Hallo Forum,
nachdem auch ich irgendwann mal einen Royerconverter ab- und aufkupferte
(und zwar als Bastelprojekt mit einem Arbeitskollegen das
ernstzunehmende Modell von http://www.serious-technology.de) und der
nach wenigen Minuten lustiger Spiele und einer damit erhitzten Dose
Ravioli (Freundin außer Haus, Faulheit drin) in der Ecke rumlag, fiel er
mir heute aufm Nachhauseweg von der Arbeit wieder ein als ich dran
dachte, daß meine Freundin vor paar Tagen beim Weihnachtsbaum schmücken
an die Lichterkettenlimits geriet: Die Leitungen zwischen den Kerzlein
sind recht kurz, und das Kunstwerk, zwei nichtleuchtende Nieten an einer
unauffälligen Stelle zu verstecken, wurde damit auch nicht leichter!
Warum nicht einfach mal einen Wei-a-les-Weibau (chinesisch: Drahtloser
Weihnachtsbaum) damit machen ?
Gedacht, zuhause angekommen, getan:
Neue Erregerwicklungen aus extrasteifem CuL-Draht aus der Junkbox, etwa
mit der passenden Größe für einen Kindskopf, drangepackt,
Feedbackschleife deutlich kleiner mit ca. 4 cm Durchmesser,
Kondensatorarray aus 2 parallelgeschalteten Strings aus je 2 in Serie
geschalteten 470n-Folienkondis an die äußeren Spulenabgriffe geschaltet
- fertig war der kleine Sendeofen, er böllert z.Zt. auf etwa 150 kHz,
mit einer Stromaufnahme von etwa 1A bei 7V, je nach Umgebung der
Sendespule.
Als Grundlage für die drahtlose Kerze diente ein Ferritstab aus einem
alten Radio, der noch ein paar Windungen CuL trug. da der Draht zwei
Enden hat wurden diese an die ebenfalls 2 Anschlüsse einer superhellen
blauen LED gelötet. Diese setzt in einer Halbwelle die ankommende
Leistung in glücklich machendes Licht um, während sie in der anderen
Halbwelle unter einer recht hohen Reverse voltage leiden dürfte. Doch
mit dieser trauten Zweisamkeit einer Induktivitätsnachbildung mit einem
Halbleiter ist es vorbei, das ganze ist um einen Kondensator ergänzt,
der die elektromagnetisch-anregende Resonanzfrequenz des Gebildes von
einem deutlich höheren Wert in die Nähe von 150 kHz verstimmt. Den
Eindruck macht das Gebilde zumindest, denn die maximal zulässige
Entfernung vom Sender, bei dem das Stück edlen Halbleitermaterials noch
sichtbares Licht abgibt, wurde damit erhöht, vielleicht nicht zum
Optimum aber doch besser als ohne Kondensator.
Der/das/die "proof of concept" ist gelungen, jedoch für dieses
Weihnachten zu spät. Das Fest kommt aber wieder, bin ich dann besser
gerüstet ?
Die Planung bisher:
1. geeignetes ISM-Band ermitteln und den freischwingenden Sender dorthin
verstümmen. Aufpassen, das er hauptsächlich dort sendet.
2. wireless candle verbessern und in Serie produzieren.
Wie könnte eine verbesserte Kerze aussehen ? Meine Gedanken bisher
(Rezept für 1 Portion):
* Ferritstabkerndrossel vor einem elenden Leben in einem schlecht&billig
Schaltnetzteil retten und als gut reproduzierbare Schnüffelspule
verwenden.
* Platz für einen Kondensator freilassen, der das Gebilde am Ende auf
Resonanz abstimmen hilft.
* Schottkydiodengleichrichter, der einerseits schön schnell ist und an
dem nicht so wahnsinnig viel Spannung abfällt. Dürfte an der Stelle
nicht verkehrt sein, oder ?
* Eventuell ein Kondensator zum glätten hinterm Gr. ?
* LED, die sich über eine jederzeit richtig gepolte pulsierende
Gleichspannung freut und in beiden Halbwellen erstrahlt! Eher eine rote
low current als eine blaue high-current wie in diesem Versuch (denn die
sieht scheiße aus.)
* Wenn das Energiebudget gut genug/zu gut ist, Konstantstromquelle
integrieren die dafür sorgt daß die LEDs die näher an der Sendespule
sind nicht übermäßig viel zu hell leuchten
* Wenn alles passt von der Christbaumschmückerin eine Leiterplatte
machen lassen, die diese ganzen Komponenten zusammenhält und dabei gut
aussieht
* Was gehäuseähnliches für die Lampen suchen (Kunststoffrohr?), was zum
Klemmen (MiniWäscheklammer?) dranheißklebern
* Platz aufm Küchentisch machen, gemeinschaftliches
Weiwei-Lampen-basteln ausreichend lange vor BaumDay
* Resonanzfrequenz einstellen durch Auswahl und Einbau eines passenden
Kondensators
Folge = Saturnalia 2011 kann kommen, Freundin freut sich über
Kabellosigkeit der Weihnachtsbaumbeleuchtung, E-Werk freut sich über
20000mW in, 200 mW an LED-Anschlüssen, Stimmung!
Gruß aus dem Winterwonderland,
Hendi
Angesichts der Tatsache, dass ein Basisset:
- Fa. Lumix
- 10 LED-Kerzen mit furchtbarem kaltweiß
- Fernbedienung (433MHz)
- Batterien
im Baumarkt mit dem es immer was zu tun gibt bereit knapp 60,-€ kosten
sollen und das Erweiterungsset mit weiteren 5 Kerzen plus Batterien noch
mal gut 28,-€ ist das eine nette Bastelei.
Warum nicht eine kabelbehaftete Lichterkette für 10,-€ kaufen und
recyclen? Dann sehen die Kerzen auch noch hübsch aus und die Klammern
sind auch schon dabei.
branadic
@ Hendi (dg3hda) (Gast)
>Warum nicht einfach mal einen Wei-a-les-Weibau (chinesisch: Drahtloser>Weihnachtsbaum) damit machen ?
8-0
Ich hör schon wieder die E-Smog Fraktion jammern!
>1. geeignetes ISM-Band ermitteln und den freischwingenden Sender dorthin>verstümmen. Aufpassen, das er hauptsächlich dort sendet.
Unter 150kHz ist viel Platz. Oder das Wohnzimmer mit Alufolie
tapezieren. ;-)
http://www.mikrocontroller.net/articles/Allgemeinzuteilung#Induktive_Funkanwendungen>* Platz für einen Kondensator freilassen, der das Gebilde am Ende auf>Resonanz abstimmen hilft.
ein Muss.
>* Schottkydiodengleichrichter, der einerseits schön schnell ist und an>dem nicht so wahnsinnig viel Spannung abfällt. Dürfte an der Stelle>nicht verkehrt sein, oder ?
Ist egal, bei den Strömen spielt das keine Rolle und durch die
Resonanzüberhöhung ist auch genug Spannung da.
>* Eventuell ein Kondensator zum glätten hinterm Gr. ?
unnötig.
>* LED, die sich über eine jederzeit richtig gepolte pulsierende>Gleichspannung freut und in beiden Halbwellen erstrahlt!
Oder einfach zwei LEDs antiparallel, spart den Gleichrichter!
>* Wenn das Energiebudget gut genug/zu gut ist, Konstantstromquelle>integrieren die dafür sorgt daß die LEDs die näher an der Sendespule>sind nicht übermäßig viel zu hell leuchten
Hmmm, muss man drüber nachdenken.
>* Wenn alles passt von der Christbaumschmückerin eine Leiterplatte>machen lassen, die diese ganzen Komponenten zusammenhält und dabei gut>aussieht
Wenn man die Kompetenzen verfügbar hat.
>* Was gehäuseähnliches für die Lampen suchen (Kunststoffrohr?), was zum>Klemmen (MiniWäscheklammer?) dranheißklebern
Alte Kerzengehäuse vom Flohmarkt entkernen und mit neuem Leben füllen?
>* Resonanzfrequenz einstellen durch Auswahl und Einbau eines passenden>Kondensators
ein Muss.
>Kabellosigkeit der Weihnachtsbaumbeleuchtung, E-Werk freut sich über>20000mW in, 200 mW an LED-Anschlüssen, Stimmung!
Es lebe der Klimawandel.
Schau dir mal die Links im Artikel Royer Converter an, dort ist ein
schönes Projekt mit ganz ordentlich Danpf drin.
MFG
Falk
das Leben der LED dauert länger, wenn man Gegenspannung vermeidet. Daher
sollte zum Verhindern eines weihnachtlichen Meuchelmordes eine 1N(XXXX)
eingefügt werden. XXXX ist passend zu ergänzen.
Die Resonanzfrequenz sollte in etwa GENAU getroffen werden.
Ausserdem solltest du dir Gedanken über die Feldverteilung der
Senderspule machen. Ein Verbraucher im Feldminimum is nicht zielführend.
Eventuell kann man die Spule auch an der Spitze des Baumes montieren?
Villeicht sollte man mehrere Felderzeuger aufbauen, von denen jeder nur
einen Teil der Baumvolumens abdeckt. Könnte man die Erzeuger auch noch
modulieren, lasse sich Lichteffekte herbeiführen.
Gruss
Robert
Oh, da stoße ich doch tatsächlich auf ... Resonanz !
@branadic: Was, so teuer der Spaß ? Herrlich ! ich hab lediglich die 4
Transistoren neu gekauft, der Rest war genau wie der Kühlkörper den ich
in handliche Stücke sägte aus der heimischen Junkbox.
@Falk:
>Ich hör schon wieder die E-Smog Fraktion jammern!
Mission accomplished. :)
>Unter 150kHz ist viel Platz. Oder das Wohnzimmer mit Alufolie
tapezieren. ;-)
Wozu selber bei bnetza gucken? Hoffentlich merkt niemand, daß man hier
im Forum schon Antworten vorgekaut bekommen kann. Wollte ich mich heute
aber nicht mehr mit auseinandersetzen. Aber so nah wie die DCFen sind,
ca. 10 km, bin ich sicher genau in deren Schutzzone, jammer! (Warum ist
die um die Sender herum ? Hier müssten doch die Feldstärken mit am
knackigsten sein und jede Bastelei locker übertönen wenn nicht grade
destruktive Interferenzen... aber das heißt ja sie stören sich selber...
:))
>ein Muss.
(Kondensator) Na klaar, das ist schon sicher! Da ich den Luxus habe ein
Old silly scope zu besitzen werd ich den Empfangskreis wohl einfach auf
fieseste Absorption abgleichen, falls sich das an der Sendespule
bemerkbar macht und der R.C. das nicht nachfüllt. Spätestens wenn die
LED strahlt und Stromaufnahme steigt dürfte sich das Thema Güte soweit
erledigt haben.
Ich muss gestehen daß ich das ganze schonmal gemacht hatte und mir auf
diese Art und Weise einen 133 kHz RFID-Detektor bastelte, der in einem
dienstlichen Projekt zum Einsatz kam, bevor der Projektpartner mich mit
ausreichend Details über das bereits zugeschickte Lesegerät versorgte,
ich es aber schon in Betrieb nehmen wollte...
Gleichrichter: Jarned dran gedacht, das macht die Sache komfortabler! :)
Trotzdem solls am Ende eine einzelne LED werden, die nicht durch
Rückwärtsspannung gequält wird.
Iconst: Versuch macht kluch, wird aber jedenfalls erst hinzugefügt wenn
alles andere geht und dann solang hingetrimmt bis es wieder geht!
Christbaumschmückerin: Die wird sicher auch ein paar Ideen beisteuern,
hervorragend ausgebildete Elektronikerin und ausgesprochene PCB-Expertin
:) Zumindest momentan nicht ganz so e-verspielt wie ich, aber mit einer
Toleranz die einen Goldring verdienen würde..
Alte Kerzengehäuse: Die Idee gefällt mir.
@Robert Freitag
Gegenspannung steht auf der Abschußliste, keine Angst!
Resonanzfrequenz auch siehe oben.
Feldverteilung: Sendespulenposition und Ausrichtung der Leuchtmittel
wollen durchaus ausprobiert werden.
Lichteffekte: Jaaaaa....
mit mehreren einzelnen Erregern, innen unauffällig am Stamm entlang
verteilt könnte ich leben.
Abgesehen von Sender tasten zum blinken und Raumdiversity zur
Gruppenadressierung hast Du mich aber auf noch eine Idee gebracht:
Frequenzmultiplex. Der Mercedes. Unterschiedliche Lämpchen mit für
unterschiedliche Frequenzbänder ausgelegten Saugern und jeweils passende
Erreger dafür!
Dann kann man auch unmittelbar nebeneinanderliegende Lämpchen getrennt
adressieren...
Aber jetzt: Weg mit dem Gedanken an Mikrocontroller in der Lampe und
Pufferkondensator für VCC und Amplitudentastung des Senders zur
seriellen Datenübertragung! Ich mache heute eh' nichts mehr und das
schon gar nicht :)
Gruß aus DCF77-Sichtweite,
Hendrik
Hendi (dg3hda) schrieb:> 1. geeignetes ISM-Band ermitteln und den freischwingenden Sender dorthin> verstümmen.
ISM-Band brauchst du nicht. Schau dir mal Allgemeinzuteilung an,
da habe ich die derzeit (in der BRD) geltenden Allgemeinzuteilungen
mal zusammengestellt. Das ist eine rein magnetische Übertragung, die
ist über einen ziemlich weiten Frequenzbereich zulässig, allerdings
mit frequenzabhängig stark unterschiedlichen maximal zulässigen
Feldstärken, die man in 10 m Entfernung messen muss. Besonderes
Augenmerk hat der Gesetzgeber dabei auf den störungsfreien Empfang
der diversen Längstwellen-Zeitzeichensender gelegt, für deren Frequenzen
besonders geringe Grenzwerte gelten.
Im Prinzip müsste man doch mit Zu- oder Abschalten von Kondensatoren
eine Frequenzregelung bauen können, die den Konverter auf einen
bestimmten Frequenzbereich einengt, oder?
> 1N(XXXX)> eingefügt werden. XXXX ist passend zu ergänzen.
Das lässt sehr viel Interpretationsspielraum
passender wäre 1N400(x), sonst landen da noch Transistoren.
Ich für meinen Teil hatte mal eine Drahtlose beleuchtung mit einer Tesla
spule. Und was sagt die Freundin ? Anstatt sich zu freuen, meckert sie
über den Ozon geruch.
zwei Ozongeneratoren, die 2 Neonröhren antreiben:
http://www.youtube.com/watch?v=7nFCSJABigA
Ich glaubs einfach nicht, dass das jemand echt gemacht hat.
Ein drahtloser Weihnachtsbaum.
Tesla wäre stolz auf dich!!!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
@ Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
>Nein, 1N impliziert Diode, oder hast du schonmal einen Transistor mit>nur einem PN-Übergang gesehen?
Unijunctiontransistor?
http://de.wikipedia.org/wiki/Unijunctiontransistor
Falk Brunner schrieb:> @ Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)>>>Nein, 1N impliziert Diode, oder hast du schonmal einen Transistor mit>>nur einem PN-Übergang gesehen?>> Unijunctiontransistor?>> http://de.wikipedia.org/wiki/Unijunctiontransistor
Danke, eine Bildungslücke mehr geschlossen.
1N = Diode geht aber aus Kennzeichnung von Halbleitern hervor.
Ein in Wikipedia erwähnter Unijunctiontransistor heißt 2N2646 -
Eigentlich inkonsistent, wenn man dem Artikel im Wiki hier Glauben
schenkt???
@ Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
>Eigentlich inkonsistent, wenn man dem Artikel im Wiki hier Glauben>schenkt???
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Noch richtig echte Kerzen am Weihnachtsbaume, ist glaube ich, doch noch
am schönsten.
Man muss ja nicht jeden Brauchtum aus Amerika übernehmen.
Ralph Berres
Falk Brunner schrieb:> @ Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)>>>Nein, 1N impliziert Diode, oder hast du schonmal einen Transistor mit>>nur einem PN-Übergang gesehen?>> Unijunctiontransistor?
Die heißen aber trotzdem 2N... im amerikanischen Benamsungssystem.
@ Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
>> Unijunctiontransistor?>Die heißen aber trotzdem 2N... im amerikanischen Benamsungssystem.
Bei denn war zeitweilig Pi auch mal ~3 oder ~4, je nach Bundesstaat ;-)
Aaah!
Ich denke daß durch die Aufgabenstellung klar ist was für Halbleiter
hingehören.
@tron: Ich hab aber keine Tesladinger und will auch keine,
Emissionsmäßig sind die ziemlich unkalkulierbar!
@Ralph: Hey, kritisierst Du mich etwa ? Vorsicht, isch weiß wo Du wohnst
:)
Ich geb Dir nur drei Dinge zu bedenken:
1) Brandgefahr (als alte Brandpatsche bin ich gegen Echtkerzen)
2) Keine Begrenzung durch Kabellängen (Ursprüngliche Motivation)
3) COOLNESS ! :)
Außerdem enthalten sie eine Diebstahlsicherung: Die Lampen leuchten
nicht mehr wenn man sie klaut und den Sender nicht mitnimmt.
Gruß HD
Hendi versuche es doch mal mit einen Magnetron und Lametta auf dem
Christbaum :) Das produziert richtig Stimmung hihi. Den Magnetron kannst
du samt Netzteil aus der Mikrowelle ausbauen ( Deine angetraute vorher
fragen ). Denk daran nicht auf Haustiere ( Hamster Katzen etc ) richten.
Höchstens auf die Schwiegermutter :)
Ralph Berres
Falk Brunner schrieb:> @ Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite>>>> Unijunctiontransistor?>>>Die heißen aber trotzdem 2N... im amerikanischen Benamsungssystem.>> Bei denn war zeitweilig Pi auch mal ~3 oder ~4, je nach Bundesstaat ;-)
Und wer Ampèremeter zu Ammeter vernuschelt, dem ist nichtmehr zu helfen
;)
@Hendi (dg3hda):
Könntest du mal ein paar Bilder hochladen?
Ich bin ja mal gespannt, wie Generator und Kerze aussehen...
@Luk4s K. :
Nicht Ammeter, sondern Ampmeter! Das ist fast noch .... ja....
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Bilder ? Bittesehr !
Das Bild 230001 mit dem Christbaum zeigt den Christbaum, der nicht mehr
in den Genuß der Diathermiebehandlung kommen wird.
230003 zeigt den Sender, mit der dominierenden ("Funk... mich... an!
0190...") Spule, mit der kleineren Feedback-Spule am Platinenrand. Das
Platinenlayout ist einseitig und grooooßzügig, da zuerst Wärmeabfuhr der
BUV 27 nur über die Kupferflächen angedacht war. Diese wird jedoch
unterstützt von den wunderschönen Aluminiumkühlkörpern. Stehend montiert
finden sich die Emitterwiderstände.
Unter der Leiterplatte schaun die abenteuerlich montierten Kondensatoren
raus, von denen sieht man auf dem nächsten Bild mehr.
rechts unten sieht man in der Draufsicht die LED, im Kasterl befindet
sich die Ferritstabantenne und der Kondensator.
Auf 230004 hat sich die Magnetfeldsau auf den Rücken gelegt und streckt
uns die Beine (der Transistoren) entgegen. Unübersehbar die
professionelle Verbindungstechnik der Spulen mit der Leiterplatte, eine
Drossel sowie die obersten des 2x2 Kondensatorpakets, das an den äußeren
Enden der Sendespule drankommt.
Genug Powerpr0n ? =)
Gruß Hendi
Unglaublich.
Wirklich.
Du überträgst mit der kleinen Schalung genug Energie für 10 Kerzen?
Weiter oben hast du geschrieben, dass die Schaltung nur 20W verbraucht.
Wirklich unglaublich.
Ich dachte immer, dass das große Verluste gäbe, wenn man Strom über
Magnetfelder auf diese Distanz überträgt.
Wie viele Windungen hat deine Spule?
Super Leistung, echt!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Hallo,
also erst mal: Dieser Thread ist köstlich zu lesen.
Und mein Senf: Am Empfänger, weil potentialfrei, mit zwei Dioden (oder
diesen wunderbaren SMD-Doppeldioden, z.B. HSMS2822) eine
Spannungsverdopplerschaltung anschließen, damit wird dann jede Halbwelle
genutzt. Die zwei Kondensatoren kannst du in der Bauform 0603 oder 0402
sogar noch zwischen die Beinchen löten.
Was machst du eigentlich wenn der Christbaum deines Nachbarn mit
leuchtet?
Ciao, Günter
Aaaah, jetzt wirds mir fast zu schnell, oder habe ich zu lange
geschlafen ?
@Luk4s: Dieser Baum kommt wie beschrieben nicht in den Genuss, ohne Baum
schafft die eine Kerze zur Zeit ca. 30 cm Abstand zu der Erregerspule -
bei richtiger Ausrichtung der beiden. (Verrenkung ole :))
@Valentin Buck: Noch nicht unglaublich, da habe ich schon
unglaublicheres gemacht. Wird aber vielleicht ? Ich arbeite dran =)
Ich übertrug damit gerade mal Energie zu einer einzigen Kerze. "proof of
concept". 20W in, 68 mW (Nenn) aus - da sind die großen Verluste, die du
haben willst!
Mit der Spulenbeschreibung hast Du mich genau auf dem Fuß erwischt - der
einfachheit fange ich mit der Feedbackspule an: 1 Windung, ca. 3 cm
Durchmesser.
Die Sendespule hat einen Durchmesser irgendwo in den 20, ca. 2-2,5
Windungen mit Mittelabgriff, bleifrei zusammengestückelt aus überwiegend
CuL-Draht. Mit Kabelbinder(tm) und sich selbst vertüddelt für die
Stabilität.
@Günter: Naja, ich setze hier den Trend und nächstes Jahr, wenn außer
mir noch 20 Leute Ihre Projekte vorstellen, hab ich sicher den
häßlichsten.
Senf: Irgendeine Gleichrichtung möchte ich miteinbeziehen, dachte auch
an Doppeldioden (mein Gedanke ging zuerst Richtung BAS70). Wie oben
erwähnt, die LED verzichtet nicht nur in einer Halbwelle aufs Leuchten,
sondern sie muss noch in dere anderen eine Spannung sperren auf die sie
gar keine Lust hat.
Spannungsverdoppler würde ich aber schon gern ausprobieren.
Für den Christbaum meines Nachbarn bin ich zu geizig, will nur die für
meinen erforderliche Leistung hineinstecken. An den Grundstücksgrenzen
möchte ich gerne vernünftige Maximalfeldstärken einhalten. Weiter
drüberhinaus nur in Amateurfunkändern mit Amateurfunkinhalten :)
LEDs: Hihi, Straw-hat wär doch Strohhut und nicht Streu ? Wobei das
durchaus als Streu fürn Hamsterkäfig taugt. Sind die hübsch ? Dann
kommen die auf die Probierliste.
@Roland Praml: Ich werde mal checken ob die Gugeln das jetztige System
beeinflussen, verstimmen oder so, aber ich glaube nicht an einen großen
Einfluß.
Weihnachtliche Grüße,
HD
Ralph Berres schrieb:> Hendi> Hast du es mal ausprobiert mit einem Magnetron und Lametta? ( siehe> weiter oben ) :)!
Siehe BOFH:
"Wie konnten wir auch nur wissen das Lametta elektrisch leitfähig
ist..."
Theoretisch besteht das ja aus Zinn.
Löten kann man zwar nicht mit jeder Sorte,
aber wenigstens ein paar Flecken auf dem Boden sollte es doch geben ;-)
Noch mal eine andere Idee (mehr nach Tesla-Geschmack, siehe Antenne in
die Erde stecken und Strom rausholen):
Wie wäre es, wenn du den Weihnachtsbaum mit der Erde deiner Schaltung
verbindest? Sozusagen als RÜckleitung, wie man auch Antennen erdet. Ich
weiß, nicht mehr potentialgetrennt, so hätte man aber vielleicht weniger
Verluste.
Zur Not kann man ja immer noch den ganzen Baum auf 200kV bringen und die
Elmsfeuer an den Kerzen kumulieren.
Frohes Fest!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck