Ausgangstreiber 24V per 15V schalten?

Gast #4110317
Da steht On-State-Resistance?

Ist das der Widerstand zwischen Vbb und VOUT Pin?
--> 100mOhm

Dann nehme ich an, dass meine Last ca. 10Ohm

also über On-State-Resistance ca. 0,25V --> bei 2A dann 1W 
Verlustleistung?

kann man das so überschlägig rechnen?

VG

Gerda
Gast #4110369
Gerda schrieb:
> kann man das so überschlägig rechnen?

Ja. Und da das Teil üblicherweise auf die Platine gelötet wird, wird 
diese Leistung auch hinreichend abgeführt.

Eine Alternative wäre eine Ladungspumpe mit einem NE555 aufzubauen und 
einen N-Kanal MOSFET als Schalter zu verwenden. IRLZ34N wäre eine 
billige Hausnummer mit max. RDSon von 35 mOhm, sodaß man nicht mehr 
kühlen muß.
Oder auch ein IRF7413 mit 11 mOhm im SO8-Gehäuse oder ....

Ein Beispiel für eine etwas andere Ladungspumpe findest Du hier, wobei 
der MOSFET nicht zwingend nur VCC, sondern auch 12 - 24 V einschalten 
kann. Beitrag "EIN-AUS mit Taster per Interrupt, ATtiny25 o.ä."
Hier geht es darum möglichst langsam ('sanft') ein-/auszuschalten.
Gast #4199319
Hallo,

ich bin nach langem endlich zum Testen gekommen und frage mich, warum
ich am Ausgang des BTS462  immer 12V messe, obwohl die Eingangsspannung 
bei 24V
liegt und VIN 0V ist.

also -->

Vbb = 24V;
VIN = 0V;
ergibt
VOUT = 12V

warum bloß ich hätte VOUT mit annähernd 0V angenommen?
Gast #4199332
kurzer Nachtrag:

wenn ich
VIN = 15V
hab
bei Vbb = 24V
habe ich wie erwartet

VOUT = 24V

hab ich da was bei den Schwellenspannnungen nicht so ganz verstanden?

VG
Gast #4200068
Dietrich L. schrieb:
> Hast Du auch eine Last am Ausgang?
> Wenn nur ein hochohmiges Messgerät dranhängt könnte der Reststrom
> (Leakage output current) diese Spannung erzeugen.

Nein, hab während des Tests keine Last dran gehabt, was für eine Last 
macht den z.B. Sinn 10kOhm; 100kOhm 1MOhm ?
#4200296
Gerda schrieb:
> Nein, hab während des Tests keine Last dran gehabt, was für eine Last
> macht den z.B. Sinn 10kOhm; 100kOhm 1MOhm ?

Schau mal ins Datenblatt nach dem "Leakage output current". Dort ist der 
max. Wert bei Tj = -40...+150°C und Vbb = 13,5V angegeben.
Damit kannst Du per ohmschen Gesetz ausrechnen, bei welchem Widerstand 
welche max. Spannung an diesem Widerstand abfallen kann.
Welcher Wert bei Deiner Spannung, Deiner Umgebungstemperatur und Deinem 
Exemplar dann tatsächlich vorliegt ist ungewiss. Probier es einfach mal 
aus.

Ob Du bei Deiner realen Anwendung (und nicht nur beim Messen) 
tatsächlich einen Widerstand einbauen musst, hängt von der Last und den 
Anforderungen an das Ausgangssignal ab.

Gruß Dietrich

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