Jede Mykrosekunde Impuls

Gast #4015418
Hallo Leute,

Ist es möglich, jede Mykrosekunde einen Impuls auszusenden ?
Und wenn ja, wie?

Ich habe zur Verfügung:

-STK 500
-AVR Studio 4
-ATmega8515
-ProfiLab Expert 4.0
-Eagle (Falls man das braucht..^^)
-Alle möglichen Messgeräte (Voltmeter etc)

Über Antworten würde ich mich freuen,
Grüße
Birdie
Gast #4015438
Danke schonmal für die Antworten :-)

Der Impuls soll eigentlich gar nichts machen, muss den später nur 
(bestenfalls) messen können.

Da ich noch ziemlich neu mit Mikrocontrollern bin, könnte mir jemand 
detailliert erklären, wie ich den Timer einstelle und den 
Quartzoszillator einbinde? Bestenfalls mir direkt das Programm 
schreiben?

Ist ne Aufgabe und mein Prof. möchte mir leider nicht helfen, ich solle 
lieber googeln..
Gast #4015443
Birdie schrieb:
> Ist ne Aufgabe und mein Prof. möchte mir leider nicht helfen, ich solle
> lieber googeln..

dann Google doch, dabei wirst du auch das Datenblatt vom ATmega8515 
finden auch darin ist der Timer beschrieben.

Wenn du dann mit dem Programm nicht weiter kommst, kannst du gerne hier 
nachfragen.
Gast #4015445
Birdie schrieb:
> Da ich noch ziemlich neu mit Mikrocontrollern bin, könnte mir jemand
> detailliert erklären, wie ich den Timer einstelle und den
> Quartzoszillator einbinde? Bestenfalls mir direkt das Programm
> schreiben?

Könnten wir uns auf ein Beratungshonorar einigen? Dann gerne. Kann dir 
eine Rechnung ausstellen.
Gast #4015453
Birdie schrieb:

> Ist es möglich, jede Mykrosekunde einen Impuls auszusenden ?

Natürlich, jedenfalls wenn du den µC mit ausreichend hohem Takt 
betreibst. Bei einem Mega8515 wären das 2MHz Systemtakt, dann schafft er 
es in der schnellsten machbaren Variante gerade so.

> Und wenn ja, wie?

Das hängt vom verfügbaren Systemtakt ab. Je höher der ist, auf umso mehr 
verschiedene Arten kann man deine µs-Pulse erzeugen.

Der einfachste und gleichzeitig beste ist die Verwendung eines der 
eingebauten Timer. Möglich, wie oben gesagt, ab 2MHz Systemtakt.

> Ich habe zur Verfügung:

[...]

Kein Datenblatt des 8515? Schon Scheiße. Das DB des zu benutzenden 
Controllers ist das Allerwichtigste. Immer und überall.
Gast #4015459
>Das DB des zu benutzenden
>Controllers ist das Allerwichtigste. Immer und überall.

Die Zeugen Jahovas behaupten was anderes. Zumindest diejenigen, die mit 
dem Wachturm in der Gegend rumstehen.
Moderator #4015478
Birdie schrieb:
> Ich habe zur Verfügung:
>
> ...
> -Alle möglichen Messgeräte (Voltmeter etc)

Das ist gut. Dann hast du also auch ein Rigol DS1074Z-S oder etwas
Vergleichbares zur Vefügung. Dort ist nämlich ein Funktionsgenerator für
bis zu 25 MHz mit eingebaut, mit dem du ohne jegliche Bastelei ein
1-MHz-Signal erzeugen kannst ;-)
Gast #4015505
>Der Impuls soll eigentlich gar nichts machen, muss den später nur
>(bestenfalls) messen können.

Um 1 Mikrosekunde ausmessen zu können, brauchst Du ein Vielfaches dieser 
Frequenz.

Um 1 Mikrosekunde ausgeben zu können, brauchst Du minimal die zweifache 
Frequenz (1 Takt Pin an; 1 Takt Pin aus). Das wäre dann aber 
"Vollbeschäftigung" für den Prozessor;)
Gast #4015526
Michael Appelt schrieb:
> Hallo,
>
> also ATMEGA8515 mit dem internen Oszillator auf 4MHz betreiben und
> folgendes Assemblerprogramm laden:ein: SBI  PORTA,0 ; 2 Takte
>      RJMP aus     ; 2 Takte
> aus: CBI  PORTA,0 ; 2 Takte
>      RJMP ein     ; 2 Takte
>
> Gruß,
> Michael

also doch
> "Vollbeschäftigung" für den Prozessor;)
Gast #4016081
NE555, oder einen Quarzoszillator mit 1MHz. Nachdem das uncool ist:

Timer. Output Compare.

ST hat das für dich schon vorgekaut (Examples).

ist Myk.. nicht was mit Pilzen?

Studenten...
Man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Zwischen den ganzen Feiern reichts 
halt nicht mehr zu viel :-)
Gast #4016121
Warum sollte man das softwaremäßig machen? Timer konfigurieren, den µC 
mit 2MHz laufen lassen und der Timer toggelt vor sich hin, bis der Strom 
alle ist. Und das alles mit 0% Rechenlast.
#4016198
npn schrieb:
> Warum sollte man das softwaremäßig machen? Timer konfigurieren,
> den µC
> mit 2MHz laufen lassen und der Timer toggelt vor sich hin, bis der Strom
> alle ist. Und das alles mit 0% Rechenlast.

Dazu braucht man aber immer noch Software, um den Timer zu 
konfigurieren. Das ist doch viel zu kompliziert.

Attiny25, CKOUT-Fuse setzen, Spannung ran und fertig.

mfg.
Gast #4016213
Thomas Eckmann schrieb:
> npn schrieb:
>> Warum sollte man das softwaremäßig machen? Timer konfigurieren,
>> den µC
>> mit 2MHz laufen lassen und der Timer toggelt vor sich hin, bis der Strom
>> alle ist. Und das alles mit 0% Rechenlast.
>
> Dazu braucht man aber immer noch Software, um den Timer zu
> konfigurieren. Das ist doch viel zu kompliziert.
>
> Attiny25, CKOUT-Fuse setzen, Spannung ran und fertig.
>
> mfg.

Stimmt, aber die Software, wenn man sie so bezeichnen kann (paar Bits 
setzen) braucht während des Betriebes keine Rechenleistung, nur beim 
Einschalten mal kurz. Darauf kam's mir an, im Gegensatz zu den 
Software-Pinwackel-Lösungen :-)

Aber du hast natürlich recht, wenn man einen µC mit CKOUT nimmt, ist das 
nochmal einfacher.
#4016494
Bülent C. schrieb:
> Alter Schwede...Warum nicht gleich ein ATMega128 und per SPI beschaltet
> ein MCP25625 dazu. Dazu dann beide mit einem Quarz versorgen. Den
> Clockout kann man dann auch vom MCP25625 entnehmen und dann braucht man
> auch keine Timer verwenden, sondern nur den MCP25625 konfigurieren.....
> [Sarkasmus Ende]

Ist mir noch nicht Hi-Tech genug. Du muss noch mehr rann. Wie wärs mit 
einer PLL?

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