1000 A erzeugen

Gast #5058101
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Hallo,

ich wollte mal aus Spass 1000 A generieren und suche derzeit den 
einfachsten Weg.

Wenn ich einfach eine Torus-Induktivität nehme, habe ich ja schonmal den 
"Ringkern". Fehlt nur nur das "trafo" am Ende des Wortes. Da dachte, ich 
ich stecke einfach ein dickes Kabel durch den Torus und schliesse dieses 
kurz. Wenn der Torus 100 Windungen hat, bekomme ich dann auf der 
Sekundärseite den 100 fachen Strom wie auf der Primärseite? Kommt mir 
irgendwie ein wenig zu einfach gedacht vor.

Auf der Primärseite hätte ich jetzt 10VAC mit 100 kHz angelegt.
Gast #5058126
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Timmy schrieb:
> hinz schrieb:
>> Timmy schrieb:
>>> ich wollte mal aus Spass 1000 A generieren und suche derzeit den
>>> einfachsten Weg.
>>
>> Einfach die Amper skillen!
>
> Diesen Running Gag habe ich noch nie verstanden.

Der ist auch seit mindestens 3 Jahren nicht mehr lustig.

Also das Trafoprinzip eignet sich natürlich und wenns AC werden soll, 
ist das auch einigermaßen einfach.

Bei DC wirst du dich damit rumärgern müssen, dass jegliche 
Gleichrichtung enorme Verluste hat. 1000A * 0,8V Flussspannung sind dann 
800W Verlustleistung.
Das ist selbst als µs-langer Peak Wert enorm, Dauerleistung wird großen 
baulichen Aufwand erfordern. Selbst kräftige Schweissinverter liegen 
eher bei 200A. Sehr große Plasmaschneid-Stromquellen kommen vielleicht 
auf 500A.
Und da reden wir schon über Preisklassen in der Gegend eines Eigenheims.
Gast #5058152
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Gibt auch noch die colinfurze-Variante:

Trafo aus ner Mikrowelle ausschlachten, Sekundärwicklung komplett 
rausschneiden, stattdessen 2(!) Windungen möglichst dickes Kabel 
durchziehen.

Da hat der seine "Säge die das Brot beim Sägen toastet" mit gebaut.
Gast #5058279
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Relativ einfach und recht ungefährlich:
Man nehme einen Ringkerntrafo für Netz (Sekundärspannung wurscht).

Die Primärwicklung schließt man ans Netz an.

Dann machst du eine einzelne Windung drum mit z.B. einem 100mm².

Wenn du die kurzschließt, dürften da 1000A herauskommen. Ohne das die 
Netzsicherung fließt.

Ich habe dammit schon diverses geschmolzen:
- 12mm-Schrauben
- Dicke Nägel
- eine Leitung, 10mm²

Allerdings ist auf einen sehr niederohmigen Aufbau zu achten, die 
Spannung ist äußerst gering. Ob man damit 1000A erreicht, hängt eben 
stark vom Aufbau ab.
Gast #5058294
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Timmy schrieb:
> Hallo,
>
> ich wollte mal aus Spass 1000 A generieren und suche derzeit den
> einfachsten Weg.
>

..stellst halt einen kleinen Font in der Textverarbeitung ein und machst 
eine Zeile "AAAAAAAAAAAA"..
Danach kopierst Du die Zeile immer wieder und druckst das Ergebnis aus. 
Mach sicherheitshalber ein paar "AAA"s in Reserve, dann mußt Du das 
nächste Mal nicht wieder von vorne anfangen..

Gruß,

Holm
Gast #5058350
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So sieht ein passender Trafo für 12 kA aus:
Beitrag "Re: Transformator Schaltungsart" (ganzen Thread 
lesen)

Photons Trafo ist schon imposant, aber er hat einige Schwächen:
Es ist ein Einphasentrafo, d.h. man braucht eine dicke 
Primärstromleitung.
Er hat zu wenig Spannung (schätze 2-3V) und damit zu wenig Leistung, 
weil selbst bei ein paar Milliohm zu wenig Strom fließt.

Der o.g. Trafo hat 6V, da geht schon was. Momentan habe ich 12 RKTs 
dran, d.h. 8V. Aber die Netzleitung...  Für die 96 kVA braucht man 3x 
140A.

Wenn es wirklich nur um den Strom geht und weniger um die Leistung, dann 
reicht ein MOT (microwave oven trafo) mit einem dicken Kupferbügel (ab 
100mm²).

Auf youtube findest Du genug Videos, wenn man nach "high current 
transformator" oder "hochstromtrafo" sucht.
Oder bei forum.mosfetkiller.de, da wurden auch einige Cap-Banks gebaut.
Gast #5058362
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https://basba.de/varta-m7-promotive-black-starterbatterie-12v-180ah.html

1100A Kälteprüfstrom. Die liefert das Ding also bei -18Grad für (je nach 
Definition) mindestens eine Minute lang, bei einer Spannung von über 8,5 
bis 9 Volt.
Bei Zimmertemperatur und ggf. parallel angeschlossenem Ladegerät kannst 
du damit also nach Herzenslust mit noch viel höheren Strömen 
experimentieren.
Gast #5058367
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Holm T. schrieb:
> ..stellst halt einen kleinen Font in der Textverarbeitung ein und machst
> eine Zeile "AAAAAAAAAAAA"..
> Danach kopierst Du die Zeile immer wieder und druckst das Ergebnis aus.
> Mach sicherheitshalber ein paar "AAA"s in Reserve, dann mußt Du das
> nächste Mal nicht wieder von vorne anfangen..

Oder (auf nen C64)

10 FOR I=1 TO 1000
20 PRINT "A"
30 NEXT I

RUN 10
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