Moin moin,
(vorweg: Ich benutze Linux und habe keinen Zugrioff auf einen
Windows-Rechner)
ich komme vermutlich Jahre zu spät... ;)
Ich suche für meinen von Reichelt erstandenen R8C/13 (das
"Elektor-Boardchen") eine Programmierschaltung.
Ich
Leider bin ich durch verschiedene Beiträge im Internet verunsichert:
Man solle es "nicht so wie in der Elektor" machen (ich besitze das
besagte Heft nicht). Dann gibt es Aussagen, nach denen besonders an
schnellen PCs es Probleme mit "bestimmten Schaltungen" geben soll und
man in die "ID-Falle" tappt.
Alles in allem für einen, der gerade beginnt, sich mit diesem Controller
zu beschäftigen ernüchternd verwirrend.
Was ich suche ist einen Schaltung (nicht die Software), um mit meinem
Linux-PC den R8C sicher und "schonend" (falls es diese Unterscheidung
überhaupt gibt) zu flashen.
Da ich SOftwareker bin und kein Hardware-Entwickler wären direkte
Hinweise
sehr hilfreich... ;)
Herzlichen Dank für Eure Hilfe im Voraus!
Schönes Wochenende!
Gruß
mcc
Der R8C hat einen eingebauten Bootloader, um den zu bedienen musst du
RXD, TXD, RESET und MODE beschalten.
Am einfachsten sollte es mit einem FTDI232-Modul gehen (z.B. UB232R, ich
hab ein älteres). Die meisten Leute schalten RESET und MODE per Hand, es
geht aber auch per Software z.B. mit DTR und RTS.
http://people.redhat.com/dj/m32c/flash-guide.pdf
Google auch mal nach rej05b0599 bzw. rej05b0734, darin ist der Bootlader
beschrieben.
Hallo,
Vielen Dank für Eure Hilfe ! :)
Ich habe gerade meinen "Teile, die ich später eventuell brauchen
werde"-Karton umgestülpt und zum Vorschein kam unter anderem ein
wohl für Handy konstruierter serieller Adapter -- ich vermute von
5V auf 3.3V. Problem: Keine Herstellerangabe, drei Kabel als Ausgang
Schwarz, Blau, Weiss. Aus die Maus. Kann ich den verwenden? Wie könnte
ich die Anschlüsse identifizieren?
Und: Was hat es mit dem omninösen "HD30" auf sich???
Herzliche Grüße!
mcc
Statt vermuten könntest du messen ;-)
Eine Leitung wird TX sein, eine RX und eine GND. Im Artikel RS232
gibt es Hinweise, welche Spannungen man an welchen Leitungen erwarten
kann.
Fürs Flashen des R8C fehlen dir noch die Energieversorgung und die
Beschaltung von MODE und RESET. Das kannst du mit Jumpern machen.
HD30 kenne ich nicht. Meinst du KD30? Das ist die Debuggersoftware.
Hallo,
...äh... JA! den KD30 meine ich! Ist das ein Teil, welches in den
R8C/13 geflashtwerden muss/kann/sollte
oder läuft der auf dem (vermutlich Windows-.) PC? Wenn ich ihn unter
Linux nutzen kann:
Wo bekomme ich den her?
Ich laß, dass man ihn nutzen sollte, wenn man mit dem R8C/13 "spielen"
will -- also nicht
in der Produiktion steckt.
Sorry für all diese nebulösen Andeutungen, aber genau dieser Nebel war
es, der mich nach
(zu?) vielen Blicken in die Glasgoogle verunsicherte und mein Posting
auslöste.
Ja, "messen" war mir schon klar, nun nicht was ich erwarten sollte, und
was es mir dann sagt.
Danke für den Hinweis auf den Artikel. Werde ich inhalieren.
Wie kritisch ist einen stabile Spannungsversorgung des R8C beim Flashen?
Im Datenblatt steht eine Versorgung von 2.7V bis 5.5V haut hin.
Wenn ich nun drei vollgeladene NiMH-Zellen (3.6V) nehme müsste ich
zumindest rechnerisch
im Grünbereich landen. Ich weiß allerdings auch, dass Datenblätter --
nun ja -- manchmal etwas
ungenau sein können...
Nochmals herzlcihen Dank für das Flashen meines Kopfes...langsam füllt
sich das ROM! :)
Gruß
mcc
Der KD30 Debugger ist Bestandteil der HEW Entwicklungsumgebung des
Herstellers Renesas. Die HEW läuft unter Windows. Es gibt bei Renesas
eine Demo zum Download, mit der man arbeiten kann. Ein Teil des
Debuggers läuft dann auf dem PC ein Teil im R8C. Der Austausch von Daten
zwischen beiden Teilen reserviert sich eine der beiden UARTs.
Selbstentwickelte Programme, im laufenden System debuggen ist bequem
aber nicht unbedingt nötig.
Die Spannungsversorgung ist kritisch im Bezug auf deinen
Programmieradapter (Handydatenkabel). Du musst in etwa die Pegel
treffen, die dort verlangt werden. Wenn das dort 5V Pegel vorhanden
sind, solltest du deinen R8C mit 5V betreiben. Wenn 3.3V, dann 3.3V und
wenn +-12V brauchst du einen RS232-Pegelwandler.
Programmieren mit Batterie wäre mir ein zu heisses Geschäft. Bei meinem
Glück wäre bestimmt mitten im Programmieren der Saft weg und der µC
eventuell versaut. Ich würde eine 9VDC Wandwarze nehmen und einen 7805
Spannungsregler mit paar Kondensatoren. Über Spannungsteiler wie in
Pegelwandler beschrieben müsste man auch ein 3.3V Handydatenkabel
benutzen können.