Hallo, mir ist da eine Bastelei zugelaufen. Vermutlich 1970er oder frühe 1980er.
Kennt jemand diese Schaltung? Was macht die Schaltung? Wo wurde die veröffentlicht bzw. wo konnte man die Platine/den Bausatz kaufen?
Ich habe die Schaltung mal angeschlossen und es laufen die 8 LEDs durch. Man kann die Geschwindigkeit verändern und an einem Drehschalter das Muster des "Lauflichts". Die anderen Schalter haben auf den ersten Blick keine Funktion. Die LED-Matrix mit 8x16 LEDs bleibt vollkommen dunkel. Möglicherweise fehlt da nur eine Leitung.
Ich habe die Bauanleitungen so ziemlich aller Elektronikzeitschriften in meiner Datenbank, aber ein Lichteffektgerät oder ähnliches mit einer 8x16 LED-Matrix konnte ich nicht finden. Nur LED-Oszilloskope und NF-Spektrumanalysatoren. Letzteres ist es auf keinen Fall.
Die Platine sieht nach der alten Elektronikzeitschrift ELO aus, müsstest du mal in Archiven und Jahresinhaltsverzeichnissen blättern, wohl 16 Kanal Lichteffektgerät, und er wollte aus den 16 Kanälen eine Matrix basteln, was wohl misslungen ist.
Ich hab es gerade noch mal angeschlossen und mich intensiver mit befasst. Ja, es ist tatsächlich eine Lauflichtsteuerung und die alle erdenklichen Effekte kann.
Bei der Matrix hatte ich nicht gesehen, dass die Masse nicht angeschlossen war. Sie funktioniert aber trotzdem nicht. Ich werde mal die Verschaltung raus zeichnen und den Fehler suchen. Sind ja nur zwei Transistoren pro Kanal. Vielleicht sind die nur falsch herum eingesetzt.
Der Vorbesitzer erinnert sich krankheitsbedingt leider nicht mehr an alles.
Ich glaube eher, dass die ganze Theorie der Matrix nicht funktioniert, und es daher rumlag als proof of so geht es nicht.
Man könnte auch einfach so intelligent sein, die Platine umzudrehen und (geraten) unter dem Trafo "Lauflicht ELO 80" lesen, aber Lesen ist heute nicht jedermanns Stärke.
Wer sagt das das eine Matrix sein soll. Vielleicht wollte man einfach viele Leds die diese Muster zeigen. Transistor als Verstärker und 2. Transotor zum invertieren?
Sind die Led als Matrix verschaltet?
Man könnte auch einfach so intelligent sein, die Platine umzudrehen und
(geraten) unter dem Trafo "Lauflicht ELO 80" lesen, aber Lesen ist heute
nicht jedermanns Stärke.
Wer sagt das das eine Matrix sein soll. Vielleicht wollte man einfach
viele Leds die diese Muster zeigen. Transistor als Verstärker und 2.
Transotor zum invertieren?
Sind die Led als Matrix verschaltet?
Die Transistoren sind einfach eine Darlington-Schaltung aus BC238B und 2N4014.
Bei der Verschaltung der LEDs bin ich noch nicht durchgestiegen. Ich vermute dass die in Reihe geschaltet sind und ich da einfach eine höhere Spannung als 5V anlegen muss. So blöd es klingt, aber ich habe gerade kein Netzteil. Mein TTI hat sich letztens verabschiedet.
Also demnächst Netzteil reparieren und auf den Dachboden die ELO raussuchen, aber erst mal schaue ich ob ich die Ausgabe im Netz finde.
Die Platinen gab es im Elektronikhandel zu kaufen, hier eine Liste von Dahms Elektronik 1978/79. BUC sind Bücher vom Hofacker-Verlag, dann Franzis-ELO-Platinen und Elektor Print Service EPS
Aber ELO 68 ist nicht gelistet.
Weder 80 noch 68, im August 1977 war die Veröffentlichung. Aber da steht
noch nicht ELO drauf.
Ziemlich unübersichtlicher Schaltplan.
Vielen Dank für die Anhänge!
Die Platinen gab es im Elektronikhandel zu kaufen, hier eine Liste von
Dahms Elektronik 1978/79. BUC sind Bücher vom Hofacker-Verlag, dann
Franzis-ELO-Platinen und Elektor Print Service EPS
Aber ELO 68 ist nicht gelistet.
Bei Elrad wars iirc damals so, dass die Platinen zu Projekten immer erst ein Heft spaeter als das Projekt verhoekert werden durften. War irgendwas rechtliches/werbetechnisches...
Wird bei ELO nicht anders gewesen sein.
Leistungsstarke SN7437 die 48mA für die beiden direkt parallelen LED nach Masse schalten könnten, aber die LED liegen nach Masse und von plus kann der SN7437 nur 1.4mA liefern, also 700uA pro LED.
Schon damals war man richtig blöd.
Es wäre besser gewesen, man lässt die 7437 weg und legt die beiden roten LED (2 x 1.8V = 3.6V) in Reihe vom 74164, der 16mA liefern kann bei max. 0.4V Verlust also auch 20mA schafft bei dann vielleicht 0.5V, nach plus.
KITT-Light
das läuft aber hin und zurück, was hier nicht geht.
Das war auch noch in einem Bild ausführlich gezeigt, die Darlingtons waren auch im Artikel vorgeschlagen, oder sogar Triacs.
Leistungsstarke SN7437
stimmt, ein Totem-pole Ausgang mit 100 Ohm in Serie
Als ich so, etwas jünger war, zu der Zeit, hat mich genau diese ELO Schaltung fasziniert. Gedacht, getan. Platine erst im Original erstellt. War aber irgendwie zu langweilig für mich. Dann eben alles umgekrempelt und auf 'magische' 16 Kanäle erweitert. Deshalb auch die gestrichelten LED-Zweige.
Nur, habe ich noch weiter gebastelt, und
auf 16 Kanäle erweitert
4 Richtungen - alles nach rechts, alles links, ineinander, und auseinander. Deshalb das Grab mit den 16 stk. 7437
Dann erweitert von Drehschalter auf Sensortasten
Programmanzeigen erweitert.
Die Helligkeit von den schlecht geredeten 7437 war ausreichend. Da wurden auch noch die Triac-Endstufen damit versorgt.
Sagt nix über die Technik. Das war Stand ca. '79. Klar macht man dass heute in einem Atmega32. Damals gabs das aber noch nicht. Oszi, und weiteres Equicment hatte ich auch noch nicht. Einzig ein Digi-Multimeter (Nordmende ) hatte ich.
Aber gelaufen ist das Teil jahrelang. Alles ohne Schwierigkeiten.
das läuft aber hin und zurück, was hier nicht geht.
Nö nicht wirklich. da geht mehr wie Du siehst.
Edit.
Die Bilder ware Richtig gedreht. Warum die nun hochkant sind, enzieht sich meiner.
Vieleicht kann Bitte ein Admin die hochkant wieder wagerecht drehen.
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