Wo bekommt man Trafos für SMPS her? Verschiedene Liferanten haben von
Mosfet über Treiber usw. alles im Angebot, aber passende Trafos welche
man effizient mit 20-400kHz betreiben kann, finde ich nicht.
Carsten B. schrieb:> Kennst die Seite?>> http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html#anf
Interessant; ich hab gesehn, dass da fast nur Siemens Trafos sind. Wo
kriegt man die kostengünstig?
hgd schrieb:> ein großteil solcher Übertrager wird kundespezifisch gewickelt, fertige> gibts bei Würth Elektronik
Würth trafos hab ich bei Mouser gesehen; der preis ist jedoch heftig
10Eur+ für 25W trafo
Es giebt ja z.t. 65W SMPS aus China für ca. 8 Eur. Da wird wohl nicht
mehr als 1 Eur für den Trafo sein. Wo und ab welchen mindest Mengen
bekommt man die Trafos zu diesen konditionen?
Flyback schrieb:> Wo kriegt man die kostengünstig?
Bei Epcos gibt es auf jeden Fall erstmal jede Menge Infos und
Datenblätter.
Und neulich noch ein Tipp von MaWin:
www.spulen.com
Die haben auch einen Onlineshop. Aber du musst ja erstmal wissen welchen
Kern du überhaupt brauchst. Dann kannst du immer noch nach dem besten
Preis suchen.
Danke Carsten
Carsten B. schrieb:> Bei Epcos gibt es auf jeden Fall erstmal jede Menge Infos und> Datenblätter.http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/ProductSearch/Hitlist/EMCComponents/Inductors/FlybackTransformers/Page,locale=nn.html
hab gerade 6 Modelle gefunden; alle im niedrigen Leistungsbereich; wo
genau finde ich die auswahl
spulen.com hat etwas mehr auswal:
http://www.spulen.com/shop/index.php?cPath=83_32
8 Modelle
Wobei der Voltage transformer 20:1, RM 6 interessant für mich sein
könnte, jedoch über 8Eur.
Der Preis des Wandlers sollte für ca. 100-200W unter 20Eur liegen
(Massenpreis), da sind 8 eur für ein Trafo zuviel
Es existieren PC Netzteile für 20Eur (Verkaufspreis) mit 350W Leistung
diese beinhalten mindestens 2 Trafos. Dies sind bestimmt Trafos ab der
Stange damit die so günstig sind (Aufgabe ist ja immer 315V -> 12V 5V
3.3V usw.) Oder hat da jeder Hersteller seinen Spezialtrafo
Nebenbei:
Ich rechne im Trafo mit ca 2% verlusten, wenn ich ihn im vorgeschlagenen
Frequenzbereich betreibe. Wenn ich jetzt um kosten zu sparen einen zu
kleinen Kern verwende, dieser dafür jedoch mit der 1.5 fachen Frequenz
betreibe, wie entwickeln sich die Verluste, wenn ich beachte, dass ich
weniger Windungen dafür dickerer Querschnitt verwende?
Ganz grob Ausgedrückt nehmen in Feriten für SNT (für 20k bis 500k) die
Verluste mit f^1.7 und B^2.6 (Flußdichthub) zu. Bei einem bestimmten
Kernvolumen gibt es daher ein Optimum der Kernverluste welches aus
Frequenz und Flußdichte (daraus resultiert eine Windungszahl und damit
Luftspalt). Diese Optimum ist je nach Ferrit Temperaturabhängig
undzusätzlich kommen bösartige Effekte wie
Proximity/Stromverdrängung(wenn der Luftspalt zu groß ist->aufteilen).
Windungszahl geht natürlich auf die Kupferverluste. Bei der reinen
Kernverlustbetrachtung, wird man manchmal verleitet mit der Frequenz
recht hoch zu gehen, beachte dass dabei aber auch die Schaltverluste
linear mitansteigen.
>Oder hat da jeder Hersteller seinen Spezialtrafo
Der Großteil macht diese selbt oder lässt sie Herstellen, bei den
Stückzahlen kein Problem.
Es gibt nicht nur Siemes Kerne, die Standardformen macht jeder
Hersteller (auch billige Chinafirmen)
>Der Preis des Wandlers sollte für ca. 100-200W unter 20Eur liegen>(Massenpreis),
Also ein Serienprodukt? Warum nehmt ihr nicht mit Herstellern Kontakt
und lässt wickeln? Aber hast recht 8€ zahlt niemand fur einen kleinen
Flyback Trafo.
MFG Fralla
Du kannst auch Spulenkörper und Kerne für Durchflußwandler nehmen. Dann
mußt du nur 0.5 bis 1mm Luftspalt lassen, z.B. Papier einlegen. Beachte
aber, daß der Luftspalt einmal in der Mitte entsteht und einmal außen -
für 1mm Luftspalt müssen die Kernhälften also 0,5mm auseinander. Bei
"echten" Sperrwandler-Kernen ist der Luftspalt nur im mittleren
Schenkel.
Hallo,
die Firmen Hahn und Myrra bauen auch Übertrager als Standardteile.
Schau' mal bei Schukat und SOS Electronic.
Kosten so 1-3 €, Einzelstücke wohl etwas mehr.
Gruß,
Kevin
Danke erstmal für eure Antworten
SNT schrieb:> die Firmen Hahn und Myrra bauen auch Übertrager als Standardteile.> Schau' mal bei Schukat und SOS Electronic.
Sehr interessant! Ich sehe jedoch gerade der grösste Kern ist für 90W.
Macht es überhaupt Sinn eine Leistung von bis 200W mittels Flyback zu
machen?
Am besten beschreibe ich das Projekt etwas:
Es geht um eine DC Motorenbremse (24V Motor) welche die Energie
zurückspeist. Um kosten zu sparen, möchte ich dabei keine feste
Zwischenspannung haben sondern direkt mit dem Trafo die 0-315V
Nachfahren.
Zuerst habe ich über eine Buck/Boost Lösung nachgedacht (ersetze Trafo
durch Spule), jedoch machen die Anforderungen des Boost Transistor diese
Idee zu nichte. (Grosser Unterschied Vin/Vout)
Andere möglichkeiten währen: LLC, Durchfluss gegentackt usw.
Welche Topologie haltet ihr für sinnvoll? (Man beachte den grossen
Ausgangsspannungsbereich von 0-320V).
Aus energietechnischer Sicht ist der Wirkungsgrad eigentlich egal,
jedoch kann Wärme nur sehr schlecht abgeführt werden, und Kühlkörper
möchte ich mir sparen.
Wie gross ist eigentlich der Verlust durch den grossen
Ausgangsspannungsbereich gegenüber einer festen Zwischenspannung? Würdet
ihr eine feste Zwischenspannung empfehlen?
Ben _ schrieb:> Du kannst auch Spulenkörper und Kerne für Durchflußwandler nehmen.
Wie gross sind da die Unterschiede? (preislich und technisch)
Grundsätzlich sind doch die Kerne (abgesehen vom etwas grösseren
Luftspalt identisch)
Auffallend ist zudem, dass die Mira Trafos relativ gross sind und
dennoch mit einer geringen Leistung spezifiziert 90W. SMPS haben in der
gleichen grösse ca 500W.
>Macht es überhaupt Sinn eine Leistung von bis 200W mittels Flyback zu>machen?
Kann durchaus Sinn machen. Viele Hutschienennetzteile für Industrie mit
weitem Spanngsbereich basieren auf Flyback. Die Topologie hat den
Vorteil mit einem bestimmten Dutycyclebereich mehr (Eingangs oder
Ausgangsbereich) abzudecken.
>Wie gross ist eigentlich der Verlust durch den grossen >Ausgangsspannungsbereich
gegenüber einer festen Zwischenspannung
Sehr groß, kleinen Spannungen führt jeder PWM Wandler (mit Trafo, also
Full-, Halb-, Phase Shifted Brücke) ein kleins Dutycycle was höhere
Verluste bedeuted. (Wenn gleiche Leistung). Es gibt zwar auch Wandler
mit quadratischem Übersetzungsverhältnis (ein Schalter, also keine
kaskadierung) doch dies sind Exoten mit ungemütlichem Regelverhalten.
>Auffallend ist zudem, dass die Mira Trafos relativ gross sind und>dennoch mit einer geringen Leistung spezifiziert 90W. SMPS haben in der>gleichen grösse ca 500W.
Ist einfach bei der Flyback Topologie(Welche die Energie jedes Taktes im
Trafo (Luftspalt) hat) so. Wenn die Spannungen groß sind kann man
mittles Flußwandler basiedrenden Topologien auch Faktor 10 mehr als beim
Flyback durch den Kern jagen.
LLC und andere Resonanzwandler kann man für sehr weite
Ausgangsspannungen vergessen. Der LLC kann zwar die Spannung etwas
weiter ausfahren, jedoch weit weniger als konvetionelle PWM Wandler.
>Es geht um eine DC Motorenbremse (24V Motor) welche die Energie>zurückspeist. Um kosten zu sparen, möchte ich dabei keine feste>Zwischenspannung haben sondern direkt mit dem Trafo die 0-315V>Nachfahren
Wieso nicht lässt du die Spannung nicht fix (oder varierst nur einen
Bereich)? Ob Antriebsverbunde mit DC-Motoren, DASM, Synchronmotoren, die
Umrichter speisen immer ein einen Zwischenkreis welcher nicht von 0 V
weggeht (wäre nicht so einfach). Steigt die Spannung wird diese
weggechoppt, Rückgepeist oder wie auch immer. 24V Motor? 315V
Zwischenkreis(Netz gleichgerichtet)? Kein Inverter? Blick nicht
durch.....
Erklär einfach mal welcher Spannungnereich am Eingang (nicht von 0 weg)
anliegen kann und was rauskommen (Spannung, Strom, etc) soll. Dann kann
man vl einen Topologievorschlag machen.
MFG Fralla
Danke Fralla
Fralla schrieb:> Erklär einfach mal welcher Spannungnereich am Eingang (nicht von 0 weg)> anliegen kann und was rauskommen (Spannung, Strom, etc) soll. Dann kann> man vl einen Topologievorschlag machen.
Mit etwas Luft würde ich sagen Eingang 13.5-28V. Ausgang: Netz 230V mit
vernünftigem THD ca. 2-5%.
Der klassische Weg währe: Spannung auf stabilisierten Zwischenkreis
hochsetzen, dann mit Vollbrücke ins Netz.
Um kosten zu sparen, habe ich mir überlegt auf einen stabilisierten
Zwischenkreis zu verzichten und direkt den Ausgang des Flyback (oder
welche Topologie auch immer) mit 4 Mosfet oder IGBT (wie ein umgekehrter
Gleichrichter) ans Netz zu schliessen.
Dies bringt jedoch einige Nachteile:
- Wandler muss eine Peak Leistung mit der doppelten Nennleistung haben
- Eingangs C gross
- Erhöter Steueraufwand (SW)
Vorteile:
- Keine Treiber nötig (für 4 Mosfet)
- 1 Induktivität gespart
- keine Zwischenkreis kapatzität
Fralla schrieb:> Wenn die Spannungen groß sind kann man> mittles Flußwandler basiedrenden Topologien auch Faktor 10 mehr als beim> Flyback durch den Kern jagen.
Also könnte ich den 90W Flyback Trafo benutzen für 900W Durchfluss. (Nur
auf den Kern bezogen). Oder ist dieser wegen des grossen Luftspalts
ungeeignet?
> Oder ist dieser wegen des grossen Luftspalts ungeeignet?
Ja, völlig ungeeignet.
>den 90W Flyback Trafo benutzen für 900W Durchfluss
Hängt von viel mehr Faktoren ab, mit 13,8V am Eingang werdens niemals
900W.
>Der klassische Weg währe: Spannung auf stabilisierten Zwischenkreis>hochsetzen, dann mit Vollbrücke ins Netz.
So ganz stabil muss der nicht sein, nur höher als der Netzpeak. Aber ja,
ist der einfachtse Weg.
>Um kosten zu sparen, habe ich mir überlegt auf einen stabilisierten>Zwischenkreis zu verzichten und direkt den Ausgang des Flyback (oder>welche Topologie auch immer)
Der Ausgang des Flybacks hat immer eine Kapazität und diese IST der
"Zwischenkreis". Der Flyback zieht am Eingang soviel Strom, dass der
Ausgang, also der Zwischenkreis, konstant bleibt. Doch will man das?
Wenn die Motorbremse mehr Leistung schiebt erhöht sich die Spannung am
Eingang, was den Flyback nicht dazu bewegt mehr Strom zu ziehen wenn auf
die Ausgangsspanung geregelt wird. Also muss auf den Eingang gereglt
werden(mit Strom und Leistungsbegrenzung, aber auch überwachung der
Ausgangssspannung, usw.) Der Inverter hält den Zwischenkreis in
bestimmten grenzen konstant. Hast du harte Lastwechsel am Motor empfielt
sich ein direktes aufsteuern der Spannungsregelschleife des Inverters.
>Dies bringt jedoch einige Nachteile:>- Wandler muss eine Peak Leistung mit der doppelten Nennleistung haben
Dann ist ein Flyback nicht das ware, aber 180W sind immer noch voll im
Flyback Bereich.
>- Eingangs C gross>Groß ist realtiv. Hängt von f,P,U etc ab. Je kleiner umso mehr dynamischer
(besser) muss die Regelung sein.
> mit 4 Mosfet oder IGBT (wie ein umgekehrter Gleichrichter) ans Netz zu >schliessen.
Bei der fuzi Leistung, nimm Mosfets.
Ein Netzrückspeisung aus einer Motorbremse ist ein komplexes
regelungstechnisches Gebilde, auch bei den kleinen Leistungen. (Aber 90W
ins Netz speisen?) Das baut man nicht so einfach mit ein paar PWM-ICs
auf. Aber grundsätzlich ist auch ein Flyback für die Motorbremse (wie
auch immer die aussieht) zu Inverter Kopplung geeignet (wenn richtig
geregelt).
MFG Fralla
Aha das soll also ein Einspeisewechselrichter werden. Das willst Du mal
eben nebenbei bauen... Okay, sportliche Herausforderung... :D
Damit Dir der Spaß am Basteln nicht vergeht kannste ja mal überlegen was
passiert wenn die Ausgangsspannung Deines Wandlers beim Einspeisen nicht
in Phase mit dem Netz ist... Wer wird da wohl gewinnen? Du siehst also,
daß der Regelaufwand doch ein klein wenig größer ist als bei einem
einfachen Sperrwandler.
Ben _ schrieb:> Wer wird da wohl gewinnen?
Natürlich ich! Die Europäische Synchronzone hat ja nicht mal 1TW da
komme ich mit meinen 180W gut gegen an ;-P
Abgesehen davon ist es gar nicht möglich nicht in Phase zu sein, wenn
ich die "gleichrichter" Mosfets direkt über die Netzspannung ansteuere
(natürlich mit entsprechender Schaltung). Dann hab ich einfach eine
pulsierende Gleichspannung am Ausgang des Hochstellers mit 100Hz. Wenn
ich nun "falsch" einspeise produziere ich THD. Effentuell kann ich auch
was zerstören wenn ich bei Netzspannung <10V volle Kanne PWM gebe.
Fralla schrieb:>>- Eingangs C gross>>Groß ist realtiv. Hängt von f,P,U etc ab. Je kleiner umso mehr dynamischer> (besser) muss die Regelung sein.
Evt. liegt da noch ein Missverständniss vor. f währe dann gegeben mit
100Hz.
Der "Zwischenkreis" währe dank der SCR Brige direkt mit der Netzspannung
verbunden. Und dies von ca. +10V- +10V und von ca. -10V bis -10V in
einer Periode.
Ich glaube die Idee hast Du meinem Thread über Einspeisewechselrichter
entnommen... Ich hab vor einigen Monaten einen rückspeisefähigen
Netzgleichrichter gebaut der auch voll funktionsfähig ist.
Timm Thaler schrieb:> Welchen ausser dem rein akademischen Zweck - der kann ja durchaus> berechtigt sein - hat denn ein Netzwechselrichter mit 90W> Einspeiseleistung?
Wir müssen sparen, koste es was es wolle. :-)
Gruss
Harald
Ben _ schrieb:> Ich glaube die Idee hast Du meinem Thread über Einspeisewechselrichter> entnommen... Ich hab vor einigen Monaten einen rückspeisefähigen> Netzgleichrichter gebaut der auch voll funktionsfähig ist.
Und wie aufwändig wurde die Sache? Hast du es irgendwo dokumentiert?
Mal ne andere Frage:
Warst nicht du der, der behauptete die Stromverteilung in den
Stadtteilen würde immer über zwei Trafohäuschen in einem Ring
realisiert?
Ich habe mich zwischenzeitlich etwas mit den Topologien zwecks
Simulation der Netzimpedanz für Powerline-Com eingelesen. Nie fand ich
einen Hinweis auf redundante Ringe. Immer waren die Leitungen ohne
Ringe.
Kannst du dich dazu genauer äußern? Ist das mit den doppelten Stationen
vielleicht nur in deiner Umgebung?
Fragt -
Abdul
Ich hab es im Thread eigentlich ausreichend erläutert, allerdings keine
genauen Baupläne geliefert. Die meisten Mitleser in diesem Thread
unterstellen mir sowieso, ich würde mit den angepeilten 500W
eingespeister Leistung nur arme leitungsfreischaltende EVU-Elektriker
braten wollen - dementsprechend gering ist mein Interesse an einem
genaueren Austausch mit denen.
Das Ding ist im Wesentlichen nichts weiter als ein Hilfsnetzteil, zwei
IR2113 und vier 20N60 FETs.
Was das städtische Verteilnetz angeht schweifen wir hier etwas weit vom
Thema ab. Die 10kV sind eigentlich immer als Ring geschaltet damit der
Ausfall einer Leitung keinen Stromausfall zur Folge hat. Die 400V
Straßenzüge können von zwei Seiten bespeist werden, müssen aber nicht.
Der Leistungsteil ist ja nicht sonderlich spannend. Wie hast du die
Netzsynchronität gemeistert? Tust du einfach die Momentanleistung messen
über einen Tiefpaß mit kurzer Zeitkonstante und das dann auf eine PLL,
die per Teiler die Phasen für die MOSFETs erzeugt? Eventuell auf einer
Harmonischen und dann per EPROM oder so, die PWM erzeugt.
So stell ich mir das erstmal naiv vor. Größere Überlegungen habe ich nie
angestellt.
Was du da machst, ist mir eigentlich ziemlich wurscht! Für mich hat so
ein Kabel immer Spannung, auch wenn jemand was anderes behauptet.
Beim Reparieren/Erweitern haue ich immer einen Kurzschlußstecker rein.
Dringend anzuraten bei senilen Alten im Haus.
Das mit den Trafohäuschen ist schon eigenartig. Ich kann mich an kein
Dokument erinnern, wo deine These auftauchte. Allerdings haben die alle
auch nur im 400V System rumexperimentiert.
Sinn macht das schon was du sagtest.
Worauf will ich eigentlich hinaus?? Na, würde man die 10KV Seite mit
einem TDR auf der 400V Seite überhaupt erforschen können? Eventuell ist
die Dämpfung des Trafos einfach zu hoch.
Ben _ schrieb:> Ich glaube die Idee hast Du meinem Thread über Einspeisewechselrichter> entnommen... Ich hab vor einigen Monaten einen rückspeisefähigen> Netzgleichrichter gebaut der auch voll funktionsfähig ist.
Ne höre ich jetzt zum ersten mal. Aber könnte eventuell hilfreich sein.
Kanst du mir den Link zur Projektdokumentation geben?
Timm Thaler schrieb:> Welchen ausser dem rein akademischen Zweck - der kann ja durchaus> berechtigt sein - hat denn ein Netzwechselrichter mit 90W> Einspeiseleistung?
die Leistung ist 100-200W. Ausserdem geht es nebst dem Verkauf von
Energie Profit zu erzielen darum, die Wärmeentwicklung des Geräts zu
reduzieren. Aber dies ist alles OT. Wie auch Kommentare zu 10kV usw.
Meine Problem besteht darin, kostengünstig oder noch besser billig einen
passende Transformatoren zu kriegen. Einerseits für Flyback,
andererseits für einen Durchflusswandler, sollte die doppelte
Spitzenleistung erforderlich sein. Eingangsspannung sowie
Aussgangsspannung und Leistung habe ich bereits spezifiziert. Es würde
mich freuen wenn Ihr auch zu diesem Thema so aktiv posten würdet.
Flyback schrieb:> Meine Problem besteht darin, kostengünstig oder noch besser billig einen> passende Transformatoren zu kriegen.
Frag mal bei Hartu und Pikatron an. Muster wickeln die recht schnell für
dich. Zur Berechnung von Kern und Wicklungen gibt es eine schöne App
Note und Excel Berechnung von infineon. Schau auf der Website mal nach
der CoolSET Familie. Ansonsten nimm für erste Versuche von Würth oder
TDK glaube war es einen Trafo und schau wie du hinkommst.
@Flyback:
Flyback-Trafos sind grundsätzlich kundenspezifisch. Das wurde dir nun
schon mehrfach vermittelt. Da gibts also nix von der Stange! Allenfalls
ausnahmsweise welche für ganz spezielle Anwendungen sehr gängiger ICs.
Und das wir nebenher gerne über andere Dinge reden, liegt nun genau
daran weil du es nicht kapieren willst.
Insbesondere mit dem bei Flyback notwendigen Luftspalt hat man viel
Spaß beim Entwickeln. Berechnen läßt sich so eine magnetische Struktur
nur mit sehr speziellen FEM-Tools. Die Leute die sich damit auskennen,
machen dann aber auch nichts anderes den ganzen lieben Tag. Totale
Spezialisierung.
Nimm als Anfänger daher einen Durchflußwandler mit normalen Übertrager.
Flyback macht Sinn bei hohen Kostendruck, also Großserie. Oder wenn das
Übersetzungsverhältnis bzw. der variable Tastgrad der Ansteuerung große
Bereiche abdecken können muß.
Fralla ist dein Gott. Da kann wohl sonst keiner mithalten.
Ich glaube er hat einfach noch nicht verstanden, daß so ein
Einspeisewechselrichter aus etwas mehr als einem einfachen Trafo
besteht. Es ist auch nicht besonders einfach von einem Sperr- auf einen
Gegentakt-Durchflußwandler zu wechseln wenn ersterer ein wenig schwach
auf der Brust ist. Ich würde daher gleich zum zweiten Design raten und
den Sperrwandler vergessen.
Ich habe meinen Einspeisewechselrichter noch nicht fertiggebaut. Mit dem
Nachlassen der Sonne im Herbst, dem erfolgreichen Testlauf der
netzsynchronen Vollbrücke (die für mich das größte Problem darstellte)
und einem recht sicheren Konzept für den Rest der Schaltung ist das
Interesse daran ein wenig gesunken.
Das Tolle an dem Entwurf ist, daß sich die Vollbrücke von selbst auf das
Netz synchronisiert ohne daß sich ein Controller oder sonstwas darum zu
kümmern braucht. Der Controller kriegt beim Nulldurchgang der
Netzspannung einen Sync-Impuls und fährt daraufhin einen Wandler durch
eine vorgegebene Sinus-Halbwelle. Das erzeugt zwar etwas mehr THD als
ein ständiges Nachregeln auf das Netz, wirkt aber andererseits dem
Netzgleichrichter-verursachten Abflachen der Sinusspannung entgegen. Im
Fehlerfall (Netzfrequenz und Netzspannung werden von einem kleinen
zweiten Controller überwacht) wird die Vollbrücke über die
Shutdown-Eingänge der IR2110 abgeschaltet und der Wandler-Controller
erhält keine Sync-Impulse mehr. Durch das Abschalten der Vollbrücke
alleine ist bereits keine Einspeisung mehr möglich, die Schaltung
verhält sich dann von ganz alleine völlig passiv am Netz.
Ich muß nur noch einen AVR im DIP-Gehäuse finden, der eine PLL-Einheit
(wie zB. die AT90PWM-Reihe) zum Erzeugen der nötigen hohen PWM-Frequenz
besitzt..
Klingt interessant!
Tja, so ist das mit den Projekten für die keiner zahlt. Da verliere ich
auch gerne das Interesse, sobald die richtigen Probleme weggeräumt sind.
Es gibt ja auch so viele Baustellen. Jeden Tag findet man was neues
interessantes :-)
Abdul K. schrieb:> Fralla ist dein Gott. Da kann wohl sonst keiner mithalten.
Ich bete Ihn ja an ;-)
Deine Posts sind sehr wilkommen Fralla
Abdul K. schrieb:> Nimm als Anfänger daher einen Durchflußwandler mit normalen Übertrager.> Flyback macht Sinn bei hohen Kostendruck, also Großserie. Oder wenn das> Übersetzungsverhältnis bzw. der variable Tastgrad der Ansteuerung große> Bereiche abdecken können muß.
Also ist eine Flyback Lösung für ca. 200W mit ähnlicher Performance
billiger zu realisieren als ein Pushpull?
Wie gut kriege ich den Trafo hin, wenn ich einfach für den Prototypen
den empfohlenen Kern von
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/spw_smps.html nehme und den dann
selber wickle.
Ich schätze die Kosten für den Trafo in einer Serie um 10k stk. auf ca.
2$ bei Durchfluss und ca. 5$ bei Flyback. Sind diese Preise realistisch?
Ben _ schrieb:> AT90PWM-Reihe
Ja daran hab ich auch gedacht. Jedoch sind die AVRs teuer. Eventuell
krieg ichs auch mit billigeren uC hin, solange der THD im einstelligen
Bereich bleibt, is das ja egal.
Flyback schrieb:> Ben _ schrieb:>> AT90PWM-Reihe>> Ja daran hab ich auch gedacht. Jedoch sind die AVRs teuer. Eventuell> krieg ichs auch mit billigeren uC hin, solange der THD im einstelligen> Bereich bleibt, is das ja egal.
hmm der Tiny13A giebts für ca. 0.5$, ist jedoch schon etwas knapp
bezüglich I/O.
Etwas OT: Stimmts eigentlich, dass AVR keine Mul/Div Instruktion kann?
Jetzt wirds lustig. Du peilst mit Deinem Wissensstand ECHT eine
Serienfertigung von 10k Stück an? Das glaube ich jetzt mal nicht.
Wie wäre es wenn Du erstmal einen funktionierenden Prototypen baust bzw.
Dich darum kümmerst, daß Du für Deinen EVU-Grill auch eine Zulassung
bekommst? Ich will Dir nicht die Lust am basteln nehmen, das haben sie
bei mir auch probiert und nicht geschafft - aber ich wollte/will/werde
auch nur einen einzigen Wechselrichter bauen (erstmal). Bei 10k Stück
warten da aber noch ein paar nette Eiertänze auf Dich.
10K bei so einem kleinen Gerät ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu
viel.
FRIWO macht auch kundenspezifisch. Die würden dann nur kurz in ihre
Kisten schauen und fertig ist das Design.
Abdul K. schrieb:> FRIWO macht auch kundenspezifisch. Die würden dann nur kurz in ihre> Kisten schauen und fertig ist das Design.
Ja bei FRIWO hab ich grd gesehn, dass die hauptsächlich fertigprodukte
haben..
Können die auch billig einen Trafo anbieten?
Ben _ schrieb:> Jetzt wirds lustig. Du peilst mit Deinem Wissensstand ECHT eine> Serienfertigung von 10k Stück an? Das glaube ich jetzt mal nicht.
Ne 10k stück werdens vermutlich nicht. Ich wollte damit nur klarmachen,
dass ich die Trafos zu günstigen konditionen kaufen möchte; (seriepreis
welche auch china PSU hersteller bezahlen). Da das system sowieso immer
mehr als 200W braucht speise ich auch nix ein, somit sind mir die EVU
bestimmungen relativ schnuppe...
Ihr habt mir jetzt jede menge Deutescher Qualitätslieferanten genannt,
da bin ich euch auch dankbar. Nur sind die leider um Faktoren zu teuer.
Kennt ihr auch nen billigen Liferant?
> Ich wollte damit nur klarmachen, dass ich die Trafos zu günstigen> konditionen kaufen möchte; (seriepreis welche auch china PSU> hersteller bezahlen).
Na jetzt wirds ja immer komischer. Was glaubst denn Du welche
Stückzahlen die abnehmen? Und was glaubst Du wie der Trafo-Lieferant
sich den Bauch vor Lachen hält wenn Du da mit einem oder zwei Trafos den
Preis für 'ne Millionenlieferung haben willst? Wovon träumst Du nachts?
Wenn Du's SOOO billig haben willst dann mußt Du wohl selber bauen.
> Da das system sowieso immer mehr als 200W braucht speise ich auch> nix ein, somit sind mir die EVU bestimmungen relativ schnuppe...
Ein beschissen entstörter Dimmer speist übrigens auch nicht ein und
versaut das Netz trotzdem mit seinem 100Hz-Geschrapel.
FRIWO baut z.B. auch für Nokia. Da steht auch nicht immer der
Originalhersteller drauf! Also einfach anrufen.
Irgendwelche Hersteller in China kenne ich keine. Mag sein, daß man bei
persönlichem Kontakt auch mal 10K für einen vernünftigen Preis geliefert
bekommt. Ein normales Auftragsvolumen ist das aber definitiv nicht!
Abgerechnet wird normalerweise in Containern!
Für mich klingt das Gebahren in diesem Thread einfach nach unausgekocht.
Ich glaube du weißt nicht wirklich was du willst und was geht. Dir ist
nur billig wichtig.
Versuchs doch einfach bei den Kombinationen aus Halbleiterhersteller und
passendem Übertrager. Viper, Pulse, Maxim, Kaschke, Topswitch lassen
sich Googlen.
Neosid macht auch kundenspezifische Ferrite bzw. Bausätze.
Oder ganz selbstmachen mit einigen Mustern und das Teil was gut geht,
wird dann in Serie "gebastelt". Ohne Wickelmaschine, naja.
Pulse ist übrigens jetzt komplett in China und macht billig.
Danke Abdul K
Pulse scheint recht interessant zu sein. Einige Standarttrafos kämen für
mich in frage.
Wie siehts eigentlich mit Planartrafos aus? Die sollten eigentlich doch
noch billiger sein, da ich nur den Kern brauche. Insbesondere könnte es
doch eher noch einen std. Kern geben der "ab stange" billig zu kiregen
währe. Gibts da auch Kerne mit Luftspalt für Flyback?
Ich habe vor einiger Zeit mal gelesen, dass viele Hersteller China
wieder verlassen, da China inzwischen teuer ist. Anscheinend kann man in
einigen Ländern (insbesondere in Afrika) wesentlich billiger
produzieren.
Welches ist eigentlich der billigste Auftragsfertiger wenn man ein
komplettes Design herstellen möchte?
> Es geht um eine DC Motorenbremse (24V Motor) welche die Energie> zurückspeist. Um kosten zu sparen, möchte ich dabei keine feste> Zwischenspannung haben sondern direkt mit dem Trafo die 0-315V> Nachfahren.
Ein Flyback produziert zunächst mal eine unipolare Ausgangsspannung.
Um Netzwechselspannung zu erzeugen, bräuche man 2 Flybacks mit
jeweils der ganzen Leistung, nur umgekehrt gepoltem Ausgang.
Wenn man sowieso schon 2 Trafos braucht, fährt man mit einer
Zwischenkreisspannung per erstem Trafo und einer umpolbaren
Ausgangsspannungs-Vollbrücke mit ihrer Drossel sicher nicht
aufwändiger (das Volumen des Kernmaterials wäre in der Summe
kleiner).
Einen Flyback zu bauen, dessen Ausgang umgepolt werden kann,
erscheint mir unelegant, aber vielleicht kennt jemand
Trickschaltungen.
Bei der Zwischenkreisspannung stellt sich die Frage, ob bei
der relativ konstanten Quelle des Motors (man kann dort z.B.
Energie sammeln bis 28V erreicht sind bevor man sie ins Netz
ableitet, denn auch diese ist eine Art Zwischenkreisspannung)
überhaupt eine Regelung notwendig ist, oder es ein einfacher
ungeregelter DC/DC push pull Trafo tun würde.
Und wenn man so weit ist, könnte man doch die Tranformation
hinter die Vollbrücke legen.
Flusswandler
+------------------+---+ +---Drossel--+
| | |. | |
| .S : S : S o
Motorspannung | | S 230V
| -|I -|I S o
| | | | |
+------------------+---+ +------------+
Dioden Snubber etc. entsprechend einzeichnen.
Ja, der Trafo transformiert auch rückwärts,
so lange man also keine Leistung ins Netz einspeist
wechseln die Spannungen an den MOSFET Drains munter.
Da das aber mit 50Hz statt 50kHz passiert, geht der
Trafo in Sättigung, was im Endeffekt einen Kurzschluss
der 230V bedeutet. Man müsste, damit das nicht passiert,
exakt gegensteuern damit am Ausgang im Schnitt 0 Strom
fliesst.
Ich denke mal, so eine Rückspeisungsschaltung habe ich
noch nie gesehen, sie sollte aber realisierbar sein,
schliesslich stört es Elektronik nicht, wenn sie was
tut, obwohl nichts zu tun ist.
Analog schrieb:> Wie siehts eigentlich mit Planartrafos aus? Die sollten eigentlich doch> noch billiger sein, da ich nur den Kern brauche. Insbesondere könnte es> doch eher noch einen std. Kern geben der "ab stange" billig zu kiregen> währe. Gibts da auch Kerne mit Luftspalt für Flyback?>
Das wäre High-Tech und du würdest dann hier nicht fragen.
> Ich habe vor einiger Zeit mal gelesen, dass viele Hersteller China> wieder verlassen, da China inzwischen teuer ist. Anscheinend kann man in> einigen Ländern (insbesondere in Afrika) wesentlich billiger> produzieren.
Sorry, mit Sklavenhandel beschäftige ich mich nicht.
> Welches ist eigentlich der billigste Auftragsfertiger wenn man ein> komplettes Design herstellen möchte?
Das ist der, der vor lauter Fehlkalkulation nach deinem Auftrag pleite
ist. Bzw. dann ganz gezielt von dir aufgekauft wird.
Entweder bist du super gerissen oder gar dümmlich. Sorry, wenn ich das
mal sagen darf.
Abdul K. schrieb:> Das wäre High-Tech und du würdest dann hier nicht fragen.
?
Abdul K. schrieb:> Sorry, mit Sklavenhandel beschäftige ich mich nicht.
Ich mich auch nicht! Hat auch nix mit Sklavenhandel zu tun. Eher mit
Entwicklungshilfe. Vergiss bitte nicht die Leute arbeiten FREIWILLIG und
gerne für solch eine Firma. Wenn diese nicht da währe hätten sie gar
keine Jobs! Ich hab die Regeln nicht gemacht - das is nunmal so...
Google mal emerging markets
Abdul K. schrieb:> Entweder bist du super gerissen oder gar dümmlich.
seltsame Schlussfolgerung dass der Versuch Kosten zu senken so bewertet
wird
Abdul K. schrieb:> Sorry, wenn ich das> mal sagen darf.
kein problem
Aber nun mal ernsthaft: was genau ist das Problem mit dem Planartrafo?
Das die Effizienz geringer ist als mit einem normalen Trafo ist klar,
jedoch sollte dieser doch wesentlich billiger hergestellt werden können
als ein normaler da ja nur der Kern verwendet wird.
Wer super gerissen ist, der legt einfach los und langweilt nicht mit so
einem Fred.
Ich persönlich finde so eine Billigheimermentalität einfach widerlich.
Danke MaWin
MaWin schrieb:> Flusswandler> +------------------+---+ +---Drossel--+> | | |. | |> | .S : S : S o> Motorspannung | | S 230V> | -|I -|I S o> | | | | |> +------------------+---+ +------------+
Ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe. Deinem
Text zufolge nehme ich an, dass du keinen Synchrongleichrichter nach der
Drossel hast. Ohne diesen verstehe ich nicht wie du mit 50kHz arbeiten
kannst ohne möglichkeit der gleichrichtung an der Sekundärspule.
Eine ähnliche Topologie wie ichs mir vorgestellt habe ist:
Flybacktrafo (HF) -> Gleichrichter -> (0-315V 100Hz) -> Drossel ->
Synchrongleichrichter (SCR) -> Netz
Die SCR würde vom Netz direkt synchronisiert
> Deinem Text zufolge nehme ich an, dass du keinen> Synchrongleichrichter nach der Drossel hast.
Richtig. Keinerlei Gleichrichter im Wechselspannungskreis.
> Ohne diesen verstehe ich nicht wie du mit 50kHz arbeiten> kannst.
Im dem ich auch im Leerlauf (kein Strom ins 230V~ Netz einspeisen)
die Ansteuerung so mache, daß im Mittel durch die Drossel am
Ausgang kein Strom fliesst, also die gemittelte transformierte
50kHz Spannung genau der 50Hz Netzwechselspannung folgt.
MaWin schrieb:> die Ansteuerung so mache, daß im Mittel durch die Drossel am> Ausgang kein Strom fliesst, also die gemittelte transformierte> 50kHz Spannung genau der 50Hz Netzwechselspannung folgt.
Ja ok das ist klar. Aber wie kanst due den pushpull betreiben ohne eine
Diode, welche den Negativstrom verhindert?
Also "pushst" du während 10ms nur und "pullst" während 10ms?!? -> würde
ein riesen Trafo erfordern und effektiv währens nur 50Hz....
Da ich nicht annehme, dass dies so gedacht ist, verstehe ich die
Topologie anscheinend noch nicht.
+---Drossel--+
| |
S o
S 230V
S o
| |
+------------+
Ist das wirklich die komplette Ausgangsschaltung? Keine Dioden/Mosfet
usw.?
Wenn es so gänge und ich mit 50kHz arbeiten könnte wärs genial!
> würde ein riesen Trafo erfordern und effektiv währens nur 50Hz....
Richtig, man muß dafür sorgen, daß das Spannungs-Zeit-Integral
klein bleibt, in dem bei jedem Schaltreglerpuls auch ein Puls
die Magnetisierung wieder aufhebt.
> Ist das wirklich die komplette Ausgangsschaltung?
Nein, nur das was, ich mir als Grundprinzip vorstelle. Also ein
Ausgang ohne Diode damit er beide Polaritäten erzeugen kann.
Man müsste nun noch dafür sorgen, daß per Ansteuerung zwar die
richtigen 50Hz erzeugt werden, aber die zwischendrin erzeugten
Impulse in Gegenrichtung die den Kern demagnetiseren nicht den
Strom durch die Drossel antreiben.
Wie gesagt, ich hab so eine Schaltung noch nie gesehen, könnte
mir aber vorstellen, daß man in Summe dabei mit weniger
Bauelementen auskommt.
Eine eigene Frage?
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