Hallo,
Ich würde mir gerne eine portable Antenne für 11m bauen. Das Ganze soll
schnell aufbaubar sein ohne viel Platz wegzunehmen und leicht sein
(nutze das aufm Berg). Für den Strahler würde ich gerne eine 2,75m lange
(lambda 1/4) Teleskopantenne nutzen, die ratz fatz ausgezogen werden
kann. Als Radiale dienen die Stangen eines Stativs, die ich schon habe
und die ebenfalls ausziehbar sind. Also keine Segmente die man
zusammenstecken muss!
Das Ganze soll in weniger als 30 Sekunden aufgebaut werden können. Ich
will also nichts schrauben müssen (außer das Antennenkabel). Also
Radiale rausziehen, Teleskopantenne rausziehen. Das Ganze hinstellen und
Kabel drann - fertig.
Ich habe rumgesucht aber konnte keine Teleskopantenne finden die so lang
ist.
Grüße
Hallo,
Jörg W. schrieb:> Ansonsten: die gute alte Kulikow-Antenne. Vorsicht beim Einklemmen der> Finger. ;-)>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kulikow-Antenne>> Da gibt's auch noch Verlängerungsstäbe dafür.
die überlebt auf jeden Fall auch rauhe Einsatzbedingungn.
Spannen ok, entspannen durch einen Schlag des Gelenkes auf eine Kante.
Dann überleben die Finger länger. ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
Funki schrieb:> Also Radiale rausziehen, Teleskopantenne rausziehen. Das Ganze> hinstellen und Kabel drann - fertig.
Ich gebe zu bedenken daß du mit einer Antenne auf dem Boden viel
Reichweite verschenkst. Ein 10m Mini GFK Mast von DX-Wire wäre deutlich
vorteilhafter.
An diesem eine Schweißfus-GP.
https://www.dx-wire.de/gfk-masten/gfk-masten/10m-gfk-mast-mini.htmlhttps://www.sofafunker.de/drahtgp.htm
Alternativ zum Mast gehen auch Angelruten, achte darauf daß sie nicht
unbedingt aus Kohlefaser sind, es gibt unterschiedliche Meinungen zum
Thema Kohlefaser, da diese wohl einen Teil der Leistung der von der
Antenne abgestrahlt wird absorbieren soll. Oft sind die günstiger
erhältlich, falls das Budget nicht für den Mast reicht.
Wenn das Packmaß nicht ganz so relevant ist, drei Rohre aus dem
Baumarkt, vorzugsweise Aluminium ohne Eloxierte Oberfläche, je 1m, die
kannst du in passender Länge stabil zusammenstecken und mit dünnen
Schrauben sichern.
Kostenpunkt zuletzt Mitte 21, ~9€ bei Obi.
Was auch schnell und Platzsparend aufzubauen geht sind alle möglichen
Arten von Antennen aus Koaxkabel.
https://forestradio.wordpress.com/2019/05/26/bauanleitung-t2lt-27mhz-cb-funk-drahtantenne/
73+55
Kilo
Hallo Funki:
Funki schrieb:> Für den Strahler würde ich gerne eine 2,75m lange> (lambda 1/4) Teleskopantenne nutzen, die ratz fatz ausgezogen werden> kann. Als Radiale dienen die Stangen eines Stativs, die ich schon habe> und die ebenfalls ausziehbar sind. Also keine Segmente die man> zusammenstecken muss!
Teleskope haben sich für speziell diesen Zeck nicht bewährt, weil sie zu
empfindlich sind. Zumindest das was ich von den alten 11m Handgeräten
kannte, die eigentlich die längsten Teleskopantennen sind, die ich
kennengelernt habe.
> Das Ganze soll in weniger als 30 Sekunden aufgebaut werden können. Ich> will also nichts schrauben müssen (außer das Antennenkabel). Also> Radiale rausziehen, Teleskopantenne rausziehen. Das Ganze hinstellen und> Kabel drann - fertig.
Gerade wenn es schnell gehen soll, mache ich meistens etwas kaputt wenn
es so empfindlich ist. Andere Leute auch. Gerade Teleskopantennen sind
sehr empfindlich. Ich habe noch kein IC202, das regelmäßig portabel
verwendet wird, mit nicht abgebrochener Teleskopantenne gesehen. ;O)
>> Ich habe rumgesucht aber konnte keine Teleskopantenne finden die so lang> ist.
Kulikow-Antenne wurde ja schon genannt. Das Fingerklemm-Problem ist
weniger schlimm als man denkt, wenn man die Feder über die Schraube gut
entspannt. ;O)
Alternative Idee: Glasfiber (pass auf, dass Du kein Carbonfieber
erwichst)
Angelrute, die ist auch teleskopartig ausziehbar, und damit eine Lize
hochziehen. Ich verwende so etwas auch portabel, aber mit einer Länge
von 12m. Da hat es sich bewährt, den Draht aussen am Mast entlang zu
führen (weniger fummelig). Für 2-3m könnte ich mir aber auch vorstellen,
den Draht innen im Mast zu führen und oben an der Spitze dauerhaft zu
fixieren, so dass Du die Rute wie eine Teleskopantenne ausziehen und
zusammenschieben kannst.
Es könnte sein, dass sich der Draht verheddert und Kinken bildet, wenn
die Sache zusammengeschoben ist, darum führe ich das eben aussen am Mast
lang, für besseren Zugang zum Entwirren. Musst Du probieren.
Jedenfalls hat die Lize den Vorteil, dass Du keine gütemildernden
Übergangswiderstände zwischen den Teleskopgliedern hast, was immer
unterschätzt wird.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Abc.
Abc schrieb:> Habt ihr Tipps, wie man einen Glasfibermast auf freiem Feld> aufstellt/befestigt?
Dazu wurde schon in letztem September eine Frage gestellt. Die Antworten
passen noch immer.
siehe: Beitrag "Re: GFK-Schiebemast - Bezugsquellen?"
Eine Lösung ist, z.B. irgendwo einen Baumpfahl einzuschlagen. Die sind
teilweise so billig, da lohnt es sich, die einfach stecken zu lassen für
das nächste mal (falls sie den Bauern nicht stören).
Etwas aufwändiger:
(aus dem gleichen Thread von oben)
Beitrag "Re: GFK-Schiebemast - Bezugsquellen?"
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias DL1EIC
Http://www.l02.de
Mein Favorit ist die Bodenhülse, macht zwar mehr "Arbeit", ist aber
dafür unglaublich lange haltbar und für jeden Standort geeignet.
Insbesondere auch für Ruderale (Sehr steinige) Böden.
Auf die Frage die mich per PN erreicht hat:
Nein, an der Angelrute wird die Antenne hochgezogen, so wie am GFK Mast
üblich.
Ich habe noch keine Angelrute aus Material gesehen die leitfähig genug
wäre um selbst als Strahler zu funktionieren.
Funki schrieb:> Wie schaut es mit sowas aus?
Hm, eher ungeeignet. Die Verschraubung der Segmente ist aus Kunststoff,
das Aluminium eloxiert.
Das gibt keine zuverlässig leitende und niederohmige Verbindung.
Besser selbst bauen und mit schrauben fixieren.
Hallo!
Besorge dir eine Alte 40 Kanal AM / FM Handfunke Stabo die haben lange
Antennen,
oder auf dem Flohmarkt. Ansonsten Ebay dort habe ich mal Antennen von
2,75 m gelesen.
MfG Holzantennaswork