Oszillatorfrequenz ausrechnen?

#8105405
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Marcel V. schrieb:

Und frag sie auch noch, ob man nicht besser ein Gatter aus der CMOS 40xx Reihe nehmen sollte, dann spielt der Eingangswiderstand des Gatters fast keine Rolle mehr!

Frag sie auch gleich, ob es nicht zeitgemäßer wäre, statt dessen ein 74HC132 zu verwenden.
Ob das den TO interessiert, weiß man natürlich nicht, Aber er könnte vielleicht verraten, wie er ausgerechnet auf den LS-Typ kommt.

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#8105452
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Marcel V. schrieb:

Ich werde es definitiv am nächsten Wochenende mit 680R und 470 pF ausprobieren und die Frequenzeergebnisse hier preisgeben.

Du glücklicher, wenn du so einen 74LS132 einfach aus der Grabbelkiste ziehen kannst. In freier Wildbahn werden die langsam selten, jedenfalls die steckbrettfreundliche Variante ;-)

Bemerkung: Ich habe keinen 430 pF Keramikkondensator (deswegen die 470 pF)!

Du könntest einen mit 4,7nF in Serie schalten.

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Beitrag #8105464 wurde vom Autor gelöscht.
#8105492
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Aha, aus dem Halbleiterwerk Frankfurt/Oder: https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_dl132d.html "Nur für Berechtigte" https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?Company_id=5675

https://de.wikipedia.org/wiki/Transistor-Transistor-Logik "Die TTL-Technik wurde 1961 bei TRW entwickelt. Die ersten kommerziellen Schaltungen produzierte die Firma Sylvania Electric Products. 1965 war eine in Shanghai mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hergestellte TTL-Schaltung der erste in China gefertigte integrierte Schaltkreis"

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#8105562
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In der Applikation EB55 stehen leider keine Diagramme für den 74LS123, aber zum 7413 (Bild 2) und 74122/123 (Bild 5), die die krummen Kurven der Frequenzeinstellung zeigen.

Wenn es auf 10 MHz zugeht, ist die Kurve schwächer gekrümmt. Dadurch kann keine einfache Näherungsformel mehr genannt werden.

Roland F. schrieb:

einfach mal ausprobieren

Das wird die vernünftigste Lösung sein.

#8105610
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Hannes J. schrieb:

Gerald B. schrieb:

H. H. schrieb:

Kondensator aus der E-24, aber Widerstand aus der E-6, das ist schon reichlich merkwürdig.

Immer getreu dem Motto: miss mit der Mikrometerschraube reiße mit Kreide an trenne mit der Axt

Na ja, 680 Ohm sind auch in E12 und E24. Man muss 680 Ohm nicht mit ±20% kaufen.

Aber den Kondensator mit +/-1%...

#8105624
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H. H. schrieb:

mit +/-1%

Peter N. schrieb:

431 = 430pF Komplette Beschriftung: C431 J 2SE

der Hersteller ist nicht genannt Ich lese in ähnlichen Datenblättern "J" = +/- 5%

https://datasheets.kyocera-avx.com/X7RDielectric.pdf https://yageogroup.com/content/datasheet/asset/file/KEM_C1003_C0G_SMD

immer noch genauer als 20% Mit den ungenauen Angaben zur tatsächlichen Toleranz ist die Diskussion eher witzlos. Der Eingangsstrom des Gatters ist natürlich vom Typ abhängig, die alten Datenblätter sind leider nicht so wie man es gern hätte.

#8105636
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https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperbel_(Sprache)
"das rhetorische Stilmittel der Übertreibung"

Ja klar, "mit der Axt" war auch nicht wörtlich gemeint. Die Beschaffung von engtolerierten Bauteilen war mal für Kondensatoren schwieriger, deshalb hat man die weniger genau spezifiziert und dafür die Widerstände etwas enger. Für den Zweck hier ist aber enge Toleranz sowieso mit Kanonen nach Spatzen geschossen. Die Axt ist schon das passende Werkzeug für alles. Die Präzision der alten Datenblätter ist eben so. Damals war man schon froh über die Genauigkeit der Aussagen. Wenn man überhaupt Zugriff auf ein Datenbuch hatte.

Beitrag #8105729 wurde vom Autor gelöscht.
#8105897
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Das letzte mal, wo ich sowas gebraucht hab, fiel die Wahl auf einen 74F14. Gebraucht wurden 2 MHz für den Takt eines (8 bit-)Controllers der per JTAG neu geflasht werden sollte.

Rechnen musste Mann da nicht. Einstellregler waren auch damals schon erfunden.

Ein externer Funktions-/Pulsgenerator bot sich nicht an.
Die Innereien um den Controller herum, waren NMOS/CMOS und empfindlich an ihren Eingängen. Den 74F14 konnte man dagegen einfach aus den im Gerät vorhandenen 5 V speisen. Der Ausgangspegel passte automatisch. ☺

Rainer W. schrieb:

Marcel V. schrieb:

Und frag sie auch noch, ob man nicht besser ein Gatter aus der CMOS 40xx Reihe nehmen sollte, dann spielt der Eingangswiderstand des Gatters fast keine Rolle mehr!

Frag sie auch gleich, ob es nicht zeitgemäßer wäre, statt dessen ein 74HC132 zu verwenden. Ob das den TO interessiert, weiß man natürlich nicht, Aber er könnte vielleicht verraten, wie er ausgerechnet auf den LS-Typ kommt.

Für mehr als 1 MHz ist ein 4093 schon recht lahm bei 5 V.
Den würde ich also in Ruhe lassen.

Heute würde ich wohl zu einem 74AHCT86 oder 74LVC86 greifen.
Die haben auch eine kleine Hysterese an ihren Eingängen, was den Oszillatorbau damit leicht macht.

Ausserdem kann man sie auf eine halbe Periode en- oder disablen. ☺

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