naja ich denke an 1MBit fuer die RS485 verbindung aber da ja einige
bytes gesendet werden und danach erst ausgeschalten wird.. da ist schon
bisle mehr Zeit
Du treibst den Transistor ordentlich in die Saettigung und damit
schaltet er langsam. Was spricht gegen einen Inverter mit 2N7000/2N7002
oder gar ein 74XX00?
Simon schrieb:> Danke, könntest du bischen im detail beschreiben warum es ein mosfet> sein soll und warum gerade der?
Hat er doch zwischen den Zeilen.
Mosfets haben keine Sättigung und der Typ ist einfach ein Kleinsignal
Allerweltstyp.
Deine Richtungsumschaltung kommt doch garantiert aus Deiner MCU.
Warum invertierst Du das nicht in der Software ?
Michael Knoelke schrieb:> Deine Richtungsumschaltung kommt doch garantiert aus Deiner MCU.> Warum invertierst Du das nicht in der Software ?
Ja das würde ich sofort machen wenn es ein GPIO wäre, jedoch haben die
PIC32 UART die steuerung des RTS Signals im hardware modul mit drinne,
sprich ich kann das nicht umdrehen und sowas wie bei Atmel XMega das man
jeden PIN auch einfach negieren kann gibt es da scheinbar nicht.
Also wenn jemand ne idee hat das in Software zu lösen, liebend gerne.
Ich wollte ja dafür anstelle des UART RTS Signals einfach ein beliebigen
GPIO nehmen, das hat nur den Nachteil das ich
1. das selber umschalten muss
(damit zwar den Vorteil das ich lange vor und bischen nach der
übertragung den Treiber an lassen kann)
2. das Microchip für RS485 den RTS Pin auch verwendet
siehe: PIC32 Section 21 UART Seite 29
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/61107F.pdf
Was den Mosfet angeht, von mir aus auch nen Mosfet wenn der das besser
kann.
Ich dachte immer diese Digitaltransistoren mit den Bias Widerständen
schon mit dabei sind genau für diese Art gedacht.
Wie kann ich den rechnerisch ermitteln ob das Ding für die
Geschwindigkeiten geeignet ist?
Naja nur ein transistor/mosfet mehr und ich kann wählen, sprich wenn es
mit dem RTS signal gut klappt, spitze. wen nicht dann schalte ichs ab
und nehme den als GPIO.
Ich habe leider noch keine Erfahrung mit RS485, also wen jemand hier das
schonmal verwendet hat...
eeeeh, was es alles schon so gibt, das ding ist nen richtiger alles
könner
:-)
ok, ist bisher die erste wahl, vielen dank!
am Ende vielleicht sogar kleiner als ein SOT23 mit Widerstand.
Aber denoch.. könnte man das nicht auch mit nem transistor/mosfet
machen?
Es ist doch nur ne simple invertier sache.
spendiert man dem Teil noch einen 100nF Kondensator an Vcc?
Der 47k Widerstand wird wohl doch nicht entfallen, beim einschalten
der Platine könnte es mir passieren das der RS485 Treiber an geht wärend
der PIC noch als Eingang konfiguriert ist.
Bastler schrieb:> Als einfachen Inverter nehme ich einen BSS138 mit Pull-Up (10k).> Ist ein Logic Level FET.
Auf einem Board habe ich einen BS250, der am UART eine LWL-LED mit
Baudrate 1,5 MHz ansteuert, geht einwandfrei. Das Gate hängt an einem
74HC00 NAND-Gatter, obwohl ein 80C517A das auch direkt ansteuern könnte.
Das Gatter dient aber mit dem zweiten Input dort zum Enable.
Der BS250 ist zwar nicht ganz ein Logic-Level-Typ, reicht aber bei 5V
für die LED trotzdem sehr gut.
Bei Bipolartransistoren ist hin und wieder noch die Basisschaltung als
sehr schneller Schalter interessant, braucht aber auch 3 zusätzliche
Widerstände in der Schaltung (Basisspannungsteiler zum Einstellen des
Schaltlevels, und Kollektorwiderstand). Nachteil: Der Ansteuerpin muß
den Laststrom komplett aufbringen, weil er direkt am Emitter hängt. Bei
modernen µC ist das aber bis in die Region 10mA auch kein Problem.
Hier wurden nun zwei Mosfets genannt die scheinbar gehen, ich denke ich
werde den schicken 74 IC nehmen den Frank vorgeschlagen hat, der hat
noch andere nette funktionen je nach beschaltung :-)
Wilhelm wie bist du auf die Idee gekommen genau diesen Mosfet dafür zu
verwenden?
Anhand der TurnON Time?
Simon schrieb:> spendiert man dem Teil noch einen 100nF Kondensator an Vcc?
Klar.
> Der 47k Widerstand wird wohl doch nicht entfallen, beim einschalten> der Platine könnte es mir passieren das der RS485 Treiber an geht wärend> der PIC noch als Eingang konfiguriert ist.
Dann nimmst Du noch einen anderen Pin, der Low geht, wenn die Peripherie
konfiguriert ist, und dann machst Du Dir ein NAND oder was Du da gerade
brauchst. Der Sinn dieser Chips ist, dass Du mehr Bauteile von einer
Sorte ordern kannst, was in Einkauf Geld spart und auch bei der
Bestückung günstiger ist, denn die Bestückungsautomaten haben nur Platz
für endlich viele Rollen, und wenn Du mehr Bauteiltypen hast als der
Automat aufnehmen kann, dann braucht es mehrere Durchläufe, und das
kostet wieder extra.
Natürlich kann man seine Logikgatter wie in den 60'ern selber
zusammenbasteln, aber wer macht das heutzutage schon? Im Deinem Fall
wäre das eher ein PMOS+NMOS als Push-Pull-Treiber, der aktiv gehen Masse
und gegen VDD treiben kann. NMOS plus Pullup hat man früher in ICs
verwendet, als man noch nicht NMOS und PMOS auf einem Chip (CMOS)
fertigen konnte, bzw nicht für die erforderlichen Geschwindigkeiten und
Integrationsdichten. Ich vermute mal, zu der Zeit hast Du noch nicht
gelebt.
Also nimm so ein Single Gate und denk nicht weiter drüber nach. Dafür
sind diese Bausteine schließlich da.
fchk
Vielen Dank für die ausführliche Antwort, na gut,
dann wird das Teil genommen
und gut ist :-)
60ern? Puh da waren meine Eltern noch Jung und ich -23 Jahre alt :-)