Hallo,
ich habe ein vmtl. kompliziertes Setup was Audio angeht, habe aber
bisher keine bessere Lösung gefunden um alles zu kombinieren und nicht
jedes Mal umstecken zu müssen.
Bisher war mein Setup wie folgt:
Sound-Quellen:
- RaspberryPi -> Klinken-Verteiler
- DVD-Player -> HDMI Audio Extractor -> Klinken-Verteiler
Sound-Ziel:
- Klinken-Verteiler -> Bluetooth Sender -> Bluetooth Soundbar
Dieses Konstrukt hat soweit bisher ganz gut funktioniert..
Problem: Kürzlich habe ich den RaspberryPi durch ein ZimaBoard ersetzt
und mangels Audio-Ausgabe-Anschluss eine USB-Soundkarte daran
angeschlossen. Nun habe ich das Problem, dass ich vom DVD-Player bzw.
HDMI-Audio-Extractor keinen Sound höre. Wenn ich das ZimaBoard bzw. die
USB-Soundkarte vom Klinken-Verteiler trenne, höre ich Sound vom
DVD-Player. Sound vom ZimaBoard habe ich in jedem Fall, egal wie ich die
Geräte verbinde. Nur sobald **beide** Sound-Quellen am Klinken-Verteiler
verbunden sind, gibt es keine Audio Ausgabe vom DVD-Player.
Ich habe schon einige Zeit im Web gesucht um Lösungen bzw.
Lösungsansätze zu finden, aber genau dieses Problem wird nirgendwo
beschrieben. In diesem Forum habe ich einen thread gefunden, wo jemand
ein Problem mit Klinken-Steckern hat, die Klinkenstecker aber
unterschiedliche Anzahl von Pins (und deswegen vmtl. unterschiedliche
Belegungen) hatte. In meinem Fall haben alle Klinken-Stecker die gleiche
Anzahl an Pins, ob die Belegung anders ist bin ich mir unsicher, denn
ich habe schon versucht die Kabel untereinander zu tauschen und die
Enden der Kabel zu wechseln um eine Veränderung des Problems zu bemerken
was zu einem Lösungsansatz führen würde. Aber leider macht das alles
keinen Unterschied, das Problem bleibt das gleiche. Auch den
Klinken-Verteiler habe ich getauscht bzw. einen Y-Verteiler versucht,
dennoch gleiches Problem/Verhalten.
Falls es ein Hinweis wert ist, ich habe noch eine (XBOX) Konsole als
dritte Sound-Quelle mit der das gleiche Problem besteht (bzw. auch schon
mit dem RaspberryPi bestand), aber da die Konsole sehr selten genutzt
wird und um das Problem zu "vereinfachen" lasse ich das mal aussen vor.
Bevor jemand nach dem Sinn fragt, wieso ich mehrere Sound-Quellen
zugleich anschliessen möchte; der Sinn ist simpel der, damit nicht jedes
Mal umgesteckt werden muss, die Geräte werden logischerweise nicht
zeitgleich betrieben. Sollten die Geräte dennoch versehentlich
zeitgleich aktiv sein, würde ich mir eine Soundausgabe aus allen Geräten
zeitgleich erwarten, aber dem is nicht so, das ist eben mein Problem ;)
Links zu den erwähnten Geräten:
- RaspberryPI:
https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-4-model-b/
- ZimaBoard: https://www.zimaboard.com/zimaboard/product
- USB-Soundkarte: https://www.amazon.de/gp/product/B01N905VOY
- DVD-Player: "irgendein" LG BlueRay Player der nur Strom und HDMI
Anschluss hat
- Klinken-Verteiler: https://www.amazon.de/gp/product/B07GJF8DCJ
- Klinke Y-Verteiler: https://www.amazon.de/gp/product/B07V7XFZXQ
- HDMI Audio Extractor: https://www.amazon.de/gp/product/B07F8NWXBD
- Bluetooth Sender: https://www.amazon.de/gp/product/B0B58B6JZ6
- Soundbar: https://www.sony.at/electronics/sound-bars/ht-sf150
Bin für jeden Hinweis dankbar um dem Problem auf den Grund zu gehen!
LG Christoph
Der "Verteiler" schließt alle Pole kurz, d.h. deine neue Quelle ist zu
niederohmig und senkt den Soundpegel der anderen.
Kannst von Glück reden das dir der Kram noch nicht abgefackelt ist.
Ein billiges Mischpult oder ein Mischverstärker und das Problem ist
gelöst.
Jens M. schrieb:> Ein billiges Mischpult oder ein Mischverstärker und das Problem ist> gelöst.
Serienwiderstände (z.B. 4k7) in jeder Signalleitung tun's auch. Aber
dazu müsste der TE löten können.
Ausgänge von Audiogeräten per "Verteiler" (falsch herum) parallel zu
schalten ist keine gute Idee.
Abfackeln im Sinne von "brennen" wird da nix, aber die Quellgeräte
können beschädigt werden (oder sind es bereits).
siehe auch:
Beitrag "Zwei Audio-Signale (aus Chinch-Buchsen) mischen"http://www.hifi-forum.de/viewthread-29-8685.html
Hallo
Danke für den Hinweis!
Jens M. schrieb:> Der "Verteiler" schließt alle Pole kurz, d.h. deine neue Quelle ist zu> niederohmig und senkt den Soundpegel der anderen.> Ein billiges Mischpult oder ein Mischverstärker und das Problem ist> gelöst.
Kannst du ein Beispielprodukt nennen?
In diversen Online-Shops finde ich nur Geräte, die im mittleren
dreistelligen Preisbereich sind, die einerseits viel mehr können als ich
benötige und andererseits teurer sind als mein gesamtes bestehendes
Equipment zusammen.
Wäre folgendes passend?
- https://www.amazon.de/gp/product/B07Y32K1FP - Little Bear MC5 Mini
Tragbar 4 Kanal Line Mixer Live Studio Aufnahmen Passive Stereo Audio
Mixer Recording Low Noise (No Power Needed)
LG Christoph
ps. wenn ich bitten darf, bitte sachlich und konstruktiv bleiben:
Jens M. schrieb:> Kannst von Glück reden das dir der Kram noch nicht abgefackelt ist.
Warum sollte das passieren? Bitte erklären, ich verwende solche Adapter
seit einigen Jahren in unterschiedlichen Kombinationen und hatte -
zumindest bisher - keine Probleme damit.
Hallo
Lothar K. schrieb:> Jens M. schrieb:>> Ein billiges Mischpult oder ein Mischverstärker und das Problem ist>> gelöst.>> Serienwiderstände (z.B. 4k7) in jeder Signalleitung tun's auch. Aber> dazu müsste der TE löten können.
Löten könnte ich zwar, aber das möchte ich hierbei möglichst vermeiden.
Lothar K. schrieb:> Ausgänge von Audiogeräten per "Verteiler" (falsch herum) parallel zu> schalten ist keine gute Idee.> Abfackeln im Sinne von "brennen" wird da nix, aber die Quellgeräte> können beschädigt werden (oder sind es bereits).
Aus welchem Grund ist das keine gute Idee?
Um Beschädigungen auszuschliessen, habe ich (nach Auftreten des
Problems) versucht die Audio-Quellen wieder einzeln anzuschliessen, wie
bereits beschrieben. Da funktioniert weiterhin alles einwandfrei, nur in
Kombination funktioniert es eben (in diesem Fall) nicht.
> siehe auch:> Beitrag "Zwei Audio-Signale (aus Chinch-Buchsen) mischen"> http://www.hifi-forum.de/viewthread-29-8685.html
Danke für die Verweise, lese ich mir durch.
LG Christoph
Lothar K. schrieb:> Serienwiderstände (z.B. 4k7) in jeder Signalleitung tun's auch.
Dann wirds aber derbst leiser, oder?
Christoph L. schrieb:> Warum sollte das passieren? Bitte erklären, ich verwende solche Adapter> seit einigen Jahren in unterschiedlichen Kombinationen und hatte -> zumindest bisher - keine Probleme damit.
Das hängt von den Ausgängen ab.
Der Stern verbindet alle Links mit Links, alle Rechts mit Rechts und
alle Massen miteinander, d.h. ein Gerät gibt was aus, alle anderen
bekommen rückwärts Signal in den Ausgang eingespeist.
Mit Glück macht das nix (weil die Quelle zu hochohmig ist, oder weil
eine der anderen Quellen niederohmig ist das aber verträgt), mit etwas
anders gelagertem Glück funktionierts (nein tuts nicht, aber der Krach
kommt durch weil die Belasting durch die abgeschalteten anderen Quellen
klein genug ist) und mit Pech knallt eine der Quellen so viel Pegel da
rein das die Ausgänge der anderen kurzerhand den Hut heben. Kann auch
damit zu tun haben wer Strom hat und/oder eingeschaltet ist.
Christoph L. schrieb:> In diversen Online-Shops finde ich nur Geräte, die im mittleren> dreistelligen Preisbereich sind, die einerseits viel mehr können als ich> benötige und andererseits teurer sind als mein gesamtes bestehendes> Equipment zusammen.
Naja, so ein "6-Buchsen als Stern"-Adapter ist nunmal das billigste vom
billigen, da musste wohl drüber.
Aber einfach mal "Audio Mischer" in die Suche geklopptund ich bekomme
Geräte ähnlich dem den du verlinkt hast.
Passiv würde ich nicht nehmen, weil da prinzipbedingt Serienwiderstände
drin sind, was den Pegel senkt, aber die Dinger sind halt einfach, und
leider wohl zumindest bei amazon auch im Überfluss.
Es gibt hier und da einfache Dinger mit Strom, aber ob die taugen weiß
ich nicht.
Aber so ein passiver schaltet die Eingänge halt auch wieder einfach
parallel, wenn alle Knöppe rechts sind. Biste genau so weit wie jetzt.