Selbsthaltung Arduino

Gast #6082728
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Moin zusammen,

ich brauche Hilfe bei meinem zweiten Arduino-Projekt.
Mit der angehängten Schaltung wollte ich eine Selbsthaltung über einen 
MOSFET realisieren und musste nun aber feststellen, dass die LED am Pin 
5 auch nach dem vermeintlichen Abschalten noch leicht leuchtet. Ich 
vermute, dass der Mosfet nicht richtig hochohmig geschaltet wird.
Kann man meine Schaltung irgendwie retten oder bin ich mit der 
Verwendung eines Relais besser beraten, wenn ich ansonsten nur 
grundlegende theoretische Kenntnisse in der Elektrotechnik besitze?

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Henning
Angehängte Dateien:
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Karl B. schrieb:
> Hi,
> wo ist der Lastwiderstand?
> So, wie es jetzt gezeichnet ist, schließt der IRF im eingeschalteten
> Zustand die Spannungsquelle kurz.

Ich glaube, du hast nicht verstanden, was der OP erreichen wollte.
Einen Kurzschluß gibt es nicht, denn der Controller ist die Last in 
dieser Schaltung.
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Ein IRF530 mit maximal 4.5V gesteuert ? Warum immer dieser Unsinn ?

Wie soll sich deine Schaltung überhaupt einschalten ? Das ist doch 
höchstens der halbe Schaltplan, zu faul den Rest hinzuzeichnen ?

Da ein abgeschalteter uC mit seinem Ausgang immer auf Masse (wenn VCC 
getrennt wurde) oder VCC (wenn wie bei die Masse getrennt wurde) liegt, 
kann man mit ihm nicht ausschalten (echte open drain Ausgänge wie MCLR 
beim PIC aussen vor).

Man braucht also einen zweiten Transistor zum (open collector) schalten 
des Haupttransistors. Und bitte: Für den Haupttransistor einen benutzen, 
der noch bei 2.7V (der Engladeschlussspannung von 3 Battrriezellen) voll 
durchschaltet  also ein LowLogicLevel MOSFET.

Siehe:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.29.1
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Also letztendlich will ich über den Taster den Arduino einschalten, der 
dann über den Pin 2 eine Selbsthaltung aktiviert. Nach einer definierten 
Zeit schalte ich Pin 2 dann auf LOW und damit sollen die LED und der 
Arduino abgeschaltet werden.
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Henning schrieb:
> Also letztendlich will ich über den Taster den Arduino
> einschalten, der
> dann über den Pin 2 eine Selbsthaltung aktiviert. Nach einer definierten
> Zeit schalte ich Pin 2 dann auf LOW und damit sollen die LED und der
> Arduino abgeschaltet werden.

Auf jeden Fall würde ich Vcc schalten, also P-Mosfet. Rdson muss für 
deutlich <5V spezifiziert sein.

https://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-Übersicht#P-Kanal_MOSFET
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Henning schrieb:
> Also letztendlich will ich über den Taster den Arduino einschalten

warum schaust du dir die Lösung vom Transistortester nicht ab?
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Transistortester
https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Schaltplan_transistortester.png
Stromverbrauch im ausgeschalteten Zustand: < 20 nA

Spannungsregler brauchst du ja nicht!
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MaWin schrieb:

> Ein IRF530 mit maximal 4.5V gesteuert ? Warum immer dieser Unsinn ?
>
> Wie soll sich deine Schaltung überhaupt einschalten ? Das ist doch
> höchstens der halbe Schaltplan, zu faul den Rest hinzuzeichnen ?

Bist du mal wieder im Pöbelmodus? Nebenbei: Warum plenkst du eigentlich?
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Henning schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Auf jeden Fall würde ich Vcc schalten, also P-Mosfet. Rdson muss für
>> deutlich <5V spezifiziert sein.
>
> Oke, dass es besser ist Vcc zuschalten kann ich verstehen, aber wie
> finde ich heraus ob der Rdson für <5V spezifiziert ist?

Indem Du Datenblätter studierst;-) Du kannst auch über die 
Parameter-Suche z.B. bei Mouser suchen.
Ich habe jetzt gerade leider keinen im Kopf der geeignet wäre, außer es 
darf auch SMD sein.
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Diese Frage taucht hier gefühlt alle 14 Tage wieder mal auf. Such mal 
danach, dann findest Du auch Lösungen.
Es gibt keine Schaltungen mit nur einem Transistor. Sobald die Spannung 
am MC sinkt, leitet der Transistor wieder.
Du brauchst mindestens 2 Transistoren oder einen Opto-MOS.
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@Henning:
Deine Schaltung kann grundsätzlich nicht funktionieren (unabhängig 
davon, dass dieser Mosfet je nach Exemplarstreuung mehr als 5V Vgs 
braucht):
Angenommen, der Mosfet wäre abgeschaltet, dann liegt der µC mit Vcc 
und GND auf +5V. Dann kann ein Ausgangspin nicht weniger als GND (d.h. 
+5V) liefern. Das müsste er aber, um den Mosfet tatsächlich zu sperren. 
Das Gate dümpelt also unkontrolier in der Gegend herum.

Zeichne die Schaltung mal richtig:
1
  + Batterie ----------+
2
                   Vcc |
3
                    +-----+
4
                    |     |
5
                    | µC  |---+
6
                    |     |   |
7
                    +-----+   |
8
                   GND |      |
9
                       |      |
10
                 Drain +--||  |
11
                          ||--+
12
                Source +--|| Gate
13
                       |
14
  - Batterie ----------+
Dann siehst du das eventuell auch.

Eine Lösung wurde ja schon vorgestellt:

Joachim B. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Schaltplan_transistortester.png
Gast
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Peter D. schrieb:
> Du brauchst mindestens 2 Transistoren oder einen Opto-MOS.

Das können wir mal als physikalischen Grundsatz festhalten, direkt 
hinter:

a) LEDs betreibt man nicht ohne Strombegrenzung
b) Es gibt kein Perpetuum Mobile
c) Selbsthalte-Schaltungen (ohne Mechanik) brauchen zwei Transistoren

Und dann noch:

d) Unterbreche niemals die GND Leitung, damit verwirrst du dich nur 
selbst.

Es mag Fälle geben, wo man die GND Leitung sinnvoll unterbrechen kann. 
Jedoch sind 95% der tatsächlichen Versuche Fehlkonstruktionen. Also 
besser gar nicht erst versuchen.

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