wert und würde auch in die kleine UV nicht reinpassen.
Solche Netze gab es früher mal, kenne ich noch aus
meiner Kindheit. Das war 220V Drehstromnetz, L gegen
Erde 120V. Normale Häuser ohne Drehstrom bekamen
zwei mal L und keinen N. Ans Haus gingen zwei
Drähte Freileitung. Gibt es denn heute noch
solche Netze?
von Schorsch M.
Darum gibt es auch den Spitznamen "Lügenstift" für diese Dinger.
Der Stift lügt nicht, er detektiert eine Spannung wenn sie
größer als die Zündspannung der Glimmlampe ist, Zündspannung
so etwa 60V bis 80V.
Wenn er bei N oder Schutzleiter leuchtet, ist ein
Fehler in der Installation. Wenn er bei ein Gerät
mit Metallgehäuse am Metallgehäuse leuchte, ist
der Schutzleiter unterbrochen. Eine Frau in meinen
Bekanntenkreis erzähle mir mal, sie zieht immer
den Stecker ihrer Waschmaschine, weil die Waschmaschine
sonst elektrisiert beim Wäsche rausnehmen.
Der Prüfstift leuchtete da auch am Metallgehäuse.
Es stellte sich heraus, daß ihr Mann die Steckdosen
nur zweiadrig angeschlossen hat, und den Schutzleiter
abgekniffen hat.
Darum gibt es auch den Spitznamen "Lügenstift" für diese Dinger.
Der Stift lügt nicht, er detektiert eine Spannung wenn sie
größer als die Zündspannung der Glimmlampe ist, Zündspannung
so etwa 60V bis 80V.
Der Begriff "Lügenstift" wird den Strippenziehern so andressiert, weil sie mit Zündspannung, hochohmig, kapazitivem Strom etc. überfordert wären.
mit Metallgehäuse am Metallgehäuse leuchte, ist
der Schutzleiter unterbrochen.
Wenn es denn ein Gerät mit Eurostecker und/oder Steckernetzteil ist, kann der Phasenprüfer auch ohne Fehler glimmen. Der Ableitstrom der Entstörkondensatoren ist zwar ungefährlich, aber reicht für die Glimmlampe.
Funkamateure bauten früher 144MHz Hochleistungsendstufen mit PL500 o.ä. Röhren. Der Einfachheit halber, um 600V bereitzustellen, wurden oft Spannungsverdoppler Netzteilschaltungen ohne Netztrafo konstruiert. Da stellte sich auch hier das Problem der Phasenerkennung.
Eine publizierte Schaltung in den UKW-Berichten beruhte auf eine Schutzschaltung mit Relais mit der Spule an L und PE und gab den Strom nur frei, wenn man den Netzstecker richtig gedreht in der Steckdose hatte. Umgekehrt sprach das Netzteil nicht an. So wurde sichergestellt, daß L niemals am Gehäuse lag. In den 60er Jahren ging das noch;-)
Bei uns gibt es für unser 120V 60Hz Netz einen einsteckbaren Phasenprüfer. Da geht die Überprüfung einfach zustatten. Z.B. den hier:
Kann mir mal jemand erklären, wozu diese Diskussion ist? Dem Wohnwagen und all seinen Geräten ist es doch egal wo L und N ist.
Das einzige was ich zählen lassen würde, ist wenn eine LED-Beleuchtung nach dem Ausschalten nicht wirklich richtig aus ist. Das ist ist ja zu Weihnachten (in 171 Tagen ist es wieder soweit) auch in Wohnung zu beobachten
Wenn er bei N oder Schutzleiter leuchtet, ist ein
Fehler in der Installation.
Eben nicht. Und wenn er nicht leuchtet, dann heißt das auch nicht, dass die Adern spannungsfrei sind. Beides nicht nur einmal erlebt.
Die Glimmlampe ist vom physikalischen Wirkprinzip einfach immer am leuchten, sobald eine ausreichend hohe Zündspannung vorliegt. Es spielt fast keine Rolle, wie wenig Strom dann fließt, glimmen tut sie immer irgendwie. Bei Leuchtstoffröhren reicht gar das elektrische Wechselfeld, um sie zum "Leuchten" zu bewegen.
Es hat schon seinen Grund, warum a) Elektriker ihn nicht benutzen und b) die von Elektrikern benutzten Messgeräte auch immer einen Prüfstrom verwenden, der groß genug ist, kapazitive Effekte weitgehend auszuschließen.
Man kann sich dann noch das Leuchtbild und die Seite am Tester markieren.
Ab dann muss man immer nur kurz den Tester einstecken, und weiß immer sofort wie rum man den CEE-.Adapter einstecken muss...
Damit hat man auch noch den Vorteil dass man die Quelle zumindest eben grob gecheckt hat...
Beispiel, wenn angezeigtes Bild an beliebiger Quelle passt, muss die Markierung am CEE_Adapater nach rechts beim einstecken, wenn nicht, dann nach links...
Es leuchtet nichts dauerhaft, man muss nichts verbasteln.
Den Tester legt man immer zum CEE Adapter...einfach
Der verlinkte ist für UK-Steckdosen.
Das Drücken des Tasters wirft den FI, der meist unzugänglich ist, also geht dann erstmal gar nichts mehr, bis der Platzwart kommt.
Bei der Versorgung eines WoMos muss der leitfähige Rahmen/Aufbauten mit dem PE verbunden sein damit ein RCD auslösen kann. Und wenn ein Trenntrafo vorhanden wäre (völliger Unsinn, nur bei Schiffen üblich aber aus völlig anderem Grund) muss daher einer der L‘ mit dem PE verbunden werden.
War nicht grob fehlerhaft, um 220V zu haben mußte
auf die Steckdose zwei mal L, anders ging es garnicht.
Die Häuser die an N und L angeschlossen waren hatten 120V.
Da war das manchmal so, ein Haus hatte 220V und das Nachbarhaus
hatte 120V. Das war in vielen Dörfern DDR so bis etwa 1970.
Dann wurden die Dörfer Stück für Stück auf 380V Drehstrom
umgestellt.
In Amerika gibt es auch noch Netze 220V mit Mittelanzapfung,
also drei Drähte, ist aber kein Drehstrom. Gegen Mittelanzapfung
110V. Die Mittelanzapfung ist da dann N, also gegen Erde 0V.
Solche Netze gab es früher mal, kenne ich noch aus
meiner Kindheit. Das war 220V Drehstromnetz, L gegen
Erde 120V. Normale Häuser ohne Drehstrom bekamen
zwei mal L und keinen N. Ans Haus gingen zwei
Drähte Freileitung. Gibt es denn heute noch
solche Netze?
Das letzte mal habe ich so etwas um 2010 auf einem Bauernhof in einer Eifeleinöde gesehen. Der bekam über einen Masttrafo 220V Drehstrom aus dem Mittelspannungsnetz und verteilte die zweiphasig an seine Nebengebäude. Vermutlich beim Umstellen vergessen.
Das dürfte mittlerweile vermutlich aber auch modernisiert sein. Die Gegend ist von Freileitung auf Kabel umgestellt worden.
Sie schimpfen und lästern über den "Lügenstift", verwenden ihn aber
ständig. ;O)
Da habe ich immer ein bisschen Schiss, weil der schlimme kribbelige Strom beim Prüfen jedes Mal über den Finger fliessen muss.
Deswegen habe ich mir dafür extra einen Prüfadapter mit einem Schukostecker gebastelt. Die beiden internen 470k Widerstände sind mit Schrumpfschlauch überzogen. Die blaue LED hängt mit ihrer 1N4007 in der Kabeldurchführung. Die LED leuchtet immer nur in einer Position. Und diese habe ich dann mit einem Aufkleber markiert. Dann weiß man immer wo an der Steckdose der Pluspol ist.
War nicht grob fehlerhaft, um 220V zu haben mußte
auf die Steckdose zwei mal L, anders ging es garnicht.
Die Häuser die an N und L angeschlossen waren hatten 120V.
Da war das manchmal so, ein Haus hatte 220V und das Nachbarhaus
hatte 120V. Das war in vielen Dörfern DDR so bis etwa 1970.
Dann wurden die Dörfer Stück für Stück auf 380V Drehstrom
umgestellt.
In Amerika gibt es auch noch Netze 220V mit Mittelanzapfung,
also drei Drähte, ist aber kein Drehstrom. Gegen Mittelanzapfung
110V. Die Mittelanzapfung ist da dann N, also gegen Erde 0V.
Günter, laß gut sein. Wir sprechen hier von Europa und da ist entweder TT oder TN Netz üblich und der Neutralleiter geerdet.
High Leg Delta, Split Phase, wye und ähnliches habe ich in USA installieren dürfen aber doch nicht hier.
Da habe ich immer ein bisschen Schiss, weil der schlimme kribbelige
Strom beim Prüfen jedes Mal über den Finger fliessen muss.
...
Die blaue LED hängt mit ihrer 1N4007 in der Kabeldurchführung.
Bei welchem Strom schalten denn deine FI ab?
Nimm eine hocheffiziente LED und wähle den LED-Strom so, dass du keine Sonnenbrille brauchst.
Du hast ja auch schon Schiss, Strom und Spannung einer kleinen Anzeige-LED einer 1N4148 zuzumuten.